Posts Tagged ‘Workshop’



Datenfitness für Coding-da-Vinci-Datengeber

Wie kommen Kulturdaten in die Coding-da-Vinci-Apps?

Im Herbst startet Coding da Vinci, der Kultur-Hackathon. Wir erwarten viele neue spannende digitalisierte Kulturgüter aus den Museen, Archiven, Bibliotheken und Kunstsammlungen des Landes und sind ganz neugierig auf die Software-Projekte, die aus ihnen gebaut werden. Das kann man sich vorher gar nicht so vielfältig und fantastisch ausdenken, wie es nachher kommt. Das muss man erleben! Veranstaltet wird der diesjährige Programmierwettbewerb von der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Servicestelle Digitalisierung des Landes Berlin und Wikimedia Deutschland. Unsere Partner sind DNK Sharing Heritage, die HTW, das JMB und die OKF. Kulturinteressierte Coder*innen, Entwickler*innen und Designer*innen treffen sich mit Museolog*innen, Archivar*innen und Bibliothekar*innen. Sie entwickeln gemeinsam neue Anwendungen auf der Grundlage der vorliegenden digitalisierten Kulturgüter. Das macht viel Freude und zeitigt erstaunliche Ergebnisse. Aber auch viel Arbeit.

Erst die Arbeit – dann das Vergnügen

Daten putzen ist harte Arbeit. Aber sie macht Spaß, mit Anna-Lena Nowicki von @digisBerlin. Lizenzhinweis: Jonas Sydow (WMDE) (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

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Bericht vom Wikidata-Wahldaten-Workshop

Folgender Blogbeitrag basiert auf dem Bericht von Matti Blume, den er im Wikipedia:Kurier veröffentlichte und einem Erfahrungsbericht von Andrea Knabe-Schönemann.

Vom 23. bis 26. Juni fand in Ulm der zweite von Wikimedia Deutschland veranstaltete Wikidata-Workshop statt. Diesmal drehte sich alles um das Thema Wahldaten. Eine bunte Mischung aus Wikipedianern, Open-Data-Aktivisten (u. a. von FragDenStaat.de, Freiwilligen hinter dem offenen Standard OParl und Offene Wahlen Österreich) und Entwicklern (Wikidata und Code for Germany) war dazu im Verschwörhaus in der historischen Altstadt von Ulm zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Workshops stand folgende Frage: Wie kann Wikidata helfen, Daten aus Politik und Verwaltung besser zugänglich zu machen?

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Wissen austauschen bei der “Sharing is Caring Extension” in Hamburg

Logo für die Satelliten-Veranstaltungen der „Sharing is Caring“, nicht freigegeben aber verwendet mit freundlicher Erlaubnis des Statens Museum for Kunst und des MMEx – Museernes Videncenter for Digital Formidling, Dänemark

Mit finanzieller und programmatischer Unterstützung von Wikimedia Deutschland fand am 20. und 21. April in Hamburg die Tagung “Sharing is Caring” statt. Sie richtete sich vor allem an Mitarbeitende öffentlicher Museen und anderer Gedächtnisinstitutionen. Das kulturelle Erbe ist für uns im Zugang häufig auf kleine Ausschnitte limitiert. Digitale Verfügbarkeit auf der ganzen Welt und Nachnutzbarkeit für alle ist eine Chance für Nutzende, Institutionen und vergessen geglaubte Kunstwerke gleichermaßen. Im Rahmen der Tagung hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, in Workshops Erfahrungen rund um Digitalisierung auszutauschen und Strategien für die Zukunft zu entwickeln. Ein Beitrag von Barbara Fischer und Anke Obendiek. Weiterlesen »

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OpenGLAM-Workshop – Enthusiasten der freien Kultur bei WMDE

OpenGLAM – Für freien Zugang zu digitalisiertem Kulturerbe

Morgen findet bei Wikimedia Deutschland der OpenGLAM-Workshop statt – alle Interessierten sind herzlich eingeladen, dabei zu sein! Ziel des Workshops ist es, ein OpenGLAM-Netzwerk im deutschsprachigen Raum zu gründen. Die etwa 50 erwarteten Gäste setzen sich in vielfältigen Bereichen für ein gemeinsames Anliegen ein: die Förderung des freien und offenen Zugangs zu digitalisiertem Kulturgut. Darunter verstehen wir Daten etwa aus Bibliotheken, Museen und Archiven, die frei verwendet, genutzt und verbreitet werden können (siehe auch opendefinition.org). Dieses Ziel wird neben Wikimedia Deutschland international von einem Netzwerk von vielen engagierten Freiwilligen und Organisationen getragen.

