Archiv für die ‘Bildung’ Kategorie



Die Digitalen Römer – Wikidata trifft Archäologie

 

Teilnehmer des Symposiums
Foto: Katja Ullrich (WMDE) CC-BY-SA 3.0

Am Samstag, den 16. März hat Wikidata die Archäologie getroffen.
Bei dem eintägigen Symposium zur Anwendung von Geodaten in den Alterswissenschaften wurde oft die Datenwelt rund um den Limes, den Grenzwall des Römischen Reiches zwischen dem 1. und dem 6. Jahrhundert n.Chr., als Beispiel für gelungene Ansätze der digitalen Wissensvermittlung herangezogen.

Für mich als in Hessen geborenes Präsidiumsmitglied, der oft das Kastell Saalburg in seiner Jugend besuchte, eine Möglichkeit in Erinnerungen zu schweben. Wir trafen uns, im Gegensatz zum ersten Treffen des Wikipedia-Limesprojekt nicht auf der Saalburg, sondern in der wunderbaren Bibliothek des Auswärtigen Amtes in Berlin.

 

Das Symposium war ein Kooperationsprojekt des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) und der Wikimedia Deutschland e.V. – Dank für die Möglichkeit in diesem Rahmen zu produktiver Arbeit zusammenzukommen geht an Nicole Kehrer, Pressereferentin des DAI, Prof. Dr. Reinhard Förtsch, dem wissenschaftlichen Direktor für Informationstechnologien am Deutschen Archäologischen Institut und der Spiritus Rector des Symposiums und an Barbara Fischer, Kuratorin für Kulturpartnerschaften bei der Wikimedia Deutschland e.V.

Bevor es am Schluss des Symposiums engagiert um die Zukunft der breiten Wissensvermittlung sowie die Chancen und Umsetzungsschritte einer offeneren Wissenschaft und Gesellschaft ging, wurden einige beeindruckende Tools und Plattformen vorgestellt. Diese zeigen auf unterschiedlichste Weise, wie mit dem offenen Austausch von Daten der Alterswissenschaften breite Bevölkerungskreise und interessierte Fachöffentlichkeit neue Wissenswelten betreten können.

Gerade die karten-basierte Darstellung von historischen Fakten in Raum und Zeit zeigt besonders schön die Potentiale für Wissen und Bildung, wenn offene strukturierte Datensätze zusammenfliessen. Ein wunderschönes Beispiel, das aus einer privaten Initiative entstanden ist, wurde von René Voorburg vorgestellt. Ursprünglich entwickelt, weil er mit seinen beiden Söhne unterwegs eine altertümliche Stätte des Limes gesehen hatte, entwickelte er mit großer Leidenschaft und später einigen Mitstreitern vici.org „Veni, vidi, [wi:ki:]“ Eine Online-Karte, auf der man die historischen Stätten verorten kann.

Bibliothek des Auswärtigen Amtes Berlin
Foto: Katja Ullrich (WMDE) CC-BY-SA 3.0

Dr. Elton Barker von der Open University, Southhampton präsentierte Pelagios (Pelagios: Enable Linked Ancient Geodata In Open Systems), einen Netzwerkknoten für Linked Open Data in der weiten See der Altertumswissenschaften. Eine weitere, bereits beeindruckend umfangreiche karten-basierte offene Datenbank wurde von Prof. Tom Elliot (University of Alabama, Tuscaloosa, USA) vorgestellt: Pelaides. In seinem Vortrag zeigte er beispielhaft, wie sich die verschiedensten offenen Datenbanken weltweit vernetzten und somit neue Chancen entstehen.

Im Rahmen des erst kürzlich weltweit gestarteten Wikidata-Projektes wurde vom RENDER-Team die interaktive Limes-Karte vorgestellt, mit der der User sehen kann, wie sich der Limes mit seinen Kastellen über die Jahrhunderte entwickelte. Das seit 7 Jahren in der Wikipedia laufende Limesprojekt wurde von seinem Initiator Hartmann Linge mit einer beeindruckenden (Zwischen)-Bilanz vorgestellt.

„Quo vadimus?“ – Zum Schluss des Symposium gab es noch eine lebendige Diskussion, in die sich auch Peter Henrich von der Deutschen Limes Kommission kritisch einbrachte. Es wurde die Notwendigkeit deutlich, dass unnötiger Streit auf der operativen Ebene einem neuen Bewusstsein weichen sollte. Einem Bewusstsein dafür, dass „altehrwürdige Gatekeeper“ und die Vertreter einer offeneren Wissenswelt aufeinander zugehen müssen, damit gesellschaftliche Ziele definiert werden können, wie wir verantwortungsvoll eine neue Qualität in der Wissensvermittlung und den Erkenntnisgewinn für jedermann und jedefrau in einer digital vernetzten Welt gestalten können. Wikidata, wenn auch noch jung, stellt hierfür eines der Werkzeuge dar, mit denen Wissensfelder und Sprachen überwunden werden können. Ein spannender Aufbruch, gemeinsam frisch ans Werk.

