Posts Tagged ‘Vorstandsarbeit’



Wirtschaftsplan 2012, Version 2.0

Soeben haben wir den aktualisierten Entwurf des Wirtschaftsplans 2012 veröffentlicht. Ihr könnt die PDF-Version sowie die Wiki-Version im Online-Forum einsehen und kommentieren.

Mit der Veröffentlichung des ersten Entwurfs unseres Wirtschaftsplans vor einigen Wochen haben wir zur aktiven Mitarbeit aufgerufen. Im Online-Forum haben sich viele Interessierte daran beteiligt und uns ihre Meinung gesagt, Fragen gestellt oder Vorschläge eingebracht. Darüber hinaus haben wir im September in fünf Städten Mitglieder und weitere Interessierte eingeladen, mit Vorstand und Geschäftsführung die Planung zu diskutieren. Alle diese Rückmeldungen wurden in die heute veröffentlichte zweite Version eingearbeitet (im neuen Dokument in grauer Schriftfarbe hervorgehoben).

Im Namen des Vorstands und aller Mitarbeiter möchte ich mich an dieser Stelle für das Interesse und die bisherige Mitarbeit bedanken. Selbstverständlich besteht auf der Diskussionsseite im Online-Forum weiterhin die Möglichkeit, unsere Planung zu kommentieren und Änderungen vorzuschlagen. Auch gibt es weiterhin unter plan2012@wikimedia.de eine E-Mail-Adresse für Rückmeldungen, Fragen und Anregungen.

Ich freue mich über weitere Ideen, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge!

P.S. Der ausführliche Bericht zur Tour durch die fünf Städte kommt nächste Woche.

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Warum man sich im Präsidium engagieren sollte

Wikimedia Deutschland ist ein Verein, und wie (fast) jeder Verein hält auch Wikimedia Deutschland mindestens einmal im Jahr eine Mitgliederversammlung ab. Unsere nächste, die 9. Mitgliederversammlung seit Vereinsgründung, findet am 19. November 2011 in Hannover statt und wird zwei große Themen auf der Tagesordnung haben: die Wahl des ersten Vereinspräsidiums sowie die Vorstellung und Beschlussfassung des Wirtschaftsplans 2012. In diesem Blogpost möchte ich ein wenig darauf eingehen, warum man sich im Präsidium engagieren sollte.

Was macht das Präsidium eigentlich? Nach der neuen Satzung, die zeitglich mit dieser Mitgliederversammlung in Kraft tritt, ist das Präsidium das ehrenamtliche Leitungs- und Kontrollorgan des Vereins. Dabei hat es vier primäre Aufgaben: die strategische Planung des Vereins fortzuschreiben, den hauptamtlichen geschäftsführenden Vorstand zu bestellen und abzuberufen sowie dessen Arbeit zu kontrollieren und den Mitgliedern gegenüber den Verein zu vertreten. Das heißt zum Beispiel, dass das Präsidium einmal im Jahr die Arbeit der Geschäftsführung umfassend bewertet und damit über die leistungsbezogenen Vergütungsbestandteile entscheidet. Ebenso werden in den Präsidiumssitzungen die strategischen Ziele des Vereins überprüft und angepasst. Und schließlich wird in regelmäßigen Telefonkonferenzen der Projektfortschritt besprochen und ggf. Änderungen an den unterjährigen Planungen vorgenommen.

Warum sollte man sich dafür nun engagieren? Während wir über die letzten Jahre die Mitgestaltungsmöglichkeiten aller Vereinsmitglieder und auch der Wikimedia-Community stetig ausgebaut haben, so steht weiterhin außer Frage, dass nur die Arbeit im Präsidium zu tiefgreifendem und insbesondere nachhaltigem Einfluss führt. Das Präsidium wird, wie der ehrenamtliche Vorstand bisher, aus Menschen bestehen, denen die Entwicklung des Vereins so wichtig ist, dass sie einen Teil ihrer Freizeit dafür opfern und gleichzeitig aber auch die damit verbundene Verantwortung übernehmen möchten. Das ist auch der Grund, warum man sich engagieren sollte: wem die weitere Entwicklung von Wikimedia Deutschland wichtig ist, wer sich gern mit Fragestellungen des „Großen Ganzen“ beschäftigt, wer Spaß daran hat, Leistungen zu bewerten, Planungen aufzustellen und mit Mitgliedern und der Community zu kommunizieren, wer sich für die Stärkung und den Ausbau des Vereins als der Förderer Freien Wissens schlechthin einsetzen möchte und wer für all das persönlich Verantwortung übernehmen möchte, für den ist ein Engagement im Präsidium geradezu Pflicht.

