Archiv für die ‘Technisches’ Kategorie



WikidataCon 2017

WikidataCon, the first conference dedicated to the Wikidata community took place in Berlin on October 28th and 29th. How to summarize this event? It was a huge success, both from the point of view of the community and the organization team, and we hope that you enjoyed the event as much as we did.

We can already deliver some amazing numbers: 200 attendees, including 50 helpers, 78 speakers, 50 scholars, not including 20+ plushies. We had more than one hundred sessions with a total of 40 hours of video recorded, we had 20 birthday presents, we had 43 countries represented and almost as much sweets on the sweets table!

We are especially happy that WikidataCon may very well be one of the best documented Wikimedia events. Thanks to the wonderful people at C3VOC, recordings of presentations were online just hours after they were given! The list of all recordings is impressive.

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Datenpartnerschaften mit Wikidata: Projekt Durchblick

This blog post is also available in English.

Dr. Georg Schelbert arbeitet an der  Humboldt-Universität Berlin im Institut für Kunst- und Bildgeschichte (IKB) und ist dort als Leiter der Mediathek tätig. Er beschäftigt sich gleich im mehrfachen Sinne mit Durchblick: zum einen geht es um Dias, durch die man ganz konkret hindurchsehen kann. Zum anderen geht es bei dem Projekt darum, einen Durchblick bei einem großen Kulturschatz zu gewinnen. Dabei setzt das Projekt Durchblick der HU auf Wikidata. In dieser Form ist die Datenpartnerschaft mit Wikidata nicht auf eine Datenspende bezogen, sondern darauf, Wikidata als Dreh- und Angelpunkt für andere Datensammlungen zu benutzen, um für Objekte in Sammlungen gemeinsame Identifikationsnummern zu haben.

Worum geht es bei Durchblick? Was ist das für eine Sammlung und wie ist sie zu Stande gekommen?

Wir haben unser Projekt kurzerhand „Durchblick!“ genannt, weil wir uns die Aufgabe gestellt hatten, eine große Menge von Glasdias, die viele Jahrzehnte lang im Fach Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität verwendet wurden, wieder zugänglich zu machen.

Jedes kunsthistorische Institut hatte und hat mehr oder weniger große Diasammlungen, die in Vorlesungen und Seminaren eingesetzt wurden. Dabei kamen vor allem zwei Formate zum Einsatz: Zunächst die sogenannten Glasdias oder Großdias, die so heißen, weil die schwarzweisse Fotoschicht direkt auf einer 8,5 x 10cm großen Glasplatte aufgebracht ist und die seit dem späten 19. Jahrhundert und bis nach der Mitte des 20. Jahrhunderts produziert wurden. Und dann die sogenannten Kleinbilddias, die letztlich auf farbigen 35mm-Kinofilm zurückgehen und die von den 1940er Jahren bis heute gebräuchlich waren. Im Projekt Durchblick interessieren uns nur die Glasdias. Die Berliner Sammlung ist eine der ältesten und größten Bestände, da einige der Berliner Kunstgeschichtsprofessoren wie Herman Grimm (Sohn von Wilhelm Grimm) oder Heinrich Wölfflin das Potential der projizierten Fotografie früh erkannten und nutzten. Die Sammlung spiegelt damit auch die Interessen berühmter Fachvertreter in Forschung und Lehre. Zwar besteht heute nach Kriegsschäden ein erheblicher Anteil des Bestands aus Ersetzungen und Ergänzungen seit den 1950er Jahren, aber dadurch kamen auch zeitbedingt interessante neuere Bildthemen wie DDR- und Sowjetkunst, Städtebau und sogar Verkehrsplanung hinzu. Weiterlesen »

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Data Partnerships in Wikidata: Project Durchblick

Dieser Beitrag ist auch auf Deutsch verfügbar.

Dr. Georg Schelbert works at the Humboldt-Universität Berlin at the Institut für Kunst- und Bildgeschichte (IKB) as the head of the media library. His project „Durchblick“ may be translated as „Through the Looking-Glass“ in more than one sense: As it is about glass slides, it literally deals with glass you can see through.  But the project is also about gaining insights from a vast collection of cultural assets, almost like exploring the wonderland hidden in it. Project Durchblick makes extensive use of Wikidata. This kind of data partnership does not come in the form of a data donation, but rather as using Wikidata as a hub for other data collections in order to provide objects in collections with common identifiers.

What is Durchblick all about? What kind of collection is that and how did it start?

We decided to call our project „Durchblick!“, as we faced the task to explore a large number of glass slides that had been in use for many decades in the department for the history of art at the Humboldt-Universität and make them accessible again. 

