Free Knowledge Game Jam

In 24 Stunden zu einem Computerspiel, wir wollen es wissen!

Kann man binnen zwei Tagen ein Computerspiel erschaffen? Ja klar! Und nicht Irgendeines.

Wikimedia Deutschland veranstaltet in Partnerschaft mit dem Computerspielemuseum Berlin einen Game Jam zum Thema Freies Wissen.

Am 24. und 25. Oktober möchten wir in Berlin gemeinsam mit allen, die sich mit Computer- und Videospielen beschäftigen, interaktive Spiel-Kunst zu Freiem Wissen unter freier Lizenz entwickeln.

Ein Game Jam ist eine Jam-Session der besonderen Art: Bei uns treffen werden sich keine Musikerinnen und Musiker, sondern Computerspieleentwickler und -entwicklerinnen. Aufgerufen sind zum Beispiel Artists, Coder und Designer von Computerspielen.

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Wikimedia:Woche 36/2015

In der 36. Wikimedia:Woche im Jahr 2015 sind der nun veröffentlichte Halbjahresbericht von Wikimedia Deutschland in deutscher Sprache und Aufzeichnungen der Vorträge von der Wikimania 2015 zu finden. Außerdem unter anderem in dieser Ausgabe: Rückblicke auf die internationalen GLAM-Aktivitäten und die geförderten Projekte aus den deutschsprachigen Communitys im August und interessante Ergebnisse aus einer Untersuchung der University of Oxford. Weiterlesen »

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Einladung: Das ABC des Freien Wissens „K=Kollaboration. Ohne Zusammenarbeit keine Commons?“

Am Donnerstag, den 08. Oktober, 19 Uhr, findet die nächste Ausgabe des Wikimedia-Salons “Das ABC des Freien Wissens” statt, diesmal in Kooperation mit der Berliner Gazette-Konferenz UN|COMMONS. An diesem Abend soll diskutiert werden, was Kollaboration als Prinzip bedeutet. Welches Potenzial entfalten kollaborative Strukturen in der vernetzten Gesellschaft, und welche Art von Kollaboration ist wichtig, um Gemeingüter und Freies Wissen zu fördern?


 

Wir laden herzlich ein zum ABC des Freien Wissens:

Schöne (neue) Zusammenarbeit? Foto: Aythami Melián Perdomo, [CC BY-SA 2.5]

„K=Kollaboration. Ohne Zusammenarbeit keine Commons?“

Donnerstag, 08. Oktober, 19 Uhr
Wikimedia Deutschland e.V.
Tempelhofer Ufer 23-24

Impulsreferat:
Dr. Mark Terkessidis, Migrationsforscher, Autor und Journalist

Weitere Gäste:
Dr. Phil. Friederike Habermann, Autorin und freie Wissenschaftlerin
Christoph Kappes, Berater und Netztheoretiker

Moderation: Sabrina Apitz, berlinergazette.de

Video-Einspieler: Prof. Dr. Volker Grassmuck, Publizist und Soziologe

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GLAM on Tour im Schloß Caputh – Stiftung Preußische Schlösser und Gärten lädt Wikipedia-Aktive ein

Ein Gastbeitrag von Ralf Roletschek, ehrenamtlicher Wikipedia-Autor

Detail aus dem Deckengemälde im Vorgemach des Kurfürsten im Schloss Caputh. Samuel Theodor Gericke, Public domain

Am Wochenende vom 4.-6. September zeigte sich der Herbst in Caputh bei Potsdam schon von seiner ungemütlichen Seite. Gut, daß die 12 Wikipedianerinnen, Wikipedianer und Commons-Fotografen, die von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten eingeladen wurden, in einem echten Schloß Zuflucht fanden. Die mittlerweile 8. GLAM on Tour Station hat Wikimedia Deutschland diesmal gemeinsam mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in Berlin Brandenburg und mit mir als Wikipedia-Koordinator durchführt.

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in Berlin Brandenburg (SPSG) ist Eigentümerin des Schlosses Caputh. Es gehört zu den mehr als 20 Schlössern, die von der SPSG verwaltet und gepflegt werden. Vor 17 Jahren wurde das Barockschloß am Schwielowsee aufwendig saniert und lockt nun wieder Hunderte Besucher an.

