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Rückblick auf das AdaCamp D.C.

Nach Melbourne im letzten Jahr, fand dieses Jahr das zweite AdaCamp im Vorfeld der Wikimania in Washington D.C. statt. Ziel des Camps war es die Partizipation von Frauen in „Open Technology and Open Culture“ zu unterstützen und bot damit eine erste Möglichkeit sich im Vorfeld der Wikimania zu der Situation von Frauen in Open Culture auszutauschen.

Benannt nach der britischen Mathematikerin Ada Lovelace, der ersten Programmiererin der Welt, geht das AdaCamp DC auf die Ada Initiative zurück. Zu den Mitbegründerinnen gehören Mary Gardiner (selbst auch fleißige Wikipedianerin), die die Keynote „Fostering diversity: not a boring chore, a critical opportunity” auf der diesjährigen Wikimania gehalten hat, sowie der Programmiererin Valerie Aurora. Explizites Ziel des AdaCamps ist es Diversität nicht nur in Projekten der Open Culture herzustellen, sondern auch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu schaffen, die sich zuvor für das Camp bewerben sollten. Dies ist sicherlich gelungen.  Die Veranstalterinnen achteten auf ein vielfältiges Publikum: Menschen aller Altersklassen, People of Color und die Teilnehmenden kamen aus über zehn Ländern. Auch waren unterschiedlichste Professionen auf dem Camp vertreten, die sich beruflich oder als Freiwillige mit Open Culture auseinandersetzen.

So weit wie das Thema des Camps gefasst wurde, so weit war auch das inhaltliche Spektrum der einzelnen Sessions, die im Open Space Format durchgeführt wurden, einer Methode, die vor Ort dazu aufruft, Sessions zu entwickeln und durchzuführen. Dies hatte zugleich Vor- und Nachteile: Positiv ist anzumerken, dass viele verschiedene Sessions Eingang in das Camp fanden. Ein Teil der Teilnehmer und Teilnehmerinnen griff den Gender Gap in der Wikipedia auf. Des Weiteren gab es u.a. Diskussionsrunden, die sich mit Frauen als Konsumenten von Open Source auseinandersetzen, danach fragten wie sich der Lebensalltag von „Geek Moms“ gestaltet oder der Frage nachgingen, wie nicht-technikaffine Menschen einbezogen und erreicht werden können. Das Camp ermöglichte so Erfahrungen auszutauschen, Tipps weiterzugeben und Kontakte in Vorbereitung für die Wikimania zu knüpfen.

Von Nachteil dagegen war das sehr offen gehaltene Oberthema, das einen roten Faden vermissen ließ, durch die die einzelnen Sessions meist nicht über einen allgemein gehaltenen Austausch hinausgingen und dadurch oft nur wenig konkret wurden.

 

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Zur Wikimania auf dem Gender-Ticket III

Es berichtet die Wikipedia-Autorin Poupou l’quourouce. Sie ist eine von 20 Ehrenamtlichen, die Wikimedia Deutschland mit einem Reisestipendium für die Wikimania unterstützt.Sie berichtete bereits von Tag 1 und von Tag 2.

 

Diese Wikimania ist meine erste Wikimania, ja sogar mein erstes internationales Wikipedianer-Treffen, überhaupt. Deshalb habe ich mich auch gefreut, Jimbo Wales und Sue Gardner zum ersten Mal live zu erleben. Ich kann die Kritik, die ich von anderen Teilnehmern an Jimbos komikerhaftem Auftritt und an Sue Gardners professionell superglatter Präsentation der Arbeit der Foundation gehört habe, durchaus nachvollziehen. Trotzdem fand ich es spannend, beide überhaupt einmal gesehen zu haben.

Im Anschluss an Sues Präsentation der nahezu hundertprozentigen Plansollerfüllung betrat das Board of Trustees die Bühne. Gegenüber Sues ostentativer Professionalität wirkte das Board angenehm menschlich und ein wenig verpeilt. Im Gegensatz zu Sue durften dem Board überhaupt Fragen gestellt werden, die allerdings zuvor schriftlich einzureichen waren und von einem Moderator ausgewählt und dann an die einzelnen Boardmitglieder gerichtet wurden. So etwas wie spontane Kritik oder Nachfragen aus dem Publikum, das ja gerade zuvor die Zahlen und Pläne der Foundation gehört hatte, wurden damit leider von vornherein unterbunden. Schade, dass das Board sich auf dieses Verfahren eingelassen hat. Ich musste die Session vorzeitig verlassen, um bei meinem eigenen Vortrag pünktlich zu sein, bin aber mit dem unguten Gefühl gegangen, dass dieses Board Sue nicht allzuviel entgegenzusetzen haben wird. Dazu ist es meiner Einschätzung nach zu groß, zu unterschiedlich und die Leute zu idealistisch und zu wenig auf knallhartes Nachrechnen und Nachhaken gepolt. Ich setze in dieser Hinsicht aber meine ganzen Hoffnungen auf das neue deutsche Boardmitglied Lyzzy (Alice Wiegand).

