Archiv für die ‘Allgemein’ Kategorie



Wikimedia:Woche 23/2016

In der Wikimedia:Woche 23/2016 sind unter anderem eine Erklärung von Patricio Lorente über die Zahlungen an Sue Gardener und Hintergrundinformationen über eine besonders hohe Spende an den Wikimedia Stiftungsfond zu finden. Außerdem gibt es Zahlen und Fakten zu dem kürzlich beendeten internationalen Fotowettbewerb „Wiki loves Earth“ und eine Übersicht der geförderten Projekte aus der deutschen Wikimedia-Community im Mai. Zum Nachhören haben wir einen knapp halbstündigen Audio-Beitrag „Geteiltes Wissen“ von SWR2 verlinkt, indem es unter anderem um die Wikipedia und Open Science geht. Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnitt: 1,00 von 5)
Loading...

Wikimedia:Woche 22/2016

Die Wikimedia:Woche 22/2016 berichtet unter anderem über den neuen Vorsitzenden von Wikimédia Frankreich und verweist auf die zweite Version des WMF-Jahresplans. In der Rubrik Politik und Recht geht es um ein aktuelles Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Urheberrecht, die Einigung der EU-Ratsformation für Wettbewerbsfähigkeit für die Durchsetzung von Open Access und eine öffentliche Konsultation der europäischen Kommission über die Rolle der Verleger in der urheberrechtlichen Wertschöpfungskette und die „Panoramaausnahme“. Nachzulesen sind außerdem das Protokoll der letzten Sitzung des Board of Trustees, der letzten Office Hour mit Katherine Mahler und der 5. Präsidiumsklausur von Wikimedia Deutschland. Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Neues aus der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland: Mai 2016

Monatlich stellen wir einige Ergebnisse der Arbeit in der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland vor. Die Zusammenstellung erfolgt am Ende des Monats (oder kurz danach) und führt eine Auswahl von fertiggestellten oder neu begonnenen Arbeiten auf.

Article Placeholder

Wir freuen uns sehr, dass der Article Placeholder jetzt auf den ersten Wikipedien läuft. Mit dem Article Placeholder werden speziell in kleinen Wikipedien in einer Übersicht Daten aus Wikidata angezeigt, die als Grundlage für einen zu schreibenden Artikel dienen können. Wenn es zu einem Thema noch keinen Artikel gibt, aber ein Datenobjekt auf Wikidata, wird ein Artikel Platzhalter aus diesen Daten generiert. Dieser enthält keinen echten Text, sondern stellt nur die Daten und ihre Referenzen da, um den Benutzer zu ermutigen, einen Artikel mit mehr Informationen und Kontext zu erstellen. 

Den Article Placeholder gibt es jetzt auf den Wikipedien in Esperanto, Odia, Haitianisches Kreol und Neapolitanisch. Ein Beispiel kann man sich bei der Katze Socks in der Esperanto-Wikipedia ansehen.

Technische Wünsche

Einige technische Wünsche konnten im Mai in Erfüllung gehen: „projektübergreifende Benachrichtigungen“ („cross-wiki-notifications“) sind seit dem 12.5. eingeschaltet. Damit ist der Platz 3 der Umfrage zu Technischen Wünschen umgesetzt.

Zusätzlich wurde eine Umfrage gestartet: „Bessere Lösung von Bearbeitungskonflikten“ (Platz 1 der Umfrage) – wir bitten um Beteiligung!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Rückblick auf die 18. Mitgliederversammlung

Am vergangenen Wochenende fand in Hamburg die 18. Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland statt. Es war die reguläre “Frühjahrsausgabe”, da die zweite Versammlung jedes Jahr im Spätherbst folgt. Bei aller Regel war diese 18. Mitgliederversammlung aber voller Neuerungen, um nicht zu sagen, Experimente. Nicht nur fand die Veranstaltung in der ungewöhnlichen Kulisse eines Museums statt, nämlich im Galionsfigurensaal des Altonaer Museums. Auch der Ablauf sprengte alte Konventionen: Zum ersten Mal wurde die erste Hälfte des Tages für inhaltliche Diskussionen über die Arbeit des Vereins genutzt und nur am Nachmittag standen die notwendigen Formalia einer Mitgliederversammlung auf dem Programm.

Blick in den Galionsfigurensaal des Altonaer Museums

Die Diskussionen am Vormittag waren zugleich der Startschuss zur Jahresplanung 2017. Sie erfolgten im Format eines so genannten “World Cafés”: an verschiedenen thematischen Tischen tauschten sich Fördermitglieder, aktive Mitglieder, Mitarbeitende aus der Geschäftsstelle in Berlin und Mitglieder des Präsidiums aus. Es ging darum, wie wir als Verein die Arbeit an den Schwerpunkten des Jahreskompass 2016 mit Leben füllen. Darum stellten Mitarbeitende und Präsidiumsvertreterinnen und -vertreter an jedem Tisch kurz vor, wie etwa die Gewinnung neuer Aktiver für die Wikipedia angegangen werden kann, oder aber was wir mit Software-Entwicklung oder politischer und rechtlicher Arbeit bewegen wollen, um nur einige der Themen zu nennen. Insgesamt diskutierten an acht Tischen etwa 80 Menschen.

