Posts Tagged ‘Presse’



Pressesprecherin Catrin Schoneville verlässt Wikimedia Deutschland e.V. zum 31.01.2014

Seit 2008 arbeitet Catrin für Wikimedia Deutschland und war eine der ersten hauptamtlichen Mitarbeiterinnnen. Wir danken Catrin für fünf spannende Jahre, in denen sie entscheidend zum Wachstum und Erfolg von WMDE und seiner Projekte beigetragen hat. Catrin hat sich in dieser Zeit intensiv und mit großem Engagement für das Thema Freies Wissen eingesetzt und exzellente Partnerschaften für uns begründet. Sie hat den Bereich PR- und Öffentlichkeitsarbeit kompetent und kenntnisreich aufgebaut und die Pressearbeit von WMDE auf ein professionelles Niveau gebracht. Catrin hat die strategische Weiterentwicklung des Vereins vorangetrieben und nach außen vertreten. Dabei hat sie durch eigene ausgezeichnete Ideen zur Verbesserung des Images aber auch zur Stärkung der Bekanntheit von Wikimedia beigetragen.
Ich danke Catrin auch im Namen des Präsidiums für ihre engagierte und erfolgreiche Arbeit für WMDE und ihren unermüdlichen Einsatz zur Förderung Freien Wissens. Wir bedauern, sie zu verlieren, wünschen ihr aber ebenso spannende neue Herausforderungen andernorts und alles Gute für ihre berufliche und private Zukunft.

Zu ihrem Abschied sagt Catrin: „Auch wenn ich in den letzten Jahren bei WMDE ein großartiges Team aufgebaut habe und mit den besten Kollegen der Welt zusammenarbeiten durfte, habe ich mich entschieden, mich noch einmal beruflich zu verändern. Die letzten fünf Jahre waren für mich wie eine Reise durch das Wikiversum. Ich bin vielen Menschen begegnet, die mich inspiriert haben: Menschen, die ehrenamtlich ihre Kenntnisse weitergeben und so viele Millionen Menschen und auch mich von ihrem Wissen profitieren lassen, und Kollegen, die gemeinschaftlich die Vision vom freien Zugang zu Wissen in die Welt tragen. All diesen besonderen Menschen aus dem Wikiversum gebühren meine Bewunderung und mein Dank für eine aufregende Zeit und eine anregende Zusammenarbeit. Ich wünsche euch viel Erfolg und Freude auf dem weiteren Weg!“

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Gesucht: Leiter (w/m) der Stabsstelle Kommunikation von Wikimedia Deutschland

Liebe Freunde des Freien Wissens,

die Projekte und Programme von Wikimedia Deutschland sind enorm vielfältig – wir unterstützen Communitys, wirken im politischen Bereich, kooperieren mit Bildungseinrichtungen und Wissensinstitutionen, wir entwickeln Software und betreiben Fundraising . Eines ist all diesen Themen gemein: Sie werden unterstützt und zum Teil auch erst möglich durch umfangreiche Kommunikation. Vieles, was wir als Verein erreichen wollen, funktioniert eben nur, wenn wir im öffentlichen Raum, in Medien, in der Politik nicht nur wahrgenommen werden, sondern wenn wir dort unsere Themen auch gezielt platzieren und „im Gespräch“ halten können.

Daher kommt der Stabsstelle Kommunikation als einer internen Beratung und einem Kompetenzzentrum des Vereins eine enorme Bedeutung zu. Das derzeitige Team Kommunikation hat in den vergangen Jahren viel dafür getan, dass der Verein öffentlich gut wahrgenommen wird. Da sich die Pressesprecherin des Vereins, Catrin Schoneville, jedoch entschieden hat, in Zukunft ihre Arbeitszeit auf 32 Stunden zu reduzieren, suchen wir als Verstärkung zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Leiter (w/m) der Stabsstelle Kommunikation, in Vollzeit und mit Sitz hier in Berlin. Eine Aufgabenbeschreibung und das Anforderungsprofil  sowie ein Link auf das Bewerbungsformular finden sich in der Stellenanzeige.

