Der zweite Monat von Wikidata

Der zweite Monat von Wikidata verging sehr schnell für alle hier. Hier ist ein kurzer Überblick über die wichtigsten Sachen, die im letzten Monat passiert sind.

Entwicklung

Wir machen gute Fortschritte auf dem Weg zur Fertigstellung der ersten Phase. Wir haben jetzt auch eine Demo auf der du ausprobieren kannst woran wir arbeiten. Aktuell kannst du dort die Interwiki-Links sehen an denen wir bisher gearbeitet haben. Die Demo besteht aus zwei Teilen. Ein Teil speichert die Daten (aktuell Interwiki-Links) und ein Teil der die Daten nutzt (das wird in Zukunft unter anderem Wikipedia sein). Du kannst es gerne ausprobieren und zum Testen ein paar Daten eintragen. Wenn du Probleme findest melde sie uns bitte auf bugs.wikimedia.org.

Zusätzlich zur regulären Entwicklungsarbeit waren wir auch noch auf dem Wikidata/RENDER summit und dem MediaWiki hackathon in Berlin. Beides waren gute Gelegenheiten Feedback für unsere bisherige Arbeit zu bekommen von anderen Entwicklern, Designern, Übersetzern und dem Infrastrukturteam der Foundation. Unsere Notizen gibt es hier.

Du kannst die Entwicklung auf Meta genauer verfolgen.

Wir brauchen ein Logo

Wir sind auf der Suche nach einem Logo für Wikidata. Bist du ein begabter Künstler? Dann solltest du vor Monatsende das hier lesen und einen Logovorschlag einreichen. Wir freuen uns auf viele tolle Vorschläge.

Diskussionen

Wir haben ein Storyboard veröffentlicht, das zeigt wie das Verlinken von Artikeln zwischen den Wikipedias in Zukunft aussehen soll. Diese müssen überarbeitet werden basierend auf dem Feedback, das wir bekommen haben und dem Universal Language Selector an dem die Foundation arbeitet. Neue Storyboards werden in den nächsten Tagen veröffentlicht.

Weiterhin haben wir einen Entwurf veröffentlicht der zeigt wie Infoboxen mit Wikidata in Phase 2 des Projekts funktionieren sollen. Basierend auf dem Feedback das wir bisher bekommen haben wurde der Entwurf bereits grundlegend überarbeitet und scheint nun breite Zustimmung zu finden.

Veranstaltungen

Wir haben im letzten Monat an vielen Veranstaltungen teilgenommen. Die wichtigsten sind wahrscheinlich Linuxtag, Open Data Week, SemTechBiz, AdminCon und Berlin Open Data Day.

Wir haben auch angefangen kleinere regionale Einführungsveranstaltungen zu Wikidata zu machen für Wikipedianer vor Ort und wer sonst noch Interesse hat. Die erste Veranstaltung fand letzte Woche in Köln statt und mehr werden folgen. Aktuell sind Dresden, München und Essen geplant.

Denny und ich haben eine weitere Runde Sprechstunden im IRC gehalten (Logs gibt es hier) und werden die nächsten kurz nach der Wikimania am 19. und 23. Juli halten.

Du kannst alle Veranstlatungen an denen wir teilgenommen haben und teilnehmen werden auf der Wikidata Veranstaltungsseite sehen.

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Der Verein hat gewählt: WCA-Ratsmitglied wird Markus Glaser

Markus Glaser By Radovan Kubani CC-BY-NC-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0)


Die Wahl zum Rat der Wikimedia Chapters Association (WCA) versprach, spannend zu werden: Drei starke Kandidaten hatten sich dankenswerter Weise bereiterklärt, für dieses verantwortungsvolle neue Ehrenamt zur Verfügung zu stehen: Markus Glaser, Cornelius Kibelka und Martin Zeise. Nach Auszählung aller Stimmen steht nun fest: Markus Glaser hat die Wahl mit 198 Stimmen gewonnen. Auf Martin Zeise entfielen 178 und auf Cornelius Kibelka 166 Stimmen.

