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Wikipedia Academy 2012: Last Call for Participation

tl;dr:


Vom 29. Juni bis 1. Juli findet in Berlin die Konferenz Wikipedia Academy 2012: Research and Free Knowledge statt. Wikimedia Deutschland organisiert die Konferenz erstmalig in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin und dem Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf der Forschung mit, über und in Wikipedia. Auch Forscher, die sich wissenschaftlich mit Freiem Wissen und dessen Implikationen auf Forschung und Gesellschaft beschäftigen, sind herzlich eingeladen, an der dreitägigen Konferenz teilzunehmen. Mit der Academy sprechen wir ein internationales Publikum an; die Konferenzsprache ist Englisch.

Die Wikipedia Academy 2012 findet am Freitag und Samstag an der Freien Universität Berlin, School of Business & Economics, Garystrasse 21, 14195 Berlin und am Sonntag im SUPERMARKT, Brunnenstraße 64, 13355 Berlin statt.

Registrierung und Teilnahmegebühr

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung notwendig; der Eintrittspreis beträgt 60 Euro (30 Euro ermäßigt). Für die Workshops bitten wir um gesonderte Registrierung zum Preis von jeweils 10 Euro. Wie gewohnt stellen wir denjenigen Communitymitgliedern, die Eintritt oder Reisekosten nicht aus eigener Tasche zahlen können, Unterstützung über das Community-Budget zur Verfügung.

Programm

Das Programm der Konferenz findet sich unter: http://wikipedia-academy.de/2012/wiki/Schedule

Im Vorprogramm der Academy am Freitagvormittag bieten wir außerdem drei umfassende Workshops an, für die zum Teil noch Anmeldungen möglich sind. Eine Teilnahme am Workshop ist auch unabhängig von einer Anmeldung zur Academy möglich.

  • Wikipedia Data Analysis for Researchers – Das Tutorial konzentriert sich auf praktische Aspekte zur Analyse von Wikipedia-Daten (bereits ausgebucht)
  • Toolserver – Einführung in den Wikimedia Toolserver und seine Möglichkeiten und Wege für die Arbeit mit dem Wikipedia-Datenbanken (Unkostenbeitrag: 10 Euro; hier anmelden)
  • GLAM Tools – Einführung in Tools im GLAM-Wiki-Kontext (GLAM =Galleries, Libraries, Archives, Museums) (Unkostenbeitrag: 10 Euro; hier anmelden)

Am Freitagabend wird eine gemeinsame Podiumsdiskussion zwischen Forschern und Beforschten stattfinden. Diese kostet keinen Eintritt und wir laden alle Wikipedianer herzlich ein, dabei zu sein und uns zum anschließendem Get-together in die Luise in Dahlem zu begleiten.

Anmeldung eines Lightning Talks

Im Anmeldeformular kann außerdem ein Lightning Talk angemeldet werden. Hier besteht die Möglichkeit, prägnant und in Kürze eigene Forschungsergebnisse oder -vorhaben zu präsentieren.

Sonntag: Free Culture Brunch und Zedler-Preisverleihung

Am Sonntag ziehen wir mit der Academy von der FU um in den SUPERMARKT, ein ehemaliges Lebensmittelgeschäft, das zur Veranstaltungslocation umgebaut wurde. Wir brechen dort das Veranstaltungskonzept der akademischen Konferenz auf und öffnen die Academy für alle Freundinnen und Freunde von Free Knowledge und Free Culture. Der Free Culture Brunch soll vor allem dazu dienen, Aktivisten dieser Bereiche mit Wissenschaftlern und Communitymitgliedern zusammen zu bringen und in unkonventioneller Atmosphäre den Austausch befördern. Die daran anschließende Gesprächsrunde (mit Jeanette Hofmann, Annalisa Pelizza, Sebastian Haunss and Benjamin Mako Hill, moderiert von Matthias Spielkamp) wird sich mit den sozialen Aspekten freien Wissens auseinander setzen. Wer nur am Sonntag Lust und Zeit hat, kann sich auch nur für diesen Tag anmelden und für 10 Euro am gesamten Tagesprogramm inklusive Brunch teilnehmen.

