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Das kontrafaktische Spiel mit der Vergangenheit – 5.WMDE-Salon [E = Erinnerung]

Wie verändern sich Mechanismen und Formen des Erinnerns in der vernetzten Gesellschaft?
Darüber sprachen beim 5. Wikimedia-Salon „Das ABC des Freien Wissens“:


Markus Beckedahl führte in den Abend über die tief juristische Thematik Recht auf Vergessenwerden ein. Ein Dilemma bestehe in der Unsicherheit, was z.B. aus rechtlicher oder technischer Sicht das entsprechende Urteil des Europäischen Gerichtshofs eigentlich genau bedeute. Je nach Sichtweise stehe das Interesse der Öffentlichkeit an Informationsfreiheit, Zugänglichkeit und Erinnerung dem Persönlichkeitsrecht unversöhnlich gegenüber. Daneben richtete Beckedahl die Aufmerksamkeit auf eine andere Frage: Warum gibt es eigentlich keine Empörung darüber, dass Google als Organ privatisierter Rechtsdurchsetzung permanent und ungefragt Millionen von Links für potenzielle Urheberrechtsverletzungen automatisiert aus den Suchergebnissen löscht?

Die Autorin und Dramaturgin Dr. Peggy Mädler erzählte aus ihrer künstlerischen Perspektive, wie Erinnerung als Stoff für Narrative funktioniert (siehe Kurzinterview). Häufig thematisiert das von ihr mitgegründete Künstlerkollektiv Labor für kontrafaktisches Denken den persönlichen und gesellschaftlichen Bedarf an Möglichkeitsräumen, die mit Erinnerung verknüpft sind. Kunstaktionen wie etwa die Schaffung fiktiver Vergangenheiten (siehe Projekt „Ich bin nicht da gewesen – Eine performative Ausstellung über den Konjunktiv“) können diesen gedanklichen Raum kreieren und dadurch auch zu neuen Perspektiven auf die Gegenwart verhelfen. Das kontrafaktische Spiel mit der Vergangenheit, so Mädler, kann viel über gegenwärtige Auseinandersetzungen aussagen, Veränderungen hervorrufen, neue Wertschätzung erzeugen oder sogar lehren, Grenzen besser zu akzeptieren.

Der Kulturwissenschaftler Dr. Mathias Berek erläuterte den Prozess des Aushandelns von „erinnerungswerter“ Information zwischen Individuen und Gemeinschaften. Subjektives Erinnern und kollektives Gedächtnis stehen immer in Wechselwirkung zueinander und üben auch selektiven Einfluss aufeinander aus. Was schließlich in die gemeinsame Erinnerung eingehe, sei eine Frage der Relevanz, die zwischen Individuen und größeren Zusammenhängen immer wieder neu ausgefochten werde. Eine deutlichere Parallele zu Aushandlungsprozessen in der Wikipedia, was in das Gedächtnisreservoir hineingehört und was nicht, kann es kaum geben. Mit neuen Medien ändere sich zwar die Art der Auswahl von Erinnerung, ob die vernetzte Welt aber auch Einfluss auf die Inhalte des Erinnerns habe, bezweifelte Berek.

Der Künstler Stephan Hann stellte am Veranstaltungsabend eine Arbeit (siehe Foto) aus, die veranschaulichte, wie aus altem Material Neues entstehen kann. Hanns Arbeiten, insbesondere aus Recyclingmaterialien, sind in zahlreichen renommierten Sammlungen zu Mode und Design vertreten. Als Künstler, so Hann, arbeite er bevorzugt mit gebrauchtem Material, das in neuen Kontexten ein ganz neues Potenzial zeige (siehe Kurzinterview). Auch eine Möglichkeit, Vergangenes in Erinnerung zu behalten und ihm doch die Möglichkeit einzuräumen, sich immer wieder zu verändern.

Preview:
Der nächste Wikimedia-Salon findet am 29. Januar zum Thema „F=Fail. Die neue Schönheit des Scheiterns“ statt.

Links:

Vollständiges Video der Veranstaltung

Fotos der Veranstaltung

Website der Veranstaltung mit Übersicht über alle Salons

Kontakt: salon@wikimedia.de

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“E=Erinnerung. Zeit des Vergessenwerdens?” Das 5. ABC des Freien Wissens

Karte zum 5. ABC des Freien Wissens, Markus Büsges, leomaria [CC-BY-SA-4.0], via Wikimedia Commons

Dieses Jahr startete Wikimedia Deutschland die Veranstaltungreihe „Das ABC des Freien Wissens“. Diskutiert werden hier Fragen und Konzepte, die wichtig zur Wissenserstellung und- vermittlung sind und gleichzeitig die Breite der Themen illustrieren, die in Verbindung mit Freiem Wissen stehen. Wie der Titel nahelegt, folgt das Salonformat dem Prinzip des Alphabets, jede Veranstaltung trägt einen Namen mit dem entsprechend nächsten Anfangsbuchstaben.