Every institute for the history of art has more or less large collections of slides that are used in lectures and seminars. Primarily, two formats are used: First, the larger glass slides where a black and white film is applied directly to a pane of the format of 8,5 x 10cm that were produced since the late 19th until the middle of the 20th century. And then the so-called small picture slides that emerged from the 35mm color film format as used in movie theaters that have been in use from the 1940s until today.  We focus only on the glass slides with Durchblick. The Berlin collection is one of the oldest and largest, as some of the Berlin professors of art history like Herman Grimm (son of Wilhelm Grimm) or Heinrich Wölfflin discovered and used the potential of projected photographs quite early. Thus, the collection also reflects the interests of famous representatives of the field in research and teaching. Today, after damages caused by wars, a significant amount consists of replicas and additions made in the 1950s, however over the the time also many interesting new themes were added, such as East German or Soviet art, urban development, or even traffic planning. Weiterlesen »

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Datenpartnerschaften mit Wikidata: beaTunes

This blogpost is also available in English.

Datenpartnerschaften bei Wikidata können verschiedene Formen annehmen. In Form von Datenspenden können Institutionen, Organisationen und Einzelpersonen Inhalte zu der freien Wissensdatenbank beitragen, aber Nachnutzungen von Daten ist genauso interessant, denn auch sie tragen zu dem Ökosystem des Freien Wissens bei und geben mehr Menschen mehr Zugriff zu mehr Wissen.

beaTunes ist eine Anwendung für den Mac, mit der man Playlisten für die eigene Musiksammlung erstellen kann. Die Anwendung benutzt Wikidata auf vielfältige Art und Weise zur Anreicherung der Musikdaten.

Die freie Lizenz von Wikidata erlaubt auch die kommerzielle Nachnutzung. Wir haben mit Hendrik Schreiber von beaTunes darüber gesprochen, wie Wikidata in einem kommerziellen Software-Produkt zum Einsatz kommt.

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Data Partnerships with Wikidata: beaTunes

Dieser Beitrag ist auch auf Deutsch verfügbar.

Wikidata data partnerships happen in many ways. While data donations are a way for institutions, organisations or individuals to contribute content to the free knowledge-base, re-use of data in applications is just as interesting as it contributes to the eco system of Free Knowledge and thus gives more people more access to more knowledge.

beaTunes is an application for the Mac that lets you build playlists for your music collection. It uses Wikidata in various ways to enrich the application.

The free license for Wikidata allows commercial re-use as well.  We talked with Hendrik Schreiber of beaTunes about how to use Wikidata in a commercial software product.

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Bericht vom Wikidata-Wahldaten-Workshop

Folgender Blogbeitrag basiert auf dem Bericht von Matti Blume, den er im Wikipedia:Kurier veröffentlichte und einem Erfahrungsbericht von Andrea Knabe-Schönemann.

Vom 23. bis 26. Juni fand in Ulm der zweite von Wikimedia Deutschland veranstaltete Wikidata-Workshop statt. Diesmal drehte sich alles um das Thema Wahldaten. Eine bunte Mischung aus Wikipedianern, Open-Data-Aktivisten (u. a. von FragDenStaat.de, Freiwilligen hinter dem offenen Standard OParl und Offene Wahlen Österreich) und Entwicklern (Wikidata und Code for Germany) war dazu im Verschwörhaus in der historischen Altstadt von Ulm zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Workshops stand folgende Frage: Wie kann Wikidata helfen, Daten aus Politik und Verwaltung besser zugänglich zu machen?

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Wikidata und Comics

Angela Guttner CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

Am 29. April besuchten Jens und Linda für Wikidata eine Veranstaltung des Comic-Kolloquiums im Rahmen der Comic Invasion Berlin. Während sich andere Vortragende dem literaturwissenschaftlichem Blick auf Comics oder Fragen der Übersetzung widmeten, haben wir uns mit digitaler Comic-Forschung befasst und zeigten dafür coole Sachen, die mit Daten zu machen sind.

Zunächst haben wir den M3 Comic-Editor vorgestellt, mit dem man TEI-Annotationen zu gescannten Comics in einer XML-Datei erstellen kann. Dadurch wird es möglich, Comics maschinenlesbar zu machen und digital abzufragen – etwa nach Figurenauftritten, Sprechblaseninhalten oder Layoutelementen.

Wir zeigten außerdem einen Stadtplan von Berlin, auf dem Schauplätze von Berlin-Comics mit Geokoordinaten aus Wikidata verknüpft wurden und  stellten einige Queries zu Comic-Inhalten in Wikidata vor, wie eine Zeitleiste von Mangaka (Manga-Zeichnerinnen und Zeichnern).

Manga und Unterklassen von Manga, sortiert nach der Menge der Wikipedia-Artikel dazu.