Warum sollte man sich dafür nun nicht engagieren? Einerseits ist der Gestaltungsraum der eigenen Arbeit im Präsidium sehr breit. Es gibt neben den „betitelten“ Positionen wie Vorsitzender, Stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister, die jeweils recht klare Aufgaben haben, auch bis zu sechs Beisitzerposten, die von jedem mit eigenem Leben gefüllt werden können. Andererseits gibt es aber aufgrund der genannten Kernaufgaben des Präsidiums auch Aktivitäten, für die ein Sitz im Präsidium weder notwendig, noch teilweise überhaupt hilfreich ist. Wenn du beispielsweise eigene Projektideen hast, die du gern umsetzen möchtest, wäre die Teilnahme am Community-Projektbudget ein wesentlich passenderes Engagement für dich. Wenn dich nur ein einziges Thema bewegt und du sonst wenig Interesse an der gesamten Bandbreite der Präsidiumsarbeit hast, ist es vielleicht besser, das Thema nach der Wahl als Antrag beim Präsidium einzureichen, mit ihm zu diskutieren und gegebenenfalls einen Beschluss herbeizuführen.

Hürde für einige ist nun vielleicht noch, nicht zu wissen, wer sonst noch kandidiert. Aus dem derzeitigen ehrenamtlichen Vorstand, der aktuell aus acht Mitgliedern besteht, werden bis auf Michail Jungierek, der zuletzt als Zweiter Vorsitzender tätig war, alle erneut kandidieren. Da das Präsidium insgesamt zehn Mitglieder haben wird, gibt es damit mindestens drei Sitze neu zu besetzen. Wie es einer gelebten Demokratie aber angemessen ist, wäre es hervorragend, wenn es insgesamt mehr als zehn Kandidaten gibt und die Mitglieder schließlich eine echte Wahl haben!

Was muss man tun um zu kandidieren? Nichts einfacher als das: füll das Formular aus und schick es ausgedruckt per Post, Fax oder E-Mail (mv2011@wikimedia.de) an den Verein. Frist für alle Kandidaturen ist der 18. Oktober 2011. Zusätzlich zum Formular kannst du auch eine Selbstvorstellung verfassen und sie an obige E-Mail-Adresse schicken. Sie wird dann vor der Mitgliederversammlung mit allen weiteren Unterlagen an die Mitglieder verschickt.

Weitere Details und Antworten zu vielen Fragen findet ihr in der FAQ. Selbstverständlich könnt ihr euch auch vertrauensvoll an jedes derzeitige, aber auch an ehemalige Vorstandsmitglieder wenden, wenn ihr mehr über die ehrenamtliche Arbeit im Präsidium wissen wollt.

Ich freue mich auf jede Menge engagierter Kandidaten!

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Auf dem Weg zur neuen Verantwortungsstruktur

Die Zeit vergeht. Die letzte Mitgliederversammlung hat die Satzung geändert. Was schon viel Arbeit auf dem Papier (na gut, im Wiki) war, ist auch viel Arbeit im realen Leben, denn mit ihrem Inkrafttreten am 19. November 2011 wird sich die Struktur unseres Vereins stark verändern.

Dieser Post ist der erste einer „Blog-Serie“, deren Ziel es ist, diesen Änderungprozess zu begleiten, ihn zu erklären, Fragen zu stellen, Kommentare anzuregen. Für die Begleitung dieser Änderungen sind aus dem derzeitigen Vorstand Michail Jungierek, Sebastian Wallroth, Attila Albert und ich, Delphine Ménard, verantwortlich.

Zuerst will ich einen Überblick geben, was alles zu tun ist, damit die Satzungsänderung tatsächlich wirksam werden kann.

Geschäftsordnungen anpassen

Die größte Neuerung liegt darin, dass der heutige ehrenamtliche Vorstand zum ehrenamtlichen Präsidium umgewandelt wird. Wie zuvor wird auch das Präsidium direkt von den Mitgliedern des Vereins gewählt. Die Funktion des Vorstands übernimmt zukünftig hauptamtlich der bisherige Geschäftsführer des Vereins. Die Idee dahinter ist, Verantwortung und persönliche Haftung von Ehrenamtlichen zu Hauptamtlichen zu verschieben. Ein umfangreiche Darstellung und Begründung für dieses Konzept findet sich im Online-Forum (einmalige kostenlose Anmeldung erforderlich).

Damit die neue Struktur auch gelebt werden kann, müssen die Ordnungen des Vereins, die Vorstand oder Geschäftsführer berühren, geändert werden. Das betrifft insbesonders die folgenden Themen:

Einige brauchen nur eine redaktionelle Überarbeitung (da, wo z. B. nur „Vorstand“ in „Präsidium“ geändert wird). Andere müssen stark überarbeit oder komplett neu geschrieben werden, damit sie mit der neuen Satzung in Einklang stehen.

Die erste Bearbeitung erledigt Michail als unser „Satzungsguru“ im Vorstand. Er wird sie in den nächste Wochen ins Online-Forum stellen, damit alle Mitglieder sie prüfen und uns helfen können, sie verständlicher und vollständig zu machen.