Wenn Ihr Interesse an der Stelle habt, dann bewerbt Euch! Freuen würde es mich auch, wenn Ihr die Anzeige möglichst weiterverbreiten würdet.

 

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Wikimania und die Medien

Fotograf: Helpameout
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

Nach einigen Tagen Urlaub steht noch ein Überblick der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen der Wikimania aus. Die ersten Ergebnisse sind bereits in unserem Pressespiegel zusammengestellt. Hier handelt es sich um eine Auswahl und keine vollständige Aufstellung. Einige Berichte sind (noch) nicht erschienen oder es wurden Themen auf der Wikimania angestoßen, die in der Nachbereitung zu Berichten führen werden. Dazu zählen vor allem unsere Themenschwerpunkte Wikidata, Diversität und Autorengewinnung sowie Bildungsprogramme. Auch zu den GLAM-Aktivitäten und den ersten Wikipedians in Residence (letzter Blogbeitrag dazu) stehen noch Beiträge in Tagesspiegel und Die Zeit an.

Im Vorfeld zur Wikimania habe ich Korrespondenten deutschsprachiger Medien (Print, Online, TV und Hörfunk) und internationale Nachrichtenagenturen kontaktiert und über das jährliche Treffen der Wikimedia-Bewegung und die Teilnahme von Wikimedia Deutschland informiert. Hieraus resultierten zahlreiche Berichte in internationalen Medien (von Gulf Times bis The Hindu) und einige deutschsprachige Meldungen. Zum Start der Wikimania fand eine Pressekonferenz statt und danach bis einschließlich Samstag war ich hauptsächlich damit beschäftigt, mit Journalisten Hintergrundgespräche zu führen und Interviews mit Wikipedianern, Board-Mitgliedern oder unserem Vorstand Pavel Richter zu koordinieren. Leider ist wenig ‚Bewegtbild‘ dabei herausgekommen. Lediglich ein TV-Beitrag lief bei der Deutschen Welle – aber der liegt uns noch nicht vor.

Recht spontan und gut fand ich daher die Initiative einiger Stipendiaten (darunter Olaf Kosinsky, Manuel Schneider, Holger Motzkau und Ralf Roletschek) , die sich sagten: Wenn das Fernsehen nicht zu uns kommt, dann gehen wir eben dahin! Der Überraschungsbesuch bei ZDF und ORF kam richtig gut an und die Wikipedianer hatten viel Spaß mit den Fernsehprofis. Impressionen dazu von Ralf Roletschek. Nach fast 4 Jahren, die ich bereits für WMDE arbeite, bin ich immer noch und immer wieder beeindruckt von so viel ehrenamtlichem Engagement, Ideen und guten Initiativen. Danke dafür. Und danke für die vielen überraschenden Momente, die ich mit Euch erlebe (oh, wie pathetisch – na ja, komme gerade aus Amerika).

Insgesamt ist die Wikimania ein guter Aufhänger für die Öffentlichkeitsarbeit auch wenn sie nicht im eigenen Land stattfindet. Die Konferenz bietet die Möglichkeit viele Projekte und Programme bekannt zu machen. Besonders hat mich gefreut, dass wir das Thema Autorengewinnung und Diversität gezielt kommuniziert und platziert haben. Die beigefügte Grafik stellt die (vorläufige) Themenverteilung in den deutschsprachigen Medien dar.

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Diskussionsrunde: Journalismus, PR und Social Media

Am Donnerstag, den 26. April um 19 Uhr ist Wikimedia Deutschland zu Gast im FrauenComputerZentrumBerlin (FCZB). Moderiert wird die Runde von Alexandra Deak (FCZB). Sharon Adler (Chefredakteurin und Herausgeberin des Online-Magazins AVIVA-Berlin) sowie Katrin Rönicke (freie Journalistin und Bloggerin) sprechen über die Veränderungen und Chancen im Journalismus durch Social Media. Die Möglichkeiten, die u.a. Wikipedia für Journalistinnen und Journalisten bietet, erläutert Catrin Schoneville (unsere Pressesprecherin).

