Archiv für die ‘Internationales’ Kategorie



Wikimedia:Woche 11/2014

Herzlich Willkommen zur ölften Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Der donnerstägliche Newsletter wird gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, serviert in kleinen Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

Die Woche entsteht in einem offenen Redaktionsprozess: Wenn du über die internationalen Kanäle auf Links oder Storys stößt, die für die lokale Arbeit der deutschsprachigen Community von Relevanz sein können, hinterlasse einen Hinweis in der nächsten Woche! Du kannst entweder selber einen Teaser-Text vorbereiten, oder einfach nur einen Link setzen, den wir dann vor Versand mit einer Zusammenfassung dekorieren.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Wikimedia:Woche 11/2014

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Foundation und Organisationen

Lila Tretikov neue Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation

Lila Tretikov wird am 1. Juni neue Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation. Sie wird damit Nachfolgerin von Sue Gardner.

Freiwillige für das Audit Committee gesucht

Das Kuratorium der Wikimedia Foundation sucht Freiwillige, die im Audit Committee das Kuratorium dabei unterstützen, die Finanzaufsicht über die Wikimedia Foundation zu führen.

Fragen zum Abschied an Sue Gardner

Die Wikimedia Foundation sammelt Fragen aus der Community, die Sue Gardner bei ihrem Abschiedsinterview gestellt werden. Welche Fragen sie beantwortet, wird Sue entscheiden.

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Das Wiesel-Hummer-Rennen* (Aufwärmen mit der EU-Kommission)

Dimitar Dimitrov ist seit Juli 2013 lokaler Ansprechpartner für die Wikimedia-Aktivitäten in Brüssel. Im Vereinsblog berichtet er in loser Folge von seinen Erfahrungen vor Ort.

Jean-Frédéric Berthelot (WMFR) und Marco Giorello (DG Markt) during the Expert Seminar on Mass Digitization and Open Access to Cultural Heritage, UNESCO World Book & Copyright Day 2014 in Brussels. Foto: Tijs D’Hoest, CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Es ist fünf vor drei. Leicht außer Atem und mit flotten Schritt betritt ein adrett gekleideter Mann den Raum. Eigentlich hat die Veranstaltung schon vor knapp einer Stunde begonnen. Doch trotz vollstem Terminkalender und Doppelbelegung wollte es sich Marco Giorello – stellvertretender Abteilungsleiter “Urheberrecht” bei der Europäischen Kommission – nicht nehmen lassen, auf dem von Wikimedia und der flämischen UNESCO-Sektion gemeinsam organisierten Expertenseminar “Massendigitalisierung und Zugang zum kulturellen Erbe” selbst zu referieren. Auf dem Weg zum Rednertisch noch schnell eine Hand geschüttelt, und schon ist er mitten in einer lebhaften Diskussion über die Großbaustellen eines zukünftigen europäischen Urheberrechts.

Der mit Wikimedianern, Vetretern von Kultureinrichtungen und internationalen Interessensverbänden gut gefüllte Saal konnte sich an diesem Nachmittag auf einer hochklassigen Expertenrunde freuen: Neben Marco Giorello saßen noch Vortragende der British Library, der Föderation der Europäischen Verleger, der Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien, des belgischen Expertenzentrum für Digitalisierung und natürlich der Wikimedia-Verbund am Tisch. Jean-Frédéric Berthelot (WMFR) übernahm den Job, das Movement auf dem Podium zu repräsentieren. Und er machte seine Sache wirklich gut.

Schutzfristen: Wer bietet weniger?

Neben konkreten Digitalisierungsprojekten wurden dabei praktische, aber vor allem legislative Hürden besprochen. Dabei konnte Hubertl, als entsandter Vertreter von Wikimedia Österreich, nicht nur WLM-Kalender und Schokolade als Mitbringsel an die Referierenden verteilen, sondern dabei gleich auch ganz zwanglos die mangelnde europaweite Panoramafreiheit ins Gespräch bringen. Die Gespräche dazu zogen sich bis weit nach dem Event hinaus, da für die anwesenden Vertreter der Generaldirektionen Markt und Connect erheblicher Aufklärungsbedarf bestand und sich genügend Wikimedia-Fotografen und Commonisten im Raum befanden, die anhand konkreter Beispiele die Absurdität des gegenwärtigen Regelungsdschungels in den 28 Mitgliedsstaaten ausmalten.

