Posts Tagged ‘Neuigkeiten’



WMDE in 3 Minuten – April 2015

Liebe Freundinnen und Freunde des Freien Wissens,

hier folgt die April-Ausgabe der WMDE-Kurzvideos. Eine ausführliche Erklärung, was es mit diesem Format auf sich hat, findet sich im Text oberhalb des März-Videos. Recht herzlichen Dank an dieser Stelle für all das hilfreiche Feedback, das zu den letzten beiden Monatsvideos eingegangen ist. Aufbauend darauf wird diesmal beispielsweise direkt am Anfang im Video erklärt, was genau zu sehen ist. Außerdem gibt es diesmal eine neue Stimme. 

 

Text zum Video

Mein Name ist Jens Ohlig. Ich arbeite in der Software-Entwicklung von Wikimedia Deutschland, und ich stelle die Ergebnisse des Monatsmeetings im Monat April vor.

Einmal pro Monat treffen sich die hauptamtlich Mitarbeitenden der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland und präsentieren Ergebnisse aus der Arbeit des vergangenen Monats. Diese Präsentationen werden aufgezeichnet. Eine Zusammenfassung stellen wir im folgenden Video vor. Der Bildschirm ist zweigeteilt. Im oberen Bereich sieht man den jeweils Sprechenden – und die Folien des Vortrags werden im Hauptbild gezeigt.

Technische Wunschliste und Tech on Tour

Wikimedia Deutschland arbeitet eng mit den Communitys der Wikimedia-Projekte, also zum Beispiel mit den ehrenamtlichen Autorinnen und Autoren der Wikipedia, zusammen und unterstützt deren Engagement. Dazu gehört auch, die bestmöglichen technischen Voraussetzungen zu schaffen, um die Arbeit der Freiwilligen – zum Beispiel an Wikipedia-Artikeln – so einfach und angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu tauschen wir uns fortwährend mit den Ehrenamtlichen aus, denn diese wissen am besten, wo Verbesserungen notwendig sind. Ein Weg über den dieser Austausch geschieht ist die technische Wunschliste. Dies ist eine Wikipedia-Seite, auf der Community-Mitglieder sich neue Funktionen für die Wikimedia-Projekte wünschen und vorschlagen können. Das Team der Software-Entwicklung prüft dann in Zusammenarbeit mit der Community die Umsetzung der Wünsche und entwickelt daraus neue Software-Features. Das Beispiel im Video zeigt so eine Wunsch-Funktion und seine Umsetzung. Dabei geht es um die Verbesserung der Suchfunktion innerhalb der Wikipedia. Hier konkret um die Möglichkeit, einen Begriff in Kategorien bis hinein in die Unterkategorien hinein zu durchsuchen. So können z.B. alle Seiten der Kategorie “Physik” samt allen Unterkategorien angezeigt werden, die den Suchbegriff “System” enthalten. In einer Testumgebung kann diese neue Art der Suche nun mit einem kleinen Set der deutschsprachigen Wikipedia ausprobiert werden.

(Mehr Informationen auf der Projektseite)

Ein zusätzliches Angebot von Wikimedia Deutschland, technische Wünsche aus den Communitys der ehrenamtlichen Wikimedia-Aktiven aufzunehmen, ist das Format Tech on Tour. In einer Reihe von Veranstaltungen zusammen mit den Aktiven vor Ort werden Rahmenbedingungen für technische Verbesserungen in den Wikimedia-Projekten erarbeitet und diskutiert.

(Mehr Informationen auf der Projektseite)

Coding da Vinci 2015

Ende April fand die zweitägige Auftaktveranstaltung zum Programmierwettbewerb mit Kulturdaten “Coding da Vinci” statt, den Wikimedia Deutschland schon zum zweiten Mal gemeinsam mit Partnern veranstaltet. Insgesamt haben diesmal 33 Kulturinstitutionen – doppelt so viele wie im letzten Jahr – 47 Datenpakete unter einer freien Lizenz zur Verfügung gestellt. Die große Vielfalt der bereitgestellten Kulturdaten ist eindrucksvoll. Darunter finden sich hochaufgelöste Scans von Pflanzen und Insekten, digitale Buchtexte, historische Fotos und Gemälde und sogar  Notenrollen und Stoffmuster. Über 170 Programmierbegeisterte haben sich die Kurzvorstellungen der Kulturdaten angeschaut und sich anschließend zu Arbeitsgruppen formiert. In den nächsten Wochen werden sie daraus neue Anwendungen entwickeln. Die einzelnen Projektideen können auf der Webseite angeschaut werden. Anfang Juli werden die Ergebnisse präsentiert und die Gewinner gekürt.

