Posts Tagged ‘Bildung’



Wikipedia – Gemeinsam Wissen gestalten – Unterrichtmaterial für Lehrende veröffentlicht

Titelbild – Wikipedia Gemeinsam Wissen gestalten, by Wikimedia Deutschland e.V. und klicksafe, CC-BY-SA 3.0

“Wikipedia – Gemeinsam Wissen Gestalten”, ist der Titel des neuen Zusatzmoduls zu Wikipedia im Unterricht, herausgegeben von der EU-Initiative klicksafe in Zusammenarbeit mit Wikimedia Deutschland.

Wikipedia ist auch für Lehrende eine immer wichtigere Quelle. Dabei taucht Wikipedia besonders als beliebte Quelle für die Recherche und in Bezug auf die häufige Verwendung von Textauszügen in Hausarbeiten in Form von Plagiaten auf. Vor diesem Hintergrund wurde der Bedarf, Materialien für den Unterricht zu haben immer wieder an uns kommuniziert. Dies hat sich klicksafe nun gemeinsam mit Wikimedia Deutschland zum Anlass genommen Materialien für den Unterricht zu entwickeln, die konkrete Ideen und Anregungen für die Nutzung von Wikipedia im Unterricht geben. In einem ersten Schritt haben wir die Inhalte auf deren Webseite zu Wikipedia aktualisiert und ergänzt. Rund ein halbes Jahr hat das Team zu den Materialien unter enger Mitarbeit eines Wikipedia-Autors mit Lehrerfahrung daran gearbeitet, Erfahrungen zusammenzutragen, Methoden aufzuarbeiten und Ideen weiterzuentwicklen, wie man das Thema “Wikipedia” anschaulich in den Unterricht integrieren kann. Im Juli hatte Andreas Paul in einem Gastbeitrag im Wikimedia-Blog bereits darüber berichtet. Im August wurde diese Arbeit abgeschlossen und die Ergebnisse zusammengeführt.

Die dabei entstandenen Materialien teilen sich in Sachinformationen und Arbeitsblätter und sind eine Ergänzung zur fächerübergreifenden Unterrichtsvorbereitung, da sie viel Raum für Flexibilität und Unterrichtsthemen lassen. Weiterlesen »

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Bundesrat nimmt Stellung zu “Opening Up Education”

Dies ist ein Gastbeitrag von Jan Neumann. Jan Neumann arbeitet am Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz).  Nach dem Studium der Rechts-, Wirtschaft- und Systemwissenschaften übernahm er die Tätigkeit als Projektmanager und freier Lektor für verschiedene Fachverlage, u.a. für Wolters-Kluwer Deutschland und den Bundesanzeiger Verlag. Seit 2007 ist er tätig beim Hochschulbibliothekszentrum des Landes NRW (hbz), zunächst als Leiter der zentralen Projektkoordination, seit 2012 als Leiter Recht und Organisation. Er ist Mitglied des Fachausschusses Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission und des International  Advisory Board des Projekts POERUP. Er war Teil des Programmteams der OER-Konferenz von Wikimedia Deutschland.

Am 08.11.13 hat der Bundesrat den Beschluss 709/13 gefasst, in dem er sich unter anderen auch verhältnismäßig ausführlich zu OER äußert. Es handelt sich um eine Stellungnahme zur Mitteilung der EU-Kommission “Opening Up Education”, mit der die EU-Kommission im September 2013 die Förderung des Einsatzes von bildungsbezogener Informations- und Kommunikationstechnik im Allgemeinen und von OER im Speziellen angekündigt hatte.

Konkrete politische Folgen hat dieser Beschluss nicht. Er ist vermutlich inzwischen an die EU-Kommission übermittel und dort gelesen und abgeheftet worden. Ganz ohne Bedeutung ist der Beschluss aber dennoch nicht. Im Bundesrat sind die für die Bildung zuständigen Länder vertreten. Der Beschluss kann insofern als Stimmungsbarometer für die Einstellung der Ländern in Bezug auf OER gewertet werden, die vor dem Hintergrund, dass erst jüngst mit der Erstellung einer Bund-Länder-Stellungnahme zu OER begonnen worden ist, durchaus von Relevanz erscheint. Weiterlesen »

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Booksprint zu Open Education Handbook @WMDE

Das Netzwerk der Institutionen, die in Deutschland im Rahmen Freier Bildungsinhalte aktiv sind, weitet sich immer weiter aus. Am Donnerstag berichteten wir bereits über die Fortbildungsreihe zu Freien Inhalten in der Bildung von Mediale Pfade (Berlin), gefördert von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Zudem bietet Wikimedia Deutschland “Raum für Freies Wissen” für Workshops der Communitys und für Freunde Freien Wissens. Einer dieser Freunde ist die Open Knowledge Foundation (OKFN), die erst vor kurzen bei uns einen Abend zu fragdenstaat.de veranstaltet hat. Nun gehen wir in die zweite Runde mit dem zweiten internationalen Open Education Handbook Booksprint, der im Rahmen eines Treffens der Open Education working group stattfindet. Dies ist ein Gastbeitrag von Marieke Guy, OKFN. Der Workshop findet auf Englisch statt. Wir freuen uns auf euch!