Bei der von der OpenGLAM-Initiative, dem Projekt DM2E, der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland organisierten Veranstaltung lernen sich die verschiedenen Akteure persönlich kennen und tauschen sich über Themen rund um digitale Kultur aus. Einen Vormittag lang wird über Open Data in Kulturinstitutionen und den diesbezüglichen Stand der Dinge im deutschsprachigen Raum gesprochen. Auch ein Community-GLAM-Projekt wird vorgestellt, da die Erfahrungen Ehrenamtlicher mit der Arbeit im Kulturbereich von essentieller Bedeutung sind. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen vorbeizukommen, mitzudiskutieren und Teil des Netzwerks zu werden. Das detaillierte Programm ist hier zu finden.

Offene Daten sind Daten, die von jedermann frei verwendet, nachgenutzt und verbreitet werden können – See more at: http://okfn.de/openglam/#sthash.sJojvTWp.dpuf
Offene Daten sind Daten, die von jedermann frei verwendet, nachgenutzt und verbreitet werden können – maximal eingeschränkt durch Pflichten zur Quellennennung und Weitergabe unter gleichen Bedingungen – See more at: http://okfn.de/openglam/#sthash.sJojvTWp.dpuf
Offene Daten sind Daten, die von jedermann frei verwendet, nachgenutzt und verbreitet werden können – maximal eingeschränkt durch Pflichten zur Quellennennung und Weitergabe unter gleichen Bedingungen – See more at: http://okfn.de/openglam/#sthash.sJojvTWp.dpuf
“Offene Daten sind Daten, die von jedermann frei verwendet, nachgenutzt und verbreitet werden können – maximal eingeschränkt durch Pflichten zur Quellennennung und Weitergabe unter gleichen Bedingungen.” OpenDefinition.org – See more at: http://okfn.de/openglam/#sthash.sJojvTWp.dpuf
“Offene Daten sind Daten, die von jedermann frei verwendet, nachgenutzt und verbreitet werden können – maximal eingeschränkt durch Pflichten zur Quellennennung und Weitergabe unter gleichen Bedingungen.” OpenDefinition.org – See more at: http://okfn.de/openglam/#sthash.sJojvTWp.dpuf

Der Workshop findet zu Beginn des Open Knowledge Festivals 2014 statt, das diese Woche zahlreiche Open-Culture-Enthusiasten in die Berliner Kulturbrauerei zieht. Auf der internationalen Konferenz werden Themen rund um offene Gesellschaft, freie Daten und Freies Wissen besprochen. Bis zu 1.000 Menschen aus 60 Ländern werden erwartet, die sich für offene Kulturdaten einsetzen.

  • 9.30: Begrüßung und Einführung (Lieke Ploeger, Open Knowledge)
  • 9.40: Lightning talks über das Potenzial von offenen Kulturdaten

    Joris Pekel – Europeana

    Stephan Bartholmei – Deutsche Digitale Bibliothek

    Lydia Pintscher – Wikidata/Wikimedia DE

    Helene Hahn – Coding da Vinci/OKF DE

    Vorstellung eines OpenGLAM Community Projekts

  • 10.30: Kaffeepause
  • 10.45: Diskussionsrunde zu offenen Kulturdaten in Deutschland
  • 11.30: Gründung einer OpenGLAM-Arbeitsgruppe in Deutschland,
    Erfahrungsaustausch mit den OpenGLAM-Arbeitsgruppen aus der Schweiz und Finnland
  • 13:00: Ende des Workshops

– See more at: http://okfn.de/openglam/#openglam-workshop

  • 9.30: Begrüßung und Einführung (Lieke Ploeger, Open Knowledge)
  • 9.40: Lightning talks über das Potenzial von offenen Kulturdaten

