Haushaltsplan 2009

Nach langen und intensiven Beratungen hat der Vorstand am 10. Dezember den Haushaltsplan 2009 beschlossen. Zu den Schwerpunkten im nächsten Jahr gehören damit insbesondere die Aufklärung über die Wikimedia-Projekte und der Ausbau der technischen Infrastruktur. Mit der Fortführung der Projekte Medienkompetenz in der Schule und Generation 50plus setzen wir die Akzente für das neue Jahr. Das Schulprojekt vermittelt Schülern und Lehrern die Idee und die Hintergründe der Wikipedia und klärt über Verwendung und Bewertung der Inhalte auf. Ziel ist es, die kritische Nutzung der Online-Enzyklopädie zu fördern. Das Projekt Generation 50plus bringt die Wikimedia-Projekte älteren Jahrgängen nahe, die bisher nur wenig Kontakt zum Internet und dem freien Wissensgedanken der Projekte hatten. Wir wollen vor allem erreichen, dass sich erfahrene und kompetente Leser als Autoren betätigen und aktiv an der Gestaltung freier Inhalte teilnehmen.

Ausgabenaufteilung im neuen Haushaltsplan

Weitere wichtige Punkte des Haushaltsplans sind:

  • Wir werden im kommenden Jahr 133.000 € in unsere technische Infrastruktur investieren. Davon entfallen 63.000 € auf den Toolserver-Cluster, der die Autoren der Wikipedia durch eine Reihe nützlicher Software bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt. Weitere 70.000 € sind für die Squid-Installation in Amsterdam vorgesehen. Dieser Verbund von leistungsfähigen Servern bedient nahezu 98 % aller Zugriffe auf Wikipedia aus Europa und sorgt dafür, dass die Inhalte zügig zum Leser kommen. Darüber hinaus werden wir 83.000 € in die Verbesserung und Erweiterung der Software wie MediaWiki investieren, die in den Wikimedia-Projekten zum Einsatz kommen.
  • Die Wikipedia Academy und die Verleihung der Zedler-Medaille werden fortgesetzt. Hierfür wurden insgesamt 48.500 € bereitgestellt.
  • Im internationalen Bereich richtet Wikimedia Deutschland zusammen mit der Wikimedia Foundation das Chapter- und Board-Meeting 2009 aus. In diesem Rahmen werden Vertreter der weltweit über 20 Chapter im April nach Berlin kommen, um Erfahrungen auszutauschen, Pläne für internationale Zusammenarbeit zu entwickeln und sich zu Themen wie Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und juristischen Auseinandersetzungen zu beraten. Hierfür wurden 35.000 € bereitgestellt.
  • Initiativen zur Unterstützung der Community wie das Literaturstipendium, das Digitalisierungsbudget für Wikisource und das Community-Budget zur Finanzierung von Community-Initiativen werden fortgesetzt und ausgebaut. Der Vorstand hat hierfür insgesamt 16.000 € bereitgestellt. Der gesamte Community-Bereich beläuft sich auf 96.000 €.
  • Außerdem wird es im nächsten Jahr eine Reihe von Expertenrunden zu verschiedenen Themen geben, die für Wikimedia-Projekte relevant sind. Vorgesehen sind unter anderem die Gebiete Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht/Freie Inhalte und Wahlkampf im Internet. Ebenfalls ist eine Wanderausstellung für Commons-Inhalte und eine Testimonial-Kampagne vorgesehen. Hierfür werden insgesamt 13.000 € bereitgestellt.

Auf der Einnahmenseite werden wir stärker als bisher auf professionelles Fundraising, Sponsoring und öffentliche wie private Förderung setzen. Ziel soll es sein, neben dem starken Volumen an Einzelspenden weitere Einnahmequellen zu eröffnen, um die langfristige finanzielle Stabilität des Vereins zu sichern. 2009 verspricht jetzt schon, ein spannendes Jahr für Wikimedia Deutschland zu werden!

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Wikimedia Deutschland finanziert erste Wikipedia Video tutorials

In Kürze ist es soweit: Wie die Wikimedia Foundation heute bekannt gab, läuft die Produktion zweier Video-Tutorials für Wikipedia-Einsteiger auf vollen Touren. „Videoanleitungen machen das Lernen im Vergleich zu rein textbasierten Lösungen viel einfacher“, erklärt Frank Schulenburg, der das Projekt auf Seiten der Foundation leitet. „Darüberhinaus erreichen wir mit Videos ein weit größeres Publikum, als mit einzelnen Workshops und Vorträgen“, so Schulenburg weiter.

