Archiv für die ‘Allgemein’ Kategorie



Reader zu Wechselwirkungen zwischen Digitalisierung und Politik veröffentlicht

Der Reader gibt eine Überischt über verschiedene Aspekte des Themas. Lizenz: Jürgen Geuter, Hauke Gierow, Ralf Grötker, Joerg Heidrich, Lorena Jaume-Palasí, Matthias Kettemann, Paul Klimpel, Julia Pohle, Martin Schallbruch, Isabel Skierka, Matthias Spielkamp, Cover Digitalpolitik. Eine Einführung, CC BY 3.0

Wer regiert die Welt des Internets? Pünktlich zur re:publica 2017 erscheint eine von Wikimedia Deutschland und iRights.international initiierte Publikation zum Thema Digitalpolitik. Das Internet berührt unser Leben wie kaum eine andere Entwicklung. Aktives Engagement in der globalen und nationalen Netzpolitik ist trotzdem noch keine Selbstverständlichkeit. Zeit, das zu ändern!

Wahlkampf, NSA-Skandal, Datenschutz – heute beinhalten fast alle politischen Themen auch digitale Aspekte. Die Digitalisierung der Gesellschaft bedeutet auch, dass politische und rechtliche Rahmenbedingungen auf nationaler und internationaler Ebene Veränderungen durchlaufen. Gemeinsam mit den weiteren Initiatoren von Digitalpolitik. Eine Einführung wollen wir von Wikimedia Deutschland dazu beitragen, das Wissen über die internationale Netzpolitik zu vertiefen und darauf hinzuwirken, dass sich wieder mehr Menschen aus dem deutschsprachigen Raum in die Prozesse der Internet Governance einbringen.

Die Publikation stellt verständlich und praxisnah dar, welche Bedeutung rechtliche und politische Rahmenbedingungen für unsere digitale Entwicklung einnehmen. Die Herausgeber Lorena Jaume-Palasí, Julia Pohle und Matthias Spielkamp haben eine breite Palette an Beiträgen zu Digitalpolitik und Internet Governance zusammengestellt. Vom Internet der Dinge über Netzneutralität bis hin zu Cybersicherheit decken die Artikel jedoch nicht nur verschiedene Themen- und Politikbereiche ab, sondern zeichnen vor allem auch die jeweilige Akteurslandschaft nach und zeigen so auch Möglichkeiten der Mitgestaltung auf. Dabei wird ganz besonders deutlich, wie wichtig globales Engagement ist. Die Herausforderung internationaler Regulierung des Internets durch gleichberechtigte Multistakeholder-Ansätze und neu entstehende Akteure bietet für die deutsche Digitalpolitik eine Chance. Das weltweite Netz der Netze entwickelt sich nach wie vor rasant weiter und es gilt, diese Entwicklung im Sinne des Freien Wissens und der Teilhabe aller zu gestalten. Die Publikation soll als Leitfaden für diejenigen dienen, die diese Chance zur aktiven Beeinflussung nutzen wollen.

Die Online-Ausgabe des Readers ist auf der Informationsmaterialien-Seite von Wikimedia Deutschland zu finden, die Printversion ist ab 10.05.2017 bei der re:publica und auf Anfrage bei Wikimedia Deutschland erhältlich. Sie möchten ein Exemplar zugesandt bekommen oder haben schon früher Lust, politische Prozesse zu beeinflussen? Über politik@wikimedia.de kann man Kontakt zu uns aufnehmen.
„Digitalpolitik. Eine Einführung“, initiiert von iRights.international und dem Wikimedia Deutschland e.V., mit freundlicher Unterstützung von ICANN, Hrsg.: Lorena Jaume-Palasí, Julia Pohle und Matthias Spielkamp.

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Wissen austauschen bei der “Sharing is Caring Extension” in Hamburg

Logo für die Satelliten-Veranstaltungen der „Sharing is Caring“, nicht freigegeben aber verwendet mit freundlicher Erlaubnis des Statens Museum for Kunst und des MMEx – Museernes Videncenter for Digital Formidling, Dänemark

Mit finanzieller und programmatischer Unterstützung von Wikimedia Deutschland fand am 20. und 21. April in Hamburg die Tagung “Sharing is Caring” statt. Sie richtete sich vor allem an Mitarbeitende öffentlicher Museen und anderer Gedächtnisinstitutionen. Das kulturelle Erbe ist für uns im Zugang häufig auf kleine Ausschnitte limitiert. Digitale Verfügbarkeit auf der ganzen Welt und Nachnutzbarkeit für alle ist eine Chance für Nutzende, Institutionen und vergessen geglaubte Kunstwerke gleichermaßen. Im Rahmen der Tagung hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, in Workshops Erfahrungen rund um Digitalisierung auszutauschen und Strategien für die Zukunft zu entwickeln. Ein Beitrag von Barbara Fischer und Anke Obendiek. Weiterlesen »

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Wikimedia:Woche 18/2017

Neben der Sperrung aller Wikipedia-Sprachversionen in der Türkei und der Ausladung von Jimmy Wales von einer Expo-Veranstaltung in Istanbul, informiert die Wikimedia:Woche 18/2017 unter anderem über zwei neue Benutzergruppen und die Wahlen zum Board of Trustees. Der Fotowettbewerb Wiki Loves Earth ist in den vergangenen Tagen gestartet ebenso wie die Programmeinreichungsphase für die kommende WikiCon.

Zur Wikimedia:Woche 18/2017 geht es hier.