Ich hatte das Glück, dass ich meine Session mit Tom Morrison teilen durfte, der in einem mit entzückenden Beispielen garnierten Vortrag über die unzugängliche buzz-word gespickte Sprache der Foundation sprach und Vorschläge für klare treffende Formulierungen machte. Mein persönliches Highlight aus einer Meldung der Foundation „9 out of 10 wikipedians continue to be men“ – offensichtlich sind die Wikipedianer einfach nicht zur Geschlechtsumwandlung bereit.

Tom hatte netterweise seinen Fanclub mitgebracht, der dann großenteils auch noch bei meinem eigenen Vortrag im Raum blieb. Trotz des Frauenthemas war der Fauenanteil im Publikum unter 50%, wenn auch nur knapp und im Anschluss ergab sich die erhoffte Diskussion, an der sich tatsächlich auch gleich mehrere Frauen rege beteiligten. Die Folien sind hier zu finden, ein Mitschnitt wird ebenfalls noch irgendwann veröffentlicht:

Der anschließende Women’s Lunch – im Grunde eher ein gemeinsames Auspacken von belegten Broten in Pappschachteln hatte eine Rekordteilnehmerzahl von 120 Frauen – in Taipei sollen es vor einigen Jahren noch lediglich 11 gewesen sein. Jede Frau stellte sich kurz mit Namen, dem Projekt in dem sie aktiv ist und drei Wörtern vor, die ausdrücken sollten, was jeder besonders wichtig ist, oder was sie besonders kennzeichnet. Diese Vorstellungsrunde war langatmig, aber aufschlussreich: die weitaus meisten Teilnehmerinnen waren Amerikanerinnen, wobei von diesen ein großer Teil Bibliothekarinnen sind, unter den deutschen Wikipedianerinnen kenne ich keine einzige Bibliothekarin – wie das wohl kommt? Das nächstgrößere Teilnehmerland war Deutschland – allerdings war ich unter diesen zu meiner Überraschung die einzige aktive Wikipedianerin! Tatsächlich war ich die einzige weibliche Stipendiatin aus Deutschland (von 20 Stipendiaten insgesamt) überhaupt – Autorinnen, bitte bewerbt euch in großer Zahl für Stipendien für die Wikimania in 2013 in Hongkong!!! Außer mir nahm Anja Ebersbach aus dem WMDE-Präsidium am Lunch teil, deren Artikelpremiere allerdings noch aussteht, Delphine Menard (auch WMDE-Präsidium) und Alice Wiegand (Board of Trustees der Wikimedia Foundation) waren zwar ebenfalls in Washington konnten leider nicht am Women’s Lunch teilnehmen. Und dann war da noch ein großer Teil der weiblichen Mitarbeiterriege von Wikimedia Deutschland, immerhin das deutsche Chapter hat den Gender Gap schon lange überwunden – für diese Einstellungspolitik mal an dieser Stelle ein großes Lob an Pavel Richter.

Auch diese Veranstaltung musste ich dann aber leider nach der Vorstellungsrunde schon wieder verlassen, um mir die Vorträge zur usbekischen Wikipedia und zum Bildfilter anzuhören. Die usbekische Wikipedia verdient jede denkbare Unterstützung – hier sind einige wirklich mutige Menschen am Werk, die trotz nicht unerheblicher Gefahren an Artikeln in ihrer Sprache arbeiten. Der Bildfiltervortrag in der letzten Session der Wikimania wurde vor allem von Deutschen besucht, vielleicht ein Bedürfnis, sich hier nach dem erfolgreichen Protest auch noch einmal ein wenig selbst auf die Schulter zu klopfen, denn just an diesem Tag vom Board der Foundation für obsolet erklärt, jedenfalls in der geplanten Form.

Mein Wikimania-Fazit: anstrengend aber lohnend. Es geht tatsächlich viel um Probleme und Dinge, die man aus dem Wikipedianer-Alltag kennt und man muss keinen Hochschulabschluss in internationaler Wikipolitik vorweisen können, um mitreden zu können. Trotzdem bekommen man auch Einblicke in internationale Trends und Pläne, die man sonst vor Ort nicht oder nicht in einem frühen Stadium mitbekommen würde. Einiges davon werde ich nun besser von Berlin aus weiterverfolgen können. Gerne wäre ich manchmal an zwei Orten gleichzeitig gewesen.

