Posts Tagged ‘Wikidata’



Bericht vom Wikidata-Wahldaten-Workshop

Folgender Blogbeitrag basiert auf dem Bericht von Matti Blume, den er im Wikipedia:Kurier veröffentlichte und einem Erfahrungsbericht von Andrea Knabe-Schönemann.

Vom 23. bis 26. Juni fand in Ulm der zweite von Wikimedia Deutschland veranstaltete Wikidata-Workshop statt. Diesmal drehte sich alles um das Thema Wahldaten. Eine bunte Mischung aus Wikipedianern, Open-Data-Aktivisten (u. a. von FragDenStaat.de, Freiwilligen hinter dem offenen Standard OParl und Offene Wahlen Österreich) und Entwicklern (Wikidata und Code for Germany) war dazu im Verschwörhaus in der historischen Altstadt von Ulm zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Workshops stand folgende Frage: Wie kann Wikidata helfen, Daten aus Politik und Verwaltung besser zugänglich zu machen?

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Offene Wissenschaft – Wie kann sich Freies Wissen weiter entwickeln?

Bereits 2015 wurde Wikidata mit dem Preis „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen” prämiert, in diesem Jahr ist es die Onlineplattform www.Richter-im-Internet.de von Hanjo Hamann aus dem Fellow-Programm Freies Wissen 2016/17, das im vergangenen Jahr von Wikimedia Deutschland und dem Stifterverband ins Leben gerufen wurde. Im nachfolgenden Interview berichtet der Preisträger über die Bedeutung von Offenheit in der Wissenschaft, Wikidata und was in Zukunft für Freies Wissen getan werden muss.

Du hast den Preis „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ gewonnen. Wie fühlt sich das an und ändert sich dadurch was für dich?

Die Online-Plattform www.richter-im-internet.de entstand im Rahmen des Fellow-Programms Freies Wissen und stellt die Geschäftsverteilungspläne der sieben höchsten deutschen Gerichte zur Verfügung, Screenshot von Christopher Schwarzkopf, CC BY-SA 4.0

HH: Ich hatte von dieser Initiative schon früher gehört und damit stets Ehrenamt und soziales Engagement verbunden. Dass auch wissenschaftliche Projekte in Betracht kommen, wenn sie in die Gesellschaft hineinwirken, war mir gar nicht bewusst. Bis Anfang März der Anruf aus Berlin kam. Das diesjährige Motto „Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann“ passte wohl einfach zu meinem Projekt, das ja im Förderprogramm „Fellow-Programm Freies Wissen“ von Wikimedia Deutschland und des Stifterverbands entstanden war. Ich freue mich, schon kurz nach Abschluss des Projekts so prominente Anerkennung zu erfahren. Das bestärkt meinen Entschluss und bietet auch anderen zusätzlichen Anreiz unsere wissenschaftlichen Projekte offen und mit Blick auf ihre gesellschaftliche Wirksamkeit zu gestalten.

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Wikidata und Comics

Angela Guttner CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

Am 29. April besuchten Jens und Linda für Wikidata eine Veranstaltung des Comic-Kolloquiums im Rahmen der Comic Invasion Berlin. Während sich andere Vortragende dem literaturwissenschaftlichem Blick auf Comics oder Fragen der Übersetzung widmeten, haben wir uns mit digitaler Comic-Forschung befasst und zeigten dafür coole Sachen, die mit Daten zu machen sind.

Zunächst haben wir den M3 Comic-Editor vorgestellt, mit dem man TEI-Annotationen zu gescannten Comics in einer XML-Datei erstellen kann. Dadurch wird es möglich, Comics maschinenlesbar zu machen und digital abzufragen – etwa nach Figurenauftritten, Sprechblaseninhalten oder Layoutelementen.

Wir zeigten außerdem einen Stadtplan von Berlin, auf dem Schauplätze von Berlin-Comics mit Geokoordinaten aus Wikidata verknüpft wurden und  stellten einige Queries zu Comic-Inhalten in Wikidata vor, wie eine Zeitleiste von Mangaka (Manga-Zeichnerinnen und Zeichnern).

Manga und Unterklassen von Manga, sortiert nach der Menge der Wikipedia-Artikel dazu.

Selbst mit den vergleichsweise wenigen Daten, die aktuell noch zu Comics in Wikidata hinterlegt sind (bitte ergänzen!), lassen sich bereits interessante Abfragen starten. So erlaubt der Eintrag des Handlungsortes die Verortung auf einer Stadt- oder Weltkarte. Wie bekannt oder beliebt ein Comic ist, lässt sich zum Beispiel anhand der Menge der Wikipedia-Artikellinks in verschiedenen Sprachen ablesen, hier beispielhaft für Manga und Unterklassen von Manga.

