Posts Tagged ‘Digitale Kompetenzen’



Wir müssen reden. 2015 setzt Wikimedia Deutschland die Diskussion über Freies Wissen fort

In diesem Jahr startete Wikimedia Deutschland drei Veranstaltungsreihen, die sich Aspekten des Freien Wissens aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Kultur und Recht widmeten. 2015 geht es weiter – erweitert und gebündelt zugleich.
Was war, was kommt?

Alles was recht ist: Monsters of Law

Veranstaltungsgäste bei Wikimedia Deutschland. By Katja Ullrich (WMDE) (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Viele juristischen Fragen rund um Freies Wissen und seine Rahmenbedingungen können selbst Experten mitunter nicht ad hoc beantworten. In der Reihe Monsters of Law führen Fachleute mit einem 30-minütigen Vortrag in ihr Thema ein, danach geht es in die offene Diskussion.

Zum Beispiel erklärte Prof. Dr. Katharina de la Durantaye die Modalitäten zur Einführung einer sogenannten Wissenschaftsschranke im Urheberrecht; Rechtsanwalt Lukas Mezger gab eine Orientierung, ab wann die Schöpfungshöhe eines Werkes greift. Vielfältige rechtliche Fragen ranken sich um die Beschäftigung gerade in den Wikimedia-Projekten. Diese sollen auch 2015 weiter von Experten und Mitgliedern der Wikimedia-Communitys diskutiert werden.
(1. Termin: 12. Februar 2015, siehe unten)

 

Sich ein Bild machen von der Welt: Digitale Kompetenzen.

Die Reihe Digitale Kompetenzen drehte sich um die Fähigkeiten, die für den Umgang mit sich verändernden Informations- und Kommunikationsverhältnissen wichtig sind. Diese bilden die  Grundlage, um in der digitalen Gesellschaft nicht nur mitzumachen, sondern sie auch selbst zu gestalten, auch in den Wikimedia-Projekten. Die Reihe fand im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2014 – Die Digitale Gesellschaft statt und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Gemeinsam mit Fachleuten und interessierten Gästen wurde über Themen wie Datenschutzbewusstsein, die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt sowie über die Rolle von Filteralgorithmen auf die Informationen, die wir im Netz angezeigt bekommen diskutiert.

So einfach wie das ABC?

Das ABC des Freien Wissens (Logo). By Markus Büsges, leomaria (Wikimedia Deutschland e. V.) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

In der Reihe Das ABC des Freien Wissens  werden Themen mit Bezug zur Wiki-Welt diskutiert, die zur Wissenserstellung und – verbreitung wichtig sind. Über viele dieser Themen wird vor dem Hintergrund der vernetzten Gesellschaft neu nachgedacht, Vieles muss neu ausgehandelt werden. Unter anderem wurde über die Buchwirtschaft im digitalen Raum (B=Buchmarkt u.a. mit Kathrin Passig) oder die zunehmende Verdatung des Menschen (D=Datenberg, u.a. mit Fukami) diskutiert. Für den Rahmen gibt es frei lizenzierte Musik und jeweils einen künstlerischen Beitrag, der das Thema aufnimmt.

Insgesamt wurde bei 15 Diskussionsabenden diskutiert (je 5x Das ABC des Freien Wissens und Digitale Kompetenzen, 4x Monsters of Law), mit insgesamt 39 Fachleuten auf dem Podium und rund 430 Gästen in unseren Räumen vor Ort am Tempelhofer Ufer. Alle Veranstaltungen konnten per Livestream angeschaut werden und sind weiterhin als Videos abrufbar.

Website Das ABC des Freien Wissens
Website Digitale Kompetenzen
Website Monsters of Law

2015: Bleibt alles anders

Die Reihe Das ABC des Freien Wissens wird im nächsten Jahr um Themen aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Freie Software erweitert. Die Vielfalt der Themen, die mit Freiem Wissen verbunden sind, zunehmend etwa der Bereich Open Educational Resources, kann hier gespiegelt werden.
Am 29. Januar beginnen wir mit „[F=Fail] Die Schönheit des Scheiterns.“ Gäste sind unter anderem Henriette Fiebig, Wikipedianerin der ersten Stunde, Rolf Mathies, Chef des Venture Capital-Unternehmens earlybird und Erfolg als musikalischer Gast. Philip Banse übernimmt die Moderation.

