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[...] von Olaf Simons zu einer geplanten Bibliographisch archivalischen Datenbank teilgenommen. Das von Wikimedia Deutschland geförderte Projekt lässt sich in den größeren Rahmen der Idee von “WikiData” [...]
glückwunsch! besonders freut mich, dass alle projekte irgendwie ganz anders sind, als das was wmde sonst gewöhnlich so macht. das spricht wirklich für das CPB wie auch für den ausschuss.
Eine Idee für das Frauenprojekt: Es gibt einige Innovationsseiten, auf denen man für wenig Geld ‐ oder als gemeinnütziger Verein möglicherweise sogar kostenlos ‐ eine Ideensuche zu diesem Thema starten kann. Zum Beispiel: http://www.atizo.com .
Danke. Das macht alles etwas transparenter. So soll es sein :).
Bei der Befürwortung ging es uns selten um die konkrete Summe. Vielmehr haben wir die Plausibilität der Anträge und ihrer Kosten geprüft. Der Bezug zu Wikimediaprojekten war Grundvoraussetzung, ebenso das Vorliegen einer Kostenplanung. Wer das nicht dabeihatte, ist rausgefallen, selbst wenn wir die Idee mehrheitlich für gut befunden haben. Mehrere Anträge wurden von uns abgelehnt, weil wir in gewissen Fragen den Willen der Community kennen und diesen durchgesetzt haben, auch wenn das nicht mit privaten Meinungen Einzelner von uns übereinstimmte. Bei mehreren Anträgen haben wir es schlicht nicht gewagt, zu entscheiden. Hier ist ein Meinungsbild in Vorbereitung, welches wir der Community zur Entscheidung vorlegen werden. Der Ausschuß hat mehr als diese 5 Projekte befürwortet. Die "Differenz" sind allerdings keineswegs einfach Ablehnungen durch den Vorstand. Inhaltliche und organisatorische Bedenken sind zu berücksichtigen. So kann der Buchscanner als Leihgerät sinnvoller sein, sowas muß erst geprüft werden. Die Anträge sind nicht vom Tisch sondern auf Eis. Dies soll auch durch meine Unterschrift hier oben deutlich werden, das ist kein Alleingang des Vorstandes.
[...] von Wikimedia Deutschland genehmigten Projekte der ersten Runde des Community Projakt Budgets (CPB) bekanntgegeben. Von den 36 eingereichten Projekten wurden 5 (13,9 %) mit einer Förderung bedacht. Von den [...]
Meine Eingangsfrage wurde leider immernoch nicht beantwortet, dabei finde ich diese gerade wichtig.
"Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche." (F.W. Bernstein) Anstatt über andere zu lästern sollten sich die einzelnen Kritiker sich erst mal überlegen, was sie besser machen können oder sich lieber mit eigenen Anträge für Projekte auseinander setzen.
@Markus: Das WLM-Projekt ist auf 72 Übernachtungen angelegt, was zusammen mit der Verpflegung der Teilnehmer schonmal mehr als zwei Drittel des Budgets ausmacht, dazu kommen als zweiter großer Posten Fahrt- und Reisekosten. Was es im Endeffekt kostet, hängt nicht zuletzt von der Teilnehmerzahl ab, eine ausführlichere Aufstellung folgt zum Ende des Projekts.
@Gamma Auch hier nicht wieder wild ohne irgendwelche Kenntnisse rumspekulieren. Die Antragstellerin erhält für die Orga keinen Cent. Da geht es eher um Kostenerstatungen für die Teilnehmer (siehe Ralf)
Wir werden jetzt an dieser Stelle sicher nicht die Detailfinanzierungen der einzelnen Projekte klären können, aber vielleicht hilft ein Anhaltspunkt - wieviele Personen nehmen an einem Projekt teil und wie oft treffen sich diese? Ein Projekt mit 2 Personen wird sicher weniger Reise- und Übernachtungskosten in der Kalkulation haben als ein Projekt mit 20 Personen.
Da sind ja interessante Projekte dabei. Was ich nicht ganz nachvollziehen kann ist die Budget-Verteilung. Bei meinem laienhaften Verständnis passt es irgendwie nicht, dass Fotoflüge gerade mal 5400 Euro bekommen und Wiki loves Monuments 8900 Euro. Wofür wird das Geld denn benötigt? Oder überspitzt gesagt: Was kostet denn bei Sich-Treffen-und-fotografierend-durch-Mittelhessen-laufen so viel mehr als ein Flugzeug starten zu lassen. Noch extremer finde ich das Frauenquoten-Projekt, das fast fünfmal so viel Geld beansprucht wie die Fotoflüge. Abgesehen von der Höhe des Budgets, stimme ich Marcus zu. Wer den Wikipedia-Artikel, der mir die gesuchte Information liefert, geschrieben hat, interessiert mich herzlich wenig. Hauptsache er ist gut. Geschlecht ist da doch genauso unwichtig wie Hautfarbe, Alter, Nationalität, Religion, ... Ich bin mir sicher, auch in diesen Kategorien wird man Gruppen finden, die bei WP-Autorn unterrepräsentiert sind.
Das Thema scheint allerdings selbst für die Antragsteller so unattraktiv zu sein, dass man sich damit nur beschäftigt, wenn man fürstlich bezahlt wird. Wie werden "Freiwillige" im Budget einkalkuliert? Mit Null Euro? Um nicht nur "Eltern mit Kinden", sondern auch Behinderten und Rentnern die Möglichkeit der Mitarbeit zu geben, könnte man ja auch einfach ein Wiki einrichten...
siehst du Marcus, und genau deswegen ist das ein wichtiges Thema ;-)
Verständnisfrage: hat der Ausschuss nur diese fünf Projekte positiv beurteilt - oder hat der Vorstand aus den positiv bewerteten Projektes diese fünf ausgewählt? btw - ich halte weiterhin das "Frauenproblem" für weder grundlegend wichtig (wir brauchen mehr Autoren, Geschlecht ist egal) noch für sinnvoll. Man kann Autoren nicht gewinnen. Wer sich berufen fühlt kommt - wer nicht nicht. Zeitgeistige Ablenkung von unseren eigentlichen Problemen. Vielleicht bin ich aber auch nur zu emanzipiert für Sowas.