 

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Wikimedia traf das Projekt „Schulbuch-O-Mat“ ( Teil 1)

Dieser Blogpost ist ein Gastbeitrag zum ersten Arbeitstreffen der Initiatoren des Projekts für ein Freies Schulbuch, „Schulbuch-O-Mat“, bei Wikimedia Deutschland.

Schulbuch-O-Mat Workshop, Elly Köpf. CC-BY-SA 3.0

Am Freitag, den 22.03.2013, lud Wikimedia Deutschland zu einem Treffen des Schulbuch-O-Mat mit den Initiatoren des Projekts, Helfer/-innen und Interessierten. Schnell wurde in der Gruppe klar, dass man für die Aufgabe, anhand des Lehrplanes für Berlin ein freies und kostenloses Schul-E-Book für den Biologie Unterricht in den  7./8. Klassen zu erstellen, kein Lehrer sein musste.  Teilnehmer/-innen waren unter anderem Pädagog/-innen, Soziolog/-innen oder Wirtschaftswissenschaftler/-innen. Lediglich ein Teilnehmer war tatsächlich Biologie-Lehrer.

Auch wenn alle aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen kamen, verband sie an diesem Tag die Idee, Open Educational Ressources (OER) weiter voran zu treiben. Das Team vom Schulbuch-O-Mat hatte sich im Vorfeld überlegt, das Kapitel Lebensräume an diesem Tag weiter mit Inhalten zu füllen. So wurde nach einer kurzen Vorstellungsrunde gleich im Internet nach verschiedensten Informationen für dieses Kapitel gesucht. Dabei kamen natürlich auch Schwierigkeiten für die Erstellung eines E-Books unter einer CC-BY-SA Lizenz zu Tage. Fragen, die uns beschäftigten waren:

  •   Wie findet man Grafiken die man verwenden kann?
  •   Wie gestaltet sich der Umgang mit ähnlichen Lizenzen, wie zum Beispiel der GNU-Lizenz?
  •   Oder inhaltliche Fragen, was Kindern vermittelt werden sollte und wie man dabei didaktisch besser herangehen kann, als in gedruckten Schulbüchern.

Eine Menge Themen wurden diskutiert und gemeinsam im Team Lösungen erarbeitet. Am Ende des Tages gab es neuen Inhalt für das Bio-Schul-E-Book in textlicher und graphischer Form. Allen Teilnehmenden wurde aber schnell deutlich, dass ein weiterer Termin unbedingt folgen sollte, da es noch viele Ideen gibt und Creative Commons und OER weiterhin viel Anlass zur Diskussion bieten.

In den nächsten Wochen werden wir einen neuen Termin ankündigen, sobald dieser feststeht. Wir danken Wikimedia für die Unterstützung und freuen uns darauf bald wieder zu Gast zu sein.

Wer Lust hat, das Projekt zu unterstützen oder Fragen zum weiteren Verlauf hat, der kann sich gerne per Mail an die Initiatoren wenden. Über weitere Workshops bei Wikimedia werdet ihr hier auf dem Laufenden gehalten. 

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Das Diversitätskonzept für Wikipedia: die ersten Schritte

„Die Diversität des Wissens stärken“ – lautet eines von drei Leitmotiven, die unsere Arbeit bei Wikimedia dieses Jahr begleiten und so wollen wir uns damit beschäftigen, wie wir bislang unterrepräsentierte Gruppen für ein Mitmachen in Wikipedia begeistern können.

Dies spiegelt sich auch in den zahlreichen Projekten wider. Projekte, wie Entrée oder die Initiative Wissen teilen zielen darauf ab, viele verschiedene Menschen zum Mitmachen zu motivieren, die sich mit ihrem vielfältigen Wissen und Können in Wikipedia engagieren möchten.

Eine etwas andere Perspektive nimmt das Projekt Diversität für Wikipedia ein: Ziel ist es, praktische Ideen und Handlungsoptionen zu entwickeln, um die Geschlechtervielfalt in der  AutorInnenschaft zu erhöhen. Um an den Erfahrungen aktiver Wikipedianerinnen und Wikipedianer und insbesondere der bereits aktiven AutorInnen anzusetzen, werden verschiedene partizipative Methoden zum Einsatz kommen.

CC-BY-SA 3.0 (Ilona Buchem)

Und das machen wir nicht alleine – sondern zusammen mit dem Gender- und Technik – Zentrum der Beuth Hochschule in Berlin in einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt. Das Team an der Beuth Hochschule besteht aus Prof. Dr. Ilona Buchem,  Prof. Dr. Antje Ducki sowie Sarah Khayati und zeichnet sich insbesondere durch eine praxisbezogene Forschung und Expertise im Bereich Web 2.0, Social Media und Diversity aus.

