Archiv für die ‘Allgemein’ Kategorie



Bericht von der ersten Präsidiumssitzung, 20. November 2011

Das auf der Mitgliederversammlung frisch gewählte Präsidium fand sich letzten Sonntag zur konstituierenden Sitzung ein. Auf der Tagesordnung standen neben einer Einführung in die Arbeit und Aufgabenstellung des Gremiums auch die Verteilung der Ressorts und Arbeitsgruppen, die Bestellung des hauptamtlichen Vorstands sowie die Festlegung von Terminen für das nächste Jahr.

Ressorts und Arbeitsgruppen

Da Manuela Kanneberg nicht an der Sitzung teilnahm, verbleibt die Ressortbesetzung bis zur Klausur im Januar vorläufig. Die neugegründete Arbeitsgruppe Mitgliederversammlung hat zum Ziel, die Versammlung im Frühjahr 2012 inhaltlich zu planen.

Ressort vorläufige Besetzung Unterstützung/Interesse
Freiwilligenförderung Dirk Franke, Sebastian Moleski Martin Rulsch
Lobbying Nikolas Becker, Sebastian Moleski Dirk Franke
Public Relations Anja Ebersbach Nikolas Becker
Qualität Sebastian Wallroth, Ralf Liebau
Usability und Technik Martin Rulsch, Anja Ebersbach
Betriebsmittel Anja Ebersbach
Finanzen Delphine Ménard
Fundraising Delphine Ménard Sebastian Moleski
Organisationsentwicklung Dirk Franke, Sebastian Wallroth Sebastian Blumenthal
Personal Ralf Liebau
Vereinskommunikation Nikolas Becker Sebastian Blumenthal
Wikimedia international Martin Rulsch, Delphine Ménard, Sebastian Moleski
AG Geschäftsführung Sebastian Moleski, Delphine Ménard, Ralf Liebau
AG Mitgliederversammlung Nikolas Becker, Dirk Franke, Martin Rulsch,

Bestellung des hauptamtlichen Vorstands

Nach kurzer Aussprache innerhalb des Präsidiums wurde Pavel Richter, der Geschäftsführer des Vereins, für eine Amtszeit von vier Jahren zum hauptamtlichen Vorstand bestellt. Die Bestellung war sofort wirksam. Dieser Bestellung waren mehrere Monate Vorbereitung und Verhandlung vorausgegangen, für deren erfolgreichen Ausgang ich mich gern noch einmal beim ehemaligen Vorstand und bei Pavel bedanken möchte.

Terminfestlegungen

Das Präsidium hat in seiner Sitzung auch eine Reihe von Terminen festgelegt, darunter die Sitzungen und die Mitgliederversammlungen im nächsten Jahr.

Veranstaltung Thema Ort Termin
1. Klausur Team-Building, Grundlagen, … Nähe München 7./8. Januar 2012
2. Präsidiumssitzung MV-Vorbereitung Hannover 24. März 2012
10. Mitgliederversammlung Jahresbericht, Entlastung, … Berlin 21./22. April 2012
2. Klausur Kompass 2020,…  ? 22./23. Juni 2012
3. Klausur Wirtschaftsplan, …  ? 8./9. September 2012
Tour zum Wirtschaftsplan 5 Städte 23.-28. September 2012
3. Präsidiumssitzung MV-Vorbereitung Hannover 27. Oktober 2012
11. Mitgliederversammlung Wahlen, Wirtschaftsplan, …  ? 24./25. November 2012

Stellvertreterreihenfolge

Die Geschäftsordnung sieht vor, dass das Präsidium auf seiner ersten Sitzung bestimmt, in welcher Reihenfolge die stellvertretenden Vorsitzenden jeweils den Vorsitz übernehmen. Das Präsidium hat sich darauf geeinigt, diese Festlegung anhand der Stimmenzahl vorzunehmen und damit Ralf Liebau gefolgt von Sebastian Wallroth als Reihenfolge zu bestimmen.

