Geschrieben von Christopher Schwarzkopf



HIVE Berlin – Vernetzt lernen im digitalen Zeitalter

HIVE Berlin Logo, CC-BY 4.0 via Wikimedia Commons

Das digitale Zeitalter verändert die Art des Lernens: Immer stärker findet die Aneignung und Weitergabe von Wissen und Kompetenzen auch außerhalb klassischer Bildungseinrichtungen statt, vor allem im Internet. Mit dem HIVE Berlin Lernnetzwerk sollen 2014 verschiedene formelle und informelle Lernumgebungen in Berlin stärker miteinander vernetzt, Pilotprojekte angestoßen und so Freie Inhalte für die Wikimedia Projekte geschaffen werden. 

Während Lernen früher noch nahezu ausschließlich in klassischen Bildungseinrichtungen wie Schule oder Universität stattfand, ergänzen wir heute unser dort erworbenes Grundwissen individuell je nach unseren Interessen in vielen verschiedenen anderen (virtuellen und physischen) Lernumgebungen. Indem wir beispielsweise in unserer Freizeit ins Museum gehen, uns in Wikipedia den Artikel über den Goldhamster durchlesen oder uns auf einer Videoplattform eine Anleitung zur Reparatur eines kaputten Fahrradschlauches anschauen, eignen wir uns zusätzliches Wissen an. Gleichzeitig geben wir unsere erworbenen Kenntnisse an andere weiter, etwa indem wir online Fragen zu den verschiedensten Themen in (Fach-)Foren beantworten oder selber einen Wikipedia-Artikel schreiben oder zumindest ergänzen. Damit sind wir nicht mehr länger ausschließlich Konsumierende von Lehrinhalten, sondern produzieren diese auch und werden damit zu Lehrenden.

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Brainstorming über Vielfalt in der Wikipedia – Gedanken zum Thema Edit-a-thons

Dies ist ein Gastbeitrag von John Andersson, Projektmanager bei Wikimedia Sverige (Schweden), der an der Wikimedia Diversity Conference 2013 in Berlin teilgenommen und dort über thematische Edit-a-thons referierte. Dieser Beitrag ist aus dem Englischen übersetzt und wurde auch im Blog der Wikimedia Foundation veröffentlicht (dort auf englisch, schwedisch und deutsch).

 

Vor kurzem hatte ich die Möglichkeit, im Rahmen einer Kooperation von  Wikimedia Sverige und Europeana, mit der wir neue Kooperationen eingehen und unsere Erfahrungen mit GLAMs und zwischen den Chaptern austauschen, an der Wikimedia Diversity Conference in Berlin teilzunehmen.

Menschen aus aller Welt kamen in Berlin zusammen, um gemeinsam zu überlegen, wie man die Vielfalt in unseren Projekten steigern kann, Bild von Christopher Schwarzkopf, CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Bei dieser hervorragend organisierten Veranstaltung (Chapeau WMDE,  WMF,  WMUK und WMNL für die harte Arbeit!) hielt ich eine kurze Präsentation mit anschließendem Workshop zum Thema thematische Edit-a-thons und wie wir, die Wikimedia-Bewegung, diese nutzen können, um die Partizipation bislang unterrepräsentierter Gruppen in der Wikipedia zu fördern. Wir haben in Schweden bereits drei solcher Events durchgeführt, bei denen wir uns darauf konzentriert haben, gezielt Frauen dazu zu motivieren, mitzumachen. Dabei wurden Artikel über Themen wie Frauengeschichte, Wissenschaftlerinnen oder Mode verfasst. Solche thematischen Edit-a-thons unterscheiden sich von „normalen“ Edit-a-thons, die keinen spezifischen thematischen Schwerpunkt haben, dahingehend, dass man innerhalb kurzer Zeit viel qualitativ hochwertigen Inhalt in eher „schwachen“ Themenfeldern in der Wikipedia generieren kann. Weiterlesen »

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Rückblick “Diversity Conference 2013”: Vielfalt, ick hör Dir trapsen

Am 9. und 10. November lud Wikimedia Deutschland gemeinsam mit der Wikimedia Foundation, Wikimedia Nederland und WMUK zur Wikimedia Diversity Conference ein, der ersten Konferenz, die sich explizit mit dem Schwerpunkt “Vielfalt in den Wikimedia-Projekten” beschäftigte. In allen Chaptern der weltweiten Bewegung spielt das Thema in ganz unterschiedlichen Projekten eine große Rolle. Mehr als 80 Teilnehmende aus aller Welt (u.a. aus Südafrika, Usbekistan, Indien, China, Argentinien, den USA und dem näheren europäischen Umland) kamen auf dem GLS-Campus in Berlin zusammen, um gemeinsam zwei Tage lang über das Thema Diversität zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam konkrete Schritte zu überlegen, um die Vielfalt in den Wikimedia-Projekten weiter zu fördern.

Insgesamt fanden 26 Vorträge und Workshops statt, das Spektrum reichte dabei von Best-Practice-Beispielen über technische Entwicklungen zur Förderung von Diversität in anderen Open-Source-Projekten, Ideen für zukünftige Projekte und der gemeinsamen Entwicklung eines Entwurfes für eine klare Positionierung zum Thema Diversität. Ergänzt wurde diese Arbeit durch viele informelle Gespräche der Teilnehmenden, die die Zeit nutzten, um sich zu vernetzen, bereits bestehende Initiativen weiterzuentwickeln oder neue Initiativen zu planen.

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