Archiv für die ‘Internationales’ Kategorie



Wikimedia:Woche 37/2017

 

Die Wikimedia:Woche 37/2017 erscheint unter anderem mit folgenden Themen: Wikimedia Deutschland sucht neuen Visiting Wikimedian; Bashkir wird die erste Sprache, die in MediaWiki kollationiert wird; Wiki Loves Monuments 2017 startet in seine letzte Wettbewerbswoche und das Kompetenzzentrums Öffentliche IT von Fraunhofer Fokus, betterplace lab und Wikimedia Deutschland haben im Rahmen einer Studie verschiedene Förderprogramme für digitalen Ehrenamt auf Bundesebene analysiert. Zur Wikimedia:Woche 37/2017 geht es hier.

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Wikimedia:Woche 36/2017

 

Die Wikimedia:Woche 36/2017: Die Alpha-Phase zur Planung 2018 geht zu Ende; Wikimedia Mazedonien wird der Chapterstatus aberkannt und die Wiki-Loves-Monuments-Vorjury startet. Es wird die Frage gestellt, warum eBay nicht mehr als Fotoquelle genutzt wird und detektor.fm berichtet über die Zukunft der Wikipedia. Zur Wikimedia:Woche 36/2017 geht es hier.

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Wikimedia:Woche 35/2017

Die Wikimedia:Woche 35/2017 heißt mal wieder neue Gesichter bei Wikimedia Deutschland willkommen und weist auf offene Stellen bei Wikimedia Deutschland hin. Morgen beginnt die WikiCon 2017 in Leipzig, zum Fotowettbewerb Wiki Loves Monuments ist ein Video erschienen und der Digital-O-Mat hat ein Community-Update erhalten. Zur Wikimedia:Woche 35/2017 geht es hier.

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Wikimedia:Woche 34/2017

Die 34. Ausgabe der Wikimedia:Woche 2017 erscheint unter anderem mit folgenden Themen: der Start von Wiki Loves Monuments 2017, Exkursionen im Rahmen der WikiCon, der Digital-O-Mat ist online und der Versionsblätterer erhielt eine Überarbeitung. Zur Wikimedia:Woche 34/2017 geht es hier.

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Inside out on Wikimania

I pull out a large cardboard box from under our table in the community village, it is pretty smashed up after its transatlantic journey. Drums start pounding in the conference hall while I put out cups, brochures and t-shirts.

“Hello”, a friendly and careful-looking man stands next to the table, “so you are from Wikimedia Deutschland”, he states.

“Yes, I just started working in the International Relations team a month ago, and here I am, at Wikimania”, I look at his name tag: Magnus Manske, Cambridge… erh, something.

“Are you part of the German community then, or the British?”, I ask. – It is Friday morning, first official day of Wikimania 2017 in Montréal, and I have a steep learning curve in front of me.

To be fair, I started ascending the curve at sea level approximately a month ago when I slowly started wrapping my head around Wikimedia Deutschland: it is a pretty complex organisation, I thought. The slope then started tilting upwards when I spent Thursday on the pre-conference following the WMCON Follow-up day, taking notes. My pencil (yes, pencil) was struggling to keep up with every single word and empty space from those meetings and thus began sketching the first pieces in my Wikimania puzzle:

From organising local volunteer meetups, literature and software access for local Wikipedians; over strategic partnerships with Mozilla, research institutions and government bodies; to how to best facilitate cultural translation in order to get messages across a global movement – while including local communities in the process.

Presently, this Friday morning, someone asks a question and I turn my attention away from the friendly gentleman, Magnus. The next time I see him he is on stage being interviewed for the Wikimedia 2030 Panel, as ‘The Magnus’.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5a/Wikimania_2017_-_Day_1_(8887).jpg/420px-Wikimania_2017_-_Day_1_(8887).jpg

Gregory Varnum / Wikimedia Foundation, Wikimania 2017 – Day 1 (8887), CC BY-SA 4.0

 

Cuteness, knowledge and the gender goat
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Wikimedia:Woche 33/2017

Die Wikimedia:Woche 33/2017 wartet mit folgenden Themen auf: Neue Gesichter und offene Stellen bei Wikimedia Deutschland, in Leipzig werden helfende Hände benötigt und die ALPHA-Tour macht Halt im Lokal K. Das Bündnis Freie Bildung nimmt Stellung zur Landesregierung Baden-Württemberg, die Einreichungen zum Fellow-Programm Freies Wissen können kommentiert werden und die Wiki Education Foundation hat ihren Monatsbericht vorgelegt. Zur Wikimedia:Woche 33/2017 geht es hier.

