Archiv für die ‘Allgemein’ Kategorie



Ausgezeichnet: Wikidata

Marius Hoch: „Wikidata team and painting“, CC BY-SA 4.0

“Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt” ist der Titel des diesjährigen Wettbewerbs der Initiative Deutschland – Land der Ideen e. V. Als eines von 100 Projekten ist Wikidata ausgezeichnet worden.

Neben den von der Jury vergebenen Preisen läuft vom 10.-23.08.2015 auch die erste Phase zur Wahl des Publikumssiegers. Abgestimmt werden kann einmal täglich auf der Preisträger-Seite von Wikidata. Über die zehn Projekte mit den meisten Stimmen aus dieser Phase wird dann in einer zweiten Phase noch einmal abgestimmt. Diese zweite Phase wird im September ebenfalls als Online-Abstimmung durchgeführt.

Wer möchte, dass der Publikumspreis an Wikidata geht, kann bis zum 23.08. hier abstimmen. Sogar jeden Tag einmal. Wir würden uns freuen, wenn Wikidata viele Stimmen und den Publikumspreis bekommt.

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Das ABC des Freien Wissens „J=Journals. Welche Form des wissenschaftlichen Publizierens setzt sich durch?“

ABC-Logo. Markus Büsges, leomaria, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

 Am Donnerstag, den 03. September, 19 Uhr, findet das zehnte “ABC des Freien Wissens” statt. Diesmal beschäftigen wir uns mit verschiedenen Open Access-Publikationsmodellen und diskutieren, welche Modelle  für Forschende, Verlage und Nachnutzende geeignet sind, und vor allem, welches Modell den Titel „open“ wirklich verdient.

„Publish or perish,“ so das Mantra des akademischen Kapitalismus. Wenn es auch nicht im wortwörtlichen Sinne um Leben und Tod geht, so stehen Forscherinnen und Forscher dennoch unter dem Druck, die eigene Forschung möglichst wirkmächtig publik zu machen. In den 1990er Jahren begann die elektronische Online-Publikation langsam, die Veröffentlichung in Printmedien abzulösen. Gleichzeitig ebneten die Open Source-Bewegungen den Weg zu Open Access – dem Prinzip des freien Zugangs zu wissenschaftlichen Informationen. Heute sind frei über das Internet zugängliche Publikationen fester Bestandteil der Wissenschaftslandschaft. So ist die an der Anzahl veröffentlichter Artikel gemessene größte wissenschaftliche Fachzeitschrift seit einigen Jahren PLOS One – eine ausschließlich online verfügbare Zeitschrift, die sich dem Open Access verpflichtet hat. Die gemeinsame Stoßrichtung scheint klar: Hin zu einer offeneren Wissenschaft. Davon profitieren nicht zuletzt auch die Wikimedia-Projekte, wie beispielsweise in dieser aktuellen Studie sehr gut dargestellt wird.

Doch bei der Frage nach der konkreten Ausgestaltung frei zugänglicher Publikationsformen gehen die Vorstellungen auseinander. Das Ziel dieser Diskussion ist es, konkurrierende Open Access Modelle zu erklären, Beispiele zu erkunden und folgende Fragen anzugehen: Wie sieht gute und nachhaltige Open Access-Praxis aus? Braucht Open Access besondere Maßnahmen, um die wissenschaftliche Qualität hochzuhalten? Wie können Open Access-Publikationen gefördert werden? Wie können für Forschende stärkere Anreize für das offene Publizieren geschaffen werden? Und wie steht es um die Open Access-Bewegung der deutschen Wissenschaftslandschaft im europäischen Vergleich?

Wir freuen uns auf eine interessante Diskussion!

Wir laden herzlich ein zum ABC des Freien Wissens:


J=Journals – Postkarte – Das ABC des Freien Wissens, Markus Büsges, leomaria, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

„J=Journals. Welche Form des wissenschaftlichen Publizierens setzt sich durch?“

Donnerstag, 03. September, 19 Uhr
Wikimedia Deutschland e.V.
Tempelhofer Ufer 23-24

Begrüßung: Christian Rickerts, Geschäftsführender Vorstand von Wikimedia Deutschland

Gäste:

Moderation: Isabella Meinecke, Hamburg University Press, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Rauminszenierung: Science Slam by Marc Wenskat

  • Der Eintritt ist frei. Um unsere Veranstaltungen noch besser zu machen, freuen wir uns über eine Anmeldung unter salon@wikimedia.de
  • Der Salon ist am Veranstaltungstag auf der Website als Livestream abzurufen.
  • Unter #wmdesalon kann mitdiskutiert werden.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft statt.