Weitere Schwerpunkte in der Diskussion bildeten Themen wie verwaiste Werke und die häufig erhobene Forderung nach einer Absenkung der Schutzfristen und die Vorgaben durch die Revidierte Berner Übereinkunft. Jeroen Walterus vom flämischen Zentrum für digitales Kulturerbe FARO schlug ein “kaskadierendes” Modell der Schutzfrist vor, das nach 20 Jahren eine Registrierungspflicht für die Ausweitung des Schutzes vorsieht. Zugegeben, die Chancen, dass die Schutzfristen tatsächlich verkürzt werden, stehen eher schlecht. Aber es dürfte im Zuge der jüngsten Urheberrechts-Konsulation auf EU-Ebene wahrscheinlich das allererste Mal sein, dass sich Gesetzgeber und Wirtschaftslobby überhaupt auf eine “Kürzungsdiskussion” einlassen, anstatt wie in der Vergangenheit nur immer deren Verlängerung zu propagieren. Ist das bereits der ersehnte Narrativwechsel?

Auch gute Ideen sind nicht schutzfähig. Kopieren wir sie!

Wie wir als Freundinnen und Freunde des Freien Wissens sonst noch unsere Themen in den politischen Alltag einbringen und auf die Rahmensetzung im Immaterialgüterrecht einwirken können, war ebenso Thema bei dem parallel stattfindenden Treffen der Free Knowledge Advocacy Group EU, der Arbeitsgruppe europäischer Wikimedia-Chapter in Brüssel. Beim Big Fat Brussels Meeting Vol. 2 gaben sich 15 Vertreter von europäischen Chaptern und externe Unterstützer die Ehre und feilten zwei Tage lang an einer langfristigen Strategie, stabilen Organisationsstruktur und konkreten Ideen.

Working für free Content… Big Fat Brussels Meeting April 2014, Foto: Hubertl, CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

So kamen wir z.B. überein, eine gute Initiative von Wikimedia UK aufgreifen und auf andere Länder zu übertragen. Das Inselchapter hatte allen Mitgliedern des Europäischen Parlaments aus dem Vereinigten Königreich einen Brief geschrieben, der unsere drei Kernpunkte erklärt und um eine Veränderung der Gesetzgebung bittet. Mit 6 (aus 72) Abgeordneten ist WMUK dadurch bereits ins Gespräch gekommen. Zudem sollen kurze und bündige Broschüren, die in wenigen Seiten komplexe Anliegen wie Panoramafreiheit und Gemeinfreiheit staatlicher Werke erklären, erstellt und in möglichst viele Sprachen übersetzt werden, um die relevanten EU-Entscheider zu erreichen. Eine Veranstaltung zum Thema Open Educational Policy gemeinsam mit Creative Commons im Europäischen Parlament Ende des Jahres soll ebenso dazu beitragen, unsere Sichtbarkeit im Brüsseler Politikbetrieb zu erhöhen.

Denn nur wenn wir unsere internationale Struktur und unsere vertieften Kenntnisse gezielt und zum richtigen Zeitpunkt einsetzen, erreichen wir unser selbstgestecktes Ziel, als sehr transparente NGO für “Urheberrechtsthemen” identifiziert zu werden. Die Kunst hierbei besteht darin, beim Rennen Wiesel (Wikimedia-Aktivisten) gegen Lobster (Industrielobbyisten) die jeweils andere Seite von eigenen Anliegen zumindest teilweise zu überzeugen. Dazu brauchen wir viel Enthusiasmus und noch viel mehr Gehirnschmalz. Die gute Nachricht ist, dass unsere internationale Arbeitsgruppe beständigen Zulauf erfährt. Jetzt müssen wir nur noch langfristig, hart und beständig arbeiten. Genauso, wie wir es mit unseren anderen Projekten auch gemacht haben.

