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Zur Sexismus-Debatte in der Wikipedia

Wikimedia Deutschland hat sich explizit zum Ziel gesetzt, dass sich vielerlei Interessierte an Projekten des Freien Wissens einbringen und zu ihrer Weiterentwicklung beitragen können. Die Erhöhung des Anteils von Autorinnen ist uns hierbei besonders wichtig.

Mit großem Erschrecken haben wir in den vergangenen Wochen den Verlauf einer koordinierten aggressiven Kampagne inner- und außerhalb der Wikipedia verfolgt, die in sexistischen Beschimpfungen und Demütigungen gipfelte. Gefördert durch Teilnahmslosigkeit und fehlende Solidarität führte diese Kampagne zur Vergrämung von Benutzerinnen in der Wikipedia. Das ist beschämend.

Wir wissen, dass für die Wikipedia-Community trotz aller Härten in Sachfragen eine angstfreie und respektvolle Zusammenarbeit in der Erstellung Freien Wissens und das Selbstverständnis als Gemeinschaftsprojekt essentiell sind. Kampagnen wie diese aber schaden dem Klima der ganzen Wikipedia. Daher bitten wir alle Wikipedianer und Wikipedianerinnen, die Betroffenen aktiv zu unterstützen, Ihnen ihre Solidarität auszusprechen und sich gegen den Versuch zu stellen, Wikipedia durch Kampagnen zu manipulieren.

Um nachvollziehbarer zu machen, auf welche grundsätzlichen Probleme Frauen bei ihrer Mitarbeit in der Wikipedia stoßen, werden wir in der kommenden Zeit mehrere Gastbeiträge zu dem Thema veröffentlichen. Wir haben eine Mailingliste zur konstruktiven Diskussion des Themas eingerichtet und laden alle Interessierten herzlich zu Austausch und Vernetzung ein: https://listen.jpberlin.de/mailman/listinfo/gendergap

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Rückblick auf das AdaCamp D.C.

Nach Melbourne im letzten Jahr, fand dieses Jahr das zweite AdaCamp im Vorfeld der Wikimania in Washington D.C. statt. Ziel des Camps war es die Partizipation von Frauen in „Open Technology and Open Culture“ zu unterstützen und bot damit eine erste Möglichkeit sich im Vorfeld der Wikimania zu der Situation von Frauen in Open Culture auszutauschen.

Benannt nach der britischen Mathematikerin Ada Lovelace, der ersten Programmiererin der Welt, geht das AdaCamp DC auf die Ada Initiative zurück. Zu den Mitbegründerinnen gehören Mary Gardiner (selbst auch fleißige Wikipedianerin), die die Keynote „Fostering diversity: not a boring chore, a critical opportunity” auf der diesjährigen Wikimania gehalten hat, sowie der Programmiererin Valerie Aurora. Explizites Ziel des AdaCamps ist es Diversität nicht nur in Projekten der Open Culture herzustellen, sondern auch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu schaffen, die sich zuvor für das Camp bewerben sollten. Dies ist sicherlich gelungen.  Die Veranstalterinnen achteten auf ein vielfältiges Publikum: Menschen aller Altersklassen, People of Color und die Teilnehmenden kamen aus über zehn Ländern. Auch waren unterschiedlichste Professionen auf dem Camp vertreten, die sich beruflich oder als Freiwillige mit Open Culture auseinandersetzen.

So weit wie das Thema des Camps gefasst wurde, so weit war auch das inhaltliche Spektrum der einzelnen Sessions, die im Open Space Format durchgeführt wurden, einer Methode, die vor Ort dazu aufruft, Sessions zu entwickeln und durchzuführen. Dies hatte zugleich Vor- und Nachteile: Positiv ist anzumerken, dass viele verschiedene Sessions Eingang in das Camp fanden. Ein Teil der Teilnehmer und Teilnehmerinnen griff den Gender Gap in der Wikipedia auf. Des Weiteren gab es u.a. Diskussionsrunden, die sich mit Frauen als Konsumenten von Open Source auseinandersetzen, danach fragten wie sich der Lebensalltag von „Geek Moms“ gestaltet oder der Frage nachgingen, wie nicht-technikaffine Menschen einbezogen und erreicht werden können. Das Camp ermöglichte so Erfahrungen auszutauschen, Tipps weiterzugeben und Kontakte in Vorbereitung für die Wikimania zu knüpfen.