Die Sitzung konnte unter Verzicht auf das Mittagessen um 13 Uhr beendet werden, sodass die Präsidiumsmitglieder danach an der Diskussion mit Sue Gardner zum Bildfilter, zum Autorenschwund und zur Geschlechterverteilung teilnehmen konnten. 2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (11 Bewertungen, Durchschnitt: 3,91 von 5)

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Keine Wikimedium ohne Spende

Derzeit ist ein großer Teil unserer Aufmerksamkeit dem Spendenaufruf gewidmet, aber viele andere Projekte laufen ebenso auf Hochtouren und darüber berichtet die neue Ausgabe der Vereinszeitung Wikimedium.

Pünktlich zur Mitgliederversammlung, am 19. November in Hannover, ist sie auch in gedruckter Form erhältlich. Und nicht nur das, die Wikimedium erscheint diesmal mit 12 statt 8 Seiten. Über den Mittelteil freue ich mich besonders, denn hier stellen wir die gesamte Geschäftsstelle vor. Alle aktuellen Mitarbeiter von Wikimedia Deutschland  – wer mag, kann es rausnehmen und einrahmen.

Aber nicht nur der Schwerpunkt zur Arbeit der Geschäftsstelle macht die neue Ausgabe lesenswert: Fliegende Fotografen berichten von ihrem Erlebnis, ein Interview mit Christian von Borries (wer ihn noch nicht kennt, wird staunen), neues aus Schul- und Seniorenprojekten von Wikimedia Deutschland und wer oder was ist eigentlich dieser Toolserver? Ausserdem gibt es einen ausführlichen Beitrag zum so wichtigen Support-Team der Wikipedia und wie es sich schult und weiterbildet.

Keine Wikimedium ohne Unterstützung. Ob durch die Druckerei MegaDruck.de, die nun schon seit zwei Jahren die Wikimedium kostenlos für uns druckt, oder durch die vielen Co-Autoren, die Beiträge liefern. Wie immer gilt, jede Spende zählt: Ob Geld, Wissen oder Zeit. Vielen Dank an alle Helfer, die an dieser Extra-Ausgabe mitgearbeitet haben und allen Lesern viel Spaß bei der Lektüre.

P.S. Spenden nicht vergessen!

Wikimedium im Abonnement

Kostenloses Futter für Eure Briefkästen könnt Ihr mit einer einfachen E-Mail an redaktion@wikimedium.de erhalten. Auf Wunsch schicken wir die gedruckte Ausgabe der Wikimedium vierteljährlich an jeden interessierten Abonnenten. Eure Unterstützung, die Zeitung weiter zu verbreiten (Stammtische, Veranstaltungen etc.) ist uns sehr wichtig und hierfür versenden wir gern auch größere Stückzahlen. Selbstverständlich können alle PDF-Versionen der bisher erschienen Ausgaben auf unserer Vereinswebseite heruntergeladen werden.

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Diskussion mit Sue Gardner live & interaktiv im Netz: Sonntag 13:00

Im Rahmen ihres Europa-Besuchs wird sich Sue Gardner, Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation am kommenden Sonntag den 20. November von 13:00-15:00 der Diskussion mit der deutschsprachigen Community stellen. Die Diskussion findet in den Räumlichkeiten der Buhmann-Schule in der Prinzenstr. 2, unweit des Hauptbahnhofs Hannover statt.

Wer nicht persönlich dabei sein kann, der wird die Möglichkeit haben, die Diskussion live über das Internet zu verfolgen und mitzudiskutieren, möglicherweise auch mit Live-Schaltung per Webcam.

Alles weitere folgt unter:
www.wikimedia.de/live

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Spendenkampagne für Wikipedia gestartet!


Letzte Vorbereitungen, freudige Erwartung und Spannung vor dem Startschuss: Dann war es soweit! Pünktlich um 17 Uhr am gestrigen Montag hat Wikimedia Deutschland seine Herbstkampagne gestartet, mit der ein Mal im Jahr um Spenden für Freies Wissen in Wikipedia und deren Schwesterprojekten geworben wird. Damit sind wir Teil einer weltweiten Aktion der Wikimedia-Bewegung. Für alle war der 14.11.2011 offizieller Start des so genannten Fundraisers. Pünktlich waren wir auch mit unserer dazugehörigen Pressemitteilung, in der wir detailliert über Ziele und Motivation der Kampagne berichten. In den nächsten Wochen werden Wikipedia-Leser nun über persönliche Aufrufe von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales (siehe oben) und Wikimedia-Aktiven international angesprochen. Dafür sind Hinweisbanner in den verschiedenen Sprachversionen geschaltet.

