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14 Tage #ZDFcheck – ein Zwischenbericht

Wie zuletzt an dieser Stelle berichtet, ist vor zwei Wochen der ZDF-Faktencheck (#ZDFcheck) angelaufen. Im Rahmen dieses Projektes arbeiten eine Redaktion im ZDF-Hauptstadtstudio, Phoenix und Wikimedia gemeinsam an einem Faktencheck im Vorfeld der Bundestagswahl, in dem Politikeraussagen geprüft werden. Seit 13. Mai sitze ich nun als Wikipedian in Residence im Hauptstadtstudio des ZDF in Berlin in der ZDFcheck-Redaktion und betreue die Zusammenarbeit mit Wikimedia Deutschland e. V.. Alle sind herzlich dazu eingeladen mit zu recherchieren und die Arbeit zu kommentieren und sich so zu beteiligen. Insbesondere freuen wir uns auf Hinweise von Wikipedianern, anderen Wikimedianern und der übrigen Netz-Community.

Im Laufe der letzten beiden Wochen haben wir rund 135 Hinweise von zahlreichen Freiwilligen erhalten, davon waren bereits vier Wikipedianer. Die Testphase des Formats, in der wir unsere Arbeitsweise geklärt haben, ist jetzt abgeschlossen. Fünf Thesen konnten wir bereits durch den Check schicken. Dabei gehen wir in mehreren Schritten vor: Zunächst definieren wir, was wir genau checken, um die Aussage dann nach und nach in ihre Einzelteile zu zerlegen. Diese prüfen wir dann auf ihren Wahrheitsgehalt.

Dr. Eckart Gaddum, ZDF-Hauptredaktionsleiter Neue Medien, fasst die Woche auf heute.de zusammen. Auch der NDR und die RheinZeitung berichten über das Format. Das politische Umfeld hat bereits sensibel auf das neue Format reagiert. Ein vollständiges Medienecho und weitere Informationen findet sich im FAQ in der Wikipedia und im Pressespiegel von Wikimedia.

Beispiel für eine Infografik, hier: Kinder in Kindertagesbetreuung

Eine Besonderheit des Checks ist, dass nicht nur die Möglichkeit zum Mitmachen besteht, sondern, dass alle erstellten Infomaterialien (Texte, Bilder und Videos) unter einer Freien Lizenz stehen. Dazu verwenden wir die Lizenz CC-BY. Gemeinsam mit der Grafikerin des ZDF und der Beratung von Wikipedianern erarbeiten wir so auch gezielt Material, das in der Wikipedia noch fehlt.

Die Kommentare von Wikipedianern und anderen Ehrenamtlichen aus den Wikimedia-Projekten, die die Software dezent hervorhebt, beobachtet die Redaktion mit besonderem Interesse, da wir von dieser Gruppe sehr hochwertige Beiträge erwarten. Bei Rückfragen oder Recherecheanfragen stehe ich besonders dieser Gruppe auf meiner Benutzerseite jederzeit zur Verfügung.

Die erste Runde von Materialien, fünf Infografiken, die im Bereich deutscher Innenpolitik verwendet werden können, wurde am Freitag auf Commons transferiert. Sie stehen unter einer Freien Lizenz und können jetzt weiter kategorisiert und eingebunden werden. Mithilfe dabei ist gern gesehen, auch hier stehe ich für Fragen gern zur Verfügung!

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Latet enim veritas, sed nihil pretiosius veritate #ZDFcheck

Die Wahrheit ist verborgen, aber nichts ist schöner denn die Wahrheit. Hinter uns liegt eine aufregende Woche der re:publica in Berlin samt einstündiger Paneldiskussion zum Projekt ZDFCheck (wir berichteten darüber). Die re:publica-Veranstalter haben in Windeseile den Mitschnitt dieser Diskussion auf Youtube und unter die Lizenz Creative Commons CC BY-SA 3.0 gestellt, von dort erfolgte dann auch der Upload auf Wikimedia Commons.

Ab heute ist der zdfcheck.zdf.de mit einem ersten Faktencheck-Angebot online und die Einladung an die Netz-Community zur Beteilung an der Recherche steht.