Vorbereitung der nächsten Wahl

Die nächste Wahl wird die erste sein, bei der die Mitgliederversammlung keinen Vorstand wählt, sondern ein Präsidium. Das spannende an der Sache ist, dass, obwohl die inhaltliche Verantwortung der Präsidiumsmitglieder sich nicht wirklich verändert (es geht immer noch darum, die strategische Richtung des Vereins zu entscheiden), die rechtliche Haftung aber stark verringert sein wird, und dabei der Druck hoffentlich auch. Meine Hoffnung ist, dass sich auch deswegen mehr Vereinsmitglieder für ein Engagement im Präsidium interessieren und die Chance nutzen werden, unseren Verein vorwärts zu bringen. Das Präsidium besteht aus dem Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister sowie bis zu sechs Beisitzern. Die neue Satzung sieht auch vor, dass zwei Kassenprüfer sowie zwei stellvertretende Kassenprüfer gewählt werden. Eine Menge Rollen, in denen man sich für den Verein engagieren kann.
Für die, die überlegen, zu kandidieren, aber nicht sicher sind, was das genau bedeutet, welche Arbeit dahinter steckt und wie die Erwartungen sind, haben wir die häufigsten Fragen und Antworten darauf aufgelistet, die Liste kann nach euren Wünschen ergänzt werden.

Über diese verschiedenen Aspekte zur Wahl werden wir in den nächsten Wochen sprechen und schreiben. In dieser Blog-Serie wird Pavel erklären, was er von der neuen Strukturierung erwartet, Sebastian Moleski über die Rolle des neuen Präsidium schreiben und Michail die Stichpunkte der Änderungen von Geschäftsordnungen vorlegen und zur Diskussion bringen. Zusammen werden wir versuchen, alle Fragen zu beantworten, sowohl hier als auch im Online-Forum – und wir alle hoffen auf viele interessante Kandidaten für das neue Präsidium.

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Einladung zum Wikimedia-Forum im September 2011

Wikimedia Deutschland wird größer und wandelt sich – von einer kleinen aber feinen Wikipedianer-Vereinigung zur einer mittelgroßen gemeinnützigen Organisation mit Gewicht und Stimme in der deutschen Öffentlichkeit.

Das derzeitige rasante Wachstum ist eine große Chance, zugleich aber auch eine große Herausforderung. Daher gehen wir bei der Planung für das kommende Jahr neue Wege: In fünf  deutschen Ballungsgebieten laden wir vom 18. bis 22. September 2011 zum Wikimedia-Forum ein, um gemeinsam den Entwurf des Wirtschaftsplan 2012 bereits im Vorfeld zur Mitgliederversammlung im November 2011 zu diskutieren – konstruktiv, kontrovers, kreativ.

Herzstück des Wirtschaftsplans sind acht operative Ziele, die von den Mitarbeitern während des Sommers unter professioneller Anleitung erarbeitet worden sind. Es soll also nicht um das für und wider einzelner Projekte gehen, sondern um die großen Linien. Haben wir uns die richtigen Ziele gesetzt? Wie werden wir sie erreichen?  Dazu brauchen wir Dein Feedback, Deine Ideen, Deine Kritik und Deine Vorschläge! Um sich vorab informieren zu können, wird der Entwurf des Wirtschaftsplans 2012 am 16. September 2011 online unter der Adresse http://wikimedia.de/plan2012 veröffentlicht.

Das Wikimedia Forum wird jeweils an den folgenden Terminen stattfinden:

Sonntag, 18. September
Hamburg
Großer Seminarraum, Werkstatt 3, Nernstweg 32 – 34, 22765 Hamburg
(Nähe Bahnhof Hamburg-Altona)
Montag, 19. September
Frankfurt am Main
Cluboffice, Kaiserstraße 79, 60329 Frankfurt am Main (Direkt am Hauptbahnhof)
Dienstag, 20. September
München
Heinrich Krehle-Saal  (T.0.01) im DGB-Haus, Schwanthaler Str. 64, 80336 München
(Nähe Hauptbahnhof)
Mittwoch, 21. September
Köln
Seminarraum Jugendherberge Köln-Deutz, Siegesstr. 5, 50679 Köln
(Nähe Bahnhof Köln-Deutz)
Donnerstag, 22. September
Berlin
Betahaus, Prinzessinnenstraße 19-20, 10969 Berlin
(Nähe U-Bahn Moritzplatz)

Neben dem Wirtschaftsplan steht auf der kommenden Mitgliederversammlung am 19. November 2011 in Hannover auch die Wahl des ehrenamtlichen Präsidiums und der Kassenprüfer auf der Tagesordnung. Wenn Du Interesse daran hast, Dich auf diese Weise im Verein zu engagieren, hast Du auf dem Wikimedia Forum auch die Gelegenheit, Dich mit den derzeitigen Amtsinhabern und weiteren Vereinsmitgliedern hierzu auszutauschen.

Das Wikimedia Forum beginnt an den genannten Tagen jeweils um 19:00 Uhr. Um uns die Planung zu erleichtern, möchten wir Dich bitten, dass Du Dich bis zum 9. September 2011 per E-Mail an mitglieder@wikimedia.de anmeldest. So hilfst Du uns, die Teilnehmerzahl im Vorfeld besser abzuschätzen und uns entsprechend vorzubereiten! Fragen zum Wikimedia Forum beantworten wir über diese Adresse ebenfalls gern.

