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Wiki Loves Monuments: Halbzeit mit 150.000 Bildern

Es gibt sie eben doch, die Zirkelwand in der Wilhelma. (Foto: Brücke-Osteuropa, CC0 1.0, via Wikimedia Commons)

In der Wikipedia steht, worin der Unterschied zwischen einem Bergfest und einer Halbzeit liegt. So oder so, der größte Fotowettbewerb der Welt geht in die zweite Hälfte. Noch bis zum Monatsende machen Ehrenamtliche bei Wiki Loves Monuments 2012 Fotos von Denkmälern, mit denen die Wikipedia bebildert werden kann. Bereits heute wurde die Zahl von 150.000 hochgeladenen Dateien erreicht. Offensichtlich kann die Rekordmarke aus dem vergangenen Jahr bis zum 30. September noch einmal übertroffen werden. Das ist schon jetzt ein toller Erfolg für die Aktion der Fotografen aus über 30 Ländern. Herzlichen Glückwunsch!

Wenig offensichtlich ist, wie viel Engagement eigentlich in diesen 150.000 Fotos liegt. Die Zahl ist so groß, dass sie weder vorstellbar ist noch richtig gewürdigt werden kann. In ganz Deutschland, europaweit und quer durch die Welt machen sich Menschen in ihrer Freizeit auf, um von Denkmal zu Denkmal zu ziehen. Manchmal finden sie nicht, was sie suchen. Manchmal kommt es ganz anders als geplant. Oft treffen sie andere Menschen, mit denen sie ins Gespräch kommen. Das ist, was hinter der ständig steigenden Zahl von Fotos steckt. In diesem Blogbeitrag teilen wir deshalb eine erste Geschichte von vielen, die Fotografen für Wiki Loves Monuments erleben, bevor ihre Arbeit zu einer von 150.000 und mehr Dateien wird. Weitere folgen in den nächsten Tagen.

 

Ein Wikipedianer auf der Suche nach der „Zirkelwand“:

Besonders spannend wird es für mich, wenn ich nach ungewöhnlichen Denkmalen suche, so zum Beispiel in den letzten Wochen in der Gegend von Pirna (Sachsen) nach einem bei königlicher Jagd genutzten „Trogbrunnen“ im Walde von Graupa, nach einer „Pestplatte“ im Wald von Hinterjessen, nach einem einzigartigen „Dampfschiff“ auf der Elbe oder einer „Milchrampe“ in Pratzschwitz. Am häufigsten fotografiert man ja Wohnhäuser, was ja auf die Dauer auch langweilig werden kann. In der Denkmalliste von Stuttgart fand ich neulich ein neues Objekt meiner Begierde. Dort ist verzeichnet: „‚Zirkelwand‘ (Teil der Wilhelma)“. Also bewegte ich mich in einen der schönsten Zoos, die Deutschland hat und erkundigte mich bei der Einlasskontrolle nach jener denkmalgeschützten „Zirkelwand“. Der jüngere Mitarbeiter der Wilhelma antwortete, er habe davon noch nie etwas gehört. Der ältere Kollege, der schon 20 Jahre bei der Wilhelma arbeitet, musste auch passen. Aber er gab mir einen Tipp:

 „Schauen Sie doch mal bei Wikipedia nach.“

Da musste ich doch innerlich sehr lachen. Ich ging also – was die Zirkelwand betrifft – mit leeren Händen nach Hause und wollte mal googlen, um doch noch den Standort zu finden. Aber nur diese Stuttgarter Denkmalliste kennt dieses Objekt. Da sah ich ganz schön alt aus. Weil mir das aber keine Ruhe ließ, zog ich heute erneut in die Wilhelma und fand neben der geschützten Terrakotta-Wand eine andere bogenförmige Wand, die das Wilhelma-Theater rechts und links umgibt. Ich bin mir nun sicher, in wenigen Tagen werden Wikipedia / Commons und Google das Foto einer denkmalgeschützten „Zirkelwand“ in ihrem Repertoire haben.

– (Anmerkung: geschafft, siehe Foto!)

 

Selbst für Wiki Loves Monuments auf der Suche nach Denkmälern, die noch nicht in der Wikipedia abgebildet sind? Wir freuen uns, wenn Ihr Eure Geschichten hier im Blog teilen wollt. Eine kurze E-Mail an michael.jahn@wikimedia.de genügt!

Und natürlich: Jeder kann bei Wiki Loves Monuments mitmachen. Weitere Informationen gibt es auf der deutschsprachigen Wettbewerbsseite.