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Wikimedia:Woche 32/2017

Die Wikimedia:Woche 32/2017 ist kurz und bündig: die 2. Präsidiumsklausur von Wikimedia Deutschland kann nun nachverfolgt werden und für die Wiki Science Competition wird tatkräftige Unterstützung gesucht. Wer zur WikiCon nach Leipzig kommen und über Wikimedia Deutschland ein Hotelzimmer gebucht haben möchte, hat nur noch wenige Tage Zeit. Zur Wikimedia:Woche 32/2017 geht es hier.

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Wikimedia:Woche 31/2017

Die Wikimedia:Woche 31/2017 wartet mit neuen Gesichtern bei Wikimedia Deutschland auf. Während die eine Konferenz gerade startet, werfen andere Treffen ihre Schatten voraus. Zur Erhebung von Viewzahlen von Video- und Audiodateien auf Commons gibt es nun ein Tool und zur Bundestagswahl 2017 wird es einen Digital-O-Maten geben. Zur Wikimedia:Woche 31/2017 geht es hier.

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Die Wikimedia-Bewegung trauert um Bassel Khartabil, Syrischer Wikimedianer und weltweit anerkannter Open-Culture-Aktivist

Die Familie von Bassel erhielt in dieser Woche die Bestätigung von seiner Hinrichtung durch das Syrische Regime im Oktober 2015, also kurz nachdem man ihn aus dem Syrischen Gefängnis verlegt hatte, in dem man ihn gefangen hielt.  Dieser Blogpost von Katherine Maher ist auf englisch im Wikimedia Foundation Blog erschienen. 

Die Wikimedia-Bewegung ist tief getroffen von der Nachricht vom Tod des Community-Mitglieds und Open-Culture-Aktivisten Bassel Khartabil, auch bekannt als Bassel Safadi. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie und seinen Freunden.

Bassel wurde am 15. März 2012 im Rahmen einer Verhaftungswelle zum einjährigen Jahrestag des Syrischen Bürgeraufstandes von der Syrischen Regierung festgenommen. Er galt seit Oktober 2015 als vermisst, nachdem er aus dem Gefängnis von Damaskus verlegt wurde, in dem man ihn gefangen hielt. Wir haben bis zuletzt die Hoffnung nicht aufgegeben, dass Bassel in Sicherheit sei und schließlich aus seiner Regierungsgeiselhaft befreit würde. Leider teilte seine Frau, die Syrische Menschenrechtsanwältin Noura Ghazi Safadi, in dieser Woche jedoch in einem Statement mit, dass er hingerichtet wurde; bereits kurz nachdem man ihn aus dem Adra-Gefängnis verschleppt hatte. 

Bassil Khartabil, Bild: Joi, Bassel Safadi, CC BY 2.0

Bassel war eine Führungsperson, ein Aktivist und Mitglied zahlreicher Open-Culture-Communitys. Er spielte eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der Open-Source-Bewegung in der arabischsprachigen Welt. Neben seinem Engagement und Beiträgen zu Wikimedia-Projekten – viele davon anonym – war er Projektleiter für Creative Commons Syria, Freund der Global Voices community und ein Fürsprecher für freie Software und ein Beitragender bei Mozilla, Gründer des Aiki Lab Hackerspace in Damaskus und vieles mehr.

Vor seiner Verhaftung arbeitete er beispielsweise an einer virtuellen 3D-Rekonstruktion der antiken Stadt Palmyra in Syrien, bevor diese im Jahr 2016 zu großen Teilen von ISIS zerstört wurde. Seine Arbeit, die antike Stadt zu erhalten, digitalisieren und reproduzieren lebt weiter in den Anstrengungen von #NEWPALMYRA, einer Kollabration von 3D-Modellierenden, Archäologinnen und Archäologen, Kunstschaffenden, Kuratierenden, Entwickelnden, Pädagoginnen und Pädagogen, sowie Aktiven aus Wissenschaft, Journalismus und der Wikimedia-Welt.