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Zwei Rücktritte, ein Wechsel und ein großes Dankeschön

Vor kurzer Zeit haben zwei Mitglieder des Vorstands ihren Rücktritt bekanntgegeben. Alice Wiegand, Zweite Vorsitzende des Vereins und seit 2008 Mitglied des Vorstands, ist am 17. Juli 2011 mit Wirkung zum 31. Juli 2011 zurückgetreten. Achim Raschka, Beisitzer und vormals Qualitätsreferent im Vorstand, ist am 18. Juli 2011 mit sofortiger Wirkung zurückgetreten.

Wenn Vorstände vor ihrer Amtszeit ausscheiden, ist das immer ein Verlust für den Verein. Bei diesen beiden Rücktritten schmerzt der Verlust um so mehr, weil es sich in beiden Fällen um langjährig engagierte Wikipedianer und Wikimedianer handelte, die den Verein über viele Jahre entscheidend beeinflusst und geprägt haben.

Mit Alice Hilfe gelang es dem Verein, eine Reform der Verantwortungsstruktur zu meistern, die uns noch viele Jahre den Freiraum und den organisatorischen Unterbau gibt, mit maximaler Effektivität Freies Wissen zu fördern. Ohne ihren Beitrag zur Ausarbeitung der strategischen Planung wäre auch der Kompass 2020 nicht in der Form entstanden, wie er heute den Rahmen der Entwicklung von Wikimedia Deutschland vorgibt. Ihre Beharrlichkeit, ihr unermüdlicher Einsatz für die Sache und ihre schier unerschöpfliche Geduld werden dem Verein und uns im restlichen Vorstand fehlen.

Mit Achims Unterstützung konnte 2010 das Ressort Qualität mit neuem Leben versorgt werden. Bekannt aus der Wikipedia als Erfinder des Schreibwettbewerbs und einer Vielzahl weiterer qualitätsfördernder Maßnahmen, hat er den Vorstand tatkräftig und sachkundig beraten. Durch sein Engagement wurde sichergestellt, dass die Steigerung der Qualität in den Wikimedia-Projekten stets Thema unserer Beratungen und Planungen blieb. Zuletzt hat er mit seinem Beitrag zur Überarbeitung der Kompass-Ziele dafür gesorgt, dass sich die geänderten Anforderungen an sein Ressort in der zukünftigen Entwicklung der Vereinsarbeit wiederspiegeln werden.

Gemäß unserer Satzung und des Beschlusses der 8. Mitgliederversammlung hat der bisherige Beisitzer Michail Jungierek am 1. August 2011 das Amt des Zweiten Vorsitzenden übernommen. Für den Rücktritt eines Beisitzers sieht die Satzung kein Nachrückverfahren vor, so dass die Position bis zur 9. Mitgliederversammlung am 19. November 2011 unbesetzt bleiben wird.

Mir bleibt an dieser Stelle nur, mich im Namen des Vorstands bei Achim und Alice für ihren gemeinsamen Einsatz für den Verein zu bedanken. Ich wünsche Beiden für ihre Zukunft alles Gute und hoffe, dass sie sich weiterhin für Freies Wissen engagieren werden. Es war mir persönlich eine Ehre und ein Privileg, mit ihnen gemeinsam im Vorstand des Vereins zu dienen.

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Vorstandsklausur im Juli 2011

Blick vom Waldhotel Rheingau auf das Kloster Marienthal
Blick vom Waldhotel Rheingau auf das Kloster Marienthal

Blick vom Waldhotel Rheingau auf das Kloster Marienthal

Am letzten Juli-Wochenende trafen sich die Mitglieder des Wikimedia Deutschland Vorstandes und der Geschäftsführer in einem recht abgelegenen Tal des Rheingaus. Sebastian Moleski, Alice Wiegand, Olaf Kosinsky, Attila Albert, Delphine Ménard, Ralf Liebau, Michail Jungierek, Robert Radke, Sebastian Wallroth und Pavel Richter tagten mit freundlicher organisatorischer Unterstützung durch Susanne Schade mit Blick auf deutschen Tann von früh bis spät unter einer straffen Agenda.

Die Kommunikation mit dem Community Projekt-Budget-Ausschuss wurde breit und teilweise emotional diskutiert. Gottseidank zeigt sich die schier unglaubliche Erfolgsgeschichte des Community Projekt-Budgets von den Umständen kaum beeindruckt. Am 13. August treffen sich Ausschuss- und Vorstandsmitglieder um die gelernten Lektionen kommenden Budgetrunden zu Gute kommen zu lassen.

