Archiv für die ‘Bildung’ Kategorie



„Silberwissen“ im Projekt TAO nähert sich dem Abschluss

Elvira Schmidt berichtet als Projektverantwortliche aus dem Projekt TAO/Silberwissen, das Ende September abgeschlossen wird.

Das Projekt Third Age Online nähert sich seinem Ende. Im September wird in Bern die abschließende Veranstaltung dazu stattfinden. Bereits in den vergangenen Monaten wurden im Rahmen des Ambient Assisted Living (AAL) Programms der EU in Norrköping und Maastricht abgeschlossene Teilergebnisse der Forschungspartner vorgestellt. Nunmehr liegen auch die Ergebnisse der UM-Merit aus der Befragung Älterer im Web 2.0 darunter in der Wikipedia vor.

Nicht alle Senioren schrecken vor dem Bearbeiten der Wikipedia zurück. Foto: Elvira Schmidt (cc-by-sa 3.0)

Die Umfrage wurde im Frühjahr 2013 unter rund 600 Senioren vor allem aus den Niederlanden und Deutschland durchgeführt. Nur 20 Prozent der Befragten haben bereits eigene Beiträge in die Wikipedia eingestellt. Nach den Gründen für diese Zurückhaltung befragt, gab die Mehrheit der Befragten an, dass sie befürchten, nicht ausreichend informiert zu sein und deshalb Fehler machen könnten. Ein weiterer ebenfalls sehr oft genannter Grund der Senioren war: „… ich bin froh darin [in der Wikipedia] zu lesen, ich muss nicht darin schreiben“.

Besonders spannend für die Gewinnung neuer Autoren dürften die Antworten auf Fragen nach der Motivation zum Mitmachen oder auch nach den Gründen für das Beenden ihrer Tätigkeit in der Wikipedia sein. So gaben z.B. mehr als 60 Prozent der Befragten an, dass sie beitragen würden, wenn sie wüssten, dass es bestimmte Themen/Arbeitsfelder gibt, die Hilfe benötigen. Die Antworten auf die Frage wie sich „Neue“ eine Einführung in die Wikipedia wünschen, bieten einen interessanten Einblick in die Aktivierung neuer Editoren und sonstiger Beitragender. Besonders wichtig ist die Einbindung in eine Gruppe von Gleichgesinnten, die sich online oder offline zusammenfinden. Aufschlussreich ist die Verteilung der Antworten auf die Frage, welche Organisation aus Sicht der Älteren Wikipedia-Kurse oder Workshops durchführen sollte. Hier wird das jeweilige nationale Wikimedia-Chapter präferiert. Ein Blick in den Bericht „Survey among New Wikipedia Users“ auf den Ergebnisseiten von TAO ist lohnenswert. Die Idee Wissen zu teilen und dazu einen Beitrag zu leisten ist eine ganz wichtige Basis für alle, die sich aktiv in der Wikipedia beteiligen.

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“Women edit”: Wikimedia lädt Frauen zum Mitmachen ein!

Das Pilotprojekt „Women edit“ ist ein Angebot für Frauen, sich aktiv an den Wikimedia-Projekten zu beteiligen. Ob Wikipedia, Wikimedia-Commons oder Wikivoyage – die Möglichkeiten mitzumachen sind ganz unterschiedlich: Artikel schreiben, Bilder hochladen, Reiseinformationen aktualisieren oder mit den Communities diskutieren.

In mehreren deutschen Städten sollen offene Netzwerktreffen, Editier-Partys und Edit-a-thons mit Unterstützung von Wikimedia organisiert werden. Zur Gestaltung und Unterstützung dieser Veranstaltungen suchen wir engagierte „Wikiwomen”, die als Ansprechpartnerinnen in der Stadt oder Gemeinde dazu beitragen, lokale Netzwerke aufzubauen und zu begleiten.

Ob im kleinen oder großen Kreis, ob einmalig oder regelmäßig: Jede Initiative ist willkommen!  Wir sind  gespannt auf Ideen und haben schon ein paar gesammelt:

Sandra Schink, CC-BY-SA 3.0

Offene Netzwerktreffen: Diese Treffen können regelmäßig in einem (u.U. mit Computern ausgestatteten) Raum veranstaltet werden. Teilnehmerinnen diskutieren hier über ihre eigenen Erfahrungen mit der Wikipedia und können sich individuell dazu beraten lassen, was beim ersten eigenen Artikel zu beachten ist. Bei den Treffen können sie andere Frauen kennenlernen, um gemeinsam an Artikeln zu arbeiten oder sich an aktuellen Diskussionen zu beteiligen.

