Posts Tagged ‘Wissenschaft’



Fahrplan Digitalpolitik – Was planen Union und SPD für Freies Wissen?

Was bringt der Koalitionsvertrag für Freies Wissen? Foto: Bernd Fiedler (WMDE) [CC BY-SA 4.0]

Gut beschlossen ist noch lange nicht umgesetzt. Trotzdem sind im Koalitionsvertrag von SPD und CDU/CSU einige vielversprechende Punkte für Freies Wissen eingeflossen, von denen wir hoffen, dass sie auch tatsächlich bald in die Praxis umgesetzt werden.

Den größten Raum bei allen Digitalisierungs-Diskussionen nehmen die Themen Netz-Infrastruktur, Breitband-Ausbau und Netzabdeckung ein. Das sind wichtige Faktoren für den Zugang zu Freiem Wissen. Größeres Augenmerk legen wir jedoch auf einen guten Regelungsrahmen, der den freien Zugang zu Informationen für alle Menschen gewährleistet.

Dies sind die Anliegen, die uns im Koalitionsvertrag besonders am Herzen lagen:

  1. Bildungsgerechtigkeit durch freie, das heißt nachnutzbare Materialien
  2. Klare Regelung zu amtlichen Werken
  3. Ausdrückliche Festlegung des Grundsatzes “Öffentliches Geld – Öffentliches Gut”

Was davon findet sich im vorliegenden Koalitionsvertrag wieder?

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Fellow-Programm Freies Wissen: Webinar zu Open Access am 31. Januar

Erkenntnis kommt durch teilen! Im Rahmen des Fellow-Programms finden mehrere Webinare zu Aspekten Offener Wissenschaft statt, an denen neben den Programmbeteiligten auch andere Interessierte teilnehmen können. Bild: Ralf Rebmann, Auftaktveranstaltung Fellow-Programm Freies Wissen 2017 177, CC BY-SA 4.0

Das Fellow-Programm Freies Wissen ist eine Initiative von Wikimedia Deutschland, dem Stifterverband und der VolkswagenStiftung, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei zu unterstützen, ihre eigene Forschung und Lehre im Sinne von Offener Wissenschaft zu öffnen und damit für alle zugänglich und nachnutzbar zu machen. Am 31. Januar findet das dritte von mehreren Webinaren zu verschiedenen Aspekten Offener Wissenschaft statt, die von den wissenschaftlichen Partnern des Programms angeboten werden.

Im zweiten Programmjahr des Fellow-Programms konnten mehrere wissenschaftliche Institutionen dafür gewonnen werden, sich als Partner im Programm zu engagieren. Über die Laufzeit des Programms werden sie für die Programmteilnehmenden ihre Expertise zu verschiedenen Aspekten Offener Wissenschaft im Rahmen von Webinaren einbringen, an denen neben den Fellows auch weitere Interessierte kostenlos teilnehmen können. Die Webinarreihe startete am 29. November mit einem Webinar zum Thema „Open Peer Review“, das von der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen angeboten wurde. Am 6. Dezember folge das Zweite Webinar, welches „Citizen Science“ zum Thema hatte. Weiterlesen »

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Wikipedia und Wissenschaft – eine Erfolgsgeschichte aus Heidelberg

Wikipedia trifft Wissenschaft: Gruppenbild mit Blick auf’s Heidelberger Schloss. Foto: Martin Rulsch, Antikenmuseum der Universität Heidelberg, CC BY-SA 4.0

Es ist noch nicht lange her, da war das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Wikipedia ein eher schwieriges. Jahrgänge von Studierenden bekamen in den Einführungskursen zu hören, die Wikipedia sei für wissenschaftliches Arbeiten nicht zu gebrauchen. Das hatte weniger mit der Qualität der Inhalte zu tun, als vielmehr mit einem Blick auf die Wikipedia, der in der Online-Enzyklopädie in erster Linie eine Quelle für potenzielle Plagiate sah. Dass Copy-and-Paste grundsätzlich ebenso wenig einem wissenschaftlichen Anspruch genügt wie eine Argumentation, die nur auf einer Quelle aufbaut, darüber müssen wir aber ja nicht diskutieren.

