Posts Tagged ‘Kultur’



Messen und Massen – Wichtige Trends in der Zusammenarbeit von Kultureinrichtungen mit der internationalen Wikimedia Bewegung

 in brief: scaling up both for GLAMs and for the Wikimedia movement was the most relevant issue on the conference.

London 14. April 2013. Durch die Reihen des Auditoriums geht ein Lächeln. Mehr und mehr der Anwesenden schauen von ihren elektronischen Geräten auf und folgen staunend bis amüsiert der Wortakrobatik von Michael Edson. In gereimten wortspielerischen Versen enthüllt uns der Netzdirektor der Smithonian Institution seine digitale Zukunftsvision. So etwas erlebt man wohl nur auf einer GLAM Konferenz. Offenbar zu Recht kokettiert das englische Akronym GLAM* für (Galleries, Libraries, Archives and Museums) für Kultur- und Gedächtnisinstitutionen selbstironisch mit dem „glamourous touch“, der der Kulturarbeit auch gern anhaftet.

Entscheidende Vokabel an den zwei Tagen im Konferenzzentrum der British Library aber war „Scaling up“. Ob Lizzy Jongma vom Amsterdamer Rijksmuseum oder Wikipedianerin Shani Evenstein aus Israel, Katie Filbert für Wikidata aus Berlin oder John Byrne, ehemaliges Präsidiumsmitglied von Wikimedia UK, sie alle folgten Michael Edson, der nach seinem Gedicht „Jack the museum“ uns alle mit Zahlen und Skalen bombardiert hatte. In dem Bemühen, Wissen und Kulturerfahrung für alle Menschen zugänglich zu machen, sollten GLAM Einrichtungen und digitale Plattformen, wie sie die Wikimedia Projekte darstellen, zusammenarbeiten. Sie müssen nicht nur noch stärker kooperieren, sondern dies zudem in einem noch größeren Umfang und noch schneller tun. Denn das Interesse der Welt verändert sich durch die veränderten Möglichkeiten der digital verfügbaren Rezeptionsoptionen so rasch, dass denjenigen gesellschaftlichen Bereichen, die hier nicht mitgehen, droht, bald in das diffuse Abseits der Nichtwahrnehmung abzugleiten.

London: Jack the museums. Michael Edson rhymes and rocks the audience.

 

Mehrwert als Argument

Bei allen Elogen auf die Wikipedia auch in London – bitte keine Illusionen. Es braucht noch immer Argumente in den Gesprächen mit den Kultureinrichtungen, und hier waren die Sessions sehr ergiebig. Am Samstag trugen so ziemlich alle Konferenzteilnehmer mit Nick Poole, Direktor des englischen Dachverbandes der Gedächtnisinstitutionen Collection Trust , engagiert die Ergebnisse des Wochenendes zusammen. Wesentliche Stichworte zum Thema Mehrwert waren Förderung der Kreativität durch Nachnutzung, breitere Aufmerksamkeit in der Gesellschaft durch die Erschließung weiterer Zielgruppen über die digitalen Plattformen, verbesserte Sichtbarkeit der Sammlung eines Museums oder Archivs durch die Öffnung der Depots und Steigerung der Bedeutung der Institution durch vermehrte Nutzung der Sammlung in der Wissenschaft, die erstere einfacher rezipieren kann, wenn diese digital zugänglich ist.
Aber auch hier ging es um „Scale“. Denn wenn man 10% der Bevölkerung erreicht hat, dann heißt das doch, dass man 90% noch nicht erreicht hat. „Welches kreative Potenzial liegt ungehoben da draußen?“, provozierte Georgia Angelaki vom griechischen Nationalen Dokumentationszentrums. Diese Frage griff Lizzy Jongma auf und forderte energisch, aus dem Beispiel Van Goghs zu lernen. Der junge Van Gogh besuchte das Rijksmuseum in Amsterdam im 19. Jahrhundert – natürlich noch analog. Tief inspiriert durch die Gemälde Rembrandts und dessen fast bildhauerischen Umgang mit den Farben schuf Van Gogh seinen eigenen Stil, der Farben eine unverwechselbare Plastiziät verleiht. Den potenziellen Van Goghs jenseits der Museumshallen möchte das Rijksmuseum durch den freien Zugang zu 110.000 hochauflösenden Bildern ihrer Sammlung im Rijksstudio neue Optionen zur Inspiration eröffnen. Diesem Optimismus wird sich doch kaum jemand verschließen wollen.