Daran anschließend findet die glamouröse Verleihung des Zedler-Preises für Freies Wissen statt. Dabei prämiert Wikimedia Deutschland die besten Wikipedia-Artikel und Projekte und alle Gäste haben die Möglichkeit, die Gewinner zu bestaunen und mit anschließend gemeinsam mit ihnen zu feiern. Die Veranstaltung endet um 17 Uhr – Zeit genug also, es für das EM-Finale noch rechtzeitig nach Hause oder vor die nächste Großleinwand zu schaffen.

Weitersagen!

Wir freuen uns, wenn ihr euren Kollegen, Professorinnen, Lieblingsforschern und weiteren interessierten von der Academy und der Zedler-Verleihung erzählt. Neben dem Veranstaltungslogo, was ihr gerne für die Bewerbung verwenden könnt, haben wir hübsche Poster entworfen, von denen wir euch auf Wunsch gerne einige Exemplare per Post zusenden. Für den Zedler-Preis gibt es außerdem hübsche Banner zum Schmücken eigener Beiträge.

Teile der Veranstaltung werden gefilmt, die Paper und Poster werden schon vorab veröffentlicht. Tweets, Fotos und sonstige Beiträge der Veranstaltung sollen mit dem Tag #wpac2012 gekennzeichnet werden.

Fragen und Antworten

Das Academy-Team steht bei allen Fragen unter academy@wikimedia.de gerne zur Verfügung.

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Rückblick: Berlin Hackathon 2012

Anfang Juni luden Wikimedia Deutschland und die Wikimedia Foundation gemeinsam zum Hackathon Berlin 2012 ein. Beim größten Wikimedia-Hackathon aller Zeiten trafen sich Entwickler der beiden Organisationen und der Community vom 1. bis 3. Juni 2012 in Berlin. Es sollten Erfahrungen ausgetauscht, an Verbesserungen und Erweiterungen der MediaWiki-Software gearbeitet und Gespräche über die neuen Technologien und Projekte geführt werden.

Es war außerdem das erste Mal, dass Wikimedia Deutschland Hand in Hand mit der Wikimedia Foundation eine solche Konferenz auf die Beine stellt. WMDE und WMF haben nicht nur die notwendigen finanziellen Mittel gemeinsam aufgebracht, sondern auch die Logistik und Betreuung der Teilnehmer zusammen übernommen. Wöchentliche Telefonkonferenzen, verschiedene Onlinetools und hunderte E-Mails waren Grundlage für die internationale Zusammenarbeit der Hauptverantwortlichen Sumana Harihareswara und Rachel Farrand auf Seiten der WMF und Nicole Ebber und Maria Rößler bei WMDE. Eine anregende neue Erfahrung, auf die wir in Zukunft gerne aufbauen und derartig konstruktive Zusammenarbeit intensivieren möchten.

„Ihr solltet euch kennen lernen“

Sumana Harihareswara kennt jeden Vornamen und kann im Schlaf aufzählen, woran die Person mitarbeitet. „Wenn du nicht weiter weißt, hole ich dir Hilfe und ein nettes Projekt, an dem du arbeiten kannst“, so stellte sich die Koordinatorin der Entwickler-Community auf dem diesjährigen Hackathon in der STATION Berlin vor. Aber auch wer gerade keine Hilfe brauchte, fand sie oft neben sich: „Daniel, das ist Oren. Oren, das ist Daniel. Ich lass euch mal allein.“ So und ähnlich kamen die über 100 Teilnehmer aus 30 Ländern ins Gespräch.

By Victorgrigas CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), via Wikimedia Commons

„Größter Wikimedia-Hackathon aller Zeiten“

„Es ist angemessen, dass dies der größte Hackathon ist, den es je gab. So viele Veränderungen in so kurzer Zeit hat es in der Geschichte unserer Projekte noch nicht gegeben“, so Erik Möller, stellvertretender Leiter der Abteilung für Produktentwicklung der Wikimedia Foundation. Diese tiefgreifenden Neuerungen standen bei der diesjährigen Veranstaltung in Berlin auch im Vordergrund: Interessierte konnten sich zum Beispiel über die Codeverwaltung mit Git und Gerrit, die geplante Einführung der Scriptsprache LUA sowie die Portierung bestehender Gadgets auf die Verwendung des Resource Loaders informieren. Auf großes Interesse stieß außerdem das Infrastruktur-Projekt Wikimedia Labs, das es Entwicklern ermöglicht, eigene Projektideen auszuprobieren oder Media- Wiki-Erweiterungen zu testen.

