Posts Tagged ‘Software-Entwicklung’



Herzlich willkommen, Johanna Strodt!

Johanna Strodt; Bild: Jan Apel, CC BY-SA 4.0

Wir freuen uns sehr, dass Johanna Strodt seit Mitte Januar als Projektmanagerin für Community-Kommunikation unser Team im Bereich Software-Entwicklung an der Schnittstelle zwischen Ehrenamtlichen und der Softwareentwicklung verstärkt.

Sie wird den Autorinnen und Autoren im Projekt technische Wünsche in der deutschsprachigen Wikipedia als Ansprechperson zur Seite stehen und darüber hinaus zu größeren technischen Projekten der Wikimedia Foundation informieren.
Mit der Ankunft von Johanna wird Birgit Müller sich verstärkt um die internationale Kommunikation und Koordination rund um die technischen Wünsche kümmern und die Zusammenarbeit mit anderen Sprachcommunities, freiwilligen Entwicklerinnen und Entwicklern sowie Teams der Wikimedia Foundation weiter auf- und ausbauen.

Johanna bringt langjährige Erfahrung im Projektmanagement in der Softwareentwicklung und als “kommunikative Schnittstelle” mit. Nach ihrer Tätigkeit als Projektmanagerin für die Produktion digitaler Medien eines Bildungsverlags und dem Engagement in einer Kreativagentur hat sie nun zu Wikimedia gefunden, um sich für die Zusammenarbeit mit Nutzerinnen und Nutzern und der Zugänglichkeit der technischen Wünsche für alle Autorinnen und Autoren zu engagieren.

Johanna kann kommunizieren. Dabei kann sie nicht nur die Sprache von nicht technisch Affinen und von Programmierern und Programmiererinnen treffen, sondern auch snacken op Plattdüütsch. Und neben den Rezepten in Projektprozessen beherrscht sie leckere Backrezepte.

Willkommen, Johanna!

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Neues aus der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland: September 2016

Monatlich stellen wir einige Ergebnisse der Arbeit in der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland vor. Die Zusammenstellung führt eine Auswahl von fertiggestellten oder neu begonnenen Arbeiten auf.

Technische Wünsche

Einige Wünsche wurden im September wahr: Der Versionsblätterer ist jetzt auf allen Wikis als Beta-Feature verfügbar. Auch Benachrichtungen wurden verbessert und auf allen Wikis ausgerollt.

Begonnen wurden umfangreiche Arbeiten zum Versionsvergleich und zur Darstellung von Tabellen beim PDF-Export.

Wikidata

Wikidata wächst und gedeiht. Die Arbeit im September bestimmten unter anderem Unit Conversion: Dadurch ist es möglich Eingaben in Feet bei Items abzulegen und die Abfrage in Metern zu formulieren. Auch zu der Zusammenarbeit von unterschiedlichen Wikibase-Instanzen (Federation) wurde erste Schritte unternommen.

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Neues aus der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland: Juli 2016

Monatlich stellen wir einige Ergebnisse der Arbeit in der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland vor. Die Zusammenstellung führt eine Auswahl von fertiggestellten oder neu begonnenen Arbeiten auf.

Technische Wünsche

Abgeschlossen wurden die Arbeiten am RevisionSlider, auf der deutschsprachigen Wikipedia auch als Versionsblätterer bekannt. Die Extension läuft auf der deutschsprachigen, hebräischen und arabischen Wikipedia als anschaltbares Beta-Feature.

Neu begonnen wurden Vorarbeiten zu Benachrichtigungen bei Erwähnungen (notifications on mentions). Dieses Feature wird uns noch einige Zeit beschäftigen.

Wikidata

Bei Wikidata bestimmten Arbeiten zu strukturierten Daten für Commons den Monat Juli. Besonders stolz sind wir darüber, dass wir erste vorzeigbare Ergebnisse auf einem Demo-System zur Verfügung stellen können. Die Arbeit befindet sich noch einem sehr frühen Stadium und ist weit davon entfernt, auf Commons eingesetzt werden zu können, aber erste Einblicke sind jetzt schon möglich.

