Posts Tagged ‘Internationales’



Wikimedia:Woche 46/2012

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung von aktuellen Nachrichten aus der internationalen Wikimedia-Bewegung. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags in Wikipedia, auf der Mailingliste des Vereins und auch hier im Blog veröffentlicht.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei der Zusammenstellung von interessanten Links und Themen mitzumachen. Bis zum jeweils folgenden Donnerstag wird hier gesammelt.

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Wikimedia:Woche 45/2012

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Wikimedia:Woche 44/2012

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Wikimedia:Woche 43/2012

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Wikimedia:Woche 42/2012

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Foundation und Vereine

MONATSBERICHTE

Wikimedia Indien hat den Monatsbericht für September veröffentlicht:
Wikimedia France hat ebenfalls einen Septemberbericht veröffentlicht:
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Wikimedia:Woche 41/2012

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Foundation und Vereine

WIKIMEDIA FOUNDATION: EMPFEHLUNG FÜR KERNAKTIVITÄTEN

Sue Gardner, Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, erarbeitet derzeit eine Empfehlung an den Stiftungsvorstand, den sie auf ihrer Benutzerseite im Meta-Wiki öffentlich eingestellt hat. Darin empfiehlt sie, die Wikimedia Foundation solle ab November 2012 „ihren Fokus einschränken“ und ihre Aktivitäten auf die Entwicklung der neuen Benutzeroberfläche (WYSIWYG-Editor) für MediaWiki, auf die Werbung neuer Autoren, auf den Ausbau des mobilen Zugriffs auf Wikimedia-Projekte und auf die Vergabe von Zuwendungen (englisch: „Grants“) durch das Funds Dissemination Committee beschränken. Kommentare zur Empfehlung, die dem Vorstand auf deren Arbeitstreffen am 26./27. Oktober vorgelegt werden soll, können auf der Diskussionsseite abgegeben werden.
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Wikimedia:Woche 40/2012

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Foundation und Vereine

FDC-ANTRÄGE ÖFFENTLICH

Die Wikimedia-Länderorganisationen sowie die Wikimedia Foundation können in diesem Jahr erstmals Mittel vom internationalen Freiwilligengremium zur Mittelverteilung in der Wikimedia-Bewegung (Funds Dissemination Committee) beantragen. Eine Übersicht der eingereichten Anträge ist im eigenen Informationsportal des Meta-Wiki einsehbar. Dort können bis zum 16. Oktober alle Anträge auch kommentiert werden. Wikimedia Deutschland wird bei Übersetzungen von Kommentaren deutschsprachiger Wikipedianer behilflich sein.
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Wikimedia:Woche 39/2012

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Open Knowledge in Action: Es gibt noch viel zu tun …

GLAMbora report aus Helsinki: Man trifft sich in einem gepflegten Konferenzraum. Das Ambiente ist deutlich angenehmer gestylt als an vergleichbaren Orten in Berlin oder Dornbirn. Helsinki feiert seinen 200. Geburtstag und sich als Welthauptstadt des Designs. Davon profitierten die Besucher des Welt ersten Open Knowledge Festivals. Etwa dreißig Teilnehmer trafen sich zum Teilevent „Building Cultural Commons“ zu Gast bei der finnischen Stiftung Sitra . Neben finnischen Open-Access-Aktivisten und Vertretern von Kultureinrichtungen (nachfolgend GLAMs nach dem englischen Akronym für Galeries, Libraries, Archives and Museums) waren US-amerikanische und europäische Open-Data-Akteure da. Präsentationen wurden gezeigt, ein Etherpad zusammengeschrieben und eifrig diskutiert. Aber was bleibt?

Paul Keller von Kennisland machte in seinem Vortrag deutlich, wie schwierig die Zusammenarbeit mit GLAMs bis heute ist. Das zentrale Problem ist die oft schwierige Rechtslage. Wir alle sprechen mit den Kultureinrichtungen über die digitale Öffnung, aber sie sind nur selten tatsächlich die Lizenzeigentümer der Kulturschätze, die sie horten. Und selbst, wenn sie die Sachwalter von gemeinfreien Erbstücken sind, dann fällt es ihnen sehr schwer, auf ihre bisherige Souveränität als Doyen zu verzichten. Viele möchten die Kontrolle über die Interpretation und Verfügung ungern mit dem „Unbekannten“ im Netz teilen. Trotz der Fortschritte, die erzielt wurden, bleibe noch viel zu tun, klagt Keller. Sein Credo von mehr Austausch über Fallbeispiele und mehr konzertierte Lobbyarbeit die Lizenzrechtsfragen betreffend zog sich wie ein roter Faden durch die kommenden Sessions.