Die ersten beiden Video-Tutorials wurden bereits im November gedreht und werden momentan geschnitten und nachbearbeitet. Thematisiert werden zwei typische Anfängerfragen, die immer wieder im Umgang mit der Wikipedia auftauchen: „Wie kann ich einen Artikel bearbeiten?“ und „Wie kann es sein, das Wikipedia so verlässlich ist, wenn jeder – auch ohne Anmeldung – Änderungen an den Inhalten vornehmen kann?“

Die finanziellen Mittel für die Produktion der Tutorials stellte Wikimedia Deutschland zur Verfügung. Produziert wurden die Videos in einem Hamburger Studio; geliefert werden sollen die Filme noch vor Ende des Jahres.

Einen ersten Blick hinter die Kulissen bietet ein Making-of-Video, das ab sofort online abrufbar ist:

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Neues Jahr, neue Themen, neue Projektidee

Auf der Wikipedia-Mailingliste schon andiskutiert, hat es eine Idee inzwischen in die große weite Welt der Wikipedia-Projektplanungsseiten geschafft: Auf der Seite Wikimedia_Deutschland_e.V./Expertenforum hat unsere Pressespecherin Catrin ein schon recht detailliert ausgearbeitetes Konzept für eine – je nach Möglichkeiten und/oder Wünschen  – regelmäßige Veranstaltungsreihe vorgestellt, die momentan noch unter dem Arbeitstitel „Expertenforum“ firmiert.

Ziel dieser Veranstaltungen soll es sein, so Catrin: „ … dem Verein und den Wikimedia-Projekten mehr Transparenz nach außen und mehr Beachtung in der Öffentlichkeit zu verschaffen. Durch ein Engagement dieser Art soll nicht nur Verantwortung und Kompetenz gezeigt, sondern auch die beispielhafte Arbeit der Wikipedianer z. B. im Bereich der Kontrolle, Sicherung und Entwicklung des Artikelangebots dargestellt werden. Außerdem bietet das Forum eine gute Plattform, um Kontakte zu potentiellen Kooperationspartner, Helfern und Spendern aufzubauen.“

Versammelt sind auf der Seite schon einige interessante, hochaktuelle und immer wieder spannende  Themenvorschläge wie beispielsweise „Wahlkampf im Internet“, „Freies Wissen (Bildung) ist Menschenrecht“, „Verletzung von Persönlichkeitsrechten“ oder „Wissen ist Macht“, die – so die erste grobe Idee – in einer Talkrunde mit fünf oder sechs Fachleuten aus thematisch passenden unterschiedlichsten Bereichen des öffentlichen Lebens besprochen werden sollen.

Zur Diskussion über diese Idee sind alle eingeladen und wer tolle Themenvorschläge hat, geeignete Gesprächspartner weiß oder kennt, allfällige Anmerkungen anbringen möchte oder auch einen knalligeren Titel für diese Veranstaltung(en) weiß, der finde sich dort ein!

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Stellungnahme Grünbuch

Die EU-Komission hat vor einigen Monaten dazu aufgerufen, zu einem EU-Papier zum Urheberrecht, dem so genannten Grünbuch, Stellung zu nehmen. Die Stellungnahme von Wikimedia Deutschland kann als Pdf eingesehen werden.

Bei der Erstellung hatten wir das Glück, dass ich auf der von mir besuchten Wikimedia Nederlands Conferenti 2008 erfuhr, dass Wikimedia Nederlands bereits eine Stellungnahme verfasst hatte, die sie dann freundlicherweise noch ins englische übersetzten. Auf dieser Basis konnten Nina Gerlach und Mathias Schindler dann eine deutsche Stellungnahme verfassen, die der Vorstand nur noch absegnen musste. Sowohl unseren holländischen Freunden als auch den beiden unser großer Dank.

In unserer Stellungnahme weisen wir auf die Bedeutung und Nützlichkeit freier Lizenzen hin,  diskutieren die Probleme von „Copyright Orphans“, also Werken, bei denen die Urheber nicht ohne großen Aufwand feststellbar sind und weisen daraufhin, dass der Zugang zum Wissen der Welt durch Bibliotheken für Wikipedianer sehr wichtig ist und wir schon die bestehenden Schranken hierzu für zu hoch halten.

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Verein sucht Werkstudent/-in

Wikimedia Deutschland sucht für das nächste Jahr einen Werkstudenten (m/w) für unser Büro in Berlin, der telefonische Anfragen beantwortet, einfache Büroarbeiten übernimmt und die anderen Mitarbeiter tatkräftig unterstützt. Die Position ist eine Teilzeitstelle mit einer Arbeitszeit von durchschnittlich 15 Stunden pro Woche. Folgend das Stellenprofil:

Aufgaben

  • Beantwortung von Anfragen an den Verein per Telefon und E-Mail
  • Organisation des Büroalltags im Team mit zwei weiteren Mitarbeitern
  • Durchführung einfacherer Büroaufgaben und Botengänge
  • Unterstützung der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins
  • Einbringung und Umsetzung von Vorschlägen zur effizienteren Bürogestaltung

Fähigkeiten und Qualifikationen

  • Erfahrungen mit der Wikipedia oder den anderen Wikimedia-Projekten als aktiver Benutzer
  • Interesse an der Entwicklung eines leistungsfähigen Vereinsbüros
  • Organisationstalent und selbstsicheres Auftreten in Wort und Schrift
  • Zuverlässigkeit, Offenheit und Flexibilität

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen, Gehaltsvorstellungen und Angabe von frühestmöglichem Beginn nehmen wir per E-Mail (Betreff “Bewerbung Werkstudent”) an jobs@wikimedia.de entgegen.