Die WCA ist der Dachverband der Wikimedia-Chapter, also der lokalen Wikimedia-Vereine. Es gibt derzeit 40 Chapter in 39 Ländern und jedes dieser Chapter kann Mitglied des Verbands werden. Die Mitgliedschaft von Wikimedia Deutschland wurde vom Präsidium am 20. April 2012 und von der 10. Mitgliederversammlung am 21. April 2012 beschlossen. Das ehrenamtlich tätige deutsche Ratsmitglied wird an der ersten Sitzung der WCA am 11. Juli in Washington, D.C. teilnehmen und die weitere Entwicklung in enger Abstimmung mit dem Verein für zwei Jahre mitbestimmen können.

Die Auszählung der Wahl erfolgte in der Berliner Wikimedia-Geschäftsstelle. Herzlichen Dank für ihren Einsatz den freiwilligen Mitgliedern der Zählkommission: Henriette Fiebig, Debora Weber-Wulff und Marcus Cyron!

Das neue WCA-Ratsmitglied Marcus Glaser ist 35 Jahre alt und arbeitet seit drei Jahren als freiwilliger Entwickler an der MediaWiki-Software mit. In diversen Projekten hat er internationale Erfahrung mit der Community gesammelt, z.B. bei den Hackathons in Washington, Haifa, New Orleans und San Francisco. Beruflich ist er Entwicklungsleiter und Geschäftsführer einer Firma für Social-Web-Technologien und hat einige, auch internationale, Wikiprojekte betreut. Als Autor der Bücher “Wiki – Kooperation im Web”, “Joomla!: Das umfassende Handbuch” und “Social Web” beschäftigt er sich seit nunmehr sieben Jahren mit dem Social Web allgemein und der Wikipedia im Besonderen.

Markus bedankt sich für das Vertrauen und freut sich sehr auf die neue Aufgabe. Zu seinen Zielen schreibt er: “Natürlich ist es meine Aufgabe, zuvorderst die Anliegen des deutschen Chapters zu vertreten. Ich meine, dass der Einfluss der Chapter auf die Entscheidungen der Foundation allgemein gestärkt werden muss. Dies bezieht sich insbesondere auf eine weitergehende Autonomie in Finanz- und Spendenfragen. Einzelne Chapter können thematische Schwerpunkte bilden, um das Gesamtprojekt voranzutreiben. Dabei muss eine Umsetzungsperspektive seitens der Foundation gewährleistet sein. Im Gegenzug frage ich mich, ob die einzelnen Chapter nicht mehr Verantwortung im nationalen Rechtsraum einnehmen können und müssen. “

Bei Wikimedia Deutschland erfolgte die Wahl des WCA-Ratsmitglieds direkt durch die stimmberechtigten Mitglieder per „Wahl durch Zustimmung“ (Approval Voting), einem Verfahren, bei dem jeder Wähler maximal so viele Stimmen hat, wie Bewerber zur Wahl stehen und bei dem er an jeden Bewerber maximal eine Stimme vergeben kann. 359 aktive Mitglieder haben sich an der Wahl beteiligt.

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Rückblick: Berlin Hackathon 2012

Anfang Juni luden Wikimedia Deutschland und die Wikimedia Foundation gemeinsam zum Hackathon Berlin 2012 ein. Beim größten Wikimedia-Hackathon aller Zeiten trafen sich Entwickler der beiden Organisationen und der Community vom 1. bis 3. Juni 2012 in Berlin. Es sollten Erfahrungen ausgetauscht, an Verbesserungen und Erweiterungen der MediaWiki-Software gearbeitet und Gespräche über die neuen Technologien und Projekte geführt werden.