Wissenstransfer als Nadelöhr

Trotz allem Enthusiasmus, mit dem uns die digitalen Welten versprechen, die globalen Massen zu erreichen – vielerorts fehlt es doch noch an Know How zu den Werkzeugen und Plattformen. Auch wenn  wohl kaum jemanden auf der Konferenz, das bestechende Potenzial der Wikipedia und anderer Wikimedia Projekte auch im Verbund mit der Europeana bestreiten würde – wie man es für sich nutzen kann, ist dann doch vielen in den Kultureinrichtungen unklar. Wir brauchen mehr Wikipedianer vor Ort, war daher das Credo der hauptamtlichen GLAM Koordinatoren auf der Konferenz. Eine interne Mailingliste als Plattform zum verbesserten Austausch von Konzepten zur Mobilisierung und Empowerment des digitalen Ehrenamtes der Wikipedianer wurden auf der Konferenz zugleich umgesetzt.

Das von Wikimedia Deutschland in diesem Jahr eingeführte Projekt „GLAM on Tour“ wurde als nachahmenswert eingestuft. Bei „GLAM on Tour“ regt der Bereich „Politik und Gesellschaft“ von Wikimedia Deutschland die Begegnung lokaler Gruppen von Wikipedianern, WMDE Vereinsmitgliedern und Akteuren der Kultureinrichtungen vor Ort durch die Organisation von interaktiven Formaten wie Schreibwerkstätten und Exkursionen an. Erste Stationen sind das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg (voraussichtlich im Spätsommer 2013), in Hamburg die Hamburger Kunsthalle (Mai 2013). Die Braunschweiger Community stürzt sich im Juni 2013 auf das römische Schlachtfeld, im Rahmen einer Ausstellung, die das 3landesmuseum in Braunschweig organisiert.

Es waren also erkenntissreiche Tage in London, auch wenn keine Zeit für einen Museumsbesuch blieb.

 

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GLAMcamp London: Zwei Tage in der größten Bibliothek der Welt

Am 15. und 16. September fand in der British Library in London das GLAMcamp 2012 statt. Aus Deutschland reisten Peter Weis, Daniel Mietchen (Wikimedian in Residence on Open Science, Open Knowledge Foundation Deutschland) und Kilian Kluge (Wikipedian in Residence bei der Stiftung Stadtmuseum Berlin, Wikimedia Deutschland) in die britische Hauptstadt.


Die British Library ist mit mehr als 15 Millionen Sammlungsobjekten die größte Bibliothek der Welt

Photograph by Mike Peel (mikepeel.net), CC-BY-SA 2.5

Das GLAMcamp fand als Ersatz für eine GLAM-Konferenz statt, die ursprünglich zu diesem Termin geplant war, im Sommer allerdings auf April 2013 verschoben wurde. Das Camp diente zwar auch der Vorbereitung dieser Konferenz, im Mittelpunkt stand aber der interne Austausch der Community.

So kamen etwa 35 GLAM-Aktivisten aus den USA und Europa in London zusammen, darunter insbesondere auch viele „Wikipedians in Residence“, die zurzeit in einer kulturellen Einrichtung aktiv sind. Die Summe an Erfahrungen und Expertise, die in London zusammenkam, war außergewöhnlich, so dass um das Tagungsprogramm herum immer wieder spannende und vor allem für die Beteiligten lehrreiche Gespräche entstanden.

Das Conference Center der British Library (die mit Andrew Gray selbst einen „Wikipedian in Residence“ beschäftigt) erwies sich als hervorragender Veranstaltungsort, nicht nur durch die ideale Lage im Herzen der britischen Hauptstadt. Die Gruppe konnte sich flexibel auf drei Tagungsräume und ein großes Foyer verteilen, die technische Ausstattung und besonders die zahlreichen im Boden eingelassenen Steckdosen ließen keine Wünsche offen.

Wo steht die GLAM-Community?

Nach der Begrüßung durch Ashley Van Haeften, Mitglied des Boards von Wikimedia UK, und der Ankündigung, dass es im Rahmen des Tagungsprogramms keine Präsentationen und Projektberichte geben werde, ging es direkt mit einer Runde „Lightning Talks“ los. Thema war beispielsweise der Mangel an Audiomaterial in der Wikipedia, fast gänzlich fehlen etwa Höreindrücke von Orten („Wie hört es sich Mittwochmorgen am Piccadilly Circus an?“), Verkehrsmitteln oder Tieren. Insbesondere für Sehbehinderte und Blinde wären solche Ergänzungen zum Text äußerst wertvoll.

