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Vandalismusbekämpfungstreffen in Frankfurt / Main

Ein Erfolgsgeheimnis der Wikipedia ist, dass jeder auch anonym fast jede Seite bearbeiten darf. Jeder, der einen Fehler korrigieren oder einen Artikel erweitern möchte, kann dies über den „bearbeiten“-Button tun. Durch diese Offenheit war es möglich, dass in den verschiedenen Wikimedia-Projekten Millionen Artikel entstehen konnten.

Allerdings ist nicht jede Änderung hilfreich: Neben gut gemeinten Änderungen, bei denen lediglich die Wiki-Syntax nachbearbeitet werden muss, gibt es auch Änderungen, die nicht das Ziel haben die Wikipedia zu verbessern. Die sogenannten RCler (engl. recent changes – RC) haben es sich zur Aufgabe gemacht Vandalismus zu bekämpfen. Am 12. und 13. Mai trafen sich Mitarbeiter des WikiProjekts „Vandalismusbekämpfung“ zu einem Workshop in Frankfurt am Main. Die Mitarbeiter des Projekts kümmern sich schwerpunktmäßig um die Bekämpfung von Vandalismus indem sie durch die systematisch die letzten Änderungen kontrollieren. Dabei bedienen sie sich oft moderner Hilfsmittel wie Skripten oder Tools. Sie halten dabei gewisse Grundsätze ein, die wegen des Umgangs mit Neulingen in diesem Bereich unerlässlich sind.

Der Workshop erörterte die verschiedenen Typen von Vandalismus, ihrer Abgrenzung von anderen nicht hilfreichen Bearbeitungen sowie den sinnvollen Einsatz von Werkzeugen bei der Vandalismusbekämpfung. Wichtig war den Teilnehmern nicht nur die Bekämpfung des Vandalismus sondern auch ein angemessener Umgang mit Neulingen, da die Erfahrung gezeigt hat, dass auch bei guten Autoren die ersten Änderungen oftmals wenig hilfreich waren. Aus diesem Grund wird auch eine Erhöhung der Einstiegshürde abgelehnt, zumal die Intensität des Vandalismus in der deutschsprachigen Wikipedia seit der Einführung der gesichteten Versionen im Jahr 2007 stark abgenommen hat.


Ein Werkzeug, das von vielen Vandalismusbekämpfern eingesetzt wird, ist Huggle. Es erhöht die Geschwindigkeit, mit der Änderungen gesichtet, ggf. zurückgesetzt und User verwarnt werden im Vergleich zu anderen Werkzeugen und der manuellen Prüfung deutlich. Der Einsatz von Huggle wird von vielen Wikipedianern kritisch gesehen und wurde daher während des Workshops ausführlich diskutiert. Die hohe Geschwindigkeit, mit der gearbeitet werden kann, verlangt nicht nur Sorgfalt bei der Prüfung der Änderung sondern auch bei der Ansprache. Die Ansprache erfolgt überwiegend über Vorlagen. Die Ansprache über Textvorlagen alleine ist schon kritisch, da die meisten Menschen nur ungern mit unpersönlichen Textbausteinen konfrontiert wurden. Wenn dann auch noch die falsche Vorlage verwendet wird und ein gutwilliger Nutzer angesprochen wird wie ein pubertärer Vandale, dann verfehlt die Ansprache ihren Zweck. Ein Ergebnis des Workshops war neben der Überarbeitung der von Huggle verwendeten Vorlagen ein geschärftes Verständnis zum richtigen Einsatz des Werkzeugs.

Vandalismusbekämpfung ist kein Problem, dem sich nur die deutschsprachige Wikipedia stellen muss. Wenig hilfreiche oder gar destruktive Änderungen gibt es in allen Wikimedia-Projekten. Während die deutschsprachige Wikipedia über ein eingespieltes Team von RClern, Oversightern und Stewards verfügt, fehlen gerade in kleineren Projekten die Strukturen und Mitarbeiter. Diesen Projekten hilft das Small Wiki Monitoring Team, zu dem auch einige Mitarbeiter des WikiProjekts „Vandalismusbekämpfung“ gehören.

Eine Dokumentation der Ergebnisse findet sich hier

O. Koslowski

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Wikipedia Academy 2012: Anmeldung eröffnet, Programm veröffentlicht

Vom 29. Juni bis 1. Juli 2012 findet in Berlin die Wikipedia Academy: Research and Free Knowledge (#wpac2012) statt. Wikimedia Deutschland organisiert die Konferenz erstmalig in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin und dem Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf der Forschung mit, über und in Wikipedia. Aber nicht nur das! Auch Forscher, die sich wissenschaftlich mit Freiem Wissen und dessen Implikationen auf Forschung und Gesellschaft beschäftigen, sind herzlich eingeladen, an der dreitägigen Konferenz teilzunehmen. Mit der Academy sprechen wir ein internationales Publikum an; die Konferenzsprache ist Englisch.

