Archiv für die ‘Konferenz’ Kategorie



Going regional – Wikimedia Deutschland at the CEE Meeting

Dieser Beitrag ist auch auf Deutsch verfügbar.

The Central and Eastern European (CEE) meeting 2017, took place in Warsaw from September 22nd to 25th. Four staff members from Wikimedia Deutschland participated. Here, they tell about why they were there, and what they are working on.

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Lantuszka, WikiCEE Meeting2017 day2 -29, CC BY-SA 3.0

Building bridges between Wikimedia events


“The CEE is currently THE biggest regional Wikimedia group: the language communities represented there range from Finnish to South Azerbaijani, from German to Bashkir. It is also the strongest regional group.” Says Cornelius Kibelka Weiterlesen »

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Wikimedia Regional: Wikimedia Deutschland beim CEE Meeting 2017

This blog post is also available in English.

 

Die Konferenz der mittel- und osteuropäischen Wikimedia-Organisationen, -Gruppen und -Communities (Wikimedia Central and Eastern European Meeting 2017, kurz CEE) fand vom 22. bis 25. September in Warschau statt. Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Wikimedia Deutschland nahmen teil. Hier erzählen sie, warum sie dort waren und woran sie arbeiten.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/52/WikiCEE_Meeting2017_day2_-29.jpg/640px-WikiCEE_Meeting2017_day2_-29.jpg

Gruppen der Konferenz der mittel- und osteuropäischen Wikimedia-Organisationen, -Gruppen und -Communities (by Lantuszka, WikiCEE Meeting2017 day2 -29, CC BY-SA 3.0)

 

Brücken zwischen Wikimedia-Veranstaltungen bauen


 

„Die mittel- und osteuropäischen Wikimedia-Gruppe ist derzeit DIE größte regionale Wikimedia-Gruppe: Die dort vertretenen Sprachgemeinschaften reichen von Finnisch bis zum Iran vertretenenen Südaserbaidschanisch, von Deutsch bis Baschkirisch. Sie ist auch die stärkste regionale Gruppe“, sagt Cornelius Kibelka Weiterlesen »

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Wikimedia ist Partner des OER-Festivals 2017 #OERde17

Vom 27. bis 29. November 2017 dreht sich beim OER-Festival in Berlin alles um freie Bildungsmaterialien (Open Educational Resources, OER). Auch in diesem Jahr ist Wikimedia Deutschland wieder Partner des Festivals #OERde17 und hat fünf Gästelistenplätze zu vergeben.

Thomas Trutschel, Photothek, CC BY 4.0 via https://open-educational-resources.de

Was wird gefeiert?

Das Thema OER hat in den letzten Jahren deutlich an Fahrt aufgenommen und gewann auch auf politischer Ebene an Bedeutung. Im Anschluss an das Projekt Mapping OER von Wikimedia Deutschland e. V. sowie der OER-Machbarkeitsstudie des Deutschen Instituts für Pädagogische Forschung (DIPF) werden seit dem Frühjahr 2017 mehr als 20 Projekte gefördert, um OER nachhaltig in allen Bildungsbereichen zu verankern. Seither engagiert sich eine Vielzahl von Einzelpersonen, Projekten, Initiativen aber auch Institutionen für die weitere Förderung und Verankerung von OER im deutschsprachigen Raum. Das OER-Festival bietet diesem Engagement einen Ort des Austauschs und der weiteren Vernetzung.

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Inside out on Wikimania

I pull out a large cardboard box from under our table in the community village, it is pretty smashed up after its transatlantic journey. Drums start pounding in the conference hall while I put out cups, brochures and t-shirts.

“Hello”, a friendly and careful-looking man stands next to the table, “so you are from Wikimedia Deutschland”, he states.

“Yes, I just started working in the International Relations team a month ago, and here I am, at Wikimania”, I look at his name tag: Magnus Manske, Cambridge… erh, something.

“Are you part of the German community then, or the British?”, I ask. – It is Friday morning, first official day of Wikimania 2017 in Montréal, and I have a steep learning curve in front of me.

