Posts Tagged ‘WikiData’



Zwei Jahre Wikidata: Eine Feier mit Geschenken und einem Preis

“Wikidata team and painting” – work of a member of the Wikidata team as part of his employment. Licensed under CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Letzte Woche feierte Wikidata seinen zweiten Geburtstag. Mit Wikidata sammeln Menschen Daten über die Welt (z. B. Einwohnerzahlen oder Geburtsdaten) in strukturierter Form und in mehreren hundert Sprachen. Diese Daten werden genutzt, um Wikipedia und deren Schwesterprojekte zu verbessern. Sie stehen aber darüber hinaus Allen zur freien Nachnutzung zur Verfügung. Mehr als 16.000 Nutzer der Wikidata-Community haben seit dem Start über 12,8 Millionen Einträge angelegt und mit Daten gefüllt – ehrenamtlich und kollaborativ wie im Schwesterprojekt Wikipedia. Die Arbeiten für die Software hinter Wikidata wurden von Wikimedia Deutschland begonnen und als offene Software kontinuierlich weiterentwickelt. Wikidata hat sich in den letzten zwei Jahren zu einem der erfolgreichsten Wikimedia-Projekte entwickelt und liegt bei der Anzahl der aktiven Benutzerinnen und Benutzer vor vielen Sprachversionen der Wikipedia.

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Establishing Wikidata as the central hub for linked open life science data

German summary: Der wunderbaren Wikidata-Community ist es zu verdanken, dass jedes menschliche Gen (laut dem United States National Center for Biotechnology Information) jetzt durch einen Eintrag auf Wikidata repräsentiert wird. Benjamin Good, Andrew Su und Andra Waagmeester haben uns dankenswerterweise einen kurzen Bericht über ihre Arbeit mit Wikidata zur Verfügung gestellt.


Thanks to the amazing work of the Wikidata community, every human gene (according to the United States National Center for Biotechnology Information) now has a representative entity on Wikidata. We hope that these are the seeds for some amazing applications in biology and medicine. Here is a report from Benjamin Good, Andrew Su, and Andra Waagmeester on their work with Wikidata. Their work was supported by the National Institutes of Health under grant GM089820.

Graphical representation of the idealized human diploid karyotype, showing the organization of the genome into chromosomes. This drawing shows both the female (XX) and male (XY) versions of the 23rd chromosome pair. By Courtesy: National Human Genome Research Institute [Public domain], via Wikimedia Commons

The life sciences are awash in data.  There are countless databases that track information about human genes, mutations, drugs, diseases, etc.  This data needs to be integrated if it is to be used to produce new knowledge and thereby improve the human condition.  For more than a decade many different groups have proposed and many have implemented solutions to this challenge using standards and techniques from the Semantic Web.  Yet, today, the vast majority of biological data is still accessed from individual databases such as Entrez Gene that make no attempt to use any component of the Semantic Web or to otherwise participate in the Linked Open Data movement.  With a few notable exceptions, the data silos have only gotten larger and problems of fragmentation worse.

In parallel to the appearance of Big Data in biology (and elsewhere), Wikipedia has arisen as one of the most important sources of all information on the Web.  Within the context of Wikipedia, members of our research team have helped to foster the growth of a large collection of articles that describe the function and importance of human genes. Wikipedia and the subset of it that focuses on human genes (which we call the Gene Wiki), have flourished due to their centrality, the presence of the edit button, and the desire of the larger community to share knowledge openly.

Now, we are working to see if Wikidata can be the bridge between the open community-driven power of Wikipedia and the structured world of semantic data integration.  Can the presence of that edit button on a centralized knowledge base associated with Wikipedia help the semantic web break through into everyday use within our community?  The steps we are planning to take to test this idea within the context of the life sciences, are:

  1. Establishing bots that populate Wikidata with entities representative of three key classes: genes, diseases, and drugs.
  2. Expanding the scope of these bots to include the addition of statements that link these entities together into a valuable network of knowledge.
  3. Developing applications that display this information to the public that both encourage and enable them to contribute their knowledge back to Wikidata.  The first implementation will be to use the Wikidata information to enhance the articles in Wikipedia.

We are excited to announce that the first step on this path has been completed!

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Der 4. Wikimedia-Salon – Was macht die Verdatung mit uns?