Warum wird gesammelt?

Mit der Herbstkampagne erinnern wir daran, dass die Wikimedia-Projekte ausschließlich durch ehrenamtliches Engagement tausender freiwilliger Helfer und durch Spenden möglich sind. Das war in den letzten zehn Jahren so und muss auch in Zukunft so bleiben: Denn Wikipedia ist keine Selbstverständlichkeit, auch wenn sie heutzutage erfreulicher Weise so genutzt wird. Wikipedia soll weiter kostenlos und werbefrei Wissen bereitstellen, das von jedermann genutzt und geteilt werden kann. Darum rufen wir zu Spenden auf.

Wofür genau wird gesammelt?

Wofür Wikimedia Deutschland Spendengelder im nächsten Jahr verwenden wird, ist im Einzelnen im Wirtschaftsplan 2012 zu finden. Unsere Ziele haben wir vorab für Vereinsmitglieder und alle Interessierten zur Diskussion gestellt (hier im Wikimedia Forum, Anmeldung erforderlich). Auch auf einer Städtetour durch Deutschland wurde der Wirtschaftsplan öffentlich vorgestellt: Im Zentrum steht die Förderung Freien Wissens. Betrieb und Ausbau der technischen Infrastruktur und die direkte Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit der Autoren von Wikipedia bilden einen wichtigen Schwerpunkt für 2012. Eine zentrale Aufgabe sind Softwareentwicklungen rund um die Themen Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit. Um die freiwillige Arbeit für Wikipedia zu fördern, sollen Programme zum Austausch mit akademischen Kreisen sowie Kooperationen mit Museen und anderen Institutionen vorangetrieben werden. Ein weiterer Schwerpunkt: die Steigerung der Vielfalt unter Wikipedia-Autoren. Verschiedene Maßnahmen von Community-Projekten bis zu Wikimedia-Workshops haben insbesondere die größere Beteiligung von Frauen an der Erstellung der freien Enzyklopädie zum Ziel.
 
Was jede Spende bewirken kann, ist auch auf der Spendenseite der Kampagne nachzulesen.
 
Zur vollständigen Pressemitteilung.

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Ins Netz gegangen – Neue Wege zum kulturellen Erbe


 
Der Titel der Konferenz am 17. und 18. November in Berlin lädt zur Metaphorik ein. Und das zu Recht, denn die meisten Menschen fühlen sich im Internet so wohl wie der sprichwörtliche Fisch im Wasser. Für öffentliche Einrichtungen ist der Umgang mit Digitalisierung von Wissen und Werken dagegen nicht immer einfach. Mit diesem Zwiespalt und seiner möglichen Auflösung beschäftigt sich „Ins Netz gegangen – Neue Wege zum kulturellen Erbe“ am nächsten Donnerstag und Freitag in der Deutschen Kinemathek. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Kinemathek, dem Internet & Gesellschaft Collaboratory, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Wikimedia Deutschland einberufen.

Die Teilnahme ist kostenlos und per Anmeldung hier möglich. Weitere Informationen findet Ihr in der Pressemitteilung weiter unten oder direkt im Programm von „Ins Netz gegangen“.

Foto: Wikimedia Commons, Peter Church, CC-BY-SA 2.0
 

Pressemitteilung — Berlin, 11.11.2011

Ins Netz gegangen – Neue Wege zum kulturellen Erbe

Konferenz am 17. / 18. November in der Deutschen Kinemathek

„Wem gehört das kulturelle Erbe?“ Diese Frage stellt sich im Informationszeitalter neu. Die traditionellen, öffentlich geförderten Kultureinrichtungen sehen sich durch Digitalisierung und Internet ständig mit neuen Erwartungen konfrontiert. Zudem gibt es neue Makler und Produzenten digitalen Wissens, zu denen sie sich verhalten müssen: zivilgesellschaftliche Initiativen wie etwa Wikipedia, die mit ihrem partizipativen Konzept eine große Dynamik und Breitenwirkung erreichen oder auch kommerzielle Akteure wie Google, die sich ebenfalls der Digitalisierung und Präsentation von Kulturgütern widmen. Wie sich die Akteure zueinander verhalten, worin ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten bestehen, auf welche Schwierigkeiten sie stoßen, und welche Kooperationsmöglichkeiten es für sie gibt, ist das Thema der zweitägigen Konferenz „Ins Netz gegangen – Neue Wege zum kulturellen Erbe“.