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Wikimedia Deutschland und Creative Commons ziehen zusammen

Wikimedia und Creative Commons sind sich nicht fremd. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen existiert schon seit Jahren, schließlich sind auch viele der Inhalte in den Wikimedia-Projekte unter Creative-Commons-Lizenzen freigegeben. Künftig aber rücken wir noch näher zusammen und teilen uns Büroräume in Berlin. Bereits Anfang November hat sich der Verein in der Eisenacher Straße 2 im Berliner Bezirk Schöneberg nieder gelassen. Jetzt kommt der neue Untermieter und Partner Creative Commons dazu: Heute werden Wikimedia Deutschland und Creative Commons International ihre Lager zusammenlegen.

Wir freuen uns über die neue Bürogemeinschaft und sind überzeugt davon, dass es zahlreiche Möglichkeiten zur engeren Zusammenarbeit geben wird. Neben zwei Zimmern, die Creative Commons bezieht, ermöglicht die Zusammenlegung der Büros eine gemeinsame Nutzung des Konferenzraumes, der Küche und der technischen Einrichtungen, vor allem aber eröffnet es uns die Möglichkeit, Manpower und Know How auszutauschen.

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Britische Zensur der Wikipedia und ihr Kollateralschaden

Ein „Kollateralschaden“ einer Wikipedia-Sperrung im Vereinigten Königreich führt dazu, dass zehntausende von Wikipedia-Autoren sich nicht mehr schreibend an der Wikipedia beteiligen können. Grund dafür ist ein 32 Jahre altes Album-Cover der deutschen Rockband Scorpions.

Aufgrund einer Beschwerde über das Bild bei der britischen Selbstkontroll-Instanz Internet Watch Foundation (IWF) wurde der enzyklopädische Artikel über das Album Virgin Killer auf deren Schwarze Liste aufgenommen. Dies führt dazu, dass nach Angaben der IWF 95 % aller Nutzer mit privaten Internetanschlüssen keinen Zugriff mehr auf den Text haben, der sich mit der Kontroverse um das Bild beschäftigt.

Um diese Sperrung zu ermöglichen werden sämtliche Zugriffe der Provider-Kunden auf die Wikipedia „gekapert“ und über einen Kontrollpunkt umgeleitet. Dies führt neben Performance-Einbußen dazu, dass keine Unterscheidung der einzelnen Benutzer aus dem Vereinigten Königreich mehr möglich ist und sie gegenüber der Wikipedia als eine Person auftreten. Durch den Wegfall der Möglichkeit, einzelne Vandalen gezielt zu sperren, wird zehntausenden von Autoren der schreibende Zugriff auf die Wikipedia versagt.
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100.000 Mal ein Bild und 1000 Worte

Ungefähr ein Jahr lang haben drei Wikimedianer mit dem Deutschen Bundesarchiv diskutiert, argumentiert, Pläne geschmiedet und Vertragsentwürfe herumgeschickt, bis das Projekt spruchreif war: Wikimedia Commons erhält vom Bundesarchiv auf einen Schlag knapp 100.000 Bilder unter der freien Lizenz Creative Commons cc-by-sa, die eine umfassende Nutzug der Bilder für beliebige Zwecke erlaubt.

Am 4. Dezember fand in Berlin die Pressekonferenz dazu statt, um die frohe Kunde in die Öffentlichkeit zu bringen. Während die Journalisten also den Erläuterungen der Bundesarchiv-Vizepräsidentin Prof. Dr. Angelika Menne-Haritz, dem Leiter des Bildarchivs Dr. Oliver Sander, dem Geschäftsführer von Wikimedia Deutschland Sebastian Moleski und Mathias Schindler (der von der FAZ zum Wikipedia-Gründer und vom Tagesspiegel zum Wikimedia Commons-Projektleiter befördert wurde) lauschten, rauschte gleichzeitig die Bilderflut nach Commons.