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On the GLAMside of Wikimania

Das war also meine erste Wikimania! Drei, eigentlich vier Tage Konferenz, die beständig zwischen Klassentreffen und konzentriertem „business case“ changierte. Eigentlich begann es schon auf dem Flughafen in der Schlange vor der Einwanderungskontrolle. In der Warteschlange mischten sich Reisende aus der ganzen Welt. Jeder Flug trug neue Wikipedianer nach Washington, die sich über die Sperrbänder hinweg herzlich grüßten. Später im Hotel lernte man schnell, einander an den Laneyards und T-Shirts zu erkennen. Schon hilfreich, wenn man sich vielleicht noch etwas verloren zwischen Jetlag, Hitze und Straßennamen wie K-Street NW fühlt. Mich verschlug es gleich am ersten Abend mit Tim auf ein Openstreetmap Treffen in einer Bar. Beim Türsteher musste ich schmeichelhafterweise nachweisen, dass ich über 21 bin und stieg die schmale Treppe in den ersten Stock eines nach Hardrock riechenden Pubs hoch. Oben die bizarre Szenerie einer konzentriert lauschenden dicht an dicht stehende Menge, selbst der Barman flüsterte nur. An den Wänden vier Monitore mit drei unterschiedlichen lautlos laufenden Programmen, der vierte diente der jeweiligen Präsentation. Die Vortragenden sprachen zu uns 50 bis 70 Menschen in dem kleinen Raum ohne Mikro. Doch das machte nichts, denn alle verstanden, worum es ging und beklatschten die Ergebnisse. Dann war der letzte Vortrag vorbei und sofort schwoll der Barlärm an zu einer ohrenbetäubenden Lautstärke aus Gelächter, Musik, Bierbestellungen und Gesprächen in allen Sprachen der Welt. Zu müde vom Flug flüchtete ich bald.

Aber dieses Meeting war typisch für die ganze Wikimania. Der Wechsel zwischen aufmerksamen Vorträgen und hektisch herzlichen Pausen wurde für mich zum Puls der Veranstaltung. Dank der „Feuertaufe“ mit Speeddating am ersten Tag, kam ich rasch in meine Rolle als GLAM Kuratorin für Wikimedia Deutschland. Aus den vielen Gesprächen und Sessions, die in dichter Folge die Tage zu einem Filz aus Eindrücken und Ideen verwoben, ragen drei hervor, die ich gern gemeinsam mit Wikipedianern aus Deutschland umsetzen möchte:

– Im Austausch mit dem schwedischen Chapter (Link zu der Broschüre) und den Schweizern die Entwicklung eines qualitativen Fragebogens zu den Erwartungen, Wünschen und Befürchtungen der Kultureinrichtungen in der digitalisierten Öffnung ihrer Inhalte.

– Die Ergebnisse der Auswertung des Fragebogens fließen ein in eine gemeinsam mit dem schweizerischen, österreichischen und holländischen Chapter geplante Infobroschüre für Kultureinrichtungen. Geplant ist ein vorbereitendes Arbeitstreffen auf der WikiCon Ende August in Dornbirn.

– Zwei simultan stattfindende Edit-a-Thons gemeinsam mit dem englischen Chapter in Coventry und Dresden. Beide Städte waren im zweiten Weltkrieg schwer zerstört worden, sind heute aber Partnerstädte. Eine beherzte Initiative von Rock drum.

Wendet Euch mit Ideen, Fragen und Anregungen gern an mich.

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Neues Selbstvertrauen

Es berichtet der Wikipedia-Autor Superbass. Er ist einer von 20 Ehrenamtlichen, die Wikimedia Deutschland mit einem Reisestipendium für die Wikimania unterstützt.

 

 

„If it’s good enough for the US archivist it’s probably good enough for us“ – in der zum Abschluss der Wikimania gehaltenen Schlussrede von David Ferriero, Archivar der Vereinigten Staaten, lag für mich eine wesentliche Erkenntnis aus der Wikimanania 2012 in Washington.

Ferriero, dessen Archiv durch eine Kooperation mit der Wikipedia eine Vertausendfachung der Reichweite einzelner Veröffentlichungen erzielte drückte nach meinem Empfinden so etwas wie ein Ende der Bescheidenheit aus, der auch ich in Bezug auf die Wikipedia in Teilen noch anhänge. Eher vorsichtig als selbstbewusst gehen wir zuweilen auf Institutionen und potenzielle Partner zu, wir sind ja keine professionellen Autoren, Fotografen und Publizisten sondern lediglich Freiwillige und Amateure.

Zumindest in den USA, die in diesem Jahr die Wikimania thematisch stark dominierten, ist die Außenwahrnehmung inzwischen eine andere, worauf nicht zuletzt die Kooperation der Tagung mit gewichtigen Partnern wie dem US Außenministerium oder der Kongressbibliothek hinweist.