2014 würdigte das Europäische Parlament Bassel für die “Öffnung des Internets in Syrien und Verbreitung von Online-Zugang und -Wissen an das Syrische Volk”. Im Jahr 2012 nahm das Magazin Foreign Policy Bassel gemeinsam mit Rima Dali auf Platz 19 der Liste “Top 100 Global Thinkers” auf, dafür, dass beide “allen Widrigkeiten zum Trotz an einer friedlichen Syrischen Revolution festhalten.” Am 21. März 2013 erhielt Bassel den Freedom of Expression Award der Organisation Index on Censorship in der Kategorie “Digitale Freiheit”.

Bassel war im Wikimedia-Movement für seinen grenzenlosen Enthusiasmus und Leidenschaft bekannt, und ermutigte andere stets dazu, sich zu vernetzen, gemeinsam Dinge zu erschaffen und mit der Welt um uns herum zu teilen. Im Jahr 2014 arbeitete er mit einem Freund zusammen, um anonym aus dem Gefängnis zu berichten, in dem man ihn gefangen hielt. in seinem ersten Blogpost für den Blog, Me in Syrian Jail, bestätigte er, dass er für seine Schriften und seine Ideen festgenommen wurde. Trotz aller Gefahr und Schwierigkeiten, durchdringt sein Schreiben ein Gefühl von Triumph, denn “Die Regierung wollte mich zum Schweigen bringen, denn sie ist gescheitert und dieser Blog ist der [Beweis]”. Seine Tweets, die von demselben offline Blog-Projekt stammen, erinnerten uns daran, dass man “das Gefängnis nicht ohne Erinnerungen und Vorstellungskraft bezwingen kann”.   

Genau wie Bassel glauben wir an die Kraft des Schreibens, die Kraft von Wörtern und von Erinnerungen. Jeden Tag nutzen hunderte Millionen Menschen Projekte für Freies Wissen wie Wikipedia, um zu lernen, zu erinnern, und um Neues zu schaffen. Wir profitieren von der Großzügigkeit von Wikimedia-Freiwilligen aus aller Welt, doch nur wenige von uns halten inne um die Herausforderungen zu bedenken, denen sich viele dieser Freiwilligen weltweit stellen müssen. Die Nachricht von Bassels Tod ist eine schmerzhafte Mahnung der Risiken und Schwierigkeiten, denen Menschen ausgesetzt sind, nur, weil sie ihr grundlegendes Recht in Anspruch nehmen, zu teilen und zu lernen.  

Wir glauben, dass alle das Recht haben sollten, frei zu sprechen und sich frei auszutauschen. Wir glauben, dass diese Verpflichtung zu freier Meinungsäußerung, Offenheit und Kreativität an unsere gemeinsame Menschlichkeit erinnern sollte und die Grundlage für eine bessere Welt ist. Die globale Bewegung für offene Kulturen und Freies Wissen ist durch Bassels Beitrag stärker geworden. Wir trauern über diesen großen Verlust und wollen gemeinsam mit seiner Familie, seinen Freunden und seinen Communitys sein Andenken in Ehren halten. Auch in Zukunft verpflichten wir uns den Werten, für die Bassel einstand.

Update: In Gedenken an Bassel und seinen Beitrag zur Open-Culture-Bewegung wird die Wikimedia Foundation gemeinsam mit Creative Commons, Mozilla, der Jimmy Wales Foundation, #NEWPALMYRA, and anderen Projekten ab April 2018 das  “Bassel Khartabil Free Culture Fellowship” an herausragende Einzelpersonen vergeben, die den Gedanken freier Kultur trotz widriger Umstände in ihren Communities voranbringen. Alle Details zum Stipendium sind im Blog der Wikimedia Foundation auf Englisch zu finden.

 

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Wikimedia:Woche 30/2017

Dieses mal in der Wikimedia:Woche 30/2017: Traurige Nachrichten im Fall Bassel Khartabil, Veröffentlichungen von Wikimedia Deutschland zum Halbjahresbericht im Rahmen des Annual Plan Grant program und zum Digitalen Engagement. Außerdem: Freie Portale stellen auf eigene Lizenzen um und wer noch am Fellow-Programm Freies Wissen teilnehmen möchte, sollte sich beeilen.. Zur Wikimedia:Woche 30/2017 geht es hier.

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