Archiv für die ‘Allgemein’ Kategorie



Wikimedia:Woche 44/2017

Neben einem Blick auf die Gewinner des 27. Wikipedia-Schreibwettbewerbs und die Berichterstattung anlässlich der Jurysitzung dieses Wettbewerbs sowie einem Rückblick auf den Wikimedia-Salon zur Digitalen Agenda, informiert die Wikimedia:Woche 44/2017 unter anderem über neue Mitarbeitende bei Wikimedia Deutschland und eine neue Studie zu Perspektiven von Open Educational Resources an Schulen.

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Herzlich willkommen, Holger Plickert!

Wir freuen uns sehr, dass wir mit Holger Plickert seit Anfang Oktober einen neuen Kollegen in unserem Team Bildung, Wissenschaft und Kultur haben. Er arbeitet schwerpunktmäßig an der Schnittstelle zwischen Ehrenamtlichen und Kultur- und Gedächtnisinstitutionen. Dafür bringt er nicht nur Erfahrungen aus der Museumsarbeit – zuletzt im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz – mit, sondern er ist sogar bereits mit unserem Projektformat GLAM on Tour vertraut, wie er selbst erzählt:

„Betreute ich die GLAM-on-Tour-Station in Caputh noch als Vertreter der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, habe ich nun die Freude, euch bei der Planung und Durchführung weiterer Veranstaltungen dieser Art als Mitarbeiter von Wikimedia Deutschland e. V. unterstützen zu dürfen. Euer Engagement und eure Tatkraft bei GLAM on Tour sind für mich immer wieder beeindruckend.“

Gleich am ersten Wochenende bei Wikimedia Deutschland machte er sich trotz Sturmtief Xavier auf den Weg ins Weserbergland, um gemeinsam mit etwa 20 Wikipedianerinnen und Wikipedianern im Museum Schloss Fürstenberg ein modernes Porzellanmuseum kennenzulernen. Und die nächsten GLAM-on-Tour-Stationen folgen schon gleich ab morgen. Am 10. und 11. November 2017 könnt Ihr Holger in der Universitätsbibliothek Heidelberg bei der Wikipedia-Schreibwerkstatt Bibliotheca Palatina kennenlernen. Vom 24. bis 26. November 2017 findet am Museum Europäischer Kulturen Berlin dann die nächste Veranstaltung dieser Art statt: “Wiki goes MEK!” widmet sich insbesondere dem Thema Alltagskultur.

Auch beim Barcamp WikiDACH vom 17. bis 19. November 2017 in Mannheim wird Holger dabei sein und freut sich darauf, viele von euch kennenzulernen.

Herzlich willkommen, Holger!

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Coding da Vinci – Die Preisverleihung kommt

Ein kleiner Ausschnitt des Hackdash auf dem sich die im entstehen begriffenen Projekte von Coding da Vinci vorstellen. Schauen Sie rein.

Es ist soweit. In wenigen Wochen enthüllen wir die Gewinner des diesjährigen Kultur-Hackathons Coding da Vinci. Der Programmierwettbewerb um die digitalisierten Kulturdaten des Landes läuft auf der Zielgeraden ein. Apps für das Smartphone, Twitterfeeds, Big-Data Visualisierung, interaktive Websites, Virtual Reality. Hochgesteckte Ambitionen der gut 100 Teilnehmer, die in ihrer Freizeit aus Fotos, 3D-Scans, Textdigitalisaten und Gemälden Neues erschaffen. Wir laden Sie ein, mit uns gemeinsam ca. zwanzig Digitalprojekte live zu erleben. Sie stehen im Wettstreit um die begehrten sechs Coding da Vinci Preise in den Kategorien:

  • The most technical
  • The most useful
  • The best design
  • The funniest hack
  • Out of competition
  • Everybody’s darling