Es war außerdem das erste Mal, dass Wikimedia Deutschland Hand in Hand mit der Wikimedia Foundation eine solche Konferenz auf die Beine stellt. WMDE und WMF haben nicht nur die notwendigen finanziellen Mittel gemeinsam aufgebracht, sondern auch die Logistik und Betreuung der Teilnehmer zusammen übernommen. Wöchentliche Telefonkonferenzen, verschiedene Onlinetools und hunderte E-Mails waren Grundlage für die internationale Zusammenarbeit der Hauptverantwortlichen Sumana Harihareswara und Rachel Farrand auf Seiten der WMF und Nicole Ebber und Maria Rößler bei WMDE. Eine anregende neue Erfahrung, auf die wir in Zukunft gerne aufbauen und derartig konstruktive Zusammenarbeit intensivieren möchten.

„Ihr solltet euch kennen lernen“

Sumana Harihareswara kennt jeden Vornamen und kann im Schlaf aufzählen, woran die Person mitarbeitet. „Wenn du nicht weiter weißt, hole ich dir Hilfe und ein nettes Projekt, an dem du arbeiten kannst“, so stellte sich die Koordinatorin der Entwickler-Community auf dem diesjährigen Hackathon in der STATION Berlin vor. Aber auch wer gerade keine Hilfe brauchte, fand sie oft neben sich: „Daniel, das ist Oren. Oren, das ist Daniel. Ich lass euch mal allein.“ So und ähnlich kamen die über 100 Teilnehmer aus 30 Ländern ins Gespräch.

By Victorgrigas CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), via Wikimedia Commons

„Größter Wikimedia-Hackathon aller Zeiten“

„Es ist angemessen, dass dies der größte Hackathon ist, den es je gab. So viele Veränderungen in so kurzer Zeit hat es in der Geschichte unserer Projekte noch nicht gegeben“, so Erik Möller, stellvertretender Leiter der Abteilung für Produktentwicklung der Wikimedia Foundation. Diese tiefgreifenden Neuerungen standen bei der diesjährigen Veranstaltung in Berlin auch im Vordergrund: Interessierte konnten sich zum Beispiel über die Codeverwaltung mit Git und Gerrit, die geplante Einführung der Scriptsprache LUA sowie die Portierung bestehender Gadgets auf die Verwendung des Resource Loaders informieren. Auf großes Interesse stieß außerdem das Infrastruktur-Projekt Wikimedia Labs, das es Entwicklern ermöglicht, eigene Projektideen auszuprobieren oder Media- Wiki-Erweiterungen zu testen.

Großartiges Feedback gab es außerdem für das EU-geförderte RENDER-Projekt und Wikidata. Die Mitarbeiter beider Projekte hatten sich zum „Wikidata und RENDER-Summit“ im Vorfeld des Hackathons bereits mit Entwicklern der Wikimedia Foundation getroffen und den jeweils aktuellen Entwicklungsstand vorgestellt und diskutiert.

Dokumentation

Die ersten Videos der Tutorials und Lightning Talks sind online, auf Commons finden sich die ersten Fotos. Gerhard Meijssen hat Kai Nissen zu Accessibility interviewt, Jens Ohlig schreibt einen lesenswerten Rückblick und im Blog der Wikimedia Foundation gibt es ebenfalls zwei Artikel: Wikidata Summit kicks off in Berlin und Diverse Wikimedia tech crowd gathers in Berlin.

By Guillaume Paumier CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0), via Wikimedia Commons

Trotz der konstruktiven Atmosphäre gab es am Ende immer noch offene Fragen. Gut, dass Mitte Juli der nächste Hackathon stattfindet. Sumana wird sicherlich auch da sein.

(Vielen Dank an Kai Nissen, der die Textgrundlage für diesen Blogbeitrag geliefert hat.)

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Wikidata needs a logo and you can help!

(Die deutsche Version dieses Eintrags findest du hier.

We are looking for a beautiful logo for Wikidata. Are you an artist and have some serious design skills? Do you want your logo to represent the newest Wikimedia project and be seen by millions? Here is your chance.

What are we looking for exactly?

