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Kommentare

  1. AndreasS
    20. Oktober 2013 um 13:45 Uhr

    Hi Denny! Die Visualisierung sieht wirklich klasse aus! Gibt es schon eine "offizielle" Stelle an der die "zeitlich - örtliche" Darstellung verwendet wird? Ich persönlich fände es toll wenn es ähnliche Darstellungen für bzw. in wikipedia geben würde!

  2. Denny Vrandecic
    2. Oktober 2013 um 17:03 Uhr

    Riccardo, ich hoffe, dass sich Wikidata noch vielmehr für diejenigen gelohnt hat, die noch keine eigene Wissensbasis zur Verfügung hatten. Visualisierungen wie diese http://tools.wmflabs.org/wikidata-todo/tempo_spatial_display.html?q=Q46083&title=The%20Franco-Prussian%20War&subtitle=Major%20battles sind ja nur möglich, weil es jetzt eine für alle offene und freie Wissensbasis gibt. Was Du behauptest, ist vergleichbar damit zu sagen, dass sich Wikipedia für den Brockhaus-Verlag gelohnt hat, oder Linux für AT&T. Jetzt hat jeder ein Lexikon, ein Betriebssystem, eine Wissensbasis! Wikidata hat zum Ziel, Wikipedia zu unterstützen, ihre Qualität zu erhöhen und dabei den dafür notwendigen Aufwand zu senken. Es gibt schon Belege dafür, dass das passiert: z.B. IMDB, GND oder VIAF-IDs können nun automatisch mehrfach geprüft werden, bestimmte Arten von Vandalismus und Fehler können einfacher und effizienter gefunden und korrigiert werden. Man denke nur an die Sprachlinks. Es gibt Hinweise dafür, dass kleinere Sprachversionen der Wikipedia von Wikidata profitieren, und mehr Wissen in ihrer Sprache anbieten können als zuvor. Hast Du aber im Gegenzug einen einzigen Beleg dafür, dass Wikidata für Wikipedia einen Rückschritt bedeutet? Aus meinen bisherigen Beiträgen in diesem Blog sollte erkennbar sein, dass ich keiner einfachen Datengläubigkeit unterliege. Meine Nachfolgerin bei Wikidata hat mit Sicherheit eine ähnlich vorsichtige Einstellung dazu. Aber beide erkennen wir, dass es viele Möglichkeiten gibt, Wikipedia und die anderen Wikimedia-Projekte mit Hilfe einer Wissensbasis wie Wikidata zu unterstützen. Wir arbeiten daran, eine Infrastruktur zu errichten, die der Community erlaubt, effizienter und effektiver Wissen allen Menschen zur Verfügung zu stellen.

  3. Riccardo
    30. September 2013 um 16:29 Uhr

    Wikidata hat sich für Google gelohnt. Eine Art Freebase 2.0, erstellt und teilweise sogar finanziert von der Community. Für Wikipedia (ein Lexikon!) ist die Entwicklung leider in die falsche Richtung gegangen. Daten, Daten, Daten über alles, völlig sinnfrei und "unschuldig". Im Glauben an das Semantic Web wurde blind alles zusammengewürfelt, meist ohne Quellenangabe. Für Google ist es egal, ob die Angaben stimmen (viele Daten = viele Werbekunden), für eine Lexikon, das wissenschaftlichen Ansprüchen genügen möchte (und, falls jemand noch weiß, was ist das, sogar ethischen), ist die Datenhalde ein Rückschritt. Was ist die größte Gefahr für WD? In dem Punkt kann ich Danny zustimmen: Nicht benutzt werden. Bots haben Millionen von Angaben von WP nach WD geschaufelt - und dort verstauben sie jetzt.

  4. Goldzahn
    30. September 2013 um 12:34 Uhr

    Sehe es genau wie Du. Und danke für Deine Arbeit bei Wikidata. Dass wir jetzt so etwas haben, ist ein wirklich tolles Ergebnis. Die finanzielle Seite des Projekts dürfte imho der entscheidende Faktor gewesen sein, damit das ganze überhaupt angepackt wurde.

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