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Mission: Kultur – Barbara Fischer verstärkt Wikimedia Deutschland

Babara Fischer, CC-BY-SA 3.0, Foto: Phillip Wilke

Spätestens, seit die deutsche Wikipedia-Community über eine eigenständige Plattform verfügt, um ihre Outreach-Aktivitäten im kulturellen Sektor nachzuhalten, haben wir auch im Verein entsprechende Überlegungen angestellt, wie wir die Kooperationen mit Museen, Bibliotheken, Archiven oder wissenschaftlichen Einrichtungen intensivieren und vor allem systematischer ausbauen können. Das Reizvolle an Kooperationen mit kulturellen Einrichtungen ist ihre Nachhaltigkeit: Im Optimalfall entstehen über vertrauensbildende Maßnahmen und Türöffner-Projekte langfristige Austauschbeziehungen, die der digitalen Wissensallmende qualitativ hochwertige Werke hinzuzufügen.

Kulturpartnerschaften erfordern vor allem ein gutes Verständnis von der Arbeit in den entsprechenden Institutionen, eine Sprache und Herangehensweise, die sich im Einzelfall sehr vom “Wiki-Style”, also einem schnellen und ergebnisoffenen Ansatz, unterscheiden kann. Häufig benötigen Institutionen für ihre Entscheidungen die Einbeziehung der Verwaltung und die Zustimmung von Gremien, Schwerpunktsetzungen und strategische Ziele werden zumeist mit einem großen zeitlichen Vorlauf getroffen. Es gibt große Unterschiede in punkto Tempo, Mentalität und Expertise. Kulturpartnerschaften sind in diesem Sinne immer wechselseitige Lernerfahrungen, für die Seite der professionellen Vermittler ebenso wie für die Seite der Förderer des Freien Wissens.
Mit Barbara Fischer glauben wir, die ideale Frau für diesen Brückenbau gefunden zu haben. Seit dieser Woche arbeitet sie als Kuratorin für Kulturpartnerschaften für Wikimedia Deutschland. Ihre Aufgabe wird es künftig sein, die GLAM-Aktivitäten aus der deutschen Community unterstützend zu begleiten sowie weitere Initiativen zu entwickeln. In den folgenden Monaten ergänzt sie zusätzlich das internationale “Wiki Loves Monuments”-Team beim Roll-out des Wettbewerbs 2012. Hier bringt sie ihre Erfahrungen aus der Öffentlichkeitsarbeit des Tag des offenen Denkmal Berlin ein.

Barbara arbeitet seit Beginn der 90er Jahre als Netzwerkerin und Kulturmanagerin. Sie war Geschäftsleiterin der größten Berliner Autorenvereinigung, baute verschiedene Netzwerke wie Der Wedding lebt! auf und initiierte und leitete verschiedene Partizipationsprojekte wie Schatzsuche Wrangelkiez, Mind and Jump the GapsRed Latinoamericano de Arte para la Transformacion social  oder die Akademie unter Bäumen der Stiftung Genshagen.

Barbara freut sich auf ihre Tätigkeit in einem ganz neuen Kontext:

Wissen und Teilhabe miteinander zu verbinden, ist für mich ein Riesenschritt für die Gesellschaft. In vielen kulturellen Einrichtungen lagern unendliche viele Bits an Information, die nur beschränkt zugänglich sind. Diese Schätze öffentlich zugänglich zu machen, motiviert mich enorm. Es gibt auf lokaler Ebene bereits viele gute Ansätze und erste erfolgreiche Partnerschaften, die durch das ehrenamtliche Engagement der Wikipedianer entstanden sind. Das ist toll. Hierbei möchte ich mich gerne einklinken. Wir sollten gemeinsam versuchen, diese Initiativen noch besser nach außen zu kommunizieren und sie zu einem flächendeckenden Netz zu erweitern. Genau so sehe ich auch meine Rolle bei Wiki loves Monument. Nach jahrelanger Erfahrung im Management auch großer internationaler Projekte freue ich mich darauf, bei so einem wunderbaren Vorhaben, das Photographie, Baudenkmäler und Netzkultur miteinander verbindet, mitwirken zu dürfen.

Wer mit Barbara direkt in Kontakt treten möchte, kann dies hier tun.

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Wiki Loves Monuments… 2012 weltweit!

Dies hier ist eine freie Übersetzung (mit ein paar Ergänzungen von mir) der Mail, die Lodewijk Gelauff, Maarten Dammers und Tomasz Kozłowski anlässlich Wiki Loves Monuments 2012 über verschiedene Mailinglisten geschickt haben:

Einige Organisatoren von Wiki Loves Monuments 2011 trafen sich vor ein paar Wochen im wunderschönen Amsterdam, um den vergangenen Wettbewerb zu evaluieren und die ersten Schritte für 2012 einzuleiten.

