Geschrieben von Nicolas Rueck



Wikimedia:Woche 17/2017

In der Wikimedia:Woche 17/2017 geht es unter anderem um die folgenden Themen: Einem weiteren Wikimedia-Chapter wurde sein Status aberkannt und auf dem südamerikanischen Kontinent eine neue User Group anerkannt. Wikimedia Schweden und die UNESCO organisieren gemeinsam einen Schreibwettbewerb und Jimmy Wales gründete ein neues Projekt um „Fake News“ zu bekämpfen.

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Wikimedia:Woche 16/2017

In der Wikimedia:Woche 16/2017 sind der internationale GLAM-Bericht für den Monat März und das neue „Wikimedia Public Policy Digest“ zu finden. Außerdem geht es um eine Petition für besseres Urheberrecht im Bildungsbereich und die Unterstützung der „Initiative for Open Citations“. Benutzer:Gnom berichtete über die Wikimedia Conference, und das Präsidium von Wikimedia Deutschland veröffentlichte das Protokoll seiner 5. Telefonkonferenz.

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Wikimedia:Woche 15/2017

In der Wikimedia:Woche 15/2017 geht es unter anderem um einen Vorstandswechsel bei Wikimedia CH, den Start der Frühjahrskampagne zur Gewinnung von Neuautorinnen und Autoren in der Wikipedia und die Kritik der Allianz für Meinungsfreiheit am Netzwerkdurchsetzungsgesetz der Bundesregierung, an der sich auch Wikimedia Deutschland beteiligte. Außerdem gibt es ein Update über den Verlauf der Nachhaltigkeitsinitiative zum Betrieb der Wikipedia-Server mit Ökostrom.

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Wikimedia:Woche 14/2017

Diese Wikimedia:Woche stellt neue Mitarbeitende von Wikimedia Deutschland vor. Außerdem gibt es einen Überblick über spannende Veranstaltungen rund um die Community und im Bereich Bildung, Wissenschaft und Kultur.

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Wikimedia:Woche 12/2017

In dieser Ausgabe der Wikimedia:Woche geht es unter anderem um die Vorstellung des Lizenzhinweisgenerators bei der Foundation, das Fellow-Programm, welches seinen Abschluss gefunden hat und um spannende neue Umsetzungen aus der Technischen Wunschliste.

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Wikimedia:Woche 11/2017

Am Erscheinungstag der Wikimedia:Woche 11/2017 feiert die deutschsprachige Wikipedia ihren 16. Geburtstag. Außerdem geht es in dieser Ausgabe unter anderem um den Stategie-Prozess für das Wikimedia-Movement und um eine Stellungnahme von Wikimedia Deutschland zu einem Gesetzesentwurf zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft.

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Wikimedia:Woche 10/2017

In der Wikimedia:Woche 10/2017 ist zu erfahren, welche fünf neuen Wikimedia User Groups anerkannt worden sind und was es mit dem Community-Projekt WikiWedding auf sich hat. Außerdem gibt es neue Aktivitäten um die geplante Urheberrechtsreform und eine Stipendiatin stellt ihr Projekt vor, dem sie im Rahmen des Fellow-Programms Freies Wissen nachgeht. Anläßlich des Frauentags haben wir zudem Berichte zum Thema rund um Wikipedia gesammelt.

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Etwas fürs Auge (und fürs Ohr und für den Magen) im Wedding

Ein Beitrag von Maria Heuschkel basierend auf einem Gespräch mit dem Wikipedia-Autoren Benutzer:BotBln zum Projekt WikiWedding in Berlin und einer Wanderausstellung zum Thema Wedding.

„WikiWedding heißt eben nicht nur der Ortsteil Wedding, sondern der alte Umfang: einschließlich Gesundbrunnen.“

Es geht also um den ehemaligen Verwaltungsbezirk Wedding – das heißt, es geht nicht um den heutigen Ortsteil Berlin-Wedding, sondern um das Gebiet der heutigen Ortsteile Wedding und Gesundbrunnen. Als eine der prägnantesten Erinnerungen des Abends habe ich als Gast bei der am 25. Januar 2017 stattgefundenen Vernissage des WikiWedding diese Information mit nach Hause genommen.

Die Freiwilligen um den WikiWeddding haben dabei in den Räumen des Nachbarschaftsladen der Initiative Buttmannstraße, in welchem der WikiWedding ein Zuhause gefunden hat, eine Einführung in den Wedding geboten, welche über allgemeine Informationsvorträge und Broschüren hinausgeht.