Nach diesem Einstieg teilte sich die Gruppe, um in kleinerer Runde inhaltlich zu arbeiten. Ein Diskussionsthema war hierbei die Frage, was eine internationale GLAM-Organisation, also ein imaginärer Dachverband der GLAM-aktiven Wikipedianer, leisten sollte. Dieses Brainstorming brachte schnell die Stärken und Schwächen der jetzigen „GLAM-Bewegung“ zutage. So ist zwar der interne Austausch gut organisiert, aber es fehlt an zentralen Anlauf- und Beratungsstellen sowohl für Wikipedianer als auch für kulturelle Einrichtungen. Gewünscht wurde beispielsweise ein „GLAM-Callcenter“, das bei kleineren Problemen selbst Unterstützung bieten und andernfalls an die richtigen Ansprechpartner verweisen kann.

Eine weitere Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit den unzähligen Aktionsformen, die im GLAM-Bereich genutzt werden und versuchte, diese auf möglichst greifbare, grundlegende Konzepte zu reduzieren. Zahlreiche Veranstaltungen haben beispielsweise zum Ziel, in einer konzertierten Aktion vor Ort eine Stadt oder Region zu dokumentieren, ein ähnliches Konzept wurde sowohl im Zusammenhang mit Wiki Loves Monuments als auch mit Museen schon erfolgreich umgesetzt. In London wurde nun versucht, aus den zahlreichen Erfahrungen die wesentlichen Schritte zu extrahieren und zu möglichst übersichtlichen Anleitungen zusammenzustellen. Diese Arbeit soll fortgesetzt werden, als Musterbeispiel sei hier auf das Edit-a-thon How-to verwiesen.

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Open Knowledge in Action: Es gibt noch viel zu tun …

GLAMbora report aus Helsinki: Man trifft sich in einem gepflegten Konferenzraum. Das Ambiente ist deutlich angenehmer gestylt als an vergleichbaren Orten in Berlin oder Dornbirn. Helsinki feiert seinen 200. Geburtstag und sich als Welthauptstadt des Designs. Davon profitierten die Besucher des Welt ersten Open Knowledge Festivals. Etwa dreißig Teilnehmer trafen sich zum Teilevent „Building Cultural Commons“ zu Gast bei der finnischen Stiftung Sitra . Neben finnischen Open-Access-Aktivisten und Vertretern von Kultureinrichtungen (nachfolgend GLAMs nach dem englischen Akronym für Galeries, Libraries, Archives and Museums) waren US-amerikanische und europäische Open-Data-Akteure da. Präsentationen wurden gezeigt, ein Etherpad zusammengeschrieben und eifrig diskutiert. Aber was bleibt?

Paul Keller von Kennisland machte in seinem Vortrag deutlich, wie schwierig die Zusammenarbeit mit GLAMs bis heute ist. Das zentrale Problem ist die oft schwierige Rechtslage. Wir alle sprechen mit den Kultureinrichtungen über die digitale Öffnung, aber sie sind nur selten tatsächlich die Lizenzeigentümer der Kulturschätze, die sie horten. Und selbst, wenn sie die Sachwalter von gemeinfreien Erbstücken sind, dann fällt es ihnen sehr schwer, auf ihre bisherige Souveränität als Doyen zu verzichten. Viele möchten die Kontrolle über die Interpretation und Verfügung ungern mit dem „Unbekannten“ im Netz teilen. Trotz der Fortschritte, die erzielt wurden, bleibe noch viel zu tun, klagt Keller. Sein Credo von mehr Austausch über Fallbeispiele und mehr konzertierte Lobbyarbeit die Lizenzrechtsfragen betreffend zog sich wie ein roter Faden durch die kommenden Sessions.

Auch Harry Verwayen von Europeana schilderte anhand des bald schon sprichwörtlichen Beispiels des inzwischen gelben Milchmädchens von Vermeer zwar die guten Fortschritte beim freien Zugang zu den Metadaten der GLAMs. Wissenschaftler und Laien können so schneller die Orte finden, an denen die Quellen gelagert werden, nach denen sie suchen. Nur müssten jetzt die nächsten Schritte unternommen werden, um diese Veröffentlichung für alle stärker nutzbar zu machen. Wie Keller sah auch er Wikipedia und ihre Schwesterprojekte als ein Vorbild, dessen Potenziale aber noch auszuweiten seien.