In den ersten Monaten dieses Jahres hat sich das Beuth-Team in das Wikimedia und Wikipedia Universum eingearbeitet und bereits erste Problemfelder erarbeitet sowie Überlegungen angestellt, auf welche Problemfelder wir den Fokus innerhalb des Projektes legen werden. Darüber werden wir bald berichten. Im März nahm Frau Buchem an der e-Society 2013 teil und sprach hier zu “Towards the Democracy of Knowledge: Bringing Gender Diversity to Wikipedia” – ein Blogbeitrag von ihr folgt in den nächsten Tagen.

An dieser oder an anderer Stelle werden wir im Verlauf des Jahres immer wieder von den Entwicklungen berichten, Gedanken teilen, Fragen stellen und zur Diskussion einladen. Unseren Projektsteckbrief können sich alle Interessierte hier ansehen und auf der Diskussionsseite Fragen etc. stellen. Wer gerne weniger öffentlich seine Gedanken oder Ideen mitteilen möchte kann dies selbstverständlich auch tun und eine E-Mail schreiben. Auch wird es bald ein erstes Treffen (noch im Planungsprozess) im Rahmen des OpenSpace am 26. Mai geben.

Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr mit vielen neuen Erkenntnissen, wie wir Wikipedia vielfältiger gestalten können!

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Reflexionen zu Wikipedia und Hochschule

Gastbeitrag von Teilnehmenden des Hochschulprogramms an der Universität Bremen im Wintersemester 2012/2013

 

Liebe Wikimedia Foundation,

im Rahmen des Hochschulprogramms haben wir, Studentinnen und Studenten der Universität Bremen, an einem sozialwissenschaftlich-didaktikschen Seminar zur Anwendung und zur Mitarbeit in der Wikipedia teilgenommen.

Gelernt haben wir dabei:

  • Wie die Wikipedia strukturiert ist und wie sich die Wikimedia zusammensetzt und agiert (vielen Dank dabei nochmals an den Wikipedia-Referenten)
  • Wie man einen Wikipedia Artikel verfasst und editiert, ebenso woran man gute Artikel erkennt und wie man verbesserungswürdige Artikel ergänzen kann.
  • Wer in der Wikipedia aus welchen Gründen Artikel verfasst.
  • Welche Vor- und Nachteile die Wikipedia für den persönlichen Einsatz und den Einsatz in der Schule bieten.

Besonders bemerkenswert war dabei:

  • Der Einblick in die Wikipediastruktur durch den Wikipedia-Referenten
  • Die Motivation der Autoren Artikel aus freien Stücken zur Wissensvermittlung zu verfassen, ohne jede Gegenleistung.
  • Vielschichtiger Aufbau der Wikipedia und transparente Kontrollinstanzen hat die vormals kritische Sicht auf die wissenschaftliche Qualität der Wikipedia geringfügig verbessert.
  • Wie einfach es eigentlich ist, einen Artikel zu verfassen.

Foto: Itzuvit, cc-by-sa 3.0 unported

Zur Frage, ob sich unser Nutzungsverhalten geändert hat, gibt es jedoch differenzierte Meinungen. Manche sagen, dass sie mehr Mut zur Verbesserung kleinerer Fehler haben, Artikel aufmerksamer in Bezug auf die Qualität lesen. Andere sagen, dass sich ihr Nutzungsverhalten in Wikipedia selbst nicht geändert hat. Dennoch ist der Entstehungsprozess eines Artikels (Wissens) interessant nachzuverfolgen. Der Background, den wir über Wikipedia erfahren haben, hat somit keinen bis geringen Einfluss auf das bestehende und aktuelle Nutzungsverhalten.

 

Wikipedia zur Erkundung des digitalen Raums im Unterricht nutzen

Es lohnt sich, über Formen digitalen Lernens nachzudenken. Wikipedia könnte einen Startpunkt zur Erkundung des digitalen Raums im Unterricht darstellen, da Schüler_innen bereits durch Rechercheaufträge vertraut damit sind. Ein bewusster und kritischer Umgang mit lebensweltlich und im Schulalltag relevanten Recherche-/Informationstools ist ein wichtiges Ziel (Wikipedia als Medium, Tool, vergleichbar mit Quellenkritischer Analyse aus dem Geschichtsunterricht). Aus einer Perspektive der Didaktik der Sozialwissenschaften kann Wikipedia dabei als Beispiel für die Untersuchung eines digitalen sozialen Raums dienen (Governance im Netz, Veränderung von Öffentlichkeit) und somit selbst zum Gegenstand des Unterrichts werden.