Von Nachteil dagegen war das sehr offen gehaltene Oberthema, das einen roten Faden vermissen ließ, durch die die einzelnen Sessions meist nicht über einen allgemein gehaltenen Austausch hinausgingen und dadurch oft nur wenig konkret wurden.

 

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re:publica 2012 – Rückblick auf drei Tage für Freies Wissen

Wikimedia Deutschland auf der re:publica 2012 (Foto: Raimond Spekking, CC-BY-SA 3.0*; via Wikimedia Commons)

Am Freitag, den 4. Mai, endete die größte deutsche Web-Konferenz mit ihrem dritten Veranstaltungstag. Wie im Vorfeld angekündigt, war Wikimedia Deutschland in diesem Jahr zum ersten Mal mit einem eigenen Stand vor Ort, um über Freies Wissen aufzuklären. Die Idee dieses festen Anlaufpunkts für Neugierige zahlte sich aus. Zwar ist die re:publica traditionell ein Ort, an dem netzaffine Menschen schnell ins Gespräch kommen, aber der Wikimedia-Stand machte den Verein über alle drei Tage für jeden Besucher permanent sichtbar. Der offene Raum mit kleiner Bühne lag mitten in der Haupthalle des Veranstaltungsortes, die Zugang zu den acht Rednerbühnen der re:publica bot. An uns und unseren Themen führte also kaum ein Weg vorbei!

Unser Programm

In den Vorbereitungen zur Veranstaltung ging es uns darum, am Stand mit einem gut ausgelasteten Programm über Ziele des Vereins zu informieren und, natürlich, jederzeit für Fragen und Antworten zur Verfügung zu stehen. Erfahrene Wikipedia-Aktive und Mitarbeiter der Geschäftsstelle riefen in ihren Präsentationen und Diskussionsrunden zum Mitmachen in den Wikimedia-Projekten auf. Wiederkehrende Themen waren unter anderem Partizipation, Wikipedia im Bildungskontext, freie Lizenzen und ihre richtige Anwendung, sowie das neue Großprojekt Wikidata. Rückblicke auf einzelne Veranstaltungen werden noch folgen.

Ein Fazit ließ sich bereits direkt nach der Veranstaltung ziehen: Wir konnten viele Wissenslücken der Gäste rund um Wikipedia und Wikimedia schließen. Die Nachfrage nach unseren mitgebrachten Infomaterialien war groß und die Ehrenamtlichen standen uns mit ihrem Expertenwissen tatkräftig zur Seite. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle Beteiligten!

Gespräche mit der Presse

Der Wikimedia-Stand diente uns insbesondere auch als Forum für Journalisten, um Hintergrundgespräche und Interviews durchzuführen. Es waren Medienvertreter aus aller Welt vor Ort – von Russland bis Österreich wollte man mit uns über unsere Arbeit sprechen. Einige erste Beiträge finden sich bereits im Pressespiegel – weitere werden folgen.

 

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Verstärkung fürs Team

Cornelia Trefflich und Phillip Wilke, Foto: Michael Jahn, CC-BY-SA 3.0

Obwohl es schon wirklich eng ist in der Wikimedia Geschäftsstelle in Schöneberg, sind im Februar zwei neue Mitarbeiter hinzu gekommen. Unmögliches wird möglich gemacht – und so rückt man zusammen, improvisiert, stellt hier und da noch Tische, Stühle und Computer auf! Die, gefühlt exponentiell wachsende Arbeit, muss ja gemacht werden. Die zwei Neuen, das sind Cornelia Trefflich und Phillip Wilke. Heute möchten sie sich kurz vorstellen:

 

Cornelia, gerne auch Conny, mag keine Dreien in Altersangaben, ist in Halle (Saale) geboren und hat Englisch, Spanisch und Kulturwissenschaften in Leipzig studiert.