12 Fotografierende, 700 Fotos, 7500 Fayencefliesen

Farbkalibrierung im Fliesensaal. Foto: Ralf Roletschek [GFDL 1.2 (http://www.gnu.org/licenses/old-licenses/fdl-1.2.html)]

Es lohnt sich, selbst nach Caputh zu kommen, nicht nur, aber auch, weil es bisher wenige Fotografien von und aus dem Inneren des Schlosses gab. Aufgrund des so genannten Sanssouci- Urteils benötigt jeder, der über den privaten Gebrauch hinaus Bilder von den Schlössern der Stiftung machen möchte, eine kostenpflichtige Genehmigung von der Stiftung. Nach dem windigen Wochenende ändert sich das nun, siehe Dokumentationsseite mit den fast 700 Fotos, die während der GLAM on Tour Station entstanden und bereits hochgeladen wurden. Die Bilder können auch am Fotowettbewerb Wiki loves monuments teilnehmen.

Nach einer ausführlichen  Führung durch das Schloß konnten wir uns in einem Arbeitsraum aufhalten, wo einige sich bereits an Recherchen für die Artikelarbeit machten. Hier konnten wir auch das entsprechende Fotoequipment auspacken, und legten los. Besonders schön war, daß nach anfänglichen Berührungsängsten die anderen Besucher des Schlosses und auch das Personal sich sehr interessiert zeigten und sogar hier und da assistierten. So wurden etwa die Fenster von außen abgedunkelt, um störendes Licht zu minimieren.

Eine fotografische Herausforderung war der historische Fliesensaal mit 7500 einzelnen Motivfliesen, zu dem nun auch ein Wikipedia-Artikel und eine Commons-Kategorie entstand. Einige der entstandenen Bilder wurden auf Commons bereits als ausgezeichnet bewertet. Auch die Stiftung selbst hat sich in Vorbereitung auf die Veranstaltung einen Wikipedia-Account angelegt und kann nun sachkundig auf Fragen auf den Diskussionsseiten eingehen oder Anregungen geben.

Vieles geschafft, 19 Schlößer to go

In Aktion für Comons im Schloss Caputh. Foto: WikiAnika [CC BY 3.0]

Erstmals wurden nun Ehrenamtliche der Wikimedia-Projekte für ein Pilotprojekt eingeladen und bekamen die Gelegenheit, sich frei im Schloß zu bewegen und Gemälde, Vasen, Büsten etc. zu fotografieren. Die besondere Veranstaltung mit Prämierencharakter war nicht nur für das Schloßpersonal und die Mitarbeitenden der Stiftung interessant, sondern auch den Potsdamer Neuesten Nachrichten einen Artikel wert.

In den gut 5 Stunden haben wir, aufgeteilt in Gruppen, viel geschafft zu fotografieren, aber natürlich nicht alles. Außerdem warten noch 19 weitere Schlösser darauf, für die Wikimedia-Projekte erkundet zu werden. Auf der Grundlage dieser ersten, für beide Seiten spannenden Aktion hoffen wir nun natürlich auf weitere gemeinsame Aktivitäten. Nach diesem Wochenende sind wir auf jeden Fall optimistisch!

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Freies Wissen und Wissenschaft (Teil 04): Über die Notwendigkeit für mehr Offenheit und Transparenz in der Qualitätssicherung und Evaluierung: Open Peer Review und Open Metrics

Open Access, Citizen Science, Open Research Data – Die Öffnung der Wissenschaft schreitet voran. Immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich im Rahmen ihrer Arbeit mit freien Lizenzen und kollaborativen Arbeitsweisen. Sie machen ihre Forschungsergebnisse und -daten frei zugänglich, damit sie von möglichst vielen Menschen verwendet und nachgenutzt werden können oder beteiligen Bürgerinnen und Bürger direkt am Forschungsprozess. An dieser Stelle veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Beiträge rund um das Thema Freies Wissen und Wissenschaft. Im vierten Teil unserer Reihe schreibt Dr. Peter Kraker, Forscher am Know-Center, über Open Peer Review und Open Metrics.