Im nächsten Jahr startet Monsters of Law am 12. Februar mit dem aktuellen Stand zum Thema Wiki-Immunity. Referent ist Jan Mönikes, Anwalt und Experte für Medien- und Presserecht, der sich unter anderem mit der Durchsetzbarkeit von äußerungsrechtlichen Urteilen gegen Wikipedia beschäftigt.

Wir freuen uns auf ein diskussionsreiches neues Jahr!

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Didaktik: Damit Lernen nicht nur zufällig klappt

Am 17. November fand in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland die fünfte und letzte Veranstaltung aus der Reihe “Digitale Kompetenzen” statt. Diesmal stand die Digitalisierung der Bildung auf dem Programm. Unter dem Titel „Digital selber Lernen – Wie gehen wir mit verändertem Lernverhalten um?“ diskutierten die eingeladenen Expertinnen und Experten darüber, wie wir zukünftig lernen werden. Medienpartnerin der Veranstaltung war die werkstatt.bpb.de. Das Fazit: Die Möglichkeiten des Digitalen werden noch nicht gut genug genutzt. Und: Ohne gute Didaktik geht es kaum. Von Sebastian Horndasch und Christopher Schwarzkopf.

Auf dem Podium diskutierten (v.l.n.r.): Simon Köhl, Nina Lindlahr, Prof. Dr. Ilona Buchem und Axel Krommer, Foto von Sebastian Horndasch (WMDE), CC-BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Nachdem zuvor bereits die Themen Datenschutz, Digital Natives, Digitalisierung der Arbeitswelt und Filteralgorithmen behandelt wurden, ging es bei der letzten Veranstaltung aus der Reihe Digitale Kompetenzen um das Thema Bildung. Digitale Medien erhalten immer stärkeren Einzug in das formelle Bildungssystem und werden von Lehrenden und Lernenden zunehmend genutzt. Durch freie Bildungsmaterialien, Wikipedia und Foren im Netz findet die Wissensvermittlung und -aneignung immer stärker auch außerhalb der Schule statt. Hierbei verschwimmen die Grenzen von Lehren und Lernen und es entstehen neue, hybride Formen.

Wir wollten daher mit Expertinnen und Experten darüber sprechen, welche Herausforderungen die Digitalisierung der Bildung mit sich bringt, aber auch, welche neuen Möglichkeiten sich daraus für Lehrende und Lernende ergeben. Im Zentrum der Veranstaltung stand also die Frage: „Wie lernen wir in Zukunft!“

Mit Axel Krommer (Akademischer Oberrat an der Universität Erlangen-Nürnberg und Philosophielehrer an einem Gymnasium), Simon Köhl (Gründer der Lernplattform Serlo und Vorsitzender der Gesellschaft für freie Bildung e.V.) und Prof. Dr. Ilona Buchem (Gastprofessorin für Digitale Medien und Diversität an der Beuth Hochschule für Technik Berlin) konnten wir drei Menschen, die sich auf ganz unterschiedlichen Ebenen intensiv mit der Digitalisierung der Bildung beschäftigen, für das Podium gewinnen.

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Digitale Kompetenzen die Fünfte: Digital selber lernen – Wie gehen wir mit verändertem Lernverhalten um?

Am 17. November findet die fünfte Veranstaltung aus der Reihe „Digitale Kompetenzen“ statt. Nachdem wir uns in den vergangen Veranstaltungen mit Themen wie dem Begriff der Digital Natives, der Digitalisierung der Arbeitswelt, Datenschutz und der Filterblase beschäftigt haben, wollen wir dieses Mal gemeinsam mit Expertinnen und Experten die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Bildungsbereich diskutieren.

In der digitalen Gesellschaft verschwimmen die Grenzen zwischen Lernen und Lehren zunehmend. Es entstehen neue hybride Formen, z.B. durch den Zugang zu Wissen über Wikipedia, freie Bildungsmaterialien und Hilfsforen im Netz. Informell erworbene Kompetenzen beeinflussen in immer stärkerem Ausmaß die Ausbildung und die berufliche Entwicklung. Vor diesem Hintergrund wollen wir uns im Rahmen der Veranstaltung folgenden Fragen widmen: Wie lernen wir in Zukunft? Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten brauchen Lehrende und Lernende angesichts der digitalen Veränderungen? Brauchen wir eine neue „digitale Didaktik“? Und wie müssen sich Bildungseinrichtungen und Unternehmen verändern, um auch informell erworbene Kompetenzen zu integrieren?