Passend zur 5. und letzen Veranstaltung in 2014, die den Titel  E=Erinnerung trägt, schauen wir kurz zurück und erinnern uns an…

A=Allmende. Quo vadis, Gemeinschaftsprojekte im Netz?“ u.a. Silke Helfrich
B=Buchmarkt. Erfolg auch mit offenen Systemen?“ u.a. mit Kathrin Passig
C=Crowdrock. Die Zukunft der Musikbranche?“, u.a. mit Johannes Kreidler
D=Datenberg. Datenschatz oder -schutz?“ u.a. mit Fukami

Die Dokumentation aller ABC-Salons mit Videos, Fotos und Zusammenfassung ist hier zu finden.

Nun also [E] wie:

„E=Erinnerung. Zeit des Vergessenwerdens?“
Donnerstag, 27. November, Einlass 18:30
Wikimedia Deutschland e.v., Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin
(U-Bhf. Möckernbrücke)
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Impulsvortrag:
Markus Beckedahl, Journalist und netzpolitischer Aktivist, netzpolitik.org

weitere Gäste:
Dr. Peggy Mädler, Autorin und Dramaturgin, Labor für kontrafaktisches Denken
Dr. Mathias Berek, Kulturwissenschaftler

Moderation: Sabrina Apitz, Berliner Gazette

Modekünstler: Stephan Hann
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Der 5. Wikimedia Salon dreht sich um das Gedächtnis im Informationszeitalter. Wie verändern sich Mechanismen des Erinnerns und des Zeitempfindens dadurch, dass persönliche Momentaufnahmen unmittelbar und „für die Ewigkeit“ gespeichert werden? Entsteht die Perspektive, dass wir unser Gedächtnis weitgehend auslagern und uns auf die vermeintliche Faktizität aufbewahrter Fragmente im Web verlassen können?

Remember… Wie entwickelt sich das Erinnern im Informationszeitalter? By Berlin, Irving (Library of Congress[1]) [Public domain], via Wikimedia Commons

Zwischen der Vorstellung eines allgegenwärtigen Netzes, das nichts vergisst, und dem subjektiven Gefühl, dass die Eindrücke immer flüchtiger werden, zieht auch die Frage um das Recht auf Vergessenwerden auf. Ist der Ruf danach, unerwünschte Dinge im Netz entfernen lassen zu können auch Ausdruck des Bedürfnisses, selbst die Form der Konservierung persönlicher und öffentlicher Erinnerung gestalten zu können?
Die Gedächtnisforschung steht bei der Frage, welche Funktion Impulse des Internets für die individuelle und kollektive Gedächtnisbildung haben, noch relativ am Anfang. In der Vergangenheit setzten die Formen des Erinnerns häufig an Repräsentationen der öffentlich-offiziellen Erinnerung an. Ergibt sich nun in der vernetzten Welt eine neue Möglichkeit der Öffnung für vielfältigere, aus der Breite der Gesellschaft stammende Zeitzeugnisse?

Vor Kurzem ging das Portal museum.rechtaufremix.org online. Fragmente, die durch die digitale Welt schnell verbreitet werden können, Textschnipsel, Samples, Meme, werden hier gesammelt, in ihrem Kontext erläutert und für die Zeit nach ihrem Aufkommen in den Timelines der Welt aufgehoben.

Ist diese digitale Musealisierung von flüchtigen Ausschnitten der Informationsgesellschaft eine neue und bisher fehlende Methode, prägende Repräsentationsobjekte des Lebens festzuhalten und in die gesellschaftliche Erinnerung aufzunehmen? Das möchten wir am 27. November im Wikimedia Salon diskutieren.

 

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Der 4. Wikimedia-Salon – Was macht die Verdatung mit uns?

Unsere Daten sind sowieso verloren. Aber für die nächste Generation können wir etwas tun. Fukami

Am 2. Oktober wurde in der 4. Ausgabe von “Das ABC des Freien Wissens” diskutiert, welchen Einfluss Big Data auf verschiedene Lebensbereiche und vor allem auf den Datenschutz hat. Das Podium teilte sich in Optimisten und Skeptiker – zwei Pole, zwischen denen sich auch der öffentliche Diskurs bewegt.