Das Format führte zu vielen inhaltlichen Rückfragen und Einblicken und kam bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut an. Die vollständigen Ergebnisse werden kommende Woche auf der zentralen Seite zur Jahresplanung sowie im Protokoll der Mitgliederversammlung veröffentlicht. Sie fließen anschließend in den Jahreskompass 2017 ein, den das Präsidium von Wikimedia Deutschland Mitte Juni beschließt.

Im Formalteil nach dem Mittagessen gab es unter anderem diverse Berichte von Präsidium, Vorstand, Kassenprüfern und der AG Partizipation. Zudem wurden die vier Mitglieder der AG Partizipation neu gewählt. Wiedergewählt wurden Robin Krahl und Sebastian Moleski, neu hinzu kamen Rüdiger Münzer und Rudolf Wedekind. Die beiden bisherigen Mitglieder Dirk Franke und Corinna Funke kandidierten nicht erneut. Die Amtszeit der AG Partizipation beträgt ein Jahr und endet auf der Mitgliederversammlung im Frühjahr 2017. Den bisherigen Mitgliedern der AG Partizipation sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Bereits am Vorabend der Mitgliederversammlung fand im Wikipedia:Kontor Hamburg ein offener Abend zum gegenseitigen Kennenlernen statt. Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter ebenfalls einige neue Mitglieder, sprachen bei frühsommerlichen Temperaturen bis in die späten Stunden über Wikipedia, Freies Wissen und weitere Themen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, Durchschnitt: 3,33 von 5)
Loading...

Mode und Macht: GLAM on Tour zu Gast in Europas erster Fabrik

Vor 220 Jahren im Stil des Spätbarock gebaut: Das Herrenhaus Cromford, Foto: H005, CC0

Das LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford in Ratingen lädt Ehrenamtliche der Wikimedia-Projekte herzlich vom 10.-12. Juni 2016 zu einer GLAM on Tour-Veranstaltung ein.

Bei der Textilfabrik handelt es sich um die erste Fabrik auf dem europäischen Festland und eine der ältesten erhaltenen Industrieanlagen in Deutschland. Anlässlich der neuen Sonderausstellung „Die Macht der Mode. Zwischen Kaiserreich, Weltkrieg und Republik“ kann ein Wochenende lang an Wikipedia-Artikeln gearbeitet und für Commons fotografiert werden.

Thematisch sind sowohl die Geschichte des bedeutenden Standorts als auch die Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlicher Entwicklung und Entwicklung der Mode und Bekleidung zu Beginn des 20. Jahrhunderts besonders interessant. Es sind noch Plätze frei, Interessierte sind herzlich eingeladen. Alle Infos sind auf der Projektseite zu finden. Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts

… und warum Sie nichts sehen, das werden Sie gleich sehen. Dieser alte Spruch passt seit dem gestrigen „Tag des ‚geistigen Eigentums‘“ ganz besonders gut in dieses Blog, denn das Manuskript zum berühmten Tagebuch der Anne Frank wurde gestern wieder ins Netz gestellt, ist aber nur aus Polen direkt abrufbar. Dadurch soll demonstriert werden, wie sehr Europa eine echte Vereinheitlichung der urheberrechtlichen Schutzdauer nötig hat.

Initiatorin der Aktion, deren Hashtag #ReadAnneFrank lautet, ist die Communia Association, eine kleine NGO, die sich als europapolitische Füsprecherin der „digitalen Public Domain“ versteht, also als Streiterin für all die im Netz zu findenden gemeinfreien Werke und gegen alle Versuche, diese Werke, die Gemeingut sind oder sein sollten, rechtlich oder faktisch zu monopolisieren. Ob und inwieweit Anne Franks berühmte Aufzeichnungen aus dem Amsterdamer Hinterhaus inzwischen Gemeingut sind, darüber wird gerade heftig gestritten.

Der rechtliche Hintergrund ist, dass urheberrechtliche Schutzfristen üblicherweise am Ende eines Jahres auslaufen. Darum gehen stets zum 1. Januar weitere Werke der Literatur, Kunst und Wissenschaft in den rechtefreien Zustand (in die Public Domain) über, werden also gemeinfrei. Die Länge der Schutzfristen ist in ganz Europa durch die sogenannte Schutzdauerrichtlinie 2006/116/EG auf 70 Jahre ab dem Ende des Jahres festgelegt worden, in dem die längstlebende Urheberin bzw. der längstlebende Urheber des jeweiligen Werkes gestorben ist.