Hierbei zeigen sich mitunter noch Spannungsverhältnisse zwischen einem neuem digital orientierten Lernverständnis und den bisherigen schulischen Lernstrukturen. Dies gilt unter anderem für die Zitierfähigkeit der Wikipedia Artikel aber auch im Allgemeinen für ein  modernes Lernverständnis, welches forschendes Lernen und ein offenes Lernergebnis in den Fokus stellt. Weiterlesen »

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„Freie Lernmaterialien födern“ – Vorbereitung zur OER-Anhörung in NRW

Passend zur Open Education Week, die in dieser Woche stattfindet, wird der Stein für die weitere Föderung von Freien Bildungsmaterialien (engl. Open Educational Resources) in NRW ins Rollen gebracht. So bliebt zumindest zu hoffen! Diesen Mittwoch findet im Landtag in NRW eine Anhörung zum Thema „Open Educational Resources“ (im Folgenden OER) statt. Der Landtag lädt zu einem Austausch zum Thema ein, ähnlich der OER-Anhörung in Berlin im letzten Jahr. Als empfehlendwerte Vorbereitung auf diese Anhörung kann alles Wissenswerte dazu in dem Bericht von Leonhard Dobusch nachgelesen werden. In NRW sind Open Educational Resources bereits seit 2012 im Koalitionsvertrag vernkert. Unter dem Themenschwerpunkt „Medienkompetenz“ wird hier die Bedeutung des freien Zugangs zu Bildungsmedien betont:

Modellprojekte zur Schaffung offener und freier Lehr- und Lerninhalte (Open Educational Ressources, OER) sind ebenfalls ein Rot- Grünes Ziel.

(Koalitionsvertrag 2012-2017, Bündnis90/Die Grünen und NRW SPD, Juni 2012)

Bislang wartete man noch vergelblich auf Modellprojekte. Auf Basis des im Oktober gestellten Antrages der Fraktion der Piraten „Freie Lernmaterialien fördern!“ kommt es nun zur Experten-Anhörung, zu der alle eingeladenen Sprecher vorab um Statements gebeten wurden. Die Statements sind auf der Homepage des Landtages NRW einsehbar. Die Piraten stellt einer Reihe  konkreter Forderungen an die Regierung.

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Wikimedia traf die „School of open“

Das erste Treffen der deutschen „Schoo of Open“ -Community fand am 2.3.2013 bei Wikimedia Deutschland statt. Der Verein zur Förderung Freien Wissens und Creative Commons luden dazu ein, sich einen Tag lang aktiv mit der „School of Open“, einer Initiative der P2PU-Universität und Creative Commons, zu beschäftigen. Ziel des Treffens war es:

Gemeinsam mit euch wollen wir einen Tag lang intensiv an dem Ausbau der bisherigen Kurse arbeiten. Es dreht sich daher alles um Tools und Themen rund um den freien Zugang zu Wissen. Jeder kann Kurse neu erstellen und übersetzen – aber am besten geht es gemeinsam. Nach einem kurzen Input von Creative Commons legen wir dann los mit der Arbeit. Also bringt eure Ideen und Themen mit und lasst uns gemeinsam unser Wissen teilen! (siehe Wikimedia Blog vom 15.2.2013)

Und los gings! Beeindruckend war die Begeisterung aller Teilnehmenden von Beginn an. Alle wollten direkt loslegen, um die Debatte um Open Educational Ressources in Deutschland voranzubringen. Nach einer Vorstellungsrunde und einer Einführung von Elly Köpf (WMDE) und John Weitzmann (CC) begann die Arbeit in Kleingruppen. Folgende Themen wurden für die Gruppenarbeit gefunden:

1. Wikimedia Commons ist die größte Freie Bilddatenbank. Viele sind jedoch unsicher in der Nutzung. Daher die Idee einen Kurs zu erstellen, der erklärt, wie man Dateien auf Wikimedia Commons hochlädt und was man beachten muss:
2. Viele Lehrer wissen nicht was OER ist und warum das für die Lehre wichtig sein könnte:
Wie kommt OER also in die Schule? Hier gab es die Idee einenOER-Erklärkurs zu machen, was die Vorteile angeht.
3. Der bereits bestehende Kurs „Coyright for educators“  sollte übersetzt werden.
(Am Ende wurde er nicht umgesetzt, da anstatt dessen lieber 4. weiter verfogt wurde)
4. Als wichtig erachtet wurde es, einen Meta-Kurs auf Deutsch zu erstellen, der erklärt „Wie mache ich einen Kurs auf P2PU?“
Idee: „Übersetzen How to make a P2PU-course“. Hier ist noch einiges zu tun!
Das Fazit des Tages sieht folgender Maßen aus:

„School-Of-Open-Workshop WMDE“ by Elly Köpf, CC-BY-SA 3.0

  • Es ist einfach und macht echt Spaß!
  • Es sind 3 neue Kurse angelegt worden.
  • Es gibt noch viel zu tun! Kurse können ergänzt und übersetzt werden.
  • Wärend der Open Education Week wird die school of Open weiter Fahrt aufnehmen!
  • Das nächste Treffen der school of open wird im Rahmen des „Hive„-Berlin am 10.4.2013 in der Open Knowledge Foundation stattfinden
  • Die ersten 3 Kurse werden zur School of Open angemeldet
  • Hier könnt ihr alle News mitbekommen!
  • Hier könnt ihr mit diskutieren und euch vernetzen!
  • Und ganz wichtig zu Beginn eines neuen Projekts: Ihr könnt auch Bugs berichten! So wie wir am Samstag.
Es gibt noch viel zu tun und wir hoffen, dass wir mit diesem ersten Schritt dazu beitragen konnten das Thema Freie Bildungsinhalte in Deutschland voranzubringen! Weitere Informationen dazu, was wir an dem Tag besprochen haben findet ihr im Pad. Weitere Infos zum Thema OER in diesem Jahr noch so planen findet ihr auf unserer Projektseite. Bis bald also!
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Silberwissen – Rückblick und ein erster Blick voraus

Beitrag von Elvira Schmidt

Mit dem Programm „Silberwissen“ hat Wikimedia Deutschland in den letzten Jahren versucht, gezielt ältere Menschen als Mitmacher für die Wikimedia-Projekte zu gewinnen. In dem Programm können wir nun nach fast 60 Workshops mit rund 340 Teilnehmern (überwiegend Senioren) im Jahr 2012 auf umfangreiche und vielfältige Erfahrungen für weitere Aktivitäten zur Gewinnung neuer Autoren und Autorinnen aufbauen. Da wir Partner im EU-Projekt TAO sind, wurde unsere Arbeit von Beginn an wissenschaftlich begleitet. Im Jahr 2012 untersuchte Annette Kintzi (ZAWiW) im Rahmen ihrer Masterarbeit die Veranstaltungen an insgesamt sechs Standorten.

Autoren-Workshop im Rahmen von Silberwissen während der Frühjahrsakademie 2012 am ZAWiW der Universität Ulm (Foto: Annette Kintzi, cc-by-sa 3.0)

Engagement und Sachkenntnis

Von den Referenten wurde eingeschätzt, dass die Senioren und Seniorinnen sehr interessiert waren. Teilnehmer, die während der Workshops Ideen zu eigenen Beiträgen in der Wikipedia hatten oder bereits mit entsprechenden Vorstellungen in den Kurs gingen, waren besonders motiviert. Schwierigkeiten bereitete einem Teil der sichere Umgang mit dem PC, bzw. dem Internet. Das führte zu Verzögerungen, die mit der eigentlichen Arbeit in der Wikipedia nichts zu tun hatten und erschwerte die Arbeit in der Gruppe für alle Beteiligten. Die Teilnehmer schätzten bei „ihren“ jeweiligen Referenten vor allem ihr Engagement und ihre Sachkenntnis, ihr Umgang mit Fragen und ihre Geduld. Die Heterogentität der Vorkenntnisse war in der Gruppe Älterer sehr hoch. Kritische Hinweise gab es vereinzelt zum Tempo des vermittelten Stoffs. Die Älteren unter den Teilnehmern schätzten eher ein, dass sie dem Fortgang des Workshops nicht immer folgen konnten. Die Selbsteinschätzungen, ob sie künftig in der Wikipedia oder den Wikimedia Commons, dem Bilderarchiv, weiter tätig sein wollen, schwankte je nach Ort und Teilnehmergruppe zwischen einem bis zu zwei Drittel der Beteiligten.

Referenten und Teilnehmer stimmen weitgehend darin überein, dass drei Veranstaltungen für einen erheblichen Anteil der Senioren und Seniorinnen zu wenig sind, um Ältere in die Wikipedia einzuführen und ihnen die ersten Schritte zu erleichtern. Viele Fragen kommen oft erst mit einer höheren Aktivität. Schwierigkeiten liegen nach Einschätzung der Referenten und Teilnehmer auf folgenden Ebenen:

–       Neue und unbekannte Nutzeroberfläche im Bearbeitungsmodus der Wikipedia. Für die Älteren ist diese Umstellung eine Hürde, die nur mit Hilfe zu überwinden ist. Wie hoch diese Hürde subjektiv empfunden wird, ist vom Alter und von der Technikaffinität der Teilnehmer abhängig.

–       Erfahrungen im Umgang mit PC und Internet. Sichere Fertigkeiten im Umgang mit PC und Internet sind eine wichtige Voraussetzung für die vielfältigen Arbeitsschritte, die bei der Bearbeitung/Erstellung von Artikeln oder beim Einfügen von Fotos in Artikel zu bewältigen sind. Hier sind abrufbare Fähigkeiten und Fertigkeiten aus einer erst vor kurzer Zeit beendeten Berufstätigkeit von erkennbarem Vorteil.

–       Inhaltliche und formale Anforderungen an einen Wikipedia-Artikel sind sehr hoch. Auf Grund der technischen Hürden treten die inhaltlichen Anforderungen an einen Artikel nicht selten in den Hintergrund. Sie sind jedoch für eine Mitarbeit von entscheidender Bedeutung.