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Foto: Raimond Spekking (via Wikimedia Commons) / CC-BY-SA 3.0

Erstes und wichtigstes Ergebnis:
Es wird auch 2012 ein Wiki Loves Monuments geben – und wenn genug Interesse besteht, gehen wir dieses Mal von der europäischen auf die internationale Ebene!

Jetzt gilt es heraus zu finden, welche Chapter und Personen potentielles Interesse an einer Fortsetzung im eigenen Land haben. Einige haben schon gespannt auf diese Chance gewartet, einige klären noch die Rahmenbedingungen und andere werden hoffentlich durch diese Mails motiviert, an Bord zu kommen.

Worum geht’s?

Wiki Loves Monuments ist ein Fotowettbewerb, der 2010 in den Niederlanden und 2011 europaweit durchgeführt wurde. Der Wettbewerb ruft eine breite Öffentlichkeit auf, den ganzen September lang Bilder von historischen Bauwerken/Denkmälern auf Wikimedia Commons zu laden. Dabei wird der Wettbewerb in seiner förderalen Struktur von Freiwilligen und Chaptern in jedem teilnehmenden Land eigenständig durchgeführt. Aus den besten Bilder aller Ländern werden dann die europäischen Gewinner gekürt.

Der Wettbewerb war in 2011 sehr erfolgreich. Insgesamt wurden mehr als 165.000 Bilder in 18 teilnehmenden Ländern eingereicht. Das war allein möglich durch die unermüdliche Arbeit von hunderten Freiwilligen, die zum Gelingen auf nationaler und internationaler Ebene beigetragen haben. Die Gewinnerbilder wurden auf wikilovesmonuments.eu und auf Wikimedia Commons veröffentlicht.

15346 Purila mõis
Foto: By Tiigrr (via Wikimedia Commons) / CC-BY-SA 3.0

Neben den beachtlichen Auswirkungen auf Qualität und Reichweite von Denkmälern und kulturellem Erbe war Wiki Loves Monuments eine fantastische Chance, einige unserer wichtigsten Ziele zu erreichen: Insgesamt haben über 4.000 neue Nutzer den ersten, jemals durch die Community ausgelösten Upload-Peak auf Commons ausgelöst: (); außerdem sind viele wertvolle Kooperationen zwischen Wikimedia-Gruppen und -Chaptern mit kulturellen Institutionen und Organisationen entstanden.

Nächste Runde – Wer ist dabei?

Die Mail schließt mit einem Aufruf an Wikimedianerinnen und Wikimedianer auf der ganzen Welt: Habt ihr Lust, Wiki Loves Monuments 2012 in eurem Land zu organisieren und zu gestalten? Wenn ihr mehr wissen möchtet, findet ihr erste Informationen auf der Commons Projektseite – weitere Details folgen.

Als Hauptkanal für Kommunikation und Information steht außerdem allen Interessierten die Mailingliste offen. Ihr seid herzlich eingeladen, hier Fragen zu stellen und mit euch mit den Organisatoren der Vorjahre auszutauschen. Seid mutig und abonniert diese Liste.

Na dann los, meldet euch, wenn ihr Teil dieses großartigen Projektes sein möchtet!

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Hückeswagen: Geocaching im Dienst für Freies Wissen

Norbert Bangert aus Hückeswagen hat uns freundlicherweise diesen Bericht von der Geocaching-Aktion vom vergangenen Wochenende zur Verfügung gestellt. In Hückeswagen wird der NRW-Tag 2013 stattfinden. In Zusammenarbeit mit Wikimedia Deutschland und der deutschsprachigen Community plant die Gemeinde, dort ein Navigationssystem für Sehenswürdigkeiten anzubieten, das sich aus der deutschsprachigen Wikipedia speist.

Zunächst eine kurze Erklärung, was Geocaching überhaupt ist, zitiert aus – na? – Wikipedia.

Geocaching (von griechisch γη, geo „Erde“ und englisch cache „geheimes Lager“ (gesprochen: [‚dʒiːoʊ̯kæʃɪŋ], in Deutschland zumeist [‚geːokɛʃɪŋ])), auch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Die Verstecke („Geocaches“, kurz „Caches“) werden anhand geografischer Koordinaten im World Wide Web veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Mit genauen Landkarten ist auch die Suche ohne GPS-Empfänger möglich.

Ein Geocache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene kleine Tauschgegenstände befinden. Jeder Besucher trägt sich in das Logbuch ein, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren. Anschließend wird der Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde. Der Fund wird im Internet auf der zugehörigen Seite vermerkt und gegebenenfalls durch Fotos ergänzt. So können auch andere Personen – insbesondere der Verstecker oder „Owner“ (englisch „Eigentümer“) – die Geschehnisse rund um den Geocache verfolgen.