(Mehr Informationen auf der Projektseite)

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WMDE in 3 Minuten – März 2015

Liebe Freundinnen und Freunde des Freien Wissens,

wir haben im Februar damit begonnen, das Format der WMDE-Monatsberichte umzugestalten. Es gibt weiterhin die ausführliche monatliche Berichterstattung über die Aktivitäten der Communitys hier in diesem Blog. Zusätzlich probieren wir ein neues Kurzvideoformat. Einmal im Monat treffen sich die hauptamtlich Mitarbeitenden von Wikimedia Deutschland, um sich über die Projekte in den einzelnen Bereichen auszutauschen. Bei diesem Monatsmeeting werden die unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkte innerhalb des Kollegiums sehr lebendig erzählt und mit Präsentationen visualisiert. Wir nutzen dafür Bühne und Technik unseres Veranstaltungsraums Mosaik und zeichnen die Monatstreffen auf Video auf. Dieses Material bildet die Grundlage für das neue Format: Drei Themen des Monatsmeetings wurden kollaborativ ausgewählt und zu einem 3-Minuten-Video zusammengeschnitten. Das Bild im Video ist zweigeteilt: Der große Bildschirm zeigt die Präsentationen – der kleinere oben links zeigt die Kolleginnen und Kollegen, die gerade auf der Bühne über die Projekte sprechen. Der Originalton wird nicht verwendet. Stattdessen gibt es eine extra Tonspur mit Sprechertext, um Grundsätzliches zu den Projekten zu erklären. Das Video soll vor allem neuen Mitgliedern die Arbeit des Vereins rund um die vielen Facetten des Freien Wissens näherbringen und eine Einladung sein, sich weiter zu informieren. Zu diesem Zweck ist der Sprechertext unterhalb des Videos schriftlich aufgeführt und mit Links auf die entsprechenden Projektseiten hinterlegt.

Hier nun die Märzausgabe mit etwas lauterem Ton als im letzten Video

EnthusiastiCon

Eine große Rolle für das Erstellen und Verbreiten Freien Wissens spielt das Programmieren freier Software. 2015 möchte sich Wikimedia Deutschland als Entwicklungszentrum in diesem Bereich mehr Sichtbarkeit verschaffen, um so noch mehr Menschen für die Arbeit in Wikimedia-Projekten wie Wikipedia oder Wikidata zu inspirieren. Vom 19. bis zum 21. Juni veranstalten wir dazu in unseren Räumen am Tempelhofer Ufer in Berlin die Konferenz EnthusiastiCON, die die Vielfalt der Welt des Programmierens widerspiegeln soll. Die Veranstaltung richtet sich an die Gemeinschaft der Code-Schreibenden und alle Menschen, die sich fürs Programmieren begeistern. Dabei werden die Teilnehmenden in 10-minütigen Vorträgen ihren Enthusiasmus für ihr jeweiliges Steckenpferd miteinander teilen. Ob es dabei um die Schönheit des Hardware-Schreibens oder darum geht, wie man Kindern am besten Programmieren beibringt, ist egal – Hauptsache ist, dass sich das Leuchten in den Augen der Vortragenden auf den Saal überträgt!

https://sourcecode.berlin/enthusiasticon

Das ABC des Freien Wissens

Seit 2014 buchstabiert Wikimedia Deutschland mit einer Veranstaltungsreihe unter dem Prinzip “Das ABC des Freien Wissens” Fragen zur vernetzen Gesellschaft durch. Der Fokus liegt darauf, neue Kontakte und Kooperationen mit an Freiem Wissen Interessierten herzustellen und ihnen zu zeigen, was Wikimedia Deutschland tut. Dazu greifen wir aktuelle gesellschaftliche Themen auf und laden relevante Gäste zur Podiums- und Publikums-Diskussion in lockerer Atmosphäre ein. Die letzten Veranstaltungen behandelten unter F wie Fail die Schönheit des Scheiterns, alternative Vergütung ehrenamtlicher und kreativer Arbeit unter G wie Grundeinkommen und mit H wie Harmonisierung ein einheitliches Urheberrecht für Europa. Die nächste Veranstaltung (I wie Inhalt) findet am 25. Juni statt und dreht sich um offene Kulturdaten. Mit dabei ist beispielsweise der Kulturstaatssekretär Tim Renner. Interessierte sind herzlich eingeladen, nach Berlin zu kommen oder sich per Livestream an der Veranstaltung zu beteiligen.

