Wikimedia:Woche 23+24/2014

Herzlichen Glückwunsch zur Doppelausgabe Nummer 23 und 24 der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Aufgrund der größten Wikimedia-Veranstaltung des Jahres, der Wikimania, die dieses Jahr in London stattfand, pausierte der Newsletter letzte Woche und kommte die Woche doppelt so groß mit zahlreichen Wikimania-Links zurück! Wie üblich wird die Wikimedia:Woche gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, sie serviert in kleineneren und größeren Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

Die Woche entsteht in einem offenen Redaktionsprozess: Wenn du über die internationalen Kanäle auf Links oder Storys stößt, die für die lokale Arbeit der deutschsprachigen Community von Relevanz sein können, hinterlasse einen Hinweis in der nächsten Woche! Du kannst entweder selber einen Teaser-Text vorbereiten, oder einfach nur einen Link setzen, den wir dann vor Versand mit einer Zusammenfassung dekorieren.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Wikimedia:Woche 23+24/2014

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

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Erstes AdaCamp Europas in den Räumlichkeiten von Wikimedia Deutschland

Am 11. und 12. Oktober 2014 lädt die Ada-Initiative in den Räumen von Wikimedia Deutschland zum ersten AdaCamp Europas ein. Die Ada-Initiative setzt sich für Frauen im Bereich Open Technology ein; dies umfasst unter anderem Software-Entwicklerinnen in der OpenSource Bewegung und Wikipedianerinnen die sich für Freies Wissen einsetzen.

Um Frauen, die im Open Technology Bereich aktiv sind, eine Plattform zu geben, hat die Ada-Initiative (benannt nach der allerersten ProgrammiererinAda Lovelace) die AdaCamps ins Leben gerufen. In Form von “Unkonferenzen”/Barcamps, bieten sie den Teilnehmerinnen die Chance, sich zu Themen, Problemen und Lösungen im Bereich der open technology und culture auszutauschen und zu vernetzen.

Logo der Ada-Initiative mit dem Bild von Ada Lovelace, Autorin: Valerietai, CC0 1.0 via Wikimedia Commons

Die Ada-Initiative hat sich das Ziel gesetzt, die hier aktiven Frauen anzusprechen, zu vernetzen, sie zu stärken und ihnen den Rücken freizuhalten. So bietet die Initiative zum Beispiel Training gegen das Hochstapler-Syndrom an, Workshops in denen interessierten Männern gezeigt wird, wie sie Frauen im tagtäglichen Leben unterstützen und Diskriminierung verhindern können. Zudem hat die Initiative mit verschiedenen Personen eine Empfehlung für Richtlinien gegen Belästigungen entwickelt, die übergriffiges Verhalten insbesondere auf IT-Konferenzen minimieren und verhindern soll.

Bisher fanden AdaCamps nur in Nord-Amerika statt. Dieses Jahr wird das Konzept nun ausgeweitet und es wird mehrere Camps in anderen Ländern geben, unter anderem im November 2014 in Bangalore. Wikimedia Deutschland  freut sich darauf, Gastgeber für das allererste Camp in Europa zu sein.

Die Teilnahme am Camp ist nur für Frauen möglich. Dies umfasst alle Menschen, die sich selber als Frau definieren. Da sich das AdaCamp an Frauen in ganz Europa richtet, wird die Konferenzsprache Englisch sein.

Bewerbungen für die Teilnahme am AdaCamp in Berlin sind nur über die Homepage des AdaCamps möglich. Da die Ada-Initative eine produktive und angenehme Arbeitsatmosphäre garantieren möchte, sind die Plätze begrenzt. Auf der Seite vom AdaCamp kann nachgelesen werden, wie die AdaInitiative Bewerberinnen auswählt.

Die Ada-Initative auf Twitter.

 

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Digitale Kompetenzen die zweite: Digital Natives – Ein gut klingender Begriff mit wenig Substanz?

 

Anfang September ist es soweit: Die Veranstaltungsreihe Digitale Kompetenzen, die Wikimedia Deutschland im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2014 – Die digitale Gesellschaft durchführt, geht in die nächste Runde. Unter dem Titel “Digital Natives – Ein gut klingender Begriff mit wenig Substanz?” setzen wir uns am 1. September gemeinsam mit Expertinnen und Experten kritisch mit dem Begriff der “Digital Natives” auseinander.