Christoph Jackel, CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

We will be hosting our second Open Education Handbook booksprint in collaboration with Wikimedia Deutschland, at the Wikimedia Deutschland office, Berlin on Friday 22nd November 2013, and we’d really like you to participate! During the booksprint participants will be involved in group discussions, constructing questions, building on chapter themes, negotiating with others on concepts and hopefully coming up with some agreement on definitions! Those of you who have been following our progress will know that we held an initial booksprint in September to pull together some ideas for the handbook and start structure content. We have now moved all the content to Booktype and shared it with the community so it is ready to be added to and edited!

What we do

This second booksprint will consider the questions the audience of the handbook will ask and whether what we have so far truly answers those questions. So for example: what are the real benefits of creating an Open Educational Resource (OER)? How can data about open education lead to changes in open education policy? Where have open badges been used effectively? We also hope to have a couple of speakers along from local organisations to help us frame the day.

Most booksprints aim to write a book in under 5 days! We’ll be taking a slightly less pressurised approach and will be drafting the handbook over a longer time period of time (delivering a final version for the LinkedUp Project next year).

Be part of it

If you are interested in being involved in the booksprint then please register on the EventBrite page. All those who take part in the handbook booksprints will given attribution (using names and affiliations) in the about section of the handbook. Lunch and refreshments will be provided.

Note that the handbook and the booksprint will be in English, though we are very interested in collaborating with people who would like to translate the handbook at a later stage.

So sign up to come along!

Für Fragen rund um OER und den booksprint steht euch bei Wikimedia auch Elly Köpf zur Verfügung.

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Freie Lizenzen in der Bildungsarbeit nutzen

Das Potential von Freien Bildungsressourcen ist in Bildungseinrichtungen vielfach noch nicht bekannt. Vielfach haben wir darüber in der letzten Zeit bereits berichtet im Vorfeld und auf der OER-Konferenz 2013. Doch die OER-Konferenz war erst der Anfang (Open Educational Ressources). Die Agentur Mediale Pfade hat eine Fortbildung für LehrerInnen und andere MultiplikatorInnen erarbeitet, um über Freie Inhalte in der Bildungsarbeit aufzuklären. An fünf Terminen sollen dabei etwa 60 TeilnehmerInnen in Geschichte und Philosophie von sowie im Umgang mit Freien Bildungsressourcen geschult werden. Ein Gastbeitrag zum Projekt von Daniel Seitz, Mediale Pfade.

Im Juni 2013 entschied die Medienanstalt Berlin-Brandenburg, das Projekt “Freie Lizenzen in der Bildungsarbeit” von Mediale Pfade – Agentur für Medienbildung als eines von fünf OER-Projekten im Rahmen des Förderschwerpunktes zu “Freien Bildungsmaterialien im Internt” zu fördern. Partner unseres Projekts ist Wikimedia Deutschland, die uns mit Expertise und Materialien unterstützt haben. Bei den Fortbildungen werden die Teilnehmenden unter anderem zu folgenden Themenbereichen geschult: Möglichkeiten und Chancen von OER; Verstehen, Finden und Auszeichnen freier Lizenzen; Beispiele und Nutzung von OER-Plattformen/-Portalen; eigenes Erstellen von OER; Methoden der gemeinsamen Arbeit an OER sowie Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. Ziel ist es, mit unserem Projekt durch die Auswahl der veranstaltenden Orte und die Bewerbung insbesondere auch den außerschulischen Bildungsbereich zu OER zu erreichen. Zur Veranstaltungswebseite und Anmeldung: http://oe.medialepfade.de

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OERde13 – In 1290 Minuten geht es los!