Ich unterstütze den Bereich Bildung & Wissen bei der Restrukturierung. Die Programme ‘Silberwissen’, ‘Wikipedia macht Schule’ und das Hochschulprogramm verfügen über ein gemeinsames Referentennetzwerk und sollen auch inhaltlich enger verknüpft werden. Deswegen übernehme ich gerade jede Menge Koordinationsaufgaben und maile und telefoniere viel mit engagierten Freiwilligen und Referenten. Damit kenne ich mich durch meine Arbeit beim ICJA Freiwilligenaustausch weltweit schließlich aus. Mich reizt besonders die Zusammenarbeit mit hoch motivierten Menschen mit ganz verschiedenen Hintergründen, die sich alle für die Idee des freien Wissens begeistern und einsetzen. Ich freue mich schon darauf, viele engagierte Referenten auf dem im März stattfindenden Camp kennen zu lernen.

 

Phillip, Jahrgang 1983, gebürtiger Hannoveraner, dessen Namen fast jeder erst mal falsch schreibt.

An der TU Berlin habe ich Geschichte und Kommunikationswissenschaften studiert. Ich bin neu im Team PR- und Öffentlichkeitsarbeit und arbeite gemeinsam mit Catrin und Michael. Gerade die projektbezogene Pressearbeit werde ich in Zukunft verstärken. Deswegen werde ich auch viel mit Nicole zusammen arbeiten und ihr immer Mal wieder eine helfende Hand reichen. Viele Baustellen also, aber Kopf-Wirrwarr bin ich durch meine Tätigkeiten bei verschiedenen Medien und Verlagen sowie der ehrenamtlichen Pressearbeit beim Kongress atoms&bits ja bereits gewohnt. Schon vorher habe ich die Wikipedia zur täglichen Recherche genutzt. Die Idee des freien Wissens nun hauptberuflich voranzutreiben und publik machen zu dürfen, ist für mich eine große Ehre und anspornende Aufgabe zugleich.

So, dann gehen wir mal Kaffee trinken und das Mate-Lager plündern. Im Anschluss wird wieder gearbeitet. Versprochen!

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Noch (so gut wie) neu in der Geschäftsstelle

Seit November 2010 verstärke ich das Team der Geschäftsstelle als Teilzeit-Mitarbeiter im Bereich PR- und Öffentlichkeitsarbeit.  Ich freue mich sehr, an dieser Stelle kurz zu erklären, wer ich bin und was ich bei Wikimedia Deutschland genau mache.

Ich bin in Berlin geboren und habe an der Humboldt Universität Anglistik/Amerikanistik und Philosophie studiert. Vielleicht ist das unausweichlich, wenn man als Kind gleichzeitig Sofies Welt geschenkt bekommt und den ersten Roman in Englisch nicht liest, sondern errät.  Nach ersten Berufserfahrungen im Eventbereich wurde ich im Verlagswesen zum Redakteur ausgebildet. Im Anschluss war ich dann auch längere Zeit bei einem Verlag für Sachbücher als klassischer Redakteur tätig. Um Freies Wissen ging es dabei nicht, aber die Themenpalette war so bunt, als ob man in der Wikipedia stöbert: Medizin, Geschichte, Schule, Klatsch und Kunst etc.

Meine Geschichte mit Wikipedia ist ein wenig wie die Erinnerung an die ersten Schritte.  Man weiß schon noch, dass man das Laufen mal irgendwann gelernt haben muss. Aber daran erinnern kann man sich nicht.  Und so nutze ich Wikipedia auch „schon immer“. Bis ich dann mutig genug für die erste Bearbeitung war, hat es allerdings noch lange gedauert. Warum ich mich nun auch beruflich für Freies Wissen einsetzen möchte, liegt im Grunde an einem Irrtum. Ich habe irrtümlich geglaubt, die meisten Menschen wüssten heute, wie Wikipedia funktioniert und dass die Verbreitung von Freiem Wissen tatsächlich Sinn macht. Weil das aber noch längst nicht der Fall ist, macht es mir großen Spaß, darüber aufzuklären.