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Guided tours and Wikidata: How to explain a complex project and encourage new editors

The following is a contribution by Bene*, admin and bureaucrat on Wikidata and author of the guided tours on Wikidata. He explains the motovation behind guided tours and how they can attract new editors to the Wikidata community:

Wikidata is no longer a brand new project but still a lot of people do not really know what it actually does. This makes it hard for new editors to get involved with the project and become active contributors. We realized that something had to change; that we had to make things easier to understand and take our newbies by the hand.

Wikidata guided tour intro
Wikidata guided tour intro

Wikidata guided tour labels
Wikidata guided tour labels

 

When it comes to planning how to help new editors, a first approach is typically to create help pages for individual topics. However, these pages are often very long and do not do a good job of explaining concepts beyond their theoretical context. Another way to explain things is to create illustrative presentations including slideshows. Unfortunately, the users still only get the theory and have to make the leap from reading to actually editing on their own. Keeping all this in mind, we decided that we needed a format that is integrated with the editing interface of Wikidata and gives users the opportunity to edit content through a series of practical exercises.
In fact, this is exactly what the GuidedTour extension does. It provides a way to create presentations, or rather interactive tutorials, in which the user can actually complete a set of actions. One great use case of Guided Tours is the Wikipedia Adventure. However, for Wikidata we needed something different because the item editing interface shares very little in common with a standard wiki page. The pages contain more buttons and small text fields because an item does not simply consist of text but stores structured data instead. Therefore, we adjusted the guided tours to our needs and added an overlay feature to highlight single design elements. We also made the tours translatable as Wikidata is a multilingual project. If you are interested in the result just try it out for yourself: there are currently two Wikidata tours available—one on items, and one on statements.

Wikidata items tour stats
Wikidata items tour stats

Wikidata statements tour stats
Wikidata statements tour stats

As you can see from the usage statistics, the work was well worth the effort. Since the release on 11th July more than 150 users have taken the first tour and more than 100 went on to complete the second one. This shows the impact our tours have had and the great need for them. It was lots of fun to create and implement the interactive tutorials but there is still a lot of work to do. New tours are being worked on and the existing ones are also in need of translations. If you have any ideas for new tours or improvements to the existing ones, just add your comments to the coordination page. You might also want to help translate the released tours (which is just like translating any wiki page). You can translate the existing tutorials about items and about statements.

A note from Lydia (Wikidata’s product manager): Thank you so much to Bene* (Wikidata community developer) and Helen (Free Software Outreach Program for Women intern with Wikimedia) who have worked together over the past weeks to make these first guided tours a reality. It’s great to see us making progress towards making Wikidata easier to use every single day.

 

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OERde14: Der Countdown läuft!

Foto “OER-Konferenz 2013″: Raimond Spekking, CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

75 Referentinnen und Referenten, 7 thematische Bühnen, 2 Tage Konferenz und 1 Programm.

Der Countdown zur größten Konferenz zu freien Bildungsmaterialien im deutschsprachigen Raum, am 12. und 13. September in der Urania Berlin, läuft. Das 12-köpfige Programmteam freut sich, ein vielversprechendes Programm der OERde14 präsentieren zu dürfen. Viele spannende Einreichungen standen für die OERde14 zur Auswahl – vielen herzlichen Dank dafür! Worauf sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der OERde14 im Einzelnen freuen dürfen, soll an dieser Stelle in einer wöchentlichen Beitragsreihe als kleiner Vorgeschmack auf die Konferenz vorgestellt werden. Soviel ist jetzt schon sicher, es wird spannend!

 

“Eine sehr erfolgreiche Dauerbaustelle!”

Sandra Schön über “OER auf ZUM.de (machen!) – Wie viele tun, wovon andere reden” von Karl-Otto Kirst

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, OER zu entwickeln. Mit viel Erfolg machen das die Autorinnen und Autoren im Bereich der offenen Bildungsressourcen rund um die Plattform ZUM e.V., der Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet. Mit dem Aufkommen und der Verbreitung der Creative-Commons-Lizenzen hat sich folgende Entwicklung zugetragen: Materialien, insbesondere beim ZUM-Wiki und bei anderen Wikis auf ZUM.de, werden nicht mehr nur (wie anfangs) kostenfrei, sondern auch unter einer CC-BY-SA-Lizenz angeboten. Neben der Wikipedia ist die ZUM-Initiative damit wohl eine der ältesten Initiativen für freien Content im Internet für Unterrichtszwecke in deutscher Sprache.

