Posts Tagged ‘Freiwillige’



Zwischen Insektenkästen und Zille-Zitaten

“Coding da Vinci” startet fulminant

Auch analoge Techniken fanden am Hacker-Wochenende in Berlin Anwendung. Diese Wandzeitung hat alle Ideen festgehalten.
Mural von Julian Klücklich fotografiert von Nina Schuiki (WMDE) CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons

Michael von der Deutschen Digitalen Bibliothek stand die ersten drei Stunden des Kultur-Hackathons „Coding da Vinci“ im Eingang der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland und klickte. Einmal Plus-Klick für rein – einmal Minus-Klick für raus. Und weil so viele Entwicklerinnen und Coder beim Start von “Coding da Vinci” dabei waren, musste Michael ziemlich viel klicken. 148 Gäste gaben dem dichten Programm des ersten Kultur-Hackathons in Berlin vor dem schönen Wetter den Vorzug. Für Liebhaber von Metriken: Elf Kulturinstitutionen präsentierten 17 Datensets in 5 Räumen. Jede Viertelstunde ein neues Datenset. Die Coderinnen und Entwickler schweiften von Raum zu Raum, um ihre Datenlieblinge auszumachen.

 

Es gab viel zu entdecken. Die ersten 300 Tierstimmen und aufgespießten Krabbeltiere aus dem Archiv des Museums für Naturkunde. Hebräische Poesie übersetzt, maschinenlesbar und geogetagt auf jüdischen Grabsteinen. 185.000 hochauflösende Scans aus dem Herbarium des Botanischen Museums, Schulatlanten der Kaiserzeit, das Landesarchiv in Stuttgart brachte Quellenmaterial zur Militärgeschichte, zum Teil aus privaten Spenden des frühen 19. Jahrhunderts, also eine analoge Vorform von Wikimedia Commons. Alle Datensets findet man über Coding da Vinci. Und alle stehen, größtenteils erst durch den Hackathon motiviert, unter einer Freien Lizenz.

 

Riesenkäfer from Outer Space

Krabbeln tut dieser Käfer, ein Chalcosoma atlas, nicht mehr. 1837 fand er seine letzte Ruhestätte in einem Insektenkasten des Museums für Naturkunde. Beim Kultur-Hackathon “Coding da Vinci” erwachte er zu neuem Leben.
Bild: von Museum für Naturkunde CC-BY-3.0, via Wikimedia Commons

An der langen Seitenwand des Raumes “Mosaik” am Tempelhofer Ufer 23 füllte sich die Wandzeitung mit Projektideen. Ungewöhnliche Kombinationen, ungewohnte Perspektiven und ein frischer Erfindergeist bestimmten die Atmosphäre. Mein Schlüsselerlebnis war ein Krabbeltier der IT-Bastlerin Kathi Hyyppä. Auf sechs Kupferbeinen und mit einer Platine verbunden, wackelte ein Riesenkäfer auf mich zu. Faszinierend, denn eben noch war er nur ein aufgespießter Käfer auf einem Bild. Aber Dank der hohen Auflösung des Scans konnte Kathi einen Atlas-Beetle isolieren, vergrößern, ausdrucken und schließlich aus dicker Plastikfolie ausschneiden. Du siehst jede einzelne Wimper.

Das so genannte Hack-Dash ist das “schwarze Brett” der Designer und Coderinnen zum Austausch ihrer Ideen. Mitstreiter werden gesucht und können sich vernetzen. Eine bunnte Mischung ist schon da. Ich bin gespannt, welche Konzerterlebnisse mir das „Tier – Welt – Orchester“ künftig verschaffen wird. Wird die Arbeit rund um Kai Teuber die von den Nazis verbrannten Bücher zu einer Wiederbegegnung mit den verfemten Texten führen? Und wird der Goethe-Tourismus mit Goethe2Go neue Höhen erfahren? Welches Projekt wird die meisten „Likes“ bekommen? Und schlussendlich: Welches Team steht den zehnwöchigen Sprint am besten durch?

