Posts Tagged ‘OpenGLAM’



Der Reiz von Löchern und Streifen

Vom mechanischen Klavier zu Strickmustern – Die Wandlungen der Datensets bei Coding da Vinci.

Wikimedia Deutschland veranstaltet gemeinsam mit der DDB, der OKF und digiS den Programmierwettbewerb Coding da Vinci mit freien Kulturdaten für freie Apps. Hier greifen wir besondere Aspekte des Hackathons auf und präsentieren sie unseren Lesern.

Die Notenrollen des Deutschen Museums waren das beliebteste Datenset unter den Codern von Coding da Vinci. So wie die Tierstimmen letztes Jahr die Phantasie einiger Teams beflügelten, inspirierten die Notenrollen in diesem Jahr gleich mehrere Teams zu Projektideen. Als ich im Vorfeld des Hackathons davon hörte, dass das Deutsche Museum einen Datensatz “Notenrollen” unter Freier Lizenz für Coding da Vinci zugänglich machen wollte, standen auf meinem Gesicht bestimmt Fragezeichen.

So schauen die Notenrollen des Deutschen Museums aus.  Abbildung Deutsches Museum CC BY SA 4.0 .

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“Partizipation ist schön, macht aber viel Arbeit.” – Das ABC des Freien Wissens “I=Inhalt.”

Die neunte Veranstaltung der Reihe “Das ABC des Freien Wissens” drehte sich um die Frage, ob tatsächlich eine so breite Partizipation an Entstehung und Nutzung freier Inhalte in der Kulturlandschaft besteht, wie oft suggeriert wird. Unter dem Titel “I=Inhalt. Wer partizipiert wirklich an Open Culture?” diskutierte der Berliner Kulturstaatssekretär Tim Renner mit Stadtforscherin Dr. Paula Hildebrandt und Prof. Dr. Johannes Vogel, Generaldirektor des Berliner Naturkundemuseums, darüber, was es braucht, um über digitale Zugänge Teilhabe an offener Kultur zu ermöglichen.

 

Zu Beginn der Veranstaltung veranschaulichte Dr. Paula Hildebrandt in einem einführenden Vortrag, wie offene Kultur in der Praxis aussehen kann. Die Künstlerin mit Doktortitel in Europäischer Urbanistik  stellte das gemeinschaftlich organisierte Projekt welcomecitymap vor, das über performative Ansätze klandestines Stadtwissen erlebbar macht, gerade für Menschen, die neu einer Stadt ankommen sind, wie Geflüchtete und Zugezogene.  Sie machte deutlich, dass Partizipation nicht als Worthülse zur Unterfütterung von Drittmittelprojektanträgen und auch nicht zum Wohlfühl-Begriff für Kunstprojekte mit Migrantinnen taugt. Vielmehr habe die Bemühung für mehr Beteiligungsmöglichkeiten  für alle Menschen der Gesellschaft damit zu tun, auch selbst öfter den Standpunkt zu wechseln, sich einzufühlen, immer wieder ein anderer zu werden. Das kann anstrengend sein; so lautete das Fazit: “Partizipation ist schön, macht aber viel Arbeit.”

 

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Hoffnungen statt Befürchtungen – OpenGLAM-Workshop startet

Am 18. Juni fand bei Wikimedia Deutschland ein ganztägiger Workshop für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kultur- und Gedächtnisinstitutionen statt. Dabei wurde vermittelt, wie diese ihr digitalisiertes Kulturgut für eine möglichst offene Weiternutzung zur Verfügung stellen können. Organisiert wurde der Workshop von der OpenGLAM-Gruppe, an der Wikimedia Deutschland beteiligt ist.

Die deutschsprachige Arbeitsgruppe ist Teil eines internationalen Netzwerks von Menschen und Organisationen, die sich gemeinsam für den freien Zugang und die freie Nutzung von digitalisiertem Kulturgut engagieren.

Großes Interesse, viele Anregungen

Die Resonanz war gut, knapp 30 Gäste aus verschiedenen Institutionen, teils in leitenden Funktionen, kamen in die Räume von Wikimedia Deutschland, um eine Reise in die Welt der offenen Daten anzutreten, mit erfahrenen Urheberrechtsjuristinnen und -juristen ins Gespräch zu kommen und sich mit den Kolleginnen und Kollegen aus anderen Häusern auszutauschen.