https://wikimedia.de/wiki/Wikimedia-Salon_-_Das_ABC_des_Freien_Wissens

Wiki Loves Monuments

„Wiki Loves Monuments“ ist ein von der Wikipedia durchgeführter internationaler Fotowettbewerb rund um Bau- und Kulturdenkmäler, der 2015 zum fünften Mal stattfindet. Vom 1. bis zum 30. September können ehrenamtliche Fotografen ihre Denkmal-Bilder unter einer freien Lizenz in das freie Medienarchiv Wikimedia Commons laden, wo sie z.B. in der Wikipedia weiterverwendet werden können. Eine Jury aus Experten und Freiwilligen kürt dann die Gewinner. Wikimedia Deutschland unterstützt die Freiwilligen bei der Organisation des Wettbewerbs und hilft, diesen durch neue Partnerschaften zu vergrößern und zu verbessern. Hier im Video zu sehen ist der Auftakt-Workshop mit Freiwilligen, Wikimedia-Mitarbeitenden und Vertretern des Hessischen Amts für Denkmalpflege, das sich in diesem Jahr mit einem Modellprojekt in Hessen an Wiki Loves Monuments einbringen möchte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wiki_Loves_Monuments_2015/Deutschland

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Monatsbericht Januar 2015

PROGRAMM FREIWILLIGE

Aufgrund der vielen geförderten Aktivitäten der Communitys im Januar, steht im Monatsbericht nur eine kurze Übersicht ausgewählter Projekte. Einen ausführlicheren Bericht gibt es in einem gesonderten Blogbeitrag.

Women edit

Women edit, der monatliche Treff von Wikipedianerinnen, startete am 7. Januar in das nächste Jahr. Während das Projekt bisher von Wikimedia Deutschland umgesetzt wurde, wird die Veranstaltung seit 2015 als rein ehrenamtlich organisierte Reihe von Freiwilligen weitergeführt.

Guide-Camp II

Das zweite Guide-Camp zur nicht-administrativen Konfliktlösung in der Wikipedia fand als dreitägiger Workshop vom 9. bis zum 11. Januar in Berlin statt. Es gibt eine Aufzeichnung des Vortrags von Freitag sowie Ergebnisse und weitere Informationen zum Nachlesen.

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Schöner Scheitern? Schneller Scheitern! – Das ABC des Freien Wissens „F=Fail.“

Die Podiumsdiskussion zum Thema Scheitern fragt, wie produktives Lernen aus Fehlern funktioniert.

 

Die Bahn hat Verspätung. Der Flughafen wird bestreikt. Das Podium sitzt.
Trotz kleinerer Widrigkeiten fanden sich letzten Donnerstag die Autorin Silke Burmester, Gründer Rolf Mathies, Medientheoretikerin Sabria David und Journalist Philip Banse bei Wikimedia Deutschland ein, um über das Scheitern zu sprechen.

Und jetzt: Leistung! Passion! Aber auch: Niederlage. Scham. Einige Aspekte des Scheiterns wurden an diesem Abend abgetastet, gedreht und gewendet.

Andächtig fast wurde die Stimmung am Schluss, als Musiker Erfolg schamanisch beschwörend durch die Reihen schritt: “stürz dich bitte / nicht von der klippe / glaub an erfolg / glaub an erfolg”
Warum interessiert das Thema eigentlich so?

“Mir ist jeder lieber, der irgendetwas versucht, statt rumzusitzen und zu konsumieren.”
Silke Burmester

Scheitern als Quelle produktiver Kraft?

Musiker „Erfolg“: Tu´s mir nach, sag es laut: Glaub an Erfolg! Foto: Christopher Schwarzkopf (WMDE) [CC BY-SA 3.0]

Moderator Philip Banse interessiert vor allem, ob tatsächlich aus dem Scheitern gelernt werden kann, oder ob diese Aussicht eigentlich nur das Trostpflaster des Losers ist. Er fragte die Runde: Kann es wirklich als kreativer Zustand gelten, am Boden zu sein? Ist das Scheitern eine Art produktive Ursuppe, aus der Erkenntnis und Erfolg erwachsen kann?
Die gemäßigte Variante fand Anklang: Man sollte den Zustand einfach am besten als Möglichkeit des Lernens verstehen.