To be fair, I started ascending the curve at sea level approximately a month ago when I slowly started wrapping my head around Wikimedia Deutschland: it is a pretty complex organisation, I thought. The slope then started tilting upwards when I spent Thursday on the pre-conference following the WMCON Follow-up day, taking notes. My pencil (yes, pencil) was struggling to keep up with every single word and empty space from those meetings and thus began sketching the first pieces in my Wikimania puzzle:

From organising local volunteer meetups, literature and software access for local Wikipedians; over strategic partnerships with Mozilla, research institutions and government bodies; to how to best facilitate cultural translation in order to get messages across a global movement – while including local communities in the process.

Presently, this Friday morning, someone asks a question and I turn my attention away from the friendly gentleman, Magnus. The next time I see him he is on stage being interviewed for the Wikimedia 2030 Panel, as ‘The Magnus’.

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Gregory Varnum / Wikimedia Foundation, Wikimania 2017 – Day 1 (8887), CC BY-SA 4.0

 

Cuteness, knowledge and the gender goat
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WikiCon 2015

Schreiben, Reden, Streiten, Zuhören, Diskutieren, Lachen

Vom 18.9. bis zum 20.9. trafen sich Ehrenamtliche der Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte zur WikiCon 2015 im Deutschen Hygienemuseum Dresden. Wikimedia Deutschland war mit einem Team ebenfalls vor Ort und unterstützte die Veranstaltung organisatorisch und finanziell.

Es war bereits die fünfte WikiCon unter diesem Namen. Damit lässt sich inzwischen von einer schönen Tradition sprechen. Die WikiConvention ist eine Veranstaltung von den Communitys für die Communitys. Für die Hauptamtlichen von WMDE ist es besonders spannend zu sehen, was die Ehrenamtlichen bewegt und wo die Hauptamtlichen unterstützen können. Mit über 60 Vorträgen, Gesprächsrunden und Workshops war das Wochenende so gut gefüllt, dass die Tagesplanung sicherlich nicht leicht gefallen sein muss. Die Vielfalt der Angebote bot aber zu jeder Zeit spannende Einblicke in die diversen Bereiche des Wikiversums. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Organisatoren, Helfenden, Referierenden und Teilnehmenden, die dieses  inspirierende Wochenende möglich gemacht haben.

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Wiki-Dialogues go Wikimania – Broschüre zu den Wiki-Dialogen liegt nun auch auf Englisch vor

In Wikipedia und den Schwesterprojekten Erkenntnisse teilen, gemeinsam Probleme bearbeiten und Entscheidungen treffen – Seit dem vergangenen Jahr gibt es dafür ein neues Format: Die Wiki-Dialoge. Einige dieser Online-Treffen haben in der deutschsprachigen Wikipedia bereits stattgefunden, weitere sind derzeit geplant. Nun wollen wir das Format unter anderem bei der Wikimania auf internationaler Ebene bekannter machen.

Die Broschüre zum Wiki-Dialog gibt es nun auch auf englisch (zum herunterladen auf das Bild klicken), CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons.

Das Konzept Wiki-Dialoge wurde 2014 von den deutschsprachigen Wikimedia-Chaptern (Deutschland, Österreich, Schweiz) in Zusammenarbeit mit der Beuth-Hochschule für Technik in Berlin und Mitgliedern der Wikipedia-Community entwickelt mit dem Ziel, eine Plattform anzubieten, auf der sich Wikipedianerinnen und Wikipedianer über verschiedene Aspekte der gemeinsamen Arbeit in Wikipedia und den anderen Wikimedia-Projekten austauschen können.

Bei den Wiki-Dialogen handelt es um Online-Treffen, die sich am Konzept der sogenannten cMOOCs (connectivist Massive Open Online Course)  orientieren. Anders als “herkömmliche” Wikipedia-Diskussionen haben Wiki-Dialoge einen klaren Rahmen, beispielsweise einen verbindlichen Zeitplan, eine Rollenverteilung und ein zuvor definiertes Ziel.

Bislang haben bereits einige Wiki-Dialoge stattgefunden, so beispielsweise zu den Themen Qualität („Warum ist es weniger attraktiv geworden ‚gute Artikel‘ zu schreiben?“) oder zur Gestaltung des Anforderungsprofils für den Zedlerpreis 2015. Ganz aktuell hat Benutzer:Achim Raschka einen Wiki-Dialog zum Thema Einleitung biografischer Artikel und genealogische Zeichen gestartet, ein Thema, das die Community seit Jahren beschäftigt.