Gewissenhaft wurde Pavel Richters Arbeit als Geschäftsführer bewertet. Der Mann ist eine große Bereicherung für Wikimedia Deutschland und wird immer besser. Das muss er auch, denn mit der Änderung der Vereinsstruktur ab November sammeln sich mehr Pflichten über seinem Haupte. Nach der Mitgliederversammlung am 19. und 20. November in Hannover haben wir ein Präsidium mit gegenüber der alten Struktur veränderten Aufgaben. Diese Aufgaben sollen zukünftig übersichtlich benannt werden, auch um mehr Mitglieder für die Präsidiumsarbeit zu gewinnen. Ich kann ja mal verraten, dass das deutlich weniger Arbeitsumfang bedeutet, als man so denkt. Man hat einigen Einfluss auf die strategische Ausrichtung des Vereins und hin und wieder trifft man sich mit Gleichgesinnten zu einem arbeitsreichen Wochenende. Ich finde es großartig!

Pavel Richter hatte viel zu berichten zu Projekten, Mitgliederzahlen und Mitarbeiterentwicklung und der Vorbereitung von Wirtschaftsplan und Finanzbericht. Zum Glück kann Pavel sehr schnell sprechen, so dass er in anderthalb Stunden einen Erfolg nach dem anderen und einige wenige Projekte mit immerhin Erkenntnisgewinn vorstellen konnte. Das meiste kennt der geneigte Leser der Berichte aus der Geschäftsstelle, aber die geballte Darstellung ließ mein Herz sich zu einem saftigen Steak weiten. Apropos Steak – zum Abend gab es lokale Küche bei angeregten Gesprächen bis tief in die Nacht.

Als ich im ICE auf dem Weg zu dieser zweiten Klausur des achten Vorstandes saß, versuchte ich, meine Aufgaben als Vorstandsbeisitzer aufzulisten. Nach all den Telefonkonferenzen, Umlaufbeschlüssen und Diskussionen auf der Mailingliste hatte ich nur eines aus dem Blick verloren: aber dann gleich das Wichtigste. Die Strategie für den Verein nämlich. Hauptarbeitsmittel dafür ist der Kompass 2020. Der sieht auf den ersten Blick aus wie ein dicker Papiertiger ohne Zähne. Aber die Mitarbeiter der Geschäftsstelle richten ihre Arbeit danach aus. Und die Verteilung der Spendengelder wird davon wesentlich beeinflusst. Das ist der Hälfte des Vorstandes, die aus Neulingen besteht jetzt auch endlich klar. Ich fühle mich gewappnet für den zweiten Teil der Amtsperiode. Mal sehen, was ich noch bewirken kann.

Sebastian Wallroth

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Kompass 2020 – Nicht in Stein gemeißelt.

Im Mai 2009 begannen die Arbeiten an dem ersten strategischen Plan für die Zukunft des Vereins Wikimedia Deutschland e.V. Der Vorstand hat mit dem Kompass 2020 einen Weg entwickelt, den der Verein mit all seinen Mitgliedern und Organen für die Zukunft im Auge behalten sollte. Es wurde eine Vision definiert und darauf zielend strategische Zielvorstellungen für die folgenden Jahre entwickelt. Im Jahr 2010 wurden diese Ziele durch strategische Planungen für die Infrastruktur des Vereins erweitert.

Kompass 2020 Strategische Planungsschritte
Kompass 2020 Strategische Planungsschritte

Die Ziele wurden in insgesamt fünf inhaltlichen Kernressorts definiert, die seitdem die Struktur und Arbeitsgrundlage für die Arbeit im Vorstand und in der Geschäftsstelle vorgeben. So werden operative Maßnahmen heute den Ressorts Freiwilligenförderung, Lobbying, Public Relations, Qualität sowie Usability und Technik zugeordnet, für die jeweils in der Geschäftsstelle wie im Vorstand Ansprechpartner und Ressortverantwortliche arbeiten. Vor allem aus der Geschäftstelle kam in den letzten Jahren vermehrt die Aussage, dass die Festlegung von strategischen Zielen die Arbeit im operativen Geschäft sehr erleichtert, indem eine feste Richtung vorgegeben wird, ein Mitarbeiter sprach gar von dem „am meisten unterschätzten Papier des Vereins.“

Sind die Ziele noch zeitgemäß?
Seit 2009 hat sich im Verein viel verändert. Die Mitgliederzahlen sind um ein Vielfaches gewachsen, ebenso die verfügbaren Mittel und die Anzahl der Mitarbeiter der Geschäftsstelle. Auch in den sehr schnelllebigen Wikimedia-Projekten, die vom Verein gefördert werden, haben sich viele Veränderungen ergeben. Intern macht sich das bemerkbar durch die Veränderung der Ansprüche an Qualität und Quantität oder durch den zunehmend erkennbaren Schwund an neuen Autoren, extern in der technischen Ausstattung und der Organisation der Wikimedia Foundation als Betreiber der Projekte. Last but not least haben viele vereinseigene Projekte wie das Schulprojekt oder das Projekt Wissenswert die Arbeit und den Fokus verändert.