Baudenkmal Marktstraße Hückeswagen. Foto: Norbert Bangert CC-BY-SA-3.0 via Wikimedia Commons

„Wann wurde dieses Haus gebaut?“ „Seit wann und warum überhaupt steht das Denkmal auf dem Bahnhofsplatz?“ So oder ähnlich lauten die Fragen von Menschen, die mehr wissen wollen über die Stadt, in der sie wohnen. Helfen kann ein guter Stadtführer oder seit einigen Jahren auch Wikipedia. Hatten zur Entstehungszeit der Online-Enzyklopädie nur die größeren Städte ausführliche Artikel, gibt es mittlerweile für fast jede Gemeinde eine informative Beschreibung. Doch damit nicht genug: Denkmalfreunde in der Wikipedia haben sich zum Ziel gesetzt, jedes eingetragene Denkmal in Text oder Bildform für den Internetnutzer zugänglich zu machen. Ein Beispiel hierfür ist der Fotowettbewerb „Wiki loves momuments“ im September 2011.

Eine andere Idee hatte jüngst der Wikipedia-Benutzer Norbert Bangert aus Hückeswagen. Nachdem Wikimedia Deutschland e.V.– Verein zur Förderung Freien Wissens einen Kooperationsvertrag mit der Stadt Hückeswagen anlässlich des NRW-Tags 2013 unterzeichnet hatte, machten sich die Beteiligten auf die Suche nach Projekten, die bereits vor dem Stichtag in zwei Jahren Werbung für die Idee hinter der Wikipedia machen könnten. Eine davon konnte am Sonntag, 23. Oktober realisiert werden. Gemeinsam mit der Kolpingsfamilie Hückeswagen, dem Verein Bergische Zeitgeschichte (BZG) und der Werbeagentur Liedholz organisierte er eine Geocaching-Aktion, bei der die 15 Teilnehmer speziell die Hückeswagener Denkmäler anlaufen sollten. Natürlich bleiben die Stationen und selbstverständlich auch der Cache geheim, soll dieser doch bis zum NRW-Tag und auch darüber hinaus Bestand haben und Geocacher aus der Region in die Schloss-Stadt locken.

Doch warum steht der Geocache im Dienste von freiem Wissen? Alle in der Vorbereitung des Geocachs ermittelten Koordinaten sollen in die Wikipedia übertragen werden. Und nicht nur die: an einigen der Stationen hielten Mitglieder des Vereins Bergische Zeitgeschichte Vorträge zum Denkmal, diese sollen ebenfalls Bestandteil der Enzyklopädie werden. Wikimedia Deutschland stellte für den Aktionstag Infomaterial und Merchandising-Artikel bereit, und so sah man an diesem Tag oftmals Geocacher mit dem Aufdruck „Wissen ist Macht – macht mit“ und hübschen Wikipedia-Bleistiften durch Hückeswagen laufen. Norbert Bangert hofft nun, das durch die Aktion und die parallel laufende Öffentlichkeitsarbeit neue Schreiber für die Wikipedia gefunden werden. So bietet gerade die Liste der Hückeswagener Denkmäler in der Wikipedia einen idealen Ansatzpunkt.

Der Geocache wird in Kürze auch auf der öffentlichen Seite www.geocaching.com veröffentlicht werden. Um das Spiel nicht zu zerstören, werden Infos für Wikipedia Schritt für Schritt einfließen.

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Wiki Loves Monuments: Die Preisträger des deutschen Wettbewerbs

Am Wochenende tagte die Jury aus Wikipedianern und dem Chefredakteur des Deutschen Architektenblatts, Roland Stimpel, um die Preisträgerinnen und Preisträger des Fotowettbewerbs Wiki Loves Monuments zu bestimmen. Ausgewählt wurden 100 Bilder. Verschiedene Sponsoren und Wikimedia Deutschland ermöglichen es, dass alle platzierten Bilder mit Preisen ausgezeichnet werden können.

Darüber hinaus wird ein Sonderpreis für das beste Foto jedes Bundeslandes vergeben. Besonders erfreulich ist, dass unter den Gewinnern so viele neue Nutzer zu finden sind, die vor dem 1. September nicht auf Commons angemeldet waren (hier im Beitrag mit Neu! gekennzeichnet).