Gemeinsam mit der Deutschen Seniorenliga (DSL) wurde eine bundesweite Aktion über die Zeitschrift „aktiv“ der DSL durchgeführt, um Senioren für eine Mitarbeit zu interessieren. Die Ergebnisse dieser Aktion waren eine der Grundlagen für die nachfolgenden Schlussfolgerungen zu künftigen Aktivitäten:

  1. Unsere Zielgruppe unter den Senioren erreichen wir weniger durch ein möglichst breit gestreutes Mailing, sondern eher durch eine Ansprache von vorher gezielt ausgewählten bildungsaffinen Gruppen. Im Idealfall können diese Gruppen auf Grund stabiler persönlicher und institutioneller Kontakte leichter eigene Hilfsstrukturen aufbauen und sich gegenseitig unterstützen.
  2. Künftig erfolgt eine Konzentration auf größere Städte, da sich in kleinen Städten oft nicht genügend Teilnehmer finden. Darüber hinaus ist es in größeren Städten grundsätzlich besser möglich, Kontakte zu bestehenden Wikipedianer-Stammtischen zu knüpfen. Besonders vorteilhaft sind Städte mit höheren Bildungseinrichtungen (Universitäten und Hochschulen). Hier sind Träger der Seniorenbildung wichtige potenzielle Partner.
  3. Bildungsaffine Gruppen mit besonderen Interessengebieten sind eine wichtige Zielgruppe. Dazu gehören z.B. Hobbyhistoriker (z.B. lokale/regionale Geschichtsvereine), Hobbygenealogen, Vereine für Technikgeschichte, für Medizingeschichte, … Die Mitglieder verfügen i.d.R. über ein solides Wissen zu ihrem Fachgebiet und haben häufig bereits Übung im Verfassen von Beiträgen für ihre Fachinformationen.
  4. Weniger geeignet für eine Zusammenarbeit sind offensichtlich Volkshochschulen. Die Resonanz auf das Angebot eines Wikipedia-Kurses ist deutlich geringer als bei anderen Partnern. Hier sind die Teilnehmer und auch die Veranstalter oft nur an Vorträgen, jedoch nicht am eigenen Engagement interessiert.
  5. Teil der Aktivitäten mit älteren Menschen muss es sein, aus der Gruppe heraus Wissensträger aufzubauen, die eine langfristige Ansprache für die Teilnehmer ermöglichen.

 

Rechtliche Fragen sind eine Hürde

Aufmerksame Zuhörerschaft beim Autoren-Workshop (Foto: Annette Kintzi, cc-by-sa 3.0)

Eine erhebliche mentale Hürde sind gerade für Senioren, die bereits eigene Beiträge in Fachinformationen oder Zeitschriften veröffentlicht haben, alle Fragen, die mit Rechten verbunden sind: Nutzungsrechte, freie Lizenzen, die Möglichkeit, dass jeder Nutzer einen einmal eingestellten Artikel verändern kann ohne vorher zu fragen. Es kommt durchaus vor, dass an diesen Hürden die Bereitschaft zur Mitarbeit scheitert. Ein gemeinsamer Workshop mit Bildungsträgern der Seniorenbildung beschäftigte sich daher Ende des Jahres 2012 intensiv mit folgenden Fragen:

  1. Teilnehmer mit den passenden Voraussetzungen für Kurse gewinnen
  2. Teilnehmer nach dem Ende der Kurse halten und zur Mitarbeit aktivieren
  3. Gestaltung der Kurse
  4. Gewinnung der sogenannten „jungen Alten“, die gerade aus dem Berufsleben ausgeschieden sind

In den Diskussionen ergaben sich mehrere Ideen zur Initiierung langfristiger Projekte. Sehr gut geeignet sind Seniorenuniversitäten, weil sie auf Grund der Angebotsvielfalt auch andere Themenkurse mit den Wikipedia-Kursen verknüpfen können. Auch regelmäßige informelle Treffen oder die Eingliederung in die lokale Wikipedia-Community sind als Methoden zur Steigerung der Nachhaltigkeit im Gespräch. Besonderen Anklang fand die Idee, sogenannte „Wikipaten“ – Ältere mit Erfahrung in der Wikipedia – als persönliche Kontaktpersonen für neu gewonnene Senioren einzusetzen.

Die bisher gemachten Erfahrungen zeigen, dass mit dem Namen „Silberwissen“ vorwiegend die Älteren innerhalb der Altersgruppe 50+ angesprochen werden. Zugleich konnte festgestellt werden, dass gerade für diese Gruppe die Hürden für eine Mitarbeit in der Wikipedia besonders hoch sind. Die Gruppe der „jungen Alten“ (etwa bis 65) fühlt sich mit diesem Titel weniger angesprochen.