In einer Studie des Leibniz-Forschungsverbunds „Science 2.0“ wurde untersucht, welche Online-Werkzeuge und Social-Media-Anwendungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an bundesdeutschen Hochschulen verwenden.1 Sie zeigt, dass 97 Prozent von ihnen die Wikipedia privat nutzen. Das erscheint angesichts der Popularität der in Deutschland auf Rang 7 der am häufigsten besuchten Webseiten rangierenden Online-Enzyklopädie wenig überraschend. Sie ist zu einem zentralen Einstiegspunkt im digitalen Wissenskosmos geworden. Überraschender ist dagegen ein anderes Ergebnis der Befragung: Der Anteil der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Wikipedia auch beruflich nutzen, liegt bei 94 Prozent. Die Wikipedia liegt damit als beliebtestes Werkzeug vor Mailinglisten, Online-Archiven und Datenbanken, Lernmanagementsystemen und anderem mehr. Eingesetzt wird die Wikipedia insbesondere innerhalb der Forschungstätigkeit zu Recherchezwecken. Doch immerhin 10 Prozent der Befragten beteiligen sich auch durch das Erstellen eigener Artikel, ein kleinerer Teil durch das Kommentieren anderer Beiträge. Ebenfalls 10 Prozent nutzen Wikipedia für die Wissenschaftskommunikation, um ihre Inhalte an die Öffentlichkeit zu vermitteln. Weiterlesen »

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1 Frage – 1 Antwort. Was ändert sich durch das neue Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz?

Freier Zugang zu Wissen? Was ändert die Neureglung des Urheberrechtsgesetzes für Bibliotheken? Foto: Paulis, CC BY-SA 3.0

Am 6. November 2017 war das Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ bei Wikimedia Deutschland zu Gast. Das Bündnis beschäftigte sich in verschiedenen Vorträgen mit dem im März 2018 in Kraft tretenden „Gesetzes zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft“ (kurz: UrhWissG).

Was bedeutet die neue Reglung konkret für Bildungs- und Wissenschaftsinstitutionen? Wir haben bei 3 Experten des Aktionsbündnisses nachgefragt.

Thomas Hartmann
…ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am FIZ Karlsruhe im Bereich Immaterialgüterrecht, wo er sich vor allem mit der Rechtslage für digitale Forschungsdaten befasst.

WMDE: Zum 1.3.2018 tritt eine Neureglung des Urheberrechtsgesetzes (u. a. neuer §60a) in Kraft. Welche Neuerungen kommen damit etwa auf E-Learning-Plattformen zu und was bedeutet das für die Universitäten?

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Fellow-Programm Freies Wissen: Webinar zu Citizen Science am 06. Dezember

Erkenntnis kommt durch teilen! Im Rahmen des Fellow-Programms finden mehrere Webinare zu Aspekten Offener Wissenschaft statt, an denen neben den Programmbeteiligten auch andere Interessierte teilnehmen können. Bild: Ralf Rebmann, Auftaktveranstaltung Fellow-Programm Freies Wissen 2017 177, CC BY-SA 4.0

Das Fellow-Programm Freies Wissen ist eine Initiative von Wikimedia Deutschland, dem Stifterverband und der VolkswagenStiftung, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei zu unterstützen, ihre eigene Forschung und Lehre im Sinne von Offener Wissenschaft zu öffnen und damit für alle zugänglich und nachnutzbar zu machen. Am 06. Dezember findet das zweite von mehreren Webinaren zu verschiedenen Aspekten Offener Wissenschaft statt, die von den wissenschaftlichen Partnern des Programms angeboten werden.