E-Mails mit der Betreffzeile „Your submission to…“ oder „Refereeing decision for…“ lassen den Puls von ForscherInnen ansteigen – beinhalten diese doch zumeist das Ergebnis des sogenannten Peer Reviews, welches darüber entscheidet, ob ein wissenschaftlicher Artikel zur Publikation in einer Zeitschrift oder einem Konferenzband angenommen wurde. Wikipedia definiert Peer Review folgendermaßen:

Ein Peer-Review (englisch von Peer, Gleichrangiger und Review, Gutachten), auch Kreuzgutachten, ist im Wissenschaftsbetrieb ein Verfahren zur Qualitätssicherung von wissenschaftlichen Publikationen. Dabei werden unabhängige Gutachter aus dem gleichen Fachgebiet wie die Autoren herangezogen, um die Eignung zur Veröffentlichung zu beurteilen.

In der Praxis wird eine Einreichung zumeist von zwei oder drei GutachterInnen beurteilt. Die HerausgeberInnen entscheiden dann auf Basis dieser Gutachten über Annahme oder Ablehnung des Artikels bzw. darüber, welche Änderungen vor Veröffentlichung noch durchzuführen sind. Von vielen ForscherInnen wird das sogenannte „Double-blind Verfahren“ als der höchste Standard angesehen. Dabei wird die Einreichung anonymisiert und auch die GutachterInnen geben ihre Einschätzung ohne Namensnennung ab. So soll ein Höchstmaß an Objektivität gewährleistet werden.

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Geförderte Projekte aus den Communitys im August 2015

Geförderte Projekte aus den Communitys im August 2015

Die folgende Liste zeigt eine chronologische Übersicht ausgewählter umgesetzter Aktivitäten, sowie regelmäßige Veranstaltungen, die von den Communitys organisiert wurden und mit Unterstützung durch das Team Ideenförderung im August stattgefunden haben. Wer eigene Ideen und Projekte für die Erstellung, Sammlung und Verbreitung Freier Inhalte mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland umsetzen möchte, findet weitere Informationen unter Wikipedia:Förderung.

Festivalsommer

Beim Festivalsommer standen im letzten Sommermonat nochmal 17 Veranstaltungen auf dem Festivalplan. Damit müsste die Hochsaison nun erfolgreich beendet worden sein, aber auch nach dem Sommer werden freiwillige Wikipedianerinnen und Wikipedianer Musikveranstaltungen im ganzen Land besuchen, um gezielt freie Bilder von Künstlern und Bands im Musikbereich zu schaffen. Hier findet sich der Festivalplan für das ganze Jahr.

Lokales

Ein Überblick über Aktivitäten lokaler Gruppen von Wikipedianern ist über Wikipedia:Lokales zu finden. Einige Communitys hinter den lokalen Räumen führen außerdem Blogs, über die eine Auswahl dort stattgefundener Veranstaltungen und Aktionen nachgelesen werden kann:

1.8.: Wikipedianische KulTour im Couven-Museum

Eine Gruppe von Wikipedianerinnen und Wikipedianern begab sich im Rahmen der KulTour-Veranstaltungsreihe in das Couven-Museum der Stadt Aachen, das sich in der Wikipedia mit einem als exzellent ausgezeichneten Artikel schmücken kann. Die Wikipedianischen KulTouren sind ein lokal-regionales Format und orientieren sich an Elementen der erfolgreichen und beliebten Vorbilder der Wikipedia-Stammtische, der Landpartien und der GLAM on Tour-Veranstaltungen.

4.8.: Work With Sound stellt sich vor

Video von Work with Sound, CC-by 3.0

Konrad Gutkowski vom LWL-Industriemuseum in Dortmund stellte einer kleinen Lokal-Runde das EU-Projekt „WWS – Work With Sounds“ vor, bei dem sechs europäische Industrie- und Technikmuseen typische Geräusche aus Technik und Arbeitswelt aufnehmen und bereitstellen. Es sind nicht nur die klassischen Motorengeräusche und die Straßenbahntüren, die die Technik- und Verkehrsfreaks erfreuen, sondern man findet auch Schmankerl wie die Geräusche einer belgischen Frittenbude, einer Polaroid-Kamera oder eines Nebelhorns. Viele der Geräusche sind von Geräten und Situationen, die es heute schon nicht mehr in der Lebenswirklichkeit gibt – es geht also um die Dokumentation des akustisches Kulturerbes. Die Sounds werden nicht nur produziert, kontextualisiert und unter einer freien Lizenz bereitgestellt, sondern auch bereits in Zusammenarbeit mit Wikimedia Schweden auf Commons hochgeladen: Commons:Work With Sounds/de. (Text ursprünglich von: elya, CC-by-sa 3.0, weiterlesen)

7.8.: WikiCon Vortreffen, Partner-Stadt Dresden

Zur Vorbereitung der WikiCon traf sich das Orgateam am 7. August in Dresden.