Im Vordergrund meiner Arbeit stehen die Erstellung von Basisinformationen, Daten, Fakten sowie Unterstützung bei der Koordination von Interviewpartnern für Medienanfragen.  Eine grundlegende Aufgabe unserer Öffentlichkeitsarbeit ist es, dauerhaftes Medieninteresse mittels Pressemitteilungen und -Einladungen zu generieren. Deshalb ist auch die Pressebeobachtung und die Arbeit mit dem Presseverteiler des Vereins ein ständiges und zentrales Thema für mich. Kontakte müssen gepflegt, vervollständigt und vor allem kategorisiert werden, um für jeden Bedarf die richtigen Multiplikatoren zu kennen und dann auch tatsächlich erreichen zu können. Dieser Teil der Öffentlichkeitsarbeit betrifft alle Projekte, Veranstaltungen und Aufgaben des Vereins, vom Schulprojekt über den Ideenwettbewerb bis hin zur jährlichen Spendenkampagne. Kurz, ich bin nicht in einem abgeschlossenen Ressort tätig, sondern unterstütze die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit überall dort, wo Medienpräsenz geschaffen werden soll.

Ein weiterer persönlicher Schwerpunkt sind Informationsmaterialien. Ich unterstütze Catrin in der Redaktion der Wikimedium bei der Koordination und dem Schreiben von Beiträgen, bei der Recherche, Lektorat, Satz etc. Dazu gehört auch die gesamte Abonnentenbetreuung.  Direkt zu meinem Einstieg half ich bei der Fertigstellung der neuen Info-Broschüren Wikipedia-Einmaleins und Wikiversity.

Die Tage seit dem November sind unheimlich schnell vergangen und ich blicke gespannt auf die Entwicklungen im neuen Jahr!

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Wikipedia Academy und Zedler-Verleihung: Programm und freie Plätze

Am 19. und 20. November 2010 veranstaltet Wikimedia Deutschland in der Frankfurter Goethe-Universität zum vierten Mal die Wikipedia Academy. Unter dem Titel „Energie des Wissens – was Wissen schafft, bewegt“ ist es Ziel der Wikipedia Academy, Wikipedia-Community und Scientific Community verstärkt miteinander in Dialog zu bringen. Es gilt, das öffentliche Verständnis für Prozesse kollektiver Wissensdarstellung zu verbessern und die Wikipedia als Plattform für den Dialog mit einer großen Öffentlichkeit weiter zu etablieren. Rund um Freies Wissen und Wissensvermittlung wird es z.B. um Qualitätssicherung, Open Access, Freie Lizenzen und Wikipedistik gehen.

Das Programm ist nun online, steht auf der Wikipedia-Projektseite und kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Es sind noch Plätze frei!

Wir sprechen mit dieser Veranstaltung explizit auch Wissenschaftler an, die sich bisher nicht intensiv mit der Wikipedia auseinander gesetzt haben, aber einen Einstieg zum Thema suchen. Wikipedianer, Medienvertreter und andere Autoren, die wissenschaftliche Inhalte produziert und veröffentlicht haben, sind ebenso herzlich eingeladen.

Wir nehmen weiterhin Anmeldungen entgegen. Bitte hier entlang: http://de.amiando.com/academy.html. Der Eintritt ist frei, Spenden für Freies Wissen sind willkommen.

Zedler-Preisverleihung

Im Abendprogramm verleihen wir außerdem die Zedler-Medaille für herausragende neue Lexikonartikel und Bilder. Seit 2007 wird der Wettbewerb in Zusammenarbeit mit der Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz durchgeführt. In 2010 haben wir den Preis um einen Bilderwettbewerb erweitert und erhalten außerdem Unterstützung von BASF SE, der Carl Zeiss AG sowie Reporter ohne Grenzen.

Internet und Dokumentation

  • Zugang zum W-Lan ist für alle Teilnehmer vorhanden. Zugangsdaten werden mit den Teilnehmerunterlagen ausgegeben.
  • Hashtag der Veranstaltung: #wpa10 – Wir bitten darum, alle Blogbeiträge, Texte, Videos, Photos und Tweets mit dem Tag #wpa10 zu kennzeichnen, damit diese später leichter aggregiert werden können.
  • Wir suchen noch Freiwillige, die die Veranstaltung per Live-Blogging und Videostreaming begleiten.
  • Aktuelle Informationen senden wir auch über unseren Twitter-Stream und die Facebook-Seite.