Antworten auf diese Fragen wird es am 6. Juli geben. An diesem Tag berät sich in Berlin die Coding-da-Vinci-Jury und kürt die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs.

“Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon” ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Servicestelle Digitalisierung Berlin, der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland. Ein Wettbewerb für Programmierer um neue Anwendungen für Kulturdaten.

Pressestimmen:
Tweets: https://twitter.com/hashtag/codingdavinci

 

 

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GLAM Arbeit – Was bedeutet das eigentlich?

Ein Versuch einer Erklärung

Es gibt unendlich viel Wissen, aber frei zugänglich ist bisher nur ein Bruchteil. Dieses in den Kultur- und Gedächtnisinstitutionen zu entdecken, für die Zugänglichkeit zu werben und es u.a. für die Wikimedia-Projekte zu erschließen, darum geht es in der GLAM-Arbeit. Die englische Abkürzung “GLAM” meint Kunstsammlungen, Bibliotheken, Archiven und Museen, d.h. Gedächtnis-Institutionen im Kulturbereich. Das Akronym wird überall dort eingesetzt, wo der Kulturbereich in die digitale Welt eintritt.

Seit zwei Jahren gibt es bei Wikimedia Deutschland (WMDE) den GLAM-Bereich. Zeit für eine etwas längere Zwischenbilanz. Im Zentrum der GLAM-Arbeit steht der Vermittlungsgedanke. Die Institutionen stehen auf der einen Seite. Auf der anderen Seite stehen alle Wikimedia-Projekte, alias Wikiversum, und die Freiwilligen, die sie tragen. Meine Arbeit betrachte ich als Angebot, Brücken von der einen in die andere Welt zu schlagen. Aus der Sicht der GLAM-Einrichtungen sind die Wikimedia-Projekte eine spannende Plattform, um ihre Inhalte, ihre Arbeit und ihr Wissen in der Welt bekannter zu machen. Das Ziel der Wikimedia-Projekte ist es, Freies Wissen zu schaffen, das möglichst vielen Menschen einfach zugänglich und nachnutzbar ist. Wie diese Zielvorstellungen harmonieren?

Das Wikiversum auf der einen Seite

Auf dem GLAM-Treffen in Bremen. Bild von Jürgen Howaldt (Own work) [CC-BY-SA-3.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Das Wikiversum ist eine Welt des ehrenamtlichen Engagement von vielen Individuen. Wikipedianer machen Wissen über die Artikel in der Wikipedia frei zugänglich. Sie erschließen in ihrer Freizeit publiziertes Material und formen es in kooperativer Arbeit in enzyklopädische Wikipedia-Einträge um. Bereichert wird ihre Arbeit durch das Medien-Archiv Wikimedia Commons. Vor allem Bilddateien werden gern genutzt, um Wikipedia-Artikel zu illustrieren. Oft sind es Werke von Fotografen, die ihre eigenen Aufnahmen hochladen, aber auch Abbildungen von gemeinfreien Kunstwerken oder autorisierte Abbildungen von urheberrechtlich geschützten Werken formen das inzwischen über 20 Millionen Dateien umfassende Wikimedia Commons-Archiv. Alle Wikimedia-Projekte leben aus dem gemeinschaftlichen Engagement von Menschen, die sich für die Vision des Freien Wissens einsetzen. Dieses konstante und überwiegend ehrenamtliche Engagement hat die Wikipedia als Ganzes auf weltweit Platz 6 der am häufigsten aufgesuchten Websites gebracht. Eine enorme Leistung, die Begehrlichkeiten weckt und Verantwortung mit sich bringt. Das allein ist aber noch nicht Freies Wissen. Wirklich frei wird es erst, indem Leser und Betrachter zu aktiven Nutzern werden. Sie können aufgrund der im Wikiversum verwendeten Freien Lizenzen, selber mitmachen. Sie können das Wissen weiterverwenden, indem sie es für ihre Bedarfe umformen. Ja, sogar Geld damit verdienen, wenn sie können oder wollen.