Ebenfalls heute beginnt der „Wikipedian in Residence“ seine Arbeit im Rahmen des Online-Angebots des ZDF. Nach dem Abschluss der Bewerbergespräche freuen wir uns, Tim Moritz Hector vorstellen zu dürfen. Tim ist Student der Politologie und Kommunikationswissenschaft in Münster und seit 2007 Wikipedianer, von 2008 bis 2012 als Admin. Seit 2012 ist er außerdem für das Referentennetzwerk tätig.

Presseschau:

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Was Wikipedianer besonders gut können

„Wir werden als Bundesrepublik Deutschland keine Waffen liefern“, versicherte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Katars Ministerpräsidenten Scheich Hamad bin Jassim bin Jabor al Thani in Berlin. So stand es am 16.4. im Berliner Tagesspiegel.

Wie wäre es, wenn wir Leser, mündige Bürger und Wähler, die Möglichkeit bekämen, solche Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen?

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mainzelm%C3%A4nnchen_walking_act.jpg

Mainzelmännchen
Foto: Johann H. Addicks, CC-by-sa-nd/3.0

Stimmt diese Aussage von Merkel, und wenn ja unter welchen Prämissen? Seit einigen Wochen unterstützt Wikimedia Deutschland das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) bei der Erstellung einer Plattform, auf der solche Aussagen gecheckt werden können.

Wer kennt das nicht: In einer Talkshow behauptet ein Politiker wortgewaltig, die Welt sei „rosa“ und die Aussage bleibt unwidersprochen. Im Gegenteil, sie entwickelt ein Eigenleben und scheint mit jedem Tag, der vergeht, wahrhaftiger zu werden. Im Zeitalter des medienkompetenten Netzbürgers ein Ärgernis. Das ZDF richtet daher gemeinsam mit dem Nachrichtensender Phoenix einen Online-Faktencheck zur Bundestagswahl ein und alle Wikipedianer sind eingeladen, Aussagen zum Faktencheck vorzuschlagen, sowie selbstmitzuhelfen, die Richtigkeit der Fakten zu überprüfen. Gerade weil Wikipedianer ihre Aussagen stets neutral und belegt machen, bürgt ihre Arbeitsweise für eine hohe Qualität. Das können gerade Wikipedianer besonders gut.
Deshalb möchte das ZDF in dem geplanten Online Faktencheck, der auf der re:publica am 6.5. in Berlin öffentlich unter dem Label #ZDFcheck vorgestellt wird, gern mit der Wikipedia-Community zusammenarbeiten. Die im Rahmen des Faktenchecks erarbeiteten Mediendateien, wie Infografiken, Bilder und kleine Filmbeiträge, stehen unter einer Freien Lizenz der Nachnutzung offen. Ein erster Meilenstein in der Zusammenarbeit mit einem öffentlich-rechtlichen Sender. Diese Zusammenarbeit soll durch einen so genannten „Wikipedian in Residence“ koordiniert werden. Ihre oder seine Aufgabe wird es sein, aktiv die Community anzusprechen. Die Ausschreibung ist seit heute online.
Nach einer Pilotphase im Frühsommer startet das Projekt in der heißen Phase des Bundestagswahlkampfes ab August richtig durch. Geplant ist, dass alle Arbeitsschritte des Faktenchecks live mitverfolgt und mitgestaltet werden können. Die Moderation und Redaktion obliegt dem ZDF Redaktionsteam. Die Ergebnisse der #ZDFcheck werden crossmedial aufbereitet und finden Eingang in die verschiedenen ZDF-Sendungen. Zum ersten Mal würde damit das Wikipedia Arbeitsprinzip in einem gänzlich anderen Rahmen unter Beweis gestellt werden. Aus meiner Sicht auch eine Wertschätzung des digitalen Ehrenamtes im Spektrum der Wikipedia.
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Offener Sonntag: Workshops und Gespräche am 25.11.

Ein Sonntag zum Vorbeikommen und Kennenlernen, zum Wiedersehen mit alten Bekannten, oder zum Austausch über bestimmte aktuelle Themen innerhalb der Wikipedia: Vieles ist möglich am Sonntag, dem 25. November in den Räumen der Obentrautstraße 72, dem Berliner Büro von Wikimedia Deutschland e.V.. Wie bei BarCamps und OpenSpace Symposien üblich haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, Workshops oder Vorträge anzubieten, die im Anfangsplenum angekündigt werden und dann parallel zueinander stattfinden.
Auch wenn das genaue Programm erst vor Ort gemacht wird, so kann man doch schon im voraus die Liste der möglichen Angebote einsehen – und auch selbst eines eintragen! Oder einfach nur vorbeikommen und mal zuhören…

Weitere Informationen finden sich auf Meta.