Wikidata bietet also Möglichkeiten für Comic-Fans und die Digital Humanities gleichermaßen. Die Digital Humanities (etwa: „digitale Geisteswissenschaften“), die über computergesteuerte Suchen in Textkorpora neue, digitale Wege eröffnen, sind damit auch ein Bereich, der mit dem Wissen der Welt aus Wikidata verknüpft und angereichert werden kann.

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Zitationen offen verfügbar machen: Wikimedia Deutschland unterstützt die „Initiative for Open Citations“

Zitationen sind als Literaturangaben und Verweise die Verknüpfungen, die wissenschaftliches und kulturelles Wissen miteinander in Beziehung setzen. Sie vernetzen das Wissen der Menschheit über Zeit und Raum hinweg. Eine offene Datenbank zur Erschließung von Zitationen wissenschaftlicher Arbeiten bietet nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für Projekte Freien Wissens wie die Wikipedia oder Wikidata viele Möglichkeiten, Wissensbestände zu verknüpfen und  darüber neue Einsichten zu gewinnen.

Als Belege ermöglichen es Zitationen, Informationen nachzuprüfen, Argumentationen nachzuvollziehen und weiterzuentwickeln sowie mit vorliegenden Daten und Studien weiter zu arbeiten. Sie machen nicht nur sichtbar, auf welchem bestehenden Wissen aufgebaut wird. Sondern sie zeigen auch, welchen Einfluss einzelne Forschungsbeiträge haben und spielen daher eine große Rolle, wenn es darum geht, Wissenschaft zu evaluieren.

Aber Zitationen sind nicht nur für die Wissenschaft relevant. Ganz grundlegend geben sie Auskunft darüber, woher wir wissen und warum wir wissen, was wir wissen. Auch für ein Projekt enzyklopädischen Wissens wie die Wikipedia ist das Prinzip der Belegpflicht daher grundlegend. Aus Sicht des Freien Wissens problematisch ist der Umstand, dass Literaturangaben und Verweise in der Wissenschaft bislang kaum frei verfügbar sind, sondern nur in kommerziellen und kostenpflichtigen Datenbanken wie Web of Science und Scopus aggregiert werden.

Ausschnitt aus dem Zitationsnetzwerk eines Fachartikels. Wikimedia Commons. CC0.

 

Eine Initiative für freie Zitations-Metadaten

Dies möchte nun die „Initiative for Open Citations (I4OC)“ ändern, die am 6. April 2017 von der Wikimedia Foundation gemeinsam mit Wissenschaftsverlagen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie vielen anderen ins Leben gerufen wurde, um die unbeschränkte Verfügbarkeit wissenschaftlicher Zitationsdaten voranzubringen. [1] Beteiligt daran sind zum einen 29 renommierte Verlagshäuser wie MIT Press, SAGE Publishing, Springer Nature, Taylor & Francis und Wiley, die ihre Zitations-Metadaten frei zugänglich machen. Zum anderen wird die Initiative unterstützt von zahlreichen Projekten und Organisationen wie dem Internet Archive, der Open Knowledge Foundation, Mozilla, Wikimedia Deutschland und anderen mehr. Weiterlesen »

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Freiwillige, die für Wikimedia-Projekte entwickeln: Ein Interview mit Greta Doçi

Ein Beitrag von Sandra Muellrick. Dieser Artikel ist auch auf Englisch verfügbar.

Greta ist als Freiwillige erst seit ein paar Jahren im Wikimedia-Movement aktiv. Sie hält Vorträge über Wikidata und engagiert sich in der Open-Source-Entwicklung. In diesem Blogbeitrag möchten wir sie und die vielen Möglichkeiten vorstellen, sich im Wikimedia-Movement auszuprobieren, zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

“Ich versuche alles online zu stellen, was ich weiß, zum Beispiel Arbeiten mit MediaWiki, Queries oder meine Edits in Wikipedia oder Wikidata.”

Seit drei Jahren arbeitet Greta als Editor so gut wie jeden Nachmittag in Wiki-Projekten. Sie arbeitet leidenschaftlich daran, von Albanien aus das Wissen der Welt in die Welt zu tragen. Seit über drei Jahren ist sie in der Wikipedia und seit anderthalb Jahren für Wikidata aktiv und war auch schon in der albanischen Usergroup im Vorstand. Die IT-Expertin für eine Regierungsorganisation veranstaltet Workshops zu Wikidata, organisiert den Fotowettbewerb “Wiki loves Monuments” in Albanien, unterrichtet Studierende, wie sie die Wikipedia nutzen können und lernt seit 3 Monaten wie sie selbst bei MediaWiki Code beitragen kann.