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Filtersouveränität statt Filterdiktat

Am 27. Oktober fand in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland die vierte Veranstaltung aus der Reihe “Digitale Kompetenzen” statt. Unter dem Titel “Algorithmus is watching for you – droht die »Filter Bubble«?” sprachen Saskia Sell und René König über den zunehmenden Einfluss von Filteralgorithmen im Netz und darüber was dies für uns als Nutzende bedeutet. Denn: Die Fähigkeit, die uns angezeigten Informationen bewerten und kontextuell einordnen zu können, ist eine Kernkompetenz im digitalen Zeitalter – und damit nicht zuletzt auch für die Mitarbeit in den Wikimedia-Projekten höchst relevant.

Volles Haus: Auch die vierte Veranstaltung aus der Reihe Digitale Kompetenzen war gut besucht, Foto von Sebastian Horndasch, CC-BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons*

Wir alle kennen das: Wir möchten bei einem großen Online-Versandhändler etwas bestellen und bekommen weitere Artikel vorgeschlagen, die für uns ebenfalls von Interesse sein könnten. Oder wir schauen uns beim Modeversand Schuhe an, die uns dann plötzlich auf jeder Webseite angezeigt werden. Verantwortlich dafür sind Algorithmen, die im Hintergrund unser Nutzungsverhalten analysieren und uns darauf basierend Informationen anzeigen, die sie als für uns relevant erachten. Dies passiert nicht nur, wenn wir online einkaufen, sondern auch – wenngleich oft weniger offensichtlich – bei der Nutzung von Suchmaschinen oder sozialen Netzwerken. Diese Vorsortierung von Inhalten nach bestimmten Kriterien sorgt beispielsweise auch dafür, dass Wikipedia-Artikel regelmäßig im oberen Bereich der Suchergebnisse landen, da sie offenbar von den Algorithmen als besonders relevant eingestuft werden.

Angesichts einer stetig wachsenden Menge von Informationen erscheint dies auf den ersten Blick nützlich, wenn nicht gar notwendig. Allerdings warnen Kritiker davor, dass unsere Lebensrealität dadurch immer mehr von algorithmisch gefilterten Inhalten geprägt werde und sich Informationsblasen bilden, die sich negativ auf die Meinungsdiversität auswirken. Eli Pariser prägte dafür den Begriff “Filter Bubble”. Wir sprachen daher am 27. Oktober in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland darüber, wie die zunehmende “Algorithmisierung” des Internets zu bewerten ist und welche Kompetenzen diese Entwicklung von den Internetnutzenden fordert. Dazu hatten wir mit Saskia Sell vom Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universität Berlin und René König vom Karlsruher Institut für Technologie zwei ausgewiesene Fachleute eingeladen, die sich mit dem Thema aus wissenschaftlicher Perspektive intensiv auseinandersetzen.

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Dringlichkeit besteht immer: Die Digitalisierung der Arbeitswelt

Die dritte Veranstaltung der Reihe Digitale Kompetenzen befasste sich am 29. September mit der Digitalisierung der Arbeitswelt. Sabria David vom Slow Media Institut und Prof. Dr. Tim Hagemann von der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld diskutierten mit den etwa 50 Teilnehmenden über die Veränderungen, die die zunehmende Digitalisierung im Arbeitsalltag mit sich bringt und die damit einhergehenden Folgen für ArbeitnehmerInnen und -geberInnen.