Einen ersten Themenschwerpunkt gibt es übrigens schon: Freies Wissen ohne Grenzen – Internationale Zusammenarbeit und Vernetzung. In Workshops und Diskussionen möchten wir unsere Pläne und Ideen dazu vorstellen, uns interessieren aber vor allem Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmenden. Wir können hier außerdem vergangene Diskussionen von der Vereinsmailingliste aufgreifen, z. B. zum Thema, wie die (deutschen) Communities Einfluss auf internationale Entscheidungen nehmen können. Darüber hinaus werden Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Gremien mit uns über ihre Arbeit und ihre Vorstellungen einer Zusammenarbeit sprechen.

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Nicole Lieger – Neu bei Wikimedia Deutschland

Nicole Lieger; (Foto: Michael Jahn, CC-BY-SA 3.0)

Ich freue mich, mit 1. Oktober 2012 meinen ersten Arbeitstag im Büro von Wikimedia Deutschland feiern zu können: als Leiterin des Bereichs Freiwilligenförderung.

Einen großen Teil meines bisherigen Lebens habe ich mit Engagement in sozialen Bewegungen und Arbeit in damit assoziierten Organisationen verbracht. Von meiner Sozialisierung bei Amnesty International (in lokalen Gruppen, Vorstand, EU Büro und internationalem Mandatskomitee) über das Management eines Masters in Peace Studies bis zur Leitung eines menschenrechtlichen Forschungsinstituts in Wien habe ich verschiedene Blickwinkel kennengelernt. Mein Schwerpunkt der letzten Jahre lag auf dem Erkunden potenzieller neuer Strategien für politische und soziale Bewegungen, insbesondere solche, die Ziele und Mittel in Einklang zu bringen suchen, die visionsfokussiert sind und die sich darauf konzentrieren, das (zumindest im Kleinen) selbst zu erschaffen, was sie auch in einer zukünftigen Gesellschaft gerne sehen wollen. Wikipedia und die Bewegung für Freies Wissen im allgemeinen sind in diesem Kontext natürlich hochspannend. Auch wenn ich als Autorin bisher nur relativ wenig editiert habe, hoffe ich doch, mit einem transdiziplinären Hintergrund in Geistes- und Sozialwissenschaften und einem gutem Maß persönlicher Leidenschaft einen konstruktiven Beitrag zum Gesamtuniversum von Wikipedia, Wikimedia und der Bewegung für Freies Wissen leisten zu können.

Ich freue mich über Kontakte aus verschiedensten Ecken dieses Universums! Ihr könnt mich unter   nicole.lieger@wikimedia.de oder auf meiner Diskussionsseite erreichen – gerne dort auch einen Gesprächstermin ausmachen!

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Die WikiCon 2012 steht vor der Tür!

Manuel Schneider war so freundlich, uns diesen Text zur WikiConvention 2012 zur Veröffentlichung hier im Blog zu überlassen:

Jedes Jahr reisen rund 150 Teilnehmer aus den deutschsprachigen Ländern an einen Ort, um sich gemeinsam über Wikipedia, ihre Schwesterprojekte und ähnliche Projekte rund um Freies Wissen auszutauschen. Dieses Jahr findet die WikiConvention (WikiCon) vom 31. August bis 2. September im österreichischen Dornbirn statt, im Rheintal beim Bodensee, direkt an der Grenze nach Deutschland, zur Schweiz und nach Liechtenstein.

Das Programm

Bis zum 30. Juni haben 48 Personen ebensoviele Vorträge und Workshops vorgeschlagen, die in vier Bereichen angeboten werden: Gemeinschaft, Inhalte, Technik und Workshops. Dazu kommt Unterhaltungsprogramm mit Spaß zu den Sprachen der Region, zwei Plenumsdiskussionen zur Freiheit im Internet und den Herausforderungen an die Wikimedia-Gemeinschaft sowie Stadtführungen. Möglich ist dieses umfangreiche Angebot durch die Gastfreundschaft der Fachhochschule Vorarlberg, die ihren gesamten Campus zur Verfügung stellt – Hörsäle, Cafeteria, Mensa sowie die aufwändig ausgestatteten Arbeitsräume mit Video- und Photoausrüstung oder PC- und Mac-Labore.