Editier-Party: Frauen treffen sich mit ihren Laptops im Gepäck in einem Café oder einer Bar. Bei Kaffee oder einem Glas Wein lernen sie die wichtigsten Wikipedia-Grundlagen kennen, tauschen sich aus und machen ihre ersten Edits. Wer weiß, vielleicht wird daraus ja ein regelmäßiger Wikipedia-Stammtisch für Frauen? Weiterlesen »

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Blogpostreihe – Höhepunkte aus dem Programm der OER-Konferenz 2013

Vom 14.-15. September 2013 werden wir in Berlin die erste OER-Konferenz für den deutschsprachigen Raum veranstalten. In loser Folge werden daher ab jetzt bis zur Konferenz die Highlights im Programm der Konferenz (#OERde13)  durch die Mitglieder des Review-Teams vorgestellt. Den Anfang macht Jöran Muuß-Merholz, Programmkoordinatoer der Konferenz. Sein Favorit ist der vielleicht kontroverseste Talk des Programms: “Das CC-Debakel – eine Bilanz nach 10 Jahren CC-Lizenzen”.

Bereits vor einigen Wochen haben wir über den ersten Entwurf des Programms und das Bündnis der Partner berichtet, die wesentlich zur Umsetzung der Konferenz beitragen. Im Juli hat die Deutsche UNESCO-Kommission die Schirmherrschaft zur Konferenz übernommen. Nun ist das Programm fertig und wir möchten die Hinghlights vorstellen. Die OER-Konferenz setzt sich zusammen aus einem kuratierten Teil und einem offenen Konferenzteil, der in Form eines BarCamps organisiert ist. Zur Ausgestaltung des kuratierten Konferenzteil gab es ein Review-Team, das unter den vielen Einreichungen das Programm zusammengestellt hat. Es zeichnet sich aus durch die unterschiedlichen Ebenen von OER (von Lizenzen bis hin zur Praxis) und den internationalen Input für die Bewegung im deutschsprachigen Raum. Im Folgenden wird nun das erste Highlight des Programms von Jöran Muuß-Merholz. vorgestellt.

“Das CC-Debakel – Eine Bilanz nach 10 Jahren CC-Lizenzen”

3 Schichten der Creative Commons Lizenz , Creative Commons,CC-BY 3.0

“Ich habe für meine persönliche Empfehlung den Talk ”Das CC-Debakel – Eine Bilanz nach 10 Jahren CC-Lizenzen” von Michael Seemann und Mathias Schindler gewählt. Für mich ist der Talk zunächst einmal außergewöhnlich, weil er unter 50 Einreichungen beim Call for Participation zur Konferenz den Beitrag, der die kritische Grundhaltung am deutlichsten darstellt. Wenn es nach mir geht, könnten wir noch deutlich mehr davon haben! Zu einer großen OER-Debatte gehört auch die Auseinandersetzung mit der Kritik – von den kleinen Details bis zur großen Polemik. Es ist ja nicht so, dass wir für OER in Deutschland ein fertiges Konzept in der Schublade haben, das nur noch umgesetzt werden muss. Ich hoffe, dass es bei der Konferenz auch neben dieser Diskussion viele kontroverse Diskussionen geben wird.”

Zu den Speakern

Michael Seemann Kulturwissenschaftler und Blogger. Zu finden unter http://mspr0.de/, podcastet unter http://wir.muessenreden.de/ und twittert unter https://twitter.com/mspro. Anlässlich des zehnten Geburtstags der Creative Commons Lizenzen 2012 veröffentlichte er auf ZEIT online eine Kritik, in der er die CC-Lizenzen als “Ökoladen der Nerd-Elite” bezeichnet. Seine Kritikpunkte: Die Lizenzen sind ein Nischenphänomen, zu kompliziert, in den meisten Varianten zu stark einschränkend und zu kompiziert für ein professionelles Arbeiten.

Mathias Schindler ist seit 2003 Autor bei Wikipedia und gründete 2004 gemeinsam mit anderen Freiwilligen den Verein Wikimedia Deutschland e.V., dem er drei Jahre lang als ehrenamtliches Vorstandsmitglied angehörte. Er ist seit 2009 Projektmanager bei Wikimedia Deutschland im Bereich Politik und Gesellschaft. In seiner Freizeit bloggt er bei netzpolitik.org. Twittert unter https://twitter.com/presroi.