Und hier sind die ersten 10 Plätze, die gleichzeitig den deutschen Beitrag zum europäischen Wettbewerb darstellen. Die nächstplatzierten Bilder finden sich alle auf der Wikipedia-Projektseite zu Wiki Loves Monuments:

1. Platz und Landessieger Baden-Württemberg: Memorino mit Anhäuser Mauer

2. Platz: Mr Marc (Neu!) mit Halle II des Herschelbads in Mannheim

3. Platz und Landessieger Bayern: Gras-Ober mit Feldkapelle bei Filzbuch, Gemarkung Beuerbach

4. Platz und Landessieger Nordrhein-Westfalen: Wiegels mit Kreuz auf Heilig-Kreuz-Kirche in Gelsenkirchen

5. Platz und Landessieger Berlin: Honigdachs (Neu!) mit Flughafen Berlin-Tempelhof

6. Platz: Carschten mit Egelsbergmühle bei Krefeld

7. Platz und Landessieger Thüringen: Jwaller (Neu!) mit Warttürmchen im Park Hohenrode in Neuhausen

8. Platz: Detpurroc (Neu!) mit Schloss Köpenick

9. Platz: Wiegels mit Garagenanlage in Düsseldorf-Unterbilk

10. Platz und Landessieger Sachsen-Anhalt: Stepro mit Denkmalgeschützte Häuser in der Altstadt von Osterwieck

Einen herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und ein riesengroßes Dankeschön an die Organisatoren des Wettbewerbes – allen voran Elke und Kilian – sowie an die fleißige Jury. Das war wirkliche eine tolle und beeindruckende Aktion!

Bisher haben übrigens auch Schweden, Polen und Portugal ihre Gewinnerbilder veröffentlicht. Und nun sind wir gespannt, wie die europäische Jury entscheidet. Stay tuned!

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Wiki Loves Monuments Köln

Mit freundlicher Genehmigung von Superbass

Der WLM-Stand vor dem Stadtmuseum Köln. Foto: Raimond Spekking/cc-by-sa-3.0
Der WLM-Stand vor dem Stadtmuseum Köln. Foto: Raimond Spekking/cc-by-sa-3.0

Seit 9.00 Uhr heute morgen werkeln wir unter dem Flügelauto von HA Schult vor dem Kölnischen Stadtmuseum an WLM Köln. Die Sonne scheint, herrliches Fotowetter, nur unser Standplatz ist bislang etwas schattig geblieben.

Schon 30 Minuten vor dem offiziellen Start erschienen die ersten Fotografen in ziemlich professioneller Aufmachung. Da lief unser improvisiertes WLan noch gar nicht, mit dessen Hilfe wir den Drucker von mehreren Laptops ansteuern, um die Teilnehmer mit Denkmallisten und Karten auszustatten. Im Laufe des Vormittages kamen rund 50 Leute, von GPS-bewehrten Profis mit Stativhalter am Fahrrad bis zu Familienausflügen mit Kompaktkameras. Einige wurden von wartenden Journalisten abgefangen und bei ihrer Fototour begleitet (u.A. zu hören bei WDR5 Scala, das Kulturmagazin, morgen: 12:00 Uhr).

Die Teilnehmerschaft ist erfreulich bunt hinsichtlich Alter und Geschlecht – verglichen mit der üblichen Wikipedia-Autorenschaft kommen vor allem viele Frauen. Alle werden mit Listen aus der rund 9.600 Denkmäler aus den Stadtteilen, Stiften, Broschüren, Sponsorengutscheinen, Fahrkarten, Brezeln und Produkten eines lokalen Colaherstellers versorgt. Neben WLM kommen wir auch über die Lokalpolitik, die Wikipedia und Bildspenden im Allgemeinen ins Gespräch.

Am frühen Nachmittag wird es etwas leerer am Stand und es gibt Zeit, diese Zeilen zu schreiben und mal die Beobachtungsliste durchzugehen. Ups, da kommt schon wieder einer, ich muss hin… –Superbass 14:45, 25. Sep. 2011 (CEST)

Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Wiki_loves_monuments_2011/Erfahrungen&oldid=94038876

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Wiki Loves Monuments: 2000 Bilder in 24 Stunden

Ein phantastischer Start: Schon kurz nach Mitternacht wurden am 1. September die ersten Bilder für Wiki Loves Monuments hochgeladen, am Nachmittag war die Marke von 1000 Bildern erreicht, und gut einen Tag nach dem Start fand auch der 2000. Wettbewerbsbeitrag seinen Weg ins Medienarchiv Wikimedia Commons.

Noch bis zum 30. September sind die Menschen in 16 europäischen Nationen dazu aufgerufen, Bilder von Kultur- und Baudenkmälern unter einer freien Lizenz hochzuladen. Ziel ist es dabei, einen möglichst großen Teil des europäischen Denkmalbestands zu bebildern und somit die Vielfalt des kulturellen Erbes Europas zu dokumentieren.