Unsere Daten sind sowieso verloren. Aber für die nächste Generation können wir etwas tun. Fukami

Am 2. Oktober wurde in der 4. Ausgabe von “Das ABC des Freien Wissens” diskutiert, welchen Einfluss Big Data auf verschiedene Lebensbereiche und vor allem auf den Datenschutz hat. Das Podium teilte sich in Optimisten und Skeptiker – zwei Pole, zwischen denen sich auch der öffentliche Diskurs bewegt.

Beim Plausch nach der Diskussion. By Agnieszka Krolik, CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons

  • Fukami (@fukami), IT-Sicherheitsexperte und Lobbyist, machte sich für den Schutz personenbezogener Daten stark. Er wies in seinem Eröffnungsvortrag darauf hin, dass der politische Aspekt von Datenverarbeitung und -sicherheit nicht neu sei. Bei der Volkszählung 1933 etwa wurde auf Lochkarten das Merkmal “Rasse” hinzugefügt, was zur Organisation der Deportationen genutzt wurde. Mit diesem drastischen Beispiel zeigte er auf, dass Datenaggregation im größeren Umfang immer dem Stärkeren helfe und im falschen Kontext  zur absoluten Katastrophe führen könne. Dennoch müssten Gesellschaften immer auch Risiken tragen, um sich entwickeln zu können. Die Krux dieses Risikomanagements in der IT sei jedoch, dass hier eben nicht die Fehlerverursacher, sondern Dritte betroffen sein könnten. Die Komplexität des sogenannten Third Party Risk Assessement in der aktuellen Datenschutzverordnung, die hier nur angerissen wurde, führte schließlich zum Plädoyer: Wer mit Sicherheitsvorfällen nicht umgehen kann, sollte auch keine personenbezogenen Daten verarbeiten.
  • Lukas F. Hartmann (@mntmn), Programmierer und Musiker, berichtete darüber, wie er denkbar persönlichste Daten, seine Gene, an die Firma 23andme schickte. Er bekam die Rückmeldung, dass er eine gefährliche Erbkrankheit in sich trage – was sich nach eigener Recherche als Fehler herausstellte. Trotz dieser Geschichte, die geeignet ist, Skepsis gegenüber Big Data zumindest im medizinischen Bereich zu schüren, steht Hartmann den Entwicklungen weiterhin optimistisch gegenüber. Wobei allein der Hinweis auf psychisch weniger stabile Menschen, die auf eine entsprechende Hiobsbotschaft dramatischer reagieren könnten, beängstigende Szenarien erzeugen kann. “Wir sehen das Licht!”, meinte Hartmann und plädierte für die aufklärerische und erkenntnisfördernde Qualität von Big Data.
  • Bastian Greshake (@gedankenstuecke), Mitgründer openSNP und Open Science-Aktivist, meinte, dass man mit solchen Ausnahmefällen kein Mitleid haben brauche. Auf Greshakes Plattform können Genproben eingereicht werden, die dann frei jedem zur Verfügung stehen. Was, wenn diese Daten in “falsche Hände” geraten? – Die Menschen wüssten schon, was sie tun, meint Greshake. Und vor dem Hintergrund, dass ´Big Data´ in einigen Monaten, wenn die Festplattenpreise sinken, sowieso nur noch ´Data´ sei, wäre ein Aufbegehren gegen die Entwicklung sowieso vergeblich. Aus Greshakes Sicht überwiegen die faszienierenden Ausblicke durch Big Data für die wissenschaftliche Entwicklung, die Aussicht auf Beschränkungen im Namen des Datenschutzes sieht er als Gefahr gerade für die medizinische Forschung. Bioethik sei zwar wichtig, aber bei ordentlicher Aufklärung könne man auf die Mündigkeit des Einzelnen vertrauen.

Die Diskussion mit dem Publikum drehte sich darum, was geschieht, wenn Datenmonopolisten die Deutungshoheit über bestimmte Aspekte gewinnen. Ein Stichwort hierfür lautet etwa Precrime, eine düstere Vision, an deren Verwirklichung gegenwärtig bereits gearbeitet wird. Kann uns Big Data aber vielleicht auch empathischer machen? Muss man also eher daran arbeiten, die Gesellschaft dahin zu bringen, dass Daten niemandem mehr schaden können? Die Bewertung von Big Data und ihren Effekten, das wurde klar, hängt auch von nichts weniger als dem grundlegenden Menschenbild ab, das man sich für die Zukunft wünscht und entwickelt.