14.-15.8.: Boulder-Worldcup

Viele freie Bilder des Boulder Worldcup 2015 stehen kostenfrei zur Weiternutzung auf Commons bereit, dank des Benutzers und Commons-Admins H-stt, der die Weltmeisterschaft in München besucht hatte.

16.08.: 4. Treffen der AG Partizipation

Die AG Partizipation von Wikimedia Deutschland kam im August zum vierten Mal zusammen, um zunächst die Entwicklungen seit dem letzten Treffen, die Antragswerkstatt und die Evaluation der Jahresplanung zu besprechen. Birgit Müller stellte außerdem das Konzept Technische Wünsche vor. Von dem Treffen wurde ein Protokoll veröffentlicht (Anmeldung erforderlich).

19.8.: Vortreffen Schriftgut Messe

Vom 6. bis 8. November ist ein Stand auf der Messe Schriftgut in Dresden geplant. Wikipedianer sind teilweise schon mehrere Jahre als Gäste auf der Messe präsent. Im Rahmen der drei Tage findet auch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen, Inszenierungen dem Vorführen von technischen Abläufen statt. Desweiteren gibt es Verleger und Hersteller, Autoren und Interessierte die sich präsentieren.

Es eröffnen sich auch für Wikipedianer interessante Möglichkeiten die eigene Arbeit im Dialog zu beleuchten und darzustellen. Das Thema der Messe ist […] gemeinsamer Auftritt von Buch- und Literaturschaffenden aus Dresden und dem Umland […], wir finden uns im Bereich der Bilder- und Textnachnutzung und bei MediaWiki als Werkzeug für die Erstellung von Büchern wieder. (Text: Conny, CC-by-sa 3.0, zur Projektseite)

21.-23.8.: transLAUSITZ

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How open is it? Der 10. Wikimedia-Salon „J=Journals“ drehte sich um die Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens

Am 03. September fand die 10. Ausgabe der Salon-Reihe Das ABC des Freien Wissens statt, diesmal zum Thema Open Access. Lambert Heller, Leiter des Open Science Lab der Technischen Informationsbibliothek Hannover, Christina Riesenweber, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt OJS-de.net, Freie Universität Berlin und Frédéric Dubois, Chefredakteur Internet Policy Review, Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, diskutierten, welche Publikationsmodelle für Forschende und Verlage interessant sind und welches Modell den Titel „open“ wirklich verdient. Christian Rickerts betonte bei seiner Begrüßung die Bedeutung von Open Access im Hinblick auf die Sensibilisierung von Wissenschaftsinstitutionen für die digitale Öffnung im Sinne des Freien Wissens. Eine Aufgabe, der sich Wikimedia Deutschland verschrieben hat.

Zwei Herzen wohnen in der Brust der Publizierenden

Zu Beginn des Abends führte Marc Wenskat eine besondere Form des Publizierens vor: Der Gewinner des Science Slam 2015 brachte dem Publikum seine Sicht auf die Welt durch die Brille eines Teilchenphysikers nah. Ob in seiner Brust dabei auch zwei Herzen schlugen, wie Lambert Heller es bei seinem Impulsreferat bezogen auf die Forschenden von heute meinte?

„Wie viele hier im Raum haben ein Profil bei ResearchGate?“ Viele Hände gehen hoch; das Publikum ist im Thema. Warum nutzen Forschende diese Plattform und laden mitunter ihre Publikationen hoch, auch wenn sie Autorenverträgen oder Publikationsrechte an Verlage übertragen haben? Ist die Benutzerfreundlichkeit und die schiere Übersteigung einer kritischen User-Masse tatsächlich so attraktiv, dass urheberrechtliche Bedenken über Bord geworfen werden? Wenn dem so ist, müssten dann Angebote sozialer Netzwerke adaptiert und bei der Entwicklung offener Repositorien mitgedacht werden?