Im zweiten Programmjahr des Fellow-Programms konnten mehrere wissenschaftliche Institutionen dafür gewonnen werden, sich als Partner im Programm zu engagieren. Über die Laufzeit des Programms werden sie für die Programmteilnehmenden ihre Expertise zu verschiedenen Aspekten Offener Wissenschaft im Rahmen von Webinaren einbringen, an denen neben den Fellows auch weitere Interessierte kostenlos teilnehmen können. Die Webinarreihe startete am heutigen Mittwoch mit einem Webinar zum Thema „Open Peer Review“, das von der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen angeboten wurde.  Weiterlesen »

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Fellow-Programm Freies Wissen: Offenes Webinar zu Open Peer Review am 29. November

Erkenntnis kommt durch teilen! Im Rahmen des Fellow-Programms finden mehrere Webinare zu Aspekten Offener Wissenschaft statt, an denen neben den Programmbeteiligten auch andere Interessierte teilnehmen können. Bild: Ralf Rebmann, Auftaktveranstaltung Fellow-Programm Freies Wissen 2017 177, CC BY-SA 4.0

Das Fellow-Programm Freies Wissen ist eine Initiative von Wikimedia Deutschland, dem Stifterverband und der VolkswagenStiftung, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei zu unterstützen, ihre eigene Forschung und Lehre im Sinne von Offener Wissenschaft zu öffnen und damit für alle zugänglich und nachnutzbar zu machen. Am 29.11. findet das erste von mehreren Webinaren zu verschiedenen Aspekten Offener Wissenschaft statt, die von den wissenschaftlichen Partnern des Programms angeboten werden.

Das Fellow-Programm bietet in seinem zweiten Programmjahr einige Neuerungen im Vergleich zum ersten Programmdurchlauf im vergangenen Jahr. So hat sich nicht nur die Zahl der Fellows und Mentoren verdoppelt, sondern es konnten auch mehrere wissenschaftliche Institutionen dafür gewonnen werden, sich als Partner im Programm zu engagieren. Über die Laufzeit des Programms werden sie für die Programmteilnehmenden ihre Expertise zu verschiedenen Aspekten Offener Wissenschaft im Rahmen von Webinaren einbringen, an denen neben den Fellows auch weitere Interessierte kostenlos teilnehmen können.

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Transparenz in qualitativer Forschung: Kollaborativ online-Interpretieren

Das Fellow-Programm Freies Wissen ist eine Initiative von Wikimedia Deutschland, dem Stifterverband und der VolkswagenStiftung, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei zu unterstützen, ihre eigene Forschung und Lehre im Sinne von Open Science zu öffnen und damit für alle zugänglich und nachnutzbar zu machen. In diesem Gastbeitrag berichtet die Stipendiatin Isabel Steinhardt über ihr Projekt im Rahmen des Fellow-Programms.

Transparenz und das Interpretieren in Gruppen sind zentrale Gütekriterien bei hermeneutischen Verfahren. In meinem Projekt möchte ich ausprobieren, ob beides durch kollaboratives online-Interpretieren von Datenmaterial im Sinne von Open Method weiterentwickelt werden kann.


So der Tweet für das Programm „Freies Wissen“ des Stifterverbandes, Wikimedia und VolkswagenStiftung. „Freies Wissen“, das weckte in mir sofort zwei Assoziationen: Erstens Wissen zu befreien, aus dem Elfenbeinturm, aus den Büros der einzelnen Forscherin, des einzelnen Forschers. Und die zweite Assoziation war Wissen transparent zu machen. Transparenz ist in meinen Augen das wichtigste Gütekriterium qualitativer Sozialforschung und mir schon seit Längerem ein Anliegen (vgl. Steinhardt 2015). Meine Bewerbung war entsprechend der Motivation geschuldet Wissen zu befreien und transparent zu machen. Dies möchte ich mit meinem Projekt „kollaborativ online-Interpretieren“ anstoßen und weiter ausprobieren.

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“Offene Technologien für eine offene Gesellschaft” – Wikimedia Deutschland und Freie Universität konzipieren offene Vorlesungsreihe

Welchen Einfluss haben offene Technologien und Wissen auf die Gesellschaft? Diese Frage steht im Zentrum der öffentlichen Ringvorlesung Open Technology For An Open Society“, die Wikimedia Deutschland gemeinsam mit dem Institut für für Informatik der Freien Universität Berlin konzipiert hat. Sie findet als Teil des Projekts Offener Hörsaal, welche seit zwei Jahrzehnten erfolgreich wissenschaftliche Forschung öffentlich zugänglich macht, statt.