Here are some requirements for the logo that are important:

  • It should of course represent Wikidata and the idea behind it. If you’re not very familiar with Wikidata it is a good idea to read the FAQ to get a quick overview.
  • If you use a font please use a freely-licensed one that has wide unicode coverage so it can later be localized.
  • It should work well in different sizes (on a t-shirt and as a favicon for example – less detailed versions for smaller sizes are possible).
  • It should work well in color and black/white.
  • Please provide the source of your submission (SVG or similar).

How to submit a logo proposal?

To submit a logo for Wikidata, please upload it to Wikimedia Commons and add it to the category Wikidata logo proposals. All proposals in this category will be considered. Please add a note saying that you read the submission guidelines.

How are we going to decide on a logo?

By the deadline, the team doing the initial development of Wikidata will sit down and make a shortlist from all submissions with their favourites. We will then start a vote with the whole community for the best logo on this shortlist. Everyone has one vote. It will happen on Meta.

Timeline

  • Submissions possible until: 30 June 2012
  • Selection of the candidates to vote on: 1 and 2 July 2012
  • Vote on possible candidates: 3 to 12 July 2012
  • Announcement of winner: 13 July 2012

I still have questions!

Contact me and ask away.

What you need to keep in mind

Because this is a contest to pick the next Wikimedia project’s logo, there are a few things the lawyers want you to know to make sure this is all going to work out fine and there are no surprises for anyone: “You must allow the Wikimedia Foundation to use your submission. Therefore, you acknowledge and agree that by submitting your proposed logo design that you grant to Wikimedia Foundation, Inc. an exclusive (even as against you), perpetual, irrevocable, worldwide, fully paid-up license to use, reproduce, and exploit in any way without limitation all copyright, trademark, publicity, and any other intellectual property or other proprietary rights thereto. You also acknowledge that by submitting your proposed logo design that if your logo design is chosen as the winning adopted logo for the Wikidata project, you will be required to enter into a contract assigning and/or licensing all of your rights thereto to Wikimedia Foundation, Inc.

This means that you must have the rights to the submission in order to license them. Therefore, by submitting your proposed logo design, you warrant that you are the owner of all copyright, trademark, moral, publicity, and other intellectual and proprietary rights to the proposed logo design and that it does not violate such rights of any third party.

And while we hope that there is no dispute between you and the Wikidata development team and/or the Wikimedia Foundation, we want to set some rules about how any disputes that may arise will be handled.  By submitting your proposed logo design, you are agreeing that your submission, your license of rights in it, and any dispute shall be governed by the laws of the United States of America and shall be brought in a court of competent jurisdiction in the City and County of San Francisco, California.”

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Wikidata braucht ein Logo und du kannst helfen!

Wir suchen ein schönes Logo für Wikidata. Bist du ein Designer und hast einiges zu bieten? Willst du, dass dein Logo das neueste Wikimedia Projekt representiert und von Millionen gesehen wird? Hier kommt deine Chance.

Wonach suchen wir genau?

Hier sind ein paar wichtige Anforderungen für das Logo:

  • Es soll natürlich Wikidata und die Idee dahinter representieren. Falls du Wikidata noch nicht gut kennst ist es eine gute Idee die FAQ zu lesen um einen ersten Eindruck zu bekommen.
  • Bitte benutze nur frei lizensierte Schriften mit guter Unicode Abdeckung, sodass es später lokalisiert werden kann.
  • Es sollte auch in verschiedenen Größen gut aussehen (auf einem T-Shirt und als Favicon zum Beispiel – Versionen mit weniger Details für die kleineren Größen sind möglich).
  • Es sollte gut in Farbe und schwarz/weiß aussehen.
  • Bitte stelle die Quelldatei deiner Einreichung zur Verfügung (SVG oder ähnliches).

Wie reiche ich einen Logovorschlag ein?

Um einen Logovorschlag einzureichen lade es bitte auf Wikimedia Commons hoch und füge es zur Kategorie Wikidata logo proposals hinzu. Alle Vorschläge in dieser Kategorie werden berücksichtigt. Bitte füge einen kurzen Satz hinzu, dass du die Einreichungsinfos hier gelesen hast.

Wie wählen wir ein Logo?