Die Konferenz wird veranstaltet vom Internet & Gesellschaft Collaboratory, der Deutschen Kinemathek, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Wikimedia Deutschland. Ziel dieser gemeinsamen Veranstaltung ist es, eine Vision zur digitalen Zukunft des Kulturerbes zu entwickeln und mit ihr neue Perspektiven aufzuzeigen. Einen Anstoß zur öffentlichen Diskussion dieses Themas hat Wikimedia Deutschland in diesem Jahr beispielsweise mit der Initiative „Wikipedia muss Weltkulturerbe werden!“ gegeben.

Ort:
Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
4. OG, Veranstaltungsraum
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

Zeit:
17. und 18. November
10.00 – 17.00 Uhr

Anmeldungen bitte über:
www.ins-netz-gegangen.org

[…]

Zur vollständigen Pressemitteilung.

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WissensWert – Berichte aus den Projekten IV

Vor drei Wochen haben wir die zweite Runde unseres Ideenwettbewerbes WissensWert gestartet. Noch bis zum 17. November habt ihr Zeit, eure Anträge für die Förderung einzureichen und bis zu 5.000 Euro Unterstützung zu erhalten. Als Anregung für neue Bewerber eignen sich auch die Projekte, die im letzten Jahr zu den Gewinnern zählten. Wir berichten regelmäßig über deren Fortschritt, hier kommt nun der vierte Teil.

Die Betreuung und Begleitung der Projekte haben verschiedene Mitarbeiter bei uns übernommen, sie stehen den Projektpartnern als Ansprechpartner bei allen Fragen und Wünschen zur Verfügung und unterstützen bei der Bekanntmachung der Projekte und Ergebnisse. Diese Dokumentation soll dabei für die Projektpartner keine lästige Pflicht sein, sondern die Chance, ihr Projekt einer größeren Zielgruppe und Öffentlichkeit vorzustellen, neue Kontakte im Bereich Freies Wissen zu knüpfen und darüber Anregungen zur erfolgreichen Umsetzung ihrer Projekte erhalten.

1 Freies Wissen als Hörbarer Podcast

Projektpartnerin: Tabitha Hammer
Begleitung bei Wikimedia: Catrin Schoneville
Status: Das Projekt ist abgeschlossen. Tabitha hat das Studio fertig eingerichtet und in Betrieb genommen. Das Tonstudio ist übrigens mobil und kann für die Erstellung freier Inhalte ausgeliehen werden. Tabitha freut sich über Anfragen und Kontakt, egal ob ihr das Studio in Köln oder die mobile Version bei euch vor Ort benutzen möchtet.

8 Links to free and open – das Verzeichnis freier Projekte.

Projektpartner: Jan-Christoph Borchardt
Begleitung bei Wikimedia: Mathias Schindler
Status: Das Projekt Libre Projects befindet sich bereits in der Umsetzung. Ein Blick auf die hübsche Webseite lohnt sich, mittlerweile listet sie 143 freie Webdienste und Alternativen auf. Geordnet sind sie nach den Kategorien Social, Tools, News, Travel, Games, Multimedia, Knowledge, Text, Audio, Video, Graphics, Publishing, Development, Science und Organization.

40 Luftbilder für OpenStreetMap

Projektpartner: Marc Gehling
Begleitung bei Wikimedia: Boris Marinov
Status: Das Projekt befindet sich in der Umsetzung. Marc schreibt:

Die Bilder stehen jetzt drei Monate bereit. In der Community wird die gute Auflösung und Lagegenauigkeit der Bilder geschätzt. Inzwischen sind 100.000 Änderungen in der OpenStreetMap-Datenbank gemacht worden. Drei OSM-Stammtische haben sich gemeldet und werden einen eigenen Bildserver für die lokale Community betreiben. Daneben laufen erste Tests für einen Luftbild-Proxy, der ein leichtere Nutzung der Bilder erlauben würde.