Großartiges Feedback gab es außerdem für das EU-geförderte RENDER-Projekt und Wikidata. Die Mitarbeiter beider Projekte hatten sich zum „Wikidata und RENDER-Summit“ im Vorfeld des Hackathons bereits mit Entwicklern der Wikimedia Foundation getroffen und den jeweils aktuellen Entwicklungsstand vorgestellt und diskutiert.

Dokumentation

Die ersten Videos der Tutorials und Lightning Talks sind online, auf Commons finden sich die ersten Fotos. Gerhard Meijssen hat Kai Nissen zu Accessibility interviewt, Jens Ohlig schreibt einen lesenswerten Rückblick und im Blog der Wikimedia Foundation gibt es ebenfalls zwei Artikel: Wikidata Summit kicks off in Berlin und Diverse Wikimedia tech crowd gathers in Berlin.

By Guillaume Paumier CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0), via Wikimedia Commons

Trotz der konstruktiven Atmosphäre gab es am Ende immer noch offene Fragen. Gut, dass Mitte Juli der nächste Hackathon stattfindet. Sumana wird sicherlich auch da sein.

(Vielen Dank an Kai Nissen, der die Textgrundlage für diesen Blogbeitrag geliefert hat.)

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Wikipedia trifft Archäologie

Berlin: Der erste offizielle Wikipedian in Residence im noblen Deutschen Archäologischen Institut


Als vor zwei Jahren in London Liam Wyatt als erster Wikipedian in Residence als humane Schnittstelle zwischen der Welt der Wissenschaften  und der nicht weniger anspruchsvollen Welt der Wikipedia vermittelte war nicht absehbar, dass es so bald schon gelingen würde am rennomierten Deutschen Archäologischen Institut  (DAI) den ersten Wikipedian in Residence in Deutschland zu installieren. Marcus Cyron wird in den nächsten sechs Monaten als Botschafter von Berlin Dahlem aus in die über die ganze Welt verteilten Grabungsstätten  und zurück in die bald 200-jährige Forschungsgeschichte des Instituts wirken und dabei möglichst viele Wikipedianer und Mitarbeiter des DAI miteinander an den virtuellen Schreibtisch bringen. Geplant sind gemeinsame Workshops und Führungen, aber auch Studienreisen zu den näher gelegenen Grabungsorten. Ich freue mich schon auf Marcus Berichte hier im Blog.

Nach der Kooperation mit der Open Knowledge Foundation, in der Daniel Mietchen als Resident wirkt, und der jetzt beginnenden am DAI startet im Juli die dreimonatige Kooperation mit der Stiftung Berliner Stadtmuseum im Rahmen der Ausstellung BERLINmacher. Hier kann man sich noch bis zum 15. Juni auf die Position des Wikipedian in Resident bewerben.

Unser Ziel ist es, durch die Residents wie auch Veranstaltungen wie „Wikipedia trifft Altertum“ gemeinsam mit aktiven Wikipedianern allgemein die Zusammenarbeit zwischen Wikimedia-Projekten und wissenschaftlichen sowie kulturellen Einrichtungen zu fördern. Wissensvermittlung ist jenen wie auch uns ein gemeinsames Anliegen. Zu Teil blicken die Einrichtungen auf eine sehr lange Tradition der Wissensvermittlung und Bewahrung zurück. Der Austausch über deren Methoden und Medien und denen, derer wir uns in der Wikipedia und den anderen Wikimedia Projekten bedienen können, kann für beide Seiten nur fruchtbar sein. Gleichzeitig wollen wir gewissermaßen vor Ort natürlich für die Befreiung des Wissens werben. Wer die öffentliche Diskussion zum Urheberrecht in den Medien verfolgt, kann sich vorstellen, dass zu unseren Aufgaben viel Aufklärungs- und Beziehungsarbeit im besten Sinne gehört. In diesem Sinne stehen wir erst am Anfang einer spannenden Entwicklung und ich freue mich, wenn wir uns gemeinsam auf die Erforschung der Möglichkeiten machen.