Eine umfangreiche Erklärung zum Demo-System für strukturierte Daten auf Commons findet sich in der Ankündigung auf Wikimedia Commons.

 

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Neues aus der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland: Juni 2016

Monatlich stellen wir einige Ergebnisse der Arbeit in der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland vor. Die Zusammenstellung führt eine Auswahl von fertiggestellten oder neu begonnenen Arbeiten auf.

Veranstaltungen

Im Juni waren einige Entwicklerinnen und Entwickler unterwegs, um Vorträge zu halten oder technische Unterstützung zu geben. Zu der von uns besuchten Gulaschprogrammiernacht und dem HPI-Hackathon gab es an dieser Stelle auch Blogbeiträge: Zur Gulaschprogrammiernacht, zum Hackathon HackHPI in Potsdam.

Wikimania

Die Wikimania in Italien war im Juni die wichtigste Veranstaltung für die Software-Entwicklung. Hier gab es Diskussionen zur Technik und Arbeit an neuen Features auf dem Hackathon:

Und sonst?

Die Oberfläche für den Wikidata Query Service hat viele neue Änderungen erfahren. Visualisierungen für Ergebnisse können jetzt auch als HTML-Snippet außerhalb (etwa auf eigenen Webseiten) eingebunden werden. Testen läßt sich dies mit der stetig wachsenden Anzahl an Beispiel-Queries, etwa der nach den Päpsten mit mit den meisten Kindern.

 

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Herzlich willkommen, Lea Voget und Jan Dittrich!

Bild: Elisabeth Mandl, „Lea Voget und Jan Dittrich“, CC BY-SA 4.0

Wir freuen uns sehr, dass Lea Voget und Jan Dittrich seit Anfang Mai unser Team im Bereich Software-Entwicklung verstärken.

Lea übernimmt die Verantwortung und Rolle des Product Management bei TCB (Technische Wünsche). Ihr Hintergrund ist davon geprägt, dass sie sowohl Software-Engineer ist, aber auch Design Thinking als Coach unterrichtet. Dabei geht es ihr nicht um die orthodoxe Anwendung von Methoden mit modischen Schlagworten: Die richtigen Werkzeuge und Lösungen müssen für jedes Problem individuell gefunden werden. Ins nicht immer sonnige, aber spannende Berlin ist sie gerade erst nach einem achtmonatigen Aufenthalt in Spanien zurückgekehrt.

Jan wird mit dem Titel UX Researcher und Designer als teamübergreifender Experte rund zum Thema UX in der Software-Entwicklung arbeiten. Auf seiner eigenen Seite lässt sich nachlesen, was er bisher in Bereichen wie User Research, Design Methods und Education alles so gemacht hat. Neben der Schönheit und der Zugänglichkeit von Mensch-Maschine-Schnittstellen konnte er noch in so diversen Interessensgebieten wie Neurowissenschaften, Cello und Impro-Theater Erfahrungen sammeln.

Herzlich willkommen, Lea und Jan!

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Neues aus der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland: März 2016

Monatlich stellen wir einige Ergebnisse der Arbeit in der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland vor. Die Zusammenstellung erfolgt am Ende des Monats (oder kurz danach) und führt eine Auswahl von fertiggestellten oder neu begonnenen Arbeiten auf.

Bachelor-Arbeiten bei Wikimedia Deutschland

Zum Article Placeholder und zum Thema Editieren von Wikidata von Wikipedia aus haben Lucie Kaffee und Charlie Kritschmar in der Software-Entwicklung von Wikimedia Deutschland ihre Bachelor-Arbeiten fertiggestellt. Die Arbeit zum Article Placeholder ist auch auf Wikimedia Commons zu finden.

Query-Service für Wikidata

Pywikibot  hat jetzt auch eine Unterstützung für SPARQL. An der Oberfläche des Query-Dienstes für Wikidata wurden etliche Verbesserungen vorgenommen, u.a. können jetzt auch Suchergebnisse mit Geo-Koordinaten gleich als Karte dargestellt werden.

