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Veranstaltung Wikipedia für Berlin – Berlin für Wikipedia?

Photo: Andreas Praefcke (CC-BY-3.0)

Am morgigen Freitag, den 02. September 2011, wollen wir ab 19 Uhr im Berliner Radialsystem darüber sprechen, wie das Wissen Berlins gesammelt und unter Freier Lizenz der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden kann. Wir erläutern wie Wikipedia funktioniert und welche Rolle das freie Medienarchiv Wikimedia Commons dabei spielt. Wie kann Berlin von Wikipedia profitieren – einem Gemeinschaftsprojekt von Freiwilligen aus aller Welt, die das Wissen der Welt sammeln und frei zur Verfügung stellen? Und wie kommt das Wissen Berlins zu Wikipedia?

Wir sprechen unter anderem über Wiki Loves Monuments und Wikipedia muss Weltkulturerbe werden! Am Gespräch nehmen u.a. teil:
– Hauke Gierow/Stefan Wehrmeyer (Open Knowledge Foundation Deutschland)
– Kilian Kluge (Wiki Loves Monuments)
– Pavel Richter (Wikimedia Deutschland)
– Michelle Thorne (Mozilla Foundation)
– John Weitzmann (Legal Project Lead von Creative Commons Deutschland)
– Dr. Christine Wolf (Landesdenkmalamt Berlin)

Hier noch die Adresse. Kommt zahlreich!

Berlin Agora im
RADIALSYSTEM V
Holzmarktstr. 33
10243 Berlin
Alle weiteren Informationen findet Ihr auf der Seite von Berlin Agora und bei Facebook.

Weitere Veranstaltungen in anderen Städten sollen nach der WikiConvention stattfinden: zum Beispiel in Köln/Bonn, Hamburg und in Süddeutschland. Möchte jemand eine Veranstaltung in einer bestimmten Stadt mit unterstützen? Oder gibt es Orts- bzw. Gästewünsche? Dann bitte einfach kurz Bescheid sagen bitte!

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Wikipedia muss Weltkulturerbe werden! Warum muss Wikipedia Weltkulturerbe werden?

(Click here for English version.) Im Januar 2011 ist Wikipedia 10 Jahre alt geworden. Wir haben uns und vielen anderen die Frage gestellt, was wir im Jubiläumsjahr von Wikipedia machen können, das gleichermaßen die Arbeit der Community würdigt und dabei hilft, zu zeigen, warum Wikipedia viel mehr ist als eine Seite im Netz, auf der es kostenfrei viele gute Infos gibt. Die Diskussion über den Wert von Freiem Wissen und des unermüdlichen Einsatzes vieler 100.000er Freiwilliger, die weltweit gemeinsam an der größten Wissenssammlung der Menschen arbeiten und diese unter Freien Lizenzen der Menschheit zur Verfügung stellen, ist unser Hauptanliegen.

Wir waren dabei auf der Suche nach einer Idee, die sowohl Großes will, bei der Erreichung der Kompass 2020-Ziele und der Ziele aus dem Wikimedia Strategie-Prozess hilft und gleichzeitig viel Aufmerksamkeit schafft. Eine Idee, die das Netz nutzt, um sie weltweit gemeinsam umzusetzen.

Wir haben eine Idee entwickelt, die den globalen Ansatz von Wikipedia aufgreift, die Mitwirkung aller Wikimedia-Chapter ermöglicht und die möglichst öffentlichkeitswirksam sein soll – wir wollen, dass Wikipedia den Status als erstes digitales und weltweites Weltkulturerbe erhält.

Wir haben die Idee auf dem Open Space des Vereins im März vorgestellt und anschließend im WMDE-Chat diskutiert. Wikipedianer, die die Idee spannend fanden, haben eine Projektseite in der Wikipedia angelegt. Und auf der Wikimedia Chapters Conference in Berlin präsentierten wir sie den dort anwesenden Chapter-Vertretern. „That’s a fucking great idea!“ war die erste Reaktion! Im Abspann des Tagesschauberichts über die Konferenz wurde das Projekt als ein Beispiel unserer Arbeit kurz erwähnt. Im April schließlich haben wir die Initiative dann auf der re:publica zum ersten Mal der breiten Öffentlichkeit vorgestellt und die ersten Journalisten berichteten ausführlicher über die Idee – kritisch, aber durchaus positiv. Parallel dazu fand auch auf der Projektseite in Wikipedia eine ausführliche Diskussion statt.

Wikimedia Deutschland versteht sich dabei als Supporter der Idee und möchte die Menschen aus der internationalen Wikipedia-Community und Förderer des Freien Wissens mit der Initiative und bei ihrer Umsetzung unterstützen. Mit einer Plattform für eine weltweite Petition, einem Aktionslogo, Veranstaltungen, Diskussionen online und offline und einer breiten Öffentlichkeitsarbeit. Bei diesen Aktionsformen werden wir ehrenamtlich von Leo Burnett unterstützt, die ebenfalls weltweit tätig sind und auch lokale Wikimedia Chapter unterstützen können.