Auch Harry Verwayen von Europeana schilderte anhand des bald schon sprichwörtlichen Beispiels des inzwischen gelben Milchmädchens von Vermeer zwar die guten Fortschritte beim freien Zugang zu den Metadaten der GLAMs. Wissenschaftler und Laien können so schneller die Orte finden, an denen die Quellen gelagert werden, nach denen sie suchen. Nur müssten jetzt die nächsten Schritte unternommen werden, um diese Veröffentlichung für alle stärker nutzbar zu machen. Wie Keller sah auch er Wikipedia und ihre Schwesterprojekte als ein Vorbild, dessen Potenziale aber noch auszuweiten seien.

Auch die nachfolgenden Beiträge zeigten: Wir, die Open-Data-Akteure, müssen stärker und kontinuierlicher zusammenarbeiten, wenn wir tatsächlich das kulturelle Erbe in das digitale Zeitalter mitnehmen wollen. Dafür brauchen wir noch mehr Vermittler, die verständnisvoll zwischen beiden Welten– der der GLAMs und der der Netzaktivisten – vermitteln. Wir brauchen mehr Ideen und Geschäftsmodelle, die das digitalisierte Kulturerbe lebendig werden lassen. Ein Beispiel ist die Verlinkung von Metadaten der Deutschen Nationalbibliothek über die Personennamensdatei zu Wikipedia-Artikeln. Ein anderes die App eines Reiseführer-Verlages, die dem User denkmalgeschützte Bauwerke in seinem Umfeld anzeigt, diese mit ggf. vorhandenem Wikipedia-Artikel verlinkt und gleichzeitig den User einlädt, sein Foto des Denkmals auf Wikimedia Commons hochzuladen. Zur Entwicklung solcher und ähnlicher kreativer Geschäftsmodelle müssen Entwickler und Kultureinrichtungen aber enger vernetzt werden. Wir könnten als gemeinnützige Organisationen mit Brücken in die Freiwilligenarbeit diesen Dialog befördern. Und Michael Edson von der US-Smithsonian Institution forderte die Kultureinrichtungen auf, die dafür nötigen Ressourcen durch Umschichtung freizumachen. Die Organisatoren des Festivals für den GLAM-Bereich, Sam Leon und Joris Pekel von der Open Knowledge Foundation, haben es dankenswerter Weise übernommen, alle engagierten Mitstreiter u.a. zu nachfolgenden Arbeitskreisen einzuladen:

* Lobbyarbeit für Urheberrechtsliberalisierung und Verwaiste Werke

* Dokumentation der Fallbeispiele

* Verbesserte Erforschung der Bedarfe der GLAM (Screening)

* Ideen für Veranstaltungsformate für mehr Vernetzung

Wer weiß, vielleicht machen wir zusammen in Brüssel eine WG auf und nennen sie Commune ouverte 3.0. Dort feiern wir mit den Kulturleuten GLAMouröse Liberationparties. So machen es doch die Wirtschaftslobbyisten! Wäre nicht das schlechteste Ergebnis einer ganztägigen Session im regnerischen Helsinki.

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Wikimedia:Woche 38/2012

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung von aktuellen Nachrichten aus der internationalen Wikimedia-Bewegung. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags in Wikipedia, auf der Mailingliste des Vereins und auch hier im Blog veröffentlicht.

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Foundation und Vereine

MONATSBERICHTE

Der Monatsbericht der Wikimedia Foundation für August 2012 ist erschienen, wie immer auch in einer kürzeren zweiten Version:
Der Augustbericht von Wikimedia UK ist hier zu finden:

WIKIMEDIA UNITED STATES FEDERATION

Eine offene Diskussion zur Gründung einer Dachorganisation für alle US-Organisationen der Wikimedia-Bewegung findet derzeit im Meta-Wiki statt:

NAME FÜR DAS WIKIMEDIA-REISEFÜHRERPROJEKT GESUCHT

Eine Abstimmung soll die Namensfindung für das kommende Wikimedia-Reiseführerprojekt erleichtern und möglichst viele Community-Stimmen einholen.

MITGLIEDER DES FUNDS DISSEMINATION COMMITTEE

Die Mitglieder des Gremiums zur internationalen Mittelverteilung (Funds Dissemination Committee) stehen fest:

WIKIMEDIA DEUTSCHLAND: RÜCKTRITT

Beisitzer Dirk Franke trat am 17. September 2012 aus dem Präsidium des Vereins zurück, um frei von seinem Mandat einen Antrag beim Community-Projektbudget stellen zu können.