Die Wikipedia Academy 2012 findet am Freitag und Samstag an der Freien Universität Berlin, School of Business & Economics, Garystrasse 21 statt. Der Veranstaltungsort für Sonntag wird noch bekannt gegeben.


Anmeldung

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung notwendig und ab sofort möglich. Der Eintrittspreis beträgt 60 Euro (30 Euro ermäßigt). Zum Anmeldeformular.

Programm

Das vorläufige Programm findet sich auf der Website. Wir behalten uns noch kleine Änderungen vor.

Freitag

Im Vorprogramm der Academy am Freitagvormittag bieten wir drei Workshops zu den Themen Wikipedia Data Analysis for Researchers, Toolserver und GLAM Tools. Für diese Workshops ist eine gesonderte Anmeldung erforderlich (ebenfalls über das Anmeldeformular), die Teilnahme kostet 10 Euro.

Offizieller Beginn der Academy ist dann am Freitag gegen 13:30 Uhr. Benjamin Mako Hill, Forscher am MIT Media Lab und der MIT Sloan School of Management, Fellow am Berkman Center for Internet and Society, Free Culture Activist und Advisor der Wikimedia Foundation, wird mit einer Keynote Lecture das Konferenzthema Wikipedia and Research einleiten. Am Nachmittag bieten wir beim so genannten Speed Geeking die Gelegenheit, in einem alternativen Format Forschungsprojekte, -vorhaben oder -ideen kennenzulernen. Daran anschließend gibt es die ersten Paper Sessions. Unserem Call for Papers sind zahlreich internationale Forscherinnen und Forscher gefolgt. Bei den Paper Sessions werden sie ihre wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema Wikipedia und Freies Wissen präsentieren. Daran schließt ein Panel über Wikipediaforschung und Wikipedia-Community an.

Samstag

Am Samstag werden in drei Programmblocks weitere Forschungsarbeiten (Papers) vorgestellt. Wir planen eine Diskussionsrunde zur Wissenschaftskommunikation mit Wikis und Blogs. Die Lightning Talks am späten Nachmittag bieten die Möglichkeit, prägnant und in Kürze weitere Forschungsergebnisse oder -vorhaben zu präsentieren.

Sonntag

Am Sonntag öffnen wir die Academy für ein größeres Publikum und laden neben Wikipediaforschern auch all diejenigen ein, die sich mit verschiedenen Aspekten von Wikipedia und den Schwesterprojekten, mit Free Culture, Freien Lizenzen, Open Data oder Freier Software befassen.

Nach einer Keynote Lecture von Sarah Stierch (Community Fellow bei der Wikimedia Foundation, Beraterin und Expertin für Themen wie Gender Gap und GLAM) zum Thema Wikipedia and Diversity bietet der ausgedehnte Free Culture Brunch eine ausgezeichnete Möglichkeit zur internationalen und interdisziplinären Vernetzung. Daran schließt das Free Knowledge Panel am Nachmittag an: Unter Moderation von Matthias Spielkamp von irights.info diskutieren unter anderem Jeanette Hofmann (HIIG) und Sebastian Hauss (Universität Konstanz) über die sozialen Aspekte Freien Wissens.

Den festlichen Abschluss der Wikipedia Academy bildet die Verleihung des Zedler-Preises am Sonntag gegen 15 Uhr. Mit diesem Preis zeichnet Wikimedia Deutschland Personen, Gruppen oder Projekte aus, die sich im Jahr 2011 ganz besonders für Freies Wissen engagiert haben. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Academy sind herzlich eingeladen, an der Verleihung teilzunehmen.

Die Veranstaltung endet gegen 17 Uhr – früh genug also, um es pünktlich zum Finale der Fußball-Europameisterschaft nach Hause oder vor die nächste Großleinwand zu schaffen.

 
Wir freuen uns auf unsere Gäste aus Wissenschaft und Forschung, ihre vielen unterschiedlichen Schwerpunkte und einen angeregten Austausch bei der Wikipedia Academy 2012. Ebenso willkommen sind Wikipedianer und Communitymitglieder, die sich mit den wissenschaftlichen Aspekte von Wikipedia und Freiem Wissen beschäftigen und an einem intensiven Austausch mit der Wissenschaft interessiert sind.