    Joris Pekel – Europeana

    Stephan Bartholmei – Deutsche Digitale Bibliothek

    Lydia Pintscher – Wikidata/Wikimedia DE

    Helene Hahn – Coding da Vinci/OKF DE

    Vorstellung eines OpenGLAM Community Projekts

  • 10.30: Kaffeepause
  • 10.45: Diskussionsrunde zu offenen Kulturdaten in Deutschland
  • 11.30: Gründung einer OpenGLAM-Arbeitsgruppe in Deutschland,
    Erfahrungsaustausch mit den OpenGLAM-Arbeitsgruppen aus der Schweiz und Finnland
  • 13:00: Ende des Workshops

– See more at: http://okfn.de/openglam/#openglam-workshop

Wo? Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin

Wann? 15. Juli 2014, 9:30 – 13:00 Uhr

Links:

http://okfn.de/openglam/#openglam-workshop

http://2014.okfestival.org/

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GLAM-Aktive: Kommt zum OpenGLAM-Workshop

Kommt zum Open-GLAM-Workshop am 15. Juli 2014

Vom 15. bis 17. Juli findet in der Berliner Kulturbrauerei das Open Knowledge Festival 2014 statt. Auf der internationalen Konferenz werden Themen rund um offene Gesellschaft, freie Daten und Freies Wissen besprochen. Es werden bis zu 1.000 Menschen aus ca. 60 Ländern erwartet.

Eine der vielen Satellitenveranstaltungen rund um das OKFestival ist ein OpenGLAM-Workshop, der von der OpenGLAM-Initiative, dem Projekt DM2E, der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland organisiert wird. Erwartet werden ca. 50 Gäste, vorrangig aus den DACH-Ländern, die sich in verschiedenen Bereichen mit offenen Kulturdaten beschäftigen. Die ca. vierstündige Veranstaltung soll dazu dienen, dass sich die verschiedenen Akteure persönlich kennenlernen und über Themen rund um digitale Kultur austauschen können. Einen Vormittag lang wird über Open Data in Kulturinstitutionen und den diesbezüglichen Stand der Dinge im deutschsprachigen Raum gesprochen. Darüber hinaus soll an diesem Tag der Startpunkt für die Gründung eines OpenGLAM-Netzwerks gelegt werden. Die Perspektive der Ehrenamtlichen, die sich seit Jahren für die freie Nachnutzung von Kulturdaten einsetzen und viel Erfahrung auf diesem Gebiet mitbringen, darf hierbei natürlich nicht fehlen.

Wir möchten euch gern zum OpenGLAM-Workshop einladen – als Teilnehmende und gern auch als Speakerin oder Speaker. Habt ihr Lust, bei einem 10-minütigen Vortrag eure GLAM-Aktivitäten in den Wikimedia-Projekten vorzustellen? Die Teilnahme von Aktiven aus den Wikimedia-Projekten ist bei der Gründung eines deutschen OpenGLAM-Netzwerks sehr wichtig, da schließlich deren Engagement die Zusammenarbeit zwischen Freiwilligen und Kulturinstitutionen und die Zugänglichkeit von freien Inhalten gewährleistet. Wikimedia Deutschland übernimmt die Reise- und Fahrtkosten für die Teilnahme. Zusätzlich kann der Referent oder die Referentin, finanziert von Wikimedia Deutschland, am gesamten OKFestival teilnehmen, das unmittelbar nach der OpenGLAM-Veranstaltung stattfindet.

Bitte schreibt bis zum 24. Juni an kultur@wikimedia.de, ob ihr am OpenGLAM-Event teilnehmen wollt und schickt uns eine kurze Beschreibung der GLAM-Aktivität, die ihr vorstellen möchtet.

