Archiv für die ‘Allgemein’ Kategorie



Mehr Weltraum für Wikipedia

Die Europäische Weltraumorganisation hat eine neue Open Access Policy angekündigt: künftig veröffentlicht die ESA ihre Inhalte unter Creative-Commons-Lizenzen. Das bedeutet, nicht nur Wikipedia, sondern wir alle haben bald mehr Zugang zu Freiem Wissen über das Weltall.

Schon bevor die Europäische Weltraumorganisation ESA 1975 gegründet wurde, verfolgten Millionen Menschen auf der ganzen Welt die erste bemannte Mondlandung live vor ihren Fernsehern. Das öffentliche Interesse an der Erforschung des Weltalls und der Raumfahrt ist auch heute noch ungebremst – die Informationskanäle aber nicht mehr dieselben wie noch vor 40 Jahren. Mit ihrer Open Access Strategie will die ESA die Raumforschung nun zugänglicher gestalten. Jeder Internetbenutzer und jede Internetbenutzerin, aber auch Wissenschaft und Wirtschaft, können künftig frei auf das Bild-, Video- und Datenmaterial der ESA zugreifen und es unter Einhaltung der Lizenzbestimmungen sogar für eigene Zwecke nutzen.

Die ESA ist dabei nicht die erste Weltraumorganisation, die ihre Inhalte unter freien Lizenzen zur Verfügung stellt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt  (DLR) stellte auf Initiative von Wikimedia Deutschland bereits 2012 seine Lizenzierungspolitik um. Inhalte der NASA, wie zum Beispiel Satelliten- und Teleskopaufnahmen, sind automatisch gemeinfrei. Die ESA verpflichtet sich nun, eigene Inhalte unter einer Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 IGO zu veröffentlichen. Um Inhalte unter dieser Lizenz nachzunutzen zu können, muss lediglich ein vollständiger Lizenzhinweis angegeben werden. Unter anderem können neueste Erkenntnisse aus der Raumfahrt und begleitendes Bildmaterial damit einfacher in die Wikipedia übernommen und so einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Schon seit 2004 engagieren sich Freiwillige aus Wikimedia-Projekten dafür, die ESA von einer freien Lizensierung ihrer Bildmaterialien zu überzeugen. 2014 hatte die Europäische Raumfahrtorganisation daraufhin bereits Bilder von der Rosetta-Mission unter Creative-Commons-Lizenzen zur Verfügung gestellt.

 

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Wikimedia:Woche 7/2017

In der Wikimedia:Woche 7/2017 sind viele spannende Termine zu finden, darunter eine Schatzsuche im Stuttgarter Stadtarchiv, eine Infoveranstaltung zur EU-Urheberrechtsreform und ein Edit-a-thon zur Open-Kultur. Außerdem können Gebühren für Behördenanfragen jetzt auch in Österreich übernommen werden und zur Lösung von Bearbeitungskonflikten wird ab sofort eine neue und bessere technische Funktion angeboten. Die deutschsprachige Wikipedia-Community diskutiert derzeit über die Nutzung von Bildern abmahnender Fotografen und startete hierzu ein Meinungsbild.

Zur Wikimedia:Woche 7/2017 geht es hier.

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Wikimedia:Woche 6/2017

In der Wikimedia:Woche 6/2017 geht es unter anderem um die Aberkennung des Chapter-Status von Wikimedia Hong Kong und die Beteiligung der Wikimedia Foundation an der Klage gegen die Einwanderungsverordnung des amerikanischen Präsidenten Trump. Außerdem werden aktuell Mitglieder sowohl für das Programmteam der Wikimania als auch für das Wahlkomittee der Foundation-Wahlen gesucht und die Tool-Labs-Teams der WMF zu dem Bereich Wikimedia Cloud Services zusammengeführt.

Zur Wikimedia:Woche 6/2017 geht es hier.