48 Motivationsfilm für Creative Commons

Projektpartner: Amadeus Wittwer
Begleitung bei Wikimedia: Catrin Schoneville
Status: Das Projekt ist abgeschlossen, der Film wurde veröffentlicht. Mehr dazu im Blogpost: WissensWert-Gewinner veröffentlichen Motivationsfilm für Creative Commons.

59 Barrierefreies Onlineportal für Karten- und Routing-Services

Projektpartnerin: Annette Thurow
Begleitung bei Wikimedia: Nicole Ebber
Status:Das Projekt soll nun in Kooperation und durch weitere Förderung von der Universität Paderborn umgesetzt werden, das Fördergeld wird dann zur Anstellung eines Werkstudenten eingesetzt.

60 WikiStories – Einblicke von Zeitzeugen

Projektpartner: Werner Jansen, Ahmet Emre Acar
Begleitung bei Wikimedia: Sebastian Sooth
Status: Das Projektteam hat Prototypen für die Präsentation der Videos entwickelt und bereitet weiterhin die technische Umsetzung vor.

63 Public Domain Projekt

Projektpartner: Carl Flisch, Philippe Perreaux
Begleitung bei Wikimedia: Denis Barthel
Status:Angekommen! Nach fast einem halben Jahr ist er nun aus Japan eingetroffen, der handgefertigte Laserplattenspieler für das Schweizer Public-Domain-Projekt. Das PD-Projekt ist eins der letzten Projekte des WissensWert 2010, das die Arbeit aufnimmt und startet auch gleich durch: Der Plattenspieler wurde nicht nur auf das liebesvollste entpackt, wie man im „Unpacking Video“ sehen kann, sondern auch gleich genutzt – die Stücke, die man im „Soundtrack“ hört, sind die ersten Digitalisate des Projekts. Ihnen wird in der kommenden Zeit noch viel weiteres Material auf die Commons folgen und somit natürlich von großem Nutzen für Wikipedia und Co sein.

Unpacking video from pdproject on Vimeo.

68 WikiQuest – kooperatives Lernen mit freien Inhalten

Projektpartner: Andreas Bietenbeck
Begleitung bei Wikimedia: Daniel Kinzler
Status:Das Projekte befindet sich noch nicht in der Umsetzung.

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Archäologie und Politik – und ein bischen Wikipedia

Und da dachte ich im September, ich hätte alle wichtigen Veranstaltungen des Jahres hinter mir. Aber wie schon im September verschaffte mir erneut die Gerda Henkel Stiftung einen „Außeneinsatz“. Ich war eingeladen zur „Gerda Henkel Vorlesung“, die mit Hermann Parzinger der wohl hochrangigste deutsche Kulturbeamte hielt. Thema war „Archäologie und Politik. Eine Wissenschaft und ihr Weg zum kulturpolitischen ‚Global Player'“. Hier sprach der vormalige Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts und heutiger Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz nicht zuletzt auch aus eigener Erfahrung von den politischen Dimensionen der Archäologie in Vergangenheit, Gegenwart und ein wenig auch der Zukunft.

Wie so oft bei derartigen Veranstaltungen war der Vortrag zwar sehr interessant und gerade auch für mich von großem Interesse, doch noch Interessanter waren die vielen Gespräche rund um die Veranstaltung. Vor allem unterhielten ich und Lyzzy, die mich begleitete, mit Vertretern der Stiftung. Für L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung wird Lyzzy beispielsweise demnächst als Interviewpartner zur Verfügung stehen. Insgesamt wurde einmal mehr deutlich, daß die Mitarbeiter der Stiftung ehrliches Interesse an der Wikipedia und ihren Mitarbeitern haben. Vielleicht erwächst daraus ja noch die eine oder andere Zusammenarbeit.

Ein persönlicher Höhepunkt war für mich natürlich das Gespräch mit Uwe Walter, der in seinem Blog Antike und Abendland vor Wikipedia trifft Altertum einen sehr wohlwollenden Beitrag verfasst hatte. Sehr spannend waren seine Sichtweisen zum Paradigmenwechsel in seinem Fach, das nach seiner Meinung schon zu starken Veränderungen geführt hat. Und das durchaus nicht zum Schlechtesten.