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Auf dem Pfad der Dämmerung

Das Projekt „Chapters Dialogue“ hat seinen Abschluss gefunden

Vielleicht kann sich die eine oder der andere noch erinnern: vor gut einem Jahr initiierte ich in der Stabsstelle Internationales von Wikimedia Deutschland das Projekt „Chapters Dialogue“. Hauptziel des Projektes war, es zu erfahren, was die Menschen in den Wikimedia-Chaptern (Ländervertretungen) weltweit bewegt, was sie motiviert und vor welchen Problemen sie stehen. Nach 94 Interviews mit Wikimedianerinnen und Wikimedianer auf der ganzen Welt haben sich sechs Fragen herauskristallisiert, die für das Wikimedia Movement von Bedeutung sind. Im Folgenden eine deutschsprachige Zusammenfassung des Projektberichtes.

Projektleiterin Nicole Ebber (links) und Projektmanagerin Kira Krämer
(by Dominic Ernst, CC-by-sa-4.0, via Wikimedia Commons)

Wikimedia ist eine globale Bewegung. Die Wikimedia Foundation betreibt Onlineprojekte wie die Wikipedia, sammelt Spenden und verteilt diese an die weltweiten Communities. Diese kämpfen und arbeiten gemeinsam für Freies Wissen. In den letzten zehn Jahren hat sich ein ganzes Netzwerk aus Wikimedia-Organisationen gegründet, die alle gemeinsam die gleiche Idee vor Augen haben: Eine Welt, in der das gesamte Wissen der Menschheit jedem frei zugänglich ist. Gemeinsam betreten diese Organisationen Neuland, denn etwas Vergleichbares, das die Gesellschaft auf diese Art beeinflusste und die Welt veränderte, gab es bisher nicht.

Die Wikimedia-Chapter, zu Deutsch in etwa „Ländervertretungen“, sind Teil dieser internationalen Bewegung. Sie sind sogar elementar, denn sie übernehmen viele Aufgaben und viel Verantwortung. Sie unterstützen lokale Communities und kämpfen vor Ort für Freies Wissen. Und sie stehen für die Vielfalt der Bewegung.

Diskussionen und Dissenz

Doch gleichzeitig gibt es auch viele Diskussionen und Dissenz in der Wikimedia-Bewegung. Es geht um die Beziehungen untereinander, Verantwortlichkeiten und die Herausforderungen, vor denen diese Bewegung bestehend aus Foundation, Chaptern, Freiwilligenkommittees und Communites steht. Diese Diskussionen werden jedoch selten offen ausgetragen und genau so selten sind alle Beteiligten miteinbezogen. Außerdem gibt es kein gemeinsames Verständnis davon, was die Chapter eigentlich erreichen sollten, können oder wollen. Es wurde nie vereinbart, welche Aufgaben und Ziele sie konkret haben, noch welche Unterstützung sie brauchen. Und auch nicht, wer diese Unterstützung leisten soll.

Wir von Wikimedia Deutschland wollten deswegen herausfinden, was eigentlich hinter diesen sagenumwobenen „Chaptern“ steckt. Uns war es wichtig, dass die Bewegung eine fundierte Grundlage hat, um ihre zukünftigen Pläne und Entscheidungen auf ein solides Fundament zu stellen. Aus diesem Grund begann im Frühjahr 2013 ein Projekt, um die Bedürfnisse, Ziele und Geschichten der Chapter und ihrer Anspruchsgruppen („Stakeholder“) zu erfahren. Um den offenen und kommunikativen Charakter des Projektes hervorzuheben, haben wir es „Chapters Dialogue“ genannt.

Wie aus 94 Interviews eine „Landkarte der Wikimedia-Welt“ wurde

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Monatsbericht Juli 2014

PROGRAMM FREIWILLIGE

Aufgrund der vielen geförderten Aktivitäten der Communitys im Juli steht im Monatsbericht nur eine kurze Übersicht. Ausführliche Informationen gibt es im gesonderten Blogbeitrag.