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Abraham Taherivand als Vorstand von Wikimedia Deutschland bestätigt

Liebe Vereinsinteressierte,

es ist mir eine besondere Freude, euch heute mitteilen zu können, dass das Präsidium von Wikimedia Deutschland auf seiner Sitzung am vergangenen Wochenende Abraham Taherivand zum geschäftsführenden Vorstand des Vereins berufen hat. Das Präsidium freut sich sehr auf die Fortführung der engen Zusammenarbeit!

Abraham war bereits seit November Interimsvorstand des Vereins und hat die Geschäfte kommissarisch geleitet. Zuvor war der vorherige Vorstand Christian Rickerts zum Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe ernannt worden und hatte sein Amt daher niedergelegt.

Abraham hat nicht nur in seiner Zeit als Leiter der Software-Entwicklung, sondern auch in den vergangenen zwei Monaten als Interimsvorstand gezeigt, dass er mit seinen Erfahrungen, seinen Qualifikationen und ganz besonders mit seiner großen Leidenschaft für Freies Wissen die richtige Person zur richtigen Zeit ist. Das Präsidium hat großes Vertrauen in Abrahams Fähigkeiten und ist überzeugt, dass die Führung der Geschäftsstelle bei ihm in guten Händen liegt.

Als Präsidium möchten wir im kommenden Jahr gemeinsam mit Abraham, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle, Mitgliedern, Communitys und anderen Interessierten außerdem die Frage nach der Gestaltung der Vorstandsposition und Entscheidungsstrukturen im Verein weiter bearbeiten. Wir wollen die Veränderungen, die sich durch den Vorstandswechsel ergeben, genau beobachten und gemeinsam mit allen Beteiligten prüfen, ob die Struktur der Führung im Verein den Ansprüchen aller gerecht wird. Dazu wird das Präsidium in den nächsten Wochen und Monaten Kontakt zu den genannten Gruppen aufnehmen, die Ergebnisse zusammentragen und anschließend Handlungsempfehlungen ausarbeiten. Gemeinsam mit meinen Kollegen Kurt Jansson und Sebastian Moleski werde ich diesen Prozess im Vorstandsausschuss steuern und wir stehen euch bereits jetzt für Fragen und Anregungen per Mail an praesidium@wikimedia.de zur Verfügung.

Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit mit Abraham und möchte stellvertretend für das gesamte Präsidium Abraham auf seiner neuen Position herzlich willkommen heißen.

Für das Präsidium
Tim Moritz Hector

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Das Geschenk der Bibliothekare

Wie Bibliothekarinnen und Bibliothekare weltweit Wikipedia verbessern helfen

2952 Mal haben Bibliothekare und vor allem Bibliothekarinnen weltweit in den ersten 10 Tagen der internationalen Kampagne “#1Lib1Ref” fehlende Belege in Wikipedia-Artikeln ergänzt.

Gerade in den letzten Tagen ist viel die Rede von “alternativen Fakten” oder gar von die Bedrohung durch eine behauptete postfaktische Zeit. Man mag das für die zu vernachlässigende Hysterie des medialen Politzirkus halten, oder besorgt seinen alten Orwell aus dem Regal zurück auf den Nachttisch legen. Aber man kann auch sich umschauen und nachdenken, was man selbst tun kann, um in der Welt die Evidenz von der Kraft des Aufklärungsgedankens zu stärken. Die Förderung des freien Wissen ist das beste Antidot gegen alternative Fakten. Eben dies tun Bibliothekarinnen und Bibliothekare, wenn sie ihre Zeit dafür aufwenden Wikipedia Artikel zu verbessern. Und sie haben offensichtlich auch noch Spaß dabei.

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Gemeinsamer Workshop zu Wikidata von Code for Germany und Wikimedia Deutschland in Ulm

Dieser Beitrag erscheint auch auf dem Blog von Code for Germany.