In Kürze:

OpenGLAM-Workshop

15. Juli 2014, 9 – 13:30 Uhr

Ort: Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin

Links:

http://okfn.de/openglam/#openglam-workshop

http://2014.okfestival.org/

Foto:

Volker Agueras Gäng (Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons, basierend auf der Zeichung von Julian Kücklich (@playability), [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

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Einladung zum Diversitätsworkshop

Gender – Diversität – Wikipedia. Vielfalt gemeinsam gestalten

Die erste Phase im Projekt “Diversität für Wikipedia” ist abgeschlossen. Das Projekt verfolgt das Ziel, nach Möglichkeiten zur Verbesserung der Geschlechtervielfalt in der Wikipedia gemeinsam mit der Wikipedia-Gemeinschaft zu suchen, Maßnahmen gemeinsam zu entwickeln und einen Beitrag zu mehr Vielfalt in der Wikipedia zu leisten. Nun ist das erste Ergebnis veröffentlicht: Arbeitspapier mit dem Titel “Gender – Diversität – Wikipedia. Vielfalt gemeinsam gestalten”.  Das Papier bündelt Informationen aus Forschung und Praxis, fasst den aktuellen deutsch- und englischsprachigen Forschungsstand zusammen und stellt Ergebnisse explorativer Interviews mit Editorinnen und Editoren der Wikipedia vor. Im Fokus des Arbeitspapiers stehen Fragen nach den Ursachen der geringen Beteiligung durch Frauen, welche Auswirkung dies für die Wikipedia und ihre Inhalte hat und wie dem entgegen gewirkt werden kann.

 

Workshop zum Thema Diversität in der Wikipedia 

Nun möchten wir zusammen mit allen Interessierten in die zweite Projektphase gehen: Dazu laden wir Euch zum Diversitätsworkshop am 12.10.2013 in die Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland in die Obentrautstr. 72, 10963 Berlin ein. Der Workshop wird ganztägig von 9:30 Uhr -17:00 Uhr stattfinden. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Als Grundlage für den Workshop wird Ilona Buchem (Beuth Hochschule für Technik) unsere bisherigen Arbeitsergebnisse vorstellen. Danach möchten wir mit Euch weiter diskutieren und in kleinen Gruppen konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Geschlechtervielfalt in der Wikipedia ausarbeiten. Unterstützt werden wir dabei von einer Moderatorin. Zur Vorbereitung des Workshops versenden wir an alle Teilnehmenden die ersten Ideenskizzen für Maßnahmen als Inspiration und Anregung für eine konstruktive Auseinandersetzung mit dem Thema. Wikimedia Deutschland e.V. wird nach Absprache Fahrtkosten und Unterkunft in Berlin für die Teilnehmenden übernehmen.

Wir freuen uns über Deine Anmeldung unter dieser E-Mail.

 

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Wikimania 2013: Wiki loves… a lot

Hongkong beherbergt die diesjährige Wikimania. In diesem Beitrag geht es um einen Workshop vor Ort zum Thema Wiki Loves Monuments (WLM). Und um eigentlich alles. 

Lusitana, CC-BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Während der Wikimania versammeln sich drei Tage lang Ehrenamtliche aus den verschiedenen Wikimedia-Projekten, Vertreter der Wikimedia Foundation, der einzelnen Länderorganisationen, Benutzergruppen etc. Sie tauschen sich über große Fragen und kleinste Details zu jedem denkbaren Thema aus, das mit den verschiedenen Projekten zu tun hat.

Etwa 40 Menschen trafen sich an Tag 1 in einem kleinen Seminarraum, um über die Zukunft von Wiki Loves Monuments[1] – so der Titel – zu sprechen. Durch die 90 Minuten führten Beat Estermann aus der Schweiz und Monica Mora aus Panama. Sie hielten es mit diesem Titel ein wenig wie das Chapters Village, das draußen vor der Tür im Freien aufgebaut ist: Dieses Village ist gar kein Dorf, sondern besteht aus vier zusammengeschobenen Metalltischen. Teilnehmer treffen sich dort während der Pausen und reden miteinander. Es gibt Infomaterial aus verschiedenen Ländern, Ansprechpartner erzählen über ihre Arbeit und die britischen Teilnehmer bieten Tee zum Gespräch an. Nichts Kompliziertes, einfach machen.