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Das FDC braucht eure Unterstützung!

Anfang April wurde auf der Wikimedia Chapters Conference die Gründung eines Komitees beschlossen, welches in Zukunft die Verteilung der Geldmittel regeln soll, die über  Spenden in den Wikimedia-Projekte eingenommen werden. Zusammen mit einem beratenden Gremium (Advisory Group), das bereits im Vorfeld gegründet wurde, wird das Funds Dissemination Committee (FDC) voraussichtlich ab September seine Arbeit aufnehmen. Im Rahmen seiner Arbeit wird es über Anträge beraten und Empfehlungen für die Zuteilung von Geldmitteln aussprechen. Sowohl die Jahresbudgets der Länderorganisationen und der Foundation als auch Zuschüsse für individuelle Projekte sollen vom FDC zugeteilt werden.

Bewerbt euch und werdet Teil des FDC!

Das FDC wird ausschließlich aus Mitgliedern der Community bestehen und wird nach der Spendenkampagne 2012/2013 voraussichtlich mehr als 10 Millionen US-Dollar verteilen können. Vertrauenswürdige und erfahrene Freiwillige sind deshalb jetzt dazu aufgerufen, Teil des FDC zu werden. Auf Meta-Wiki könnt ihr nachlesen, wie ihr euch bewerben könnt. Nachdem ihr euch  selbst nominiert habt, werdet ihr aufgefordert, ein kurzes Statement dazu abzugeben, wie ihr euch die Arbeit für das FDC vorstellt.

Was kommt da auf euch zu?

Das FDC wird als beratendes Gremium dem Vorstand der Wikimedia-Foundation Empfehlungen zur Verteilung von Spendengeldern aussprechen, um Freies Wissen zu fördern und die Wikimedia-Projekte zu unterstützen. Weitere Informationen zum FDC findet ihr auch auf Meta. Fragen rund um den Bewerbungsprozess und das Komitee könnt ihr gern auf der zugehörigen Diskussionsseite stellen.

Bewerbungen werden noch bis 15. August 2012 entgegen genommen. Hier findet sich die Liste der Kandidatinnen und Kandidaten.

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Ausblick und Aufruf: Der neue Zedler-Preis für Freies Wissen

Schon im Mai berichteten wir von den Überlegungen, das alte Konzept der Zedler-Medaille zu begraben. Wir verabschieden uns nun offiziell vom Zedler-Artikelwettbewerb, der ursprünglich dazu geschaffen wurde, Wissenschaftler zur Mitarbeit an Wikipedia zu bewegen. Dieses Konzept wurde leider nie so erfolgreich, wie wir zu Anfang gehofft hatten. Wissenschaftler und Akademiker steigen an ganz anderen Stellen und über andere Themen in Wikipedia ein, unser Artikelwettbewerb konnte für sie keine bedeutenden Anreize bieten.

Gemeinsam mit der Wikipedia-Community haben wir in den letzten Monaten evaluiert, diskutiert und an einem neuen Konzept gearbeitet. Wir freuen uns sehr, dieses heute der Öffentlichkeit zu präsentieren: Aus der Zedler-Medaille wird der neue Zedler-Preis für Freies Wissen!

Der Zedler-Preis für Freies Wissen

Mit dem Zedler-Preis zeichnen wir Personen, Gruppen oder Projekte aus, die sich im letzten Jahr ganz besonders für Freies Wissen engagiert haben. Damit schafft Wikimedia Deutschland den ersten Preis im deutschsprachigen Raum, der die unermüdliche, ehrenamtliche Arbeit für Freies Wissen würdigt. Wir möchten damit zum einen die Wikipedia- und Wikimedia-Community ehren, aber gleichzeitig auch die Aufmerksamkeit auf andere Initiativen lenken, die sich für unsere Mission zur Verbreitung, Sammlung und Erstellung Freien Wissens einsetzen. Außerdem hoffen wir, mit der Vorstellung der Kandidaten und Gewinner zur Nachahmung des Einsatzes für Freies Wissen anzuregen und möchten alte und neue Zielgruppen für unser Anliegen aktivieren.