Eins von 750.000: Das Haus Herrenhäuserstraße 88 in Hannover-Herrenhausen (Klaus Littmann, CC-BY-SA 3.0 Unported)

Deutschland ist mit etwa 750.000 denkmalgeschützten Objekten eigentlich das ideale Pflaster für einen solchen Wettbewerb, muss doch kaum einer länger als fünfzehn Minuten gehen, um von seiner Haustür aus ein Denkmal zu erreichen. Doch durch das föderale System ist die Denkmalpflege in Deutschland Sache der Länder, oftmals wird die Aufgabe bis hinab zur kommunalen Ebene delegiert. Ergebnis ist ein unüberschaubares Durch- und Nebeneinander von Gesetzen und Listen. Letztere liegen zudem auch gar nicht flächendeckend vor, weil viele Regionen noch gar nicht systematisch erfasst wurden – hinzu kommt immer wieder die Schwierigkeit, die zahlreichen Stellen von Sinn und Nutzen der Herausgabe der Datensätze zu überzeugen.

Umso wichtiger, auf die zahlreichen positiven Beispiele zu verweisen. Hier sei zum einen die Kreisstadt Bergheim genannt, die im Rahmen eines Pilotprojekts ihre Bürger zur Teilnahme am Wettbewerb aufruft und zu diesem Zweck vollständige Listen und zahlreiche Artikel in die Wikipedia eingestellt hat. Wennigsen ist ebenfalls Partnerstadt des Wettbewerbes, plant lokale Aktionen zum Tag des offenen Denkmals und einen Sonderwettbewerb für die Denkmäler der Stadt. Auch die Stadt Essen stellte auf eine Anfrage hin ihren kompletten Datenbestand zur Verfügung, so dass die Wikipedianer die Liste der Baudenkmäler in Essen für alle Stadtteile anlegen konnten.

Doch auch wenn die Listen in der Wikipedia noch fehlen, ist das kein Hindernis zur Teilnahme: Solange das Denkmal gut beschrieben ist, sich das Foto also einem Objekt zuordnen lässt, steht dem Upload nichts im Wege. Aufgerufen zur Teilnahme sind übrigens nicht nur Fotografen, sondern alle Interessierten, die auf diese Weise einen Beitrag zum Erfolg der Wikimedia-Projekte leisten möchten. Deutsche Teilnehmer finden auf der Wikipedia-Projektseite alle nötigen Informationen.

Die eingereichten Fotos können auf Commons begutachtet werden, über Highlights und besondere Projekte informiert die internationale Website.

Nachtrag von Nicole:

Flyer Wiki Loves Monuments 2011 Deutschland

Wir als Wikimedia Deutschland freuen uns sehr, die deutsche Wikipedia-Community bei dieser großartigen Aktion finanziell, organisatorisch und bei der Pressearbeit unterstützen zu können und beteiligen uns gerne auch an den Ausgaben für den europäischen Wettbewerb. Mit Creative Commons Deutschlandhat der Wettbewerb sogar noch einen weiteren Partner für die Förderung Freier Werke an Bord.

Was uns besonders gefällt: Jede und jeder kann mitmachen! Und nicht nur das – Den Gewinnern winken nicht nur Ruhm und Ehre, auf die Einsender der besten 100 Fotos warten auch attraktive Preise: Hochwertige Fotoausrüstung, ein Tragschrauberflug von mydays, Acryldrucke und Fotoposter von Pixum sowie Bücher aus dem Sortiment des O’Reilly-Verlages. Die von der Jury bestimmten Landessieger pro Bundesland erhalten eine Ausgabe des neuen Wikipedia-Buches, dazu kommen regional gespendete Buchpreise von einzelnen Partnern, z.B. der Kreisstadt Bergheim.

Wir drücken die Daumen und sind ganz gespannt auf die Ergebnisse!

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Wiki Loves Monuments: Startschuss in Bergheim

Andrea Gahr (Tourismusföderung), Maria Pfordt (Bürgermeisterin), Christina Conen (Wirtschaftsförderung), Boris Marinov (Wikimedia Deutschland) und Kilian Kluge (Wiki Loves Monuments) stellten das Projekt vor. (Foto: Wiegels/CC-BY-SA)

Zwei Wochen vor dem Start des Denkmal-Fotowettbewerbs Wiki Loves Monuments fand am vergangenen Donnerstag im nordrhein-westfälischen Bergheim die erste Pressekonferenz statt. Gemeinsam präsentierten die Stadtverwaltung, Wikimedia Deutschland und das Organisations-Team des Wettbewerbs den zahlreich erschienenen Journalisten das Pilotprojekt Wiki Loves Monuments Bergheim. Ziel der Kooperation ist, die Einwohner der Kreisstadt zur Teilnahme an dem europaweiten Wettbewerb zu motivieren und auf diese Weise die zahlreichen von der Stadtverwaltung bereits verfassten Artikel zu Baudenkmälern mit aktuellen Bildern zu versehen. Mehr zum Hintergrund und der Entstehung des Projekts findet sich im Wikipedia:Kurier.