Die Zusammenarbeit von Akteuren der Forschung mit Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft soll dabei den Ausgangspunkt für eine Debatte bilden, welche das Verhältnis von offenen Technologien und einer offenen Gesellschaft zum Gegenstand haben soll.

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Xavier, Roadmaps und verrückte Objekte – Ein Bericht vom Auftaktwochenende des Fellow-Programms Freies Wissen

Nachdem Ende September die geförderten Projekte im zweiten Programmjahr des Fellow-Programms Freies Wissen bekanntgegeben wurden, kamen am vergangenen Wochenende alle Programmbeteiligten in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland in Berlin zusammen, um sich kennenzulernen und gemeinsam mit der Arbeit für kommenden acht Monate zu beginnen. Ein Rückblick auf ein spannendes und erfolgreiches Auftaktwochenende.

Die Fellows und Mentorinnen und Mentoren mit dem Programmteam von Wikimedia Deutschland, Bild: Ralf Rebmann, Auftaktveranstaltung Fellow-Programm Freies Wissen 2017 191, CC BY-SA 4.0

Zwischenzeitlich sah es so aus, als würde Sturmtief Xavier, welches Ende vergangener Woche über Deutschland hinwegfegte, dem Auftaktwochenende des Fellow-Programms Freies Wissen einen Strich durch die Rechnung machen – immerhin waren nahezu alle Fernverkehrsverbindungen von und nach Berlin vorübergehend außer Betrieb. Entsprechend kompliziert gestaltete sich für einige der Teilnehmenden die Anreise zum geplanten Auftaktwochenende in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland. Letztendlich fanden jedoch fast alle Fellows und Mentorinnen und Mentoren ihren Weg ans Tempelhofer Ufer und konnten gemeinsam mit der Arbeit im Rahmen des Fellow-Programms beginnen.

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Fellow-Programm Freies Wissen: Das sind die Fellows im Programmjahr 2017/2018

Mit dem Fellow-Programm Freies Wissen werden in diesem Jahr erneut Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen dabei unterstützt, ihre wissenschaftliche Arbeit offen zu gestalten. Aus insgesamt 78 Einreichungen für das zweite Programmjahr wurden nun die besten 20 Bewerberinnen und Bewerber ausgewählt. Zum Programmauftakt treffen sie vom 06. bis zum 08. Oktober in Berlin mit den Mentorinnen und Mentoren und dem Programmteam zusammen, um die Umsetzung ihrer Projekte in den kommenden acht Monaten zu beginnen.

Nachdem das Fellow-Programm Freies Wissen im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Stifterverband als neues Konzept zur Förderung Offener Wissenschaft ins Leben gerufen wurde, wird das Programm in diesem Jahr fortgesetzt. In diesem Jahr werden erneut Stipendien an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die lernen möchten, die Offene Wissenschaft in der Praxis funktioniert. Im zweiten Programmjahr beteiligt sich neben Wikimedia und dem Stifterverband auch die VolkswagenStiftung als Partner am Fellow-Programm. Darüber hinaus bringen sich mit der Technischen Informationsbibliothek (TIB), dem Museum für Naturkunde Berlin, dem Center für Digitale Systeme (CeDiS) der Freien Universität Berlin und der Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen vier wissenschaftliche Partner mit Qualifizierungsangeboten zu verschiedenen Themen rundum Offene Wissenschaft in das Programm ein.

Die Auswahl der Fellows für das zweite Programmjahr 2017/2018 steht fest

Anfang Juni wurde die Ausschreibung für die zweite Programmrunde veröffentlicht, in der insgesamt 20 Stipendien vergeben werden. Wie schon im vergangenen Jahr stieß die Ausschreibung auf großes Interesse, insgesamt wurden 78 spannende Projektideen eingereicht (im Vorjahr waren es 73 Einreichungen), viele davon können auf Wikiversity eingesehen werden. Die Jury hat aus den eingereichten Projekten nun die 20 besten ausgewählt, die im Rahmen des zweiten Programmjahres gefördert werden. Wie bereits im vergangenen Jahr kommen die Fellows aus ganz unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen.

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