Und so haben auch Beat und Monica weder die Zukunft von Wiki Loves Monuments vorgestellt noch hinterfragt. Sie wollten einfach wissen, was Menschen aus allen Ecken der Welt darüber denken. Den Anfang machten geteilte Erfahrungen: Bei WLM werden Fotos von Denkmälern gemacht, die anschließend unter freier Lizenz in Wikipedia-Artikel eingebunden werden können. Jemand aus Israel beschrieb, dass er quer durchs Land fuhr, etwas fotografierte, und hinterher den Behörden unbekannte Denkmäler bescherte. Ein Fotograf aus Chile erzählte, es gäbe in seinem Land überhaupt nur 200 registrierte Denkmäler, aber natürlich viel mehr bewahrenswerte Objekte. Ganz ähnlich in Panama. Aus den Niederlanden gab es einen Rückblick auf die letzten WLM-Jahre, aus der Ukraine kam ein kurzes Video über den Wettbewerb Wiki Loves Earth, bei dem Naturschauplätze fotografiert werden. Beim schwedischen Wiki Loves Public Art wiederum geht es um öffentliche Kunstwerke – die oftmals gestohlen oder beschädigt werden.

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Gestaltet die strategischen Ziele von Wikimedia Deutschland mit!

Jedes Jahr im Herbst verabschiedet die Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland den Jahres- und Haushaltsplan des Vereins. Der beschlossene Plan gilt dann für das folgende Jahr. Auf der Webseite des Vereins ist der aktuelle für 2013 nachzulesen. In diesen Plänen stehen nicht nur Angaben zu Einnahmen und Ausgaben, sondern vor allem auch die Ziele, die bis zum nächsten Jahr erreicht werden sollen. Konkret heißt das: Es werden Ziele formuliert, die von der Geschäftsstelle des Vereins mit ihren hauptamtlichen Mitarbeitern erreicht werden sollen.

Wikimedia Deutschland kann aber nicht nur von Jahr zu Jahr planen. Diese Schritte sind zwar wichtig, jedoch nicht ausreichend. Als gemeinnützige Gesellschaft hat sich der Verein zur Aufgabe gemacht, langfristig auf etwas hinzuarbeiten, das der Allgemeinheit dient. Unsere Satzung erklärt, was genau das ist: Wir wollen Bildung stärken und Chancengleichheit beim freien Zugang zu Wissen. In der Satzung steht auch, was Wikimedia Deutschland dafür tun soll, nämlich die Erstellung, Sammlung und Verbreitung freier Inhalte fördern.

Wie machen wir das?

Genauer gesagt, wie machen wir das auf dem besten Weg? Denn wir wollen gute, angebrachte und dauerhafte Lösungen, für die wir die Mittel des Vereins verantwortungsvoll und effektiv einsetzen können.

Wie also machen wir das? Durch eine langfristige Strategie. Eine Strategie ist die Brücke zwischen dem, was man erreichen möchte und dem, was man tun kann. Sie ist das “wie” zwischen beiden Punkten. Sie ist eine Wegbeschreibung, die Orientierung und Richtung gibt. Und so etwas braucht Wikimedia Deutschland, denn wir müssen sicherstellen, dass es klare Vorgaben gibt, nach denen die einzelnen Jahrespläne der Geschäftsstelle jeweils ausgerichtet werden können.

Das ist eine der Kernaufgaben des Präsidiums. Als Aufsichtsgremium haben wir uns für dieses Jahr zwei Aufgaben hinsichtlich der Strategie des Vereins gestellt: die Leitmotive des Vereins zu überarbeiten sowie strategische Ziele für die nächsten vier bis fünf Jahre zu beschließen. Ersteres haben wir in den letzten Wochen abgeschlossen, Letzteres startet heute als offener und öffentlicher Prozess. Bis zur Mitgliederversammlung am letzten Novemberwochenende sollen auch die strategischen Ziele ausgearbeitet sein.

Leitmotive und strategische Ziele

Beides gehört zusammen. Die Leitmotive verstehen wir als Werte, denen sich Wikimedia Deutschland verpflichtet. Sie legen fest, was uns als Organisation wichtig ist. Damit sind Leitmotive Grundsatzdokumente, auf die sich Vereinsmitglieder, Mitarbeiter, Präsidium, Spender und jede interessierte Person verbindlich beziehen können, wenn es um das Selbstverständnis des Vereins geht. Anders als Jahresziele haben die fünf jetzt erarbeiteten Leitmotive keine zeitliche Einschränkung. Sie dienen als Prüfmuster dafür, ob die Arbeit des Vereins unseren Grundsätzen entspricht.

Rückblick – Was ist bisher passiert?