Grundvoraussetzung für diese Zusammenarbeit ist die konsequente Arbeit von Wikimedia Commons, eine erstklassige Mediendatenbank zu schaffen und zu pflegen, mit größter Rücksichtnahme auf alle urheberrechtlichen Fragen. Hinzu kommt die Erfahrung von Wikipedia, personenbezogene Inhalte mit der Personennamendatei (PND) der Deutschen Nationalbibliothek zu verknüpfen. Dieses Projekt läuft schon seit 2005 und verschafft den Lesern der Wikipedia einen direkten Zugang auf weiterführende Literaturangaben. Auch hier reifen gerade Pläne für den Ausbau der Zusammenarbeit mit dem bibliographischen Zentrum Deutschlands.

Für diesen großartigen Moment waren viele helfende Hände zur Stelle, sowohl Wikimedianer als auch Bundesarchiv-Angestellte und die Dienstleistungsfirmen dieser Behörde und allen gebührt Dank für die Mitarbeit. In Koblenz und Berlin wurden ungezählte Stunden bei der nötigen Arbeit zum Abgleich der Personenlisten von Bundesarchiv, Wikipedia und Nationalbibliothek verbracht, in einer beeindruckend hohen Qualität und noch beeindruckenderen Schnelligkeit. Jetzt, da sich die Kategorien auf Wikimedia Commons füllen und erste Bilder ihren Weg nach Wikipedia finden, beginnt der spannendste Teil der Arbeit: Nutzt die Inhalte!

Weiterführende Links

Gemeinsame Pressemitteilung von Bundesarchiv und Wikimedia Deutschland: Bilder-Buch-Beziehung im Internet

Pressespiegelauszug

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Internationaler Tag des Ehrenamts

Der 5. Dezember ist der „International Volunteer Day„, im Deutschen wird aus ihm der etwas sperrige „internationale Tag des Ehrenamtes„.

Das hat eine Menge mit Wikipedia zu tun. Unglaublich viele Menschen investieren freiwillig und unentgeltlich unglaublich viel Zeit und Energie in die Wikimedia-Projekte, um gemeinsam einen faszinierend großen Pool freien Wissens zu schaffen.

Dank an dieser Stelle allen …

Benutzern, IPs, Autoren, Admins, Bürokraten, Stewards, Vandalenjägern, Vermittlern, Schiedsgerichtlern, Inklusionisten, Exklusionisten, Rechtschreibfehlerfindern, Qualitätsicherern, Mentoren, Supportlern, Entwicklern, Ratgebenden, Urheberrechteerklärern, Urheberrechtsmissbrauchfindern, Typografen, Fotografen, Übersetzern

… und allen anderen, die sich daran beteiligen, die Projekte weiterzuentwickeln und zu verbessern.

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Spenden für freies Wissen

Wie viele wissen, läuft gerade die große Wikimedia-Spendenkampagne. Neben der Wikimedia Foundation mit ihrem ambitionierten Spendenziel von 6 Millionen US-Dollar beteiligen sich auch die nationalen Wikimedia-Chapter auf unterschiedliche Art und Weise. Wikimedia Deutschland natürlich auch, schließlich haben wir ein Jahresspendenziel von 400.000 Euro, etwa 60 % mehr als letztes Jahr. Das Geld kommt wie in den letzten Jahren der Technik zu Gute, aber auch unseren Projekten wie der jährlichen Wikipedia Academy, dem Literaturstipendium oder Community-Budget für verschiedene Veranstaltungen (darunter zum Beispiel auch die Jurysitzungen des Schreibwettbewerbs). Was wir im letzten Jahr so alles mit unseren Spenden gemacht haben, kann man zum Beispiel im Tätigkeitsbericht 2007 nachlesen.

Spenden kann man nun auf vielen Wegen. Neben der klassichen Überweisung auf unser Spendenkonto (Konto 32 87 300, BLZ 100 205 00) gibt es auch die Möglichkeit, über unser Onlineformular Beträge vom eigenen Konto einziehen zu lassen. Schecks nehmen wir auch. Dieser Weg wird tatsächlich manchmal noch von einigen Spendern bevorzugt. Schließlich gibt es auch immer mal die eine oder andere ausgefallenere Spende. Kürzlich erhielten wir zum Beispiel 1600 isländische Kronen als anonyme Spende, die wir selbstverständlich auch angenommen haben.

Eine Spende aus Island?
Eine Spende aus Island?

Die größte Spende für Wikimedia liegt aber natürlich im ehrenamtlichen Bereich. Tausende von Menschen weltweit tragen jeden Tag zu Wikipedia, Commons und den anderen Wikimedia-Projekten bei. Daneben gibt es unzählige weitere, die sich in ihrer Freizeit mit rechtlichen Problemen, Presse-Arbeit,  Veranstaltungsdurchführungen und Diskussionsbeiträgen beschäftigen und damit ihren Teil leisten, um unsere Mission zu erfüllen, das gesamte Wissen der Menschheit zu sammeln und jedem frei zugänglich zu machen.

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