Projekte und Initiativen

ZUGÄNGE ZUR DATENBANK QUESTIA FÜR WIKIPEDIA-AUTOREN

Seit Mitte September steht ein weiteres Angebot für Wikipedianer bereit, die Recherchen in Online-Datenbanken für ihre Artikelarbeit durchführen möchten: In Zusammenarbeit mit dem Datenbankanbieter Questia werden insgesamt 1.000 Zugänge vergeben. In Questia stehen 77.000 englischsprachige Bücher sowie etwa 4 Millionen Artikel aus englischsprachigen Fachzeitschriften, Magazinen und Zeitungen zum Durchsuchen und zum Abruf im Volltext bereit, vor allem aus den Sozial- und Geisteswissenschaften (darunter allein 95 größere juristische Fachzeitschriften). In der englischen Wikipedia kann man sich auch weiterhin um einen eigenen Account bewerben — bei Interesse: Einfach in die dortige Liste unter „Apply here“ eintragen. Voraussetzung für eine Vergabe ist eine mindestens einjährige Mitarbeit in Wikipedia und 1.000 Bearbeitungen. In der Bibliotheksrecherche gibt es eine Liste, in die sich Wikipedianer eintragen können, die bereit sind, für andere Wikipedia-Autoren auf Anfrage Recherchen in Werken durchzuführen, die in Questia enthalten sind.

EDUWIKI: RÜCKBLICK

Cornelia Trefflich von Wikimedia Deutschland hat einen Bericht über die EduWiki-Konferenz an der University of Leicester, wo kürzlich über die Wikimedia-Projekte im Bildungskontext diskutiert wurde:

VERWAISTE WERKE: EU-RICHTLINIE

Am 13. September veröffentlichte das Europäische Parlament eine Richtlinie zu zulässigen Formen der Nutzung verwaister Werke. Eine kurze Einschätzung und die Einordnung in den Wikimedia-Kontext haben die Mitarbeiter des Bereichs Politik und Gesellschaft bei Wikimedia Deutschland im Vereinsblog veröffentlicht. Dort außerdem zu finden: ein Kurzdossier und ein Dokument mit Fragen und Antworten rund um das Thema verwaiste Werke.

Studien und Statistik

GENDER-VERTEILUNG IN WIKIPEDIA

Auf der Webseite “themarysue.com“ wird auf eine interaktive Visualisierung verwiesen, die zeigen soll, welche Wikipedia-Artikel von mehr weiblichen oder mehr männlichen Bearbeitern verändert wurden.

Technik

ANONYME SUCHDATEN ÖFFENTLICH

Die Wikimedia Foundation hat anonyme Suchdaten für Wikipedia und deren Schwesterprojekte unter CC0-Lizenz öffentlich zugänglich gemacht. Ziel ist es, damit technische Entwicklungen zu unterstützen, um beispielsweise Themen hervorzuheben, die in der Wikipedia nicht abgedeckt sind.

SERVERSPENDE

Die Wikimedia Foundation bietet einige ihrer Server, die durch neuere ersetzt und nicht mehr benötigt werden, als Spende für US-basierte Non-profit-Unternehmen an.

E-BOOKS AUS WIKIPEDIA EXPORTIEREN

Die Wikimedia Foundation hat eine neue Erweiterung angekündigt, mit der Artikel nach Wahl gesammelt und dann als E-Book exportiert werden können, so dass sie beispielsweise auf mobilen Endgeräten gelesen werden können.

Termine

VORSTELLUNG DES WMDE-JAHRESPLANS 2013

Vom 23. bis 27. September finden öffentliche Veranstaltungen in fünf deutschen Städten statt, auf denen der Entwurf des Jahresplans 2013 von Wikimedia Deutschland vorgestellt wird.
  • 23. September 2012: Hamburg, Intercity-Hotel, Paul-Nevermann-Platz 17, 22765 Hamburg, Nähe Bahnhof Altona (Zeit: 17:00–19:00 Uhr)
  • 24. September 2012: Frankfurt/Main, COSMOPOLITAN im Hauptbahnhof, (Zeit: 19:30–21:30 Uhr)
  • 25. September 2012: Köln, Seminarraum der Jugendherberge Deutz, Siegesstr. 5, 50679 Köln, Gegenüber Bahnhof Köln Deutz/Messe, (Zeit: 19:00–21:00 Uhr)
  • 26. September 2012: München, NH-Hotel Deutsche Kaiser, Arnulfstraße 2, 80335 München (Zeit: 18:00–20:00 Uhr)
  • 27. September 2012: Berlin, Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland, Obentrautstr. 72, 10963 Berlin (Zeit: 19:00–21:00 Uhr)
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