Ihr seid herzlich eingeladen in die Cuvrystr. 1, Berlin zu kommen und über Eure eigenen Erfahrungen zu berichten. Um Anmeldung wird gebeten an presse@fczb.de. Der Eintritt ist frei.

Kommt vorbei und diskutiert mit!

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Verstärkung fürs Team

Cornelia Trefflich und Phillip Wilke, Foto: Michael Jahn, CC-BY-SA 3.0

Obwohl es schon wirklich eng ist in der Wikimedia Geschäftsstelle in Schöneberg, sind im Februar zwei neue Mitarbeiter hinzu gekommen. Unmögliches wird möglich gemacht – und so rückt man zusammen, improvisiert, stellt hier und da noch Tische, Stühle und Computer auf! Die, gefühlt exponentiell wachsende Arbeit, muss ja gemacht werden. Die zwei Neuen, das sind Cornelia Trefflich und Phillip Wilke. Heute möchten sie sich kurz vorstellen:

 

Cornelia, gerne auch Conny, mag keine Dreien in Altersangaben, ist in Halle (Saale) geboren und hat Englisch, Spanisch und Kulturwissenschaften in Leipzig studiert.

Ich unterstütze den Bereich Bildung & Wissen bei der Restrukturierung. Die Programme ‘Silberwissen’, ‘Wikipedia macht Schule’ und das Hochschulprogramm verfügen über ein gemeinsames Referentennetzwerk und sollen auch inhaltlich enger verknüpft werden. Deswegen übernehme ich gerade jede Menge Koordinationsaufgaben und maile und telefoniere viel mit engagierten Freiwilligen und Referenten. Damit kenne ich mich durch meine Arbeit beim ICJA Freiwilligenaustausch weltweit schließlich aus. Mich reizt besonders die Zusammenarbeit mit hoch motivierten Menschen mit ganz verschiedenen Hintergründen, die sich alle für die Idee des freien Wissens begeistern und einsetzen. Ich freue mich schon darauf, viele engagierte Referenten auf dem im März stattfindenden Camp kennen zu lernen.

 

Phillip, Jahrgang 1983, gebürtiger Hannoveraner, dessen Namen fast jeder erst mal falsch schreibt.

An der TU Berlin habe ich Geschichte und Kommunikationswissenschaften studiert. Ich bin neu im Team PR- und Öffentlichkeitsarbeit und arbeite gemeinsam mit Catrin und Michael. Gerade die projektbezogene Pressearbeit werde ich in Zukunft verstärken. Deswegen werde ich auch viel mit Nicole zusammen arbeiten und ihr immer Mal wieder eine helfende Hand reichen. Viele Baustellen also, aber Kopf-Wirrwarr bin ich durch meine Tätigkeiten bei verschiedenen Medien und Verlagen sowie der ehrenamtlichen Pressearbeit beim Kongress atoms&bits ja bereits gewohnt. Schon vorher habe ich die Wikipedia zur täglichen Recherche genutzt. Die Idee des freien Wissens nun hauptberuflich voranzutreiben und publik machen zu dürfen, ist für mich eine große Ehre und anspornende Aufgabe zugleich.

So, dann gehen wir mal Kaffee trinken und das Mate-Lager plündern. Im Anschluss wird wieder gearbeitet. Versprochen!

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Chatten mit Wikimedia Deutschland

Nach dem Vorbild des Wikimedia-Vorstandschats und der Wikimedia Foundation, die bereits seit längerer Zeit eine regelmäßige ‚Office-hour‘ im Chat anbietet, möchten wir zum direkten Austausch mit Interessierten und Freunden des Freien Wissens zukünftig auch einen regelmäßigen Chat mit hauptamtlichen Mitarbeitern von Wikimedia Deutschland  einführen. Hier sollen monatlich wechselnde Themen erörtert und gemeinsam diskutiert werden.