Freies Wissen bedeutet für uns dabei, dass Werke oder Arbeiten frei zugänglich sind und von jedem, zu jedem beliebigen Zweck, frei angewandt, kopiert, verbreitet und/oder modifiziert werden können. Diese Freiheit lässt sich z.B. mit der Creative Commons Lizenz CC-BY-SA ausdrücken, die auch für alle Wikimedia- und Wikipedia-Inhalte verwendet wird.

Der Zedler-Preis wird in seinem ersten Jahr in drei verschiedenen Kategorien vergeben. In den Folgejahren soll der Radius der Auszeichnung erweitert werden und neue Kategorien und Zielgruppen hinzukommen.

  • I. Wikipedia-Artikel des Jahres: Welcher Wikipedia-Artikel begeisterte 2011 am meisten? Exzellent oder Lesenswert ist hier nicht zwingende Voraussetzung; Qualität ist nicht das einzige Kriterium, es kann auch der repräsentativste, skurrilste oder “wichtigste” Artikel ausgezeichnet werden.
  • II. Community-Projekt des Jahres: Welches Projekt im Wikimedia-Universum hat 2011 am meisten dazu beigetragen, Menschen zu befähigen, direkt oder indirekt Inhalte für die Wikimedia-Projekte zu schaffen. Hier sind Projekte gefragt, bei denen mehrere Leute gezielt zusammen an einer gemeinsamen Sache arbeiten. Denkbar sind z.B. Veranstaltungen, Wettbewerbe, Digitalisierungsprojekte oder Redaktionsaktivitäten, die Wikipedia und den Schwesterprojekten zugute kommen.
  • III. Projekt des Jahres (extern): Diese Kategorie ist zunächst sehr offen gehalten und richtet sich an Projekte außerhalb des Wikimedia-Universums. Wir suchen Projekte, die der Erstellung, Verbesserung und Verbreitung Freien Wissens dienen und die sich z.B. durch Einzigartigkeit, Originalität, Engagement und Wirkung auszeichnen. Kandidaten sind hier z.B. Schulungsprogramme, Aufklärungsarbeit, Entwicklerprojekte oder Veranstaltungen, die nicht direkt mit dem Wikiversum in Verbindung stehen. (Wir suchen außerdem noch einen hübscheren Titel für diese Kategorie. Ideen?)

Teilnahmevoraussetzungen und Bewertungskriterien

Im ersten Jahr gibt es ein paar grundlegende Voraussetzungen, weitere Details werden wir gemeinsam mit den Jurys ausarbeiten:

  • Der Zedler-Preis richtet sich an Projekte und Personen aus dem deutschsprachigen Raum. Zugelassen werden:
    • Beiträge aus den deutschsprachigen Wikipedia/Wikimedia-Projekten
    • Beiträge in deutscher Sprache, die sich sowohl mit den deutschen als auch den internationalen Wikimedia-Projekten beschäftigen können
    • Internationale Beiträge mit deutlicher Auswirkung (auch) auf die deutschsprachigen Projekte
  • Beiträge, die von Wikimedia Deutschland oder der Wikimedia Foundation initiiert oder durchgeführt wurden, können nicht nominiert werden. Projekte, die durch WMDE oder WMF finanziert werden oder denen die Organisationen beratend und auch organisatorisch zur Seite stehen, dürfen selbstverständlich teilnehmen.
  • Die Hauptleistung, ein wichtiger Meilenstein oder der offizielle Abschluss eines Beitrages müssen im Jahr 2011 erbracht worden sein und messbare Ergebnisse vorweisen.
  • Alle Inhalte oder Ergebnisse müssen unter einer Wikipedia-kompatiblen, freien Lizenz (CC-BY-SA oder vergleichbar) stehen.