By Markus Büsges, leomaria (Wikimedia Deutschland e.V.), CC-BY-SA-3.0, via Wikimedia Commons

In Berlin findet ab morgen die erste OER-Konferenz für den deutschsprachigen Raum statt (OER, dt. Feie Bildungsinhalte). 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden über zwei Tage gemeinsam über die aktuelle Situation und die Zukunft von OER in Deutschland und im internationalen Raum diskutieren. Mehr zur Konferenz und den Highlights finden sich hier. In einer Mischung aus Konferenzteil und BarCamp wird viel Raum für Gespräche und einen offenen Austausch zwischen den Teilnehmenden gegeben. Diese setzen sich zusammen aus politischen AkteurInnen, LehrerInnen, OER-Aktiven und Interessierten aus dem Kontext der Digitalen Bildung. Eine spannende Mischung! Auch international wird einiges geboten: Im Rahmen der Konferenz wird Creative Commons einen “Europe OER-Workshop” veranstalten, über dessen Ergebnisse dann im Barcamp berichtet wird. Die Werkstatt bringt sich mit dem Format Speedlab “Experiences” mit ins Programm ein, das einen Einblick in die internationalen Entwicklungen zu OER ermöglicht.

Infos rund um die OER-Konferenz

  • Video: Alle Talks im Plenum werden von unserem Partner Werkstatt.bpb.de gestreamt und im Anschluss frei lizensiert (CC-BY-SA 3.0) zur Verfügung gestellt. Hier der Link zum Live-Stream!
  • Text: Alle Talks werden bei der Konferenz von den TeilnehmerInnen und den SpeakerInnen mit Etherpads dokumentiert, die sich im Programm unter den jeweiligen Talks finden. Neben der Werkstatt.bpb.de wird auch pb21, unser Medienpartner, vor Ort live von der Konferenz berichten. Auch im Vorfeld der Konferenz sind hier unter dem Themenschwerpunkt zur Konferenz schon spannende Podcasts und Interviews entstanden. Ein Blick lohnt sich!
  • Twitter: Und wer sich live über die Stimmung vor Ort informieren möchte, dem sei nochmal der Hashtag #OERde13 ans Herz gelegt!
  • Bilder rund um die Konferenz finden sich auf Wikimedia Commons!

Im Anschluss hoffen wir somit ein möglichst umfassendes Bild der gesamten Konferenz für alle diejenigen bereitszustellen, die nicht selbst daran teilnehmen können oder nochmal nachlesen wollen!

Wir freuen uns auf eine spannende Konferenz!

 

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Blogpostreihe – Höhepunkte aus dem Programm der OER-Konferenz 2013

Dies ist ein Gastbeitrag von John H. Weitzmann. John H. Weitzmann ist Rechtsanwalt in Berlin und seit 2006 ehrenamtlicher Projektleiter Recht bei Creative Commons Deutschland. Seine beruflichen Schwerpunkte liegen allgemein im Urheber- und Medienrecht, speziell in den Bereichen Private Order Licensing und Forschungsdaten. Kürzlich ist er zudem einer von zwei Europakoordinatoren für Creative Commons geworden.

Vom 14.-15. September 2013 wird Wikimedia Deutschland in Berlin die erste Konferenz für Freie Bildungsmaterialien veranstalten – Creative Commons ist Partner der Konferenz. In loser Folge werden daher bis zur Konferenz die Highlights im Programm der Konferenz (#OERde13)  durch die Mitglieder des Review-Teams vorgestellt. Als Dritter in der Reihe stelle ich meinen Favoriten vor. In diesem Fall einen Workshop innerhalb der Konferenz, dessen Ergebnisse am ersten Tag im BarCamp-Teil der Konferenz vorgestellt werden.

Der Creative Commons OER Policy Workshop – ein vorsichtiger Schritt in die politische Arena

CC-Lizenzen als rechtliche Werkzeuge zur Freigabe von Inhalten sind aus den freien Bildungsressourcen genauso wenig wegzudenken wie die GNU Public License und ihre Verwandten aus dem Betriebssystem Linux. Weiterlesen »
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Wikimania: Globalen Austausch im Bildungsbereich fördern

Tim Moritz Hector und Cornelia Trefflich haben im Vorfeld zur Wikimania an der Education Pre-Conference am 07.08.2013 in Hong Kong teilgenommen und einen Beitrag zu den Erfahrungen mit verschiedenen Zielgruppen im Rahmen von Bildungsprojekten präsentiert. 