Alle Fragen beantwortet das Academy-Team (academy@wikimedia.de): Nicole Ebber, Angelika Adam, Maria Rößler und Denis Barthel

 

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re:publica 2012 – Rückblick auf drei Tage für Freies Wissen

Wikimedia Deutschland auf der re:publica 2012 (Foto: Raimond Spekking, CC-BY-SA 3.0*; via Wikimedia Commons)

Am Freitag, den 4. Mai, endete die größte deutsche Web-Konferenz mit ihrem dritten Veranstaltungstag. Wie im Vorfeld angekündigt, war Wikimedia Deutschland in diesem Jahr zum ersten Mal mit einem eigenen Stand vor Ort, um über Freies Wissen aufzuklären. Die Idee dieses festen Anlaufpunkts für Neugierige zahlte sich aus. Zwar ist die re:publica traditionell ein Ort, an dem netzaffine Menschen schnell ins Gespräch kommen, aber der Wikimedia-Stand machte den Verein über alle drei Tage für jeden Besucher permanent sichtbar. Der offene Raum mit kleiner Bühne lag mitten in der Haupthalle des Veranstaltungsortes, die Zugang zu den acht Rednerbühnen der re:publica bot. An uns und unseren Themen führte also kaum ein Weg vorbei!

Unser Programm

In den Vorbereitungen zur Veranstaltung ging es uns darum, am Stand mit einem gut ausgelasteten Programm über Ziele des Vereins zu informieren und, natürlich, jederzeit für Fragen und Antworten zur Verfügung zu stehen. Erfahrene Wikipedia-Aktive und Mitarbeiter der Geschäftsstelle riefen in ihren Präsentationen und Diskussionsrunden zum Mitmachen in den Wikimedia-Projekten auf. Wiederkehrende Themen waren unter anderem Partizipation, Wikipedia im Bildungskontext, freie Lizenzen und ihre richtige Anwendung, sowie das neue Großprojekt Wikidata. Rückblicke auf einzelne Veranstaltungen werden noch folgen.

Ein Fazit ließ sich bereits direkt nach der Veranstaltung ziehen: Wir konnten viele Wissenslücken der Gäste rund um Wikipedia und Wikimedia schließen. Die Nachfrage nach unseren mitgebrachten Infomaterialien war groß und die Ehrenamtlichen standen uns mit ihrem Expertenwissen tatkräftig zur Seite. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle Beteiligten!

Gespräche mit der Presse

Der Wikimedia-Stand diente uns insbesondere auch als Forum für Journalisten, um Hintergrundgespräche und Interviews durchzuführen. Es waren Medienvertreter aus aller Welt vor Ort – von Russland bis Österreich wollte man mit uns über unsere Arbeit sprechen. Einige erste Beiträge finden sich bereits im Pressespiegel – weitere werden folgen.

 

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Wikimedia auf dem Fundraising Kongress 2012

Was haben Sasha Lobo, Reinhold Messner und Jimmy Wales gemeinsam? Diese Frage habe ich mir gestellt, bevor ich als Referent den Deutschen Fundraising Kongress 2012 in Berlin besuchte. Der Fundraising Kongress ist das alljährliche Treffen der deutschen Fundraising-Szene und dieses Jahr kamen mehr als 750 Teilnehmer in das andel´s Hotel in Berlin zusammen. Ich war zum dritten Mal in Folge als Referent eingeladen, um über unsere Spendenkampagne zu berichten (der diesjähriges Vortrag war ein Konzentrat meiner Präsentation auf dem Online-Fundraising-Kongress im Januar). Bei meinen Vorträgen merke ich vor allem zwei Sachen: 1. Selbst unter Fundraisern kennen nicht alle die erfolgreichste Online-Spendenkampagne in Deutschland (unsere) 2. Wir sind mit unserer testorientierten und transparenten Vorgehensweise schon einzigartig.

Doch meine Aufgabe bei der Veranstaltung war natürlich nicht nur das Referieren, sondern besonders auch das Vernetzen und Lernen. Und lernen können wir noch viel. Denn während z.B. Greenpeace ein ausgereiftes und stringentes Story-Telling vorweisen kann, sind wir als vergleichsweise junge Bewegung noch auf der Suche. Welche Art von Geschichte funktioniert für unser Fundraising am besten? Welche Geschichten möchten unsere Leser und Spender hören? Auf dem Kongress spreche ich mit Agenturen und anderen Organisationen und besuche die wenigen Veranstaltungen zum Story-Telling, um diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Was wir jedoch schon jetzt wissen: mit Hilfe des Testens werden wir unsere Art des Geschichtenerzählens irgendwann herausfinden. Dafür benötigen wir jedoch mehr Geschichten von den Menschen hinter Wikipedia. Und deshalb seid ihr gefragt. Warum engagiert ihr euch für Wikipedia und Freies Wissen? Warum ist Wikipedia unterstützenswert? Was verbindet euch mit Wikipedia? Diese Fragen möchte ich euch stellen. Klingt interessant? Unter till.mletzko@wikimedia.de könnt ihr mich erreichen.