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Einladung zum OpenGLAM-Workshop für Kulturinstitutionen am 18. Juni 2015

Am 18. Juni wird bei Wikimedia Deutschland ein ganztägiger Workshop angeboten, der sich gezielt an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kultur- und Gedächtnisinstitutionen richtet. Ziel ist, zu vermitteln, wie diese ihr digitalisiertes Kulturgut für eine möglichst offene Weiternutzung zur Verfügung stellen können. Organisiert wird der Workshop von der OpenGLAM-Gruppe, an der Wikimedia Deutschland beteiligt ist. Die deutschsprachige Arbeitsgruppe hat sich letzten Sommer gegründet (siehe Bericht) und ist Teil eines internationalen Netzwerks von Menschen und Organisationen, die sich gemeinsam für den freien Zugang und die freie Nutzung von digitalen Kulturgütern engagieren.


 

OpenGLAM-Workshop für Kulturinstitutionen

Wie wird digitalisiertes Kulturgut nachnutzbar? Workshop bei Coding da Vinci. Foto: Heiko Marquardt, [CC-BY 3.0]

18. Juni 2014
10:00 – 16:00 Uhr
Wikimedia Deutschland e. V.
Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin

 

In 4 Fachstationen werden konkrete Anwendungsfälle und praktische Hilfestellung geboten:
1. Lizenzmodelle
2. Technische Aspekte von Offenen Daten
3. Argumentationshilfen für das eigene Haus
4. Nachhaltigkeit offener Daten

Hier geht es zum Programm des Workshops
Lust, teilzunehmen? Anmeldung zum Workshop


Projekte wie Coding da Vinci zeigen, warum es sich für Kulturinstitutionen lohnt, ihre Kulturdaten dem Ideenreichtum der vernetzten Welt freizugeben und damit das Potenzial ihrer Schätze im digitalen Raum auszuschöpfen. Nach der technischen Digitalisierung stellt sich jedoch in vielen Häusern die Frage, wie sie die neu gewonnen Kulturdaten für eine möglichst offene Weiternutzung zu Verfügung stellen können.

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OpenGLAM-Arbeitsgruppe – Worum geht es und wie kann ich mitmachen?

Am 15. Juli, zum Start des OKFestivals, fand bei Wikimedia Deutschland ein OpenGLAM-Workshop statt (siehe auch Bericht vom 14. Juli). Wikimedia Deutschland, die Open Knowledge Foundation Deutschland und das Projekt DM2E luden Interessierte ein, einen Überblick zum Stand der Offenheit von Kulturdaten im deutschsprachigen Raum zu gewinnen. Was offene Kulturdaten sind, kann hier nachgelesen werden. Das Interesse an der Veranstaltung war groß, deutlich mehr Leute als erwartet kamen und tauschten sich angeregt über ihre Erfahrungen aus, auch im internationalen Bereich.

Inputs kamen von:

  • Volles Haus beim OpenGLAM-Workshop. Foto: Lilli Iliev (WMDE), CC-BY-SA-4.0

    Lieke Ploeger, Open Knowledge Foundation. Lieke erklärte, was Open GLAM bedeutet und welche Gruppen es bereits gibt, die über die Vorteile der Öffnung von Kulturdaten informieren.

  • Joris Pekel, Europeana, erläutere am Beispiel des Rijksmuseums, warum die Freigabe von Bildern in hoher Auflösung für Museen von Vorteil sein kann.
  • Stephan Bartholmei, Deutsche Digitale Bibliothek, redete über die häufigsten Schwierigkeiten, mit denen er bei der Öffnung von Kulturdaten konfrontiert ist.
  • Lydia Pintscher, Wikidata, WMDE, präsentierte die Möglichkeiten, die Wikidata bezüglicher offener Kulturdaten bietet.
  • Helene Hahn, OKF DE, zeigte am Beispiel des Kultur-Hackathons Coding da Vinci, wie Institutionen bereits Datensätze freigeben.
  • Daniel Mietchen stellte GLAM-Wiki-Kooperationen in der Wissenschaft vor.