Unverändert blieben bislang jedoch die formulierten strategischen Kernziele des Kompass 2020, die wir im Jahr 2011 gemeinsam mit den ehemaligen und aktuellen Vorstandsmitgliedern, der Geschäftsstelle und natürlich vor allem mit den Mitgliedern und Communities der Wikimedia-Projekte überprüfen und – wo notwendig – anpassen wollen. In den kommenden Wochen sind alle Interessenten aufgerufen, sich die Visionen und Ziele im Wikimedia-Forum kritisch anzusehen und diese zu kommentieren. Die Diskussion wird zudem parallel in der Geschäftsstelle mit den Mitarbeitern und im Vorstand mit Hinzuziehen der Meinungen der damals beteiligten Vorstandsmitgliedern geführt – schlussendlich sollen alle Ergebnisse zusammengeführt werden und eine Anpassung der Ziele ermöglichen, die den aktuellen Bedürfnissen für unseren Verein Wikimedia Deutschland e.V. entspricht.

Wir möchten euch daher alle aufrufen, an dieser Diskussion teilzunehmen. Sie findet im Forum statt, jeder kann sich nach einer einfachen Anmeldung beteiligen. Wer seine Ideen per Mail einreichen möchte, kann dazu die Adresse kompass2020@wikimedia.de nutzen. Wir freuen uns über eure Kommentare – schüttet uns damit zu, seid mutig und kreativ.

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Erste Vorstandklausur des 8. Vorstandes

Der Vorstand inmitten kopulierender Feuerwanzen

Am vergangenen Wochenende traf sich der neue Vorstand zu seiner ersten Klausursitzung im Dämeritzseehotel am Rande Berlins. Leider konnte Pavel Richter wegen eines sehr erfreulichen Ereignisses nicht auf der Sitzung teilnehmen. Auch auf diesem Wege ein Glückwunsch an Pavel und seine Familie.

 

Immerhin die Hälfte des Vorstandes kam nach der letzten Wahl hinzu. Somit wussten nicht nur die „Neuen“ nicht, was auf sie zukommt, sondern auch die „Erfahrenen“ mussten sich auf die neuen Kollegen einstellen. Deshalb hatte man in der ersten Phase der Sitzung einen professionellen Coach hinzugezogen. Schnell merkten wir, dass das Kennenlernen problemlos vonstatten ging und dass wir begierig auf die inhaltlichen Themen waren.

 

Inhaltliche Arbeit

Wir starteten dann auch gleich in die Vollen und nahmen uns den Kompass 2020 vor. Es wurde deutlich, dass dieser nach nun knapp zwei Jahren einer Überarbeitung bedarf. Die Realität kommt schließlich immer anders als man denkt. Die Ziele sollen in den kommenden Monaten gemeinsam mit den Mitgliedern fortgeschrieben, überarbeitet und der Entwicklung angepasst werden. Das Gerüst, dass der Kompass vorgibt, soll der Geschäftsstelle helfen, sich zu orientieren.

Auch das zweite Thema war kein leichter Brocken. Das auf der Mitgliederversammlung beschlossene Community-Projektbudget muss unmittelbar umgesetzt werden. Olaf Kosinsky hat einen sehr ambitionierten Zeitplan für das Community-Projektbudget aufgestellt. Es sind laut Beschluss der Mitgliederversammlung einige Punkte abzuarbeiten bis das neue Gremium arbeitsfähig ist. Die Diskussion und Anpassungen über das Vorgehen und den Zeitplan wurden rasch und konzentriert abgearbeitet.

Schließlich kamen wir zu organisatorischen und somit etwas trockeneren Themen. Der Vorstand musste über den ersten Jahresabschluss der Fördergesellschaft beschließen. Da die Fördergesellschaft erst in 2010 gegründet wurde, war die vorliegende Bilanz noch nicht so umfangreich. Aber Fragen und Klärungsbedarf gibt es bei solchen Themen immer, denn nicht jeder kann Bilanzen lesen.

Alle Beschlüsse, die über die obigen drei Punkte gefasst werden mussten, fanden im Vorstand ungeteilte Zustimmung.

Die endgültige Festlegung der Ressortverteilung stand auch noch aus. Hier die Übersicht, welche Vorstände in den Ressorts verantwortlich arbeiten werden (kursiv die Hauptverantwortlichen für die Ressorts):

  • Freiwilligenförderung: Sebastian Wallroth, Achim Raschka, Sebastian Moleski
  • Lobbying: Alice Wiegand, Robert Radke
  • Public Relations: Attila Albert, Michail Jungierek
  • Qualität: Achim Raschka, Ralf Liebau
  • Usability & Technik: Robert Radke, Alice Wiegand
  • Betriebsmittel: Sebastian Moleski, Delphine Ménard
  • Finanzen: Olaf Kosinsky, Ralf Liebau
  • Fundraising: Delphine Ménard, Olaf Kosinsky, Robert Radke
  • Organisationsentwicklung: Michail Jungierek, Sebastian Wallroth
  • Personal: Ralf Liebau, Olaf Kosinsky, Sebastian Moleski
  • Vereinskommunikation: Attila Albert, Sebastian Wallroth
  • Wikimedia International: Alice Wiegand, Delphine Ménard, Sebastian Moleski