*Der Titel des Beitrags ist angelehnt an The Weasel Puffin Unicorn Baboon Pig Lobster Race, wo sich die unterschiedlichsten Tiergattungen in einem Rennen gegenüberstehen.

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Wikimedia:Woche 10/2014

Überraschung! Aus Gründen erscheint die Wikimedia:Woche diese Woche schon einen Tag früher als gewohnt, setzt aber dafür in der nächsten Woche aus.

Willkommen zur zehnten Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Der donnerstägliche Newsletter wird gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, serviert in kleinen Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

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Wikimedia:Woche 10/2014

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Foundation und Organisationen

Wikimedia Deutschland unternimmt Staff Assessment des Wikimedia Foundation FDC-Antrags

Das FDC hat Wikimedia Deutschland gebeten, bis zum 7. Mai den Antrag der Wikimedia Foundation auf Förderung durch das FDC einzuschätzen. Aufgrund des knappen Zeitrahmens wird sich WMDE auf die Infrastruktur- und Mobil-Teile des Planes beschränken.

Wikimedia Foundation zu ihrem Umgang mit Anfragen nach Herausgabe von Benutzerdaten

Michelle Paullson, Justitiarin bei der Wikimedia Foundation, kündigt im WMF-Blog die Veröffentlichung neuer Richtlinien zum Umgang mit Anfragen zur Herausgabe von Benutzerdaten an. Darin beschreibt sie, wie die WMF die Balance zwischen Datenschutz/Privatsphäre und ihrer Pflicht, die Öffentlichkeit vor illegalen Aktivitäten zu schützen, hält. Auch wenn es nicht viele Anfragen nach Herausgabe von Benutzerdaten gibt, so prüfe die WMF doch bei den wenigen Fällen besonders genau, ob diese berechtigt sind oder nicht.

Mitglieder für das Audit-Komitee der Wikimedia Foundation gesucht

Stu West, WMF-Boardmitglied und Vorsitzender des Audit-Komitees, ruft interessierte Wikimedianer dazu auf, sich für eben dieses Audit-Komitee zu bewerben. Die Amtszeit läuft über ein Jahr, Erfahrungen mit Finanzen, Buchhaltung oder Wirtschaftsprüfungen sind von Vorteil.

Organisationsentwicklung: It’s on Meta! Weiterlesen »

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Wikimedia:Woche 9/2014

Willkommen zur neuten Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Der donnerstägliche Newsletter wird gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, serviert in kleinen Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

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Wikimedia:Woche 9/2014

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Foundation und Organisationen

Protokoll des WMF-Kuratoriumsmeetings vom Januar 2014

Die Wikimedia Foundation hat die Mitschrift des Kuratorumstreffens vom Januar 2014 veröffentlicht.

Protokoll der WMDE-Präsidiumstelefonkonferenz vom 8. April 2014

Wikimedia Deutschland hat das Protokoll der Telefonkonferenz des Präsidiums vom 8. April veröffentlicht.

Wikimedia Israel stellt „Community Coordinator“ ein

Wie Michal Lester, Geschäftsführerin von Wikimedia Israel auf der Mailingliste wikimedia-l berichtet, hat das israelische Wikimedia-Chapter den Wikipedianer Chen Spector als „Community Coordinator“ eingestellt. Chen hat seine Arbeit zum 1. April aufgenommen.

Community-Review der FDC-Anträge

Noch bis zum 30. April können Interessierte Kommentare zu den vier Anträgen an das Funds Dissemination Committee hinterlassen und dem FDC somit helfen, die Anträge zu bewerten. Aktuell liegen Anträge vom Centre for Internet and Society, der Wikimedia Foundation, Wikimédia France und Wikimedia Norge vor.