Wir wissen, dass die Community von der Idee des Freien Wissens und der Wikipedia nicht mehr überzeugt werden muss. Aber wir möchten auch mit der Community gemeinsam an der Zukunft von Wikipedia arbeiten und über zukünftige Chancen und Gefahren für Wikipedia diskutieren. Genauso wichtig ist es uns, die vielen Menschen zu erreichen, die Wikipedia kennen, nutzen, aber noch nicht genau sehen, was sie beitragen können oder wie die größte Wissenssammlung der Menschheit von Freiwilligen aus aller Welt entsteht.

Wer einen Tag lang die bei Wikipedia eingehenden Mails liest oder die Anrufe mitbekommt, die bei uns im Büro auflaufen, wird wissen, was ich meine.

Natürlich gibt es auch Skepsis: Warum wir den Welterbe-Status wollen? Warum wir nach nur 10 Jahren die Wikipedia schützen lassen wollen – sie sei doch noch lange nicht fertig und gar nicht bedroht. Ob nicht das Internet als Ganzes Weltkulturerbe werden müsse? Und warum wir die Community nicht von Anfang an viel stärker einbezogen haben.

Der Status als UNESCO Weltkulturerbe kann uns helfen, weil die Welterbekonvention “das international bedeutendste Instrument [ist], das jemals von der Völkergemeinschaft zum Schutz ihres kulturellen und natürlichen Erbes beschlossen wurde” (unesco.de). 187 Staaten haben das Übereinkommen inzwischen unterzeichnet.

Mit der Unterzeichnung der Welterbe-Konvention verpflichten sich Staaten, das Welterbe zu bewahren, zu schützen, Strategien zu seinem Schutz zu entwickeln und Menschen zu bilden und zu unterstützen, die das Welterbe schützen wollen.

Als es 1972 ausgehandelt wurde, war an von Menschenhand geschaffene digitale Stätten noch nicht wirklich zu denken, als die Formulierung „works of man or the combined works of nature and man” zur Definition von Welterbestätten, die wie Denkmäler und Gebäude als schützenswert bestimmt wurden, entstand. Wikipedia und das dahinter stehende Prinzip ist das Beispiel, wie das Internet Menschen dabei unterstützt, erstmals massenhaft weltweit gemeinsam zusammenzuarbeiten, um das Wissen der Menschheit der ganzen Menschheit zur Verfügung zu stellen und damit ein schützenswertes „Werk von Menschenhand“ zu schaffen.

Es geht nicht darum, die Software, einzelne Artikel oder einen Stand der Artikelsammlung unter den Schutz des Welterbe-Status zu stellen. Es geht um das Prinzip des gemeinsamen Sammelns und Verbreitens Freien Wissens, unter Freien Lizenzen, die jedem die Nutzung erlaubt und ermöglicht.

Damit erfüllt Wikipedia auch noch die inzwischen zusätzlich geschaffenen Kategorien als Weltdokumentenerbe und als immaterielles Welterbe.

Der formale Bewerbungsprozess kann erst begonnen werden, wenn wir einen Staat gefunden haben, der Wikipedia auf seine offizielle Nominierungsliste aufnimmt – und auch nur einmal im Jahr im Februar. Deswegen wollen wir mit einer Petition und einer breiten Diskussion starten, die den formalen Weg unterstützen können.

Neben den formalen Einwänden wird vorgebracht, Wikipedia und insbesondere die deutschsprachige Wikipedia seien doch gar nicht bedroht. Diesen Eindruck kann man haben, wenn man mit einem modernen Computer an einem kostengünstigen Breitband-Internetzugang fast ungehindert auf das ganze Netz zugreifen kann. In dieser privilegierten Situation befinden sich aber bei Weitem nicht alle Menschen.

Freies Wissen und der Zugang zu Freiem Wissen wird auf vielen Ebenen bedroht. Seien es Bestrebungen, die Netzneutralität aufzuheben, Menschen den Zugang zu unzensierten Informationen zu verwehren oder Ansätze, die Freie Nutzung von Inhalten durch Urheberrechtsverschärfungen zu be- oder gar verhindern. Kulturelle, politische und soziale Zugangsschranken, mangelhafte oder nicht vorhandene Lese- und Schreibfähigkeit sind Barrieren, deren Nicht-Abbau den Zugang zu Freiem Wissen überall auf der Welt bedroht.

Dafür muss man nicht in die Ferne schweifen — selbst bei der Europäischen Union diskutieren Arbeitsgruppen freimütig Ideen eines „virtuellen Schengenraums“, bei dem Provider verpflichtet werden sollen, an Knotenpunkten missliebige Inhalte auszusperren. Die Entwicklung eines sogenannten Leistungsschutzrechtes steht im Koalitionsvertrag der in Deutschland regierenden Parteien, das Recht auf einen Internetzugang haben Sozialleistungsbezieher auch 2011 nicht. Die Möglichkeit, (mehr oder weniger) anonym das Netz zu nutzen, wird immer wieder in Frage gestellt.