Eigentlich sollte daher doch alles ganz einfach sein, was die Berechnung des Übergangs der Werke in die Public Domain angeht, jedenfalls solange man die Sterbedaten der am Werk beteiligten Menschen kennt. Anne Frank wurde 1945 im KZ Bergen-Belsen ermordet, ihre Aufzeichnungen könnten daher mit dem Beginn von 2016 frei von rechtlichen Einschränkungen und damit frei nutzbar für alle geworden sein. In der Praxis sieht es jedoch zumindest bei denjenigen Werken deutlich komplizierter aus, die zu Lebzeiten ihrer Autoren nie veröffentlicht worden waren – wozu auch das Tagebuch der Anne Frank gehört.

Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (5 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Wahre Schätze: Landesmuseum Württemberg lädt ein zu GLAM on Tour

Das Landesmuseum im Alten Schloss Stuttgart. Foto: Veit Mueller, [CC-BY-SA 3.0]

Aktive der Wikipedia und des freien Medienarchivs Wikimedia Commons sind vom 3.-5. Juni 2016 herzlich im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart eingeladen. Anlässlich der neuen Schausammlung „Wahre Schätze. Antike – Kelten – Kunstkammer“ kann ein Wochenende lang an Artikeln gearbeitet werden. Dafür wird aus der Präsenzbibliothek des Museums Literatur zur Verfügung gestellt. Drei Sonderführungen geben Gelegenheit für Fotoarbeit; die KuratorInnen freuen sich danach auf Fragen und Gespräche.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts GLAM on Tour statt, bei dem Ehrenamtliche auf lokaler Ebene gemeinsam mit Kulturinstitutionen und mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland Schreibwerkstätten („edit-a-thons„), Fotoexkursionen, Sonderführungen und Vorträge zu Ausstellungen organisieren.

Editier-Workshop in der Stuttgarter Stadtbibliothek am Mailänder Platz. Foto: Rudolf Simon, [CC-BY-SA 3.0]

Premiere: Wikipedia-Workshop für Vereinsmitglieder

Erstmals werden anlässlich der GLAM on Tour-Station auch Vereinsmitglieder von Wikimedia Deutschland aus dem Raum Stuttgart eingeladen. Ein langjähriger Wikipedianer führt zunächst bei einem Vortrag in die Wikipedia-Basics ein, danach können die Teilnehmenden selbst mit Unterstützung von „alten Wikipedia-Hasen“ einen Account anlegen und erste eigene Editier-Schritte machen. Die regelmäßig stattfindenden Wikipedia-Einführungskurse in Stuttgart bieten Gelegenheit, diese Kenntnisse weiter zu vertiefen und gemeinsam mit anderen an Artikeln zu arbeiten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Auf zum Mond, Wikipedia!

Es überrascht nicht, dass es einen Wikipedia-Artikel über den Mond gibt. Es gibt sogar einen eigenen über Mond-Landungen. Eigentlich sind es sogar 32 Artikel, weil das Thema in über 32 Sprachcommunitys der Wikipedia einzeln beschrieben worden ist. Was den einen oder anderen hingegen durchaus überraschen mag, ist, dass es mehr Artikel über angezweifelte Mondlandungen gibt als über stattgefundene. 32 gegenüber 39. Liebes „Wissen der Welt“, was soll man nun damit anfangen?

Die Erde geht über dem Mond auf. Wikipedia kann diesen Blickwinkel bald einnehmen. (Bild: public domain)

Vielleicht, dass man selbst mitmachen muss, um Dinge ganz genau wissen zu können. Als Wikipedia vor 15 Jahren online ging, bezweifelten viele Menschen, dass eine frei bearbeitbare Enzyklopädie zu irgendetwas Gutem führen könne. Anderen war das egal – sie fingen einfach an zu (be-)arbeiten. Das Ergebnis ist bekannt: Noch nie in der Geschichte der Menschheit war so viel gesammeltes Wissen frei zugänglich und verfügbar wie jetzt. Heutzutage ist es für die meisten Leute nur noch schwer vorstellbar, nicht jederzeit und an jedem Ort Wikipedia zu Rat ziehen zu können. Wer demnächst volljährig wird, hat nie eine Welt ohne Wikipedia gesehen.

Ok, aber wie ist das jetzt mit den Mond-Landungen? Da ist das mit dem „selbst Mitmachen“ doch eine ganz andere Nummer als einfach den Bearbeiten-Knopf eines Wikipedia-Artikels zu drücken, richtig?