Sabria David vom Slow Media Institut erläuterte in ihrem Vortrag die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt, Bild von Christopher Schwarzkopf, CC-BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Der Titel der Veranstaltung “Digitalisierung der Arbeitswelt – zwischen Kollaboration und Selbstausbeutung” war zugegebenermaßen reißerisch formuliert, sollte aber auch zum Ausdruck bringen, dass es sich hierbei eigentlich um ein kontroverses Thema handelt.Gleichwohl hielt Sabria David in ihrem Impulsvortrag fest, dass die Digitalisierung überwiegend positive Effekte auf das Arbeitsleben hat, denn sie fördert in erheblichem Maße Kreativität und Innovation zum Beispiel durch technische Entwicklungen wie Wikis. Was sich allerdings nicht im selben Tempo wie die Technik mit verändert – und da waren sich Sabria David und Prof. Hagemann einig – ist die Kultur, wie mit der voranschreitenden Digitalisierung umgegangen wird.

Grundzustand der Technik früher: AUS

Grundzustand der Technik heute: AN

Deutlich wird das, so David, am Beispiel der E-Mail als Nachfolgerin des klassischen Briefes: Früher wurde die Post einmal am Tag geliefert und bearbeitet, damit war der Tag frei für andere Aufgaben. Heute treffen kontinuierlich Nachrichten im digitalen Posteingang ein und die wenigsten Menschen checken ihre E-Mails nur einmal täglich. Hinzu kommt, dass E-Mail-Kommunikation meist nicht besonders effizient organisiert ist und es leicht zu einer wahren Flut an Mails kommt – Die Kommunikation über E-Mails ist daher als kollaboratives Arbeitswerkzeug eher ungeeignet.

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Digitale Kompetenzen die Vierte: Algorithmus is watching for you – Droht die »Filter Bubble«?

Am 27. Oktober widmen wir uns wieder denDigitale Kompetenzen”. In den bisherigen Veranstaltungen diskutierten Expertinnen und Experten über das Datenschutzbewusstsein, den Begriff der Digital Natives und die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt, dieses Mal steht das Thema Filteralgorithmen auf dem Programm.

Broschüre zur Veranstaltungsreihe herunterladen

Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir uns kritisch mit der sogenannten “Filter Bubble” auseinandersetzen. Mit einem nie dagewesenen Zugang zu Informationen jeder Art ist das Internet heute das Alltagsmedium schlechthin. Gerade Social Media-Kanäle wie Facebook und Twitter sind für viele zur wichtigsten Informationsquelle geworden. Diese Kanäle zeigen uns allerdings häufig nur einen bestimmten Ausschnitt des Meinungsspektrums – und zwar denjenigen, der unsere eigenen Meinungen bestätigt. Was die Algorithmen zu uns durchlassen, hängt vor allem damit zusammen, wem wir folgen, mit wem wir befreundet sind und welche Webseiten wir besuchen. Droht dadurch eine zersplitterte Wahrnehmung der gesellschaftlichen Realität? Braucht es eine Regulierung oder zumindest eine Offenlegung der Filteralgorithmen? Und wie können wir als Nutzer selbst die „Filter Bubble“ zumindest teilweise zum Zerplatzen bringen?

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Digitale Kompetenzen die dritte: Digitalisierung der Arbeitswelt – Zwischen Kollaboration und Selbstausbeutung

Am 29. September geht die Veranstaltungsreihe “Digitale Kompetenzen” in die dritte Runde. Nachdem wir in den vorangegangen Veranstaltungen über Datenschutzbewusstsein und den Begriff der Digital Natives gesprochen haben, wollen wir uns nun kritisch mit den grundlegenden Veränderungen der Arbeitswelt durch die zunehmende Digitalisierung und den damit verbundenen Folgen auseinandersetzen.

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Innovationen innerhalb der Mobiltechnologie und kollaborative Arbeitswerkzeuge vereinfachen die Arbeit und ermöglichen flexible Arbeitszeiten und -orte, wovon besonders Familien profitieren. Die Kehrseite besteht jedoch in einem zunehmenden Zerfließen der Grenze von Arbeit und Privatleben durch ständige Erreichbarkeit. Erst vor kurzem hatte die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles die Prüfung einer “Anti-Stress-Verordnung” auf Bundesebene gefordert, um ArbeitnehmerInnen besser vor psychischen Belastungen schützen zu können. Das Unternehmen Daimler ermöglicht seinen Mitarbeitenden seit August 2014, E-Mails während des Urlaubs löschen zu lassen. Die Veranstaltung möchte sich daher der Frage widmen, wie einschneidend die mit den neuen digitalen Technologien einhergehenden Veränderungen in der Arbeitsorganisation und im Arbeitshandeln sind. Welche Konsequenzen ergeben sich für das Individuum? Öffnen diese Veränderungen Tür und Tor für Dauerstress? Ist es für Arbeitgeber überhaupt sinnvoll, wenn Mitarbeitende nahezu durchgehend arbeiten? Brauchen wir einen digitalen Arbeitsschutz und können kollaborative Arbeitssysteme wie sie Wikipedia nutzt Vorbild für ein neue Art des Zusammenarbeitens sein?