Detailliertere Informationen zum Wikipedian in Residence im DAI sind unserer Pressemitteilung  zu entnehmen.

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Zedler-Preis 2012: 17 Artikel und Projekte sind nominiert!

Der Zedler-Preis für Freies Wissen 2012

Freies Wissen und ehrenamtliches Engagement gehören unzweifelhaft zusammen. Auch die Wikimedia-Projekte basieren auf ehrenamtlicher Arbeit. Um dieses Engagement gebührend zu würdigen, hat Wikimedia Deutschland den Zedler-Preis für Freies Wissen ins Leben gerufen. Der als Nachfolger der Zedler-Medaille konzipierte Preis wird am 1. Juli 2012 erstmalig in Berlin verliehen. Ausgezeichnet werden ein Wikipedia-Artikel, ein Projekt der Wikimedia-Community und ein externes Projekt im Bereich Freien Wissens.

Die Jury hat entschieden

Die 16-köpfige Jury für den Wettbewerb setzt sich zusammen aus Mitglieder der Community und externen Experten. Geballtes Fachwissen aus Wikipedia und Wikimedia-Projekten trifft auf Expertise aus der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Chaos Computer Club, dRadio Wissen und Creative Commons Deutschland. In den letzten Monaten haben die in Jurymitglieder die Vorschläge gesichtet, kommentiert und in On- und Offlinesitzungen diskutiert und sich auf insgesamt 17 Nominierte geeinigt.

Preisverleihung am 1. Juli in Berlin

Am 1. Juli 2012 werden die Juroren ihre finale Entscheidung über die jeweiligen Gewinner bekannt geben. Ab 14:00 Uhr lädt Wikimedia Deutschland alle Freundinnen und Freunde Freien Wissens zur Preisverleihung in den SUPERMARKT in Berlin (Brunnenstraße 64) ein, um gemeinsam die Gewinner zu bestaunen und zu feiern. Begleitet von einem festlichen Rahmenprogramm, durch das unser Vorstand Pavel Richter führen wird, werden die drei Haupt- sowie zwei Sonderpreise verliehen.

Die Preisverleihung findet im Anschluss an die Wikipedia Academy statt und endet gegen 17 Uhr – früh genug also, um es pünktlich zum Finale der Fußball-Europameisterschaft nach Hause oder vor die nächste Großleinwand zu schaffen. Bitte meldet euch bis zum 22. Juni 2012 unter zedler@wikimedia.de zur Preisverleihung an.

Nominiert für den Zedler-Preis 2012

Die Nominiertenliste liest sich wie ein Jahresrückblick 2011:

Kategorie I: Wikipedia-Artikel des Jahres

Goetheanum
Matthäus-Passion (J. S. Bach)
Methanol
Nationalsozialistischer Untergrund
Nuklearkatastrophe von Fukushima
Pizzakarton

Kategorie II: Community-Projekt des Jahres

Blume der Woche
Geographicus Rare Antique Maps
österreichisches Portal Denkmallisten
Wiki Loves Monuments Deutschland
Wikipedia trifft Altertum
WikiProjekt Kakteen

Kategorie III: Externes Wissensprojekt des Jahres

Aktion „Kinder wollen singen“ des Vereins Musikpiraten
Hackteria | Open Source Biological Art
offene-bibel.de
OpenStreetMap
VroniPlag

Alle Freundinnen und Freunde Freien Wissens sind herzlich eingeladen, an der Preisverleihung teilzunehmen und die Gewinner zu bestaunen und gemeinsam mit uns zu feiern.

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Ausblick: Berlin Hackathon 2012

Am kommenden Wochenende (1.-3. Juni 2012) findet der Berlin Hackathon 2012 statt. In der Station Berlin erwarten wir rund 130 Teilnehmer: Hier kommen die ehrenamtlichen MediaWiki-Entwickler mit Angestellten der Wikimedia Foundation und von Wikimedia Deutschland zusammen, um gemeinsam an der Technik hinter den Wikimedia-Projekten zu arbeiten.