Highlights des Weddings (im alten Umfang) kennenlernen

„Das war ein kultureller Rundumschlag.“ stellt Benutzer: BotBln fest, mit welchem wir uns zusammengesetzt haben, um seine Perspektive auf den WikiWedding und die Vernissage zu erhalten. Bei den Ausstellungsstücken handelt es sich um 25 Bilder auf Hartschaumplatten mit unterschiedlichen Motiven aus dem Wedding. Die Anwesenden konnten dabei an einem kleinen Ratespiel teilnehmen, welche Motive denn nun genau gezeigt wurden und somit die Highlights des Weddings (im alten Umfang) kennenlernen. Die Motive wurden von einer Jury aus einem Fundus von 200 Bildern, die auf Commons liegen und in irgendeiner Verbindung zum Wedding stehen, ausgewählt. Dabei handelt es sich um „Altes und Neues, Renoviertes und Zerstörtes, Technisches und Naturnahes, Innen und Außen, von Oben betrachtet und im Untergrund, Künstlerisches und Alltägliches“, und es ging keineswegs darum, „dass die Fotos mit der höchsten Qualität das Rennen machen. Ziel kann sein zu zeigen, wie vielfältig und bunt dieser Teil Berlins ist“ wie uns BotBln mitteilt.

Darüber hinaus wurden die Gäste „mit zwei Vorträgen“ unterhalten, „die verschiedener nicht hätten sein können. Zum einem mit der puren Darstellung der Geschichte des Bezirkes und zum anderen einfach mal darzustellen, was mit einem Artikel (in diesem Falle zum Wedding) in seiner Zeit passiert. Vom ersten Einstellen, zu einem immer größer werdenden Artikel – bis hin zur völligen Zerstörung und Sekunden danach zur Wiederherstellung.“

Neben der Bebilderung des Weddings, welche sich die Freiwilligen seit 2016 verschrieben haben, wurden die gut 50 Gäste mit einem bunten Rahmenprogramm aus innovativen musikalischen Klängen und hausgemachter Berliner Verpflegung inklusive Wurst mit Schrippe unterhalten. BotBln hat auch erst nach der Vernissage erfahren, dass die kostenfreie Verpflegung der Gäste auf Vernissagen nicht mehr üblich sei, aber mit den „verschiedenen finanziellen Spendern des Abends haben wir es geschafft, dass es für die Gäste frei war.“

Neue Freiwillige sind herzlich willkommen

WikiWedding, ein Projekt, welches seit Anfang 2016 von Wikimedia Deutschland gefördert wird, beschäftigt sich vor allem um die Beackerung des Themenbereichs Wedding in der Wikipedia und will interessierten Weddingern und Nicht-Weddingern die Wikipedia und/oder diesen Teil Berlins näher bringen. Konkret geht es auch darum, „Leute zu treffen, die konkret an bestimmten Artikeln arbeiten. Im günstigsten Fall für uns (eben weil das unser Ansinnen ist) über den Wedding Artikel zu machen – das ist aber kein Muss.“ Dies wird ebenfalls durch regelmäßige Sprechstunden in der Schillerbibliothek in der Müllerstraße oder der Lorberg/Schultze-Berndt-Bibliothek in der Seestraße sowie durch Offene Sonntage im Nachbarschaftsladen der Initiative Buttmannstraße 16 erreicht: „Dann haben wir die Chance konkret bei Fragen von Außenstehenden oder Neu-Wikipedianern zu helfen: wenn es ein Problem gibt in Artikeln oder wenn jemand die Arbeit zurückgesetzt hat; wenn sie irgendwelchen Ärger kriegen oder Frust.“

Der Nachbarschaftsladen der Initiative Buttmannstraße war Veranstaltungsort der Vernissage im Januar und somit Anfangspunkt der geplanten Wanderausstellung. Auch Vertreterinnen der GESOBAU und von Gangway e. V., als Sponsoren des Ladens, waren dabei und haben ihrer Begeisterung für das Projekt in Grußworten zum Ausdruck gebracht. Dabei ist der Nachbarschaftsladen laut BotBln nicht seit Anfang an das Zuhause des Projekts gewesen, doch jetzt „ist das doch ein guter Platz um Leute einzuladen. Wir haben eine Heimat, wo man in Ruhe vor sich hinarbeiten kann. Wir fühlen uns komplett alle wohl und ich arbeite hier einfach an meinen Pflanzenartikeln weiter.“

Die Ausstellung soll auf Reise gehen

Ich habe im Rahmen des Ratespieles des Vernissage ganze zwei Motive zuordnen können und habe somit als frischgebackene Neu-Weddingerin (im heutigen Ortsteil Gesundbrunnen und im ehemaligen Verwaltungsbezirk Wedding) eher versagt. Die Ausstellung verweilt noch im Nachbarschaftsladen, bis sie an den nächsten Ausstellungsort geschickt wird. „Es soll erst einmal eine Wanderausstellung sein, die zunächst im Laden gezeigt wird und dann auf Reise geht: zum Beispiel in Bibliotheken oder in die Geschäftsstelle. Vielleicht auch in eine andere Stadt, wenn es jemand haben will.“

Auch wenn die Organisation der Veranstaltung, sowie die Koordinierung der verschiedenen Aufgaben (auch noch über den Jahreswechsel, über welchem sich die meisten im „Winterschlaf“ befanden) viel Stress für die Ehrenamtlichen bedeutete – „am Ende lief alles gut. Auch in allen verschiedenen Rollen, die ich an dem Abend hatte: die Betreiber zufrieden zu stellen, für Wikipedia und für den Nachbarschaftsladen.“

Ausgewählte Ausstellungsstücke

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Wikimedia:Woche 9/2017

In der Wikimedia Woche 9/2017 sind unter anderem eine Projektvorstellung aus dem Fellow-Programm und das Protokoll der 1. Klausur des 5. Präsidiums von Wikimedia Deutschland zu finden. Außerdem erschien die erste Ausgabe des Wikimedia Education Newsletters im Jahr 2017 und es gibt viele Neuigkeiten aus dem Bereich Technik.