Es gibt kostenlose Tools von großen Internetunternehmen, die Menschen das gemeinsame Erstellen von Karten ermöglicht – im Gegensatz zu OpenStreetMap ohne die dabei entstehenden Daten unter Freie Lizenzen zu stellen. Was, wenn morgen eine kommerzielle Plattform startet, mit einem viel einfacheren Userinterface, auf der User Wissen sammeln, dass dann nicht allen gehört?

Kann der Welterbe-Status den Zugang zu Freiem Wissen und Wikipedia schützen? Oder werden autoritäre Regimes auch weiterhin nur die Website sehen, zu der sie den Zugang nach Belieben stören können?

Das alles wollen wir diskutieren, dabei zeigen, warum und wie Wikipedia die Potentiale des Netzes für Freies Wissen nutzt und wer die Menschen sind, die das möglich machen – gemeinsam mit der weltweiten Wikimedia-Community und den Förderern Freien Wissens. Und mit dieser Aufklärung über die Bedeutung Freien Wissens wollen wir neue Mitstreiter zum Mitmachen motivieren.

Deswegen: Lasst uns zeigen, warum Wikipedia Weltkulturerbe ist und warum Weltkulturerbe einen guten Platz in der Wikipedia hat. Lasst uns gemeinsam Wikipedia zum Weltkulturerbe machen!

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Projekte & Aktivitäten von Wikimedia Deutschland im April 2011

Hackathon 2011

Daniel, Nicole und Cornelius haben sich im April den weiteren Vorbereitungen für den Hackathon angenommen, der vom 13.-15. Mai in Berlin stattfindet. Die Anmeldung ist nun geschlossen, der Zeitplan in erster Version online, die Liste der Themen wird immer länger, Reisen und Unterkünfte für alle Teilnehmer sind gebucht. Angemeldet sind nun 100 Hacker, darunter Vertreter des europäischen Wettbewerbes Wiki loves Monuments und das Language Committee sowie Angestellte der Wikimedia Foundation. Der Hackathon fällt außerdem in den Zeitraum der Berlin Web Week, in der die „digitale Wirtschaft die strategischen, ökonomischen, technischen und gestalterischen Möglichkeiten der Online-Medien präsentiert“. Am Sonntagabend wird es eine gemütliche Hackerlounge in der c-base geben, zu der Interessierte und Hackerfreunde herzlich eingeladen sind. Aktuell suchen wir noch ein paar Helfer, die uns bei der Veranstaltung mit Dokumentation, Sightseeing und einfach als Unterstützung vor Ort zur Hand gehen möchten.
Bei allen Fragen und Wünschen könnt ihr euch gerne an Nicole und Daniel wenden, am besten per hackathon@wikimedia.de.

Wiki loves Monuments

Im europaweiten Fotowettbewerb „Wiki loves Monuments“ konzentriert sich gerade alles auf das Treffen in Berlin im Rahmen des Hackathons. Wer aus der Community bzw. dem Projekt Denkmalpflege noch an dem Treffen teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei Nicole (nicole.ebber@wikimedia.de) zu melden; es sind noch wenige Plätze frei! Auf der Mailingliste werden engagierte Ideen vorgetragen, rechtliche und organisatorische Vorbehalte und Fragen geklärt und neue Partner vorgestellt. Im Blogbeitrag von Anfang April hat Nicole einen Ausblick zum Projekt verfasst. Außerdem ist der Logowettbewerb innerhalb der Community erfolgreich zu Ende gegangen und nun gibt es ein neues, hübsches Logo!

Wikipedia trifft Altertum

Ein Projekt direkt aus der Community! Marcus Cyron, Martin Rulsch und Jonathan Groß organisieren am Pfingstwochenende die Tagung „Wikipedia trifft Altertum – Freies Wissen, Neue Medien, populäre Wissensvermittlung und Enzyklopädien in den Altertumswissenschaften“ in den Räumen der Georg-August-Universität Göttingen.  Ziel dieser Konferenz ist es, Fachwissenschaftler und Wikipedia-Mitarbeiter des Fachbereiches ‚Altertumswissenschaften‘ in einer Veranstaltung zusammenkommen zu lassen, um den aktuellen Stand, aber auch die Probleme und Zukunft dieses Bereiches gemeinschaftlich zu diskutieren. Im Gegensatz zu den bisher viermal durchgeführten Wikipedia Academies wird diese Konferenz erstmals einen bestimmten Fachbereich ansprechen. Ausführliche Informationen dazu im Blogbeitrag.
Wikimedia Deutschland unterstützt die Veranstaltung finanziell und auch organisatorisch-logistisch. Zurzeit erstellen wir den Informationsflyer, der gleichzeitig als Einladung dient, buchen Unterkünfte und Anreise für Teilnehmer und stehen für alle Fragen hinsichtlich des Budgets und Absprache mit Beteiligten zur Verfügung.  Ansprechpartnerin bei uns ist Nicole.

