Archiv für die ‘Mitarbeiter’ Kategorie



Abschied nehmen ist immer schwer – bei Wikimedia umso mehr!

Über ein Jahr ist inzwischen vergangen, seitdem meine Arbeit bei Wikimedia Deutschland begann. Diese Zeit gehörte zu den spannendsten Abschnitten meines Lebens – sowohl in beruflicher, als auch in persönlicher Hinsicht. Als Zuständiger für die Verwirklichung des Buches „Alles über Wikipedia – und die Menschen hinter der größten Enzyklopädie der Welt“ war es mit vergönnt, weit über 100 Wikipedianer kennen zu lernen. Viele dieser Bekanntschaften vertieften sich bei den verschiedenen Veranstaltungen im Anschluss an die Buchveröffentlichung – angefangen bei der Buchvorstellung in Berlin, über die Teilnahme an der Frankfurter Buchmesse, bis hin zu den Lesungen in Hannover, Dresden, Kassel und in anderen Städten.

Wikipedia hat nun auch die Welt des "toten Holzes" betreten... (Foto: Wolfgang Sauber, CC-BY-SA 3.0)

Neben den Kontakten zu einer unglaublichen Bandbreite sehr verschiedener Wikipedia-Autoren, Commons-Fotografen, OSM-Kartografen, Wikipedisten und anderen Community-Mitgliedern, aber auch Verlagsvertretern, Redaktoren und Lektoren, wird mir auch die hervorragende Kollegialität aus dieser Zeit positiv in Erinnerung bleiben. Das Team von Wikimedia Deutschland hat mich wohlwollend aufgenommen, schnell integriert und an seinem Wachstum, an zahlreichen Erfolgen, an bangen und spannenden Momenten teilhaben lassen. Sie alle haben dafür gesorgt, dass ich im vergangen Jahr nicht nur einer interessanten Arbeit nachging, sondern ein kleiner Teil der weltweiten Wikimedia-Bewegung werden konnte. Dieser Bewegung und ihren Idealen werde ich auch in Zukunft erhalten bleiben.

Was aber sind die konkreten Beweggründe für meinen Abschied von Wikimedia Deutschland, wo es doch mehr als genug Arbeit gibt? Es ist eine private Motivation, die mich zu diesem Schritt bewegt hat. In der Folge einiger Veränderungen in meinem Leben werde ich versuchen, in meinen Geburtsland Bulgarien, wo ich seit über 20 Jahren nur sehr sporadisch gewesen bin, erneut Fuß zu fassen. Und wie es der Zufall will, hat die überaus lebendige bulgarische Wikipedia-Community noch kein eigenes Wikimedia Chapter etabliert. Wer weiß, vielleicht bietet sich mir bald eine Gelegenheit, in Erfahrung zu bringen, welche Gründe dafür verantwortlich sein könnten…

Mein Arbeitsverhältnis mit Wikimedia Deutschland endet offiziell zum Jahresende und ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich ganz herzlich bei allen bedanken, die mich seit 2010 bei meiner Arbeit unterstützt haben – bei meinen Kollegen in Berlin, bei allen Autoren des Wikipedia-Buches, bei den vielen freundlichen Wikipedianern auf Stammtischen und bei Lesungen! Mein Dank gilt nicht zuletzt auch allen Interessierten, die durch die Lektüre von  „Alles über Wikipedia“ mehr über die weltgrößte Enzyklopädie erfahren möchten!

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Neue Organisationsstruktur und Personalplanung 2012

Gerade habe ich unsere Planung zur neuen Organisationsstruktur und zur Personalplanung 2012 im Forum von Wikimedia veröffentlicht (einmalige kostenlose Anmeldung nötig). Das Thema werde ich auch im Rahmen der Vorstellung des Wirtschaftsplans bei der 9. Mitgliederversammlung am 19. November 2011 in Hannover vorstellen.

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Mein Praktikum bei Wiki… was?!

»Du machst ein Praktikum bei Wikipedia? Dann kannst du doch bestimmt mal schnell den Eintrag unseres Instituts „verbessern“!«

Solche und ähnliche Forderungen habe ich vor, während und sicherlich auch nach Ende meines Praktikums wohl am häufigsten bekommen. Unwissenden Bekannten und Verwandten dann zu erklären, dass man zum Bearbeiten a) nicht bei Wikimedia arbeiten muss und man sich dabei b) an bestimmte Regeln halten muss, auch das gehörte zu den Aufgaben meines zweieinhalb monatigen Praktikums in der Berliner Geschäftsstelle.