Was haben nun die drei anfangs erwähnten Personen gemeinsam? Nun, sie sind Helden (zumindest in den Augen vieler Menschen)! Sie sind Helden, genauso wie die Greenpeace-Mitarbeiter in den Schlauchbooten oder die Mitarbeiter vor Ort von Ärzte ohne Grenzen und genauso wie die vielen tausende Freiwilligen, die Wikipedia erstellen und jeden Tag etwas besser machen. Genauso wie ihr.

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Rückblick: Wikimedia Conference & Chapters‘ Meeting 2012

2012 Wikimedia Conference Berlin - Gruppenfoto (By Pavel Hrdlička, CC-BY-SA 3.0)
2012 Wikimedia Conference Berlin - Gruppenfoto (By Pavel Hrdlička, CC-BY-SA 3.0)

Ende März versammelten sich Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Wikimedia Chapter sowie das Entscheidungsgremium und Angestellte der Wikimedia Foundation zur Wikimedia Conference 2012 im Tagungszentrum Cluboffice Berlin. Mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 40 Ländern folgten der Einladung des Wikimedia Deutschland e. V., der die Konferenz zum vierten Mal in Berlin veranstaltete.

Vorbereitung

Harel Cain von Wikimedia Israel war für die Programmgestaltung verantwortlich und stellte sich damit der Herausforderung, ein Programm für alle Konferenzbesucher zu entwerfen, dass idealerweise eine inhaltlich vielfältige Auswahl von Sessions bieten und gleichzeitig den aktuell drängenden Themen mit erhöhtem Gesprächsbedarf gerecht werden sollte.

Organisation und Veranstaltungskoordination lagen auch in diesem Jahr in Nicole Ebbers Händen. Danny B. half bei der Planung der Anreise und Unterbringung sowie der Betreuung der Teilnehmer vor Ort. Maria Rößler unterstützte die Veranstaltungsvorbereitungen und –durchführung in verschiedenen Bereichen und war Ansprechpartnerin für Teilnehmer und Mitarbeiter am Veranstaltungsort. Die An- und Abreisen der Teilnehmer verliefen weitestgehend reibungslos und blieben abgesehen von der zeitweisen Bestreikung der Flughäfen Tegel und Schönefeld in der Woche vor der Konferenz von äußeren Umständen unbeeinträchtigt.

Einige Arbeitsgruppen (Chapters Committee, Movement Roles) trafen sich schon am Donnerstag, um gemeinsam zu arbeiten. Am Donnerstagabend konnten wir bereits den Großteil der Gäste im baxpax Hostel für ein erstes Zusammentreffen und zur Registrierung begrüßen. Hier gab es Gelegenheit für einen ersten Austausch zwischen den Chapter-Vertretern und um die zahlreichen Konferenzneulinge kennenzulernen. So wurde bei Getränken und Snacks bis in die späten Abendstunden munter geplaudert und diskutiert.

Programm

Das diesjährige Programm war vor allem bestimmt von zwei großen Themen: Dem Chapters Council/Chapters Association sowie den Resolutionen des Board of Trustees zum Thema Fundraising und Verteilung von Geldern. Zusammenfassende Beiträge dazu gibt es u.a. im Wikipedia:Kurier, im Blog der Wikimedia Foundation und von Stu West. Die Vorstellung der Board Resolution wurde außerdem von WikiTV aufgezeichnet (Danke dafür!).

Nach zeitaufwändigen aber durchaus notwendigen Diskussionen haben am Samstag 24 Chapter die Berliner Erklärung zur Charter der zu gründenden Wikimedia Chapters Association unterzeichnet. Herzlichen Glückwunsch an Tomer Ashur, der für die Zeit bis zur Wikimania zum Übergangs-Generalsekretärs gewählt wurde!

Daneben standen aber auch viele weitere Themen auf der Agenda, es gab täglich die allseits beliebte und nostalgische Session „State of the Chapters„. Eine ausführliche Dokumentation findet sich zum Teil schon im MetaWiki, wird aber noch weiter vervollständigt. Auf Commons gibt es die dazugehörigen Fotos und Videos.

Wrap Up (Anna Lena Schiller, CC-BY-SA 3.0)

Am Sonntag wagten wir den Versuch, kein festes Programm vorzugeben, sondern gaben allen Teilnehmern die Möglichkeit, im BarCamp eigene Themen vorzustellen und Sessions anzubieten. Das hat erstaunlich gut funktioniert, alle freien Programmplätze waren im Handumdrehen gefüllt und in den Sessions wurde intensiv an unterschiedlichsten Themen (z.B. Future of the movement, CiviCRM, Libraries, TAO, Social Media, First staff person, QRPedia) gearbeitet. Der Versuch ist geglückt, aber es war gut, damit bis zum Sonntag zu warten, denn da kannten sich dann die meisten und es fiel in entspannter Atmosphäre leichter, eigene Vorschläge einzubringen.