Innovative Entwickler und Entwicklerinnen, Kulturinteressierte, Designer und Designerinnen haben dann 6 Wochen lang hart gearbeitet. Getragen allein von ihrem Wunsch aus den digitalisierten Kulturgut Berlins und Umgebung neue Produkte zu schaffen. Vielleicht reisen Sie in einem neuen Onlinespiel mit uns mit 80 historischen Fahrkarten um die Welt. Oder prüfen Sie, wieviel Spaß es macht, mit der App wOgus 1000 Käfer am Bildschirm nach Farbe zu sortieren. Der Algorithmus Deep Water verspricht, die Wasserzeichen der Papiersammlung der UB Leipzig in Ihr Lieblingsfotomotiv zu mendeln. Drei von 24 Ideen, die am 21. Oktober zum Kick-Off von Coding da Vinci an der HTW gepitcht wurden. Im Augenblick sind es nur ein paar Zeilen Code, kleine Skizzen und ein Menge Enthusiasmus. Der Hackdash gleicht einer Blackbox. Mit Spannung erwarten wir daher die Präsentation der fertigen Projekte. Welche Idee hat das Zeug ein Produkt zu werden? Wer hat im Sprint durchgehalten? Welches Projekt wird die Jury begeistern und welches das Publikum? Wer wird in einer der sechs Kategorien den Preis gewinnen? Fiebern Sie am 2. Dezember im Jüdischen Museum mit uns mit. 

Bitte vormerken:

  1. Dezember 2017, Samstag 12:00 bis 18:00 Uhr im Jüdischen Museum Berlin

Lindenstraße 9 – 14, 10969 Berlin

Der Eintritt ist frei. Bitte registrieren Sie sich hier. Die Plätze sind beschränkt.

 

Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB), der Open Knowledge Foundation Germany e.V. (OKF DE), der Servicestelle Digitalisierung Berlin (digiS) und Wikimedia Deutschland e.V. (WMDE) und ein offizieller Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 in Deutschland (SHARING HERITAGE).

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Transparenz in qualitativer Forschung: Kollaborativ online-Interpretieren

Das Fellow-Programm Freies Wissen ist eine Initiative von Wikimedia Deutschland, dem Stifterverband und der VolkswagenStiftung, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei zu unterstützen, ihre eigene Forschung und Lehre im Sinne von Open Science zu öffnen und damit für alle zugänglich und nachnutzbar zu machen. In diesem Gastbeitrag berichtet die Stipendiatin Isabel Steinhardt über ihr Projekt im Rahmen des Fellow-Programms.

Transparenz und das Interpretieren in Gruppen sind zentrale Gütekriterien bei hermeneutischen Verfahren. In meinem Projekt möchte ich ausprobieren, ob beides durch kollaboratives online-Interpretieren von Datenmaterial im Sinne von Open Method weiterentwickelt werden kann.


So der Tweet für das Programm „Freies Wissen“ des Stifterverbandes, Wikimedia und VolkswagenStiftung. „Freies Wissen“, das weckte in mir sofort zwei Assoziationen: Erstens Wissen zu befreien, aus dem Elfenbeinturm, aus den Büros der einzelnen Forscherin, des einzelnen Forschers. Und die zweite Assoziation war Wissen transparent zu machen. Transparenz ist in meinen Augen das wichtigste Gütekriterium qualitativer Sozialforschung und mir schon seit Längerem ein Anliegen (vgl. Steinhardt 2015). Meine Bewerbung war entsprechend der Motivation geschuldet Wissen zu befreien und transparent zu machen. Dies möchte ich mit meinem Projekt „kollaborativ online-Interpretieren“ anstoßen und weiter ausprobieren.

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Wikimedia:Woche 43/2017

Mit der Wikimedia:Woche 43/2017 und den folgenden Themen startet der November: Die Sieger der deutschen Ausgabe von Wiki Loves Monuments wurden durch die nationale Jury bekanntgegeben, die internationale Ausgabe der Umfrage Technische Wünsche startet am 6. November und aus Sicht von Wikimedia Deutschland besteht dringender Klärungsbedarf zum Begriff der „Datensouveränität“ bei den Sondierungsgesprächen zu einer möglichen Jamaika-Koalition. Zur Wikimedia:Woche 43/2017 geht es hier.