Daheim in Deutschland gibt es entsprechende Pflänzlein und vereinzelt sogar ausgewachsene Pflanzen, vor allem aus dem in Washington vielberedeten GLAM-Bereich, wenn Institutionen die Wikipedia ernstnehmen und sich auf Kooperationen einlassen. Den Durchbruch, wo  Bildarchive, Bibliotheken und Museen in nennenswerter Zahl ihre herkömmlichen Zugangs- und Verwertungsmodelle für eine freiere Verbreitung öffnen, haben wir bei uns eher noch vor uns. Der Ausspruch des Archivars der Vereinigten Staaten sollte uns dabei Selbsbewusstsein geben.

Was sind weitere Erkenntnisse aus der Wikimania 2012?

– Meine europäisch geprägten Abstufungen des Begriffs „Schwüle“ mussten angesichts der Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit neu justiert werden

– Ich fand die Organisation hervorragend. Es war kaum möglich, irgendwo herumzustehen ohne Hilfe angeboten zu bekommen. Alles war exzellent beschildert und beschrieben. Wikiedia DC richtete in der Jugendherberge eigens WLan auf allen Etagen ein, damit die Nerdgemeinschaft noch aus dem Etagenbett heraus twittern konnte.

– Es gibt Kritik, und zwar so witzig wie von Tom Morris vorgetragen, am verklausulierten Bullshit-Sprech in der schriftlichen Foundationkommunikation. An die Wikimediafoundation richtet er die Forderung nach einfacher, klarer und verbindlicher Sprache. In diesem Sinne: „Iterate your cross-pollinatated strategic synergy, just not on my wikipedia“.

– Es gibt eine „Friendly Space Policy“. Die wurde einem breiteren Publikum beim samstaglichen Eröffnungsplenum eindringlich vorgestellt. Offenbar hatte am Vortag ein Referent bei seinem Vortrag zu Jimbos sich wandelnder Rolle zwei künstlerische, aber erotische Bilder gezeigt. Die hatte der frühere „benovelent dictator“ dereinst beim Hausputz gelöscht. Zwischenzeitlich sind sie zwar längst wieder im Gebrauch. Ihre Darstellung beim Vortrag war jedoch zuviel der Nacktheit für einige Anwesende, die sich  beim Organisationskomitee beschwerten. Das entschied, laut Organisationskomitee im Einvernehmen mit dem Referenten, die Aufzeichnung des  Vortrags nicht zu veröffentlichen. Der deutliche Hinweis auf die Policy, verbunden mit dem Angebot an alle Referenten, ihre kommenden Beiträge vom Veranstalter auf etwaige Verletzungen durchsehen zu lassen, verhalf dem einen oder anderen immerhin zu einem interkulturellen Lernerfolg im Verständnis des Begriffs „friendly space“.

– Es gibt auch in den USA Menschen, die Wikipedia gar nicht kennen! Vor dem Veranstaltungsort sprach mich ein junger Mann an, was wir denn da drinnen machten. Ich sollte ihm unbedingt diese Website mal aufschreiben, eine Online-Enzyklopädie, das klinge ja sehr interessant!

Säße ich nicht im doch etwas wackelnden Bus nach New York, was das Tippen auf dem Tablett-PC beschwerlich macht, ließe sich noch viel schreiben. Etwa über die usbekische Wikiedia, de leider weitgehend unbemerkt von der dortigen Regierung blockiert wird. Von wirklich nützlichen Tipps, vorgetragen in mutigem Englisch, zur Akkreditierung als Wikipediafotograf bei Veranstaltungen oder zum auf der Wikimania viel zu wenig beachteten Thema Bildfilter. Das muss dann auf ein anderes Mal warten.

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Wikimania auf dem Gender-Ticket II

Es berichtet die Wikipedia-Autorin Poupou l’quourouce. Sie ist eine von 20 Ehrenamtlichen, die Wikimedia Deutschland mit einem Reisestipendium für die Wikimania unterstützt.Sie berichtete bereits von Tag 1.


Tag 2 der Wikimania beginne ich mit einem kurzen Abstecher in die National Gallery of Art auf der National Mall. Eine Stunde in diesem riesigen Museum bringt mir einen oberflächlichen Eindruck von vielleicht 10% der ausgestellten Kunstwerke. Ich bin sehr beeindruckt.

Zurück im Marvin-Center der George Washington University lasse ich mich beim Mittagessen von Richard Jensen (user:Rjensen) in ein Gespräch über Rechtsgeschichte und über den großen Raum, den Militärgeschichte jeder Art in der en:WP und der de:WP einnehmen, verwickeln. Darüber engeht mir, dass die Mittagspause heute nicht um 13 Uhr sondern schon um 12 Uhr begonnen hat und ich verpasse leider die Session zu Artikeln zu aktuellen Themen und zu New-User-Coaching.