Am Sonntag wurden dann die kommenden Termine bis zur nächsten Mitgliederversammlung im November 2011 abgestimmt. Klar ist bei allen Planungen, dass diese Vorstandsperiode nur sehr kurz ist. Bereits am 19. November erfolgt der Übergang zur neuen Struktur. So stehen dem VIII. Vorstand bis dahin nur noch sieben Monate zur Verfügung. Es wurde beschlossen, die starke Fokussierung auf Berlin aufzubrechen und die Mitgliederversammlung auch an anderen Orten durchzuführen. Vorzugsweise sind das Orte, die gut erreicht werden können. So wird die Mitgliederversammlung im November aller Voraussicht nach in Hannover stattfinden.

Zur Einhaltung des straffen Terminplans und für einen möglichst reibungslosen Ablauf wurde eine (noch namenlose) Arbeitsgruppe gegründet, die inhaltlich den Wandel vorbereiten und begleiten wird.

Ein am Sonntag intensiv besprochener Punkt war die Personalplanung und -struktur des Vereins in den kommenden zwei Jahren. Hier hat die Geschäftsstelle noch viel Arbeit vor sich, um die wachsenden Ansprüche des Vereines abzudecken. Wachstum geht immer auch mit Veränderungen einher und ein so schnelles Wachstum ist eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen.

Am Rande

Die Organisation und Vorbereitung der Klausursitzung war klasse. Das Hotel hat uns prima versorgt. Die Rahmenbedingungen waren perfekt, um gute Ergebnisse zu erzielen. Wie eigentlich immer bei Veranstaltungen des WMDE sind vorhandene WLAN-Strukturen nicht in der Lage, gestellte Anforderungen zu erfüllen („Oh-Weh-LAN“)).

Die Klausur wird als „Grüne-Suppen“-Klausur in die Geschichte eingehen. Wo auch immer wir aßen (am Samstag Abend waren wir in Erkner City), es gab eine grüne Suppe. Am Samstag Abend wurde dann auch in entspannter Atmosphäre weiter über kommende Projekte und kommende Aufgaben philosophiert. Was zu vorgerückter Stunde auch immer leichter fiel.

Es war ein Klausur, bei der sich alle eingebracht haben und konstruktiv, rasch und ergebnisorientiert die anstehenden Themen abgearbeitet und weitere Schritte vorbereitet haben. Die Themen waren gut vorbereitet und alle Vorstandsmitglieder hatten sich bereits im Vorfeld informiert. So konnten unterschiedliche Sichtweisen klar dargestellt und der Abstimmungsprozess in der Runde auf ein zeitliches Minimum gedrückt werden.

Wir hatten neben all der Arbeit auch viel Spass. Die Klausur hatte alle angeregt, sich in die kommenden arbeitsreichen sieben Monate zu stürzen und trotz der kurzen Zeit alle gestellten Aufgaben bis zur Mitgliederversammlung zu erschlagen.

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Arbeitsbereit: der achte Vorstand

Die erste Vorstandssitzung

Nur eine Nacht lag zwischen der Wahl des achten Vorstands und seiner ersten Sitzung. Schon im letzten Jahr hat sich gezeigt, dass das ein sehr guter Start in die gemeinsame Vorstandsarbeit ist. Viele Informationen, viele Diskussionen, viele Pläne und das alles komprimiert in ein paar Stunden am Sonntag.

Worum ging es dabei? Der Vorstand setzt sich zusammen aus fünf „alten Hasen“ (zu denen auch Achim Raschka als bisheriger Vorstandsreferent gezählt wurde) und fünf „jungen Hasen“. Das machte den Austausch über die Ziele und Wünsche der einzelnen Vorstandsmitglieder besonders interessant, auch wenn Sebastian Moleski und Olaf Kosinsky ihre Vorstellungen leider noch nicht einbringen konnten, da beide verhindert waren.

Die an- und ausgesprochenen Themen zeigen bereits einen Teil des weiten Themenfelds, mit dem sich der Vorstand beschäftigen wird. Vorstellungen zum Fundraising, die Anpassung von Geschäftsordnungen, Zusammenarbeit mit der Community, Angebote für Mitglieder, Einbindung Freiwilliger, effizientere Vorstandsarbeit, Anschieben langersehnter Tools zur Autorenbestimmung, Beschäftigung mit dem Kompass 2020, Vorbereitung der Wahl des Präsidiums, Ausbau regionaler Angebote und vieles mehr.

Die unterschiedlichen Kommunikationsmittel des Vorstands (noch mehr Wikis, noch mehr Mailinglisten) wurden vorgestellt, die Zugänge kurzfristig eingerichtet. Termine und Orte für die Klausuren wurden abgestimmt, dabei ist besonders erfreulich, dass die erste Klausur bereits am zweiten Aprilwochenende stattfinden wird. Formales lässt sich auch beim Vorstand nicht vermeiden, so gab es alle notwendigen Informationen über Regelungen zu Versicherungen, Interessenkonflikten, Reisekosten, Visitenkarten und anderem.