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Wikimedia:Woche 42/2017

 

Die Wikimedia:Woche 42/2017 erscheint mit folgenden Themen: Abgelehnte Beschwerden, Endorsement der Strategischen Ausrichtung der Wikimedia-Bewegung und ein Bericht zum Kultur-Hackathon Coding da Vinci. Zudem gibt es einen Rückblick auf eine Diskussionsrunde in der letzten Woche und Einladungen zu vielen Veranstaltungen in der nächsten Woche. Zur Wikimedia:Woche 42/2017 geht es hier.

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Die Alten wissen es nicht immer besser oder coding da Vinci

Am Donnerstag letzte Woche in Frankfurt  beeindruckte mich Börries von Notz, Direktor der Historischen Museen Hamburgs, auf der Konferenz “Zugang gestalten” mit einem Seneca-Zitat (frei übersetzt): Wer den Hafen nicht kennt, dem weht kein günstiger Wind. Einleuchtende Weisheit der Altvorderen, dachte ich da noch. Doch nur Tage später wurde ich in Berlin Schöneweide eines Besseren belehrt: Wer dem Wind vertrauen kann, der wird mit Neuem belohnt. Denn wir, die Veranstaltenden des Kultur-Hackathons “Coding da Vinci”, können nie wissen, wohin die Reise geht. Am Samstag legten wir mit unserem Kahn voll beladen mit 31 wunderbaren Datensets aus 19 Kultureinrichtungen von den sicheren Ufern der Planung ab und ließen uns ein auf das Abenteuer der Kreativität. Doch was sind Abenteuer, wenn sie keine Geschichten erzählten?

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Wikimedia:Woche 41/2017

Die 41. Ausgabe diesen Jahres der Wikimedia:Woche erscheint mit folgenden Themen: Die Anerkennung neuer User Groups, Neuigkeiten aus dem Kuratorium der Wikimedia Foundation und dem Rückblick auf die vergangene GLAM on Tour-Station. Im November stehen in Berlin zwei Veranstaltungen zu digital-politischen Themen auf dem Plan, die PDF-Ansicht von Wikipedia-Artikeln ist verändert und die Deutsche Welle widmet dem Wikiversum 26 Minuten. Zur Wikimedia:Woche 41/2017 geht es hier.

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Wikimedia:Woche 40/2017

Die Wikimedia:Woche 40/2017 stellt neue Mitarbeitende bei Wikimedia Deutschland vor. Der Wikimedia-Salon zur Digitalen Agenda und das OER-Festival 2017 werfen ihre Schatten voraus. Der zweite Durchlauf des Fellow-Programms Freies Wissen ist gestartet, ein neues Format der Interwikilinks in der Seitenleiste steht vor der Umsetzung und das Team Technische Wünsche bittet um Feedback. Zur Wikimedia:Woche 40/2017 geht es hier.

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Xavier, Roadmaps und verrückte Objekte – Ein Bericht vom Auftaktwochenende des Fellow-Programms Freies Wissen

Nachdem Ende September die geförderten Projekte im zweiten Programmjahr des Fellow-Programms Freies Wissen bekanntgegeben wurden, kamen am vergangenen Wochenende alle Programmbeteiligten in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland in Berlin zusammen, um sich kennenzulernen und gemeinsam mit der Arbeit für kommenden acht Monate zu beginnen. Ein Rückblick auf ein spannendes und erfolgreiches Auftaktwochenende.

Die Fellows und Mentorinnen und Mentoren mit dem Programmteam von Wikimedia Deutschland, Bild: Ralf Rebmann, Auftaktveranstaltung Fellow-Programm Freies Wissen 2017 191, CC BY-SA 4.0

Zwischenzeitlich sah es so aus, als würde Sturmtief Xavier, welches Ende vergangener Woche über Deutschland hinwegfegte, dem Auftaktwochenende des Fellow-Programms Freies Wissen einen Strich durch die Rechnung machen – immerhin waren nahezu alle Fernverkehrsverbindungen von und nach Berlin vorübergehend außer Betrieb. Entsprechend kompliziert gestaltete sich für einige der Teilnehmenden die Anreise zum geplanten Auftaktwochenende in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland. Letztendlich fanden jedoch fast alle Fellows und Mentorinnen und Mentoren ihren Weg ans Tempelhofer Ufer und konnten gemeinsam mit der Arbeit im Rahmen des Fellow-Programms beginnen.

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