Am folgenden Tag nutzte ich die Gelegenheiten, die sich mir boten. Zunächst besuchte ich in Bonn das Ägyptische Museum der Universität Bonn sowie das Akademische Kunstmuseum, die Antikensammlung der Universität Bonn. Am Abend folgte die Teilnahme am Kölner Stammtisch, meinem immer noch liebsten Stammtisch im Wikimedia-Universum. Neben dem Treffen mit vielen lieben alten Bekannten konnte ich auch endlich die Legende, das „Phantom“ ;) Tsor kennen lernen. Der Sonnabend brachte noch eine Arbeitssession bei Elya und Raymond, bei der wir das weitere Vorgehen bei den GLAM-Projekten in der deutschsprachigen Wikipedia besprachen. Abschluss meiner „Dienstreise“ war der Besuch des Museum August Kestner in Hannover, das praktischerweise an meinem Rückweg lag. Dort war der vorletzte Tag der Sonderausstellung Lost! Die Ägypten-Sammlung und ihre (Kriegs-)Verluste, die ich mir nicht entgehen lassen wollte, immerhin konnte ich den Kurator Christian E. Loeben bei „Wikipedia trifft Altertum“ kennen lernen.

Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Dinge man in so wenig Zeit tun kann.

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GLAM in der Wikipedia

Irgendwie begann es im Herbst 2007 mit der Zusammenarbeit von Wikimedia Deutschland mit dem Bundesarchiv. Die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Wikipedia beziehungsweise den Mitarbeitern der Wikipedia wurde auf eine neue Ebene gehoben. und das Schöne – dabei profitierte nicht nur die Wikipedia. Weitere Projekte folgten, so mit der Deutschen Fotothek oder dem Tropenmuseum Amsterdam. In anderen Ländern ging man andere Wege. So wurde im Juni 2010 der Australier Liam Wyatt „Wikipedian in Residence“, also wikipedianischer Mitarbeiter des British Museum in London. Seitdem konnten diverse weitere Projekte durchgeführt werden, insbesondere sind sicher Zusammenarbeiten mit dem Château de Versailles, der British Library, dem Israel Museum, Jerusalem, dem Museum of Modern Art oder der Smithsonian Institution zu nennen. Mittlerweile wurden Projekte unter dem Label „GLAM“ auf drei Kontinenten durchgeführt. GLAM steht dabei für „Galleries“, „Libraries“, „Archives“ und „Museums“.

Im DACH-Raum, Deutschland, Österreich und der Schweiz, hinken wir der internationalen Entwicklung mittlerweile etwas hinterher. Um diesem Umstand etwas aktiver entgegen zu treten, gibt es seit gestern in der deutschsprachigen Wikipedia ein GLAM-Projekt, das neben den Vereinen Wikimedia Deutschland, Wikimedia Österreich und Wikimedia CH als zentraler Anlaufpunkt sowohl für Interessierte in den Projekten wie auch für Interessierte aus Museen, Archiven und so weiter dienen soll. Packen wir es zusammen an!

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Workshops und Sue Gardner auf der Mitgliederversammlung

Am Wochenende vom 19./20. November 2011 findet in Hannover die 9. Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland statt. Der erste Tag konzentriert sich dabei auf die vereinsinternen Themen Wirtschaftsplan 2012, Wahlen und Anträge. Dieser Teil ist nur für Mitglieder.

Am zweiten Tag stehen die Wikimedia-Projekte klar im Fokus. Alle, die sich für Freies Wissen interessieren und zur Wikipedia, Commons und den weiteren Wikimeida-Projekten beitragen oder beitragen möchten, sind herzlich eingeladen. Es wird zu verschiedenen Themen Workshops geben, darunter welche zum „Lizenzdickicht auf Commons”, „Die Geschäftsstelle stellt sich vor”, das „Life, the Universe and Everything” und vieles mehr.