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Wikimedia:Woche 8/2014

Willkommen zur achten Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Der donnerstägliche Newsletter wird gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, serviert in kleinen Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

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Wikimedia:Woche 8/2014

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Foundation und Organisationen

Protokoll und Blogbeitrag zum Boardtraining-Workshops

Das Protokoll des Boardtraining-Workshops, der vor ein paar Wochen in London stattfand, ist online. Im WMDE-Blog hat Tim Moritz Hector einen Rückblick verfasst.

Fragen an die „Affiliate-selected“ WMF-Kuratoriumskandidaten // Wahl ist eröffnet

Auf der Wikimedia Conference wird es zu einer Fragerunde an die Kandidaten für das WMF-Board kommen, die von Chaptern und affiliated Organisations (hier: Amical) ernannt werden. Interessierte können Fragen dazu auf Mta vorschlagen oder an Chris Keating mailen. Das Wahlverfahren ist bis zum 31. Mai 2014 geöffnet.

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Wikimedia:Woche 7/2014

Willkommen zur siebten Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Der donnerstägliche Newsletter wird gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, serviert in kleinen Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

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Wikimedia:Woche 7/2014

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Foundation und Organisationen

Katherine Maher neuer Chief Communications Officer der Wikimedia Foundation

Katherine Maher beginnt am 14. April ihre Arbeit als Chief Communications Officer bei der Wikimedia Foundation. Dort besetzt sie die Stelle, die bis zum Oktober 2013 Jay Walsh innehatte.

Ziko van Dijk verabschiedet sich als Präsident des niederländischen Chapters

Ziko van Dijk schreibt einen Abschiedsbrief, auf die er auf seine Jahre im Board von Wikimedia Nederland zurückblickt.

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Wikimedia:Woche 6/2014

Willkommen zur sechsten Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Der donnerstägliche Newsletter wird gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, serviert in kleinen Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

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Wikimedia:Woche 6/2014

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Foundation und Organisationen

Mitgliederversammlung WMAT wahrscheinlich am 14. Juni in Klagenfurt

Die Mitgliederversammlung von Wikimedia Österreich wird voraussichtlich am 14. Juni in Klagenfurt stattfinden.

WMUK schickt Rundbrief an Mitglieder des Europaparlamentes

Wikimedia UK hat einen Brief an alle Mitglieder des Europaparlamentes aus UK geschickt. Der Brief enthält einen Aufruf zur Unterstützung von Urheberrechtsänderungen, genauer gesagt zu den Themen Panoramafreiheit, verwaiste Werke und Gemeinfreiheit staatlich finanzierter Werke .

Wiki-Dialog gestartet

WMAT, WMCH und WMDE haben den Wiki-Dialog gestartet. In ihm können Online-Treffen zusammen gestaltet werden, in denen erfahrene Wikipedianerinnen und Wikipedianer ihre Erkenntnisse und Fähigkeiten teilen.

Alice Wiegand kandidiert erneut für das Kuratorium der Wikimedia Foundation

Alice Wiegand, seit knapp zwei Jahren Mitglied im Board of Trustees der Wikimedia Foundation, hat ihre erneute Kandidatur für das Kuratorium bekannt gegeben. Ihre Kandidatur wird dabei ausdrücklich von Wikimedia Deutschland unterstützt. Neben Alice kandidiert auch Patricio Lorente zum erneuten Mal. Weitere Kandidierende sind noch nicht bekannt, die Ernennung der zwei Mitglieder durch die Chapter und die Thematische Organisation Amical findet im April statt.

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Wikimedia Conference 2014 in Berlin – same procedure as every year?

Vom 10. bis 13. April 2014 ist Wikimedia Deutschland wieder Gastgeber der internationalen Wikimedia Conference. Bei der jährlichen Veranstaltung treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Wikimedia-Organisationen (Wikimedia Chapter, Thematische Organisationen, Nutzergruppen) sowie der Wikimedia Foundation und weiterer Gremien wie dem Funds Dissemination und dem Affiliations Committee, um über die Struktur, Zusammenarbeit und die Zukunft des Wikimedia-Universums zu beraten. Es ist das fünfte Mal, dass wir die #wmcon ausrichten und wir erwarten etwa 150 Teilnehmende aus der ganzen Welt im Tagungszentrum des Tagesspiegel-Verlages in Berlin.