Wie aber kann man ebendieses Lernen lernen? Banse meint, die entscheidende Frage sei, wie man sich mit dem Scheitern fühlt. Es müsste auch Kindern nicht nur beigebracht werden, die richtige Antworte zu nennen, sondern auch mit dem miesen Gefühl umzugehen, wenn es die falsche ist.

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Monatsbericht Dezember 2014

Aufgrund der vielen geförderten Aktivitäten der Communitys im Dezember, steht im Monatsbericht nur eine kurze Übersicht ausgewählter Projekte. Einen ausführlicheren Bericht gibt es in einem gesonderten Blogbeitrag.

PROGRAMM FREIWILLIGE

Frauen- Kultur-Edit-a-thon

Der bisher wahrscheinlich erfolgreichste Edit-a-thon von und für Frauen fand am 12. Dezember in Berlin statt. Mit 16 Teilnehmerinnen konnte das regelmäßige Women-edit-Treffen einen Besucherrekord verzeichnen. Unter den Teilnehmerinnen befanden sich sowohl erfahrene Wikipedianerinnen als auch neue Interessierte. Gemeinsam gearbeitet wurde diesmal an Artikeln zu Frauen im Kulturbereich. Mit der Beteiligung einer Initiatorin des verwandten Wikidones-Projekts aus der katalanischen Wikipedia konnte sich das Netzwerk weiter internationalisieren und vernetzen.

Wikipedia-Arbeitstreffen Löbau

Zum Ausbau und zur Verbesserung von Artikeln rund um die Stadt Löbau und zur Aufnahme von Bildmaterial, fand am 20. Dezember ein spezielles Arbeitstreffen statt. Die Stadt Löbau bot den Wikipedia-Aktiven eine kostenlose Führung durch die Keller der Stadt. Weiterlesen »

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Wir müssen reden. 2015 setzt Wikimedia Deutschland die Diskussion über Freies Wissen fort

In diesem Jahr startete Wikimedia Deutschland drei Veranstaltungsreihen, die sich Aspekten des Freien Wissens aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Kultur und Recht widmeten. 2015 geht es weiter – erweitert und gebündelt zugleich.
Was war, was kommt?

Alles was recht ist: Monsters of Law

Veranstaltungsgäste bei Wikimedia Deutschland. By Katja Ullrich (WMDE) (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Viele juristischen Fragen rund um Freies Wissen und seine Rahmenbedingungen können selbst Experten mitunter nicht ad hoc beantworten. In der Reihe Monsters of Law führen Fachleute mit einem 30-minütigen Vortrag in ihr Thema ein, danach geht es in die offene Diskussion.

Zum Beispiel erklärte Prof. Dr. Katharina de la Durantaye die Modalitäten zur Einführung einer sogenannten Wissenschaftsschranke im Urheberrecht; Rechtsanwalt Lukas Mezger gab eine Orientierung, ab wann die Schöpfungshöhe eines Werkes greift. Vielfältige rechtliche Fragen ranken sich um die Beschäftigung gerade in den Wikimedia-Projekten. Diese sollen auch 2015 weiter von Experten und Mitgliedern der Wikimedia-Communitys diskutiert werden.
(1. Termin: 12. Februar 2015, siehe unten)

 

Sich ein Bild machen von der Welt: Digitale Kompetenzen.

Die Reihe Digitale Kompetenzen drehte sich um die Fähigkeiten, die für den Umgang mit sich verändernden Informations- und Kommunikationsverhältnissen wichtig sind. Diese bilden die  Grundlage, um in der digitalen Gesellschaft nicht nur mitzumachen, sondern sie auch selbst zu gestalten, auch in den Wikimedia-Projekten. Die Reihe fand im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2014 – Die Digitale Gesellschaft statt und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Gemeinsam mit Fachleuten und interessierten Gästen wurde über Themen wie Datenschutzbewusstsein, die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt sowie über die Rolle von Filteralgorithmen auf die Informationen, die wir im Netz angezeigt bekommen diskutiert.

So einfach wie das ABC?