 

Lebenslanges Lernen

Im Vergleich mit anderen Programmen hat sich gezeigt, dass die Erfahrungen neuer Autoren und Autorinnen unabhängig von ihrem Alter Ähnlichkeiten aufweisen. Zudem fühlen sich viele ältere Menschen nicht angesprochen durch ihr Alter, sondern eher über Themen und Erfahrungen. Für die Fortführung von Aktivitäten zur Gewinnung von Älteren ergibt sich daraus die Notwendigkeit, einen Namen zu nutzen, der nicht speziell an eine einzelne Zielgruppe (z.B. Senioren) adressiert ist. Er sollte die Tätigkeit in den Mittelpunkt stellen und das ehrenamtliche Engagement einer Mitarbeit an der Wikipedia in den Vordergrund rücken. Mit dem Begriff „Wissen teilen“ wird diese Anforderung erfüllt und lässt zugleich Raum für unterschiedliche Initiativen unter einem Dach, welche ältere Menschen als Wissensträger und wichtigen Teil der Gesellschaft verstehen.

 

 

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„Examenswissen auf Wikipedia“ – Erfahrungen mit einem juristischen Wikipedia-Seminar an der Universität zu Köln

Der folgende Text ist ein Gastbeitrag des Wikipedianers mit dem Benutzernamen Toblu, in dem er über ein Seminar rund um Wikipedia und juristische Themen an der Universität zu Köln, die Ergebnisse, und seine Rolle dabei berichtet. Vielen Dank für den Einblick und Glückwunsch zu einem tollen Projekt!

 

16 teilnehmende Jurastudenten, 17 Entwürfe für umfangreiche, wissenschaftlich korrekte Wikipediaartikel zu juristischen Fachbegriffen – das ist das Ergebnis des Seminars „Examenswissen auf Wikipedia“ an der Universität zu Köln, das ich im vergangenen Semester gemeinsam mit Frau Prof. Dauner-Lieb durchgeführt habe, die dort unter anderem das vor Kurzem gegründete Kompetenz­zentrum für juristisches Lernen und Lehren leitet.

Ziel war es, Studierende dafür zu gewinnen, Artikelvorschläge zu anspruchsvollen zivilrechtlichen Grundlagenproblemen zu entwerfen, die das Thema einerseits in möglichst zugänglicher Form darstellen und andererseits (rechts)wissenschaftlichen Standards genügen. Nach einem Blockseminar, das der Einführung in das Medium Wikipedia und dessen besonderen Herausforderungen diente, hatten die Teilnehmer fast drei Monate Zeit, einen entsprechenden drei- bis fünfseitigen Vorschlag für einen Wikipediaartikel zu einem von ihnen selbst gewählten Thema aus dem Bereich des Zivilrechts anzufertigen. Zudem sollten sie in einem separaten Text dazu Stellung nehmen, wie sie bei der Arbeit vorgegangen waren und welche Stoffauswahl sie getroffen hatten. In einem zweiten Blockseminar stellten die Teilnehmer ihre Beiträge schließlich im Rahmen eines Kurzreferats vor und setzten sich mit inhaltlichen und aufbautechnischen Verbesserungs­vorschlägen auseinander.

Erst im Anschluss an das eigentliche Seminar wurden die Beiträge auf Wikipedia eingestellt; zunächst in meinen Benutzernamensraum, aus dem sie – sobald die erforderliche formale Überarbeitung, an der sich dankenswerter­weise gleich mehrere Mitglieder der im vergangenen Jahr gegründeten Redaktion Recht beteiligen, abgeschlossen ist – nach und nach in den Artikelnamensraum verschoben werden sollen.

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Citizen Science oder der Versuch dies zu übersetzen

Die Leibniz-Gemeinschaft (vollständigWissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V.) ist ein Zusammenschluss deutscher Forschungsinstitute unterschiedlicher Fachrichtungen. Schreibt die Wikipedia. Letzten Donnerstag und Freitag fand das Kick-Off zum Forschungsverbund Science 2.0 der Leibniz Gemeinschaft in Hamburg statt. Der Forschungsverbund, zu dem Wikimedia Deutschland (WMDE) auf Initiative von Dr. Daniel Mietchen eingeladen wurde, fokussiert die Fragestellung, wie Web 2.0 Konzepte in wissenschaftlichen Forschungs- und Publikationsprozesse integriert werden. 26 Forschungsprojekte stellten sich an zwei Tagen vor. Dr. Nils Weichert, Bereichsleiter für WMDE Bildung und Wissen, Dr. Daniel Mietchen, Wikimedian, und ich als  Kuratorin für Kulturpartnerschaften loteten in vielen dieser Projektrunden mögliche Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit aus. Zwei Projekte, die ich besonders spannend fand: Das Projekt des ZEW Mannheim widmet sich der Fragestellung „Ökonomie- und Sozialwissenschaften in der Wikipedia“. Es untersucht zehntausende von Artikeln über ihre Entstehung, Vernetzung und Dynamik und wie stark Ökonome und Sozialwissenschaftler der Leibnizinstitute selbst als aktive Editoren in der Wikipedia agieren. Das Projekt Scholarlib der GESIS Sozialwissenschaftler will ganz bewusst Bedingungen schaffen, um Soziale Netzwerke mit wissenschaftlichen Inhalten aus Fachportalen stärker  zu verschränken. Hier könnten Wikimediaprojekte auf beiden Seiten eine Rolle einnehmen, sowohl als soziales Netzwerk als auch als Wissensportal. Alle Projekte hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Lizensierungsfragen gehörten zu den wiederkehrende Fragen. Oft fiel der Begriff Citizen Science. Ist Wikipedia Citizen-Science per se? Warum greifen Übersetzungen wie Bürger-Forschung oder Zivil-Wissenschaft nicht, was wäre die adäquatere Übersetzung? Ist die Wikipedia ein wissenschaftliches Publikationsmedium? Und wer zitiert wann in seinen wissenschaftlichen Arbeiten die Wikipedia?