Fotos der Veranstaltung

Preview: Beim nächsten “ABC des Freien Wissens” im November sind wir bei E wie “ERINNERUNG”.

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Outreach Program for Women at Wikidata

German summary: Im Mai beteiligte sich Wikidata am Outreach Program for Women. Helen Halbert und Anjali Sharma kümmerten sich um die Dokumentation von Wikidata für die Öffentlichkeit und Community, von Guided Tours, die an Wikidata heranführen bis zum Befüllen der Social-Media-Kanäle. Der folgende Gastbeitrag auf Englisch wurde von Helen (zusammen mit Anjali) nach ihrer Teilnahme an dem Programm bei uns verfasst.


This May, Wikidata was part of the Outreach Program for Women. Helen Halbert and Anjali Sharma took care of documenting Wikidata for the general public and the community, with tasks ranging from guided tours for those new to Wikidata to handling the various social media channels. The following guest post is a summary by Helen (written together with  Anjali) about her time with Wikidata.

The journey to contributor

This past May, Anjali and myself were thrilled to learn we both would be working for Wikidata for the summer as part of GNOME Foundation’s Outreach Program for Women (OPW), which provides paid internships with participating organizations to encourage more women to get involved with free and open source software. Both of us were assigned the task of working on outreach efforts.

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Why Wikidata is so important to Histropedia

The following is a guest post we received from our friends at the Histropedia project. We met at Wikimania 2014 in London and they told us how Wikidata is useful for them. Here is their write-up.

For those who don’t yet know; Histropedia is a project using Wikipedia and Wikidata to create the world’s first timeline of everything in history.
Earlier this year I wrote on the Histropedia blog about how important Wikidata is for our project. At the time we had just switched from trying to get dates from Wikipedia articles (from the infoboxes) to using Wikidata items. We had a reasonable amount of success with the infoboxes, but encountered some major limitations. Firstly we were only able to get dates precise to a year, and in some cases we were unable to recognise the date format used to even get the year. And of course there were the articles with no infobox.
By switching to Wikidata as the primary source for dates we immediately added over 700,000 date properties to our events, often to a much better precision than just years. This was incredibly important to the project as it not only greatly improved the accuracy of our timelines, but also allowed us to increase the available zoom levels. So now thanks to Wikidata we can zoom right in to see a day by day view of History. Weiterlesen »

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Wikidata at Wikimania 2014 in London

Die deutsche Version dieses Blogposts kann hier gelesen werden.

Wikidata was one of the dominating themes at Wikimania 2014. Many talks mentioned it in passing, even those that didn’t focus on technical topics. Structured data with Wikibase were a topic that was often talked about, be it in discussions on the future of Wikimedia Commons or in projects that do something with GLAM.

When it comes to Wikidata, more and more people are beginning to see the light, so to say. It was fitting that Lydia Pintscher’s talk on Wikidata used this metaphor for the projects: creating more dots of light on the map of free knowledge.

Another excellent talk on Wikidata was dedicated to the research around it. Markus Krötzsch took us on a journey through the data behind the free knowledge base that anyone can edit.

Of course, there were meetups by the Wikidata community and hacks were developed during the hackathon. One enthusiastically celebrated project came from the Russian Wikipedia. Russian Wikipedia had infoboxes that come from Wikidata for quite some while now. What they added at the hackathon was the ability to edit data in the columns of these infoboxes in place — and change it on Wikidata at the same time, pretty much like a visual editor for Wikidata. Read about their hack on Wikidata, or have a look at the source code (which is still a long way from being easy to adopt to other Wikipedias, but it’s a start).

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Wikidata auf der Wikimania in London 2014

The English version of the blog post can be found here.

Wikidata war auf der Wikimania 2014 eines der vorherrschenden Themen. In vielen Vorträgen wurde es erwähnt, auch wenn es gar nicht um Technik ging. Strukturierte Daten auf der Basis von Wikibase waren etwa bei Debatten um die Zukunft von Wikimedia Commons ein Thema oder auch bei Aktivitäten im Bereich GLAM.