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„Wikipedia spielt..“ im Lokal K

Ein lokaler Raum, zwei Tage und unendlich viele Spiele. Ein Beitrag von Achim Raschka und Chiara Weiß.

Nach einem etwas umständlichen Weg vom Hotel ins Lokal K, der beinahe mit Orientierungslosigkeit im beschaulichen Köln geendet hätte, konnten wir die Hackländerstraße doch rechtzeitig erreichen.

Organisator Achim und zwei weitere Teilnehmende hatten bereits um Punkt 11 Uhr die erste Spielerunde begonnen und bildeten das Empfangskomitee; nach und nach trudelten weitere Menschen ein und am Nachmittag war der Raum mit etwa 20 Leuten gut gefüllt.

Man fühlt sich direkt wohl im Lokal K. Die Sitzecke lädt zum Entspannen ein, es gibt eine Menge Bücher – mit einer besonders großen Auswahl an Käsefachliteratur –, und in der Küche bekommt man Kaffee, der, falls Achim ihn kocht, einen „drei Tage lang wach hält“ (so Micha, der Admin der Facebook-Gruppe „Brettspiele(n) in Köln“ und Mitorganisator der Kölner Spieletreffen).

Und schon befanden wir uns mitten zwischen neuen Leuten, Spielen, Regeln, Verständnisfragen, ratlosen und erklärenden Gesichtern, Gewinnen und Verlieren. Über beide Tage verteilt herrschte ein reges Kommen und Gehen, alle Neuankömmlinge wurden mit einem fröhlichen Hallo aus der Runde begrüßt und gesellten sich einfach dazu.

Mal spielten alle als große Gruppe, mal zu zweit; manche Spiele wurden gleich wieder weggelegt, andere hatten nach 20 Jahren im Regal ihr Comeback. Klassiker wie das Kneipenwürfelspiel Bluff oder das Hochhausspiel Manhattan kamen ebenso auf den Tisch wie Neuheiten der letzten Jahre.

Am zweiten Tag wurde parallel zum kooperativen Robinson Crusoe, dem Räuberspiel Colt Express und dem Spiel Bezzerwizzer (ein Spiel, dessen Titel Wikipedianern einfach zusagen muss) dann sogar der Prototyp eines in der Entwicklung befindlichen Spiels aufgebaut: Der Dungeon-Crawler Operation C von Meg Griffin entführt die Spieler in ein Biowaffentestzentrum, wo sie und ihre Figuren von genmanipulierten Spinnen und Dinosauriern attackiert werden.

Seit kurzem trifft sich jeden Dienstag sowie jeweils an einem Wochenende im Monat eine Gruppe Spielebegeisterter im Lokal K. Aber es geht nicht nur darum, gemeinsam Spiele auszuprobieren.

Das Projekt Portal:Spiele/Wikipedia spielt … verfolgt das Ziel, eine Verbindung zwischen der Online-Community von Facebook und Wikipedia und dem realem Zusammentreffen dieser zwei bislang noch wenig zusammengewachsenen Welten zu schaffen und mittelfristig aus dem Kreis der Spielenden potenziell interessierte Neu-Autor*innen zu gewinnen.

Geplant ist erstmal ein Heranführen von bislang nicht oder nur wenig mit Wikipedia konfrontierten Spieler*innen an die Wikipedia-Welt und vice versa. In der Wikipedia sollen Neuanlagen und Erweiterungen entstehen, Artikel sollen aktualisiert und die Bebilderung (soweit dies möglich ist) verbessert werden. Auch die Verlinkung zu Wikidata und externen Seiten ist Teil des Programms.

Neu angelegt wurden im Zuge des Projekts bisher bereits 27 Artikel zu Spielen, 11 zu Spieleautor*innen und ein Artikel zu einem Spielkartenverlag, weitere Artikel und Artikelerweiterungen sind in Planung. Auf Wikidata wurde zudem das Wikiproject Board Games gestartet, um die Datenbankeinträge zu pflegen und zu harmonisieren.
Neben den Treffen in Köln findet „Wikipedia spielt …“ auch in den lokalen Räumen in Hamburg und München statt, in Berlin ist es in Planung und wird wohl in den nächsten Wochen Fahrt aufnehmen.

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