“Ich liebe sowas. Deshalb engagiere ich mich ehrenamtlich.”

Bereits in jungen Jahren hat sie angefangen, sich für soziale Zwecke ehrenamtlich zu engagieren. Für Greta ist es wichtig, Sinn in ihrem Handeln zu sehen, Aufgaben zu beenden und etwas nützliches für die Gesellschaft produziert zu haben. Sie liebt es, Dinge zu lernen, Wissen zu teilen und es anderen beizubringen. Gerade deswegen gefällt ihr das Wikimedia-Movement so sehr. Weiterlesen »

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Being a Volunteer Developer for Wikimedia projects: An Interview with Greta Doçi

Interview by Sandra Muellrick. This blog post is also available in German.

As a volunteer, Greta has been active in the Wikimedia movement for only a few years. She gives talks about Wikidata and is involved with Open Source development. In this blog post we want to introduce both her and the many opportunities the Wikimedia movement offers to try out new things, learn, and improve.

“Everything I know I try to put online to share e.g work with MediaWiki, queries or editing in Wikipedia or Wikidata. ”

For three years now, Greta has been editing Wiki projects on almost every afternoon. She is enthusiastic about bringing Free Knowledge to the world out of her native country of Albania. She’s been an editor for Wikipedia for over three years, and for more than one and a half year she’s been active on Wikidata. She also served on the board of the Albanian user group. Apart from her day job as an IT expert at an Albanian state organization, she organizes Wikidata workshops as well as the Albanian edition of the “Wiki Loves Monuments” photo contest, teaches university students on how to use Wikipedia, and for 3 months now she’s been teaching herself how to contribute code to MediaWiki.

“I love these things. That’s why I’m volunteering.”

She started to volunteer for charity causes at a young age. It’s important for Greta to produce something meaningful, finish projects, and have an impact on society. She loves to learn things, share knowledge and teach others. This is why she feels right at home at the Wikimedia movement. Weiterlesen »

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Enriched publications und Wikidata: Ein Werkstattbericht

Logo Fellow-Programm, leomaria designbüro, CC BY-SA 4.0

Das Fellow-Programm Freies Wissen wurde 2016 von Wikimedia Deutschland und dem Stifterverband initiiert, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei zu unterstützen, ihre eigene Forschung und Lehre im Sinne von Open Science zu öffnen und damit für alle zugänglich und nachnutzbar zu machen. In diesem Gastbeitrag berichtet die Stipendiatin Adelheid Heftberger über ihr Projekt im Rahmen des Fellow-Programms und ihre Erfahrungen mit Open Science.

Der Einstieg

Nun saß ich also da, inmitten von schlauen Menschen, die alle sehr viel Ahnung von Open Science hatten. “Da” war das Kick-Off-Meeting des neuen Fellow-Programms “Freies Wissen”, das von Wikimedia Deutschland und dem Stifterverband ins Leben gerufen worden war. Viel war die Rede von Wissenskommunikation wie Blogs, Twitter etc., von Forschungsdaten, von selbst geschriebenen Programmen. Man tauschte sich über Plattformen aus, von denen ich nur vage eine Ahnung hatte oder auf denen ich nur sehr vorsichtig bisher erste Schritte getan hatte. Kurz: Mir rauchte der Kopf. Am Ende verabschiedete ich mich hochmotiviert in der Gewissheit, dass es Zeit war, die Ärmel hochzukrempeln und die Idee von Open Science in meine Community zu tragen bzw. erst einmal zu recherchieren, was der Wissensstand war.

Ein Schritt zurück. Warum nahm ich an einem Kick-Off-Meeting im Wikimedia Deutschland Gebäude in Berlin teil? Meine Bewerbung für das Fellow-Programm entstammte meiner Arbeit am Open Access Journal Apparatus, das von Natascha Drubek 2015 gegründet worden war. Dabei konnte ich aus nächster Nähe erleben, wie komplex ein solcher Gründungsprozess ist und wie viele Partner es dazu braucht. Apparatus widmet sich der Film- und Medienwissenschaft, daher scheint es nicht weit hergeholt, bewegtes Bild in die Artikel einzubauen. Nicht besonders innovativ möchte man meinen, ist das Internet doch voll mit Videos auf den Webseiten. Ein Blick auf die Journal-Landschaft in diesem Bereich zeigt aber rasch, dass geisteswissenschaftliche Artikel immer noch sehr traditionell publiziert werden [1]. Ein typischer Artikel besteht aus Textteilen, zwischen die hin und wieder Bilder zur Illustration eingefügt sind. Umfangreiche Bibliographien und Filmographien sind typischerweise am Ende des Artikels angefügt und Links zu anderen Webseiten sind meist spärlich vorhanden. Sehr oft liegt der Artikel überhaupt nur als pdf zum Download bereit. Sexy ist das nicht gerade. Und auch nicht einfach zu erklären.