Vorschläge, Nominierungen und Auswahl der Gewinner

  • 24. November 2011 bis 31. Januar 2012: In einer öffentlichen Vorschlagsrunde werden Beiträge, Projekte oder Personen(-gruppen) für die Kategorien gesammelt. Community und Öffentlichkeit sind eingeladen, hier ihre Lieblingsartikel und -projekte vorzuschlagen. Fremd- und Eigennominierung sind möglich. Die Vorschläge können direkt auf der Vorschlagsseite in Wikipedia eingetragen werden; zusätzlich bieten wir ein einfaches Onlineformular an, damit auch Personen ohne Editierkenntnisse Beiträge vorschlagen können.
  • 1. Februar bis 31. März 2012: Nach Ende der Vorschlagsfrist werden die Beiträge an die Juroren weiter gegeben. Für jede Kategorie gibt es eine eigene Jury. Die Jurys nominieren 3-5 Beiträge/Projekte pro Kategorie und wählen jeweils den ersten Platz. Bei der Preisverleihung werden alle nominierten Projekte kurz vorgestellt und dann der Gewinner bekannt gegeben.
  • Im April oder Mai 2012: Uns schwebt eine glamouröse, moderne Preisverleihung mit festlichem Charakter vor. Am liebsten sähen wir die Verleihung im Rahmen einer größeren Veranstaltung mit dem Fokus auf Freiem Wissen, die wir gemeinsam mit unseren Partnern organisieren.

Die Jurys

Die Jurys für die drei Kategorien werden mit Community-Mitgliedern und externen Fachleuten besetzt. Die Wikip/medianer werden durch die Community der deutschsprachigen Wikimedia-Projekte gewählt, die Wahl findet in Wikipedia statt. Für die externen Juroren nehmen wir Vorschläge entgegen, wählen daraus Personen aus und kontaktiert diese. Wer sind eure Wunschjuroren? Die Jury soll noch vor Weihnachten feststehen, Vorschläge werden ab sofort gesammelt. Sobald sich die Jurys konstituiert haben, beraten sie mit uns über die Bewertungskriterien.

Partner, Sponsoren und Schirmherren

Auch hier setzen wir auf eure Hilfe: Wir suchen Partner und Sponsoren, die Jurymitglieder stellen und Preise in den Wettbewerb geben, Medienpartner sind, uns bei der Bewerbung des Wettbewerbes unterstützen und Kontakte zu einer bisher wenig erschlossenen Zielgruppe herstellen. Durch die Schirmherrschaft einer bekannten Persönlichkeit möchten wir mediale und positive Aufmerksamkeit auf Wikipedia und Wikimedia als Inbegriff des Freien Wissens lenken. Vorschläge und Ansprache sollten noch vor Weihnachten abgeschlossen sein. Wen würdet ihr gerne als Unterstützer des Zedler-Preises sehen?

Bringt euch ein!

Das Schöne und Neue an dem Preis ist ja, dass so viele Menschen mitmachen können. Für die Vorschläge zu den Artikeln und Projekten des Jahres ist das Fachwissen der Community und der allgemeinen Öffentlichkeit gefragt. Jeder kann sein Lieblingsprojekt vorschlagen, es sind sogar Selbstnominierungen möglich. Auch die Jury wird zu Teilen mit Aktiven aus dem Wikiversum besetzt und die Wahl findet in Wikipedia statt. Wir freuen uns, dass das neue Konzept so viel Beteiligung zulässt und hoffen, dass sich Community und Öffentlichkeit zahlreich einbringen.

Nochmal das Wichtigste in kurz

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We want you! – viel zu tun bei Wikipedia und Wikimedia

Achim Raschka hat heute einen schönen Blogbeitrag mit dem passenden Titel „We want you! – viel zu tun bei Wikipedia und Wikimedia“ geschrieben, auf den wir hier gerne hinweisen. Er spricht darin alle an, die mitreden und mitmachen wollen im Netzgeschehen:

Bei Wikipedia, Wikimedia und skillshare laufen gerade jede Menge Diskussionen und Aktivitäten, in denen Meinungen, Ideen und auch Tatkraft gesucht werden. Das Spektrum reicht von Strategieentwicklungen bis zur aktiven Teilnehme an Politiker-Massenfotografieren.