Nach Einreichungsschluss wird das Team, das die initiale Entwicklung von Wikidata macht, aus allen Einreichungen ihre Favouriten auswählen. Im Anschluss wird es eine Wahl unter diesen Logovorschlägen in der Community geben. Jeder hat eine Stimme. Die Wahl wird auf Meta stattfinden.

Ablauf

  • Einreichungen möglich bis: 30 Juni 2012
  • Auswahl der Einreichungen die zur Wahl stehen werden: 1 und 2 Juli 2012
  • Wahl: 3 bis 12 Juli 2012
  • Bekanntgabe des Gewinners: 13 Juli 2012

Ich habe noch Fragen!

Kontaktiere mich und frag nach.

Was du bedenken solltest

Da dies ein Wettbewerb ist um das Logo für das nächste Wikimedia Projekt zu finden gibt es ein paar Sachen, von denen die Anwälte wollen, dass du sie weißt um sicherzustellen, dass alles glatt läuft und um Überraschungen zu vermeiden: “Du musst der Wikimedia Foundation erlauben dein Logo zu verwenden. Deshalb nimmst du durch Einreichung eines Logos zur Kenntniss und stimmst zu, dass du der Wikimedia Foundation, Inc. eine exklusive (auch gegenüber dir selbst), fortwährende, unwiderrufliche, weltweite, voll abbezahlte Lizens zur Nutzung, Vervielfältigung und Ausschöpfung aller Copyright, Trademark, Publicity und anderer Rechte geistigen Eigentums oder anderer Eigentumsrechte. Du nimmst auch zur Kenntnis, dass falls dein Logovorschlag für das Wikidata Projekt gewinnt, du einen Vertrag mit der Wikimedia Foundation, Inc eingehen musst der deine Rechte entsprechend an diese überträgt.

Das bedeutet natürlich auch, dass du die Rechte an deinem Logovorschlag haben musst um sie lizensieren zu können. Demzufolge versicherst du mit deiner Einreichung, dass du der Eigentümer aller Copyright, Trademark, moralischen, Publicity und anderer Rechte geistigen Eigentums und anderer Eigentumsrechte des Logovorschlags bist und, dass es keine solchen Rechte einer dritten Partei verletzt.

Wir hoffen natürlich, dass es zu keinen Ungereimtheiten zwischen dir und dem Wikidata Entwicklungsteam und/oder der Wikimedia Foundation kommt. Wir wollen allerdings ein paar Regeln festlegen für den Fall, dass es doch passiert: Durch Einreichung deines Logovorschlags stimmst du zu, dass deine Einreichung, deine Lizens und Rechte daran und jeder Konflikt durch das Gesetz der USA geregelt wird und durch Gerichte in der Stadt und dem County von San Francisco, California geregelt werden.”

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Lernen fürs Leben!

„Wie wollen wir lernen?“ mit diesem Motto erarbeiteten 20 SchülerInnen und StudentInnen während des diesjährigen Vision Summits Ideen und Empfehlungen für eine zukunftfähige Schule. Im vorraus konnten einige Bildungsaktivisten und Bildungsvisionäre in einem kurzen Statement einen Input für die Schüler einbringen. Auch ich durfte mit einem Statement zu diesem Summit beitragen. In meinem Statement habe ich zu mehr Partizipation aufgerufen, schlicht also: “Lernen andersrum zu denken”. Ein gutes Beispiel dafür kann die Arbeit mit Wikis und Blogs sein, die einen aktiven Lernprozess ermöglichen. Basis eines solchen aktiven Prozesses ist jedoch, neben dem Unterrichtsszenario und der aktiven Lernsituation, wiederum die freie Verfügbarkeit und die Chance weiter bearbeitbare Materialien vorliegen zu haben, wie sie im Kontext der Open Educational Ressources gefordert werden.