Die Resonanz in den Medien kann sich sehen lassen: In zahlreichen ausführliche Artikeln berichtete die Lokalpresse über die Kooperation und den Wettbewerb, auch der WDR-Sendung Lokalzeit war Wiki Loves Monuments Bergheim einen Kurzbericht wert. Der vollständige Pressespiegel ist auf der Projektseite zu finden.

Nach diesem erfolgreichen Start gehen die Vorbereitungen für den Wettbewerb nun endgültig in die heiße Phase: Noch diese Woche sollen die Preise und die Bewertungskriterien der Jury bekanntgegeben werden. Auch der Upload-Assistent, der insbesondere noch unerfahrenen Teilnehmern das Hochladen erleichtern soll,  befindet sich zur Zeit in der Testphase. Wie immer freuen sich die Organisatoren über weitere Unterstützung, Anlaufstelle hierfür ist die Projektseite zu Wiki Loves Monuments in der Wikipedia.

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Wiki Loves Monuments: Projekte und Kooperationen

Nur noch ein Monat bis zum Start von Wiki Loves Monuments, dem Fotowettbewerb rund um Kultur- und Baudenkmäler. Während die Geschäftsstelle sich gerade um Flyer und T-Shirts kümmert, ist auf der internationalen Ebene – 17 Länder sind nun definitiv mit dabei – die Vorbereitung des Upload-Wizards und der Kategorien auf Commons zentrales Thema, auch die internationale Website wurde überarbeitet.

In Deutschland steht seit Ende Juli zunehmend die Öffentlichkeitsarbeit im Fokus: Pressemitteilungen müssen geschrieben und die Medien informiert werden, schließlich sollen möglichst viele Teilnehmer auch außerhalb der Wikimedia-Projekte gewonnen werden. Ideen und Unterstützung sind hier jederzeit gerne willkommen!

Neben dem aus dem Community-Projektbudget geförderten Fotoprojekt Wiki Loves Monuments Mittelhessen, für das die Anmeldung nun eröffnet ist, konnten im letzten Monat noch weitere Projekte an den Start gebracht werden: Unter dem Titel Wiki Loves Monuments Fürth gehen am 10. September Teilnehmer der WikiConvention auf Fototour. Neben dem Fürther Stadtdenkmalpfleger Dr. Alexander Mayer werden hier auch Medienvertreter mit von der Partie sein.

Besonders freuen wir uns, auch zwei Städtepartnerschaften bekanntgeben zu können: Die in der Wikipedia bereits sehr aktive Kreisstadt Bergheim wird im Rahmen einer Kooperation ihre Bürger und die Teilnehmer an Stadtführungen dazu aufrufen, Denkmäler zu fotografieren und die Bilder anschließend für Wiki Loves Monuments hochzuladen. Ähnlich sind die Pläne in Hückeswagen. Dort setzt man vor allem auf die Kooperation mit örtlichen Einrichtungen – von der GeoCaching-Gruppe über den Geschichtsverein bis hin zum Stadtarchiv werden diese eingebunden.

Seit vergangener Woche steht auch die deutsche Jury fest: Zwei Wikimedia-Fotografen, zwei Wikipedianer aus dem Denkmalpflege-Bereich und drei “normale” Community-Mitglieder werden die eingereichten Fotos deutscher Denkmäler sichten und bewerten. Für die Endauswahl konnten wir mit Roland Stimpel (Chefradakteur des Deutschen Architektenblatts) zudem einen externen Experten gewinnen. Zusammen werden die acht Juroren eine Top-100-Liste erstellen, die Top-Ten wird anschließend als deutscher Beitrag in den europäischen Wettbewerb eingereicht. Dort wird als deutscher Vertreter der Bildredakteur des ZEIT-Magazins, Michael Biedowicz, in der Jury sitzen. Auch an dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an Benutzer:Aalfons, der diese beiden Experten für den Wettbewerb begeistern konnte.

Wie schon in den letzten Monaten lautet also das Fazit: Schon viel geschafft, noch viel zu tun. Nur schleppend verläuft bisher die Erstellung der Denkmallisten und die Vereinheitlichung ihrer Strukturierung, große Regionen Deutschlands sind in dieser Hinsicht Brachland. Und ohne Listen kann es keinen Wettbewerb geben – woher sollen schließlich die vielen Fotografen wissen, wo und was sie fotografieren können? Eine gute Gelegenheit also, mal “vor der eigenen Haustür” zu schauen und selbst aktiv zu werden! Jede einzelne Liste bringt Wiki Loves Monuments und das WikiProjekt Denkmalpflege weiter voran, wer sich die Neuanlage selbst nicht zutraut, kann die Daten in digitaler Form auch an die engagierten Mitarbeiter des Projekts weitergeben.