Starten möchten wir in der nächsten Woche, am Mittwoch, den 23. März ab 18.30 Uhr. Zum Auftakt werden wir mit dem aktuellen Thema ’10 Jahre Wikipedia‘ beginnen. Nachdem die erste große Medienwelle abgeklungen ist, haben wir uns für dieses Jahr eine weitere Jubiläums-Kampagne überlegt, die wir gern mit euch diskutieren wollen. Auch die Zusammenarbeit mit Freiwilligen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit kann hier thematisiert werden.  Ein Treffen hierzu gibt es bereits am Sonntag, den 20. März  im Rahmen der Open Space Veranstaltung in Berlin.

Wir würden uns sehr freuen, wenn diese weitere Möglichkeit des Austauschs von Ideen, Fragen und Meinungen bei euch ankommt und sich möglichst viele am ersten Chat beteiligen. Als Ansprechpartner werden Sebastian Sooth und ich die erste Chatrunde führen. Wir sind schon jetzt sehr gespannt, wie unsere Idee zum 10-Jährigen bei euch ankommt und wie wir gemeinsam eine erfolgreiche Kampagne daraus machen können. Also bitte vormerken: 23. März 18.30 Treffen im Chat! Einfach Nicknamen eintragen und schon gehts los.

Selbstverständlich könnt ihr auch Themen vorschlagen, die in den zukünftigen Chats diskutiert werden sollen. Sagt uns Bescheid, was euch interessiert: Am besten hier als Kommentar oder über catrin.schoneville@wikimedia.de.
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10 Jahre Wikipedia – Das Jubiläum in den Medien

Foto: Renate + Roger Rössing

Am 15. Januar feierte Wikipedia 10. Geburtstag. Und die Presse feierte mit. Pünktlich ab Jahresbeginn klingelten die Telefone in der Geschäftsstelle im Akkord. Und wer telefonisch nicht durch kam, schickte seine Anfrage per Email. Insgesamt waren es weit über 150 Emails, die bearbeitet wurden. Die Zahl der Anfragen zu Wikipedia übertraf unsere ohnehin schon großen Erwartungen noch um einiges. Das spricht für den Stellenwert, den Wikipedia heute im Alltag der meisten Menschen hat. Der runde Geburtstag war die perfekte Gelegenheit, die Öffentlichkeit im großen Stil über Wikipedia zu informieren und aufzuklären.

Aufgabe der Pressearbeit ist es, Journalisten und Presseagenturen mit aktuellen Fakten zu versorgen. Aber nicht immer ist es so leicht, dass wir einfach unsere vorbereiteten Facts-Sheets versenden können. Für die meisten Anfragen mussten wir individuell Hintergrundinformationen recherchieren oder aber in persönlichen Gesprächen grundlegend über Wikipedia aufklären. Ein Grund dafür, dass ich nach knapp zwei Wochen kaum noch eine Stimme hatte, waren die vielen sehr ausführlichen Informationsgespräche und Interviews mit den Medienvertretern. Darüber hinaus gab es aber auch gezielte Anfragen für Interviews mit Sebastian Moleski, Pavel Richter oder Jimmy Wales, die es zu koordinieren galt.

Wikipedia-Autoren in den Medien

Eine weitere wichtige Aufgabe war die Vermittlung von Wikipedia-Autoren für Interviews. Unser Interesse -und auch das der Medien- war es, die Menschen hinter Wikipedia zu zeigen. Vorgaben und Wünsche der Medienvertreter zu Alter, Geschlecht, Interessensgebiete, Wohnort, Dauer der Mitarbeit  etc. vermittelten manches Mal den Eindruck, als sei unsere Pressestelle eine Partnervermittlung…. Aber Spaß hat es gemacht! Zahlreiche Autoren haben sich auf unsere Nachfrage hin für Interviews zur Verfügung gestellt – oft unglaublich spontan. Allen, die uns unterstützt haben und für Interviewanfragen zur Verfügung standen, möchte ich hiermit nochmals ganz herzlich danken! Dieser Schritt in die Öffentlichkeit ist keine Selbstverständlichkeit und kann gar nicht genug wertgeschätzt werden. Der tolle persönliche Einsatz war auch der Schlüssel zur Strategie der Öffentlichkeitsarbeit. Denn noch immer gilt: Wikipedia nutzt jeder, aber nur Wenige wissen, wie sie funktioniert und wer dahinter steckt. Die Berichterstattung zum Jubiläum hat vielen Menschen zum ersten Mal gezeigt, dass sich ihre Wissensquelle Nummer eins nicht von alleine pflegt und vergrößert. Die breite Öffentlichkeit ist inzwischen nicht nur erheblich besser über Wikipedia informiert, sie verbindet jetzt auch Gesichter und Stimmen mit dem Projekt. Das baut Vorurteile ab und sorgt für Akzeptanz von Freiem Wissen.

