Geschrieben von Arne Klempert



Verstärkung für die Geschäftsstelle

Die Tage als Einzelkämpfer sind vorbei :) Knapp eineinhalb Jahre nach Eröffnung der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland steht nun die schon lang ersehnte personelle Erweiterung an. Ab sofort unterstützt mich Claudia Rauch halbtags bei allen anfallenden Aufgaben, insbesondere in organisatorischen und administrativen Angelegenheiten. Wie der eine oder die andere von Euch vielleicht in den letzten Monaten an ungewohnt langen Reaktionszeiten feststellen musste, war diese personelle Entlastung dringend erforderlich. Ich bin sehr optimistisch, dass wir mit Claudias Hilfe schnell wieder ein akzeptables Niveau erreichen.

Claudia hat zuletzt mehr als sechs Jahre als Produkt- und Konferenz-Managerin bei einem großen Konferenzveranstalter gearbeitet. Vorher war sie unter anderem für die Vereinigung deutscher Kinder- und Jugendtheater als Assistentin des Geschäftsführers tätig. Privat interessiert sie sich schon seit einigen Jahren für Netzthemen und ist natürlich auch fleißige Wikipedia-Nutzerin. Herzlich Willkommen!

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Spiegel öffnet Archiv und bastelt Knowledge-Mashup

Der Spiegel hat heute angekündigt, sein bislang kostenpflichtiges Archiv zu öffnen und alle seit 1947 erschienenen Artikel kostenlos im Netz verfügbar zu machen. Alleine dies ist schon eine großartige Nachricht. Denn so können Spiegel-Beiträge wieder uneingeschränkt als weiterführende Links in Wikipedia-Artikeln angegeben werden. Viele dieser hilfreichen Verweise wurden entfernt, nachdem der Abruf der Inhalte kostenpflichtig geworden waren.

Aber der Spiegel geht noch weiter: Er kombiniert seine eigenen Inhalte mit denen Dritter, nämlich mit den Inhalten der Bertelsmann-Lexika und der deutschsprachigen Wikipedia. Ganz besonders freut mich daran, dass hier klassische Lexika und Wikipedia nicht als Gegensatz, sondern als Ergänzung verstanden werden. Denn auch wenn die Wikipedia immmer wieder gerne mit klassischen Enzyklopädien verglichen wird, so ist sie doch nicht nur der Versuch einer Kopie herkömmlicher Nachschlagewerke, sondern ihrem Wesen nach anders.

Künftig werden Internetnutzer nicht mehr mehrere Portale absuchen müssen, um sich die Vorteile dieser beiden Welten nutzbar zu machen. Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass die Kombination aus Spiegel, Bertelsmann-Lexika und Wikipedia (Freunde des Neudeutschen würden das vermutlich Knowledge-Mashup nennen) für viele wissensdurstige Menschen schnell zu einem bevorzugten Startpunkt ihrer Online-Recherchen werden wird.

Disclaimer: Ich kenne das Vorhaben schon etwas länger, da Wikimedia Deutschland e.V. bei diesem Projekt als Partner involviert ist.

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