Lesen lohnt sich, mitmachen sicher auch! :)

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Referenten für unser Schulprojekt gesucht

Du bist begeistert von der Idee Freien Wissens und erfahren im Umgang mit der Wikipedia? Du hast gelernt, kritisch mit Texten und Quellen zu arbeiten und möchtest dieses Wissen gerne an andere weitergeben? Dann bewirb dich bei Wikimedia Deutschland als Referent für das Wikipedia-Schulprojekt!

Wikimedia Deutschland hat seit September 2006 Projekte erarbeitet und umgesetzt, die Schülern wie Lehrern die Stärken und Schwächen der Wikipedia verständlich machen sollen. Schülern vermitteln wir Grundkenntnisse in der Bewertung von Texten im Allgemeinen und Wikipedia-Artikeln im Besonderen und gehen auf wikipediaspezifische Merkmale und Hinweise zur Artikelqualität ein. Mit der Zielgruppe „Lehrer und Medienberater“ hingegen sprechen wir verstärkt Multiplikatoren an. Sie tragen ihr Wissen nicht nur stetig in die Unterrichtsräume, sondern auch nachhaltig in die Lehrerzimmer weiter.

Das Schulprojekt hatte einen erfolgreichen Start, beginnt sich zu etablieren und erhält mehr und mehr Anfragen. Nun möchten wir die Aktionstage und Lehrerschulungen gemeinsam mit euch aus der Community zu einer regelmäßigen und standardisierten Veranstaltung machen. Dafür werden wir einen Pool von Freiwilligen aufbauen, die das Schulprojekt als Referenten betreiben und den kritischen Umgang mit Freiem Wissen fördern möchten.

Dein Profil

  • du hast solide Kenntnisse der Wikipedia, sowohl der theoretischen Hintergründe als auch der praktischen Arbeit
  • du bist geübt in der Recherche und im Umgang mit Texten und Quellen
  • du identifizierst dich mit der Idee Freien Wissens
  • du trittst sicher und seriös auf
  • du kannst dich gut ausdrücken und dein Wissen verständlich vermitteln
  • du gehst geschickt mit Präsentationssoftware und –techniken um
  • du bist volljährig, zuverlässig und mobil

Idealerweise hast du bereits Erfahrung mit der Schulung von Jugendlichen und Erwachsenen im Bereich Medienkompetenz gesammelt und bist didaktisch geübt. Von Vorteil wäre ein eigenes Notebook sowie ein eigener PKW für die Anreise zu den Aktionstagen.

Wir bieten dir

  • das Veranstaltungshonorar
  • die Erstattung von Fahrtkosten und Spesen
  • die Möglichkeit, Erfahrungen und Referenzen zu sammeln
  • die Teilnahme an regelmäßigen Fortbildungen sowie
  • die Anwerbung von Schulen und Vermittlung von Terminen

Um die zukünftigen Referenten in Präsentation und Rhetorik zu schulen und kollaborativ standardisierte Inhalte als Grundlage für Aktionstage und Lehrermodul zu erarbeiten, veranstalten wir vom 23. bis 25. Juli 2010 ein Schulprojekt-Camp. Geeignete Bewerber werden wir zeitnah einladen und mit weiteren Informationen versorgen.

Klingt prima, oder?

Wenn du Spaß daran hast, andere an deinem Wissen teilhaben zu lassen und dich im Schulprojekt engagieren möchtest, freuen wir uns über deine Bewerbung. Alternativ zu Motivationsschreiben samt Lebenslauf kannst du uns gerne auch ein kurzes, aussagekräftiges Video zur Vorstellung deiner Person und deiner Fähigkeiten senden. Bitte sende deine Bewerbung bis Ende Juni – vorzugsweise per E-Mail – an

Wikimedia Deutschland e.V.
Nicole Ebber
Eisenacher Straße 2
10777 Berlin

schule[at]wikimedia[.]de
http://wikimedia.de
Tel: +49 30 219158260

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