Derzeit ist das ehrenamtliche Team damit beschäftigt, das Vortragsprogramm zusammenzustellen, es soll in einigen Tagen veröffentlicht werden. Bis dahin kann man die Vorschläge einsehen unter der Themensammlung.

Die Anmeldung

Bisher sind gut 140 Teilnehmer angemeldet. Wer nun ebenfalls Lust bekommen hat, dabei zu sein, kann sich noch bis zum 30. Juli – kommenden Sonntag – anmelden und gleich eine vergünstigte Übernachtung buchen. Hier gehts’s zum Anmeldeformular.

Auch als Nachzügler kann man sich noch anmelden, auch bei der Veranstaltung selber – dann allerdings nur noch ohne Übernachtungsbuchung im Hotel. Die Buchung der kostenlosen Übernachtung im Turnsaal der nahegelegenen Schule ist bis zur Veranstaltung möglich. Die Rundum-Verpflegung ist in der Teilnahmegebühr von 10 EUR enthalten – vielen Dank an unsere großzügigen Sponsoren Wikimedia Deutschland, Wikimedia Österreich, Wikimedia Foundation und Wikimedia CH.

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Zwei Wikimaniacs – Ein Rückblick

Es berichten der Wikipedia-Autor Tim Moritz Hector, einer von 20 Ehrenamtlichen, die Wikimedia Deutschland mit einem Reisestipendium für die Wikimania unterstützt und Elly Köpf, Mitarbeiterin von Wikimedia Deutschland im Bereich „Bildung und Wissen“.

By FelixH, CC-BY-SA-3.0

Die Wikimania 2012 ist fast vorbei und Tim Moritz und Elly stellen fest: Es gab eine Reihe an Begriffen, welche uns durch die gesamte Veranstaltung begleitet haben:

Neulinge – Unterstützung –  Hilfe – Usability – Umgangsformen – Feedback – …

Alle beschäftigen sich mit der Frage, wie die Einstiegshürden für Neulinge gesenkt werden können und was die Community dazu beitragen kann. Auch Sue Gardner (Executive Director Wikimedia Foundation) brachte in ihrer Abschlusssession die Aufgabe an die Community zum Ausdruck,  eine freundlichere Athmosphäre für Neulinge zu schaffen und bezog sich dabei auf die sinkende Anzahl an Neuautoren.

Es gibt viele Ansätze und Ideen, wie diesem Problem begegnet werden kann, daher möchten wir unsere Highlights dazu mit euch teilen:

  • Hilfeseitenprojekt in Wikipedia von Peter Coombe (Fellow Wikimedia Foundation): Den „Wildwuchs“ der Hilfeseiten neu zu strukturieren.
  • Teahouse  initiiert von Sara Stierch (Fellow Wikimedia Foundation): Ein Ort in der Wikipedia, an dem Neuautoren auf freundliche Art und Weise Unterstützung bekommen und sich im Bereich „Guests“ auch einander vorstellen können.
  • Feedback-Tools, Templates und Moodbars: wie Tim Moritz bereits in seinem Blogpost berichtete. Auch die Foundation berichtete in ihrem Blog über den Moodbar.
  • Bildungsprojekte: Wie Elly bereits in ihrem Blogpost berichtete. Zudem fand im Rahmen der Wikimania gestern abend ein Education Meetup statt, auf dem sich Wikimedia-Bildungsprojekte aus der ganzen Welt vernetzte.
  • und vieles mehr!

Es wird sich zeigen, welche dieser Ansätze von der deutschsprachigen Community Unterstützung finden. Sie bieten in jedem Fall ausreichend Spielraum für individuelle Anpassungen und laden zu dem ein, was den Unterstützern Freien Wissens im Blut liegt: Dem Remix!

 

 

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Das FDC braucht eure Unterstützung!