Das ABC des Freien Wissens (Logo). By Markus Büsges, leomaria (Wikimedia Deutschland e. V.) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

In der Reihe Das ABC des Freien Wissens  werden Themen mit Bezug zur Wiki-Welt diskutiert, die zur Wissenserstellung und – verbreitung wichtig sind. Über viele dieser Themen wird vor dem Hintergrund der vernetzten Gesellschaft neu nachgedacht, Vieles muss neu ausgehandelt werden. Unter anderem wurde über die Buchwirtschaft im digitalen Raum (B=Buchmarkt u.a. mit Kathrin Passig) oder die zunehmende Verdatung des Menschen (D=Datenberg, u.a. mit Fukami) diskutiert. Für den Rahmen gibt es frei lizenzierte Musik und jeweils einen künstlerischen Beitrag, der das Thema aufnimmt.

Insgesamt wurde bei 15 Diskussionsabenden diskutiert (je 5x Das ABC des Freien Wissens und Digitale Kompetenzen, 4x Monsters of Law), mit insgesamt 39 Fachleuten auf dem Podium und rund 430 Gästen in unseren Räumen vor Ort am Tempelhofer Ufer. Alle Veranstaltungen konnten per Livestream angeschaut werden und sind weiterhin als Videos abrufbar.

Website Das ABC des Freien Wissens
Website Digitale Kompetenzen
Website Monsters of Law

2015: Bleibt alles anders

Die Reihe Das ABC des Freien Wissens wird im nächsten Jahr um Themen aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Freie Software erweitert. Die Vielfalt der Themen, die mit Freiem Wissen verbunden sind, zunehmend etwa der Bereich Open Educational Resources, kann hier gespiegelt werden.
Am 29. Januar beginnen wir mit „[F=Fail] Die Schönheit des Scheiterns.“ Gäste sind unter anderem Henriette Fiebig, Wikipedianerin der ersten Stunde, Rolf Mathies, Chef des Venture Capital-Unternehmens earlybird und Erfolg als musikalischer Gast. Philip Banse übernimmt die Moderation.

Im nächsten Jahr startet Monsters of Law am 12. Februar mit dem aktuellen Stand zum Thema Wiki-Immunity. Referent ist Jan Mönikes, Anwalt und Experte für Medien- und Presserecht, der sich unter anderem mit der Durchsetzbarkeit von äußerungsrechtlichen Urteilen gegen Wikipedia beschäftigt.

Wir freuen uns auf ein diskussionsreiches neues Jahr!

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Monatsbericht Oktober 2014

PROGRAMM FREIWILLIGE

Aufgrund der vielen geförderten Aktivitäten der Communitys im September steht im Monatsbericht nur eine kurze Übersicht. Einen ausführlicheren Bericht gibt es in einem gesonderten Blogbeitrag.

Ein außergewöhnliches Fotoprojekt wurde in den Monaten September und Oktober vom Openstreetmap-Mapper und Wikipedianer Jotpe durchgeführt. Etwa 450 Kilometer wanderte er  entlang dem Fernwanderweg Israel National Trail. Mit im Gepäck war eine Kamera aus dem Wikimedia-Technikpool. So darf man sich auf viele spannende georeferenzierte Bilder von Land und Leuten freuen.

Weitere Fotoprojekte wurden auf der LinuxCon und Linux Plumbers Conference und dem DTM Saisonfinale in Hockenheim umgesetzt. Weiterlesen »

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Monatsbericht August 2014

PROGRAMM FREIWILLIGE

Aufgrund der vielen geförderten Aktivitäten der Communitys im August steht im Monatsbericht nur eine kurze Übersicht. Einen ausführlicheren Bericht gibt es in einem gesonderten Blogbeitrag.

Fotoprojekte

Noch immer läuft der Festivalsommer auf Hochtouren: Auf 28 Veranstaltungen waren die Fotografinnen und Fotografen im August mit Fototechnik zugegen, um Festivals zu dokumentieren und die Wikipedia-Artikel zu Musikschaffenden aller Spielrichtungen zu bebildern. Weitere von Freiwilligen durchgeführte und von Wikimedia Deutschland geförderte Events waren:

  • 20.–24.08.: Besuch zur Rallye Deutschland in Trier und Umgebung
  • 23.–24.08.: DFB Beachsoccer Cup in Warnemünde
  • 29.–31.08.: WLM-Fototour durch Erfurt als Auftaktveranstaltung zum diesjährigen Wiki-loves-Monuments-Fotowettbewerb
  • 31.08.: Fotoprojekt im Sächsischen Landtag

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Monatsbericht Juli 2014

PROGRAMM FREIWILLIGE

Aufgrund der vielen geförderten Aktivitäten der Communitys im Juli steht im Monatsbericht nur eine kurze Übersicht. Ausführliche Informationen gibt es im gesonderten Blogbeitrag.