Die Veranstaltung endete mit einer konstruktiven Rückblick-, Ausblick- und Feedbackrunde und einem Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Danke!

An dieser Stelle muss den Menschen gedankt werden, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Ein herzlicher Dank geht zunächst an die Belegschaft von http://www.club-office.com/„>Cluboffice Berlin für den hervorragenden Service, die allzeit freundliche und schnelle Unterstützung und die ausgezeichnete Verpflegung am Veranstaltungsort.

Harel und die beiden Moderatorinnen Anna Lena Schiller und Anja Krieger haben Außerordentliches geleistet und im Spagat zwischen Programmstruktur und spontanen Diskussionsentwicklungen für einen flexiblen Veranstaltungsablauf gesorgt, der alle Bedürfnisse bestmöglich berücksichtigte. Im Moment arbeiten die drei an der Konferenzdokumentation für Meta. Die Präsentationen und Talk-Sessions wurden von Anja und Anna Lena aufmerksam, geschickt und mit sicherem Feingefühl begleitet und teils auch wieder graphisch dokumentiert. Für die Mitschriften bedanken wir und bei Tim Moritz Hector, Michael Jahn, Julia Kloppenburg und Katja Ullrich. Fotografiert haben Phillip Wilke und Marcus Cyron. Vielen lieben Dank für die tolle Unterstützung!

Wikimedia France, Nederland, UK, Österreich, Polska, Schweiz und Italia danken wir für ihre finanziellen Zuwendungen zur Realisierung der Konferenz. Für das Get-together am Freitagabend erhielten wir finanziellen Support von der Wikimedia Foundation. Wikimedia Israel kofinanzierte die Touren durch die „Berliner Unterwelten“ am Samstagabend.

Ein besonderer Dank zum Schluss noch für das leidenschaftliche und überwiegend ehrenamtliche Engagement der Konferenzteilnehmer. Ihr seid klasse!

Für alle Fragen zur Veranstaltung könnt ihr euch gern an Nicole wenden, die mich auch bei der Erstellung dieses Blogbeitrages unterstützt hat.

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Die Wikipedianische Re:publik – Mitmachen bei der Berliner Netzkonferenz!

Alljährlich zwischen Ostern und Pfingsten blickt die sogenannte Netzgemeinde gespannt auf die re:publica. Die einstige Bloggerkonferenz ist mittlerweile zu einem der bundesweit wichtigsten Orte für die Behandlung von Fragen geworden, die sich im Hinblick auf das Internet und die digitale Gesellschaft stellen. Neben zahlreichen Initiativen, NGOs, Unternehmensvertretern und Wissenschaftlern nehmen dort auch zunehmend Politiker und Verbandsvertreter an den Debatten teil. Müsste man das bunte Treiben irgendwie auf den Punkt bringen, so wäre es wohl die goldene Mitte zwischen TED-Konferenz und fliegendem Klassenzimmer. Am neuen Standort STATION-Berlin erwarten die Veranstalter zwischen dem 2. und 4. Mai 2012 ca. 4.000 Teilnehmer.

Schon immer gab es auf der re:publica eine sichtbare Präsenz von Wikipedianern bzw. Wikimedianern. Im letzten Jahr wurde dort die Kampagne „Wikipedia muss Weltkulturerbe werden“ der Öffentlichkeit vorgestellt. In diesem Jahr möchten wir nun einen Schritt weiter gehen und vielfältigste thematische Angebote an einem eigenen Info-Stand bündeln. Die aktuelle Planung sieht u.a. zielgruppenspezifische Commons-Workshops für Blogger und Bildjournalisten, eine Einstimmung auf Wiki Loves Monuments 2012, eine Diskussionsrunde zur Repräsentanz von Frauen in Wikipedia, einen Vortrag zum “Next Big Thing” Wikidata sowie ein kleines “Best of” der bisherigen Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der deutschsprachigen Wikipedia vor.

Noch gibt es genügend Platz in unserem Spielplan, um weitere Ideen zu verwirklichen. Falls Ihr also ein Anliegen habt, das Ihr im Kontext der re:publica ideal aufgehoben seht, so würden wir uns über entsprechende Anregungen und vor allem aktive Beiträge von euch sehr freuen. Wichtig dabei ist, sich immer vor Augen zu halten, dass nicht jeder Konferenzbesucher notwendigerweise ein WP-Insider ist. Die re:publica ist nicht zuletzt ein interessantes Forum, um als aktive/r Autor/in Nutzerbedürfnisse besser kennen zu lernen und gleichzeitig für die Mitarbeit im Projekt zu werben. Nur so als Anregung: Gibt es Problemlagen bei der Redaktionsarbeit, die man auch gut öffentlich diskutieren könnte? Warum sind die Relevanzkriterien “von außen” nach wie vor so wenig nachvollziehbar?