Ziel der Veranstaltung war es, den Startschuss für eine deutsche OpenGLAM-Arbeitsgruppe zu geben. Darüber, wie solche Arbeitsgruppen funktionieren, was gut läuft und was vermieden werden sollte, konnten Beat Estermann und Sanna Marttila Auskunft geben. Beat gründete die OpenGLAM Switzerland-Arbeitsgruppe, Sanna die OpenGLAM-Gruppe Finnland und beide hatten Tipps für gutes Gelingen dabei.

Nächste Schritte

Interessierte können sich ab sofort in die neue OpenGLAM-Mailingliste eintragen. Hier wird über die nächsten Treffen und erste Ideen zu gemeinsamen Initiativen und Projekten der Arbeitsgruppe informiert. Auch werden hier Einladungen zu interessanten Veranstaltungen und Hinweise zu Neuigkeiten rund um offene Kulturdaten zu finden sein.

Weiterführende Links:

Alle Vortragsfolien finden sich im Blogbeitrag „Starting the OpenGLAM local group for Germany“ von Lieke Ploeger.

Stephan Bartholmei – Deutsche Digitale Bibliothek
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GLAM-Aktive: Kommt zum OpenGLAM-Workshop

Kommt zum Open-GLAM-Workshop am 15. Juli 2014

Vom 15. bis 17. Juli findet in der Berliner Kulturbrauerei das Open Knowledge Festival 2014 statt. Auf der internationalen Konferenz werden Themen rund um offene Gesellschaft, freie Daten und Freies Wissen besprochen. Es werden bis zu 1.000 Menschen aus ca. 60 Ländern erwartet.

Eine der vielen Satellitenveranstaltungen rund um das OKFestival ist ein OpenGLAM-Workshop, der von der OpenGLAM-Initiative, dem Projekt DM2E, der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland organisiert wird. Erwartet werden ca. 50 Gäste, vorrangig aus den DACH-Ländern, die sich in verschiedenen Bereichen mit offenen Kulturdaten beschäftigen. Die ca. vierstündige Veranstaltung soll dazu dienen, dass sich die verschiedenen Akteure persönlich kennenlernen und über Themen rund um digitale Kultur austauschen können. Einen Vormittag lang wird über Open Data in Kulturinstitutionen und den diesbezüglichen Stand der Dinge im deutschsprachigen Raum gesprochen. Darüber hinaus soll an diesem Tag der Startpunkt für die Gründung eines OpenGLAM-Netzwerks gelegt werden. Die Perspektive der Ehrenamtlichen, die sich seit Jahren für die freie Nachnutzung von Kulturdaten einsetzen und viel Erfahrung auf diesem Gebiet mitbringen, darf hierbei natürlich nicht fehlen.

Wir möchten euch gern zum OpenGLAM-Workshop einladen – als Teilnehmende und gern auch als Speakerin oder Speaker. Habt ihr Lust, bei einem 10-minütigen Vortrag eure GLAM-Aktivitäten in den Wikimedia-Projekten vorzustellen? Die Teilnahme von Aktiven aus den Wikimedia-Projekten ist bei der Gründung eines deutschen OpenGLAM-Netzwerks sehr wichtig, da schließlich deren Engagement die Zusammenarbeit zwischen Freiwilligen und Kulturinstitutionen und die Zugänglichkeit von freien Inhalten gewährleistet. Wikimedia Deutschland übernimmt die Reise- und Fahrtkosten für die Teilnahme. Zusätzlich kann der Referent oder die Referentin, finanziert von Wikimedia Deutschland, am gesamten OKFestival teilnehmen, das unmittelbar nach der OpenGLAM-Veranstaltung stattfindet.

Bitte schreibt bis zum 24. Juni an kultur@wikimedia.de, ob ihr am OpenGLAM-Event teilnehmen wollt und schickt uns eine kurze Beschreibung der GLAM-Aktivität, die ihr vorstellen möchtet.

In Kürze:

OpenGLAM-Workshop

15. Juli 2014, 9 – 13:30 Uhr

Ort: Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin

Links:

http://okfn.de/openglam/#openglam-workshop

http://2014.okfestival.org/

Foto:

Volker Agueras Gäng (Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons, basierend auf der Zeichung von Julian Kücklich (@playability), [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

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