Warum sind diese Fragen wichtig für uns? In der Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund Science 2.0 können wir viele nach wie vor  bestehende Fehleinschätzungen der Wikimedia-Projekte korrigieren, wir können werben für einen freien Zugang und die offene Weiternutzung der Ergebnisse aus den Forschungsprojekten des Verbundes, aber  auch generell für eine Open Access Policy mit einer dezidierten freien Weiternutzung der Forschungseinrichtungen  werben. Und wie die obigen Fragen zeigen, können wir in der Auseinandersetzung auch lernen, uns aus anderen Perspektiven zu sehen und unsere Projekte fortzuentwickeln. Wir haben in Hamburg vereinbart, dass wir  einen Kooperationsvertrag anstreben. Kernstück soll ein Wikipedian in Residence als zentraler Vermittler zwischen den Forschungsinstituten und Kultureinrichtungen der Leibniz Gemeinschaft und den Wikipedia-Communities sein.

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Wikimedia trifft die “School-Of-Open”

Open Educational Resources, also Freie Bildungsinhalte, werden in Deutschland derzeit viel diskutiert. Es wird in diesem Rahmen auch über Plattformen zum Mitmachen gesprochen, doch bislang sind die Angebote für Online-Kurse auf Deutsch noch sehr begrenzt. Das wollen wir ändern!

Wikimedia Deutschland setzt sich für die Förderung Freien Wissens ein. Im Bereich Bildung + Wissen beschäftigen wir uns in diesem Jahr intensiv mit dem Thema “Open Educational Resources” und dabei natürlich auch mit der kollaborativen Erstellung freier Inhalte. Nähere Informationen finden sich dazu in unserer Projektplanung für 2013, zu der Feedback und Anmerkungen immer willkommen sind. Wichtig ist es uns, Menschen zu vernetzen und über die Nutzung freier Inhalte aufzuklären. Gerade im Bildungsbereich gewinnen Formate zum Selbstlernen an Bedeutung. Bildung findet längst nicht mehr nur in Schulen statt, sondern ist ein Experimentieren und Hinterfragen klassischer Bildungsstrukturen und die aktive Partizipation und aktive Wissensaneignung geworden.

Beginnen wollen wir das Jahr daher mit einem Workshop gemeinsam mit Creative Commons und der Initiative “School of Open” ! Die Initiative von Creative Commons und der Peer-2-Peer University (P2PU) hat das Ziel, Onlinekurse zu entwickeln, die dabei helfen, freie Inhalte und Tools zu erstellen, zu nutzen und weiterzuentwickeln. Es gibt bereits englische Kurse zu Wikipedia und zur Nutzung freier Inhalte, aber bislang noch nichts auf Deutsch. Auch zum Thema „Freie Bildungsinhalte“ ist noch nichts in den Kursen vertreten. Es gibt also noch viel zu tun. Im Rahmen der Open-Education-Week kann dann weiter daran gearbeitet werden.

Gemeinsam mit euch wollen wir einen Tag lang intensiv an dem Ausbau der bisherigen Kurse arbeiten. Es dreht sich daher alles um Tools und Themen rund um den freien Zugang zu Wissen. Jeder kann Kurse neu erstellen und übersetzen – aber am besten geht es gemeinsam. Nach einem kurzen Input von Creative Commons legen wir dann los mit der Arbeit. Also bringt eure Ideen und Themen mit und lasst uns gemeinsam unser Wissen teilen!

Links:
https://p2pu.org/en/schools/school-of-open/
http://creativecommons.org/weblog/entry/33041

Wann:  Samstag 2.3.2013, 11.00 – 16.00 Uhr

Was: Offener Workshop

Wer: Wikimedia Deutschland, Creative Commons Deutschland, Begeisterte Förderer Freien Wissens, die Lust haben ihr Wissen zu teilen

Wo: Obentrautstraße 72, 10963 Berlin
Anmeldung bitte bis zum Mittwoch 27.2.3013 per Mail

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