Vorschläge könnt Ihr gerne posten oder auch direkt an mich (jan.engelmann@wikimedia.de) senden. Im Falle einer Teilnahme wird der Verein für euch den Eintrittspreis übernehmen und sich um die Akkreditierung kümmern.

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WikiCon 2012: Call for Papers gestartet

Wir freuen uns, heute den Call for Papers für die WikiCon 2012, die auf Initiative von Wikimedia Österreich vom 31. August bis 2. September 2012 in Dornbirn stattfinden wird, hier bekannt zu geben:

Die WikiCon ist das einzigartige Treffen der Communitys der deutschsprachigen Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte. Sie erhält nach der Premiere 2011 bald eine Neuauflage. In Nürnberg kamen im letzten September rund 170 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, als die Debatte um den Bildfilter sowie der Wettbewerb „Wiki Loves Monuments“ gerade ergiebigen Gesprächsstoff lieferten.

Auf Initiative von Wikimedia Österreich soll die nächste WikiCon, vom 31. August bis 2. September 2012, nun ein echt internationales Treffen im „Vierländereck“ am Bodensee werden. In der Stadt Dornbirn bot sich die Fachhochschule Vorarlberg als geeigneter Austragungsort an. Das Organisationsteam lädt alle, die sich in Nürnberg beteiligt haben, sowie weitere Interessenten herzlich dazu ein, Vorschläge für Workshops und Vorträge einzureichen, damit die WikiCon ein attraktives Programm anbieten kann. Die Frist zur Einreichung solcher Präsentationen läuft bis zum 30. Juni.

Länge der Präsentationen

Ihr solltet für Vorträge, inkl. Fragen oder Diskussion, rund 45 Minuten einplanen. Die Präsentationen beginnen jeweils zur vollen Stunde, danach schliesst sich eine viertelstündige Kaffeepause an, welche auch für weitere Gespräche und den Saalwechsel genutzt werden kann.

Themenfelder

Jedes Themenfeld erhält eine Schiene und einen von vier Multimediasälen zugeteilt:

Technik

Hier können sich alle, welche sich an der technischen Weiterentwicklung der Wikimedia-Projekte beteiligen, also Softwareentwickler, Botbastler und Serveradmins, miteinander austauschen.

Content

In diesem Themenbereich geht es um die Inhalte nicht nur der Wikipedia, sondern auch von Wikimedia Commons, Wikiversity, Wikinews, Wikisource und Wiktionary bis hin zu Vereins- und Familienwikis. Auch Fragen des Urheberrechts wie Schutzfrist und Panoramafreiheit können hier diskutiert werden.

Community

Wie werden Konflikte gelöst, wie motiviert man andere Wikipedianer zur Mitarbeit in einer Redaktion? Welche Ansprüche sollen Wikimedia-Chapters erfüllen? Solche Fragen können hier erörtert werden.

Outreach

Hier möchten wir aufgreifen, wie bisher wenig vertretene Bevölkerungsgruppen sich an freien Wissensprojekten beteiligen können, wie auf sie zugegangen wird und wie vor allem die Zusammenarbeit mit kulturellen Institutionen die Projekte bereichert.

Workshops

Für Workshops stehen verschiedene Studioräume zur Verfügung:

  • PC-Studio (mit 18 Intel-PCs)
  • Mac-Studio (mit 21 Apple-Rechnern)
  • Fotostudio inkl. ein Klassensatz an Canon-Kameras
  • AV-Studio mit Greenbox
  • Tonstudio mit Sprecherkabine Damit können vielfältige Workshops durchgeführt werden, zum Beispiel:
  • Karten- und Grafikwerkstatt – mit Tools am PC zusammen Karten und/oder Grafiken gestalten
  • Fotoworkshop – mit geliehenem Material, Objektaufnahmen mit den
  • speziellen Blitzanlagen und Hintergründen
  • Gesprochene Wikipedia
  • WikiTV-Workshop
  • Bildbearbeitungsschulung – z.B. Gimp oder Adobe Creative Suite sind vorhanden
  • … was ihr möchtet!

Wir freuen uns auf die Vorschläge, die wir über die WP-Seite WikiCon 2012/Programm/Themensammlung entgegen nehmen.  Wer ein Thema spannend findet und im Publikum dabei sein möchte, kann sich ebenfalls bereits dort eintragen.

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Stipendien für Wikimania 2012

2012 findet die Wikimania in Washington DC statt. Vom 12. bis 14. Juli treffen sich Wikipedianer und interessiertes Publikum aus der ganzen Welt, um Erfahrungen auszutauschen, sich zu vernetzen und neue Ideen rund um die Förderung Freien Wissens zu entwickeln.