Im aktuellen Jahresplan sind drei Leitmotive festgehalten, die das Präsidium auf den Prüfstand gestellt und weiterentwickelt hat. Dazu haben wir eine Redaktionsgruppe gebildet, die im Juni Interviews über die Aufgaben von Wikimedia Deutschland mit Externen durchführte. Wir haben außerdem gemeinsam mit Mitarbeitern der Geschäftsstelle die Tacheles-Tour an drei Orten durchgeführt, um Feedback aus der Community zur Arbeit des Vereins zu sammeln. Steffen Prößdorf startete außerdem eine Umfrage in der Wikipedia.

Auf der Präsidiumsklausur in Regensburg berichteten Mitarbeiter der Geschäftsstelle über die Arbeit der Bereiche und es wurde gemeinsam über Grundsatzfragen zu Freiem Wissen diskutiert. Mit all diesen Informationen erarbeiteten wir thematische Eckpunkte, die in den letzten Wochen durch das Präsidium ausformuliert und zu Leitmotiven zu den Stichworten Partnerschaft, Freies Wissen, Offenheit, Austausch und Lösungen verschriftlicht wurden. Die Geschäftsstelle unterstützte diesen redaktionellen Prozess. Jetzt machen wir den nächsten Schritt.

Ausblick – Workshop und Beteiligung

Nach dem Selbstverständnis kommt die Beschreibung des Wegs, den wir mit der Förderung Freien Wissens einschlagen wollen. Seit heute können öffentlich im Meta-Wiki Ideen und Vorschläge für Ziele der nächsten vier bis fünf Jahre eingetragen und gesammelt werden. Die neuen Leitmotive sind dort als Orientierungshilfe direkt eingebunden.

Wir rufen herzlich dazu auf, eigene Vorstellungen beizutragen! Das Präsidium wird sicherstellen, dass die Ideen und das Feedback bis zu einem Workshop am 24. August gesammelt und dort einfließen werden. Dieser Workshop wird in Berlin stattfinden und wie das Format des Offenen Sonntags ein BarCamp sein. An diesem Wochenende soll auch das weitere Vorgehen bis zur finalen Ausarbeitung der strategischen Ziele zur MV geklärt werden.

Eckdaten offener Workshop zu strategischen Zielen:

  • 24. August 2013, in Berlin

  • Format: BarCamp

  • Dauer: 10-18 Uhr, ab 9 Uhr Empfang

  • Anmeldungen: bitte auf der neuen Meta-Wiki-Seite bis zum 21. August eintragen, damit die Größe der Veranstaltung abgeschätzt werden kann.

Das Präsidium wünscht sich eine rege Beteiligung und möglichst viel Interesse am Verlauf dieser Entwicklung. An ihrem Ende werden wir strategische Ziele haben, die als Überarbeitung des Kompass 2020 zu verstehen sind. In den nur wenigen Jahren, die seit der Konzeption des Kompass’ vergangen sind, ist der Verein auf jeder Ebene stark gewachsen: Das betrifft die Zahl der Mitglieder, die Höhe der Spendenmittel, die damit möglichen Aufgaben und der entsprechenden personellen Ressourcen.  Das alles bedeutet für WMDE veränderte Rahmenbedingungen. Und deshalb brauchen wir angepasste Ziele.

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Ein Wochenende für Freies Wissen

Zweimal im Jahr findet die Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland statt, auf der sich alle aktiven Mitglieder treffen und gemeinsam über aktuelle Vereinsangelegenheiten beraten und diskutieren. Die 12. Mitgliederversammlung findet am 25. Mai 2013 statt und wird ganz im Zeichen der Förderung Freien Wissens stehen. Und das wird sich auch im Abendprogramm und dem darauffolgenden Sonntag fortsetzen. Hierzu möchten wir alle Interessierten recht herzlich einladen.

Preisverleihung: Zedler-Preis für Freies Wissen

Der Zedler-Preis für Freies Wissen wurde 2007 von Wikimedia Deutschland, damals noch als Zedler-Medaille, ins Leben gerufen, um Personen, Gruppen und Projekte auszuzeichnen, die sich besonders für Freies Wissen engagieren. Auch in diesem Jahr sind wieder spannende Projekte und interessante Wikipedia-Artikel für den Zedler-Preis nominiert. Eine vollständige Liste kann auf der Projektseite in der Wikipedia eingesehen werden.