Einen Schwerpunkt meiner Arbeit bildete die WikiConvention in Nürnberg, bei der ich die freiwilligen Organisatoren an vielen Punkten unterstützte und es für mich auch die Gelegenheit gab, den ein oder die andere Wikipedianerin persönlich kennenzulernen. Auch bei der Vorbereitung und Durchführung von Wiki Loves Monuments unterstützte ich das Orga-Team durch Produktion von Werbematerial und Akquise von Sponsoren für die Preise.

Besonders gut gefallen hat mir der persönliche Austausch mit den anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Geschäftsstelle. In der offenen und kreativen Arbeitsatmosphäre war es spannend, auch in die Projektbereiche Politik und Gesellschaft, sowie die Bildungsarbeit hereinzuschnuppern und Ideen auszutauschen. An der Stelle sei auch die generelle Einstellung gegenüber Praktikanten einmal lobend erwähnt: Durch das fördernde und fordernde Miteinander auf der einen und angemessener finanzieller Vergütung auf der anderen Seite, bekam ich das Gefühl wertgeschätzt zu sein und nicht nur für vermeintliche “Praktikantenjobs” eingespannt zu werden. Das klingt zwar selbstverständlich, ist es aber in dem Bereich leider keineswegs.

Abgerundet wurden meine Aufgaben durch einige Routinetätigkeiten in der Büroassistenz, wie Protokolle schreiben, neue Mitglieder willkommen heißen oder dem oftmals recht unterhaltsamen “Telefondienst”. Daraus ein paar Zitate:

  • »Nein, tut mir Leid: Ich weiß auch nicht, warum sich Windräder gleichen Typs am gleichen Ort manchmal unterschiedlich schnell drehen.«
  • »Die Mitarbeit in der Wikipedia ist allen Menschen möglich, aber bezahlte Redakteure suchen wir zurzeit und auch grundsätzlich nicht.«
  • »Wen wollen Sie sprechen? Den Fernsehfuchs? Ich glaub’ da sind Sie falsch verbunden!«

Doch diese Anrufe zeigen im Grunde nur, dass es immer noch viele Menschen gibt, die nicht genau wissen, was Wikipedia ist und wie genau die Inhalte dahin kommen, wo sie für jede und jeden frei zugänglich sind. Und so konnte ich auch den ein oder die andere über die Funktionsweise aufklären und damit gleich ein Stück Öffentlichkeitsarbeit leisten.

Und: Ich bin sicher, dass der Artikel der Brandt School auch ohne mein manipulatives Dazutun auf gutem Niveau bleibt.

Tschüss und bis bald!
Simon

Im Namen des ganzen Wikimedia-Teams ein herzliches Dankeschön an Simon und Khesrau für ihre gute Arbeit. Sollte der Beitrag euer Interesse geweckt haben: Wir suchen laufend Unterstützung!

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Zwei neue Praktikanten…

Sehen doch ganz glücklich aus: Links Khesrau Behroz und rechts Simon Wieland

…und alle so: Yeah!

In der Geschäftsstelle wird es eng, großes Gewusel, Haushaltsplanung, Umzugsvorbereitungen – und ganz nebenbei noch gefühlte hundert Projekte, die betreut und durchgeführt werden wollen. Eine Team-Verstärkung macht also durchaus Sinn, wenn auch nur für rund drei Monate: Zwei neue Praktikanten kümmern sich ab sofort nicht nur um anstehende Büroarbeit, sondern steigen auch kopfüber in die diversen Projekte ein.

Simon Wieland und ich, Khesrau Behroz. Beide noch Studenten aus Erfurt (Kommunikationswissenschaft im Hauptfach – passt!), beide begeisterte Wiki-Freunde. Wir sind Nutznießer des Freien Wissens; vor allem Wikipedia fungiert oftmals als Anlaufpunkt für Recherchen. Trotz seltsamer Warnungen offensichtlich unwissender Professoren und Dozentinnen, die vor den Gefahren einer von allen Menschen editierbaren Enzyklopädie warnen. Dass das natürlich nicht so einfach ist – das brauchen wir Euch nicht zu erzählen.