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Digitale Kompetenzen die zweite: Digital Natives – Ein gut klingender Begriff mit wenig Substanz?

 

Anfang September ist es soweit: Die Veranstaltungsreihe Digitale Kompetenzen, die Wikimedia Deutschland im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2014 – Die digitale Gesellschaft durchführt, geht in die nächste Runde. Unter dem Titel “Digital Natives – Ein gut klingender Begriff mit wenig Substanz?” setzen wir uns am 1. September gemeinsam mit Expertinnen und Experten kritisch mit dem Begriff der “Digital Natives” auseinander.

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Kurz und klar – Datenschutz ist eine Digitale Kompetenz!

Die anwesenden Gäste und die eingeladenen ExpertInnen waren sich einig: Ja, Datenschutz ist eine wichtige und zentrale Kompetenz in der Digitalen Gesellschaft! Am 23. Juni fand in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland unter dem Titel „Datenschutz – Eine unterschätzte Digitale Kompetenz“ die Auftaktveranstaltung der Reihe „Digitale Kompetenzen“ statt, die wir als Partner des Wissenschaftsjahres 2014 durchführen. Zu Gast waren Dr. Imke Sommerdie Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit in Bremen, Prof. Dr. Karsten Weber, der an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg allgemeine Technikwissenschaften lehrt und Martin Müsgens, Referent bei der EU Initiative klicksafe. (Der ausführliche Blogpost dazu erschien bereits am 26. Juni). Wir haben die wichtigsten Aussagen und Momente des Abends nun nochmal in einem Video zusammengefasst und im Anschluss an die Veranstaltung die drei Referierenden sowie Prof. Jürgen Friedrich, Präsidiumsmitglied bei Wikimedia Deutschland, zu ihrer Sicht auf das Thema „Datenschutz als Digitale Kompetenz“ befragt.

Viel Spass beim Anschauen! (Die Veranstaltung in voller Länge gibt es übrigens hier zu sehen.)

Digitale Kompetenzen: „Datenschutz – Eine unterschätzte Digitale Kompetenz?“ from Wikimedia Deutschland on Vimeo.

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Der erhobene Zeigefinger ist keine Lösung – Datenschutz als Digitale Kompetenz

Am Montag den 23. Juni war es soweit: Unter dem Titel „Datenschutz – eine unterschätzte Digitale Kompetenz“ fand die Auftaktveranstaltung der Reihe „Digitale Kompetenzen“ statt, die Wikimedia Deutschland als Partner des Wissenschaftsjahres 2014 – Digitale Gesellschaft durchführt und die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Die Veranstaltungsreihe widmet sich an insgesamt fünf Abenden jenen Fähigkeiten und Kenntnissen, die im Digitalen Zeitalter immer wichtiger werden und die natürlich auch die Basis für die Mitarbeit in den Wikimedia-Projekten bilden. 

Los ging es mit einer Veranstaltung zum Thema Datenschutz und der Frage „Ist Datenschutz eine Kompetenz, der wir noch nicht genug Aufmerksamkeit gewidmet haben?“. Dass die Fähigkeit zum richtigen Umgang mit den eigenen Daten ein hochaktuelles Thema ist, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass Bundesinnenminister Thomas de Maiziére just am Tag der Veranstaltung eine Rede hielt, in der er die Bundesbürgerinnen und -bürger zu mehr Sensibilität im Umgang mit persönlichen Informationen im Internet ermahnte. Das Interesse an der Thematik war dementsprechend groß und trotz der parallel stattfindenden Fußball-WM fanden sich über 50 interessierte Gäste in der Wikimedia Geschäftsstelle ein, um den Vorträgen der eingeladenen Referentinnen und Referenten zuzuhören und anschließend mit ihnen zu diskutieren.

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