Die nächsten Monate

Was wird nun Schwerpunkt der Vorstandsarbeit der nächsten acht Monate sein?
Bei all der Themenvielfalt und persönlichen Schwerpunkten wird es ein Kernthema sein, mit dem sich der Vorstand in den kommenden acht Monaten auseinandersetzen wird.

Die Mitgliederversammlung hat sich für die während der letzten zwei Jahre vorbereitete Strukturreform ausgesprochen und den Antrag zur dazu notwendigen Satzungsänderung angenommen. Diese wird mit der der nächsten Mitgliederversammlung, die am 19. November 2011 stattfinden wird, umgesetzt. Das bedeutet für den Verein, dass die Geschäftsführung in Berlin durch einen hauptamtlichen Vorstand geleistet wird, der derzeitige Geschäftsführer also in einer neuen Funktion für den Verein arbeiten wird. Aufsichts- und Kontrollfunktionen werden von einem ehrenamtlichen Präsidium übernommen. Begleitet wird dies von Regelungen zur Genehmigung des Wirtschaftsplans durch die Mitgliederversammlung. Was vor uns liegt ist die Überführung des Vereins, seiner Regelungen und internen Prozesse, seiner Aufgaben und Funktionen in diese neue Struktur. Dazu müssen bestehende Geschäftsordnungen überprüft und angepasst werden, Prozesse für Qualitätssicherung eingeführt werden und insbesondere für die Genehmigung des Wirtschaftsplans neue Formen der Zusammenarbeit mit den Mitgliedern entwickelt und auch umgesetzt werden.

Das ist eine nicht zu unterschätzende Aufgabe, bei der die unterschiedlichen Interessengebiete der Vorstandsmitglieder von großem Nutzen sein werden. Insbesondere unter Berücksichtigung, dass der Verein für 2011 spannende Projekte plant, deren Umsetzung unabhängig davon realisiert werden muss. Dazu zählt auch das gerade beschlossene Community-Projektbudget, dessen Start durch Olaf Kosinsky, der als Schatzmeister die initiale Leitung des Budget-Ausschusses innehat, vorangetrieben und maßgeblich gestaltet wird.

Und so ist das wichtigste Ergebnis dieser Sitzung: Der achte Vorstand ist arbeitsbereit, seine Mitglieder engagiert und voller Tatendrang. Los geht’s!

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Nachschlag vom Wikimedia-Forum in Köln

Auch das Wikimedia-Forum in Köln war ein Abend mit interessanten Gästen und spannenden Gesprächen. Einige Absagen wegen Advents-Termin-Gedrängel, Wetter und Krankheit im Café Ludwig verkleinerten den Teilnehmerkreis auf acht Personen. Die aber brachten so viel Neugierde und Interesse mit, dass wir etwa zwei Stunden lang über eine Reihe aktueller Vereinsthemen gesprochen haben.

Dabei war die angekündigte Unterstützung von Referenzverfahren zur Klärung von Rechtsfragen, die freies Wissen und insbesondere die Nutzung freier Lizenzen betreffen, eins der ersten Themen. Die Frage, wie man lizenzkonforme Weiternutzungen von Bildern durch vereinfachten Zugang zu diesen Informationen fördern kann, führte zu einem regen Austausch, in dem auch die Möglichkeiten der Nutzung von Exif-Daten oder Aztec-Codes angerissen wurden. Weiter ging es mit dem Beschluss des Vorstands, den Themenkomplex METIS gemeinsam mit der Community aufzuarbeiten und die Diskussion zu unterstützen und zu begleiten. Das Schulprojekt, seine Entwicklung und Akzeptanz und die Erfahrungen der Referenten in den Schulen war ein weiteres Thema, bei dem unter anderem die Idee aufgeworfen wurde, das Projekt ähnlich dem Lesesommer der Bibliotheken mit einer konkreten „Saison“ im Schuljahr zu verknüpfen, um so gezielter und an die Lehrpläne angepasst Aktionen zu veranstalten.

Auch weniger konkrete Themen wie die fehlende Gelassenheit in den Projekten, die Probleme der Repräsentativität von Umfragen und Meinungsbildern und der Wunsch nach ausgewogenen Inhalten in der Wikipedia wurden angesprochen.

Ich nehme von dieser Veranstaltung eine ganze Reihe von Ideen und Anregungen für den Verein mit und bin mehr denn je davon überzeugt, dass diese Art des direkten Austauschs wichtige Impulse für Projekte und Positionen des Vereins geben kann, die auf anderem Weg, in der Online-Kommunikation, kaum zu erreichen sind. Lernen wir uns kennen! Ich freue mich drauf. Die nächsten Veranstaltungen dann voraussichtlich im Norden und Süden der Republik.

Teilnehmer am Piano

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