Dafür habe ich dann jede Menge Zeit, die nächste Speeddating-Session am Stand von Wikimedia Deutschland zu beobachten. Mit etwas kürzeren Slots und besserer Beschilderung sind diese Kurztreffen, bei denen man Mitarbeiter und Präsidiumsmitglieder von WMDE für ein paar Minuten 1:1 sprechen kann, heute sehr beliebt und kommen offensichtlich gut an. Das ist ein Format, das vielleicht auch bei anderen Veranstaltungen gut funktionieren würde und das ich mir merken werde.

Einem Vortrag zu französischen Minderheitensprachen kann ich dann leider nur wenig abgewinnen, irgendwie kommt nicht so recht rüber, was eigentlich das Problem ist und was die Referentin dem Publikum mitgeben möchte. Dafür ist der anschließende Vortrag von Richard Jensen (mein Mittagspausengesprächpartner) zum „War of 1812“ richtig gut. An diesem Krieg, der in Europa im allgemeinen Bewusstsein keine Rolle spielt, kann man schön zeigen, wie die unterschiedliche Erinnerungskultur und Interpretation verschiedener Nationen (hier Kanadier, US-Amerikaner und Ureinwohner Amerikas) in der englischen Wikipedia (by the way:hier spricht KEIN Mensch von der englisch-sprachigen Wikipedia) kollidieren können. In dieser Session ist der Frauenanteil bei knapp 50% – und zu meiner Überraschung ist dies tatsächlich die erste Session, an der ich teilnehme, bei der eine Frau eine Frage stellt, noch dazu richtet sich diese Frage tatsächlich nach der Women’s History im Kontext von 1812. Interessanterweise ist das Problem hier aus Sicht der Artikelautoren, dass sich die Geschichtsschreibung, die sich mit der Rolle von Frauen in Kriegen befasst, vor allem auf den Zweiten Weltkrieg konzentriert. Hier bildet Wikipedia also den Gender Gap der historischen Wissenschaften selbst unmittelbar ab und es gibt, wenn man sich nicht Original Research zuwenden möchte, wenig Möglichkeiten, daran etwas zu änderen.

Von 1812 gehe ich direkt weiter zum Topic Table von WMDE zum Gender Gap. Dieser ist angekündigt als „Discussing ground-breaking projects and topics in a cosy atmosphere with a cup of coffee“. Hm. Es wäre gelogen den Tisch auf der Terasse mit ein paar Gartenstühlen als cosy zu bezeichnen. Die gound-breaking projects mögen diskutiert worden sein, als ich noch nach dem auf die Terasse verlegten Veranstaltungsort suchte. Trotzdem ein nettes, wenn auch insgesamt leider doch etwas belangloses Treffen, an dessen nachhaltiger Wirkung ich zweifle. Positiv aber, dass von den 10 Teilnehmern dieses Tischgesprächs immerhin 4 männlich waren, und viele, wenn auch vielleicht etwas freischwebende, Vorschläge gemacht wurden. Ideen die hier aufkamen, waren z.B. ein Banner im Stile des Fundraiserbanners, auf dem Jimbo darauf aufmerksam macht, dass von den Autoren der 4mio Artikeln der enWP nur 10% Frauen sind, vebunden mit dem Appell an Frauen, sich anzumelden und mitzumachen. Dies würde bestimmt eine Menge Aufmerksamkeit auf dieses Thema lenken.

Eine andere Idee kreiste darum, welche positiven Aspekte jede und jeder daraus ziehen kann, Wikipedia zu bearbeiten und wie man diese positiven Aspekte stärker vermitteln kann, z.B. welche Fähigkeiten man erwerben und verbessern kann oder dass Schreiben ein kreativer und befriedigender Prozess ist. Davon abgeleitet überlegten wir, ob es Kurse oder Workshops geben sollte, in denen man ein Zertifikat o.ä. erwirbt, dass im Lebenslauf verwendet werden kann – auch das könnte ein Anreiz sein, sich erstmals zu beteiligen (für Frauen, aber natürlich genauso auch für alle neuen Autoren).

Eine Idee, die ich persönlich besonders reizvoll finde, und von der ich hoffe, dass sie sich vielleicht irgendwie realisieren lässt, war eine Art Artikelmarathon, bei denen als „Belohnung“ für jeden neuen Artikel eine Spende an eine gemeinnützige Organisation gezahlt wird, die Ziele verfolgt, die besonders Frauen betreffen oder interessieren. (In ähnlicher Form finden z.B. gesponserte Stadtläufe statt, bei denen ein Sponsor für jeden gelaufenen Kilometer eine Spende an eine gemeinnützige Organisation zur Bekämpfung von Brustkrebs bezahlt).