WissensWert

Nicole hat im April den Starbeitrag der monatlichen Reihe „Bericht aus den WissensWert-Projekten“ verfasst. Hier versorgen wir unsere Leser ab sofort mit dem aktuellen Status, Fortschritten, Rückschlägen und Tipps für andere Projekte. Im Startbeitrag sind alle Projekte samt verantwortlichen Ansprechpartnern bei WMDE aufgeführt, ebenso findet ihr eine kurze Statusmeldung zum jeweiligen Projekt. Die Partner sind aufgefordert (und das ist auch eine Bedingung der Förderung), uns monatlich über den Verlauf der Projekte zu berichten. Neben den Sammelberichten sind sie außerdem eingeladen, exklusive Beiträge zu einzelnen Projekten zu schreiben, z.B. wenn ein großer Erfolg erzielt wurde, ein Meilenstein geschafft oder auf anderen Kanälen über das Projekt berichtet wurde. Der nächste Bericht erscheint Mitte des Monats.

Wikimedia Conference

Die Nachbereitung und Abrechnung der Conference zog sich noch bis in den April, auch wenn die Abläufe im Vergleich zum Vorjahr merklich optimiert werden konnten. Die Moderatorinnen und Dokumentatoren haben ganze Arbeit geleistet: Alle Mitschriften und Ergebnisse sind zeitnah auf Meta eingestellt worden. Die – besonders gelungene – visuelle Dokumentation ist ebenfalls online, genau wie die vielen, hübschen Fotos der Veranstaltung.
Wir haben zum einen das Feedback der Teilnehmer ausgewertet (in kurz: toller Veranstaltungsort, aber wo war das Fleisch?) und außerdem eine lange Liste an Lessons Learnt für uns erstellt. Wer Rückfragen zur Veranstaltung hat, kann sich gerne an Nicole wenden.

RENDER

Die Evaluation der Wikipedia ist unser umfangreichstes Aufgabenpaket im ersten Projektjahr. Wir hoffen mit den in RENDER entwickelten Erweiterungen und Werkzeugen die Qualität und das Vertrauen in die Wikipedia zu erhöhen. Um diese Veränderungen nachweisen und messen zu können, arbeiteten wir in diesem Monat intensiv an der Entwicklung eines Qualitätmessverfahrens für WP-Artikel. Zu diesem Thema wurde in den vergangenen Jahren bereits sehr viel geforscht und diskutiert. Ausgehend von dieser Basis identifizierten wir eine Reihe messbarer und berechenbarer Merkmale, deren Umsetzung, Abhängigkeiten und Gewichtungen in einem Qualitätsmodell noch zu untersuchen ist. Ein ausführlicher Bericht dazu folgt. Für Anregungen oder Fragen meldet euch bei angelika.adam@wikimedia.de bzw. render@wikimedia.de.
Angelika und Mathias haben am Quartalstreffen, welches am 19. und 20.4. in Ljubjana (Slowenien) beim Institut Jozef Stefan  statt fand, teilgenommen. Bei diesem Meeting präsentierten alle Projektpartner den Status ihrer aktuellen Aufgabenpakete und arbeiteten die Anforderungen an die jeweils anderen Partner heraus. Wikimedia stellte mehrere Use Case Szenarien für Wikipedia vor und diskutierte die Bedingungen an die technischen Konsortialpartner.
Unter http://render-project.eu/resources/deliverables/ sind die Berichte zu bereits abgeschlossenen Arbeitspaketen des Gesamtprojekts einsehbar.

Tazkongress

Am 9. April fand in Berlin der Medienkongress von tageszeitung “taz” und Wochenzeitung “freitag” statt, auf dem Mathias für ein Panel über Freie Lizenzen eingeladen war. Das Panel war sehr auf praktische Anwendungen und die Bedeutung freier Lizenzen ausgelegt und zusammen mit Markus Beckedahl und Nils Dagsson Moskopp war es auch frei von Menschen, die nicht entweder direkt bei Creative Commons mitarbeiten oder diesem Lizenz-Ökosystem fernstehen.