Im Gegensatz zu den Vorjahren wurde das austragende Chapter für 2014 mittels eines einfachen Bewerbungsverfahrens ausgewählt. Nach Sichtung von vier Bewerbungen hat das eigens dafür eingesetzte Location Committee Wikimedia Deutschland den Zuschlag gegeben. Geändert haben sich auch die Zuständigkeiten: Bisher war der Gastgeber sowohl für die Austragung und für das Programm verantwortlich, und in unserem Fall auch für die Übernahme eines Großteils der Kosten. In diesem Jahr übernimmt die Wikimedia Foundation den finanziellen Part und ist auch für die Reisebuchungen der Gäste zuständig. Unser Event-Team (Merci an Wenke und Daniela!) kümmert sich um alles rund um den Veranstaltungsort, die Versorgung der Teilnehmenden sowie das Rahmenprogramm.

Was sind die heißen Themen?

Wrap-up WMCON 2011, by Anna Lena Schiller, CC-BY-SA 3.0.

Ein Programmteam aus Personen mit unterschiedlichsten Hintergründen (Boardmitglieder verschiedener Chapter, Community-Mitglieder, Angstellte von Wikimedia Foundation und Wikimedia Deutschland) arbeitet seit Monaten daran, die verschiedenen Interessen der Organisationen einzufangen und in ein Programm zu gießen. Ich selber gehöre dem Team an, und wir werden unterstützt von Anna Lena Schiller und Andreas Karsten, die auch die Moderation der Konferenz übernehmen. Gemeinsam haben wir eine Übersicht aller Programmpunkte erstellt und nun auch einen ersten Programmentwurf veröffentlicht. Damit sich die Konferenz klar von Veranstaltungen wie der Wikimania oder der lokalen WikiCon abhebt, liegen die Schwerpunkte in diesem Jahr noch deutlicher auf der Organisationsstruktur, der Strategie, den Zielen und der Zukunft des Wikimedia Movements. Erkenntnisse aus dem Chapters Dialogue dienen als Grundlage für viele der Programmpunkte, außerdem stehen Sessions zu Themen wie Professionalisierung, Förderprogrammen, Fehlerkultur und den Affiliate Selected Board Seats an.

Die Konferenz soll vor allem dazu anregen, bessere Strukturen für den Erfahrungsaustausch zu etablieren, Grundlagen für transparente Entscheidungsprozesse zu legen, das gemeinsame Verständnis für Strategie- und Förderprozesse zu stärken, die über Jahre gewachsene Organisationsstruktur selbstkritisch zu analysieren und Handlungsempfehlungen für die gemeinsame Zukunft zu erarbeiten. Neben den inhaltlichen Zielen soll die Konferenz auch den persönlichen Austausch unter den internationalen Schlüsselfiguren stärken und Hemmungen oder Spannungen, die sich im Laufe des Jahres in der Online-Zusammenarbeit ergeben, abbauen.

Gibt es auch ein Rahmenprogramm?

Ja! Die Konferenz ist nur mit Anmeldung zugänglich, und die Teilnehmerzahl pro Organisation ist begrenzt. Trotzdem gibt es für die geneigte lokale Community die Möglichkeit, ein bisschen internationale Wikiversum-Luft zu schnuppern und Schlüsselfiguren (ein Blick auf die Teilnehmerliste lohnt sich!) aus den Wikimedia-Organisationen und -Gremien kennen zu lernen:

Am Donnerstag, Freitag und Sonntag ab 18 Uhr gibt es in den Räumen von Wikimedia Deutschland einen gemütlichen Tagesausklang bei Snacks und Getränken. Dabei ist kein spezielles Programm vorgesehen; es geht vor allem darum, die wertvolle Zeit, in der so viele gleichgesinnte Menschen an einem Ort sind, auch außerhalb der regulären Konferenzzeiten für Gespräche, Pläne und internationale Verständigung zu nutzen.