Es wird Licht im Zusammenhang mit Wikidata. Passenderweise wählte Lydia Pintscher auch diese Metapher für ihre Keynote zu Wikidata, wo es um Lichtpunkte auf der Weltkarte des Freien Wissens ging.

Ein weiterer hervorragender Beitrag kam von Markus Krötzsch und behandelte die Forschung zu Wikidata. Er nahm uns mit auf eine Reise zu den Zahlen und Daten hinter dem freien Wissensfundus.

Es gab selbstverständlich Treffen der Wikidata-Community und auf dem Hackathon wurde gehackt.Besonders begeistert gefeiert wurde ein Projekt der russischen Wikipedia. Schon seit einiger Zeit hat die russische Wikipedia Infoboxen, deren Inhalt aus Wikidata befüllt wird. Auf dem Hackathon kam dann ein Gadget hinzu, mit dem die Werte der Infoboxen direkt im Text bearbeitet und auch gleich auf Wikidata angepasst werden können — ein Visual Editor für Wikidata sozusagen. Auf Wikidata haben sie mehr zu ihrem Hack geschreiben, und natürlich ist auch der Quellcode verfügbar. Bis der Code auch einfach auf anderen Wikipedien eingesetzt werden kann, ist es noch ein langer Weg, aber ein Anfang ist gemacht.

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Guided tours and Wikidata: How to explain a complex project and encourage new editors

The following is a contribution by Bene*, admin and bureaucrat on Wikidata and author of the guided tours on Wikidata. He explains the motovation behind guided tours and how they can attract new editors to the Wikidata community:

Wikidata is no longer a brand new project but still a lot of people do not really know what it actually does. This makes it hard for new editors to get involved with the project and become active contributors. We realized that something had to change; that we had to make things easier to understand and take our newbies by the hand.

Wikidata guided tour intro
Wikidata guided tour intro

Wikidata guided tour labels
Wikidata guided tour labels

 

When it comes to planning how to help new editors, a first approach is typically to create help pages for individual topics. However, these pages are often very long and do not do a good job of explaining concepts beyond their theoretical context. Another way to explain things is to create illustrative presentations including slideshows. Unfortunately, the users still only get the theory and have to make the leap from reading to actually editing on their own. Keeping all this in mind, we decided that we needed a format that is integrated with the editing interface of Wikidata and gives users the opportunity to edit content through a series of practical exercises.
In fact, this is exactly what the GuidedTour extension does. It provides a way to create presentations, or rather interactive tutorials, in which the user can actually complete a set of actions. One great use case of Guided Tours is the Wikipedia Adventure. However, for Wikidata we needed something different because the item editing interface shares very little in common with a standard wiki page. The pages contain more buttons and small text fields because an item does not simply consist of text but stores structured data instead. Therefore, we adjusted the guided tours to our needs and added an overlay feature to highlight single design elements. We also made the tours translatable as Wikidata is a multilingual project. If you are interested in the result just try it out for yourself: there are currently two Wikidata tours available—one on items, and one on statements.

Wikidata items tour stats
Wikidata items tour stats

Wikidata statements tour stats
Wikidata statements tour stats

As you can see from the usage statistics, the work was well worth the effort. Since the release on 11th July more than 150 users have taken the first tour and more than 100 went on to complete the second one. This shows the impact our tours have had and the great need for them. It was lots of fun to create and implement the interactive tutorials but there is still a lot of work to do. New tours are being worked on and the existing ones are also in need of translations. If you have any ideas for new tours or improvements to the existing ones, just add your comments to the coordination page. You might also want to help translate the released tours (which is just like translating any wiki page). You can translate the existing tutorials about items and about statements.

A note from Lydia (Wikidata’s product manager): Thank you so much to Bene* (Wikidata community developer) and Helen (Free Software Outreach Program for Women intern with Wikimedia) who have worked together over the past weeks to make these first guided tours a reality. It’s great to see us making progress towards making Wikidata easier to use every single day.