Wikimedia Deutschland e.V. unterstützt die Wikimania mit Reisestipendien. Zusätzlich zu den 15 Stipendien, die wir für Teilnehmer mit Wohnsitz in Deutschland aus dem allgemeinen Stipendien-Pool übernehmen, vergibt Wikimedia Deutschland 5 Stipendien in Höhe von je 1500 Euro zur Unterstützung der Teilnahme an der Wikimania. Von diesem Festbetrag sind Flug, Unterkunft und Eintrittskarte zu finanzieren. Natürlich bieten wir Hilfe bei der Buchung an.

Wir möchten euch herzlich dazu einladen, euch bis zum 31. März 2012 UPDATE: 16. April 2012 via dieses Formular bei uns zu bewerben.

Und nun zur Bewerbung: Wir haben uns für 2012 sieben strategische Ziele gesetzt und möchten von dir wissen, wie du mit deiner Aktivität auf der Wikimania 2012 konkret zur Zielerfüllung beitragen kannst. Dabei ist es wichtig, dass deine Idee nachhaltig ist und die Wikimedia-Bewegung auch nach der Wikimania davon profitieren kann.

Darüber hinaus ist es geplant, dass die fünf Stipendiaten für die Community und die Öffentlichkeit zu „Wikimania-Berichterstattern“ werden. Während der Konferenz wird es die Möglichkeit geben, täglich Berichte in Form von Artikeln, Fotos und Videos auf einem von uns eingerichteten Gruppen-Blog zu posten.

Was man noch wissen muss: Stipendiaten verpflichten sich, für die komplette Dauer der Konferenz anwesend zu sein (12.-14.7.2012 inkl. Anreise am 11. und Abreise am 15.7.). Beachtet bitte auch, dass die Wikimania in englischer Sprache stattfindet. Ihr solltet also über ausreichend gute Sprachkenntnisse verfügen. Es lohnt sich auch die Hinweise der Organisatoren zu der Konferenz zu lesen.

Fragen zur Stipendienausschreibung könnt ihr sehr gern an mich (kasia.odrozek@wikimedia.de) richten.

Zu meiner Person: Seit dem 1. März 2012 bin ich Assistentin des Vorstands und unter anderem für die Wikimania-Stipendien zuständig. Außerdem mache ich noch vieles mehr – was genau werde ich euch hier in den nächsten Tagen ausführlicher vorstellen. Ich freue mich mit an Bord zu sein und bin gespannt auf eure Ideen.

Viel Glück für die Bewerbung!

Kasia

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Call for Papers – Wikipedia Academy 2012: Research and Free Knowledge.

For an English version, see http://wir.okfn.org.

In Kooperation mit dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft und der Freien Universität Berlin veranstaltet Wikimedia Deutschland vom 29. Juni bis 1. Juli 2012 die “Wikipedia Academy 2012: Research and Free Knowledge.” in Berlin.

Wie zuvor bereits angekündigt, verschieben wir den Fokus der Wikipedia Academy 2012 deutlicher in Richtung „Forschung und Wissenschaft um, in und mit Wikipedia und Freiem Wissen“. Die Academy soll Wikipedia-Forscher miteinander in Kontakt bringen, den Austausch anregen und Möglichkeiten neuer Zusammenarbeit und Interaktion schaffen.

Mit einem engagierten Organizing Committee haben wir Ende letzten Jahres den ersten Grundstein gelegt und uns auf Themen, potentielle Partner, Ziele und Zielgruppe geeinigt.

Heute startet der Call for Papers, zu dem wir alle einladen, die zu den unten genannten Themen beitragen können. Der Call ist bewusst in englischer Sprache gehalten und richtet sich demnach an in die internationale Wikipedia-Forschungscommunity. Konferenzsprache ist Englisch, in Ausnahmefällen werden auch deutschsprachige Einreichungen akzeptiert. Unsere Themenschwerpunkte sind:

Wikipedia Analytics

  • Wikis and Wikipedia as a research tool
  • Analyzing Wikipedia as a source of „Big Data“
  • Assessing and measuring the quality of Wikipedia articles

Wikipedia Global

  • Relations and Differences between different Wikipedia language versions
  • Differences between and critique of free/open knowledge ideologies
  • Regional studies of Wikipedia and free knowledge with global lessons

Sharing Cultures and Practices

  • Sharing culture(s) in Wikipedia and other projects of commons-based peer production
  • Incentives, innovation and community dynamics in open collaborative peer production
  • Wiki theory and wiki practices

Research on Users of and Contributors to Wikipedia

  • Diversity among users of and contributors to Wikipedia (e.g. Gendergap)
  • Influencing participation by adapting user interfaces in open collaborative settings
  • Using information visualization as information instrument to users and contributors

Economic and Regulatory Aspects of Free Knowledge

  • Economic, regulatory and societal implications of (increased) access to free knowledge
  • Different Modes of Governance: Emergence of Order and Coordination in Wikipedia
  • The role of licensing decisions for Wikipedia and other collaborative forms of knowledge production

Die Academy ist offen für alle an Forschung zu Wikipedia und Freiem Wissen Interessierten. Wir möchten dabei besonders auch junge Doktoranden und Nachwuchsforscher einladen, sich mit einer Einreichung am Call for Papers zu beteiligen.

