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Zu Gast in Hannover: Fellow-Programm Freies Wissen trifft auf Open Science Book Sprint

Vom 15. bis 17. Februar fand der Qualifizierungsworkshop des Fellow-Programms Freies Wissen an der Technischen Informationsbibliothek (TIB), die wissenschaftliche Partnerin im Programm ist, in Hannover statt. Die Fellows schilderten ihre Erfahrungen aus der ersten Programmhälfte und diskutierten mit den Mentorinnen und Mentoren über beispielsweise rechtliche Fragen in der Wissenschaftspraxis und die Verfügbarmachung und Nachnutzung von Forschungsdaten in Vorträgen und im Rahmen eines Barcamps. Weiter geöffnet wurde der Workshop durch eine Podiumsdiskussion zu “Putting Open Science into practice” zusammen mit den FOSTER Book Sprintern am Donnerstagabend, die vor allem ein unterschiedliches Verständnis von offener Wissenschaftskommunikation widerspiegelte und verdeutlichte, wie wichtig der direkte Austausch zu Offener Wissenschaft zwischen den Fachdisziplinen ist.

Was ist der Sinn von Offener Wissenschaft? In einer skurrilen Wissenschaftslandschaft auf dem Planeten Erde, die eigentlich einen Supercomputer verkörpert, wäre die Antwort vermutlich schlicht und ergreifend: “42”. Wie sich bei einem dreitägigen Workshop zu Offener Wissenschaft im Rahmen des Fellow-Programms Freies Wissen an der Technischen Informationsbibliothek (TIB) in Hannover herausstellte, wäre die sich dahinter verbergende Formel nicht anzuwenden gewesen, um allgemeingültige Aussagen zu treffen, da in diesem Fall der Sinn von Offener Wissenschaft durch das Individuum als Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler genährt und durch den eigenen Anspruch an die wissenschaftliche Arbeit und den Grad ihrer Offenheit bestimmt wird.    Weiterlesen »

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Fellow-Programm Freies Wissen: Podiumsdiskussion zu Offener Wissenschaft

Erkenntnis kommt durch teilen! Wie Offene Wissenschaft dazu einen Beitrag leisten kann, darum geht es bei der Podiumsdiskussion der TIB Hannover. Bild: Ralf Rebmann, Auftaktveranstaltung Fellow-Programm Freies Wissen 2017 177, CC BY-SA 4.0

“Wissen ist das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt,” schrieb schon im 19. Jahrhundert die Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach. Dass Offene Wissenschaft damit eigentlich eine Tautologie ist, ist jedoch noch nicht überall in der Realität wissenschaftlicher Praxis angekommen. Auch wenn mehr und mehr Forschende ihre eigene wissenschaftliche Arbeit öffnen, indem sie z. B. Forschungsdaten und -ergebnisse frei verfügbar machen, gilt es noch viele Hürden auf institutioneller und wissenschaftskultureller Ebene zu überwinden. Zudem ist nicht zwangsläufig klar, wie offen Wissenschaft wirklich sein kann und wie sich das praxisnah in den eigenen Forschungsalltag integrieren lässt. Deswegen wird im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion diskutiert:

Wie können (junge) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Arbeit offener gestalten und damit für andere zugänglich und nachnutzbar machen?

Die Teilnehmenden des FOSTER-Booksprints, der vom 12. bis 16. Februar an der TIB Hannover stattfindet, geben einen Einblick in das von ihnen erstellte “Handbuch Open Science” und diskutieren mit den Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern, die im Rahmen des Fellow-Programms Freies Wissen von Wikimedia Deutschland, dem Stifterverband und der VolkswagenStiftung gefördert werden, über ihre Erfahrungen mit offener wissenschaftlicher Praxis. Die Diskussion wird moderiert von Dr. Christina Riesenweber (Open-Access-Beauftragte der Freien Universität Berlin).

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