Noch ein Aspekt, der mir neu war: eine Teilnehmerin vertrat die These, dass Frauen von Wikipedia einen schlechten Eindruck haben, weil ihnen ständig von den Lehrern ihrer Kinder gesagt wird, dass Wikipedia schlecht und „böse“ ist und man das nicht verwenden soll.

Dann kreisten wir eine Weile um das teahouse – allerdings fehlten uns dazu ein wenig die eigene Anschauung und echte Fakten. Eine Empfehlung von Julia Kloppenburg hierzu ist dieses Video:

Wikipeda Academy – The Visual Experience: Gender and Ways of Seeing Wikimedia. Keynote by Sarah Stierch from Wikimedia Deutschland on Vimeo.

mit der Keynote von Sarah Stierch auf der Wikimedia Academy, in der es u.a. um das teahouse ging.

Fazit: eine Menge neue Ideen werden hier geboren und ich hoffe, es findet sich jemand der sie adoptiert!

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Warum Wikimania? – Vier Gründe für ein Mammutprojekt

Es berichtet der Wikipedia-Autor mit dem Benutzernamen toblu. Er ist einer von 20 Ehrenamtlichen, die Wikimedia Deutschland mit einem Reisestipendium für die Wikimania unterstützt.

 

Angesichts hunderter Wikipedianer, die jedes Jahr hunderttausende Kilometer zurücklegen um auf der Wikimania vier Tage lang hunderte Mahlzeiten zu verspeisen, hunderte Liter Kaffee zu trinken und hunderte Powerpoint-Folien zu diskutieren, darf man durchaus einmal fragen, was diesen enormen Aufwand eigentlich rechtfertigt. Dass stets nur ein kleiner Teil der Wikipedia/Wikimedia-Community an der Konferenz teilnehmen kann, diese aber für Wochen und Monate die Arbeitskraft ganzer Chapter bindet, erhöht den Begründungsbedarf weiter.

 

Die folgenden vier Punkte gehen gleichwohl über der Versuch der Rechtfertigung hinaus. Sie sollen zeigen, warum es sich bei der Wikimania um einen elementaren Beitrag zur Mission „Freies Wissen für alle“ handelt.

 

1) Wikimania ist Austausch über Inhalte

"Thank You". Bildautor: toblu unter CC-BY-SA 3.0.


Keine Frage, Wikipedia und ihre Schwester-Projekte leben vom Austausch der an ihnen Beteiligten. Deren Zahl – wie auch die Zahl dieser Projekte – macht es dabei aber schon seit langem unmöglich, diesen Austausch kontinuierlich auch über Projekt- und Landesgrenzen hinweg zu betreiben. Kaum jemand hat Zeit und Energie, alle Projekte verfolgen – häufig nicht einmal jene, die seine eigene Arbeit unmittelbar betreffen.

 

Die Wikimania erlaubt und fördert gerade diesen Austausch. Die Vorstellung und Diskussion neuer und unbekannter Projekte und Ideen ist seit jeher integraler Bestandteil der Konferenz. Zahllose Anregungen und Vorschläge, die häufig auf der Erfahrung mit ähnlichen Projekten beruhen, wären ohne sie nie gemacht worden.

 

2) Wikimania ist Austausch mit Gleichgesinnten

 

Fülle und Wachstum von Projekten erschweren nicht nur die inhaltliche Beschäftigung mit Ihnen, sie machen es auch schwer, persönlichen Austausch zu organisieren; für viele lokal nicht begrenzte Projekte ist er gar von vorneherein unmöglich. In Anbetracht der (weitgehend) heterogenen Community, der vielen vorhandenen Erfahrungen mit unterschiedlichsten (häufig gemeinsamen) Problemen und dem Wert von Vernetzung insbesondere in einer unübersichtlichen Bewegung und Gemeinschaft ist dieser Austausch jedoch von besonderer Bedeutung.

 

Die Wikimania ist einzigartig darin, Menschen aus (nahezu) allen Teil der Welt mit unterschiedlichsten Hintergründen (aber dem gemeinsamen Ziel, freies Wissen zu schaffen und zu fördern) zusammenzubringen und den persönlichen Austausch zwischen ihnen zu ermöglichen – während der zahllosen Sessions und Diskussionen auf der Konferenz, aber auch im Abend-, Vor- und Anschlussprogramm. Das hat, neben den genannten Vorteilen auch einen enormen motivatorischen Effekt – für diejenigen, deren Projekte von anderen spontan unterstützt und bejubelte werden, aber auch für diejenigen, die jubeln.

 

3) Wikimania ist Kontinuität

 

Es ist nicht schwer, Informationen über Wikimedia – die Foundation, die Chapter, die Bewegung – zu finden. Aus diesen Informationen zentrale Fragen und Entwicklungen zu isolieren, ist in Anbetracht der schieren Flut an Informationen jedoch häufig genug unmöglich.