 

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Wikimedia:Woche 30/2015

Hier kommt die 30. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015.

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#schlossopen – kein Twittermärchen

Teilnehmer des Wettbewerbes Wiki loves Monuments sind in das Schloss Caputh bei Potsdam eingeladen

Ein Schloss öffnet sich. Bild von tOrange unter Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz via tOrange.com

Wenn man über ein Schloss schreiben möchte, dann möchte man den Artikel gern mit einem schönen Foto schmücken. Dieser Artikel handelt von einem schönen Schloss, von dem es kaum schöne Fotos bei Wikimedia Commons gibt. Und der Artikel handelt davon, wie sich das ändern könnte.

Vor einigen Tagen startete ich einen Versuch. Ich wollte via Twitter auf ein Schloss-Foto-Shooting aufmerksam machen. Und da es sich um ein Schloss handelt, und da Twitter nur jeweils 140 Zeichen erlaubt, fing ich an unter dem Hashtag “#schlossopen” , ein Twittermärchen in Fortsetzungen zu schreiben. Ich weiß bis heute nicht, woran es lag, aber plötzlich erlaubte der Twitteralgorithmus es 48 Stunden lang nicht, dass irgendeiner meiner Tweets unter ihrem jeweiligen Hashtag gefunden werden konnten. Und alle 10 #schlossopen-Tweets waren in den Untiefen des Twittergeplappers verschollen. Ein ungelöstes Mysterium, wie es sich für wahre Märchen gehört. Also besann ich mich auf eine konventionellere Methode.

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Wikimedia:Woche 29/2015

Hier kommt die 29. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015.

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Projektwebseite online: Mapping OER – Bildungsmaterialien gemeinsam gestalten

Wie können freie Bildungsmaterialien in Deutschland voran gebracht werden? Dieser Frage geht das Projekt Mapping OER – Bildungsmaterialien gemeinsam gestalten nach (Infos zum Projekt auch im Blogbeitrag aus dem April). Jetzt ist die Projektwebseite online, auf der Stück für Stück verschiedene Bereiche des Themas OER vorgestellt werden und zur Diskussion einladen.

Screenshot der Startseite von www.mapping-oer.de, Design: Atelier Disko, CC-BY 4.0

Das Projekt Mapping OER möchte das Thema der freien Bildungsmaterialien von allen Seiten beleuchten und auf seine Umsetzbarkeit in Deutschland eruieren. Auf der Projektwebseite www.mapping-oer.de werden deshalb in regelmäßigen Abständen Debattenbeiträge von Fachleuten veröffentlicht, um so viele Facetten von OER in Deutschland wie möglich zu beleuchten. Dabei sind uns alle Meinungen wichtig: Unter jedem Fachbeitrag kann kommentiert und mit uns und den OER-Fachleuten diskutieren werden. Alle Beiträge fließen systematisch in die Ergebnisse des Projekts ein.

In den kommenden Wochen werden wir uns auf dieser Seite zunächst mit der Situation von freien Bildungsmaterialien in Deutschland beschäftigen und die Ergebnisse der Analysephase präsentieren. Später widmen wir uns dann sukzessive den vier Schwerpunktthemen des Projekts.

Für einen persönlichen Austausch laden wir zur öffentlichen Fachtagung im Januar 2016 in Berlin ein. Sobald wir nähere Informationen zum Veranstaltungsort haben, werden wir, wie auch zu allen anderen Neuigkeiten des Projekts, auf www.mapping-oer.de informieren. Um keine Neuigkeiten zu verpassen, kann der RSS-Feed mit einem Feedreader abonniert oder das Hashtag #MappingOER auf Twitter beobachtet werden.

Weitere Fragen oder Feedback können gern per E-Mail an uns gerichtet werden.