Es wird verschiedene Formate wie Podiumsdiskussionen, traditionellen Paper Sessions, Lightning Talks, Posterpräsentationen und Science Fair geben, über die wir uns im Rahmen der Programmplanung abstimmen werden.

Der Call for Papers läuft bis zum 31. März, dann sichtet ein noch zu benennendes „Academic Program Committee“ die Papers. Wir nehmen gerne Vorschläge für potentielle Kandidaten aus den oben genannten Forschungsgebieten entgegen.

Einreichungen aus der Community sind herzlich willkommen, wir freuen uns auch, wenn ihr den Call for Papers in euren akademischen Netzwerken verbreitet.

Alle Informationen finden sich im Veranstaltungswiki, gemeinsam mit Angelika Adam und Denis Barthel übernehme ich den organisatorischen Part für Wikimedia Deutschland. Bei Fragen zur Wikipedia Academy erreicht ihr uns unter academy@wikimedia.de.

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Ins Netz gegangen – Neue Wege zum kulturellen Erbe


 
Der Titel der Konferenz am 17. und 18. November in Berlin lädt zur Metaphorik ein. Und das zu Recht, denn die meisten Menschen fühlen sich im Internet so wohl wie der sprichwörtliche Fisch im Wasser. Für öffentliche Einrichtungen ist der Umgang mit Digitalisierung von Wissen und Werken dagegen nicht immer einfach. Mit diesem Zwiespalt und seiner möglichen Auflösung beschäftigt sich „Ins Netz gegangen – Neue Wege zum kulturellen Erbe“ am nächsten Donnerstag und Freitag in der Deutschen Kinemathek. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Kinemathek, dem Internet & Gesellschaft Collaboratory, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Wikimedia Deutschland einberufen.

Die Teilnahme ist kostenlos und per Anmeldung hier möglich. Weitere Informationen findet Ihr in der Pressemitteilung weiter unten oder direkt im Programm von „Ins Netz gegangen“.

Foto: Wikimedia Commons, Peter Church, CC-BY-SA 2.0
 

Pressemitteilung — Berlin, 11.11.2011

Ins Netz gegangen – Neue Wege zum kulturellen Erbe

Konferenz am 17. / 18. November in der Deutschen Kinemathek

„Wem gehört das kulturelle Erbe?“ Diese Frage stellt sich im Informationszeitalter neu. Die traditionellen, öffentlich geförderten Kultureinrichtungen sehen sich durch Digitalisierung und Internet ständig mit neuen Erwartungen konfrontiert. Zudem gibt es neue Makler und Produzenten digitalen Wissens, zu denen sie sich verhalten müssen: zivilgesellschaftliche Initiativen wie etwa Wikipedia, die mit ihrem partizipativen Konzept eine große Dynamik und Breitenwirkung erreichen oder auch kommerzielle Akteure wie Google, die sich ebenfalls der Digitalisierung und Präsentation von Kulturgütern widmen. Wie sich die Akteure zueinander verhalten, worin ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten bestehen, auf welche Schwierigkeiten sie stoßen, und welche Kooperationsmöglichkeiten es für sie gibt, ist das Thema der zweitägigen Konferenz „Ins Netz gegangen – Neue Wege zum kulturellen Erbe“.

Die Konferenz wird veranstaltet vom Internet & Gesellschaft Collaboratory, der Deutschen Kinemathek, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Wikimedia Deutschland. Ziel dieser gemeinsamen Veranstaltung ist es, eine Vision zur digitalen Zukunft des Kulturerbes zu entwickeln und mit ihr neue Perspektiven aufzuzeigen. Einen Anstoß zur öffentlichen Diskussion dieses Themas hat Wikimedia Deutschland in diesem Jahr beispielsweise mit der Initiative „Wikipedia muss Weltkulturerbe werden!“ gegeben.

Ort:
Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
4. OG, Veranstaltungsraum
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

Zeit:
17. und 18. November
10.00 – 17.00 Uhr

Anmeldungen bitte über:
www.ins-netz-gegangen.org

[…]

Zur vollständigen Pressemitteilung.

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