PS: Auf pb21.de – Medienpartner der #OERde13 – wurde auch ein Podcast von Michael Seemann und Jöran Muuß-Merholz veröffentlicht.

Weitere Vorstellungen werden in den nächsten Wochen folgen. Näheres zum Programm findet sich hier.

Jöran Muuß-Merholz ist Diplom-Pädagoge und mit seiner Agentur J&K – Jöran und Konsorten an den Schnittstellen von Bildungswelt und digitaler Welt aktiv. Er ist Co-Autor des Whitepaper zu OER an Schulen in Deutschland, organisierte 2012 das erste OERcamp und  ist in diesem Programmkoordinator der OER-Konferenz. Zudem koordiniert die Redaktionsarbeit von pb21.de – Medienpartner der #OERde13 – wo in den Wochen vor der Konferenz ein Schwerpunkt zum Thema OER gesetzt wird.

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Wikimania 2013 – Rückblick und Ausblick

Prof. Dr. Ilona Buchem ist Gastprofessorin an der Beuth Hochschule für Digital Media & Diversity und kooperiert mit Wikimedia Deutschland im Rahmen des Projekts „Diversität für Wikipedia“. In diesem Gastbeitrag berichtet sie über ihre Eindrücke von der Wikimania.

 

Die Wikimania 2013 in Hong Kong war meine erste Wikimania. Mit einem Gaststipendium von Wikimedia Deutschland ausgestattet konnte ich an allen Sessions des Hauptprogramms teilnehmen und durfte am Samstag im Track “Community III – Women” zu unserem Projekt “Wikipedia Diversity” vortragen (siehe: Einreichung und Folien) sowie zwei Meet-ups zum Thema Diversity gemeinsam mit Cornelia Trefflich aus dem Bereich Bildung & Wissen veranstalten.

Im Gespräch beim Gender-Diversity Meet-Up, Foto: Ilona Buchem (cc-by-sa 3.0)

Für mich als Newcomerin in der Wikimedia/Wikipedia-Szene war die Wikimania 2013 eine wahre Offenbarung – von dem Ausmaß und der Stärke dieser aufgeschlossenen, international vernetzten und engagierten Gemeinschaft hatte ich vorher nicht die geringste Ahnung. Es ist einfach faszinierend und beispielhaft, wie sich Wikimedia als eine Graswurzelbewegung aus der eigenen Kraft heraus entwickelt und mit der eigenen Philosophie und Aktivitäten in verschiedenen Bereichen, angefangen mit dem offenen Zugang zum Wissen und zu digitalen Ressourcen über  internationale Zusammenarbeit hin zum sozial-politischen Engagement, die Gesellschaft beeinflusst.

Überrascht hat mich auch die Themenbreite und die diversen Teilprojekte, die sich um die Wikipedia herum entwickeln, bzw. entwickelt haben, u.a. die Bemühungen um verschiedene Sprachversionen (z.B. Beitrag zu indigenen Sprachen), die verschiedenen Ausrichtungen der Wikipedia-Forschung (siehe z.B. Überblick zu Forschung 2012), die zahlreichen Aktivitäten zur Förderung des freien und offenen Zugangs zur digitalen Kulturerbe (z.B. Überblick zu GLAM Aktivitäten), die Entstehung der Schwesterprojekte (z.B. Wikivoyage) und die Diversitätsförderung auf verschiedenen Ebenen, u.a. Erhöhung der Beteiligung in der Südhemisphäre (siehe z.B. WMF Strategie „Global South“) und eine ausgewogenere Geschlechterbeteiligung (siehe z.B. Beteiligung von Frauen an der Wikipedia in Indien).

 Auch das von mir vorgestellte Projekt zu (Gender-)Diversität in der deutschsprachigen Wikipedia (siehe Projektsteckbrief) hat eine positive Resonanz erhalten. Eine der Reaktionen war z.B. die Frage eines (männlichen) Teilnehmers in einem Pausengespräch: “How can I help?”. Viele Teilnehmenden haben auch Vorschläge zu den einzelnen Aspekten gemacht, z.B. Wie können wir einen freundlichen Umgang miteinander fördern? Wie können wir Frauen für verschiedene Wikipedia-Projekte begeistern?