Auch die nachfolgenden Beiträge zeigten: Wir, die Open-Data-Akteure, müssen stärker und kontinuierlicher zusammenarbeiten, wenn wir tatsächlich das kulturelle Erbe in das digitale Zeitalter mitnehmen wollen. Dafür brauchen wir noch mehr Vermittler, die verständnisvoll zwischen beiden Welten– der der GLAMs und der der Netzaktivisten – vermitteln. Wir brauchen mehr Ideen und Geschäftsmodelle, die das digitalisierte Kulturerbe lebendig werden lassen. Ein Beispiel ist die Verlinkung von Metadaten der Deutschen Nationalbibliothek über die Personennamensdatei zu Wikipedia-Artikeln. Ein anderes die App eines Reiseführer-Verlages, die dem User denkmalgeschützte Bauwerke in seinem Umfeld anzeigt, diese mit ggf. vorhandenem Wikipedia-Artikel verlinkt und gleichzeitig den User einlädt, sein Foto des Denkmals auf Wikimedia Commons hochzuladen. Zur Entwicklung solcher und ähnlicher kreativer Geschäftsmodelle müssen Entwickler und Kultureinrichtungen aber enger vernetzt werden. Wir könnten als gemeinnützige Organisationen mit Brücken in die Freiwilligenarbeit diesen Dialog befördern. Und Michael Edson von der US-Smithsonian Institution forderte die Kultureinrichtungen auf, die dafür nötigen Ressourcen durch Umschichtung freizumachen. Die Organisatoren des Festivals für den GLAM-Bereich, Sam Leon und Joris Pekel von der Open Knowledge Foundation, haben es dankenswerter Weise übernommen, alle engagierten Mitstreiter u.a. zu nachfolgenden Arbeitskreisen einzuladen:

* Lobbyarbeit für Urheberrechtsliberalisierung und Verwaiste Werke

* Dokumentation der Fallbeispiele

* Verbesserte Erforschung der Bedarfe der GLAM (Screening)

* Ideen für Veranstaltungsformate für mehr Vernetzung

Wer weiß, vielleicht machen wir zusammen in Brüssel eine WG auf und nennen sie Commune ouverte 3.0. Dort feiern wir mit den Kulturleuten GLAMouröse Liberationparties. So machen es doch die Wirtschaftslobbyisten! Wäre nicht das schlechteste Ergebnis einer ganztägigen Session im regnerischen Helsinki.

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Wikipedia trifft Archäologie

Berlin: Der erste offizielle Wikipedian in Residence im noblen Deutschen Archäologischen Institut


Als vor zwei Jahren in London Liam Wyatt als erster Wikipedian in Residence als humane Schnittstelle zwischen der Welt der Wissenschaften  und der nicht weniger anspruchsvollen Welt der Wikipedia vermittelte war nicht absehbar, dass es so bald schon gelingen würde am rennomierten Deutschen Archäologischen Institut  (DAI) den ersten Wikipedian in Residence in Deutschland zu installieren. Marcus Cyron wird in den nächsten sechs Monaten als Botschafter von Berlin Dahlem aus in die über die ganze Welt verteilten Grabungsstätten  und zurück in die bald 200-jährige Forschungsgeschichte des Instituts wirken und dabei möglichst viele Wikipedianer und Mitarbeiter des DAI miteinander an den virtuellen Schreibtisch bringen. Geplant sind gemeinsame Workshops und Führungen, aber auch Studienreisen zu den näher gelegenen Grabungsorten. Ich freue mich schon auf Marcus Berichte hier im Blog.

Nach der Kooperation mit der Open Knowledge Foundation, in der Daniel Mietchen als Resident wirkt, und der jetzt beginnenden am DAI startet im Juli die dreimonatige Kooperation mit der Stiftung Berliner Stadtmuseum im Rahmen der Ausstellung BERLINmacher. Hier kann man sich noch bis zum 15. Juni auf die Position des Wikipedian in Resident bewerben.

Unser Ziel ist es, durch die Residents wie auch Veranstaltungen wie „Wikipedia trifft Altertum“ gemeinsam mit aktiven Wikipedianern allgemein die Zusammenarbeit zwischen Wikimedia-Projekten und wissenschaftlichen sowie kulturellen Einrichtungen zu fördern. Wissensvermittlung ist jenen wie auch uns ein gemeinsames Anliegen. Zu Teil blicken die Einrichtungen auf eine sehr lange Tradition der Wissensvermittlung und Bewahrung zurück. Der Austausch über deren Methoden und Medien und denen, derer wir uns in der Wikipedia und den anderen Wikimedia Projekten bedienen können, kann für beide Seiten nur fruchtbar sein. Gleichzeitig wollen wir gewissermaßen vor Ort natürlich für die Befreiung des Wissens werben. Wer die öffentliche Diskussion zum Urheberrecht in den Medien verfolgt, kann sich vorstellen, dass zu unseren Aufgaben viel Aufklärungs- und Beziehungsarbeit im besten Sinne gehört. In diesem Sinne stehen wir erst am Anfang einer spannenden Entwicklung und ich freue mich, wenn wir uns gemeinsam auf die Erforschung der Möglichkeiten machen.

Detailliertere Informationen zum Wikipedian in Residence im DAI sind unserer Pressemitteilung  zu entnehmen.

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