Anfang 2015 wurden die Ergebnisse des Projektes in der Broschüre  “Wiki-Dialog – Ein Konzept für digitales Lernen in Wikipedia-Communities” anwendungsbezogen zusammengefasst. Die Publikation soll als Anleitung für die Initiierung eigener Dialoge dienen und enthält neben grundlegenden Informationen über das Projekt auch detaillierte Informationen darüber, wie die Dialoge aufgebaut sind und durchgeführt werden.

Die Broschüre wurde nun pünktlich zur anstehenden Wikimania in Mexiko auch ins Englische übersetzt und soll unter anderem dort beworben werden, um das Konzept auch auf internationaler Ebene bekannt zu machen. Da die Broschüre nicht gedruckt wird, sondern ausschließlich als PDF-Download vorliegt, haben wir für die Wikimania eigene Postkarten erstellt, die den Link zum PDF auf Commons enthalten.

Weitere Informationen zu den Wiki-Dialogen sind auf der WP-Projektseite zu finden.

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Wikimedia Conference 2015: Wikimedia-Organisationen zu Gast in Berlin

Vom 15. bis 17. Mai 2015 ist Wikimedia Deutschland erneut Gastgeberin der internationalen Wikimedia Conference. Bei dieser jährlichen Veranstaltung treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Wikimedia-Organisationen (Wikimedia Chapter, Thematische Organisationen, Nutzergruppen) sowie der Wikimedia Foundation und weiterer Gremien wie dem Funds Dissemination und dem Affiliations Committee, um über die Struktur, Zusammenarbeit und die Zukunft des Wikimedia-Universums zu beraten. Es ist das sechste Mal, dass wir die #wmcon ausrichten und wir erwarten etwa 160 Teilnehmende aus der ganzen Welt im Tagungszentrum des Tagesspiegel-Verlages in Berlin. Die Finanzierung der gesamten Konferenz sowie die Reisekoordination übernimmt auch in diesem Jahr wieder die Wikimedia Foundation.

Eine Konferenz mit Perspektive

Anfang des Jahres vereinbarten die Wikimedia Foundation und Wikimedia Deutschland, die Wikimedia Conference für die nächsten drei Jahre (2015 bis 2017) nach Berlin zu vergeben. Diese langfristige Perspektive bietet nun erstmalig die Chance, die Konferenz produktiver und nachhaltiger zu gestalten als in den Vorjahren. Bisher wurden stets zu viel Zeit und Energie in Diskussionen um den Austragungsort und Logistik investiert, statt sich den Zielen und Inhalten zu widmen. Das ändert sich nun.

Mit der Perspektive, dass die Konferenz drei Jahre an einem Ort stattfindet, können die Kosten für die Logistik gesenkt werden und langfristigere Verträge mit Dienstleistern geschlossen werden. Alle organisatorischen Aufgaben übernimmt das Event-Team von Wikimedia Deutschland, dem in Person von Daniela Gentner und Wenke Storn ein ganz herzlicher Dank gebührt.

Mit dem neuen „Program and Engagement Coordinator“ Cornelius Kibelka wollen wir die Konferenz auf ein höheres Niveau heben und der inhaltlichen Perspektive mehr Raum geben. Zu Cornelius’ Aufgaben gehört es, eng mit den Teilnehmenden und Sprechern zusammen zu arbeiten und diesen zu ermöglichen, sich besser auf die Konferenz und deren Inhalte vorzubereiten. Sie alle sollen mit dem Bewusstsein nach Berlin reisen, dass Themen der Konferenz auch weit über die Veranstaltung hinaus bearbeitet, weiter entwickelt und zu Entscheidungen geführt werden sollen. Die Dokumentation wird in diesem Jahr ebenfalls optimiert und auf die nachfolgenden Wirkungen und Aktivitäten ausgerichtet. Neben unterschiedlichen Wegen der stetigen und nachhaltigen Fortführung der Themenstränge wird es bei der Wikimania in Mexiko einen eigens dafür vorgesehenen Raum für die weitere gemeinsame Bearbeitung geben. Weiterlesen »

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60 Möglichkeiten, um Wikipedia-Neulingen zu helfen

von Lodewijk Gelauff im englischsprachigen Original hier zu finden

 