3. Collaboratory zu Immaterialgüterrechten

Am 12. April hat das von Google initiierte Collaboratory seinen Bericht über “Regelungssysteme für immaterielle Güter” vorgestellt.
Wer diesen Begriff zu sperrig findet, der kann ihn durch “Urheberrecht” ersetzen, das collaboratory hat auf seiner Internetseite ebenfalls aus Gründen der Lesbarkeit und Platzsparsamkeit das böse U-Wort verwendet. Teil des Berichts ist ein längeres Dokument für die Bausteine eines künftigen Immaterialgüterregelungssystem (lies: Urheberrecht), an dem Mathias mitgeschrieben hat und das auf http://collaboratory.de/reports/initiative_3#99 publiziert ist (pdf unter https://sites.google.com/site/colabdev3000/presse/downloads/IGCollaboratory-Abschlussbericht-Urheberrecht-fuer-die-Informationsgesellschaft.pdf?attredirects=0&d=1).
Ebenfalls im April ist Wikimedia Deutschland Mitglied des Collaboratory geworden.

collab

Am 4. Expertenkreis der Collaboratory-Initiative Internet und Gesellschaft der sich diesmal um das Thema “Privatheit und Öffentlichkeit” dreht nimm Sebastian Sooth. Anfang April fand im Base_Camp in Berlin der Auftaktworkshop statt. Initiiert von Google Deutschland wird hier gemeinsam an Lösungsansätzen zu gesellschaftlichen Fragen rund um das Internet gearbeitet.
http://collaboratory.de/

Redaktionsförderung

Zwei größere Anträge auf Unterstützung von Fachbereichen sind der Geschäftsstelle aus der Community zugegangen. Zum einen ein auf dem Fotoworkshop in Nürnberg von den anwesenden Fotografen erarbeiteter Antrag auf Beschaffung von Fotoequipment, zum anderen ein Antrag zur Beschaffung eines fotofähigen Mikroskops, den die Redaktion Biologie einreichte. Dieses soll beim nächsten Treffen der Redaktion Biologie eingesetzt werden. Beide Anträge sind derzeit in der abschließenden Phase.

Literaturstipendium

Im April konnten sieben weitere Literaturstipendien von Denis Barthel “ausgeliefert” werden. Damit sind dieses Jahr bereits 15 monografische Stipendien vergeben worden, eine Zahl, die im letzten Jahr erst im September erreicht wurde (von den 8 Chemie-eLitstips mal ganz abgesehen). Das zeigt deutlich, dass das Literaturstipendium intensiver angenommen wird als je zuvor – eine tolle Entwicklung auch für die Qualität der Wikipedia. Aber das ist nicht genug: wir möchten euch als Autoren auffordern, dieses Angebot weiter so intensiv, besser noch intensiver zu nutzen. Schreibt uns eure Wünsche an litstip@wikimedia.de.
Besonders toll in diesem Zusammenhang, das der Sektionssieger Kultur des Wikipedia-Schreibwettbewerbs, ein Artikel zur Orgellandschaft Hessen, sich auf ein frisch vergebenes Literaturstipendium als Hauptquelle stützte. Gratulation an den Benutzer Wikiwal auch von uns!

Schulprojekt

Der Monat begann diesmal gleich mit einem Jahres-Highlight: Dem dritten SchulCamp mit unseren Referenten. Das Camp bot Raum für einen produktiven Erfahrungsaustausch zwischen den Referenten und Gespräche über die Weiterentwicklung des Projekts. Einige neue Referenten waren dabei, haben erste Einblicke gewonnen und sind nun bereit für ihre Einsätze. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle Referenten für die rege Teilnahme und das große Engagement für das Projekt! Das Schulprojekt verfügt damit nun derzeit über ca. 20 Referenten, die in ganz Deutschland verteilt sind. Neue Bewerbungen gehen konstant bei uns ein und sind immer willkommen.
Im April konnten wir fünf Workshops realisieren. Damit konnten wir den positiven Trend vom März fortsetzen. Unter den Einsätzen war auch unser erster Einsatz an einer Waldorfschule in Düsseldorf, was uns sehr freute. Erfreulich ist außerdem, dass nun auch andere Bildungseinrichtungen, wie Universitäten und Medienzentren unsere Workshops anfragen. Im Fokus steht demnächst vor allem die Begleitung der Referenten bei Ihrer Arbeit und die Planung des nächsten SchulCamps im Herbst. Das verstärkt durchgeführte Anschreiben der Schulen und die stärkere Begleitung des Projekts auf fachlichen Newslettern und Tagungen zeigt Wirkung und führt nach wie vor zu einer steigenden Nachfrage. Die Hürde, es von dem Interesse der Schule bis hin zum Wokshop zu schaffen, ist jedoch nach wie vor groß. Diesbezüglich stehen wir nun noch stärker den Lehrern bei Fragen zur Seite und unterstützen Sie auch gerne in der Planungsphase.
Wenn Ihr Anmerkungen und Ideen zu dem Projekt habt, dann wendet euch gerne an schule@wikimedia.de. Wir freuen uns!