Wikidata, das ist die frei bearbeitbare Wissens-Datenbank, von Freiwilligen gepflegt und entwickelt bei Wikimedia Deutschland. Wikidata unterstützt unter anderem die Wikipedia, kann aber auch für zahlreiche andere Projekte und Anwendungen verwendet werden. Die Daten in Wikidata sind offen, und können von jedem und jeder eingefügt, verlinkt und geprüft, und gleichzeitig von allen benutzt werden. Das sind zum Beispiel Geburtsdaten, Informationen über die Höhe von Gebäuden, über Politikerinnen oder auch aus der Wissenschaft. Perfekt, um von den Open Knowledge Labs stärker in ihre Arbeit und Projekte mit eingebunden zu werden.

Deswegen haben sich Wikimedia und die OK Labs zusammengetan, um in einem Workshop Wikidata besser kennen zu lernen. Ausgerichtet wurde der Workshop von Wikimedia und alle Labs waren eingeladen. Mit 40 Teilnehmerinnen waren wir zu Gast im Verschwörhaus, dem jüngst gegründeten Treffpunkt für digitale Initiativen in der Stadt Ulm – initiiert von Stefan Kaufmann, der auch das OK Lab in Ulm gegründet hat.

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Wiki Loves Monuments 2016: Mehr als 39.000 Fotos von deutschen Bau- und Kulturdenkmalen bereichern die Wikimedia-Projekte

In diesem Gastbeitrag schaut Sandro Halank auf das erfolgreiche Wiki-loves-Monuments-Jahr zurück.

Es ist bereits zu einer besonderen Tradition geworden, dass ehrenamtliche Wikipedianerinnen und Wikipedianer im „Denkmalmonat“ September den Fotowettbewerb Wiki Loves Monuments veranstalten.

Erstmals 2010 in den Niederlanden ausgetragen ist dieser einzigartige Wettbewerb – die Organisation und Juryaufgaben werden von Ehrenamtlichen wahrgenommen, und alle Interessierten können mitmachen – mittlerweile laut Guiness Buch der Rekorde der weltweit größte Fotowettbewerb. International haben 2016 rund 10.700 Fotografinnen und Fotografen mehr als 275.000 Bilder von Bau- und Kulturdenkmalen aus 42 Ländern hochgeladen und damit zur Bebilderung insbesondere der Wikipedia beigetragen. Allein in Deutschland haben sich 884 Ehrenamtliche mit mehr als 39.000 Bildern beteiligt und damit dafür gesorgt, dass Deutschland im internationalen Vergleich die meisten Wettbewerbsbilder aufweisen kann. 

Die Gewinner von Wiki loves Monuments 2016 bei der Preisverleihung am 25.11.2016.

Eine weitere Besonderheit des Wettbewerbs ist, dass von den hochgeladenen Bildern nicht nur die Wikimedia-Projekte profitieren, sondern auch die Allgemeinheit. Jedes einzelne Bild steht, wie alle in der Wikipedia verwendeten Bilder, unter einer freien Lizenz und kann von allen weiterverwendet werden: sei es für den privaten Blog, die Website der Gemeinde oder eine große Tageszeitung. Besonders einfach lassen sich Lizenzhinweise für die kostenfreie Verwendung der Bilder mit dem Lizenzhinweisgenerator erstellen.

Die hochgeladenen Bilder von deutschen Bau- und Kulturdenkmalen wurden in einem ersten Schritt von mehr als 100 Engagierten im Rahmen der Vorjury begutachtet und mehr als 300.000-mal bewertet. Der Vorjury oblag es für jedes Bild eine Bewertung von einem bis fünf Sternen zu vergeben. Die besten 1.041 Fotos – mit einer Bewertung mit mindestens 3,0 Sternen – wurden anschließend der Hauptjury, bestehend aus Ehrenamtlichen der Wikimedia-Projekte sowie externen Experten, vorgelegt. Diese bestimmte die Top 100 des Wettbewerbs und vergab zwei Sonderpreise für besondere 360°-Panoramabilder, sogenannte Kugelpanoramen. Die diesjährigen Siegerfotos sind in der Wikipedia zu finden. Weiterlesen »