Rod Dunican moderierte den Workshop,
Foto:LiAnna Davis, CC-BY-SA 3.0

Nach einer langen Anreise am Vorabend stand die Education Pre-Conference auf dem Programm, zu der sich pünktlich um 9 Uhr etwa 20 Personen verschiedener Chapter und weitere Interessierte einfanden, von denen die meisten, wie wir, mehr oder weniger gejetlagged waren. Ziel dieser Zusammenkunft war es, eine Vernetzung und einen Austausch zwischen all denjenigen zu ermöglichen, die ein Bildungsprogramm unterhalten oder aufbauen wollen. Rod Dunican und LiAnna Davis von der Wikimedia Foundation organisieren und moderieren dieses nunmehr zum zweiten Mal stattfindende Treffen, um einen Austausch im Bildungsbereich zu ermöglichen.

Zuerst wurden die Befürchtungen, die diejenigen mitbringen, die ein neues Programm aufbauen wollen, thematisiert. Anschließend wurden diese vor dem Hintergrund der Erfahrungen der anderen diskutiert (z. B. die mangelnde Nachhaltigkeit von Bildungsprojekten, die Zusammenarbeit mit der Community, die Rollen, die die Beteiligten einnehmen und technologische Herausforderungen wie Moodle).

Danach wurden “best practices” vorgestellt, wie ein Hochschulprogramm aufgebaut werden kann; es folgten Sitzungen zum Aufbau von längerfristigen Kooperationen und zur Gewinnung von TutorInnen. Eine andere Präsentation widmete sich der Materialien, die im internationalen Bereich bereits erstellt worden sind und im englischsprachigen Bereich schon genutzt werden können.

Tim Moritz Hector und Cornelia Trefflich beschäftigten sich anschließend in einer interaktiven Präsentation mit anderen Zielgruppen von Bildungsprojekten, da der Fokus des Treffens im Allgemeinen sehr auf Universitäten gerichtet war. Wir stellten zunächst Aktivitäten mit Älteren und zur Gender-Diversity vor. Im Fokus stand dann, dass es wichtig ist, verschiedenste Zielgruppen anzusprechen und sich dabei auch von demographischen oder institutionellen Vorgaben zu lösen.

Teilnehmende am Workshop,
Foto: LiAnna Davis (CC-BY-SA 3.0)

Aufbauend auf das Meeting in Mailand haben wir versucht, zu definieren, was einen “prototypischen Wikipedianer” ausmacht (u. a. genügend Zeit, Motivation und Kenntnisse und Faszination für ein bestimmtes Thema), um die Aktivitäten im Bildungsbereich auf relevante Gruppen auszurichten. Eine letzte Präsentation widmete sich der Evaluation von Bildungsprogrammen, den Gründen für Evaluation und der technischen Umsetzung dieser.

Die durch das Bildungsteam der Wikimedia Foundation ermöglichten Treffen zum Austausch von Bildungsbestrebungen im internationalen Kontext eröffnen immer wieder neue Perspektiven auf den Bildungsbereich und motivieren uns alle unsere Bestrebungen mit erhöhtem Enthusiasmus fortzusetzen und weiterzuentwickeln.

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Mutig sein in Cottbus

Dies ist ein Gastbeitrag von Lienhard Schulz, der sich für die Gewinnung der Zielgruppe 50+  für die Wikipedia und ihren Schwesterprojekten innerhalb des durch die EU geförderten Projekts “Silberwissen” engagiert. Hier berichtet er ausführlich von einer Workshopreihe an der Seniorenuniversität Cottbus, die er durchgeführt hat.

 

Lienhard Schulz erklärt den Teilnehmenden die Grundprinzipien der Wikipedia (Foto: Elvira Schmidt (WMDE), CC-BY-SA 3.0)

Im Juni 2013 führten wir an der Seniorenuniversität der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus mit dem Namen „Das kleine Wikipedia 1×1“ einen Workshop durch, der mit einem neuen, sechsteiligen Format auf eine sehr positive Resonanz bei den acht Teilnehmern (4w, 4 m – nix Gender Gap!) stieß. Der erste Teil bestand aus dem inzwischen in vielen Veranstaltungen bewährten 3×3-stündigen Silberwissen-Basis-Curriculum: Einführungsvortrag und Vermittlung der Grundlagen des Schreibens in der Wikipedia nebst Bilderhochladen bei Wikimedia Commons.

Im neuen, gleichfalls 3×3-stündigen Anschlussteil wurden die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anhand der gemeinsamen Erstellung eines neuen Artikels vertieft. Die Wahl des Themas überließen wir den Teilnehmern, die sich auf den Cottbusser Ortsteil Branitz einigten. Zur Erarbeitung brachten die Teilnehmenden derart viel Material (und Bilder) mit, dass man daraus leicht hätte eine Dissertation machen können. Nach einem Brainstorming „Was gehört unbedingt in den Artikel“ waren die Textarbeiten von lebhaften inhaltlichen und Formulierungsdiskussionen begleitet. Die Arbeit wurde so organisiert, dass jeder Teilnehmer jeden einzelnen Arbeitsschritt an seinem Computer mitmachte, auch wenn das gelegentlich dauerte. Nur bei „doing“ lernen die Teilnehmer wirklich und bleiben (und blieben!) die Kniffe einigermaßen haften.