Für alle, die eigene Meinungen und Ideen mit uns teilen wollen, gibt es eine Umfrage im  Google Formular und eine kollaborative MindMap in denen jede und jeder Vorschläge, Meinungen und Hinweise zur Gender Diversity abgeben kann. Die bereits eingereichten Ideen sind sehr aufschlussreich und helfen uns sowohl die Chancen als auch die Herausforderungen, die von der Wikipedia-Community gesehen werden, besser zu verstehen. Ich freue mich auf alle Beiträge – sowohl aus der internationalen als auch aus der deutschsprachigen Wikipedia-Community, gerne auch per E-Mail an: buchem@beuth-hochschule.de

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Wikimania: Globalen Austausch im Bildungsbereich fördern

Tim Moritz Hector und Cornelia Trefflich haben im Vorfeld zur Wikimania an der Education Pre-Conference am 07.08.2013 in Hong Kong teilgenommen und einen Beitrag zu den Erfahrungen mit verschiedenen Zielgruppen im Rahmen von Bildungsprojekten präsentiert. 

Rod Dunican moderierte den Workshop,
Foto:LiAnna Davis, CC-BY-SA 3.0

Nach einer langen Anreise am Vorabend stand die Education Pre-Conference auf dem Programm, zu der sich pünktlich um 9 Uhr etwa 20 Personen verschiedener Chapter und weitere Interessierte einfanden, von denen die meisten, wie wir, mehr oder weniger gejetlagged waren. Ziel dieser Zusammenkunft war es, eine Vernetzung und einen Austausch zwischen all denjenigen zu ermöglichen, die ein Bildungsprogramm unterhalten oder aufbauen wollen. Rod Dunican und LiAnna Davis von der Wikimedia Foundation organisieren und moderieren dieses nunmehr zum zweiten Mal stattfindende Treffen, um einen Austausch im Bildungsbereich zu ermöglichen.

Zuerst wurden die Befürchtungen, die diejenigen mitbringen, die ein neues Programm aufbauen wollen, thematisiert. Anschließend wurden diese vor dem Hintergrund der Erfahrungen der anderen diskutiert (z. B. die mangelnde Nachhaltigkeit von Bildungsprojekten, die Zusammenarbeit mit der Community, die Rollen, die die Beteiligten einnehmen und technologische Herausforderungen wie Moodle).

Danach wurden „best practices“ vorgestellt, wie ein Hochschulprogramm aufgebaut werden kann; es folgten Sitzungen zum Aufbau von längerfristigen Kooperationen und zur Gewinnung von TutorInnen. Eine andere Präsentation widmete sich der Materialien, die im internationalen Bereich bereits erstellt worden sind und im englischsprachigen Bereich schon genutzt werden können.

Tim Moritz Hector und Cornelia Trefflich beschäftigten sich anschließend in einer interaktiven Präsentation mit anderen Zielgruppen von Bildungsprojekten, da der Fokus des Treffens im Allgemeinen sehr auf Universitäten gerichtet war. Wir stellten zunächst Aktivitäten mit Älteren und zur Gender-Diversity vor. Im Fokus stand dann, dass es wichtig ist, verschiedenste Zielgruppen anzusprechen und sich dabei auch von demographischen oder institutionellen Vorgaben zu lösen.

Teilnehmende am Workshop,
Foto: LiAnna Davis (CC-BY-SA 3.0)

Aufbauend auf das Meeting in Mailand haben wir versucht, zu definieren, was einen „prototypischen Wikipedianer“ ausmacht (u. a. genügend Zeit, Motivation und Kenntnisse und Faszination für ein bestimmtes Thema), um die Aktivitäten im Bildungsbereich auf relevante Gruppen auszurichten. Eine letzte Präsentation widmete sich der Evaluation von Bildungsprogrammen, den Gründen für Evaluation und der technischen Umsetzung dieser.

Die durch das Bildungsteam der Wikimedia Foundation ermöglichten Treffen zum Austausch von Bildungsbestrebungen im internationalen Kontext eröffnen immer wieder neue Perspektiven auf den Bildungsbereich und motivieren uns alle unsere Bestrebungen mit erhöhtem Enthusiasmus fortzusetzen und weiterzuentwickeln.

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Vielfalt Gestalten!