Für den Nachmittag des zweiten Tages wird Sue Gardner, die Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, für eine ausführliche Diskussion mit der deutschen Wikimedia-Community zur Verfügung stehen. Neben dem brennende Thema Bildfilter und die Beziehung zwischen der Wikimedia Foundation und der deutschen Wikipedia-Community stehen auch der Rückgang an aktiven Autoren in der Wikipedia und warum es so wenige Frauen unter den Autoren gibt auf der Themenliste.

Veranstaltungsdetails

Ort: Buhmann-Schule, Prinzenstr. 2, 30159 Hannover, http://www.buhmann.de

Ablauf

  • 10:00 bis 12:00 Uhr: Workshops
  • 12:00 bis 13:00 Uhr: Mittagessen mit Sue Gardner und weiteren Mitarbeitern der Wikimedia Foundation
  • 13:00 bis 15:00 Uhr: Fragen & Antworten mit Sue Gardner zum Bildfilter, Autoren-Schwund und Frauen-Förderung

Es wird auf jeden Fall eine Simultanübersetzung Deutsch – Englisch – Deutsch geben, so dass jeder an der Diskussion teilnehmen kann. Weiterhin wird es einen Live-Stream über das Internet geben, wobei hier eine Simultanübersetzung nicht garantiert werden kann.

Um auch allen, die nicht vor Ort in Hannover sein können, die Möglichkeit zu geben, sich mit Fragen an der Diskussion zu beteiligen, haben wir in der Wikipedia einen Bereich eingerichtet um Fragen zu sammeln.

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WissensWert 2011: Die Jury stellt sich vor

Letzte Woche haben wir den Ideenwettbewerb WissensWert in die zweite Runde geschickt. Mit dem Wettbewerb unterstützen wir Initiativen und Einzelpersonen dabei, ihre Projektideen zur Sammlung, Erstellung und Verbreitung Freien Wissens in die Tat umzusetzen. Wir stellen bis zu 5.000 Euro zur Verfügung, damit tolle Ideen nicht länger in den Schubladen liegen bleiben müssen. Das besondere an WissensWert ist, dass wir damit nicht nur das Wikipedia- und Wikimedia-Universum ansprechen, sondern uns gezielt auch an andere Akteure der Szene richten: Freundinnen von Creative Commons, Open Data, Freier Netze und Freier Kultur sind genauso angesprochen wie Baustler, OpenStreet- und OpenSeaMapper oder Entwickler Freier Software. Voraussetzung ist immer, dass alle Ergebnisse und Inhalte unter einer Freien Lizenz veröffentlicht werden und dass sich die Projekte mit den Zielen von Wikimedia Deutschland decken. Die Ausschreibung läuft bis zum 17. November 2011, 23:59 Uhr.

Die WissensWert-Jury

Wie im letzten Jahr wird eine Jury die Ideen bewerten und diejenigen auswählen, die durch uns gefördert werden. Wir freuen uns sehr, auch in diesem Jahr ein so vielfältige und kompetente Jury vorstellen zu können:

Daniel Dietrich

Daniel Dietrich, geboren 1973 in Frankfurt am Main, studierte Politikwissenschaft und Medienwissenschaft in Frankfurt und Berlin. Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin im Fachbereich Informatik und Gesellschaft zu den Themen IT Sicherheit und Datenschutz. Er ist offizieller Repräsentant der Open Knowledge Foundation in Deutschland. Für diese ist er Projektkoordinator der Open Definition und der Arbeitsgruppe zu Open Government Data. Daniel ist Mitgründer des Open Data Network, eines gemeinnützigen Vereins der sich für die Öffnung von Staat und Verwaltung, für transparentes Regierungs- und Verwaltungshandeln und für die verstärkte Teilhabe und Zusammenarbeit der Bürger mit Staat und Verwaltung einsetzt.

Benutzer:Eschenmoser

Der Wikipedia-Benutzer Eschenmoser wurde 1978 im Saarland geboren, hat Chemie in Heidelberg studiert und danach am Forschungszentrum Karlsruhe im Bereich Radiochemie promoviert. Derzeit forscht er im Bereich Koordinationschemie von Actiniden. Seit Frühjahr 2007 ist er aktiver Wikipedianer und wurde 2009 zum Administrator gewählt.