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Wikidata und Comics

Angela Guttner CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

Am 29. April besuchten Jens und Linda für Wikidata eine Veranstaltung des Comic-Kolloquiums im Rahmen der Comic Invasion Berlin. Während sich andere Vortragende dem literaturwissenschaftlichem Blick auf Comics oder Fragen der Übersetzung widmeten, haben wir uns mit digitaler Comic-Forschung befasst und zeigten dafür coole Sachen, die mit Daten zu machen sind.

Zunächst haben wir den M3 Comic-Editor vorgestellt, mit dem man TEI-Annotationen zu gescannten Comics in einer XML-Datei erstellen kann. Dadurch wird es möglich, Comics maschinenlesbar zu machen und digital abzufragen – etwa nach Figurenauftritten, Sprechblaseninhalten oder Layoutelementen.

Wir zeigten außerdem einen Stadtplan von Berlin, auf dem Schauplätze von Berlin-Comics mit Geokoordinaten aus Wikidata verknüpft wurden und  stellten einige Queries zu Comic-Inhalten in Wikidata vor, wie eine Zeitleiste von Mangaka (Manga-Zeichnerinnen und Zeichnern).

Manga und Unterklassen von Manga, sortiert nach der Menge der Wikipedia-Artikel dazu.

Selbst mit den vergleichsweise wenigen Daten, die aktuell noch zu Comics in Wikidata hinterlegt sind (bitte ergänzen!), lassen sich bereits interessante Abfragen starten. So erlaubt der Eintrag des Handlungsortes die Verortung auf einer Stadt- oder Weltkarte. Wie bekannt oder beliebt ein Comic ist, lässt sich zum Beispiel anhand der Menge der Wikipedia-Artikellinks in verschiedenen Sprachen ablesen, hier beispielhaft für Manga und Unterklassen von Manga.

Wikidata bietet also Möglichkeiten für Comic-Fans und die Digital Humanities gleichermaßen. Die Digital Humanities (etwa: „digitale Geisteswissenschaften“), die über computergesteuerte Suchen in Textkorpora neue, digitale Wege eröffnen, sind damit auch ein Bereich, der mit dem Wissen der Welt aus Wikidata verknüpft und angereichert werden kann.

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Zwei Jahre als Werkstudentin bei Wikimedia Deutschland e.V.

Julia Schütze hat zwei Jahre als Werkstudentin bei Wikimedia Deutschland gearbeitet. Sie hat viel erlebt und geleistet in ihrer Zeit bei uns und zu ihrer neuen Aufgabe lassen wir sie nur mit einem weinenden und einem lachenden Auge weiterziehen. Wir haben sie gebeten, ein paar Highlights aus ihrer Arbeit für uns zu beschreiben. Hier ist ihr Bericht.

Fünf Highlights von zwei Jahren als Werkstudentin bei WMDE

  1. Die Tierliebe und Memes vom Kollegium
  2. Die Möglichkeit auch als Werkstudentin schon viel Verantwortung zu übernehmen
  3. Die Flexibilität und Unterstützung, die es mir erlaubte auf Arbeit und im Studium erfolgreich zu sein.
  4. Die interdisziplinären Teams und agilen Arbeitsprozesse
  5. Eine Stimme für Freies Wissen zu sein

Vielen Dank für die tolle Zeit. Weiterlesen »

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Wikimedia:Woche 17/2017

In der Wikimedia:Woche 17/2017 geht es unter anderem um die folgenden Themen: Einem weiteren Wikimedia-Chapter wurde sein Status aberkannt und auf dem südamerikanischen Kontinent eine neue User Group anerkannt. Wikimedia Schweden und die UNESCO organisieren gemeinsam einen Schreibwettbewerb und Jimmy Wales gründete ein neues Projekt um „Fake News“ zu bekämpfen.

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Wikimedia:Woche 16/2017

In der Wikimedia:Woche 16/2017 sind der internationale GLAM-Bericht für den Monat März und das neue „Wikimedia Public Policy Digest“ zu finden. Außerdem geht es um eine Petition für besseres Urheberrecht im Bildungsbereich und die Unterstützung der „Initiative for Open Citations“. Benutzer:Gnom berichtete über die Wikimedia Conference, und das Präsidium von Wikimedia Deutschland veröffentlichte das Protokoll seiner 5. Telefonkonferenz.

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Wikimedia:Woche 15/2017

In der Wikimedia:Woche 15/2017 geht es unter anderem um einen Vorstandswechsel bei Wikimedia CH, den Start der Frühjahrskampagne zur Gewinnung von Neuautorinnen und Autoren in der Wikipedia und die Kritik der Allianz für Meinungsfreiheit am Netzwerkdurchsetzungsgesetz der Bundesregierung, an der sich auch Wikimedia Deutschland beteiligte. Außerdem gibt es ein Update über den Verlauf der Nachhaltigkeitsinitiative zum Betrieb der Wikipedia-Server mit Ökostrom.

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Wikimedia:Woche 14/2017

Diese Wikimedia:Woche stellt neue Mitarbeitende von Wikimedia Deutschland vor. Außerdem gibt es einen Überblick über spannende Veranstaltungen rund um die Community und im Bereich Bildung, Wissenschaft und Kultur.

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Wikimedia:Woche 13/2017

In dieser Ausgabe der Wikimedia Woche findet sich der APG Impact Report 2015-2016, sowie das Protokoll der 4. Telefonkonferenz des Präsidiums. Außerdem gibt es Neuigkeiten aus dem Bereich Bildung, Wissenschaft und Kultur.

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