Silberwissen / TAO

Vom 15. bis 17. April fand in Frankfurt a. M. ein Workshop gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte e.V. (DGPT) (www.dgpt.org) statt. Elvira Schmidt nahm daran für Wikimedia teil. Ziel der Veranstaltung war es, insbesondere ältere „Postgeschichtler“ über die vielfältigen Möglichkeiten zur Mitarbeit in der Wikipedia zu informieren und sie während ihrer ersten Schritte zu begleiten. Henriette (Wikimedia) sowie Isabell Koch und Mario Kaspar (DGPT) hatten den Workshop sehr gut vorbereitet. Es stand ein technisch perfekt ausgestatteter Raum im Museum für Kommunikation Frankfurt zur Verfügung. Die 3 Tage wurden von den „Neuen“ als interessant, arbeitsreich und anstrengend eingeschätzt. Die intensive Begleitung durch die Referenten/Mentoren zeigte die gewünschten Ergebnisse. Fast alle Teilnehmer (zwischen 10 und 15) hatten am Abschluss sehr konkrete Vorstellungen von Inhalten, Fotos oder eigenen Artikeln, die sie in den nächsten Wochen und Monaten in die Wikipedia einstellen wollen. Alle hatten eine eigene Nutzerseite und dort bereits die ersten Gehversuche getestet.
Die Referenten trafen sich zum Abschluss zu einer kurzen Auswertung. Es gab eine Reihe von Vorschlägen zur Gestaltung künftiger Workshops und zur Vorbereitung von Vorträgen. Sie werden aufgenommen und auf dem Ende Juni geplanten Erfahrungsaustausch weiter entwickelt.
Außerdem wurden Kontakte zu weiteren möglichen Partnern für die Durchführung von Vorträgen und Workshops aufgenommen.

Presseanfragen

Im April gab es einige Anfragen zu den veröffentlichten Ergebnissen der Editor-Studie. Catrin führte einige Hintergrundgespräche mit überregionalen Tageszeitungen, Online-medien u.a. heise und Radiosendern darunter mdr-info, BR und Deutsche Welle. Außerdem beschäftigten die Nachbereitungen zur Wikimedia Conference in Berlin Catrin sehr intensiv. Eine Pressekonferenz wurde gemeinsam mit Vertretern der Foundation geplant und dann kurzfristig abgesagt.  Dies führte dazu, dass Catrin mit einzelnen Redaktionen direkt Interviews und Pressegespräche mit Pavel und Vertretern anderer Chapter plante und durchführte.

Wikimedium

Der April brachte unserer Vereinszeitung knapp 100 neue Abonnenten. Damit ist die Zahl der Einzelabonnenten und der mehrfachen Abnehmer auf nunmehr rund 900 gestiegen. Insgesamt verschickt der Verein rund 2000 Exemplare an Zeitungsabonnenten und Interessierte. Im März wurde nach Erscheinen der Wikimedium, bereits die nächste Ausgabe vorbereitet. Catrin konnte die Druckerei MegaDruck für ein weiteres Jahr als Sponsors der Druckkosten gewinnen.
Ein Schwerpunkt der nächsten Wikimedium werden neben Vorstellung des neuen Vorstandes sicherlich auch internationale Themen und die ersten Reaktionen auf die Aktion: Wikipedia muss Weltkulturerbe werden‘. Catrin sammelt derzeit Inhalte und Themenschwerpunkte. Aber wie bei jeder Ausgabe sollen nicht nur Mitarbeiter des Vereins über ihre Arbeit und die Projekte informieren, sondern auch Gastautoren (wie Wikipedia-Leser und Benutzer) über Ihre Erfahrungen und Aktivitäten berichten. Hierzu laden wir alle ein bis 25. Mai direkt an Catrin oder redaktion@wikimedium.de Beiträge oder Ideen bis 25. Mai einzureichen.

Informationsmaterialien

Michael erhielt im letzten Monat umfangreiches Feedback zur Informationsbroschüre über Wikimedia Commons aus der Community. So konnte er das Manuskript an einigen Punkten noch anpassen, das in Kürze gedruckt sein wird. Die nächste Informationsbroschüre wird sich mit dem Projekt Wikisource befassen. Michael hat das bereits vorhandene Material gesichtet und wird sich in Kürze mit Wikisource-Aktiven hinsichtlich der Gestaltung der Broschüre austauschen.
Anfang April unterstützten wir den SeniorenComputerClub Berlin-Mitte mit  Flyern für das regelmäßige „Wikipedia-Treffen“ des Clubs. In Abstimmung mit dem SCC wurde Layout und Druck von WMDE übernommen. Eine detaillierte Darstellung auf der Projektseite unter wikimedia.de und als Informationsflyer ist in Arbeit.
Eine sehr erfreuliche Notwendigkeit in Sachen Öffentlichkeitsarbeit ist es, die Zahlen und Fakten in unseren Informationsmaterialien dem schnellen Wachstum der Wikimedia-Projekte anzugleichen. Die monatliche Aktualisierung des Wikimedia Factsheets, die auch auf unserer Vereinswebseite eingebunden sind und an Journalisten geschickt werden, gehören zum Presse-Alltag. Eine ähnliche laufende Aufgabe – und Grundlage der Pressearbeit – ist die Vervollständigung der Daten unseres Presseverteilers.
Nachdem eine Produktionsreihe für die einzelnen Wikimedia-Projekte bereits vorhanden ist und noch vervollständigt werden muss, hat Michael erste Konzeptideen für eine Broschüre über die Arbeit des Vereins erstellt. Zweck dieser Broschüre ist es, Interessierten die Ziele und Grundsätze des Vereins zu vermitteln, darüber hinaus aber vor allem einen Einblick in die praktische Arbeit der einzelnen Geschäftsbereiche zu geben. Vom Wikipedia-Schulprojekt, über die technische Unterstützung des Toolservers, bis hin zu Veranstaltungen und Pressearbeit. Eine solche knappe Broschüre kann leisten, was der jährliche Tätigkeitsbereich mit seinem erheblichen Umfang nicht kann: schnelle Überblicksinformationen zum Verein für Nicht-Mitglieder.