Wikimedia Diversity Conference – am 09. und 10. November in Berlin

Aufmerksame Menschen mögen es beim Betrachten des Vereinskalenders von Wikimedia Deutschland oder auf Meta schon bemerkt haben: Am 09. und 10. November 2013 wird Wikimedia Deutschland mit der Unterstützung von Wikimedia Nederland, UK und der Foundation eine Konferenz zu Diversität in den Wikimedia-Projekten durchführen.

Foto: Andrés Nieto Porras
CC by SA 2.0 via Wikimedia Commons

 

Ziel ist es den Dialog über Diversität – die unterschiedlichen Dimensionen und möglichen Auswirkungen – zusammen mit den Wikimedia Ländervertretungen, den Communitys, der Wikimedia Foundation und weiteren Interessierten, zu etablieren und ein gemeinsames Verständnis darüber zu entwickeln, was Diversität in den Wikimedia-Projekten bedeutet.

Die bereits bestehenden Projekte können diskutiert und neue Initiativen vorgestellt werden.

 

Ein Schwerpunkt der Konferenz wird das Thema Geschlechtervielfalt sein. In der Vergangenheit gab es Stimmen, die die Konzentration von WMDE auf lediglich einen Aspekt von Diversität kritisch gesehen haben. Denn auch viele andere Diversitätsaspekte können dazu führen, dass Menschen sich nicht an Wikimedia-Projekten beteiligen. Die Konferenz wird viel Raum bieten, den Blick auch für weitere Dimensionen von Diversität zu weiten.

 

Jede und jeder kann sich an der Programmerstellung beteiligen

 

Wikipedianerinnen und Wikipedianer, Wikimedianerinnen und Wikimedianer, Interessierte und Expertinnen und Experten laden wir herzlich dazu ein, sich an der Programmerstellung zu beteiligen. Eure Wünsche und Vorschläge könnt Ihr auf der Konferenzseite eintragen.

 

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei und es wird Stipendien geben, die sowohl Reise- als auch Unterkunftskosten beinhalten, die im Rahmen der offiziellen Registrierung ab Mitte August beantragt werden können.

 

Und hier nochmal alle Infos im Überblick:

 

Das Organisationsteam könnt Ihr per Mail oder über Meta-Wiki kontaktieren. Auch könnt Ihr Euch gerne direkt an Julia per Mail wenden.

 

Wir freuen uns auf Euch in Berlin!

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Verstärkung im Bereich Bildung und Wissen

Wir freuen uns sehr, Bettina Hesse und Valentin Münscher als neue Mitarbeitende bei Wikimedia Deutschland e.V. zu begrüßen. Sie werden zukünftig den Bereich Bildung und Wissen tatkräftig unterstützen.

Valentin Münscher, Bild: Katja Ullrich, CC-BY-SA 3.0

Valentin wird als Projektmanager die Entwicklung neuer Bildungsformate ebenso begleiten wie den Ausbau lokaler (Beteiligungs-)Strukturen. Nach dem Studium der Geschichte, Soziologie und Amerikanistik konnte er auf diesen Feldern bereits zahlreiche Erfahrungen sammeln: Im Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung koordinierte er den Aufbau von Netzwerkstrukturen und die Durchführung von Beteiligungsangeboten. Als Programmmitarbeiter der Deutschen Kinder und Jugendstiftung lag sein Arbeitsfokus im Bereich kommunale Bildungslandschaften – u.a. auf internetgestützter kommunaler Jugendbeteiligung. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit dem bildungspolitischen Diskurs zu (demokratischer) Schulentwicklung und formeller und informeller Bildung.

Bettina Hesse, Bild: Katja Ullrich, CC-BY-SA 3.0

Bettina unterstützt als Werkstudentin insbesondere die Durchführung der OER-Konferenz 2013. Die Kommunikationswissenschaftlerin mit den Schwerpunkten politische und transkulturelle Kommunikation absolviert ab Oktober den Masterstudiengang „Medien und politische Kommunikation“ an der FU Berlin. Für ihre Arbeit im Bereich Bildung und Wissen bringt Bettina interessante Erfahrungen aus ganz unterschiedlichen Kontexten mit: vom Goethe-Institut Neapel bis zum AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. in Süditalien.

Nun freuen sich beide auf eine interessante Zeit im Wikimedia-Universum und vor allem auf die Zusammenarbeit mit den zahlreichen Ehrenamtlichen. Wer mit Bettina oder Valentin direkt in Kontakt treten möchte, kann dies hier tun: valentin.muenscher@wikimedia.de und bettina.hesse@wikimedia.de.