Die fehlende Kreativität oder technische Umsetzung derselben liegt nicht nur am fehlenden Willen der Herausgeber und Herausgeberinnen, sondern zu einem großen Teil an mangelhaften Infrastrukturen und nicht zuletzt an den fehlenden oder unklaren Rechten. Viele Open Access Journals verwenden das weit verbreitete Open Journals System (OJS) [2], in dem Videos im Grunde embedded werden können [3]. Dazu kommen Fragen der Archivierung der Inhalte: Wer würde sich um die Langzeitarchivierung kümmern, wenn kein einfaches PDF/A [4] an Bibliotheken abgeliefert werden konnte? Und: ging es in meinem Projekt denn nicht eigentlich um viel mehr als nur ein Video in meinen Test-Artikel einzubauen?

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Gemeinsamer Workshop zu Wikidata von Code for Germany und Wikimedia Deutschland in Ulm

Dieser Beitrag erscheint auch auf dem Blog von Code for Germany.

Wikidata, das ist die frei bearbeitbare Wissens-Datenbank, von Freiwilligen gepflegt und entwickelt bei Wikimedia Deutschland. Wikidata unterstützt unter anderem die Wikipedia, kann aber auch für zahlreiche andere Projekte und Anwendungen verwendet werden. Die Daten in Wikidata sind offen, und können von jedem und jeder eingefügt, verlinkt und geprüft, und gleichzeitig von allen benutzt werden. Das sind zum Beispiel Geburtsdaten, Informationen über die Höhe von Gebäuden, über Politikerinnen oder auch aus der Wissenschaft. Perfekt, um von den Open Knowledge Labs stärker in ihre Arbeit und Projekte mit eingebunden zu werden.

Deswegen haben sich Wikimedia und die OK Labs zusammengetan, um in einem Workshop Wikidata besser kennen zu lernen. Ausgerichtet wurde der Workshop von Wikimedia und alle Labs waren eingeladen. Mit 40 Teilnehmerinnen waren wir zu Gast im Verschwörhaus, dem jüngst gegründeten Treffpunkt für digitale Initiativen in der Stadt Ulm – initiiert von Stefan Kaufmann, der auch das OK Lab in Ulm gegründet hat.

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10 cool queries for Wikidata that will blow your mind. Number 7 will shock you.

Dieser Blogpost ist auch auf Deutsch verfügbar.

Wikidata is an open knowledge base that collects facts (statements) on pieces of knowledge (items). It is run by the Wikimedia Foundation, developed by a team led by Wikimedia Deutschland, and tended and cared for by a global community of volunteers. Unlike Wikipedia, that contains knowledge collected by volunteers written in free form, it is machine-readable and pieces of knowledge and can be queried in relation to each other.

Dozens of application already use the knowledge base. One particularly cool way to access knowledge in Wikidata is through queries in the SPARQL query language. Just a little knowledge of SPARQL goes a long way to query for facts and relationships – thus opening new horizons and rearranging knowledge in a totally new way.

With SPARQL, the possibilities are virtually endless. Follow along for 10 cool queries: Weiterlesen »

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10 coole Wikidata-Abfragen, die dir neue Horizonte eröffnen. Nummer 7 wird dich schockieren.

This blog post is also available in English.

Wikidata ist eine offene Datenbank für strukturiertes Wissen, die einzelne Fakten (Statements) zu bestimmten Begriffen (Items) sammelt. Sie wird von der Wikimedia Foundation betrieben, technisch federführend von Wikimedia Deutschland entwickelt und von der weltweiten, ehrenamtlichen Wikimedia-Community gehegt, gepflegt und beständig erweitert. Im Gegensatz zu Wikipedia, die händisch geschriebenes Wissen von vielen Freiwilligen speichert, ist Wikidata maschinell lesbar und einzelne Wissensbestandteile und Zusammenhänge sind gezielt abfragbar.

Dutzende Anwendung nutzen die Datenbank bereits als Grundlage. Eine der besonders coolen Wege das in Wikidata gespeicherte Wissen abzufragen und zu nutzen sind sogenannte Queries (Abfragen) in der Abfragesprache SPARQL. Mit etwas SPARQL-Kenntnissen können eben bestimmte Zusammenhänge und Wissenbestandteile aus Wikidata abgefragt werden – und sie eröffnen dir ganz neue Horizonte und stellen Wissen in ganz neuen Beziehungen dar.

Die Möglichkeiten für SPARQL-Abfragen sind praktisch unbegrenzt. 10 coole Abfragen stellen wir dir hier vor: Weiterlesen »

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