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Selbstlernende Computerprogramme und Evolution – Ein Projektbericht aus dem Fellow-Programm Freies Wissen

Logo Fellow-Programm, leomaria designbüro, CC BY-SA 4.0

Das Fellow-Programm Freies Wissen wurde 2016 von Wikimedia Deutschland und dem Stifterverband initiiert, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei zu unterstützen, ihre eigene Forschung und Lehre im Sinne von Open Science zu öffnen und damit für alle zugänglich und nachnutzbar zu machen. In diesem Gastbeitrag stellt der Stipendiat Nicolas Schmelling sein Projekt vor, welches er im Rahmen des Fellow-Programms durchführt. 

Computer spielen in unserer heutigen Gesellschaft eine immer größere Rolle. Zum einen verwenden wir Computer täglich bewusst für die unterschiedlichsten Sachen – vom Wecker bis hin zum Wissenserwerb. Zum anderen steuern Computer auch immer mehr Prozesse ohne unser Mitwirken, wie zum Beispiel der Spamfilter, der ungewollte E-Mails aussortiert. Mit Blick auf die Zukunft wird uns bewusst, dass Computer viele unserer Tätigkeiten übernehmen werden. Eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Thema hat beispielsweise in der diesjährigen ARD-Themenwoche zum Thema „Zukunft der Arbeit“ stattgefunden.

Ein wichtiger Aspekt ist dabei das Vermögen von Computern, durch Informationen und Daten zu „lernen”. Anwendungen mit dieser Fähigkeit finden wir in unterschiedlichsten Bereichen, sei es eine Kaufempfehlung im Onlineshop oder der Einsatz von selbstfahrenden Autos auf den Straßen. In einer Zeit, in der Computer datengestützte Vorhersagen machen können, sollte es also auch möglich sein, auf diese Weise neues Wissen zu schaffen und wissenschaftliche Probleme zu lösen.

In meinem Projekt möchte ich daher mithilfe von kleinen autonomen Computerprogrammen Fragestellungen der Evolution beantworten. Im Detail werde ich mich mit der Evolution von Zeitmessern beschäftigen. Unter welchen Umweltbedingungen kann überhaupt eine „innere“ Uhr entstehen? Was für einen Sinn/Vorteil hat ein Zeitmesser für einen Organismus? Dies sind Beispiele für Fragen, denen mein Projekt auf den Grund geht.

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Rückblick auf die 19. Mitgliederversammlung

Blick in den Saal der Kalkscheune, wo die19. Mitgliederversammlung stattfand. (Foto: Denis Schröder (WMDE), CC-BY-SA 4.0)

Laut Wikipedia ist die Kalkscheune in Berlin-Mitte die erste Maschinenfabrik der Stadt gewesen, als sie 1804 errichtet wurde. In ihrer ehemaligen Fertigungshalle waren am 26. November knapp 100 Mitglieder von Wikimedia Deutschland zu Gast, um die 19. Mitgliederversammlung des Vereins abzuhalten. Auf der Tagesordnung standen einerseits Rückblicke, andererseits wichtige Entscheidungen für 2017 und darüber hinaus: Neben der Abstimmung über den Wirtschaftsplan ging es auch um die Wahl des 5. Präsidiums für eine 2-jährige Amtszeit, um Wahlen für Kassenprüfende, Diskussionen um Fundraising, …und Wikidata und Wikipedia. Eine Zusammenfassung:

Rückblicke

Zu Beginn des Tages blickten das Präsidium und der geschäftsführende Vorstand für die Mitgliederversammlung zurück: Tim Moritz Hector resümierte als Vorsitzender des Präsidiums die zweijährige Amtszeit des Gremiums, Christian Rickerts fasste das Jahr 2016 zusammen:

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Rückblick des Präsidiums: Vision, Mission, Werte

Eine „Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens“ – was genau soll das sein? Nicht nur Menschen, die zum ersten Mal mit uns in Kontakt treten, stellen sich diese Frage. Kaum jemand greift dann zur Satzung, liest die Präambel und den § 2, in dem der Vereinszweck erläutert wird. Und sucht sich dann den Text zu unseren Werten heraus, liest zum besseren Verständnis noch den (eher durchwachsenen) Wikipedia-Artikel zu Freien Inhalten und sucht den letzten Wikimedia-Jahresbericht nach einer Passage zum Selbstverständnis des Vereins ab.