Fotoprojekte

Auch im Juli nahmen Ehrenamtliche wieder an Veranstaltungen aus den Bereichen Kultur, Sport und Politik teil um Freies Wissen zu generieren. Allein das Projekt Festivalsommer verzeichnete im Juli rund 30 Veranstaltungen. Weitere von Freiwilligen durchgeführte und von Wikimedia Deutschland geförderte Events waren:

01.07.: Besuch im Europaparlament, für Fotoaufnahmen des neu gewählten Parlaments und Absprachen über zukünftige Aktivitäten (siehe auch Wikipedians in European Parliament)

06.07.: Ironman Germany

07.07.: Pressetermin zur Filmpremiere der Dokumentation „Verräterkinder – Die Töchter und Söhne des Widerstands“ für Foto- und Filmaufnahmen von Regisseur und Zeitzeugen

16.–17. 07.: Fotoprojekt Bremische Bürgerschaft und Bremer Weserstadion

22.07.: Pressekonferenz zum 10. „Tag der Legenden“ mit Fußball-Profis wie Karl-Heinz-Körbel, Thomas von Heesen und Thomas Berthold, unter der Moderation von Lou Richter Weiterlesen »

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OpenGLAM-Arbeitsgruppe – Worum geht es und wie kann ich mitmachen?

Am 15. Juli, zum Start des OKFestivals, fand bei Wikimedia Deutschland ein OpenGLAM-Workshop statt (siehe auch Bericht vom 14. Juli). Wikimedia Deutschland, die Open Knowledge Foundation Deutschland und das Projekt DM2E luden Interessierte ein, einen Überblick zum Stand der Offenheit von Kulturdaten im deutschsprachigen Raum zu gewinnen. Was offene Kulturdaten sind, kann hier nachgelesen werden. Das Interesse an der Veranstaltung war groß, deutlich mehr Leute als erwartet kamen und tauschten sich angeregt über ihre Erfahrungen aus, auch im internationalen Bereich.

Inputs kamen von:

  • Volles Haus beim OpenGLAM-Workshop. Foto: Lilli Iliev (WMDE), CC-BY-SA-4.0

    Lieke Ploeger, Open Knowledge Foundation. Lieke erklärte, was Open GLAM bedeutet und welche Gruppen es bereits gibt, die über die Vorteile der Öffnung von Kulturdaten informieren.

  • Joris Pekel, Europeana, erläutere am Beispiel des Rijksmuseums, warum die Freigabe von Bildern in hoher Auflösung für Museen von Vorteil sein kann.
  • Stephan Bartholmei, Deutsche Digitale Bibliothek, redete über die häufigsten Schwierigkeiten, mit denen er bei der Öffnung von Kulturdaten konfrontiert ist.
  • Lydia Pintscher, Wikidata, WMDE, präsentierte die Möglichkeiten, die Wikidata bezüglicher offener Kulturdaten bietet.
  • Helene Hahn, OKF DE, zeigte am Beispiel des Kultur-Hackathons Coding da Vinci, wie Institutionen bereits Datensätze freigeben.
  • Daniel Mietchen stellte GLAM-Wiki-Kooperationen in der Wissenschaft vor.

Ziel der Veranstaltung war es, den Startschuss für eine deutsche OpenGLAM-Arbeitsgruppe zu geben. Darüber, wie solche Arbeitsgruppen funktionieren, was gut läuft und was vermieden werden sollte, konnten Beat Estermann und Sanna Marttila Auskunft geben. Beat gründete die OpenGLAM Switzerland-Arbeitsgruppe, Sanna die OpenGLAM-Gruppe Finnland und beide hatten Tipps für gutes Gelingen dabei.

Nächste Schritte

Interessierte können sich ab sofort in die neue OpenGLAM-Mailingliste eintragen. Hier wird über die nächsten Treffen und erste Ideen zu gemeinsamen Initiativen und Projekten der Arbeitsgruppe informiert. Auch werden hier Einladungen zu interessanten Veranstaltungen und Hinweise zu Neuigkeiten rund um offene Kulturdaten zu finden sein.

Weiterführende Links:

Alle Vortragsfolien finden sich im Blogbeitrag „Starting the OpenGLAM local group for Germany“ von Lieke Ploeger.

Stephan Bartholmei – Deutsche Digitale Bibliothek
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