Beim Plausch nach der Diskussion. By Agnieszka Krolik, CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons

  • Fukami (@fukami), IT-Sicherheitsexperte und Lobbyist, machte sich für den Schutz personenbezogener Daten stark. Er wies in seinem Eröffnungsvortrag darauf hin, dass der politische Aspekt von Datenverarbeitung und -sicherheit nicht neu sei. Bei der Volkszählung 1933 etwa wurde auf Lochkarten das Merkmal „Rasse“ hinzugefügt, was zur Organisation der Deportationen genutzt wurde. Mit diesem drastischen Beispiel zeigte er auf, dass Datenaggregation im größeren Umfang immer dem Stärkeren helfe und im falschen Kontext  zur absoluten Katastrophe führen könne. Dennoch müssten Gesellschaften immer auch Risiken tragen, um sich entwickeln zu können. Die Krux dieses Risikomanagements in der IT sei jedoch, dass hier eben nicht die Fehlerverursacher, sondern Dritte betroffen sein könnten. Die Komplexität des sogenannten Third Party Risk Assessement in der aktuellen Datenschutzverordnung, die hier nur angerissen wurde, führte schließlich zum Plädoyer: Wer mit Sicherheitsvorfällen nicht umgehen kann, sollte auch keine personenbezogenen Daten verarbeiten.
  • Lukas F. Hartmann (@mntmn), Programmierer und Musiker, berichtete darüber, wie er denkbar persönlichste Daten, seine Gene, an die Firma 23andme schickte. Er bekam die Rückmeldung, dass er eine gefährliche Erbkrankheit in sich trage – was sich nach eigener Recherche als Fehler herausstellte. Trotz dieser Geschichte, die geeignet ist, Skepsis gegenüber Big Data zumindest im medizinischen Bereich zu schüren, steht Hartmann den Entwicklungen weiterhin optimistisch gegenüber. Wobei allein der Hinweis auf psychisch weniger stabile Menschen, die auf eine entsprechende Hiobsbotschaft dramatischer reagieren könnten, beängstigende Szenarien erzeugen kann. „Wir sehen das Licht!“, meinte Hartmann und plädierte für die aufklärerische und erkenntnisfördernde Qualität von Big Data.
  • Bastian Greshake (@gedankenstuecke), Mitgründer openSNP und Open Science-Aktivist, meinte, dass man mit solchen Ausnahmefällen kein Mitleid haben brauche. Auf Greshakes Plattform können Genproben eingereicht werden, die dann frei jedem zur Verfügung stehen. Was, wenn diese Daten in „falsche Hände“ geraten? – Die Menschen wüssten schon, was sie tun, meint Greshake. Und vor dem Hintergrund, dass ´Big Data´ in einigen Monaten, wenn die Festplattenpreise sinken, sowieso nur noch ´Data´ sei, wäre ein Aufbegehren gegen die Entwicklung sowieso vergeblich. Aus Greshakes Sicht überwiegen die faszienierenden Ausblicke durch Big Data für die wissenschaftliche Entwicklung, die Aussicht auf Beschränkungen im Namen des Datenschutzes sieht er als Gefahr gerade für die medizinische Forschung. Bioethik sei zwar wichtig, aber bei ordentlicher Aufklärung könne man auf die Mündigkeit des Einzelnen vertrauen.

Die Diskussion mit dem Publikum drehte sich darum, was geschieht, wenn Datenmonopolisten die Deutungshoheit über bestimmte Aspekte gewinnen. Ein Stichwort hierfür lautet etwa Precrime, eine düstere Vision, an deren Verwirklichung gegenwärtig bereits gearbeitet wird. Kann uns Big Data aber vielleicht auch empathischer machen? Muss man also eher daran arbeiten, die Gesellschaft dahin zu bringen, dass Daten niemandem mehr schaden können? Die Bewertung von Big Data und ihren Effekten, das wurde klar, hängt auch von nichts weniger als dem grundlegenden Menschenbild ab, das man sich für die Zukunft wünscht und entwickelt.

Fotos der Veranstaltung

Preview: Beim nächsten “ABC des Freien Wissens” im November sind wir bei E wie “ERINNERUNG”.

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DATENBERG! Lasst uns über Big Data reden.

Am Donnerstag, den 2. Oktober findet der vierte Wikimedia-Salon “Das ABC des Freien Wissens” statt. Diesmal nehmen wir uns den Begriff „Big Data“ vor und fragen: Big Data – Datenschutz oder -schatz?