Der offizielle Start des Hackathons ist am Freitag um 17 Uhr. Am Donnerstag und Freitag treffen sich aber zunächst noch die Teams von Wikidata und Render, um mit Entwicklern der Wikimedia Foundation über die beiden Projekte zu sprechen, Ideen auszutauschen und die gemeinsame Arbeit zu fördern. Das komplette Programm und alle notwendigen Informationen finden sich im Veranstaltungswiki.

Erstmalig wird der Hackathon nicht allein von Wikimedia Deutschland ausgetragen: Wir arbeiten in der Vorbereitung Hand in Hand mit der Wikimedia Foundation zusammen und beide Organisationen stellen gemeinsam die Gelder für die Finanzierung zur Verfügung. Die Konferenzsprache ist Englisch, auf der Projektseite findet sich eine Übersicht über die Themen und Ziele der diesjährigen Veranstaltung:

Goals and topics for the Hackathon.

This is the premier event for the MediaWiki and Wikimedia technical community. We’ll be hacking, designing, and socialising.

Our goals for the event are to bring 100-150 people together, with lots of people who have not attended such events before. User scripts, gadgets, API use, Toolserver, Wikimedia Labs, mobile, structured data, templates — if you are into any of these things, we want you to come!

Goals:

  • More outreach to variety of people – aim for 120-130 participants (judging that ~100 came last year)
  • Get Lua training for anyone who wants it
  • Inform people about ResourceLoader 2 & new Gadgets support, train JS authors
  • Get Labs or Toolserver accounts for anyone who wants them
  • Get at least 5 gadgets/tools/templates/bots developers/authors to get into larger Wikimedia community, stay in it 3 months after event
  • Facilitate chapter tech community
  • Keep last year’s quality of experience while upping attendance
  • Better social events that help build relationships, facilitate mingling.

Der Hackathon wird sowohl live in Ehterpads dokumentiert, auf twitter könnt ihr dem Hashtag #wmdevdays folgen und im IRC-channel #mediawiki auf FreeNode live dabei sein. Es wird außerdem eine umfassende Videodokumentation der Veranstaltung und der Tutorials angefertigt. Während der gesamten Veranstaltung gilt die Friendly Space Policy.

Ansprechpartner bei der Foundation ist Sumana Harihareswara, die sich sowohl um das Programm als auch die Betreuung der Teilnehmer kümmert. Bei Wikimedia Deutschland sind Nicole Ebber und Maria Rößler verantwortlich. Happy Hacking!

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Wikipedia Academy 2012: Anmeldung eröffnet, Programm veröffentlicht

Vom 29. Juni bis 1. Juli 2012 findet in Berlin die Wikipedia Academy: Research and Free Knowledge (#wpac2012) statt. Wikimedia Deutschland organisiert die Konferenz erstmalig in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin und dem Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf der Forschung mit, über und in Wikipedia. Aber nicht nur das! Auch Forscher, die sich wissenschaftlich mit Freiem Wissen und dessen Implikationen auf Forschung und Gesellschaft beschäftigen, sind herzlich eingeladen, an der dreitägigen Konferenz teilzunehmen. Mit der Academy sprechen wir ein internationales Publikum an; die Konferenzsprache ist Englisch.

Die Wikipedia Academy 2012 findet am Freitag und Samstag an der Freien Universität Berlin, School of Business & Economics, Garystrasse 21 statt. Der Veranstaltungsort für Sonntag wird noch bekannt gegeben.


Anmeldung

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung notwendig und ab sofort möglich. Der Eintrittspreis beträgt 60 Euro (30 Euro ermäßigt). Zum Anmeldeformular.

Programm

Das vorläufige Programm findet sich auf der Website. Wir behalten uns noch kleine Änderungen vor.

Freitag

Im Vorprogramm der Academy am Freitagvormittag bieten wir drei Workshops zu den Themen Wikipedia Data Analysis for Researchers, Toolserver und GLAM Tools. Für diese Workshops ist eine gesonderte Anmeldung erforderlich (ebenfalls über das Anmeldeformular), die Teilnahme kostet 10 Euro.