Was werden wir den ganzen Tag machen? E-Mails beantworten, bei Vorbereitung und Durchführung der zahlreichen Projekte helfen (Weltkulturerbe, Wikipedia macht Schule, WikiConvention, u.a.), einen ordentlichen Haufen Briefe eintüten – und auch den einen oder anderen Kaffee kochen. Erreichen könnt Ihr uns bei Fragen jederzeit gerne* per E-Mail: simon.wieland@wikimedia.de und khesrau.behroz@wikimedia.de – ab und an nehmen wir auch die eingehenden Anrufe in der Geschäftsstelle entgegen, um irritierten Menschen zu erklären, dass wir kein Online-Shop für Produkte dieser oder jener Firma sind und auch nicht wissen, wo Wauwau denn schon wieder steckt.

An lustigen Geschichten von Irrungen und Wirrungen – daran sollte es  am Ende des Praktikums nicht mangeln…

* Das ist gelogen. Bis spätestens gegen 19 Uhr, montags bis freitags, dann ist aber auch wirklich Feierabend!

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Ein neuer Mitarbeiter: Johannes Rohr übernimmt die Freiwilligenförderung

Liebe Freunde des Freien Wissens,

ich freue mich, Euch heute über einen Neuzugang im Team von Wikimedia Deutschland zu informieren: Zum 15. Juni übernimmt Johannes Rohr die Position „Freiwilligenförderung und Community-Beziehungen“. Johannes ist gelernter Historiker und Slawist und hat seit seinem Studium für verschiedene Nichtregierungsorganisationen im Bereich Umwelt, Entwicklung und Menschenrechte gearbeitet, zuletzt bei der Kopenhagener International Work Group for Indigenous Affairs als Leiter des Russland-Programms.

Seinen ersten Edit als angemeldeter Benutzer in der DE-Wikipedia machte Johannes am 26. Juli 2004 in der Diskussion zum Artikel “Sibirien”. Aktiv war er v.a. in den deutschsprachigen Wikipedia zu seinen Leib- und Magen-Themen, u.a. Russland, Sprachen, Geschichte, Menschenrechte, aber auch in einigen anderen Sprachausgaben und auf dem Meta-Wiki, vorwiegend im Bereich Mehrsprachigkeit und kleine Wikis.
Während der letzten drei Jahre musste Johannes sein Wiki-Engagement berufsbedingt zurückfahren, ohne es jemals ganz einzustellen. Nun freut er sich umso mehr darauf, bei Wikimedia Deutschland wieder aktiv für Wikipedia tätig sein zu können und sich ganz der Arbeit mit der und für die Wikimedia-Community zu widmen. Als Projekt- und Kampagnenkoordinator hat Johannes langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Ehrenamtlichen und Basisgruppen verschiedenster Hintergründe, wobei der Schwerpunkt seiner Arbeit stets darauf lag, diese bei der Entwicklung eigener Zielvorstellungen und der Umsetzung selbst entwickelter Projekte zu unterstützen, also, wie es im Entwicklungsjargon heißt – Hilfe zur Selbsthilfe.
Ähnlich sieht er seine Rolle bei Wikimedia Deutschland, wo er vor allem dafür sorgen will, dass mehr aktive Wikipedianer (und natürlich auch aus den Schwesterprojekten!) als bisher erfahren, welche Unterstützung sie von Wikimedia Deutschland erhalten können, aber auch dafür, dass Wünsche und Kritiken aus der Community im Verein schnell und direkt ankommen und dass viele bislang ungenutzte Möglichkeiten im Zusammenspiel beider zukünftig verwirklicht werden. Neben der Unterstützung der Arbeit der Wikimedianer in den Wikimedia-Projekten stellt die Einbindung von Freiwilligen in allen Bereichen der Vereinsarbeit eine wichtige Aufgabe dar. Hierbei wird Johannes in allen wichtigen Projekten des Vereins als Berater sein Wissen einbringen.

 

Johannes ist im Büro per Mail oder über seine Wikipedia-Benutzerseite zu erreichen.