Quantität und Qualität

Ein paar Zahlen, bevor es an die Auswertung geht: Weit über 120 deutsche regionale und überregionale Zeitungen haben über das Jubiläum berichtet. In etwa 30 Radiosendungen bundesweit war Wikipedia Thema. Bildbeiträge wurden von sieben Fernsehsendern ausgestrahlt (jedenfalls sind dass die, die wir mitbekommen haben). Und das alles konzentriert auf wenige Tage! Einen Gesamtüberblick gibt es hier im Pressespiegel – und noch ausführlicher in der Wikipedia hier.

Berichtet haben die großen überregionalen Zeitungen, von FAZ über Süddeutsche Zeitung bis zur ZEIT, die Wikipedia unter anderem ihre Titelseiten und drei bis vier ganze Seiten im Inneteil widmeten. Berichtet haben auch die wöchentlichen Nachrichtenmagazine wie Spiegel, Stern und Focus – online oder gedruckt. In der Tagespresse, egal ob Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, München usw, wurde ausführlich über Wikipedia berichtet. Die lokale Berichterstattung war in Kombination mit der Zuarbeit von Presseagenturen ebenfalls außergewöhnlich. So erschien der dpa-Artikel Der unerwartete Siegeszug der Wikipedia und die Beiträge zu den kleinen Schwestern der Wikipedia in allein über 40 lokalen Tageszeitungen.

Radiobeiträge, Interviews und Gesprächsforen wurden unter anderem über NDR, SWR, WDR, MDR, HR, BR, Radio Hamburg , Deutschlandradio und Deutschlandfunk gesendet. Auch hier waren Wikipedianer und Wikimedianer im Dauereinsatz. Fernsehbeiträge waren sowohl im öffentlich-rechtlichen als auch im privaten Fernsehen zu sehen. Von den Nachrichtensendungen berichteten die ARD Tagesschau, ZDF heute  sowie Sat.1, rtl,  n-tv und N24. Redaktionelle Beiträge verfassten auch 3sat und das heute journal des ZDF. Wie zeitaufwendig besonders diese Fernsehbeiträge sind, haben auch David Ludwig und Sören Brandes (Wikipedia-Autoren) erfahren. Für den 90-Sekunden Beitrag in den ZDF Nachrichten wurde stundenlang bei ihnen zu Hause gedreht. Aber, dass tagelange Vorbereitungen und intensive Drehs oft nur zu kurzen Einspielungen bei Radio und TV führen, gehört zum Alltag einer Pressesprecherin und lässt sich nicht beeinflussen. Einige  Medien überraschten sogar mit Geschenken: Die ZEIT stellte zum Beispiel extra einen Livestream aktueller Wikipedia-Bearbeitungen online. Glückwünsche zum Geburtstag kamen auch von politischer Seite. Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen gratulierte Wikipedia mit einem längeren Brief auf ihrer Webseite.

Fazit

Dass ein Medienecho dieser Größenordnung fast ausnahmslos positiv ausfällt, ist eine absolute Seltenheit.  Hier und da haben wir Fehler entdeckt und zum Teil auch korrigiert, sind aber angesichts der außergewöhnlichen Menge an Berichten mit der geringen ‚Fehlerquote‘ absolut zufrieden. Es wäre schlicht nicht möglich gewesen, wenn dahinter nicht großer Respekt vor der Arbeit aller Wikipedianer stünde.