 

Das ABC des Freien Wissens: D = Datenberg.

Donnerstag, 02. Oktober, Einlass 18:30

Wikimedia Deutschland e.v., Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin (U-Bhf. Möckernbrücke)


 

Der (Daten-)berg ruft. Bild: Much89, CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons

Keynote:

Fukami (@fukami), IT-Sicherheitsexperte und -Sachverständiger, Lobbyist

weitere Gäste:

Anke Domscheit-Berg (@anked), Piratin, Open Government-Aktivistin
Bastian Greshake (@gedankenstuecke), Mitgründer openSNP, Open Science-Aktivist
Lukas F. Hartmann (@mntmn), Programmierer, Musiker

 

Wirst du noch überrollt oder erklimmst du schon?

Big Data bestimmt nicht nur in den Feuilletons bei der vermehrten Berichterstattung zu Algorithmen den Diskurs. Soziale Implikationen werden debattiert, Unternehmen richten sich auf neue Geschäftsmodelle durch Nutzung von Datenmengen ein, allerorten wird überlegt, wie man den Datenberg erklimmen kann um von dort einen viel genaueren Überblick zu haben — ohne abzustürzen oder von Lawinen überrollt zu werden.

Die maschinelle Erfassung und Verarbeitung von riesigen, komplexen und heterogenen Datenmengen trifft einen gesellschaftlichen Nerv. Die Diskussion oszilliert zwischen dystopischen Szenarien, in denen der Mensch als Individuum unsichtbar wird einerseits und der Möglichkeit einer neuen, gerechteren Gesellschaftsordnung und optimistischem Gestaltungswillen andererseits. Unüberhörbar in diesem dissonanten Chor sind die wiederkehrenden Kassandrarufe nach Datenschutz.

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Wer hat den Sound erfunden? – Der 3. Wikimedia-Salon „CROWDROCK“

Künstler Christian von Borries, Danny Bruder (C3S), Olaf Möller (Clubcommission) und Moderatorin Andrea Götzke beim 3. Wikimedia-Salon. Foto: Agnieszka Krolik, CC-BY-SA-3.0

Am 10. Juli wurde in der bereits 3. Ausgabe von „Das ABC des Freien Wissens“ der Grad freier Zugänglichkeit und Offenheit in der Musikbranche untersucht. Entsprechend vielschichtig waren die Ansätze der Podiumsgäste:

  • Johannes Kreidler zeigte seine Arbeit “product placements”, mit der er die unzeitgemäßen Regularien der GEMA aufzeigte. Er erzählte, wie es nach der Aktion weiterging, wie die Reaktionen innerhalb der Kunstszene waren und wie sich die Situation seitdem verändert hat.
  • Danny Bruder, Musiker, Free-Culture-Aktivist und Gründungsmitglied der C3S, berichtete über den Status Quo der Genossenschaft, die als faire Alternative zur GEMA angetreten ist. Als funktionierende Verwertungsgesellschaft wird C3S wohl im Herbst 2015 starten. Etwa ein Drittel der benötigten Mitglieder sind bisher zusammengekommen, die erste Generalversammlung steht nun im August an.
  • Olaf Möller, Vorsitzender der Clubcommission, verwies als Verwerter und damit vermeintlich „von der anderen Seite“ darauf, dass letztlich alle im selben Boot sitzen. Er erläuterte, wie sich verschiedene Verbände gegen die exorbitanten Forderungen der GEMA zusammenschlossen und welche Aufgaben für ihn als Vertreter der Clublandschaft auch zukünftig anstehen.
  • Christian von Borries, Komponist, Filmemacher und Konzeptkünstler, betrachtete die Detailsdiskussionen um Lizenzen, Tarife und Verträge eher als Klein-Klein in einem grundfalschen System. Ob nun die eine oder andere Stellschraube zugunsten der Urheberinnen und Urheber gedreht wird, letztlich geschenkt. Alternative zur GEMA? Dauert zu lange. Danach suchen, wer eine Melodie, einen Sound erfunden hat und sich dem letztlich unterordnen? Absurd. Mit Wissenstransfer und freier Zugänglichkeit habe das alles nichts zu tun. Und die wirklichen, brutalen  Kämpfe würden sowieso längst an anderen Fronten gekämpft.

Fotos der Veranstaltung

Preview: Beim nächsten „ABC des Freien Wissens“ im September sind wir bei D wie „DATENBERG“.

Wikimedia-Salon – Das ABC des Freien Wissens, C = Crowdrock from Wikimedia Deutschland on Vimeo.

 

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