Diskussion im „Wikimania Discussion Room“
(by Deror_avi, cc-by-sa 3.0, via Wikimedia Commons)

Diesen August hatten Iolanda Pensa und ich die Ehre, im „Wikimania Discussion Room“ eine Diskussion zu dem Thema „Neue Benutzer und Benutzerinnnen willkommen heißen und langfristig binden“ zu führen. Diese Diskussion war als Brainstorming-Session angesetzt und war eine der lohnenswerten Erfahrungen während der Wikimania. Der Schwerpunkt der Sitzung lag auf Ideen und Möglichkeiten, wie wir als Community dazu beitragen können, das Engagement von Neulingen zu fördern und langfristig sicherzustellen. Ich hoffe, dass einige unserer Ideen als Inspirationsquelle dienen werden.
Die Diskussion am Runden Tisch fand während der Wikimania statt. Alle waren willkommen, eine Expertengruppe gab es nicht und der Vorbereitungsaufwand war ziemlich gering. Das Ziel der Diskussion war es, 30 Möglichkeiten zu identifizieren, um Neulinge zur Beteiligung an Wikimedia-Projekten zu motivieren und ihr Engagement aufrechtzuerhalten, wobei die Ideen und deren Umsetzung weder von der Wikimedia Foundation – oder angeschlossenen Organisationen – noch vom Entwicklerteam abhängig sein sollten. Ich freue mich sehr, verkünden zu dürfen, dass wir 60 Wege zur Unterstützung neuer Benutzerinnen und Benutzer gefunden haben. Und obwohl sich einige der Ideen hier und da etwas überschneiden, ist das ein sehr beachtliches Ergebnis. Am Ende der Diskussionsrunde baten wir alle TeilnehmerInnen sich zu verpflichten, im nächsten Monat einige der 60 Maßnahmen zur Unterstützung neuer BenutzerInnen persönlich zu implementieren.

Viele Leute nahmen teil

Die vorgebrachten Ideen waren sehr vielfältig. Die Originalliste der Ideen ist in den Diskussionsnotizen einsehbar (in englischer Sprache). In diesem Post möchte ich gerne eine verkürzte Version dieser Liste mit euch teilen, in der einige Punkte zusammengefasst und weiter ausgeführt sind. Ich möchte alle Erfahrenen dazu ermutigen, sich diese Liste mit den unterschiedlichen Ideen in Ruhe anzuschauen. Und genau wie die Teilnehmenden der Diskussion, möchte ich auch euch darum bitten, mindestens eine dieser Ideen in den kommenden Wochen umzusetzen – und wenn ihr möchtet, dies in einem Kommentar zu diesem Blog-Post bekannt zu geben. Euer Engagement kann andere dazu ermutigen, dasselbe zu tun!

Lodewijk Gelauff, Moderator des „Wikimania Discussion Room“ und Freiwilliger bei Wikimedia Niederlande

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„Wir sind nicht allein!“ – Rückblick auf die Wikimania 2014

„Wir sind nicht allein!“ – ja, so hätte das inoffizielle Motto der Wikimania 2014 lauten können. Denn während es bei den letztjährigen Wikimania-Konferenzen vor allem um die Wikimedia-Communities und ihre Projekte, Vorhaben und Entwicklungen ging, standen diesmal auch thematisch verwandte Organisationen und Bewegungen wie Open Data und Bürgerjournalismus im Fokus der Wikimania.

Salil Shetty, Generalsekretär von Amnesty International, umriss Gemeinsamkeiten zwischen Amnesty und Wikimedia
(by Henry Kellner, CC-by-sa-4.0, via Wikimedia Commons)

Einen ersten Vorgeschmack darauf gab bereits der Eröffnungsredner Salil Shetty, Generalsekretär der internationalen Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Eindrücklich zeigte er Ähnlichkeiten in der Entwicklung der Amnesty- und der Wikimedia-Bewegung auf und umriss Gemeinsamkeiten hinsichtlich der humanitären Bedeutung beider Organisationen. Beide setzten sich auf ihre Art und Weise für Menschenrechte ein und seien „zwei große Bewegungen unserer Zeit“.