Offizieller Beginn der Academy ist dann am Freitag gegen 13:30 Uhr. Benjamin Mako Hill, Forscher am MIT Media Lab und der MIT Sloan School of Management, Fellow am Berkman Center for Internet and Society, Free Culture Activist und Advisor der Wikimedia Foundation, wird mit einer Keynote Lecture das Konferenzthema Wikipedia and Research einleiten. Am Nachmittag bieten wir beim so genannten Speed Geeking die Gelegenheit, in einem alternativen Format Forschungsprojekte, -vorhaben oder -ideen kennenzulernen. Daran anschließend gibt es die ersten Paper Sessions. Unserem Call for Papers sind zahlreich internationale Forscherinnen und Forscher gefolgt. Bei den Paper Sessions werden sie ihre wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema Wikipedia und Freies Wissen präsentieren. Daran schließt ein Panel über Wikipediaforschung und Wikipedia-Community an.

Samstag

Am Samstag werden in drei Programmblocks weitere Forschungsarbeiten (Papers) vorgestellt. Wir planen eine Diskussionsrunde zur Wissenschaftskommunikation mit Wikis und Blogs. Die Lightning Talks am späten Nachmittag bieten die Möglichkeit, prägnant und in Kürze weitere Forschungsergebnisse oder -vorhaben zu präsentieren.

Sonntag

Am Sonntag öffnen wir die Academy für ein größeres Publikum und laden neben Wikipediaforschern auch all diejenigen ein, die sich mit verschiedenen Aspekten von Wikipedia und den Schwesterprojekten, mit Free Culture, Freien Lizenzen, Open Data oder Freier Software befassen.

Nach einer Keynote Lecture von Sarah Stierch (Community Fellow bei der Wikimedia Foundation, Beraterin und Expertin für Themen wie Gender Gap und GLAM) zum Thema Wikipedia and Diversity bietet der ausgedehnte Free Culture Brunch eine ausgezeichnete Möglichkeit zur internationalen und interdisziplinären Vernetzung. Daran schließt das Free Knowledge Panel am Nachmittag an: Unter Moderation von Matthias Spielkamp von irights.info diskutieren unter anderem Jeanette Hofmann (HIIG) und Sebastian Hauss (Universität Konstanz) über die sozialen Aspekte Freien Wissens.

Den festlichen Abschluss der Wikipedia Academy bildet die Verleihung des Zedler-Preises am Sonntag gegen 15 Uhr. Mit diesem Preis zeichnet Wikimedia Deutschland Personen, Gruppen oder Projekte aus, die sich im Jahr 2011 ganz besonders für Freies Wissen engagiert haben. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Academy sind herzlich eingeladen, an der Verleihung teilzunehmen.

Die Veranstaltung endet gegen 17 Uhr – früh genug also, um es pünktlich zum Finale der Fußball-Europameisterschaft nach Hause oder vor die nächste Großleinwand zu schaffen.

 
Wir freuen uns auf unsere Gäste aus Wissenschaft und Forschung, ihre vielen unterschiedlichen Schwerpunkte und einen angeregten Austausch bei der Wikipedia Academy 2012. Ebenso willkommen sind Wikipedianer und Communitymitglieder, die sich mit den wissenschaftlichen Aspekte von Wikipedia und Freiem Wissen beschäftigen und an einem intensiven Austausch mit der Wissenschaft interessiert sind.

Alle Fragen beantwortet das Academy-Team (academy@wikimedia.de): Nicole Ebber, Angelika Adam, Maria Rößler und Denis Barthel

 

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LinuxTag 2012 – Wikimedia³

Fußgängertunnel zum ICC (Foto: Kai Effelsberg, CC-BY-3.0*; via Wikimedia Commons)


 
Vom 23. bis 26. Mai findet auf dem Berliner Messegelände der LinuxTag 2012 statt. Zum ersten Mal präsentieren sich die drei deutschsprachigen Wikimedia-Vereine aus der Schweiz, Österreich und Deutschland gemeinsam auf der führenden Open Source-Messe in Europa. Unsere Pressemitteilung zur Veranstaltung findet sich hier.