Pressemitteilungen

In  Vorbereitung zum Meilenstein von 10 Millionen Dateien im freien Medienarchiv Wikimedia Commons wurde eine Pressemitteilung erstellt und pünktlich zum Jubiläum versendet wurde.

Initiative “Wikipedia muss Weltkulturerbe werden!”

Aktuell laufen viele individuelle Gespräche mit Journalisten und Kooperationspartnern. Zudem führt Catrin Gespräche mit potentiellen Medienpartnern im Rahmen von Diskussions-/Expertenrunden oder Talkshows o.ä. darunter sind ZDF, die WAZ-Gruppe und Dradio Wissen. Es wird aktuell ein Aktionsplan entworfen, der auch die begleitenden PR-Maßnahme strukturiert.

Nach der Diskussion mit Community und Chaptern haben Sebastian Sooth und Catrin Schoneville die Initiative “Wikipedia muss Weltkulturerbe werden!” auf der re:publica das erste Mal einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Dort stieß die Idee auf großes Interesse und wurde anschließend auch in der Presse vorgestellt. Catrin und Sebastian haben im April verschiedene Gespräche mit Vertretern aus dem UNESCO-Umfeld und möglichen Unterstützern geführt.

Außerdem haben Sebastian und Catrin begonnen, Veranstaltungen vorzubereiten, die ab Mai die Initiative begleiten werden. Das sind u.a. Expertengespräche, aber auch ein Barcamp “Freies Wissen” in der zweiten Jahreshälfte ist in Planung. Dort wollen wir diskutieren und zeigen, was es bedeutet, dass weltweit zehntausende von Freiwilligen das Wissen der Menschheit sammeln und frei zur Verfügung stellen und wie dies die Gesellschaft, die Bildung, das Denken von Menschen verändert. Über alle aktuellen Entwicklungen informiert die Projektseite, die auch eine FAQ zur Idee enthält. Nächster Schritt wird im Mai der Start der Petition sein.

http://wikimedia.de/wiki/Weltkulturerbe
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Weltkulturerbe

Wikimedia Chapters Conference

Während der Konferenz in Berlin hat Catrin den Chaptern die Medienarbeit rund um das Jubiläum präsentiert und erläutert, was in diesem Jahr an weitere Aktivitäten den 10. Geburtstag von Wikipedia begleiten werden. Darunter auch das Buchprojekt und die Weltkultuerbe-Idee. Letzeres kam bei den rund 60 internationalen Wikimedia-Vertretern besonders gut an. Die internationalen Aktivitäten werden derzeit von Catrin gemeinsam mit den Chaptern geplant und organisiert. Einzelheiten dazu in einem separaten Blog in Kürze.

re:publica

Auf der re:publica haben Catrin und Sebastian die Idee ‚Wikipedia muss Weltkulturerbe werden‘ vor einem kritischen Publikum aus Netzaktivisten und Journalisten vorgestellt und waren überrascht von der positiven Resonanz aus dem Publikum. Daraus folgten einige Kooperationsangebote und interessante fortführende Gespräche mit Beratern und Experten aus dem Unesco-Umfeld.

Das Wikipedia-Buch

Dank der großartigen Beteiligung der freiwilligen Autoren wuchs der Umfang des Manuskriptes weiter als geplant. Letzte strukturelle Nacharbeiten steuerte Boris, wobei er u.a. von Michael unterstützt wurde.

Vorbereitungen für begleitende PR-Maßnahmen zum Erscheinen des Buches laufen auf Hochtouren. Gemeinsam mit Boris hat Catrin eine Ideensammlung ausgearbeitet und einen Termin mit dem Verlag vorbereitet. Die Maßnahmen und Aktivitäten rund um das Wikipedia-Buch wie z.B. eine Book-Release Party (mit allen Beteiligten), Pressekonferenz, Lesungen etc. werden derzeit geplant und im nächsten Bericht konkreter vorgestellt.