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales und die neue Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, Lila Tretikov, hielten ebenfalls Eröffnungsreden. Und setzten einen ganz besonderen Fokus: Am Vortag hatten beide bereits auf einer Pressekonferenz den neuen Transparenzbericht der Wikimedia-Stiftung vorgelegt und stolz verkündet, dass sich die rechtlichen Eingriffe in die Wikimedia-Projekte sehr, sehr gering hielten. Mit deutlichen Worten kritisierten beide das vom Europäischen Gerichtshof geschaffene „Recht auf Vergessenwerden“ und gaben damit der Stiftung und der Wikimedia-Bewegung eine unerwartet starke netzpolitische Position.

Datentankstelle mit Star-Allüren, GLAM und Liquid Lobbying

Jimmy Wales (rechts) begutachtet die Datentankstelle
(by Sebastian Sooth, CC-by-sa-4.0, via Wikimedia Commons)

Open Data zum Anfassen und Auftanken gab es am Stand von Wikimedia Deutschland. Die Datentankstelle, heimlicher Star der Wikimania mit entsprechenden Allüren (verspätetes Erscheinen), zog große Aufmerksamkeit auf sich. Auch Jimmy Wales wollte wissen, wie man sich an der “data pump” den Rohstoff des 21. Jahrhunderts – Informationen bzw. offene Daten – bequem auf sein mobiles Gerät laden kann, von Verwaltungs- oder Geodaten bis zu freier Musik und Katzenbildern.

Wie Kulturinstitutionen sowie Coderinnen und Codern zugleich gezeigt werden kann, welches Potenzial auch für die Wikimedia-Projekte in digitalisiertem Kulturgut steckt, wurde bei der Präsentation des Kultur-Hackathons Coding da Vinci deutlich. Wikimedia Deutschland und Vertretende der Partnerorganisationen teilten mit einem interessierten Publikum ihre Erfahrungen mit der Entwicklung und den Resultaten des Programmierwettbewerbs unter Beteiligung von 16 Kultureinrichtungen.
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re:publica im Rückspiegel

Die Datentankstelle von Wikimedia Deutschland,
Foto: Wikimedia Deutschland, CC-BY-SA 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de

Berlin, 6. Mai, 10:00 Uhr: Jede Menge gutgelaunte Menschen mit Festival-ähnlichen Bändchen am Handgelenk betreten lässigen Schrittes das Gelände der STATION. Warum? Dort hat gerade die re:publica – eine Konferenz rund um die digitale Gesellschaft – begonnen. Die deutschen und internationalen Besucher freuten sich auf drei spannende Tage voller Vorträge, Panels, Workshops, Diskussionen – und all das in einer wilden, grünen Waldoptik. Denn die re:publica stand dieses Jahr unter dem inhaltlichen und visuellen Motto “Into the Wild”.

Zero Emissions

Wie angekündigt, war Wikimedia Deutschland mit einem Partnerstand vor Ort dabei, um die Aufmerksamkeit auf Themen rund um Freies Wissen zu lenken. Dank der exponierten Lage zwischen Eingang und Haupthalle führte kein Weg an unserem Stand vorbei. Übersehen konnte man uns sowieso nicht – wer läuft schon ungerührt an einer königsblauen Datentankstelle vorbei und lässt sich ein Gespräch über freie Inhalte mit dem hilfsbereiten Tankstellenpersonal durch die Lappen gehen? Richtig: Niemand. Besonders, wenn jene Datentankstelle gerade in der Eröffnungsrede der Organisatoren wärmstens empfohlen wurde.

Als kundenorientierte Datentank-Crew unschwer an unseren blauen Hemden zu erkennen und mit Jahresberichten, Broschüren zu freien Lizenzen und anderem Infomaterial in der Pipeline, konnten wir es kaum erwarten, mit Interessierten ins Gespräch zu kommen und beim Auftanken behilflich zu sein. Aus dem Zapfhahn sprudelten unter anderem frei lizenzierte Musik, Bilder (auch von Katzen), Landkarten und auch große Datensätze aus den Bereichen Kultur und Verwaltung. Abgezapft wurde per USB-Stick oder via WLAN. Was es genau mit der Datentankstelle auf sich hat und warum sie bei der re:publica Premiere feierte, haben bereits Mathias Schindler in einem Blogpost und Michael Jahn in einem Gastbeitrag im re:publica-Blog erklärt. Weiterlesen »

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