Am Samstag ab 19 Uhr laden wir außerdem wikimedianisch Interessierte zu einer kleinen Party im Frannz Club im Prenzlauer Berg ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wer Lust hat, vorbei zu schauen, ist herzlich Willkommen.

Fragen zur Veranstaltung selber nimmt unser Event-Team unter wmcon@wikimedia.de entgegen, bei Fragen oder Ideen zur internationalen Vernetzung wende dich gerne direkt an mich unter nicole.ebber@wikimedia.de.

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Wikimedia:Woche 5/2014

Willkommen zur fünften Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Der donnerstägliche Newsletter wird gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, serviert in kleinen Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

Die Woche entsteht in einem offenen Redaktionsprozess: Wenn du über die internationalen Kanäle auf Links oder Storys stößt, die für die lokale Arbeit der deutschsprachigen Community von Relevanz sein können, hinterlasse einen Hinweis in der nächsten Woche! Du kannst entweder selber einen Teaser-Text vorbereiten, oder einfach nur einen Link setzen, den wir dann vor Versand mit einer Zusammenfassung dekorieren.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren.

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Wikimedia:Woche 5/2014

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Foundation und Organisationen

Freiwillige für das Grants Advisory Committee gesucht

Die Foundation sucht Freiwillige, die im Rahmen des Grant Advisory Committees Anträge bewerten und Antragssteller beraten. Mitarbeit in diesem Komitee bringt Einblicke in die internationalen Communitys und die wunderbare Welt der Projekte und Veranstaltungen mit sich. Deutschsprachige Projektaktive, die eigene Erfahrung mit der effektiven Umsetzung von Programmen und Lust auf die Mitgestaltung des Förderprozesses haben, sind ideale Kandidaten.

Finanzen der Wikimedia Foundation Juli-Dezember 2013

Die Wikimedia Foundation hat ihre Mid Year Financial Statements veröffentlicht. Diese umfassen den Zeitraum von Juli bis Dezember 2013. Zusätzlich gibt es eine FAQ, die ein paar Einblicke in die Fundraisingstrategie sowie einen Hinweis zum Entstehungsprozess des Jahresplans 2014-15 enthält.

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Ohne Bedenken. Wie wir Brüssel als Spielfeld betreten.

Floral carpet on the Grand Place in Brussels.
Foto: Wouter Hagens, CC-BY-SA 3.0 (unported)

Dimitar Dimitrov ist seit Juli 2013 lokaler Ansprechpartner für die Wikimedia-Aktivitäten in Brüssel. Im Vereinsblog berichtet er in loser Folge von seinen Erfahrungen vor Ort.

Nach etwas mehr als einem Jahr ist es nun wieder soweit – der Frühling ruft, und wir rufen zum Strategietreffen in Brüssel auf. Es geht darum, unsere Charme-Offensive gegenüber Bürokratie und Politikbetrieb auf EU-Ebene weiter fortzusetzen. Wikimedianer/innen und sonstige Enthusiasten des Freien Wissens sind eingeladen, dabei zu sein, wenn wir unsere Vorgehensweise weiter verfeinern. Vorkenntnisse über das organisatorische Geflecht des Wikimedia-Verbundes oder das eingespielte System der Interessensvertretung sind dabei keine unbedingte Voraussetzung – je unterschiedlicher die Standpunkte, desto produktiver die Ergebnisse!

Was war. Und uns antrieb.

Beim ersten Big Fat Brussels Meeting wurden nicht nur die Unzulänglichkeiten des gegenwärtigen Urheberrechts besprochen und in eine politische Agenda gegossen, sondern auch organisatorisch Nägel mit Köpfen gemacht. Eine Kontaktperson in Brüssel sollte künftig neben dem Monitoring des Politikbetriebs auch als Dreh- und Angelpunkt innerhalb des Wikiversums fungieren und unser Netzwerk zur Europäischer Union und weiteren vor Ort aktiven Organisationen pflegen.