Veranstaltungsort

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Bockenheim
Hauptgebäude/Historische Aula
Mertonstr. 17 – 23
60325 Frankfurt am Main

Lageplan der Universität (PDF)
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
U-Bahn: Linien U4, U6, U7
Straßenbahn: Linie 16
Bus: Linien 32, 36, 50, 75, n1
Alle bis Haltestelle „Bockenheimer Warte/Universität“

Wir freuen uns auf euch! Bei allen Fragen erreicht ihr uns unter academy@wikimedia.de.

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Update: Wikipedia Academy und Zedler-Medaille 2010

Am 19. und 20. November 2010 veranstaltet Wikimedia Deutschland e.V. die vierte Wikipedia Academy, in deren Rahmen auch die Zedler-Medaille verliehen wird.

Veranstaltungsort steht fest

Wir freuen uns, mit der Frankfurter Goethe-Universität einen geeigneten Veranstaltungsort gefunden zu haben. Die historische Aula am Campus Bockenheim bietet ein passendes Ambiente – sowohl für die wissenschaftliche Konferenz als auch für die festliche Preisverleihung am Freitagabend.

Zedler-Medaille: Letzter Aufruf!

Die Einsendefrist für Beiträge zur Zedler-Medaille läuft morgen um Mitternacht aus. Es sind also noch gut 24 Stunden Zeit um eigene Lexikonbeiträge zu verfeinern oder Bilder und Fotos auszuwählen und bei uns einzureichen. Nur Mut!

Anmeldung für Academy und Zedler-Verleihung eröffnet

Die Anmeldung zur Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist ab sofort geöffnet! Wissenschaftler, Wikipedianer, Wikimedianer und Interessierte sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen. Eine Anmeldung ist erforderlich, der Eintritt ist frei.

Programm in Beta-Version

Ein erster Programmentwurf ist erstellt, wir halten Teile des Programms offen für Themenangebote von Interessierten. Vorschläge zu Inhalten und Referenten nehmen wir gerne entgegen.

Für alle Fragen und Anregungen rund um die Wikipedia Academy und die Zedler-Medaille sind wir unter academy@wikimedia.de jederzeit ansprechbar. Auch Helfer und weitere Unterstützer sind herzlich willkommen! Wir freuen uns auf zwei erfolgreiche Veranstaltungen und einen nachhaltigen Dialog zwischen Wikipedia und den Wissenschaften.

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Q2010/1: Der Vorstand – das unbekannte Wesen (Teil 2)

Dem letzten Quartalsbericht gab meine Kollegin Alice den Titel „Der Vorstand – das unbekannte Wesen“. Nun, wem die Mitglieder des Vorstands tatsächlich noch unbekannt sind erhält bald die Möglichkeit, diese persönlich kennen zu lernen, denn die Mitgliederversammlung 2010 rückt in greifbare Nähe.

Dementsprechend stand hauptsächlich auch die Vorbereitung derselbem auf dem Programm des ersten Quartals 2010. Eine Sitzung oder eine Klausurtagung gab es von Januar bis März nicht, dafür aber sechs Telefonkonferenzen.

Im Januar wurde dabei hauptsächlich über die Personalausstattung der Geschäftsstelle gesprochen. Wie ihr sicher bereits wisst, haben wir seit dem 1. März zwei Mitarbeiter mehr: Nicole als Projektmanagerin und Till als Fundraiser. Ausserdem konnte die Stelle des Toolserver-Admins mit River besetzt werden.

Die beiden Telefonkonferenzen im Februar waren ausnahmsweise beide angenehm kurz – in der Hauptsache ging es um die Arbeit der Geschäftsstelle (Chapters Meeting, Developer Conference, Mitgliederversammlung, geplante Projekte im Rahmen des Kompass 2020), es gab einen Rückblick auf den erstmals abgehaltenen Vorstandschat und es wurde mit der Zeitplanung für die Mitgliederversammlung 2010 begonnen.