Anfang April wurde auf der Wikimedia Chapters Conference die Gründung eines Komitees beschlossen, welches in Zukunft die Verteilung der Geldmittel regeln soll, die über  Spenden in den Wikimedia-Projekte eingenommen werden. Zusammen mit einem beratenden Gremium (Advisory Group), das bereits im Vorfeld gegründet wurde, wird das Funds Dissemination Committee (FDC) voraussichtlich ab September seine Arbeit aufnehmen. Im Rahmen seiner Arbeit wird es über Anträge beraten und Empfehlungen für die Zuteilung von Geldmitteln aussprechen. Sowohl die Jahresbudgets der Länderorganisationen und der Foundation als auch Zuschüsse für individuelle Projekte sollen vom FDC zugeteilt werden.

Bewerbt euch und werdet Teil des FDC!

Das FDC wird ausschließlich aus Mitgliedern der Community bestehen und wird nach der Spendenkampagne 2012/2013 voraussichtlich mehr als 10 Millionen US-Dollar verteilen können. Vertrauenswürdige und erfahrene Freiwillige sind deshalb jetzt dazu aufgerufen, Teil des FDC zu werden. Auf Meta-Wiki könnt ihr nachlesen, wie ihr euch bewerben könnt. Nachdem ihr euch  selbst nominiert habt, werdet ihr aufgefordert, ein kurzes Statement dazu abzugeben, wie ihr euch die Arbeit für das FDC vorstellt.

Was kommt da auf euch zu?

Das FDC wird als beratendes Gremium dem Vorstand der Wikimedia-Foundation Empfehlungen zur Verteilung von Spendengeldern aussprechen, um Freies Wissen zu fördern und die Wikimedia-Projekte zu unterstützen. Weitere Informationen zum FDC findet ihr auch auf Meta. Fragen rund um den Bewerbungsprozess und das Komitee könnt ihr gern auf der zugehörigen Diskussionsseite stellen.

Bewerbungen werden noch bis 15. August 2012 entgegen genommen. Hier findet sich die Liste der Kandidatinnen und Kandidaten.

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WikiCon 2012: Call for Papers gestartet

Wir freuen uns, heute den Call for Papers für die WikiCon 2012, die auf Initiative von Wikimedia Österreich vom 31. August bis 2. September 2012 in Dornbirn stattfinden wird, hier bekannt zu geben:

Die WikiCon ist das einzigartige Treffen der Communitys der deutschsprachigen Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte. Sie erhält nach der Premiere 2011 bald eine Neuauflage. In Nürnberg kamen im letzten September rund 170 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, als die Debatte um den Bildfilter sowie der Wettbewerb „Wiki Loves Monuments“ gerade ergiebigen Gesprächsstoff lieferten.

Auf Initiative von Wikimedia Österreich soll die nächste WikiCon, vom 31. August bis 2. September 2012, nun ein echt internationales Treffen im „Vierländereck“ am Bodensee werden. In der Stadt Dornbirn bot sich die Fachhochschule Vorarlberg als geeigneter Austragungsort an. Das Organisationsteam lädt alle, die sich in Nürnberg beteiligt haben, sowie weitere Interessenten herzlich dazu ein, Vorschläge für Workshops und Vorträge einzureichen, damit die WikiCon ein attraktives Programm anbieten kann. Die Frist zur Einreichung solcher Präsentationen läuft bis zum 30. Juni.

Länge der Präsentationen

Ihr solltet für Vorträge, inkl. Fragen oder Diskussion, rund 45 Minuten einplanen. Die Präsentationen beginnen jeweils zur vollen Stunde, danach schliesst sich eine viertelstündige Kaffeepause an, welche auch für weitere Gespräche und den Saalwechsel genutzt werden kann.

Themenfelder

Jedes Themenfeld erhält eine Schiene und einen von vier Multimediasälen zugeteilt:

Technik

Hier können sich alle, welche sich an der technischen Weiterentwicklung der Wikimedia-Projekte beteiligen, also Softwareentwickler, Botbastler und Serveradmins, miteinander austauschen.

Content

In diesem Themenbereich geht es um die Inhalte nicht nur der Wikipedia, sondern auch von Wikimedia Commons, Wikiversity, Wikinews, Wikisource und Wiktionary bis hin zu Vereins- und Familienwikis. Auch Fragen des Urheberrechts wie Schutzfrist und Panoramafreiheit können hier diskutiert werden.

Community

Wie werden Konflikte gelöst, wie motiviert man andere Wikipedianer zur Mitarbeit in einer Redaktion? Welche Ansprüche sollen Wikimedia-Chapters erfüllen? Solche Fragen können hier erörtert werden.