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Es heißt Abschied nehmen: Henriette Fiebig verlässt Wikimedia Deutschland

Liebe Freunde des Freien Wissens,

am 30. Juni 2011 wird der letzte Arbeitstag von Henriette Fiebig bei Wikimedia Deutschland sein. Henriette hat seit September 2008 als Community Assistentin für den Verein gearbeitet und in dieser Zeit unzählige Initiativen aus der Community begleitet, bei der Organisation zahlreicher Veranstaltungen mitgearbeitet, die Mitgliederbetreuung aufgebaut und uns hier im Büro als verlässliche Verbindung in die Community unterstützt.

Henriette verlässt den Verein auf eigenen Wunsch. Ich bedanke mich im Namen des Vorstands, der Mitglieder und der Kollegen für fast drei Jahre wirklich toller Zusammenarbeit und für ihren unermütlichen Einsatz. Ich wünsche Henriette alles Gute für die Zukunft und freue mich schon darauf, sie bei Stammtischen, Wikipedia-Veranstaltungen aller Art oder einfach nur so irgendwo in der Wikipedia wieder zu treffen.

Danke, Henriette!

P.S.: Die Aufgaben von Henriette werden übernommen von unserem neuen Projektmanager „“Freiwilligenförderung und Community-Beziehungen“, Johannes Rohr.

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Ein neuer Mitarbeiter: Jan Engelmann leitet den Bereich Politik & Gesellschaft

Ich freue mich, zum 1. Juni 2011 Jan Engelmann als neuen Mitarbeiter von Wikimedia Deutschland begrüßen zu können. Jan wird bei Wikimedia Deutschland e.V. künftig den Bereich Politik & Gesellschaft leiten. Im Verbund mit Mathias Schindler soll er als Schnittstelle zum Politikbetrieb fungieren, aber auch die Nähe zu anderen Teilöffentlichkeiten, etwa kulturellen oder zivilgesellschaftlichen Initiativen, suchen. Grundlage dieser Arbeit sind die im Kompass 2020 definierten Ziele. Der frühzeitige und kontinuierliche Kontakt zu politischen Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und gesellschaftlichen Organisationen wird für uns in Zukunft immer wichtiger werden. Genau herausgearbeitete und klar formulierte Positionen zu so unterschiedlichen Bereichen wie dem Urheberrecht, der Lizensierung staatlicher Werke, zu Leistungsschutzrechten, Netzneutralität und vielen anderen mehr sind dabei entscheidend. Jan wird zusammen mit dem Vorstands-Ressort Lobbying und mir diese Positionen erarbeiten und im politischen Raum vertreten.

Bei der Ansprache unterschiedlicher Milieus und Interessengruppen kommt ihm seine langjährige  Erfahrung in der Politischen Bildung und im Journalismus zugute. Ursprünglich aus dem Verlagswesen kommend, hat sich Jan in den letzten Jahren verstärkt mit urheberrechtspolitischen Fragestellungen und den Restriktionen gegen die Idee einer „sharing culture“ auseinandergesetzt. Jan Engelmann war zuvor fünf Jahre lang Kulturreferent der Heinrich-Böll-Stiftung. Dort war er u.a. auch für Fragen der digitalen Öffentlichkeit zuständig. So organisierte er neben Diskursformaten wie „Spielstand“ (Sophiensaele Berlin) und „Utopie-Station“ (Nationaltheater Mannheim) u.a. Debatten zu Google Books oder dem geplanten Leistungsschutzrecht für Presseverleger. In Kooperation mit iRights entstand 2009 der Reader „Copy.Right.Now! Plädoyers für ein zukunftstaugliches Urheberrecht“ Nun freut er sich darauf, zusammen mit interessanten Menschen innerhalb einer international vernetzten Bewegung die Wege, auf denen Wissen aggregiert und weitergegeben wird, mit zu gestalten.

Jan ist hier im Büro bzw. per Mail zu erreichen.

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Zwei neue Mitarbeiter: Angelika Adam und Sebastian Sooth

Ich freue mich, dass wir heute zwei neue Mitarbeiter bei Wikimedia Deutschland begrüßen können: Angelika Adam und Sebastian Sooth. Beide werden sich noch selbst vorstellen (bzw. Sebastian hat dies bereits hier getan), aber ich möchte die Gelegenheit nutzen und Euch über ihre Hintergründe und ihre neuen Aufgaben im Verein zu informieren.