 

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Wikidata als Spiel: Freies Wissen verbessern in der Mittagspause

Es gibt Inhaltsbefreiungsaktionen, die dauern ein bisschen länger. Einen guten oder gar exzellenten Artikel für Wikipedia zu verfassen geht nicht mal eben in ein paar Minuten, die Geodaten des Himmels über Berlin befreien sich auch nicht von selbst, sondern erst nach monatelangem politischem Engagement. Wie schön wäre es, wenn es zwischen all den aufwändigen Arbeiten für die Verbesserung Freien Wissens auch einen kleinen Snack zwischendurch gäbe. Ein bisschen spielerisches Klicken, um die Welt mit nachnutzbaren strukturierten Daten zu einem besseren Ort zu machen. Magnus Manske hat mit seinem Wikidata-Game genau so einen Anlaufpunkt im Netz geschaffen, um zwischen dem Warten auf die Kaffeemaschine oder an der Bushaltestelle ein bisschen mit der Laubharke durch den Garten des Freien Wissens zu gehen und sich dann wieder um andere Dinge zu kümmern.


Wikidata – The game! ist eine Sammlung von kleinen Aufgaben für Wikidata. Wikidata ist ein komplexer Datenfundus mit einigen ziemlich ausgeklügelten Funktionen. In vielen Fällen können allerdings abzuarbeitende Aufgaben von Programmen erahnt werden und brauchen dann „nur noch“ ein bisschen menschliche Hilfe, um die Aufgabe abzuschliessen oder zu verwerfen. Eine Person ist in Wikidata eingetragen, aber ihr Geschlecht wurde nicht vermerkt? Der Beruf zu einem enzyklopädisch relevantem Menschen fehlt, aber im zugehörigen Wikipedia-Artikel wird dieser als Autor oder Schauspielerin bezeichnet? Zwei Wissensgegenstände in Wikidata scheinen sich zu überschneiden und können zu einem zusammengefasst werden? Mit einem einfachen Klick können solche und ähnliche Gartenarbeiten in Wikidata schnell ausgeführt werden. Dabei sammelt man Punkte. Das Prinzip dahinter nennt sich „Gamification“ — aus Ernst wird Spiel. Und nebenbei wird die Datenbasis von Wikidata konsistenter.

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Wikidata auf dem Media Hack Day

Am 23. und 24. März fand in den Räumen des „Axel Springer Plug&Play Accelerator“ der Media Hack Day statt, in dessen Rahmen Programmiererinnen und Programmierer in einem Hackathon an Anwendungen, Webseiten und Apps zur Zukunft des Journalismus codierten.

Wikidata war API-Partner des Events (zusammen mit Axel Springer, storyful, Der SPIEGEL, sanoma, watchmi, Getty Images und embed.ly) und in diesem Rahmen auch das einzige Projekt auf der Grundlage von Freiem Wissen und Open Source.

Spannend für das Team hinter der Software-Entwicklung von Wikidata war insbesondere die Zusammenarbeit mit Interessierten, die bisher nicht unbedingt mit der Mediawiki-API gearbeitet hatten und zum Teil auch Wikidata nicht kannten. Der Umgang mit der Programmierschnittstelle für strukturierte Daten aus Wikidata wurde bei einem Workshop vermittelt. Aufgeputscht von Energydrinks und dem Spaß am Coden blieb dann Adam Shorland vom Wikidata-Team noch die ganze Nacht vor Ort, um bei der Einbindung in die Projekte zu helfen.

Am nächsten Mittag konnten sich die Ergebnisse sehen lassen. Am besten hat uns der Einsatz der Wikidata-API im Projekt „News-Sightseeing“ gefallen, bei der Nachrichten und Informationen passend zum aktuellen Standort angezeigt werden. Olcay Buyan, Devran Ünal und Kai Mysliwiec — das Team hinter News-Sightseeing — haben deshalb auch den API-Preis von Wikidata bekommen: ein Swag-Paket mit T-Shirts, Blöcken, Ansteckern und mehr mit dem Wikidata-Logo.

Freies Wissen und Open Source haben sicher ein Geschäftsmodell, das von deren der anderen beteiligten Firmen deutlich abweicht. Das Teilen und dadurch das Vermehren von Wissen ist aber nicht nur bei Wikidata das, was wir uns unter der Zukunft des Journalismus vorstellen — wir stellen uns auch eine ganze Welt vor, in der das gesamte Wissen der Menschheit jedem und jeder frei zugänglich ist.

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