 

Das 4. Präsidium hat nun zum Abschluss seiner Amtszeit niedergeschrieben, wie es selbst die Vision, Mission und Werte des Vereins versteht – vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen aus den vergangenen zwei Jahren Präsidiumsarbeit. Grundlage für den Text sind die oben genannten Dokumente, die wir auf nicht mehr als einer Seite zusammenfassen wollten. Besonders wichtig war uns, dass der Text auch von Menschen verstanden wird, die noch nicht mit uns und unseren Themen zu tun hatten.

 

Wir freuen uns über Hinweise, wo der Text ergänzt, verbessert und verständlicher formuliert werden kann.

 

Unsere Vision

Unsere Vision ist eine Welt, in der jeder Mensch am Wissen der Menschheit teilhaben, es nutzen und mehren kann. Wir sind davon überzeugt, dass ein freier Zugang zu Wissen und Information die Gesellschaft mündiger macht. Wir sehen uns damit in der Tradition der Aufklärung und treten für das Menschenrecht auf Bildung ein.

 

Unsere Mission

Wir verstehen uns als Bildungsverein, der die Reichweite des Internets und die Kopierbarkeit digitaler Inhalte nutzt, um möglichst vielen Menschen sehr effizient Zugang zu Wissen und Bildung zu ermöglichen.
Wir engagieren uns darum für Online-Communitys, die Informationen sammeln und ordnen, dadurch Wissen schaffen und dieses Wissen anderen kostenlos zugänglich machen. Wir fördern die genutzten Online-Plattformen, entwickeln hierfür Software und unterstützen Aktive bei ihren Projekten.
Das gesammelte Wissen wird in Form Freier Inhalte veröffentlicht, daher nennen wir uns auch „Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens“. Das „frei“ bezieht sich auf das Recht, Inhalte kostenlos zu nutzen, zu verändern und weiterzuverbreiten. Wir sehen in Nutzern keine bloßen Konsumenten, sondern potentielle Wissen-Schaffende, die Freie Inhalte weiterentwickeln und auch neue kreieren. Spezielle Lizenzen garantieren und schützen diese Freiheiten dauerhaft, sodass der Bestand an Freien Inhalten stetig wächst.
Darüber hinaus wollen wir den Nutzen dieser Freiheiten im gesellschaftlichen Bewusstsein verankern. Wir werben bei politischen Entscheidungsträgern für bessere rechtliche Rahmenbedingungen zur Erstellung und Verbreitung Freier Inhalte. Gleichzeitig versuchen wir, andere Institutionen von den Vorteilen freier Lizenzierung zu überzeugen, damit sie eigene Inhalte für die Allgemeinheit freigeben.

 

Unsere Werte

Wir verstehen uns als Teil einer weltweiten Bewegung, mit der wir offen und partnerschaftlich zusammenarbeiten und uns austauschen. Insbesondere betrifft dies die Wikipedia-Community, aus deren Mitte Wikimedia Deutschland 2004 gegründet wurde, und die Communitys der anderen Wikimedia-Projekte. Unsere Aktivitäten sind transparent gestaltet und offen für Freiwillige. Strategische Entscheidungen treffen wir partizipativ. Diversität ist uns wichtig. Wir arbeiten wirkungsorientiert, um stetig zu lernen, wie unsere Arbeit uns unserer Vision am effektivsten näher bringt.

 

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