Das ist der LinuxTag

Der obige Fußgängertunnel mit sechs Ausgängen hat es in die Liste der Fußgängertunnel in Berlin geschafft. Eigentlich führt er zum Internationales Congress Centrum Berlin, und dient nur indirekt dem Zugang zum benachbarten Messegelände. Mit dem LinuxTag ist das so ähnlich: Hinter ihm verbirgt sich mehr, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Beim LinuxTag handelt es sich nicht um einen einzigen, sondern gleich um vier Veranstaltungstage. Es geht auch keineswegs nur um Linux, sondern um aktuelle Entwicklungen und Ideenaustausch rund um Open Source im Allgemeinen.

Was Wikimedia auf dem LinuxTag macht

Freies Wissen ist immer auch mit frei lizenzierter Software verbunden. Wikimedia CH, Österreich und Deutschland werden an einem eigenen Messestand an allen vier Tagen der Veranstaltung über die Förderung Freien Wissens informieren, insbesondere aber auch über aktuelle technische Entwicklungen und Angebote. Schwerpunkte liegen auf Wikidata und dem RENDER-Projekt. Aktuelle Zwischenmeldungen vom Wikidata-Team gibt es übrigens hier, Neuigkeiten vom RENDER-Team hier. Auf dem LinuxTag wird am Stand zusätzlich über die Offline-Verwendung von Wikipedia mittels Kiwix informiert.

Weil sich aus der technischen Möglichkeit, Dinge zu tun, immer auch die Frage ergibt, was für Dinge warum und wie gemacht werden sollten, machen wir es uns zum Ziel, am Stand auf die gezielte und korrekte Weiternutzung von freien Inhalten aufmerksam zu machen. Deshalb werden wir über die vielen Freiwilligen-Projekte rund um Wikimedia sprechen, wie zum Beispiel über den internationalen Fotowettbewerb Wiki Loves Monuments 2012.

Uns treffen und noch mehr

Das Programm des diesjährigen LinuxTages ist vielfältig, wird Besuchern also viele interessante Anknüpfungspunkte bieten. So führen zum Beispiel Mitglieder der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft eine netzpolitische Podiumsdiskussion zu aktuellen Themen. Außerdem wird unter anderem das Open Data Portal Berlin präsentiert.

Als feste Anlaufstelle für Wikimedia-Themen ist der gemeinsame Stand von WMDE, WMAT und WMCH hier zu finden:
 
23.-26. Mai 2012
Messegelände unter dem Funkturm Berlin
Halle 7.2a
Standnummer 116

 
Wir freuen uns auf Euren Besuch!
 
* Kurzfassung der CC-BY 3.0-Lizenz. Kleine Anmerkung: Das hier verwendete Foto von Kai Effelsberg verlangt nur die Namensnennung bei Weiterverwendung, keine Kenntlichmachung von Änderungen (ShareAlike-Bedingung). Trotzdem, Ehre, wem Ehre gebührt: Diese Bild ist beim Einbinden deutlich beschnitten worden. Original angucken hier!

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re:publica 2012 – Rückblick auf drei Tage für Freies Wissen

Wikimedia Deutschland auf der re:publica 2012 (Foto: Raimond Spekking, CC-BY-SA 3.0*; via Wikimedia Commons)

Am Freitag, den 4. Mai, endete die größte deutsche Web-Konferenz mit ihrem dritten Veranstaltungstag. Wie im Vorfeld angekündigt, war Wikimedia Deutschland in diesem Jahr zum ersten Mal mit einem eigenen Stand vor Ort, um über Freies Wissen aufzuklären. Die Idee dieses festen Anlaufpunkts für Neugierige zahlte sich aus. Zwar ist die re:publica traditionell ein Ort, an dem netzaffine Menschen schnell ins Gespräch kommen, aber der Wikimedia-Stand machte den Verein über alle drei Tage für jeden Besucher permanent sichtbar. Der offene Raum mit kleiner Bühne lag mitten in der Haupthalle des Veranstaltungsortes, die Zugang zu den acht Rednerbühnen der re:publica bot. An uns und unseren Themen führte also kaum ein Weg vorbei!