Fotoprojekte

Auch im Juli nahmen Ehrenamtliche wieder an Veranstaltungen aus den Bereichen Kultur, Sport und Politik teil um Freies Wissen zu generieren. Allein das Projekt Festivalsommer verzeichnete im Juli rund 30 Veranstaltungen. Weitere von Freiwilligen durchgeführte und von Wikimedia Deutschland geförderte Events waren:

01.07.: Besuch im Europaparlament, für Fotoaufnahmen des neu gewählten Parlaments und Absprachen über zukünftige Aktivitäten (siehe auch Wikipedians in European Parliament)

06.07.: Ironman Germany

07.07.: Pressetermin zur Filmpremiere der Dokumentation „Verräterkinder – Die Töchter und Söhne des Widerstands“ für Foto- und Filmaufnahmen von Regisseur und Zeitzeugen

16.–17. 07.: Fotoprojekt Bremische Bürgerschaft und Bremer Weserstadion

22.07.: Pressekonferenz zum 10. „Tag der Legenden“ mit Fußball-Profis wie Karl-Heinz-Körbel, Thomas von Heesen und Thomas Berthold, unter der Moderation von Lou Richter Weiterlesen »

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Wikimedia:Woche 22/2014

Herzlichen Glückwunsch zur 22. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Dieser sommerliche Newsletter im Vorfeld der großen Wikimania in London wird gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, serviert in kleinen Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

Die Woche entsteht in einem offenen Redaktionsprozess: Wenn du über die internationalen Kanäle auf Links oder Storys stößt, die für die lokale Arbeit der deutschsprachigen Community von Relevanz sein können, hinterlasse einen Hinweis in der nächsten Woche! Du kannst entweder selber einen Teaser-Text vorbereiten, oder einfach nur einen Link setzen, den wir dann vor Versand mit einer Zusammenfassung dekorieren.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Wikimedia:Woche 23/2014

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:
* https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikimedia:Woche und unter
* https://blog.wikimedia.de/tag/wikimediawoche/

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

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Geförderte Projekte aus den Communitys im Juli 2014

Ambitionierte Freiwillige entwickeln und realisieren fortdauernd Ideen und Projekte zur Schaffung freier Inhalte. Bei einem Teil dieser Aktivitäten ist es Wikimedia Deutschland möglich, ihnen finanzielle und organisatorische Unterstützung zukommen zu lassen. Alleine bei den von WMDE geförderten Projekten sind die Communitys allerdings dermaßen aktiv, dass eine ausreichende Würdigung all ihrer Tätigkeiten den Umfang des Monatsberichts von Wikimedia Deutschland sprengen würde. Wir stellen daher, ergänzend zum Monatsbericht, an dieser Stelle jene Projekte vor, die im Juli 2014 dank dem Engagement von Freiwilligen und mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland stattgefunden haben.

Fotoprojekte

Weserstadion, Foto: CC-BY-SA 3.0

Gleich zu Beginn des Monats statteten Wikipedianer dem Europaparlament einen Besuch ab, um Bilder des neu gewählten Parlaments zu schießen und Absprachen über zukünftige Aktivitäten zu treffen. (siehe auch Wikipedians in European Parliament)

Weitere Aufnahmen aus dem Politikbereich entstanden am 16. und 17. Juli in der Bremischen Bürgerschaft, dem Landesparlament der Freien Hansestadt Bremen. Bei der Gelegenheit konnten neben den Bildern der Parlamentarier auch Bilder des Bremer Weserstadions aufgenommen werden; womit wir bereits bei der Kategorie Sport wären. Auch in diesem Bereich darf Wikimedia Deutschland Monat für Monat freiwillige Fotografen beim Besuch diverser Sportereignisse unterstützen. So wurden von Olaf Kosinsky im Juli freie Bilder des diesjährigen Triathlon-Langstreckenwettbewerbs Ironman Germany aufgenommen und bei Wikimedia Commons eingestellt.