April war der letzte Monat, der für eine Ausarbeitung des Manuskripts zur Verfügung stand. Daher wurde einerseits die Absprache mit dem Lektor unseres Verlagspartners weiter vorangetrieben und viele seiner Hinweise im Manuskript einbezogen. Andererseits mussten einige Detailfragen abschließend geklärt werden – angefangen bei der Gestaltung des Covers, dem Layout des Inhalts (Stichwort Fuß- bzw. Endnoten) oder der Einhaltung der Lizenzvorgaben. Um letzteres sicherzustellen fand erneut eine Mailing-Aktion statt, bei der alle am Buch Beteiligten (knapp über 100) darum gebeten wurden, mit einer „Autorenerklärung“ die Lizenzbedingungen zu bestätigen und ggf. vorgenommene Änderungen ihrer Beiträge abzusegnen. Schließlich galt es die Bebilderung des Buchs unter Berücksichtigung der Herstellungsmodalitäten (Format und insbesondere Schwarz-Weiß-Druck) abzuschließen.

Projekt CommunitySpace

Sebastian Sooth hat ein Menge Gewerbeimmobilien gesichtet und geprüft, um einen Ort zu finden, an dem die Idee des gemeinsam genutzten Raums für die Community des Freien Wissens realisiert werden kann. Mit verschiedenen potentiellen Partnern und Mitnutzern hat Sebastian Gespräche geführt. Diese Suche geht noch weiter, weil leider der geeignete Ort, der unsere Anforderungen erfüllt, bisher noch nicht gefunden wurde. Sebastian hat in einem Blogeintrag genauer beschrieben, was wir suchen. Wir freuen uns über weitere sachdienliche Hinweise, die zu mindestens 750 qm zusammenhängende Flächen, teilbar in Eventfläche und Büroflächen, in zentrale Lage mit guter Verkehrsanbindung, mit guter technische Ausstattung, insbesondere Möglichkeit für schnelle Internetanbindung und
Möglichkeiten für Veranstaltungen auch Abends und am Wochenende führen.
http://blog.wikimedia.de/2011/04/29/wikimedia-sucht-raum-fur-freies-wissen-in-berlin

Vorbereitung der Teilnahme an OpenKnowledge und OpenData-Veranstaltungen

Sebastian Sooth bereitet die Teilnahme von Wikimedia Deutschland an verschiedenen Veranstaltungen im Themenbereich OpenKnowledge und OpenData vor. Bereits am 15. Mai findet der erste Berlin OpenData Day statt, an dem wir die Commons und die Verknüpfung von OpenStreetMap und Wikipedia vorstellen. Bei der am 30. Juni und 1. Juni stattfindenden 6. OpenKnowledge Conference ist Wikimedia Deutschland Partner und unterstützt die Veranstaltung u.a. mit interessanten Beiträgen.
http://boddy11.wordpress.com
http://okcon.org/2011

Technik

Neben den Vorbereitungen für den Hackathon [siehe Nicoles Bericht] ging es im Bereich Technik im April vor allem darum, neue Mitarbeiter zu finden. Daniel hat dafür zusammen mit Sebastian eine Stelle für einen Webentwickler und das Entwicklungsprojekt GraphServ ausgeschrieben. Bewerbungen als Webentwickler sind noch bis zum 10. Mai möglich, für das Entwicklungsprojekt hat sich bereits jemand gefunden. Bei der Ausschreibung der Stelle “Webentwickler_in” und bei der Suche nach neuen Partner für das Hosting und die Betreuung der Wikimedia Deutschland Server unterstützt Sebastian Sooth die Arbeit von Daniel Kinzler.
Daneben hat Daniel noch ein Kapitel für das Wikipedia-Buch geschrieben: unter dem Titel “Hardware – Betrieb der Wikipedia” gibt es einen Überblick über die Geschichte und den aktuellen Stand der operativen Seite von Wikimedia.

Fundraising

Im April habe ich mich überwiegend um drei Bereiche gekümmert. Zunächst war ich als Referent beim Deutschen Fundraising Kongress, der wichtigsten Veranstaltung für Fundraiser in Deutschland. Auf dem Kongress stellte ich unsere Spendenkampagne vor; mit dem speziellen Fokus auf die Community-Involvierung und die testorientierte Vorgehensweise. Dabei fiel auf, dass die Art und Weise der systematischen Vorgehensweise außergewöhnlich im deutschen Online-Fundraising ist. Zweitens habe ich zusammen mit Tobias und Merle einen ersten Entwurf für eine Spenderumfrage erarbeitet, die im Juni an Spender von Wikimedia Deutschland gehen soll. Mit der Online-Umfrage möchten wir unsere Spender und ihre Motivation für Wikipedia zu spenden besser kennenlernen. Der dritte Bereich betrifft unser Datenbankprojekt. Für die Weiterentwicklung von CiviCRM haben wir uns mit drei weiteren Agenturen getroffen.Die Angebote der Agenturen werden derzeit gesichtet; die Entscheidung über die Vertragsvergabe soll im Mai erfolgen.

Der nächste Monatsbericht erscheint am 3. Juni 2011.

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