 

Die Wikimania ist einerseits Anlass für die Verantwortlichen, Ziele und Entwicklungen zu (re-)definieren und einem (partiell) gut informierten Publikum in konsistenter Form zu präsentieren.  Sie ist andererseits Gelegenheit für dieses Publikum – und dank frei verfügbarer Videos auch für jeden anderen Interessierten – jene Entwicklungen zu verfolgen und sich regelmäßig in einer strukturieren Form mit ihnen auseinanderzusetzen.

 

4) Wikimania ist Sichtbarkeit

Auch elf Jahre nach dem Start der ersten Sprachversionen Wikipedias herrscht in der Öffentlichkeit immer noch ein erstaunlich großes Informationsdefizit – über Wikipedia und ihre Funktionsweise, erst recht aber über ihre vielen Schwesterprojekte und die Bewegung insgesamt.

Die Wikimania leistet hier zunächst einen großen Beitrag am Veranstaltungsort. Sie erzeugt für etwa eine Woche eine enorme Sichtbarkeit, die immer wieder zu Gesprächen mit Gastgebern, Besuchern und gänzlich Unbeteiligten führt. Hinzu kommt die Berichterstattung in lokalen und nationalen Medien, die in den letzten Jahren stark zugenommen hat sowie die Wahrnehmung im persönlichen Umfeld der Teilnehmer, deren häufig abstrakte und unverständliche (Neben-)Beschäftigung auf diesem Weg eine konkrete Gestalt bekommt.

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Zwei Wikimaniacs – Ein Rückblick

Es berichten der Wikipedia-Autor Tim Moritz Hector, einer von 20 Ehrenamtlichen, die Wikimedia Deutschland mit einem Reisestipendium für die Wikimania unterstützt und Elly Köpf, Mitarbeiterin von Wikimedia Deutschland im Bereich „Bildung und Wissen“.

By FelixH, CC-BY-SA-3.0

Die Wikimania 2012 ist fast vorbei und Tim Moritz und Elly stellen fest: Es gab eine Reihe an Begriffen, welche uns durch die gesamte Veranstaltung begleitet haben:

Neulinge – Unterstützung –  Hilfe – Usability – Umgangsformen – Feedback – …

Alle beschäftigen sich mit der Frage, wie die Einstiegshürden für Neulinge gesenkt werden können und was die Community dazu beitragen kann. Auch Sue Gardner (Executive Director Wikimedia Foundation) brachte in ihrer Abschlusssession die Aufgabe an die Community zum Ausdruck,  eine freundlichere Athmosphäre für Neulinge zu schaffen und bezog sich dabei auf die sinkende Anzahl an Neuautoren.

Es gibt viele Ansätze und Ideen, wie diesem Problem begegnet werden kann, daher möchten wir unsere Highlights dazu mit euch teilen:

  • Hilfeseitenprojekt in Wikipedia von Peter Coombe (Fellow Wikimedia Foundation): Den „Wildwuchs“ der Hilfeseiten neu zu strukturieren.
  • Teahouse  initiiert von Sara Stierch (Fellow Wikimedia Foundation): Ein Ort in der Wikipedia, an dem Neuautoren auf freundliche Art und Weise Unterstützung bekommen und sich im Bereich „Guests“ auch einander vorstellen können.
  • Feedback-Tools, Templates und Moodbars: wie Tim Moritz bereits in seinem Blogpost berichtete. Auch die Foundation berichtete in ihrem Blog über den Moodbar.
  • Bildungsprojekte: Wie Elly bereits in ihrem Blogpost berichtete. Zudem fand im Rahmen der Wikimania gestern abend ein Education Meetup statt, auf dem sich Wikimedia-Bildungsprojekte aus der ganzen Welt vernetzte.
  • und vieles mehr!

Es wird sich zeigen, welche dieser Ansätze von der deutschsprachigen Community Unterstützung finden. Sie bieten in jedem Fall ausreichend Spielraum für individuelle Anpassungen und laden zu dem ein, was den Unterstützern Freien Wissens im Blut liegt: Dem Remix!

 

 

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Ein besonderer Ort für eine Rede

Fotograf: Rock drum
Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Nachdem die Eröffnungszeremonie in der Library of Congress bereits kurz beschrieben wurde, möchte ich gern in Ergänzung zu den ersten hier im Blog beschriebenen Eindrücken die Rede von Pavel veröffentlichen.

Die Library of Congress ist ein überwältigender Ort – die Bilder sprechen für sich. Noch überwältigender ist es, in einer der bedeutendsten und größten Bibliotheken der Welt eine Rede vor Hunderten Wikipedianern und geladenen Gästen aus aller Welt zu halten. Der Wermutstropfen: Die Akkustik war so schlecht, dass die Rede nur mit viel Mühe zu verstehen war….und selbst dann, haben sicherlich viele kaum hören können, was Pavel Richter zum Verhältnis zwischen der World Digital Library und Wikipedia zu sagen hatte:

Wow, what a place. I am sure I speak fore very Wikipedian in this room when I say thank you for having us here, at the Library of Congress.