 

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Freies Wissen und Wissenschaft (Teil 02): Offene Bildungsressourcen (OER) an Universitäten und Hochschulen: Plädoyer für eine didaktische Sicht

Open Access, Citizen Science, Open Research Data – Die Öffnung der Wissenschaft schreitet voran. Immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich im Rahmen ihrer Arbeit mit freien Lizenzen und kollaborativen Arbeitsweisen. Sie machen ihre Forschungsergebnisse und -daten frei zugänglich, damit sie von möglichst vielen Menschen verwendet und nachgenutzt werden können oder beteiligen Bürgerinnen und Bürger direkt am Forschungsprozess. An dieser Stelle veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Beiträge rund um das Thema Freies Wissen und Wissenschaft. Im zweiten Teil unserer Reihe schreibt Dr. Sandra Hofhues, ab 1. September Juniorprofessorin für Mediendidaktik/Medienpädagogik an der Universität zu Köln, über den Einsatz von Open Educational Resources (OER) im Wissenchaftsbereich.


Whitepaper Open Educational Resources (OER) an Hochschulen in Deutschland (89 Seiten, 3,5Mb) (zum Download auf das Bild klicken)

Wie wahrscheinlich ist es, dass offene Bildungsressourcen – kurz OER – akademisches Lehren und Lernen verändern? Nach Aussage der Autoren des aktuellen Whitepapers zu „Open Educational Resources (OER) an Hochschulen“ (Deimann, Neumann und Muuß-Meerholz, 2015) unwahrscheinlich. Dennoch lohnt es sich, danach zu fragen, welche Auswirkungen die Auseinandersetzung mit und über OER im Hochschulkontext insbesondere für Studium und Lehre haben könnte. Wie lässt sich die Diskussion vor allem mit einer (hochschul-) didaktischen Sicht verbinden?

Einführung und Stand der Diskussion

Was für eine kleine Gruppe interessierter Forschender und Praktiker_innen seit über einem Jahrzehnt selbstverständlich ist, steht seit etwa drei Jahren auch auf der bildungs- und hochschulpolitischen Agenda weit oben: die Beschäftigung mit offenen Bildungsressourcen (OER). Als offen und frei zugängliches Material sollen sie den Zugang zu didaktisch aufbereiteten Inhalten erleichtern und Einblicke in Lernen und Arbeiten in Bildungseinrichtungen geben. Vorreiter für Universitäten und Hochschulen war sicherlich das Massachusetts Institute of Technology (MIT): Im MIT OpenCourseWare werden Lehr-Lerninhalte schon seit 2002 als offene Bildungsressourcen frei zur Verfügung gestellt. Mit dem Aufkommen der Massive Open Online Courses (MOOCs) wurde die Debatte um offene Bildungsressourcen in der Breite entfacht: National wie auch international stellt sich die Frage, wie man unter gegenwärtigen technischen und rechtlichen Bedingungen auf (öffentliches) Wissen zugreifen kann und welche Rolle Bildungseinrichtungen dabei spielen. Sind sie bspw. dafür verantwortlich, in ihnen entstandenes Wissen stets frei und offen zur Verfügung zu stellen? Ein Schwerpunkt in der Diskussion liegt daher im offenen Zugang zu Wissen, eine Forderung der Open Access (OA)-Bewegung, die seit ihrer Initiierung große Erfolge aufweist. So ist beispielsweise am 17. April 2015 in einem Spiegel-Artikel von einem „wegweisenden Urteil“ zu lesen: Demnach dürfen Uni-Bibliotheken alle Bücher digital anbieten. Der Weg zu einem freien und offenen Zugang zu Wissen und Informationen in Universitäten und Hochschulen ist demnach bereitet. Für offene Bildungsressourcen auch?

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Wikimedia:Woche 28/2015

Hier kommt die 28. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015.

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Wikimedia:Woche 27/2015

Liebe Leserinnen und Leser der Wikimedia:Woche,

hier kommt nun die 27. Ausgabe im Jahr 2015. Doch vorweg möchten wir einen kleinen Hinweis geben: Kürzlich wurde der Jahreskompass für 2016 von Wikimedia Deutschland veröffentlicht. Bis zum 30. Juli können sich nun alle Interessierten mit eigenen Ideen in die Planung konkreter Maßnahmen einbringen. Weitere Informationen siehe unten.

Aber jetzt erst mal viel Spaß mit der Wikimedia:Woche.

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Wikimedia:Woche 26/2015

Hier kommt die 26. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015.

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