Wikimedia Hackathon in Jerusalem

Etliche Entwicklerinnen und Entwickler waren Ende März und Anfang April auf dem Wikimedia Hackathon 2016 in Jerusalem. An anderer Stelle soll zu den Ergebnissen noch mehr berichtet werden, die in einer wunderbaren Umgebung entstanden.

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By Ralf RoletschekOwn work, GFDL 1.2, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47915489

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Neues aus der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland: Februar 2016

Monatlich stellen wir einige Ergebnisse der Arbeit in der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland vor. Die Zusammenstellung erfolgt am Ende des Monats und führt eine Auswahl von fertiggestellten oder neu begonnenen Arbeiten auf.

Paper für die International World Wide Web Conference

Für die 25. International World Wide Web Conference wurde ein Paper eingereicht, dass sich mit der Migration von Freebase nach Wikidata beschäftigt. Zu den Autorinnen und Autoren gehören unter anderem Lydia Pintscher von Wikimedia Deutschland, Denny Vrandečić und Thomas Pellissier Tanon als Freiwilliger aus dem Wikidata-Projekt. Das Paper ist online verfügbar.

Capiunto auf Test-Wiki

Die Capiunto-Erweiterung wurde auf dem Test-Wiki installiert. Capiunto stellt flexible Infobox-Funktionalitäten für Scribunto zur Verfügung und generiert HTML für Infobox-Bestandteile wie Überschriften und Spalten. Damit werden saubere und moderne Infoboxen möglich, die aus Wikidata befüllt werden, sprachübergreifend funktionieren und einfach erweitert werden können.

Technische Verbesserungen an Wikidata

Die Performance von Wikidata bei der Darstellung wurde gesteigert. Als neuer Datentyp  wurde Identifier zur Verknüpfung zu anderen Datenbanken eingeführt. Einen weiteren neuen Datentyp gibt es für  mathematische Ausdrücke. 

Satz des Pythagoras – Wikidata
Satz des Pythagoras – Wikidata

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Neues aus der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland: Januar 2016

Monatlich stellen wir einige Ergebnisse der Arbeit in der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland vor. Die Zusammenstellung erfolgt am Ende des Monats und führt eine Auswahl von fertiggestellten oder neu begonnenen Arbeiten auf.

Fundraising-Framework und Verbesserung der Beobachtungsliste

Die Software hinter der Spendenkampagne wird überarbeitet (Refactoring). Ziel ist es, die einzelnen Bestandteile modularer und besser wartbar zu machen.

Zur Zeit wird an einem Wunsch der Technischen Wunschliste gearbeitet: Möglichkeit, dass ein Artikel nach Ablauf einer einstellbaren Zeitspanne automatisch wieder von der Beobachtungsliste gestrichen wird. Zu diesem Top-Wunsch der Umfrage technische Wünsche wurde ein technisches Meinungsbild (RFC) gestartet.

CatWatch

Über CatWatch, ein Feature für Beobachtungslisten für Kategorien, wurde bereits im Kurier berichtet. Eine deutschsprachige Anleitung zu CatWatch findet sich hier

Software-Entwicklung unterwegs

Im Januar sind Entwicklerinnen und Entwickler von Wikimedia Deutschland u.a. auf folgenden Events gewesen:

 

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Von Rodinia nach Berlin

Ein uraltes Sommermärchen mit digitalen Mitteln erzählt

An einem Sonntag in Berlin drohte das Publikum von Coding da Vinci in der stickigen Sommerhitze wegzudösen. 16 Projekte hatten sich schon präsentiert, jedes auf seine Weise interessant. Doch dann die Rolling Stones! Der Versprecher beim Start der Präsentation rüttelte das Publikum lachend wach. Ok, es kam nicht Mick Jagger auf die Bühne, sondern das Team rund um Knut Perseke, doch was dann folgte war rocking Poesie. Es war einmal vor langer Zeit da wuchs ein Fels vielleicht an einem Ort des Urkontinents  Rodinia. Unten ein Foto von ihm. Von einem Teil.  Auf jeden Fall ein wahrscheinliches.