Die Forderungen, die die Schüler im Rahmen des Vision Summits erarbeiteten, machen ihren klaren Wunsch nach dieser Kreativität deutlich. Ihre Forderungen an Schule sind unter anderem:

  • eine bessere Auseinandersetzung mit den Veränderungen der Welt,
  • mehr Raum für Fragen und selbstgestaltetes Lernen und ein Lernen, welches Jugendliche als Innovatoren, Forscher und Gestalter ernst nimmt.

Mehr zu den Forderungen und die Statements der Bildungsvisionäre könnt ihr hier einsehen. Schule muss sich öffnen für neue Wege hin zu projektbasiertem Lernen und der stärkeren Partizipation aller Teilnehmenden. Ein wichtiger Schritt auf diesem weg ist die Erkenntnis, dass die Rahmenbedingungen für ein solchens Lernszenario dabei auch grundlegend in der Unterstützung und der Förderung von Freiem Wissen liegen!

 

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WikiGénero in Buenos Aires (Argentinien)

„Einen Sohn zeugen, einen Baum pflanzen und in der Wikipedia schreiben.“

So fasste eine Teilnehmerin des WikiWomenCamps die erstrebenswerten Ziele im Leben einer Frau zusammen. Während sich über die ersten Punkt durchaus streiten lässt, waren sich alle Anwesenden einig, dass das bekannte argentinische Sprichwort mit der kleinen Änderung (der dritte Punkt lautet eigentlich „ein Buch schreiben“) viel besser passt.

Dieses inoffizielle Motto wurde auch von der Konferenz WikiGénero übernommen, die unmittelbar an das WikiWomenCamp anschloss und nur ein paar Straßen weiter in einem Kulturzentrum in Buenos Aires stattfand.

Wikimedia Argentinien hatte dazu eingeladen, sich einen Tag lang Zeit zu nehmen, um sich anhand diverser Vorträge und Diskussionen mit dem Gender Gap in der Wikipedia auseinanderzusetzen. Dazu wurden Forscher, Akademiker und Aktivisten von

Anuradha Uduwage stellt Studie vor

Gender Organisationen eingeladen, um Einblicke in ihre Arbeit zu geben. Das Programm gestaltete sich folgendermaßen:

  •  Anuradha Uduwage(Group Lens Team, Universität von Minnessota): Die Studie des Lens Teams war durchaus interessant und brachte neben bekannten Fakten auch einige neue Aspekte auf. Jedoch ist die Datenbasis durchaus umstritten und die Gruppe bringt nur wenige Informationen über die Gründe ans Tageslicht, warum es bei der Wikipedia so wenige Frauen gibt. Außerdem wurde von außen die Kritik geäußert, dass sich nur Männer in der Forschungsgruppe befinden.

Diana Maffia bei ihrem Vortrag

  • Diana Maffía (eine vor allem im spanisch-sprachigen Raum bekannte Feminismusphilosophin) gab in ihrer Lesung einen Einblick in die Diskussion, warum Frauen in der Vergangenheit und immer noch an der Produktion von Wissen nicht beteiligt sind. Dabei war das Thema der Sprache eine ihrer Hauptkategorien. Sie zog einen Argumentationszirkel, der sich von der Festsetzung der Weltsprache Englisch (anstatt von Spanisch) über mangelnde Bildungsprogramme bis hin zur Wikipedia zog.
  •  Lila Pagola und Beatrice Busaniche (Wikimedia Argentinien) berichteten von der Situation der argentinischen Wikipedia-Autorinnen und merkten an, dass das argentinische Chapter den höchsten Frauenanteil im Präsidium hat.
  •  Anne Goldenberg und Christina Ludost (Moderatorinnen des WikiWomenCamp) präsentierten stellvertretend die Ergebnisse des WikiWomenCamp, das vor dem WikiGenero in Buenos Aires stattfand.