Paula Marie Hildebrandt

Paula Marie Hildebrandt, geb. 1976 in Berlin, studierte Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen in Berlin, Brighton und Cambridge. Als Projektmanagerin arbeitete sie mehrere Jahre im Bereich Entwicklungszusammenarbeit für die GTZ, Transparency International sowie für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen. Derzeit schreibt sie an ihrer Promotion über die »Kunst öffentlicher Partizipation« an der Bauhaus Universität Weimar. Beruflich war sie zudem Kuratorin im Projekt ÜBER LEBENSKUNST und lehrte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Paula ist Mitbegründerin von 3plusX, repairberlin, sweat&shop und verschiedenen anderen Initiativen.

Delphine Ménard

Delphine Ménard ist Kommunikationsberaterin in den Bereichen Online und interkulturelle Kommunikation und seit 2004 in den Wikimedia-Projekten und der Wikimedia Organisation aktiv. Sie hat 10 Jahre in den Bereichen Events und Marketing als Projektmanagerin gearbeitet und weiß, wie man Projekte erfolgreich umsetzt. Delphine war zwei Jahre Schatzmeisterin von Wikimedia France und steht seit Mai 2010 Wikimedia Deutschland mit ihren internationalen Erfahrungen als Beisitzerin zu Verfügung, wo sie für das Ressort Fundraising zuständig ist.

Linus Neumann

Linus Neumann, geboren 1983, studierte Psychologie an der Berliner Humboldt-Universität, wo er sich auch mit Politikwissenschaften und forensischer Psychiatrie beschäftigte. Er experimentiert als Dozent mit Online-Lehr- und Forschungsmethoden und setzt sich für den OpenAccess-Gedanken ein. Linus Neumann schreibt für das Blog netzpolitik.org, ist Mitglied im Verein Digitale Gesellschaft und arbeitet in Berlin bei einem Unternehmen im Bereich der IT-Sicherheit.

Philipp Otto

Philipp Otto, geb. 1978, hat Jura studiert und arbeitet als Rechtswissenschaftler, Journalist und Berater in Berlin. Bei iRights.info ist er Vorstandsmitglied, Redakteur und verantwortlich für die strategische Ausrichtung und Entwicklung des Projektes. Er konzipierte und realisierte eine Vielzahl an Publikationen wie das Online-Dossier Urheberrecht der Bundeszentrale für politische Bildung oder den von iRights.info und der Heinrich-Böll-Stiftung veröffentlichten Reader Copy.Right.Now! Plädoyers für ein zukunftstaugliches Urheberrecht. Als Mitbegründer der Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht (IGEL) kümmert er sich dort um Vernetzung und Policy. Philipp ist Schwabe, aus Herkunft und Überzeugung.

Katrin Rönicke

Katrin Rönicke, geboren 1982 in Lutherstadt Wittenberg, hat Erziehungswissenschaften studiert und macht derzeit ihren Master in Sozialwissenschaften in Berlin. Sie schreibt seit 2005 vor allem in Internet-Medien und Blogs, wie der Mädchenmannschaft und der feministischen Initiative Frau Lila, wo sie sich für mehr Sichtbarkeit von Frauen in der digitalen Welt einsetzt. Sie ist Mitglied des Frauenrats der Heinrich-Böll-Stiftung und hat das Blog Netzfeminismus.org ins Leben gerufen.

Weitere Fragen?

Wie angekündigt bieten wir heute (Montag, 24. Oktober 2011) Abend um 19 Uhr im IRC-Channel #wikimedia-de einen Chat für interessierte Einreicher an. Am einfachsten ist der Zugang über http://webchat.freenode.net/. Dort gibt man einen selbstgewählten Benutzernamen und den Channel #wikimedia-de ein. Wer einen eigenen IRC-Client besitzt, kann sich damit über Freenode (irc.freenode.org) am Chat beteiligen. Noch keine Erfahrung mit dem Chatten per IRC? Gar kein Problem: Eine kurze Einführung gibt es im Wikipedia-Artikel Wikipedia:Chat!

Alle Fragen zum Wettbewerb nehmen wir außerdem gerne unter ideen@wikimedia.de entgegen. Und selbstverständlich steht die Diskussionsseite in der Wikipedia für öffentliches Feedback offen.

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