Angelika wird als ausgebildete Computerlinguistin federführend am von der EU geförderten Projekt „RENDER“ arbeiten. Im Rahmen dieses Projekts fungiert Wikimedia als Use Case-Partner in einem Konsortium aus Partnern aus der Wissenschaft und der Industrie. Dabei definieren diese Partner die Art der Daten und Informationen, die sie von uns brauchen. Es wird dann unsere Aufgabe sein diese bereitzustellen. Angelikas Arbeit setzt an dieser Stelle damit an, dass sie nun zusammen mit unseren Projekt-Partnern den Projektplan verfeinern, die technische Umsetzung von unserer Seite voranbringen und als Ansprechpartnerin für weitere semantische Forschungsanfragen fungieren wird. Sie verfügt hierzu nicht nur über eine fundierte Ausbildung, sondern auch schon über erste Berufserfahrung. Es wird in den kommenden drei Jahren Projektlaufzeit deutlich mehr Arbeit geben, als eine Person alleine bewältigen kann, so dass Angelika auch für die fachliche Auswahl neuer Mitarbeiter im RENDER-Projekt zuständig sein wird.

Aus einer ganz anderen Ecke kommt Sebastian Sooth, der ebenfalls heute seinen ersten Arbeitstag hatte. Ihn habe ich als Projektmanager eingestellt, um die vielfältigen Projekte des Vereins zu unterstützen und als Ansprechpartner für Freiwillige zu dienen und ihnen bei Projekten zur Seite zu stehen. Sebastian verfügt über sehr fundierte Projektmanagement-Kenntnisse und hat in der Vergangenheit bereits vielfach mit Ehrenamtlichen zusammengearbeitet und zahlreiche Projekte und Events geplant und umgesetzt. Bei Wikimedia Deutschland wird er sich nun zuerst mit zwei großen Themen beschäftigen. Erstens wird die Geschäftsstelle in diesem Jahr in neue Räume ziehen, da der Mietvertrag in der Eisenacher Straße ausläuft und wir dringend mehr Platz brauchen. Mit dem Umzug wollen wir die Gelegenheit ergreifen, ein paar neue Ideen umzusetzen: Zum Beispiel einen Community-Raum, der Arbeitsmöglichkeiten für Leute bietet, die in Berlin an Freien Inhalten arbeiten möchten, oder aber ein niedrigschwelliges Angebot, um Ausrüstung oder technisches Material zu entleihen. Idealerweise werden wir auch eine größere Fläche haben, die für Podiumsdiskussionen, Redaktionstreffen, Workshops und andere Veranstaltungen genutzt werden kann. Das auszuarbeiten, mit der Community zu diskutieren, Ideen zu entwickeln und aufzunehmen, dafür ist Sebastian ab heute da. Zweitens wird er auch die weiteren Aktivitäten des Vereins anlässlich des 10jährigen Wikipedia-Jubiläums planen und koordinieren.

Ich freue mich sehr, das Angelika und Sebastian für Wikimedia Deutschland arbeiten werden und uns mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung unterstützen werden!

Personelles Wachstum bedeutet für einen Verein wie Wikimedia Deutschland immer auch strukturelles Wachstum, denn für das, was der Verein vorhat, braucht er (auch) hauptamtliche Mitarbeiter. Diese können und sollen das tolle ehrenamtliche Engagement nicht ersetzen, sondern im Gegenteil weiter fördern und unterstützen – durch Know-How, durch logistische Hilfe, durch die Übernahme von Arbeiten, die sonst nicht gemacht würden, und so weiter. Neue Leute bringen eben auch immer neue Kenntnisse mit, neue Ansätze und neue Ideen. Personelles Wachstum ist daher kein Selbstzweck oder ein Zeichen dafür, dass sich der Verein primär mit sich selbst beschäftigt. Personelles Wachstum bedeutet vielmehr, dass der Verein mehr Möglichkeiten erhält, seine anspruchsvollen Ziele umzusetzen. Und wir können dies eben auf vielfältige Weise tun: Durch die direkte Unterstützung der Autoren der Wikimedia-Projekte, durch die Investition in technische Infrastruktur, durch die finanzielle Unterstützung der Wikimedia Foundation, durch unsere eigenen, bereits laufenden Projekte und durch die neuen, die auf uns zukommen. Der Verein mit hauptamtlichen Mitarbeitern ist, neben den von uns initiierten Projekten, immer auch ein Angebot an alle Ehrenamtlichen: Nutzt die Möglichkeiten, die sich für Euer Engagement bieten, und sprecht uns an, fordert uns heraus, meldet Ansprüche an. Denn auch dafür sind wir hier: Um Euch und damit die Idee des Freien Wissens zu unterstützen.