Das ist übrig geblieben nach 1,3 Mrd Jahren Wanderung. Foto aus der Sammlung Stadtmuseum Berlin (Stadtmuseum Berlin) [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Wenn Steine mit Dir flüstern

Als die Erde sich vermutlich langsamer drehte, erkalteten die Gasmassen und Steine entstanden. Die Erde drehte sich weiter, Kontinentalplatten verschoben sich, zerbrachen und wanderten über die Planetenoberfläche. So kam unser Stein schließlich in Skandinavien zu liegen. Es wurde kälter. Es wurde wärmer. Und wieder kälter. Unser Fels zerbrach in Steine. Die Steine fingen an zu wandern. Heute – genauer nach 1,3 Milliarden Jahren – liegt einer der Steine im Museum. Genauer gesagt im geologischen Sammlungsdepot der Stiftung Stadtmuseum in Berlin-Spandau. Wie ist er dort hingekommen? Das ist ein Teil der Poesie, wenn Steine zu flüstern beginnen.

Der andere Teil ist die Leistung der Entwickler*innen, neben Knut Perseke, Anika Schultz, Thomas Fett und Ulrika Müller, der Webanwendung “Rolling Stone”. Sehr prosaisch ihre Kurzbeschreibung im Programmheft von Coding da Vinci: “User können explorativ das Steinarchiv des Stadtmuseums erkunden, und so deren Millionen Jahre alte Spuren aufdecken.” Hinter diesen dürren Worten verbirgt sich eine Reise auf dem Zeitschlitten durch Millionen Jahre Erdgeschichte. Man folgt auf der Karte direkt den Steinen auf ihrer Grand Tour. Klicke ich auf einen der Felsen im Norden, poppen in Brandenburg und Berlin die Fundstellen der Steine auf, die mit dem Eis nach Süden gewandert sind. Gleichzeitig sehe ich links das Farbfoto des Steins und seine Verwandten. In einer Animation kann ich mir die Verwandtschaftsbeziehungen der Steine  anzeigen lassen. Noch funktioniert das nicht bei allen Steinen und auch die Beschreibung der Einträge bei Commons können noch ergänzt werden. Aber “jeder kann mitmachen”, denn sowohl die Bilder als auch der Code der Anwendung stehen unter Freier Lizenz, und kann so die Spur der Steine weiterzeichnen. Circa 300 Fotos umfasst die Sammlung des Berliner Stadtmuseums in der Webanwendung “Rolling Stone”. Ein sehr gelungenes Beispiel, wie digitale Technologien dazu beitragen, unser Wissen zu erweitern und die Sammlungen in den Museen zugänglicher zu machen.

Rolling Stone on Stage. Bildrechte: CC-BY https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/ Coding da Vinci, Foto: Thomas Nitz

 

An das Licht der Öffentlichkeit

Das fanden auch die Juroren und prämierten diese App mit einem Preis in der Kategorie “Out of Competition”. Damit gewann das Entwickler*innen Team den von SAP gestifteten Design Thinking Workshop am Hasso Plattner Institut in Potsdam. Eine hoffentlich gute Gelegenheit, die Webanwendung weiter zu entwickeln. Schön wäre es, wenn sie schon bald allgemein zugänglich würde, wohlmöglich als Release des Berliner Stadtmuseums. Wir warten also gespannt auf die Fortsetzung des Sommermärchens.

Dieser Blogpost ist der zweite in einer losen Sommerreihe, der die Ergebnisse des Hackathons Coding da Vinci beschreibt.

 

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Technische Wünsche werden wahr — Bausteine für eine Zusammenarbeit von Communitys in den Wikimedia-Projekten und der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland

Freies Wissen in der Wikipedia und anderen Wikimedia-Projekten wird mit Hilfe von Software eingegeben, bearbeitet und verbessert. In einem Konzeptpapier stellt Wikimedia Deutschland Rahmenbedingungen vor, wie diese Software von den Communitys verbessert werden kann und neue Anregungen von Autorinnen und Autoren aufgenommen werden können. Der Prozess, in dem diese Rahmenbedingungen entwickelt wurden, ist selbst hoch kollaborativ und entstand über Monate aus Veranstaltungen vor Ort mit Freiwilligen und Diskussionen im Netz. Weiterlesen »

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