Konzentrierte Teilnehmende bei der Arbeit im Workshop, Foto: Elvira Schmidt (WMDE), CC-BY-SA 3.0

Nach den sechs, im Abstand von zwei Tagen dicht aufeinander folgenden Workshops stellten wir den Artikel unter einem Gemeinschaftsaccount in die Wikipedia. Resultat dieser Intensivveranstaltung: motivierende Freude und Stolz über den gemeinsamen Artikel, Vertrauen in die erworbenen und eingeübten Fähigkeiten, in der Wikipedia weiterzuarbeiten. Und vor allem auch: die Teilnehmer wissen sich zu helfen und wo sie welche Informationen und Tipps finden. Die drei übergreifenden Gesichtspunkte “Sei mutig“- Abgucken (d.h. themenverwandte Quelltexte öffnen, abgucken und ggfs. Standards übernehmen) und “Finden” konnten nachhaltig vermittelt werden. Dieses 6×3-stündige Format scheint für die Ziele des Projekts Silberwissen ideal zu sein. Bereits kurz nach Ende des Kurses nahm sich eine Teilnehmerin beherzt des traurigen, bis dahin nebst Infobox 3-zeiligen Artikels Ströbitz an, machte daraus auf einer Arbeits-Unterseite einen ansehnlichen WP-Beitrag und stellte ihn am 3. Juli in den Artikelraum.

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Wein, Wiki und Digital Media Women

Dieser Gastbeitrag ist von  Sie ist aktive Autorin für die Digital Media Women Hamburg, die sich letzte Woche trafen, um mehr über Wikipedia und das Mitmachen zu erfahren. Hier geht es zum Originalbeitrag. Elly Köpf, aus dem Bereich Bildung und Wissen, war mit vor Ort, um gemeinsam mit den anwesenden Autorinnen über Strukturen der Wikipedia zu diskutieren und sich gemeinsam der Frage zu nähern: Warum und wie können oder sollen Frauen die Wikipedia mitgestalten?

An einem schwülheißen Sommerabend letzten Mittwoch traf sich eine reine Frauenrunde der Digital Media Women, um zu erfahren, wie man Autorin bei Wikipedia wird. Kixka Nebraska hatte zu „Wein, Wiki und Digital Media Women“ eingeladen. Die Idee dafür gab ihr ein Artikel von Juliane Leopold auf kleinerdrei über Sarah Stierch. Stierchs Anliegen ist es, mehr weibliche Editoren für Wikipedia zu gewinnen, denn laut einer Umfrage sind neun von zehn „Wikipedianern“ männlich. Um mehr Frauen für Wikipedia zu begeistern, schlägt sie Editierparties mit Wein und Unterstützung von erfahrenen Editorinnen vor.

Ungefähr zwanzig Frauen hatten sich trotz der Hitze in der Akademie für Publizistik eingefunden zur ersten deutschen „Women, Wine and Wikipedia“-Editierparty. Die erfahrene Wikipedia-Autorin „Emma7stern“, Juliane Leopold, die Social Media Redakteurin bei ZEITonline ist und sich des Themas „Frauen in der Wikipedia“ angenommen hat, und Elly Köpf von Wikimedia Deutschland, waren gekommen, um den Teilnehmerinnen zu erklären, wie Wikipedia hinter den Kulissen funktioniert. Weiterlesen »

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OER-Konferenz 2013 – Ein Bündnis für Freie Bildung

Die OER-Konferenz 2013 (#OERde13) von Wikimedia Deutschland wird deutschsprachige Akteure rund um das Thema Open Educational Resources (OER), also freie Bildungsmaterialien, zusammenbringen.  Sie findet im Spetember statt und setzt sich zusammen aus Fachkonferenz und Barcamp. Sie bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und sich zu vernetzen, denn bei Freien Bildungsinhalten geht es um gemeinsames teilen, mixen und bearbeiten. Sprich: Dem Kern der Wikimedia-Projekte.

Die Veranstaltung ist nur möglich durch eine Reihe von Partnen und Unterstützern, die wir daher im Folgenden näher vorstellen. Weiterlesen »

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