In diesem Sinne: Herzlich Willkommen Angelika und Sebastian!

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Ready for take-off!

Ich freue mich sehr, ab heute als Projektmanager die Arbeit von Wikimedia Deutschland zu unterstützen.

Bisher habe ich Menschen und Organisationen als Projektmanager und -berater im Bereich Medien-, Web 2.0-, Kulturprojekte und Events dabei unterstützt, das Netz in ihren Strukturen und Prozessen zu nutzen.

Meine bisherige Arbeit drehte sich um die Frage, wie wir die Möglichkeiten, die das Netz und die neue Version der Kultur des Selbermachens bieten, für freiere gemeinsame Arbeits- und Lebensmodelle nutzen können.

Bisher u.a im von mir mitinitiierten Netzwerk atoms&bits, mit einem Servicestellennetzwerk im Partizipationsbereich, der Organisation von Festivals, Projektförderungen, Buchveröffentlichungen, Website-Entwicklungen, Informationsmanagement und der Mitarbeit in diversen netzpolitischen Arbeitsgruppen. Ich habe das hallenprojekt.de als Coworking-Plattform für die Verbreitung neuer Orte für neue, mobile und kollaborative Arbeit mitbegründet.

„Informationen sind Grundlage von Beteiligung“ ist der Leitsatz meiner Arbeit. Die Schaffung und Nutzung Freien Wissens sehe ich dabei als elementaren Bestandteil.

Deshalb freue ich mich ganz besonders darauf, meine bisherigen Erfahrungen in die Arbeit von Wikimedia einbringen zu können.

Meine ersten Projekte hier werden das Aufgreifen der häufig geäußerten Communityraum-Idee im Rahmen des geplanten Büroumzugs, die Unterstützung der „10 Jahre Wikipedia“-Projekte im Jubiläumsjahr 2011 und perspektivisch die Unterstützung und Weiterentwicklung der Freiwilligenförderung sein. Mehr dazu werdet Ihr in Kürze hier von mir lesen.

Auf spannende Projekte, anregenden Austausch und darauf, die Idee des Freien Wissens weiter voran zu bringen! Ihr erreicht mich digital unter sebastian.sooth@wikimedia.de oder twitter.com/sebaso.

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Verstärkung für die Geschäftsstelle

Ich freue mich sehr, daß Wikimedia Deutschland seit dieser Woche Unterstützung durch eine professionelle Büroleitung erhält.

Noëlle Poeller hat jahrelange Erfahrung im Veranstaltungsbereich und hat für Künstler und Bands das europaweit Tourmanagement geleistet. Sie hat mehrere Start-Ups von Anfang an mit aufgebaut, d.h. sich um die internen Kommunikationswege gekümmert, das Wissensmanagement der Firmen organisiert, ihre Arbeitsabläufe und Strukturen verbessert und die außereuropäische Kommunikation mit Asien übernommen.

Bei Wikimedia möchte Noëlle den Mitarbeitern den Rücken frei halten und wird uns dabei helfen, Abläufe effizienter zu gestalten, so daß Projektmanager, Fundraiser, Pressesprecherin und Community Assistant mehr Zeit für ihre eigentliche Arbeit haben. Außerdem wird sie Vorstand und Geschäftsführung entlasten, indem sie ihnen organisatorische Arbeiten abnimmt.

Von der Begeisterung für Freien Wissens wurde Noëlle während der vielen unterschiedlichen Tätigkeiten ihrer Berufslaufbahn infiziert, als die neuen Medien erstmals den schnellen und einfachen Zugang zu qualitativ hochwertigen Informationen boten.

Ich freue mich, Noëlle bei Wikimedia Deutschland begrüßen zu können. Bitte unterstützt sie bei der Einarbeitung, helft ihr bei ihrer Arbeit und sprecht sie an, wenn ihr Ideen, Fragen oder Anregungen habt.

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