[…] Es handelt sich um eine Stellungnahme zur Mitteilung der EU-Kommission “Opening Up Education”, mit der die EU-Kommission im September 2013 die Förderung des Einsatzes von bildungsbezogener Informations- und ... […]
Schon mal gut, das in Bildung investiert wird und das nicht zu knapp. Haben die einzelnen Länder denn Entscheidungsfreiheit wie und in welchem Maß die Investitionen eingesetzt werden?
[…] Am 08.11.13 hat der Bundesrat den Beschluss 709/13 gefasst, in dem er sich unter anderen auch verhältnismäßig ausführlich zu OER äußert. Es handelt sich um eine Stellungnahme zur Mitteilung der EU-Kommission “Opening Up Education”, mit der die EU-Kommission im September 2013 die Förderung des Einsatzes von bildungsbezogener Informations- und Kommunikationstechnik im Allgemeinen und von OER im Speziellen angekündigt hatte.Konkrete politische Folgen hat dieser Beschluss nicht. Er ist vermutlich inzwischen an die EU-Kommission übermittel und dort gelesen und abgeheftet worden. Ganz ohne Bedeutung ist der Beschluss aber dennoch nicht. Im Bundesrat sind die für die Bildung zuständigen Länder vertreten. Der Beschluss kann insofern als Stimmungsbarometer für die Einstellung der Ländern in Bezug auf OER gewertet werden, die vor dem Hintergrund, dass erst jüngst mit der Erstellung einer Bund-Länder-Stellungnahme zu OER begonnen worden ist, durchaus von Relevanz erscheint.Was man in dem Beschluss lesen kann, klingt für OER-Befürworter sicherlich erst einmal ernüchternd. Zwar bekennt sich der Bundesrat eingangs zur “Förderung innovativer Lehr und Lernmethoden in der Bildung” und stimmt der Kommission zumindest grundsätzlich zu, dass Technologien und digitale Lehr- und Lernmaterialien über das Potential verfügen Qualität, Effizienz und Zugänglichkeit von Bildungsangeboten zu verbessern. Begrüßt werden auch Anreize zum Ausbau der bildungsspezifischen Infrastruktur wie schnelle Internetverbindungen in Schulen, lizenzrechtlich einwandfreie (nicht offene!) Lerninhalte und nutzerfreundliche Lernplattformen. […]
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Schon mal gut, das in Bildung investiert wird und das nicht zu knapp. Haben die einzelnen Länder denn Entscheidungsfreiheit wie und in welchem Maß die Investitionen eingesetzt werden?
[…] Am 08.11.13 hat der Bundesrat den Beschluss 709/13 gefasst, in dem er sich unter anderen auch verhältnismäßig ausführlich zu OER äußert. Es handelt sich um eine Stellungnahme zur Mitteilung der EU-Kommission “Opening Up Education”, mit der die EU-Kommission im September 2013 die Förderung des Einsatzes von bildungsbezogener Informations- und Kommunikationstechnik im Allgemeinen und von OER im Speziellen angekündigt hatte.Konkrete politische Folgen hat dieser Beschluss nicht. Er ist vermutlich inzwischen an die EU-Kommission übermittel und dort gelesen und abgeheftet worden. Ganz ohne Bedeutung ist der Beschluss aber dennoch nicht. Im Bundesrat sind die für die Bildung zuständigen Länder vertreten. Der Beschluss kann insofern als Stimmungsbarometer für die Einstellung der Ländern in Bezug auf OER gewertet werden, die vor dem Hintergrund, dass erst jüngst mit der Erstellung einer Bund-Länder-Stellungnahme zu OER begonnen worden ist, durchaus von Relevanz erscheint.Was man in dem Beschluss lesen kann, klingt für OER-Befürworter sicherlich erst einmal ernüchternd. Zwar bekennt sich der Bundesrat eingangs zur “Förderung innovativer Lehr und Lernmethoden in der Bildung” und stimmt der Kommission zumindest grundsätzlich zu, dass Technologien und digitale Lehr- und Lernmaterialien über das Potential verfügen Qualität, Effizienz und Zugänglichkeit von Bildungsangeboten zu verbessern. Begrüßt werden auch Anreize zum Ausbau der bildungsspezifischen Infrastruktur wie schnelle Internetverbindungen in Schulen, lizenzrechtlich einwandfreie (nicht offene!) Lerninhalte und nutzerfreundliche Lernplattformen. […]