Outreach

Hier möchten wir aufgreifen, wie bisher wenig vertretene Bevölkerungsgruppen sich an freien Wissensprojekten beteiligen können, wie auf sie zugegangen wird und wie vor allem die Zusammenarbeit mit kulturellen Institutionen die Projekte bereichert.

Workshops

Für Workshops stehen verschiedene Studioräume zur Verfügung:

  • PC-Studio (mit 18 Intel-PCs)
  • Mac-Studio (mit 21 Apple-Rechnern)
  • Fotostudio inkl. ein Klassensatz an Canon-Kameras
  • AV-Studio mit Greenbox
  • Tonstudio mit Sprecherkabine Damit können vielfältige Workshops durchgeführt werden, zum Beispiel:
  • Karten- und Grafikwerkstatt – mit Tools am PC zusammen Karten und/oder Grafiken gestalten
  • Fotoworkshop – mit geliehenem Material, Objektaufnahmen mit den
  • speziellen Blitzanlagen und Hintergründen
  • Gesprochene Wikipedia
  • WikiTV-Workshop
  • Bildbearbeitungsschulung – z.B. Gimp oder Adobe Creative Suite sind vorhanden
  • … was ihr möchtet!

Wir freuen uns auf die Vorschläge, die wir über die WP-Seite WikiCon 2012/Programm/Themensammlung entgegen nehmen.  Wer ein Thema spannend findet und im Publikum dabei sein möchte, kann sich ebenfalls bereits dort eintragen.

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Bis Freitag, 14.10. 23:59 Uhr Deine Idee fürs Community-Projektbudget vorschlagen

Du hast eine gute Idee zur Förderung Freien Wissens mit besonderem Schwerpunkt auf den Wikimedia-Projekten? Du kannst diese Idee selber oder im Team umsetzen, benötigst aber noch konkrete finanzielle Unterstützung? Dann melde Dich jetzt mit Deiner Idee an und stelle bis Ende Oktober einen Antrag für die zweite Runde im Community-Projektbudget.

Die aktuelle Antragsrunde läuft noch bis Ende Oktober. Um mit Deiner Idee zur Förderung Freien Wissens in den Wikimedia-Projekten in die Auswahlrunde zu kommen, kannst Du Dich bis Freitag, 14.10. 23:59 Uhr in die Antragsliste eintragen lassen. Schicke dazu einfach eine Mail an cpb@wikimedia.de mit einen Projektnamen und Deinem Namen als Antragsteller. Bis zum Freitag, 28.10. 23:59 Uhr hast Du dann Zeit, uns Deinen Antrag zu schicken. Das Antragsmuster und die Förderrichtlinien findest Du auf der CPB-Projektseite. Natürlich bedeutet eine Eintragung in die Antragsliste nicht, dass Du einen Antrag einreichen musst. Allerdings können Anträge, die nicht bis zum 14.10. in der Antragsliste angemeldet wurden, in dieser Runde nicht berücksichtigt werden.

Gefördert werden aus dem Community-Projektbudget Initiativen für Freies Wissen mit Schwerpunkt auf Wikimedia-Projekten, die zur Umsetzung 5000 € und mehr benötigen.

Wiki Loves Monuments Mittelhessen, Fotoflüge, ein Workshop zu bibliographisch-archivalischem Wissen, Filmvorlesungen und ein Projekt zur Entwicklung von Maßnahmen  zur Gewinnung von Frauen als Mitarbeiterinnen für Wikimedia-Projekte sind die Projekte, die in der ersten Runde aus 36 Einreichungen ausgewählt wurden und nun umgesetzt werden. Hier sind die Kurzbeschreibungen, weiterführende Links und die jeweiligen Fördersummen zu finden.

Die Vergabe der Fördergelder wird von einem ehrenamtlichen Ausschuss vorgeschlagen, der – neben dem Schatzmeister des Vereins – zur Hälfte aus Vereinsmitgliedern und zur Hälfte aus der Community gewählt wurde.

Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung: cpb@wikimedia.de oder Olaf Kosinsky (Schatzmeister WMDE und CPB-Ausschuss), Sebastian Sooth (Ansprechpartner in der Geschäftsstelle).

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