When I was asked to speak about the values the World Digital Library and Wikimedia share, and that I would have just 5 minutes for it, I thought to myself: That is impossible! So let me focus on some key aspects:

The Library of Congress was build as a place to gather, to share and to produce knowledge and make it accessible to everyone. Similar places have been build around the world for thousands of years, to further the progress of knowledge and
creativity. Wikipedia would not be possible without such places.

On the website of the World Digital Library, it says:

The basic idea was to create an Internet-based, easily-accessible collection of the world’s cultural riches that would tell the stories and highlight the achievements of all countries and cultures, thereby promoting cross-cultural awareness and understanding.

You do not have to change a single world to describe Wikipedia!

The World Digital Library and Wikipedia are both places that are not bound by physical boundaries, making it even easier to participate in the production and the exchange of knowledge. Yet, for the same end, we use different means: The World Digital Library pursues its mission by making available cultural treasures, in the form of images, maps, or documents.

Wikipedia is an encyclopedia, and therefor a summary of knowledge, written by the very same people that use it. And since Jimmy Wales started Wikipedia – just 11 years ago – hundreds of millions of people got access to knowledge they never had before.

The mission of the World Digital Library is to promote international and intercultural understanding; it provides information to everyone on the internet; and and so does Wikipedia. But Wikipedia is more than just a website, it is the result of international and intercultural collaboration.

We are doing the same thing, for the same reasons, for the same people in the same medium, so we should be doing it together.

Cooperation with cultural institutions such as Galleries, Libraries, Archives and Museums is an important part of the Wikimedia movement. Worldwide, Wikipedia volunteers engage with local partners to work together to produce open-access, freely-reusable content for the public. Wikipedians in Residence are working side by side with researchers and scientists in cultural and scientific institutions, acting both as advisers within and as spokespersons for “their” museum, their archive or their library.

Wikipedia and its community can bring skills, experience and abilities to such cooperation, which could not be found anyplace else. These examples show how the curating role of institutions changes in the information age. The future lies within the cooperation of established institutions and Wikipedia with its global community. Together they form a model of what has been termed “open authority”.

And in this monument to knowledge which is the Library of Congress, hundreds and hundreds of Wikipedians from around the world came together tonight – and you are a perfect fit for this place. The personal involvement and a deep  understanding is what drives us, what we all have in common and what we stand for. For we all share the same idea, the same passion and the same mission: to transform information into knowledge, to make it available to every person on the planet.

Thank you.

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And the winner is…

(Die deutsche Version dieses Eintrags ist hier.)

Pavel Richter and Arun Ganesh after the announcement of the winner (cc-by-sa by Stepro)

3 and a half months ago Wikidata development started. As a new Wikimedia project it obviously also needs a logo. We have asked people in the community to submit logo proposals and then to vote on them. Voting time is now over and we have a winner! It was a tough choice between the 33 excellent submissions that made the voting list. Thanks to everyone who submitted a proposal. We were delighted by all the submissions that all expressed the ideas behind Wikidata in their own way.

And here is the winner:

This logo was created by Arun Ganesh (User:Planemad) and received 89 of the nearly 1000 votes. Congratulations!

Oh and of course we’ll be creating some swag like t-shirts and stickers with the new logo soon. Let us know what you’d like to have.

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Und der Gewinner ist…

Pavel Richter und Arun Ganesh nach der Bekanntgabe des Gewinners (cc-by-sa by Stepro)

Vor 3,5 Monaten begann die Entwicklung von Wikidata. Als neues Wikimedia Projekt braucht es natürlich auch ein Logo. Wir haben die Community gebeten Logovorschläge einzureichen und dann zu wählen. Die Abstimmung ist jetzt beendet und wir haben einen Gewinner! Die Entscheidung zwischen den 33 hervorragenden Einreichungen, die es auf die Wahlliste geschafft haben, war nicht einfach. Vielen Dank an alle, die am Wettbewerb teilgenommen haben. Wir haben uns sehr über die Vorschläge gefreut, die die Ideen hinter Wikidata alle auf ihre eigene Art ausdrücken.

Und hier ist der Gewinner:

Dieses Logo wurde von Arun Ganesh (User:Planemad) gestaltet und hat 89 der fast 1000 Stimmen bekommen. Herzlichen Glückwunsch!

Oh und es wird natürlich Promomaterial wie zum Beispiel T-Shirts und Sticker mit dem neuen Logo geben. Lasst uns wissen was ihr gern hättet.

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