Festivalsommer, Foto: Carstor, CC-BY-SA 3.0

Der erfolgreiche Festivalsommer hat in diesen Wochen Hochsaison und erreichte im Juli einen Meilenstein von 25.000 hochgeladenen Bildern (siehe Wikipedia-Kurier). Um die sage und schreibe 30 Veranstaltungen stehen für diesen Monat insgesamt auf der Liste der Festival-Fotografen. Die einzelnen Events können dem Festivalplan entnommen werden. Bildergebnisse werden zudem auf einer Übersichtsseite gesammelt. Gleich fünf Wochenenden in Folge war Huhu Uet für den Festivalsommer unterwegs, um freies Bildmaterial von Bands und Musikern einzufangen und über das Medienarchiv Commons bereit zu stellen. Im Juli nahm er Fotos zahlreicher Gruppen auf dem Deichpiraten Festival, dem Black Way Open Air, dem Langeln Open Air und dem Headbangers Open Air auf. Der Festivalsommer wird mit der Bereitstellung von Technik und Reisekostenerstattungen von Wikimedia Deutschland unterstützt.

Zwei Pressetermine wurden in diesem Monat zudem mit einer Förderung von Wikimedia Deutschland besucht. Am 7. Juli nutzte ein Wikipedianer die Gelegenheit der Filmpremiere der Dokumentation „Verräterkinder – Die Töchter und Söhne des Widerstands“ für Foto- und Filmaufnahmen von Regisseur und Zeitzeugen. Ferner besuchte er am 22. Juli die Pressekonferenz zum 10. „Tag der Legenden“ mit Fußball-Profis wie Karl-Heinz-Körbel, Thomas von Heesen und Thomas Berthold, unter der Moderation von Lou Richter.

Community-Räume und -Veranstaltungen

Aktive aus der Hamburger Community planen derzeit die Einrichtung eines lokalen Wikipedia-Büros. Regelmäßige Veranstaltungen sind bereits in Planung. Außerdem arbeitet die Hannoveraner Community an der Idee eines dortigen Wikipedia-Büros, das sowohl erfahrenen und neuen Wikipedianerinnen und Wikipedianern als auch allen anderen Interessierten als dauerhafter Wikipedia-Treffpunkt und regionale Anlaufstelle zur Verfügung stehen soll.

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Wikidata als Spiel: Freies Wissen verbessern in der Mittagspause

Es gibt Inhaltsbefreiungsaktionen, die dauern ein bisschen länger. Einen guten oder gar exzellenten Artikel für Wikipedia zu verfassen geht nicht mal eben in ein paar Minuten, die Geodaten des Himmels über Berlin befreien sich auch nicht von selbst, sondern erst nach monatelangem politischem Engagement. Wie schön wäre es, wenn es zwischen all den aufwändigen Arbeiten für die Verbesserung Freien Wissens auch einen kleinen Snack zwischendurch gäbe. Ein bisschen spielerisches Klicken, um die Welt mit nachnutzbaren strukturierten Daten zu einem besseren Ort zu machen. Magnus Manske hat mit seinem Wikidata-Game genau so einen Anlaufpunkt im Netz geschaffen, um zwischen dem Warten auf die Kaffeemaschine oder an der Bushaltestelle ein bisschen mit der Laubharke durch den Garten des Freien Wissens zu gehen und sich dann wieder um andere Dinge zu kümmern.


Wikidata – The game! ist eine Sammlung von kleinen Aufgaben für Wikidata. Wikidata ist ein komplexer Datenfundus mit einigen ziemlich ausgeklügelten Funktionen. In vielen Fällen können allerdings abzuarbeitende Aufgaben von Programmen erahnt werden und brauchen dann „nur noch“ ein bisschen menschliche Hilfe, um die Aufgabe abzuschliessen oder zu verwerfen. Eine Person ist in Wikidata eingetragen, aber ihr Geschlecht wurde nicht vermerkt? Der Beruf zu einem enzyklopädisch relevantem Menschen fehlt, aber im zugehörigen Wikipedia-Artikel wird dieser als Autor oder Schauspielerin bezeichnet? Zwei Wissensgegenstände in Wikidata scheinen sich zu überschneiden und können zu einem zusammengefasst werden? Mit einem einfachen Klick können solche und ähnliche Gartenarbeiten in Wikidata schnell ausgeführt werden. Dabei sammelt man Punkte. Das Prinzip dahinter nennt sich „Gamification“ — aus Ernst wird Spiel. Und nebenbei wird die Datenbasis von Wikidata konsistenter.

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