Zur Verleihung des Preises laden wir Euch herzlich ein. Sie wird im Anschluss an die Mitgliederversammlung stattfinden und ist für alle Interessierten und Freunde Freien Wissens offen.

Samstag, den 25. Mai 2013 ab 19:00 Uhr
Palais der Kulturbrauerei, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin
http://wmde.org/Kulturbrauerei_Anfahrt

Offener Sonntag – Workshops und Gespräche

Am Sonntag bietet sich dann für alle Interessierten die Möglichkeit, mit Community-Mitgliedern, Vereinsmitgliedern und Mitgliedern der Wikimedia-Bewegung im Rahmen eines OpenSpace-Symposiums in der Geschäftsstellte von Wikimedia Deutschland zu diskutieren und sich auszutauschen.

Ihr seid herzlich eingeladen an den Workshops, Diskussionen und kleinen Arbeitstreffen teilzunehmen oder auch eigene Programmpunkte anzubieten!

Sonntag, den 26. Mai ab 10:30 Uhr
Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland e.V., Obentrautstr. 72, 10963 Berlin
Das Programm entsteht laufend auf Meta.

Anmeldung

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung für uns sehr hilfreich. Bitte nutzt hierfür das Anmeldeformular.

Wir freuen uns auf spannende Diskussionen und einen regen Gedankenaustausch in Berlin.

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Autorinnen-Café in München

Dr. Esther Debus-Gregor ist Mitglied der webgrrls und hat in diesem Rahmen das erste Netzwerktreffen für Frauen zu Wikipedia in München organisiert. Hier berichtet sie von ihrem Treffen.

By Lane Hartwell CC-BY-SA-3.0

Mehr Frauen in die Wikipedia! Unter diesem Motto trafen sich am vergangenen Dienstag 9 Neu-Wikipedianerinnen und Interessentinnen zu einem ersten Workshop im Combinat 56 in München. Der Ort war, wenn man so will, symbolisch: Co-Working, das steht für eine neue Art, zusammen zu arbeiten. Und natürlich eine prima Infrastruktur: WLAN für alle :-)

Unsere kenntnisreiche und engagierte Referentin Nathalie nahm uns mit auf eine geführte Tour durch die Wikipedia: die vielen unterschiedlichen Arten, wie jede sich einbringen kann, Karrierestufen eines Wikipedianers, wo und wie in der Community Austausch, Rat und Unterstützung zu finden sind. Diskussionen entstanden darüber, was denn nun die Relevanzkriterien eigentlich bedeuten, und ob es wirklich so etwas wie weibliche Themen gibt. Es war sehr hilfreich, eine Referentin von Wikimedia Deutschland dabei zu haben.
Einen wichtigen Rat gab Nathalie uns zu Beginn mit auf den Weg: sich am Anfang doch einen Mentor oder eine Mentorin zu suchen, dann bliebe einem Enttäuschung erspart, beispielsweise wenn ein mühsam recherchierter und geschriebener Eintrag abgelehnt wird. Aber am spannendsten wurde es dann doch, als wir anfingen, unseren Benutzerartikel und die eigene „Werkstatt“ anzulegen. Als Ergebnis des Workshops lässt sich sagen: Wir haben uns wohlgefühlt und jede Menge gelernt!

Wie geht es nun weiter? Wir wollen uns nun mit dem Münchner Stammtisch vernetzen, der uns zu seiner Initiative für neue Autoren und Autorinnen eingeladen hat, und mal sehen, wie es weitergeht.

Ich bin gespannt und freue mich auf neue Kontakte und weitere Aktionen in der Region!

PS: Das Combinat56 befindet sich in der Adams-Lehmann-Straße. Und Hope Adams-Lehmann war eine Pionierin und eine der wichtigen Persönlichkeiten in der frühen Frauenbewegung – wie man in der Wikipedia nachlesen kann :-)

Wenn sie auch Interesse daran haben, ein solches Netzwerktreffen oder einen regelmäßigen Treff in ihrer Region zu organisieren und dazu Unterstützung oder Ansprechpartner benötigen, wenden Sie sich gerne an uns.

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