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Das Programm der OER-Konferenz 2013 ist da!

Wikimedia Deutschland richtet in diesem Jahr die erste Konferenz zu freien Bildungsmaterialien (#OERde13) für den deutschsprachigen Raum aus. Die Konferenz findet vom 14.-15.9.2013 in der Kalkscheune (Berlin) statt. Bei der Konferenz können AkteurInnen, WissenschaftlerInnen und EntscheiderInnen aus dem bildungspolitischen Bereich ihre Netzwerke ausbauen und über die zentralen Fragen wie Qualitätssicherung, Finanzierung und Verbreitung von OER diskutieren. Dazu haben wir, gemeinsam mit den PartnerInnen Medienanstalt Berlin-Brandenburg, Creative Commons, Co:llaboratory und Werkstatt.bpb, Anfang Juni zu einem Call For Partizipation aufgerufen. Besonders erfreulich ist die kürzlich Anerkannte Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission. Die Werkstatt.bpb.de übernimmt im Rahmen der Kooperation die Video-Dokumentation  der OER-Konferenz. Dazu gehört unter anderem auch das Streaming und die Aufzeichnung aller im Plenum stattfindenden Talks des Konferenzteils so wie der Keynotes. Das Team von pb21.de ergänzt die Dokumentation durch ein Live-Blog mit Berichten und Fotos, kleinen Videos oder Interviews. Im Rahmen einer Medienpartnerschaft veröffentlicht pb21.de schon vorab Artikel und Interviews mit Themen und Personen aus dem Konferenzumfeld. Wir danken damit den beiden Partnern besonders für ihre Arbeit im Hinblick auf die Nachhaltigkeit der Konferenz!

Nun hat unser Reviewteam es geschafft aus all den beeindruckenden Einreichungen einen ersten Programmentwurf (BETA) zusammenzustellen. Das Programm zeichnet sich durch ganz unterschiedliche Zugänge zu derm Themenfeld der Open Educational Ressources (OER) aus. Es wird von dem Blick aus dem internationalen Umfeld, über die Vorstellung konkreter Projekte alles dabei sein. Besonders freuen wir uns auch über den hohen Anteil der Hochschulen, die den Blick auch nochmal auf die Bedeutung von OER im Bereich Hochschule und außerschulischer Bildung richten.

Für die Opening Keynote  freuen wir uns auf Philipp Schmidt , MIT Labs und P2PU, der in seiner Keynote den Blick auf die Frage richtet „Wie Open Education die (Bildungs-)Welt verändern kann“. Dabei stellt er die Frage, ob wir bei all der Technologiefaszination übersehen, dass es um viel mehr geht als um bessere Bildungsfliessbander fuer Arbeitskräfte. In der Closing Keynote freuen wir uns dann darauf, dass Neil Butcher, OER Stratege aus Süs Afrika, nochmal die Vorteile von OER und die dafür notwendigen Prämissen aus der internationalen Perspektive herausarbeiten. Ergänzt wird die Closing Keynote noch durch einen Europäischen Fokus (tba).

Wir freuen uns damit auf ein umfangreiches Programm und darauf, gemeinsam mit allen Teilnehmern, die Zukunft für OER in Deutschland zu gestalten! Hier geht es zum Programm und den Speakern!

Näheres zur Konferenz erfahren Sie hier:

Bei Fragen und Rückmeldungen zum Programm und Fragen rund um die OER-Konferenz wenden Sie sich gerne an oer@wikimedia.de

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Wikipedia im Unterricht – eine Gratwanderung?