Falsch! Es ist buchstäblich genauso einfach: Klicke auf diesen Link zum Meta-Wiki, und schon kannst du mitdiskutieren, wie Wikipedia auf den Mond kommt. Das ist kein verspäteter Aprilscherz, sondern ein Geburtstagsgeschenk an all diejenigen, die schon einmal Wikipedia verbessert haben. Zum Jubiläum „15 Jahre Wikipedia“ haben wir die Chance, tatsächlich einen Teil der Wikipedia einer privaten Mondmission mitzugeben. Und das kam so:

Der Weltraum… Fragen über Fragen!

Einer der letzten Teilnehmer im internationalen Wettbewerb Google Lunar XPRIZE ist ein Team aus Berlin, die „Part-Time Scientists“. Die Aufgabe: in privater Mission einen Rover sicher auf der Oberfläche des Mondes zu landen, auf der er 500 Meter fahren und Fotos zur Erde zurückschicken soll. Die Part-Time Scientists sind seit 2007 dabei und befinden sich jetzt in der finalen Phase ihrer Planungen. Nun konnten sie auch intensiver darüber nachdenken, was sie ihrem Rover neben wissenschaftlichen Experimenten eigentlich an Gepäck mitgeben können. Eine Sache kam ihnen sofort in den Sinn: Wikipedia!

Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (12 Bewertungen, Durchschnitt: 3,33 von 5)
Loading...

Writing a bachelor’s thesis at Wikimedia Deutschland e.V.

Wie es ist, bei Wikimedia Deutschland im Bereich Software-Entwicklung Bachelorandin zu sein, erzählt uns Charlie Kritschmar in diesem Gastbeitrag auf Englisch. Charlie berichtet davon, wie sie zu ihrem Thema im Bereich User-Interface-Design fand, der Arbeitsatmosphäre und wie aus all dem eine Arbeit zum Editieren auf Wikidata von der Wikipedia aus wurde. Die Arbeit wird in den nächsten Tagen auch auf Wikimedia Commons veröffentlicht werden. Wie bei vielen guten Geschichten gibt es am Ende von Charlies Bericht auch noch ein Happy End. Willkommen, Charlie!

Q920285 – how I found my place in the Wikimedia universe

It’s April 2015 and it’s about time for me to organise a topic for my bachelor’s thesis. I study Internationale Medieninformatik at the HTW Berlin. I was always fascinated by the intersection of humans and computers. Especially the psychological component of this subject and so I started specialising in this direction towards the end of my studies. Thus it was pretty clear to me that my thesis should fit within this scope. But the initial question remained and I still had no topic.

A fellow student and friend, Lucie (who coincidentally works at Wikimedia) pointed me to Lydia, Wikidata’s product manager. So far I have only been a consumer of the Wikimedia projects and had never contributed to any of them, let alone know what Wikidata was and what it does. It was about time to change that. It turns out that Lydia has loads of topics with many different focuses for students writing their thesis and we quickly decided on a topic that would benefit both of us.   

Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (5 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Sichtbar machen war gestern – gemeinsam Nutzen können ist die Zukunft

Am vergangenen Donnerstag, den 7.4.2016, fand im Plenarsaal des nordrhein-westfälischen Landtages in Düsseldorf eine Anhörung statt, bei der Stellungnahmen sowohl aus der Wikipedia-Community als auch durch Wikimedia Deutschland abgegeben wurden.

Foto: Christian Rickerts, „NRW-Landtag“, CC BY-SA 4.0

Mit ihren teils unterschiedlichen Schwerpunkten gingen sie gemeinsam auf einen Antrag ein, der im Kulturausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags eingebracht worden war und überschrieben ist mit „Den Reichtum unserer Museen in Nordrhein-Westfalen durch Digitalisierung besser sichtbar machen – praxistaugliches Urheberrecht zur Digitalisierung von Museumsbeständen einführen!“ Darin wird der Landtag aufgefordert, sich der Sichtweise anzuschließen, dass eine digitale Präsentation von Museumsbeständen integraler Teil der Aufgabe dieser Institutionen ist, für Wissenstransfer in die Öffentlichkeit zu sorgen. Zudem solle der Landtag feststellen, dass der bloße Wille zur Digitalisierung nicht ausreiche, sondern sie auch finanziert sein muss und nicht zuletzt rechtliche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen. Hierzu zählen laut Antragstext nicht nur übermäßig restriktive bzw. schlecht handhabbare Regelungen des Urheberrechts zu Fotorechten und verwaisten Werken, sondern auch umfassende Fotoverbote auf Basis des Hausrechts der verschiedenen Institutionen. Die Wikipedia wird ausdrücklich als einer der Wege genannt, über die Bürgerinnen und Bürger den Zugang zu Wissen finden können.

Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (7 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...