Das soll es jetzt aber nicht gewesen sein. Wir werden versuchen, durch gezielte Ansprache von Redaktionen über die nächste Monate Themen rund um das Jubiläum immer wieder zu beleben und möchten weitere Medienbeiträge dazu lancieren.

Ich bin froh, dass ich bei diesem enormen Medieninteresse Hilfe hatte. Michael Jahn unterstützt seit November die Öffentlichkeitsarbeit und hilft mir bei der Planung und Durchführung von PR-Aktivitäten wie auch der Produktion von Informationsmaterial, der Erstellung der Vereinszeitung, begleitenden Presseaktivitäten zu den Projekten (Schulprojekt / Silberwissen etc.) und vielem mehr. Leider sind wir noch nicht dazu gekommen, ihn ausführlicher vorzustellen.  Sein Blogbeitrag folgt in Kürze….

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Wikimedium Nr. 4

Die neueste Ausgabe unserer Vereinszeitung Wikimedium ist da! Pünktlich zum Start der diesjährigen Spendenkampagne  ist auch hier das Thema Spenden für Freies Wissen ein Schwerpunkt.  Der Titelbeitrag „Saison für Spenden“ berichtet unter anderem über die Zusammenarbeit mit der Wikipedia-Gemeinschaft bei der Vorbereitung der Herbstkampagne 2010. Überhaupt ist dieser Herbst in jeder Hinsicht ereignisreich: Es gibt ein vielversprechendes Zwischenresüme des ersten Ideenwettbewerbs „WissensWert“ und einen weiteren Meilenstein für das Schulprojekt von Wikimedia Deutschland zu vermelden. Daneben porträtiert Wikimedium unter anderem den neuen ehrenamtlichen Vorstandsreferenten für Qualität, Achim Raschka.

Wie gewohnt finden Leser auch in der aktuellen Wikimedium wieder Hintergrundinformationen über laufende Projekte und Veranstaltungen. In dieser Ausgabe wird über das freie Medienarchiv Wikimedia Commons informiert, vom Projekt „Gesprochene Wikipedia“ berichtet oder aufgerufen, sich am geplanten Wikipedia-Jubiläumsbuch zum zehnten Geburtstag zu beteiligen.

Ich freue mich sehr über die Mitarbeit von Wikipedia-Autoren an dieser Ausgabe und fände es prima, wenn sich noch mehr beteiligen würden. Bin gespannt auf eure Themenvorschläge – die nächste Ausgabe erscheint im Februar (wird also im Januar erstellt!).

Die gedruckte Version der Wikimedium kann wie immer kostenlos unter redaktion@wikimedium.de abonniert werden. Viel Spaß beim Lesen!

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Laufen der F.A.Z die guten Autoren weg?

Gestern erschien in der FAZ der Artikel ‚Der Reiz des Anfangs ist verloren‚ zum Thema ‚Partizipation in der Wikipedia‘.  Anlass ist (sicherlich auch) die Veröffentlichung der ARD-/ZDF-Online Studie 2010.

Da der Autor des FAZ-Artikels Anzahl der Wikipedia-Autoren und Einträge durcheinander wirft und sich auf einen Artikel in der Newsweek bezieht, dem die englischsprachige Wikipedia zugrunde liegt, möchte ich an dieser Stelle einige kurze Hintergrund-Informationen zur deutschsprachigen Wikipedia geben (Informationsmaterial, das übrigens auch dem FAZ-Autor zur Verfügung stand).

Laut unseren Statistiken können wir in der deutschsprachigen Wikipedia nicht von Autorenschwund reden, sondern von einer stabilen Anzahl der Autoren (ca. +/- 200):

Januar
2010
Februar
2010
März
2010
April
2010
Mai
2010
Juni
2010
Oktober 2009 Oktober 2008
Aktive Autoren (>5 edits) 7789 7085 7312 7001 7190 6830 6945 7208
Aktive Autoren (>100 edits) 1169 1071 1109 1032 1096 1019 1055 1033

Auch die Anzahl der neu angelegten Artikel pro Tag ist stabil: Juni 2010 hat beispielsweise den gleichen Stand wie August 2009: 380 pro Tag. Alle anderen Monate liegen bei über 400 neuen Artikeln pro Tag!