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Wiki Loves Monuments: Jury, Listen und Projekte

In knapp zwei Monaten wird der Startschuss für den Denkmal-Fotowettbewerb Wiki Loves Monuments fallen – viel zu tun also für die ehrenamtlichen Organisatoren und die vielen fleißigen Helfer.

Europa

Die Teilnahme von Weißrussland am Wettbewerb, wo die Vorbereitungen bereits für längere Zeit laufen, konnte endgültig bestätigt werden. Neu dabei ist auch Belgien, hier findet gerade ein Abgleich der Denkmallisten zwischen der französischen und der niederländischen Wikipedia statt. Kurzfristig entschied sich auch die russische Community zur Teilnahme, so dass mittlerweile 17 Nationen mit dabei sind.

Deutschland

In Deutschland stand die Kontaktaufnahme zu Behörden, Verbänden und Organisationen im Mittelpunkt. Erste Gespräche konnten hier schon geführt werden, weitere Termine stehen bereits fest. Das Ziel ist es hier, Kooperationsmodelle zum Nutzen beider Partner zu finden: Während die Wikipedia vom Fachwissen und der Expertise des Partners profitiert, erhalten diese aktuelle Bilder unter freier Lizenz und erhöhte Aufmerksamkeit für ihr Anliegen.

Auf Hochtouren läuft auch die Suche nach Kandidaten für die deutsche Jury. Hier sind nicht nur Fotografen und Denkmalexperten gefragt, sondern vor allem auch „normale“ Wikipedianer und engagierte Vereinsmitglieder. Schließlich kommt es bei Wiki Loves Monuments nicht allein auf die technische Qualität der Bilder, sondern auch auf die Originalität und den Nutzen für die Wikimedia-Projekte, also den „enzyklopädischen Wert“, an. Noch bis zum 10. Juli können sich Bewerber auf der Projektseite eintragen, anschließend findet eine Wahl durch die Community statt.

Projekte in Nürnberg und Mittelhessen

Am Tag des offenen Denkmals, der in diesem Jahr am 11. September stattfindet, werden auch Teilnehmer der WikiConvention in Nürnberg auf Denkmalsuche gehen. Unter dem Titel Wiki Loves Monuments Nürnberg werden sie – begleitet von Pressevertretern – in Nürnberg Kultur- und Baudenkmäler vor die Kamera nehmen. Hierfür werden noch ortskundige Helfer gesucht, die die Vorbereitung unterstützen.

Auch ein weiteres großes Projekt steht in den Startlöchern: Gefördert aus dem Community-Projektbudget treffen sich Wikipedianer und gerne auch (Noch-)Nicht-Wikipedianer im Herbst in Mittelhessen, um gemeinsam und systematisch Denkmäler für den Wettbewerb zu fotografieren. Das Projekt richtet sich ausdrücklich nicht nur an ausgewiesene Fotografen, es ist auch keine teure Ausrüstung nötig. Interessenten können sich auf der Projektseite in der Wikipedia weiter informieren und eintragen, dort werden bis Mitte Juli auch der Zeitrahmen und die Termine abgestimmt.

Neben diesen beiden Projekten, sich hauptsächlich an die Wikimedia-Community richten, sind auch immer mehr Aktionen mit externen Partnern in Vorbereitung. So planen bereits drei Kleinstädte in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, ihre Bürger und Besucher mit verschiedenen Aktionen zur Teilnahme an Wiki Loves Monuments zu motivieren. Auf diese Weise möchten sie zum einen die Darstellung ihrer Stadt in den Wikimedia-Projekten verbessern und erweitern, zum anderen die Bewohner auf die häufig nur wenig bekannten Denkmäler und ihre Geschichte aufmerksam machen. Interessenten für solche, ähnliche oder auch ganz andere Projekte können sich über info-de@wikilovesmonuments.eu an die Organisatoren wenden.

Ausblick

Auch wenn schon viel erreicht wurde, bleibt noch viel zu tun. Besonders die für den Wettbewerb unentbehrlichen Denkmallisten sind für weite Teile Deutschlands noch lückenhaft oder fehlen ganz. Eine gute Gelegenheit also für jeden Wikipedianer und solche, die es noch werden möchten, einmal nachzuschauen, wie es um ihre Stadt oder Gemeinde bestellt ist! Unterstützung, Tipps und hilfreiche Links dafür gibt es beim WikiProjekt Denkmalpflege.

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