Unser Programm

In den Vorbereitungen zur Veranstaltung ging es uns darum, am Stand mit einem gut ausgelasteten Programm über Ziele des Vereins zu informieren und, natürlich, jederzeit für Fragen und Antworten zur Verfügung zu stehen. Erfahrene Wikipedia-Aktive und Mitarbeiter der Geschäftsstelle riefen in ihren Präsentationen und Diskussionsrunden zum Mitmachen in den Wikimedia-Projekten auf. Wiederkehrende Themen waren unter anderem Partizipation, Wikipedia im Bildungskontext, freie Lizenzen und ihre richtige Anwendung, sowie das neue Großprojekt Wikidata. Rückblicke auf einzelne Veranstaltungen werden noch folgen.

Ein Fazit ließ sich bereits direkt nach der Veranstaltung ziehen: Wir konnten viele Wissenslücken der Gäste rund um Wikipedia und Wikimedia schließen. Die Nachfrage nach unseren mitgebrachten Infomaterialien war groß und die Ehrenamtlichen standen uns mit ihrem Expertenwissen tatkräftig zur Seite. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle Beteiligten!

Gespräche mit der Presse

Der Wikimedia-Stand diente uns insbesondere auch als Forum für Journalisten, um Hintergrundgespräche und Interviews durchzuführen. Es waren Medienvertreter aus aller Welt vor Ort – von Russland bis Österreich wollte man mit uns über unsere Arbeit sprechen. Einige erste Beiträge finden sich bereits im Pressespiegel – weitere werden folgen.

 

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Wikimedia Deutschland auf der re:publica

Auf der re:publica 2012 vom 2. bis 4. Mai präsentiert sich Wikimedia Deutschland erstmalig an allen drei Tagen mit einem eigenen Stand und insgesamt 12 Sessions, um über Freies Wissen aufzuklären. Themen rund um Wikipedia und die Schwesterprojekte der freien Enzyklopädie stehen im Fokus. Warum benötigt Wikipedia mehr weibliche Autoren? Wo liegen die Chancen und Probleme freier Inhalte im Bildungsbereich? Was ist relevant für die Enzyklopädie? Wäre Wikipedia auch ohne Internet möglich?

Am Mittwoch starten wir mit einer Einführung in Wikimedias neuestes Projekt: Wikidata, die freie Wissensdatenbank. Der Donnerstag steht im Zeichen der richtigen Weiternutzung freier Inhalte. Am Freitag werden viele Blicke auf die praktische Arbeit der Menschen hinter Wikipedia geworfen.

Trefft uns auf der re:publica und erfahrt mehr über Freies Wissen! Wir freuen uns auf das Gespräch mit Euch in Halle 3, Stand 12!

Auszüge aus dem Programm

Wikidata – The Next Big Thing
Mi, 2.5.: 14.45 Uhr

Frauen in die Wikipedia!
Mi, 2.5.: 16.00 Uhr

CC:Bildung (freie Inhalte im Bildungsbereich)
Do, 3.5.: 11.15 Uhr

Wenn die Zeit mal wieder knapp ist – Wikimedia Commons für Bildprofis
Fr, 4.5.: 11.15 Uhr

 

Das vollständige Programm für alle Aktivitäten am Wikimedia-Stand bietet noch weitere spannende Themen. Bei Fragen oder Terminabsprachen wendet Euch gerne an catrin.schoneville@wikimedia.de.

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Diskussionsrunde: Journalismus, PR und Social Media

Am Donnerstag, den 26. April um 19 Uhr ist Wikimedia Deutschland zu Gast im FrauenComputerZentrumBerlin (FCZB). Moderiert wird die Runde von Alexandra Deak (FCZB). Sharon Adler (Chefredakteurin und Herausgeberin des Online-Magazins AVIVA-Berlin) sowie Katrin Rönicke (freie Journalistin und Bloggerin) sprechen über die Veränderungen und Chancen im Journalismus durch Social Media. Die Möglichkeiten, die u.a. Wikipedia für Journalistinnen und Journalisten bietet, erläutert Catrin Schoneville (unsere Pressesprecherin).

Ihr seid herzlich eingeladen in die Cuvrystr. 1, Berlin zu kommen und über Eure eigenen Erfahrungen zu berichten. Um Anmeldung wird gebeten an presse@fczb.de. Der Eintritt ist frei.

Kommt vorbei und diskutiert mit!

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