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Wikimedia:Woche 35/2015

Liebe Leserinnen und Leser der Wikimedia:Woche,

in dieser Ausgabe gibt es einen Rückblick auf den 10. Wikimedia-Salon. Außerdem startete die 2. Abstimmungsphase von „Deutschland – Land der Ideen“, in der es gilt Wikidata zum Publikumssieger zu wählen! Weiterlesen »

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Wikimedia:Woche 34/2015

In der 34. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015 gibt es unter anderem die neue politische Plattform der Wikimedia Foundation zu entdecken und einen Rückblick auf die ersten Tage im Amt von Christian Rickerts, dem geschäftsführenden Vorstand von Wikimedia Deutschland. Gleich mehrere Wettbewerbe beginnen im September und insgesamt sieben interessante Termine werden in den kommenden Tagen stattfinden. Weiterlesen »

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1-2-3 Tage nach meinem Umzug in die Wiki-Welt

Liebe Alle,

ich bin in Schleswig-Holstein aufgewachsen. Zugezogene werden dort auf den Dörfern freundlich willkommen geheißen – aber stehen auch eine ganze Weile unter Beobachtung. Wenn das neue Haus bezogen ist, die unmittelbaren Nachbarn begrüßt wurden, sind die ersten Besuch auf ein Bier in der Eckkneipe ein guter erster Schritt, um in den Kleinkummerfelds oder den Sönnebülls anzukommen.

Die Wiki-Welt ist natürlich kein Dorf in Schleswig-Holstein. Sie hat aber auch ihre eigenen Rituale und Regeln, die ich gerade kennen und schätzen lerne. Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass ich mich bei Wikimedia Deutschland gut eingelebt habe. Ich lerne jeden Tag etwas Neues. Und freue mich weiterhin auf all die neuen Dinge, die in den kommenden Wochen und Monaten noch kommen werden. Ich habe die erste Zeit genutzt, die bestehenden Projekte und Prozesse intensiv kennenzulernen. Habe zudem schon eine ganze Reihe Aktive aus den deutschen und den internationalen Communitys kennenlernen können. Und konnte dank der Wikimedia Conference in Berlin und der Wikimania in Mexiko-Stadt auch mit der Wikimedia Foundation ins Gespräch über die zukünftige Zusammenarbeit gehen.

Die vielen internationalen Gespräche, die ich bisher führen konnte, haben schon ein konkretes Ergebnis gebracht: Ich konnte auf der Wikimania eine neue Vereinbarung zum Fundraising in Deutschland verhandeln und unterschreiben. Dieser Vertrag setzt uns einen Rahmen, der mit den vergangenen Jahren vergleichbar ist – allerdings ohne zeitliche Begrenzung. Wir können daher die erfolgreichen Fundraising-Kampagnen der vergangenen Jahre fortführen.

Ich bin zudem froh, dass ich in einen Planungsprozess für das Jahr 2016 einsteigen konnte, der wesentlich offener gehalten wurde als in den Jahren zuvor. Die Schritte von den Schwerpunkten über Ideen zu Maßnahmen hin zu einer Wirtschaftsplanung für die kommende MV haben mir jetzt schon bei der Orientierung und der Ausrichtung der Geschäftsstelle geholfen. Dafür möchte ich mich bei allen, die bisher schon mitgewirkt haben, ganz herzlich bedanken. Ich bin mir sicher, dass wir in der Zukunft diesen Prozess auch noch ausbauen und verbessern können.

Ich hatte ja schon gesagt, dass man als Neuer in Norddeutschland die wichtigen Treffpunkte besuchen muss. Dies möchte ich auch gerne im Wiki-Universum machen, um mit möglichst vielen Personen ins Gespräch zu kommen. Ich möchte daher gerne die lokalen Gruppen besuchen und einige Stammtische kennenlernen. Ein Besuch zum Donnerstagstreffen im Kontor Hamburg am 8. Oktober und eine Diskussion auf der WikiCon sind für mich der Anfang. Ich freue mich darauf, dass ich zusammen mit Tim Moritz Hector am 19. September in Dresden über die Pläne von Wikimedia für 2016 sprechen kann. Und ich freue mich auf die Gespräche vorab am Freitagabend in einer der Eckkneipen von Dresden, und auf die Möglichkeit, dabei die Spitzenposition von Sachsen im Bierverbrauch zu unterstützen.

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