Selbst mit den vergleichsweise wenigen Daten, die aktuell noch zu Comics in Wikidata hinterlegt sind (bitte ergänzen!), lassen sich bereits interessante Abfragen starten. So erlaubt der Eintrag des Handlungsortes die Verortung auf einer Stadt- oder Weltkarte. Wie bekannt oder beliebt ein Comic ist, lässt sich zum Beispiel anhand der Menge der Wikipedia-Artikellinks in verschiedenen Sprachen ablesen, hier beispielhaft für Manga und Unterklassen von Manga.

Wikidata bietet also Möglichkeiten für Comic-Fans und die Digital Humanities gleichermaßen. Die Digital Humanities (etwa: „digitale Geisteswissenschaften“), die über computergesteuerte Suchen in Textkorpora neue, digitale Wege eröffnen, sind damit auch ein Bereich, der mit dem Wissen der Welt aus Wikidata verknüpft und angereichert werden kann.

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Zwei Jahre als Werkstudentin bei Wikimedia Deutschland e.V.

Julia Schütze hat zwei Jahre als Werkstudentin bei Wikimedia Deutschland gearbeitet. Sie hat viel erlebt und geleistet in ihrer Zeit bei uns und zu ihrer neuen Aufgabe lassen wir sie nur mit einem weinenden und einem lachenden Auge weiterziehen. Wir haben sie gebeten, ein paar Highlights aus ihrer Arbeit für uns zu beschreiben. Hier ist ihr Bericht.

Fünf Highlights von zwei Jahren als Werkstudentin bei WMDE

  1. Die Tierliebe und Memes vom Kollegium
  2. Die Möglichkeit auch als Werkstudentin schon viel Verantwortung zu übernehmen
  3. Die Flexibilität und Unterstützung, die es mir erlaubte auf Arbeit und im Studium erfolgreich zu sein.
  4. Die interdisziplinären Teams und agilen Arbeitsprozesse
  5. Eine Stimme für Freies Wissen zu sein

Vielen Dank für die tolle Zeit. Weiterlesen »

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Ladies That FOSS — Welcoming 35 women coders into the FOSS movement and that was just the beginning

German summary: Ladies That FOSS war ein Hackathon gerichtet an Frauen, die Interesse an Freier und Open Source Software (FOSS) haben, aber noch nicht an konkreten Projekten beteiligt sind.

by Julia Schuetze

Ladies That FOSS was an open source hackathon by Wikimedia Deutschland e.V. in October 2016 continuing as a meetup starting from March 15th 2017.

In October 2016 Wikimedia Deutschland e.V. held its first hackathon aimed at women and nonbinary coders who are interested in Free and Open Source Software. The majority of them had one thing in common: they have never contributed to the FOSS world but were eager to find out what all the fuss in FOSS is about. Weiterlesen »

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Freiwillige, die für Wikimedia-Projekte entwickeln: Ein Interview mit Greta Doçi

Ein Beitrag von Sandra Muellrick. Dieser Artikel ist auch auf Englisch verfügbar.

Greta ist als Freiwillige erst seit ein paar Jahren im Wikimedia-Movement aktiv. Sie hält Vorträge über Wikidata und engagiert sich in der Open-Source-Entwicklung. In diesem Blogbeitrag möchten wir sie und die vielen Möglichkeiten vorstellen, sich im Wikimedia-Movement auszuprobieren, zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

“Ich versuche alles online zu stellen, was ich weiß, zum Beispiel Arbeiten mit MediaWiki, Queries oder meine Edits in Wikipedia oder Wikidata.”

Seit drei Jahren arbeitet Greta als Editor so gut wie jeden Nachmittag in Wiki-Projekten. Sie arbeitet leidenschaftlich daran, von Albanien aus das Wissen der Welt in die Welt zu tragen. Seit über drei Jahren ist sie in der Wikipedia und seit anderthalb Jahren für Wikidata aktiv und war auch schon in der albanischen Usergroup im Vorstand. Die IT-Expertin für eine Regierungsorganisation veranstaltet Workshops zu Wikidata, organisiert den Fotowettbewerb “Wiki loves Monuments” in Albanien, unterrichtet Studierende, wie sie die Wikipedia nutzen können und lernt seit 3 Monaten wie sie selbst bei MediaWiki Code beitragen kann.

“Ich liebe sowas. Deshalb engagiere ich mich ehrenamtlich.”

Bereits in jungen Jahren hat sie angefangen, sich für soziale Zwecke ehrenamtlich zu engagieren. Für Greta ist es wichtig, Sinn in ihrem Handeln zu sehen, Aufgaben zu beenden und etwas nützliches für die Gesellschaft produziert zu haben. Sie liebt es, Dinge zu lernen, Wissen zu teilen und es anderen beizubringen. Gerade deswegen gefällt ihr das Wikimedia-Movement so sehr. Weiterlesen »

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