Die thematischen Schwerpunkte wurden in einer gemeinschaftlichen Anstrengung zunächst beim Treffen kartografiert (kudos to Anna Lena Schiller), dann im Rahmen einer Community-Umfrage getestet und schlussendlich in Zusammenarbeit mit mehreren europäischen Wikimedia-Chaptern als Statement of Intent in London festgehalten und durch die jeweiligen Boards offiziell bestätigt. Vielleicht wird man in einigen Jahren sogar sagen können, dass dieses Gründungsdokument der Free Knowledge Advocacy Group EU den Einstieg in die bessere Artikulationsfähigkeit der Chapter nach “außen” bereitet hat.

Gerade in den letzten Monaten hielt der EU-Politikbetrieb genügend spannende Themen wie z. B. Datenschutz und Netzneutralität bereit, die von der Free Knowledge Advocacy Group EU verfolgt und auf mögliche Folgewirkungen für die Wikimedia-Projekte hin analysiert wurden. Verschiedenste Initiativen der EU-Kommission forderten uns ohne große Bedenkzeit heraus, das Spielfeld zu betreten: So hat sich unser Chapter-Netzwerk etwa an der Urheberrechtskonsultation der Europäischen Kommission beteiligt, wir haben mit dem IP Observatory eine Studie über den wirtschaftlichen Nutzen von freien Inhalten ausgehandelt und versuchten – wenn auch vergeblich – im letzten Moment die Richtlinie über die kollektive Rechtewahrnehmung im Hinblick auf Freie Lizenzen zu retten.

Die Urheberrechtskonsultation wurde mit einer zweigleisigen Strategie in Angriff genommen. Zum einen arbeiteten Chapter-Vertreter und andere Unterstützer der Gruppe Modell-Antworten aus, die die Beantwortung des Fragebogens enorm vereinfachten. Diese wurden von europäischen Chapter benutzt, aber auch über das Tool fixcopyright.eu der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig wurde der Fragenkatalog der Kommission auf Meta-Wiki gezogen und der Community die Möglichkeit gegeben, Antworten zusammenzustellen. Diese Vorgehensweise stieß nicht nur auf reges Interesse in Brüssel, sie soll nun innerhalb des Wikiversums analysiert und möglicherweise ausgebaut werden.

Was kommt. Und kommen sollte.

Um den Schwung mitzunehmen, planen wir im April ein weiteres zweitägiges Arbeitstreffen am 24. und 25. April in Brüssel. Es wird ergänzt mit einem Event, bei dem wir zum ersten Mal das gesellschaftliche Parkett in Brüssel betreten: eine Veranstaltung zum Thema kulturelles Erbe und Massendigitalisierung anlässlich des Welttages des Geistigen Eigentums, die gemeinsam mit der UNESCO geplant wurde. Dabei werden nicht nur Vertreter von Wikimedia, sondern auch die British Library, die Europäische Kommission und die europäischen Verleger zu Wort kommen. Belgische und niederländische Wikipedianer haben bereits ihr Kommen angekündigt.

Dass Wissen Macht bedeutet, zeigt sich auch beim Lobbying sehr, sehr schnell. Denn, nur wer regelmäßig über den politischen Stand der Dinge informiert ist und fundiertes Expertenwissen über die jeweilige Materie besitzt, bekommt vielleicht eine Chance, dies auch in gesetzliche Veränderungen umzumünzen. Wir sind uns sicher, im Wikiversum über ein Übermaß verstreuter Informationen und fachlicher Expertisen zu verfügen, wir müssen uns nur sinnvoll zusammenschließen. Tür und Tor stehen dabei jedem und jeder offen. Ziel ist es nach wie vor, unserer sozialen Bewegung einen politischen Arm zu verleihen, der die europäische Gesetzgebung auf ihre möglichen Restriktionen für Freies Wissen abtastet und – wann immer nötig – auf den Plan tritt. Dass 2014 hier ausreichend Gelegenheiten bieten wird, steht bereits jetzt außer Frage.

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