Im März 2010 drehte sich dann fast alles um die kommende MV. Es gab eine ganze Reihe von Anträgen, Geschäftsordnungen und eine neue Wahlordnung zu besprechen. Neu eingeführt wurden in diesem Zusammenhang Rechenschaftsberichte der einzelnen Vorstandsmitglieder, in denen diese über ihre Tätigkeiten im vergangenen Jahr berichten werden.

Aus dem Nähkästchen geplaudert: die Geschäftsordnung

Die oben vorgestellten Ergebnisse des ersten Quartals scheinen auf den ersten Blick nicht sonderlich umfangreich zu sein, wie so oft steckt aber auch hier „der Teufel im Detail“ – was ich an der neuen Geschäftsordnung/Vorstand kurz erläutern möchte. Es ist (leider?) nicht so, dass wir jemand haben, der uns eine Auswahl an Vorschlägen für eine solche Geschäftsordnung auf dem goldenen Tablett serviert und wir nur die für uns passende aussuchen müssen. Vielmehr beginnt es meist damit, dass ein Mitglied des Vorstands eine Idee hat, was man durch eine Geschäftsordnung einmal ordentlich und verbindlich regeln müsste und daraufhin ein erstes Konzept dazu erstellt. Nun sind die Vorstandskollegen aufgerufen, diese Idee, das Konzept zu ergänzen, zu prüfen und zu verbessern. Dieser Prozess braucht einfach seine Zeit, denn schließlich haben wir alle kein Parteibuch, sondern vielmehr eine eigene Meinung – auch zu einer Geschäftsordnung. Immer wieder erstaunlich ist aber, dass man sich schlussendlich doch auf ein Ergebnis einigen kann – so wurde z.B. die Geschäftsordnung/Vorstand ohne Gegenstimme beschlossen. Sie regelt nun – teilweise sehr detailliert – die Aufgaben des Vorstands an sich, die Aufgaben der einzelnen Vorstandsmitglieder, den Ablauf von Sitzungen, das Vorgehen bei einem Wechsel bzw. einem Rücktritt und beinhaltet außerdem eine Vertraulichkeitserklärung.

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Ausschreibung die zweite – Geschäftsführer m/w gesucht

Nachdem im ersten Anlauf die Stelle eines Geschäftsführers nicht besetzt werden konnte, startet – nach einigen Verzögerungen – nun die zweite Runde der Stellenausschreibung.

Die Zusammensetzung der Personalfindungskommission wurde durch den neuen Vorstand geändert. Geleitet wird sie durch Jenny Grabe, dazu kommen André Darmochwal, Harald Krichel, Jürgen Lüdeke und Philipp Birken. Außerdem konnte Kurt Jansson, der bis zur letzten Mitgliederversammlung Erster Vorsitzender des Vereins war, wieder als Kommissionsmitglied gewonnen werden.

Da der Vertrag über die Interims-Geschäftsführung mit Sebastian Moleski zum 31. Juli 2009 ausläuft, werden wir den Bewerbungsprozess zügig vorantreiben. Die Bewerbungsfrist endet am 13. Juni 2009. Alle Bewerbungen, die uns seit der letzten Runde erreicht haben, sind bereits in den Bewerberpool aufgenommen, werden also selbstverständlich berücksichtigt.

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Arne Klempert im Board of Trustees

Arne Klempert, Gründungs- und langjähriges Vorstandsmitglied von Wikimedia Deutschland und bis September 2008 Geschäftsführer des Vereins, wurde in das Board of Trustees berufen, den Vorstand der Wikimedia Foundation.

Im Frühjahr 2008 beschloss das Board eine Erweiterung des Gremiums auf zehn Sitze.  Zwei der Sitze sind demnach von den nationalen Sektionen (Chapter) nach einem gemeinsamen Auswahlprozess zu besetzen. Neben Wikimedia Deutschland beteiligten sich 21 weitere Wikimedia Sektionen an der Auswahl und Nominierung. Neben Arne als neuem Mitglied wurde Michael Snow, der bereits seit Ende 2007 Mitglied im Board ist, aufgestellt. Jan-Bart de Vreede, der zweite Vorsitzende des Boards, bestätigte am Freitag auf der Mailingliste der Foundation die Bestellung beider bis Ende Juli 2010.

Herzlichen Glückwunsch zu deiner neuen Aufgabe, Arne!

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