Zur ARD/ZDF Online-Studie 2010: Web 2.0: Nutzung steigt – Interesse an aktiver Teilhabe sinkt

Die Studie besagt, dass das ‚Mitmachnetz‘ in eine Phase der Konsolidierung eingetreten ist. Die Zuwachszahlen fallen geringer aus als in den Vorjahren. Die Studie widmet sich dem Thema Partizipation und bemerkt einen klaren Rückgang der aktiven Teilhabe. Was wir derzeit in der deutschsprachigen Wikipedia nicht bestätigen können (siehe Statistik). Hier könnten auch die zahlreichen Aktivitäten wie beispielsweise Zedler Artikel- und Bilderwettbewerb, Freiwilligenförderung, Aufklärung und Information etc., die wir als Verein unternehmen, schon greifen und genannt werden.

Die Online-Enzyklopädien sprechen die breiteste Nutzerschaft unter allen Web 2.0 Angeboten an! In allen Altersgruppen und bei beiderlei Geschlecht sind hohe Nutzungszahlen zu verzeichnen, dabei liegt Wikipedia an erster Stelle (vor Youtube u.a.).

Wikipedia Nutzung nach Geschlecht und Alter (in %) gemäß der ARD/ZDF Online-Studie:

Gesamt Männer Frauen 14-19 J. 20-29 J. 30-39 J. 40-49 J. 50-59 J. Ab 60 J.
73 76 70 95 85 80 71 58 45

Laut ARD/ZDF-Online-Studie 2010 habe 73% aller Internetnutzer (2009: 65%) bereits Online-Enzyklopädien genutzt – hochgerechnet sind das (laut Studie) fast 36 Millionen Deutsche.

Ich vermute stark, dass dieses Thema noch von weiteren Medien aufgegriffen wird und hoffe, dass nicht alle voneinander abschreiben, sondern sich mit den Zahlen der deutschsprachigen Wikipedia auch ernsthaft auseinandersetzen. Falls ihr noch Fragen habt, stehe ich gern zur Verfügung.

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Jetzt neu: Wikimedium Nr. 3

Der Verein hat seit über einem Jahr eine Zeitung, die über Vereinsarbeit und Wikimedia-Projekte berichtet. Eine Vereinszeitung, das hat viele überrascht – und überrascht noch immer. Wer liest denn noch Zeitung oder überhaupt lange Texte? Doch unsere Leserschaft wächst. Derzeit hat die gedruckte Wikimedium eine Auflage von 5000 Exemplaren und wird bei Veranstaltungen ausgelegt, an Kooperationspartner verteilt und an Spender, Mitglieder und Interessenten verschickt. Allein in den letzten Wochen haben wir fast 50 neue Abonnenten gewonnen. Was viele noch nicht wissen: Die gedruckte Zeitung kann kostenlos bei Wikimedia Deutschland abonniert werden. Alle Freunde Freien Wissens können gern auch höhere Stückzahlen bei uns bestellen, wenn sie Möglichkeiten haben die Zeitung zu verteilen.

Die neue Ausgabe ist ab heute verfügbar. Diesmal mit noch mehr Informationen und Berichten – statt auf acht auf zehn Seiten.  Schwerpunktthema ist Wikipedia und die Wissenschaft. Im Rahmen des Wissenschaftsjahres Berlin 2010 gibt es eine Kooperation mit Wikimedia Deutschland und eine Free-Culture-Konferenz. Außerdem haben wir Gastbeiträge zum Wissenschaftsjahr. Unsere Titelgeschichte beschäftigt sich mit dem Zedler-Wettbewerb, der dieses Jahr bereits zum vierten Mal stattfindet und der Wikipedia Academy, die es auch in diesem Jahr wieder geben wird. Es geht um Ereignisse vor und hinter den Kulissen und natürlich um die Energie Freien Wissens.

Viele Informationen und gute Inspirationen – und viel Spaß beim Lesen!

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