Dies ist ein Gastbeitrag von Andreas Paul. Er ist langjähriges Wikipedia Community-Mitglied und arbeitet eng mit Wikimedia Deutschland zusammen. In diesem Fall hat er an der Erstellung von Lehr- und Lernmaterialien zu Wikipedia mit unserem Kooperationspartner Klicksafe mitgearbeitet. Dafür bedanken wir uns herzlich! Die Materialien werden voraussichtlich Ende Oktober über Wikimedia Deutschland und Klicksafe kostenlos verfügbar sein.
„Nichts ist schrecklicher als ein Lehrer, der nicht mehr weiß als das, was die Schüler wissen sollen.“ Johann Wolfgang von Goethe
Als langjähriger Referent zumThema „Wikipedia“ hatte ich schon mit vielen Lehrern zu tun. Insgesamt waren alle Lehrer immer interessiert und wissendurstig, was Wikipedia und ihre Hintergründe betrifft. Spätestens nach einer Stunde hatten die meisten Lehrer verstanden, dass Wikipedia ein sehr komplexes Phänomen ist, das sich nicht mit vier Worten („Wikipedia ist eine Enzyklopädie“) erklären läßt. Um Wikipedia verstehen zu können, muß man selbst tätig werden. Die Initiative „klicksafe.de“ versucht an dieser Stelle eine Gratwanderung: auf theoretische Art (oft sogar ohne Einbeziehung des Internets) diese Komplexität von Wikipedia an den Lehrer zu bringen. Ziel ist es, die Lehrer zu befähigen, dieses Wissen ihren Schülern zu vermitteln.
Als ich das erste Mal von diesem Projekt hörte, war ich sehr skeptisch, denn „Wikipedia funktioniert in der Theorie nicht“. Auf der anderen Seite reizen mich solche Probleme und ich entschied mich, zu helfen. Weiterlesen »
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Unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO- Kommission

Die Deutsche UNESCO-Kommission übernimmt die Schirmherrschaft für die OER-Konferenz 2013! Die UNESCO hat den Begriff und die Definition von Open Educational Resources (dt.: freie Bildungsmaterialien, kurz OER) besonders geprägt, daher ist diese Schirmherrschaft eine besondere Auszeichnung. Die UNESCO sieht zudem in OER die Chance zur Förderung von Wissensgesellschaften und zur Förderung von Bildung für alle Menschen weltweit. OER, so die UNESCO, verfügt über das Potenzial, Bildungsqualität zu verbessern sowie Dialog, Verbreitung von Wissen und Kapazitätsaufbau zu fördern. Auf dem UNESCO-Weltkongress zu OER im Juni2012 wurde eine Abschlusserklärung von OER verabschiedet, die den UNESCO-Mitgliedstaaten eine Förderung des Konzepts OER empfiehlt und dazu aufruft, frei lizensierte Materialien zu unterstützen. Im Juli wird die Deutsche UNESCO-Kommission die Boschüre „Was sind Open Educational Resources – Und andere häufig gestellte Fragen zu OER“ herausgeben, die im Rahmen der OER-Konferenz bereit liegen werden.

Um AkteurInnen in diesem Feld zusammenzubringen, Bündnisse zu schaffen und dem Thema OER die nötige Sichtbarkeit zu verleihen, hat sich Wikimedia Deutschland daher in diesem Jahr dazu entschieden, mit ausgewählten PartnerInnen gemeinsam die erste Konferenz zu freien Bildungsmaterialien (#OERde13) für den deutschsprachigen Raum zu organisieren. Die PartnerInnen sind die Medienanstalt Berlin-Brandenburg, Creative Commons, das Co:llaboratory und die Werkstatt.bpb. Sie bereichern die Konferenz sowohl inhaltlich als auch durch ihre Netzwerke in den Bildungssektor. Die Konferenz findet vom 14.-15.9.2013 in der Kalkscheune (Berlin) statt. Hier können AkteurInnen, WissenschaftlerInnen und EntscheiderInnen aus dem bildungspolitischen Bereich ihre Netzwerke ausbauen und über die zentralen Fragen wie Qualitätssicherung, Finanzierung und Verbreitung von OER diskutieren.

Der Verein hat die Förderung Freien Wissens in der Gesellschaft zum Ziel. Um dieses Ziel zu erreichen, spielt aktuell die Förderung Freier Inhalte im Bildungsbereich eine zentrale Rolle. Seit Ende letzten Jahres und nach mehreren Anhörungen auf Länderebene hat das Thema der freien Bildungsmaterialien an Bedeutung gewonnen. Einzelne Initiativen unterstützen die Idee frei verfügbarer und weiternutzbarer Materialien für Lehrende oder unterstützen deren Erstellung. Dabei ist jedoch zu beobachten, dass es bislang noch kaum Bündnisse in diesem Feld gibt und die Diskussion auf politischer Ebene auch noch sehr zurückhaltend verläuft. Wir hoffen dies durch die Konferenz gemeinsam mit der Deutschen UNESCO-Kommission und unseren PartnerInnen ändern zu können.

Fragen und Anregungen rund um dieses Thema und die OER-Konferenz 2013 gerne per Mail.

Hier geht es direkt zur Anmeldung. Und hier zur Webseite der Konferenz: https://www.wikimedia.de/wiki/OERde13

 

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