Sue Gardner während ihrer Präsentation

  •  Sue Gardener (Executive Director der Wikimedia Foundation) stellte zunächst noch einmal die aktuellen Daten aus den Wikipedia-Studien dar und erläuterte die Problematik des Frauenmangels aus der Sicht der Foundation.  Ihrer Meinung nach könnten neue Autorinnen hauptsächlich über unmittelbare, informelle Netzwerke gewonnen werden.
  • Paola Raffetta (Wikipedia-Autorin) sprach über die Bewusstmachung von sozialisierten Geschlechterrollen und die Perspektiven von Transgender in der Wikipedia. Denn in der Wikipedia werden Gay und Transgender Themen kontroverser diskutiert, weil sie auch in der Gesellschaft weniger akzeptiert sind.
  •  Irene Ocampo stellte das Projekt RIMA vor (http://www.rimaweb.com.ar/). Es handelt sich dabei um eine Mailingliste, die den Austausch von Informationen zwischen argentinischen und lateinamerikanischen Journalistinnen, Feministinnen, Frauenbewegungen, Forscherinnen, Studentinnen und Aktivistinnen fördern soll.
  •  Anabella Bendetti (UNESCO) sprach unter anderem diese zwei Punkte an: zum einen sollen auch vermehrt Ältere in die Wikipedia miteinbezogen werden, und zum anderen, dass Menschenrechtsorganisationen in der Wikipedia prüfen und editieren sollten.

Veranstaltungssaal des Wikigénero

Etwa 40 Besucher folgten der eintägigen Konferenz. Es gab eine Übersetzerin, die je nach Vortrag von Englisch auf Spanisch bzw. umgekehrt übersetzte.  Leider waren viele  Vorträge für nicht spanisch Sprechende trotzdem nur schwer zu verstehen. Die Themen waren zwar durchaus interessant, jedoch litt das Verständnis der Zuhörenden stark unter mangelnder visueller Unterstützung und teils verzögerten Übersetzungen bzw. Rauschen in den Übersetzungskopfhörern.
Es blieb der Eindruck, dass das Thema Feminismus in der Wikipedia sich auf den unterschiedlichsten Ebenen abspielt, die alle das Überdenken bislang üblicher Prozedere sowie neue Lösungsansätze erfordern. Angefangen von fehlenden Editorinnen, über Chaptermitglieder bis hin zu Inhalten, sind auf den unterschiedlichen Ebenen Verbesserungen erwünscht. Dies zeigt umso mehr, dass es einer kontinuierlichen Anlaufstelle für derlei Diskussionen bedarf. Das WikiWomenCamp scheint dafür in Zukunft gut geeignet, da sich Betroffene selbst engagieren und um Veränderungen bemühen. Ein Tag Konferenz, der mit Vorträgen gefüllt ist, mag zwar als Zusatz und für die Öffentlichkeitsarbeit wichtig sein, sollte jedoch keinesfalls in dieser Form für sich alleine stehen.

Bericht von Nathalie Köpff

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Admin sein ist nicht (so) schwer – Admin bleiben dagegen (vielleicht) schon? Oder auch nicht

Gut 30 Wikipedianer haben das erste Juniwochenende zusammen in einem abgelegenen Kloster am Rande des Harz verbracht, um über Adminthemen zu sprechen. Auch wenn es Uneingeweihte kaum glauben möchten – das war wirklich das erste Treffen seiner Art! Die Administratoren der deutschsprachigen Wikipedia sind entgegen der Gerüchte eben kein engverknüpftes Netzwerk, dass sich kennt und regelmäßig trifft, sondern eher eine bunte Truppe von Einzelkämpfern, die regelmäßig jeder für sich allein das Rad neu erfindet.

Admincon 2012 vortrag populism
Admincon 2012 vortrag populism

Hat die AdminConvention daran etwas geändert? Ja und nein und auch vielleicht doch:

Unter den etwa 30 Teilnehmern der Admincon waren nicht ganz 20 Admins – also nur ein kleiner Teil der insgesamt derzeit ca 280 Administratoren. Darunter fanden sich “Schlafadmins” genauso wie “Poweradmins”, “Glücksadmins”, “Gelegenheitsadmins”, “Bauchgefühladmins” und weitere Selbstzuschreibungen.

Überrascht war ich von der konzentrierten und extrem disziplinierten Gesprächsatmosphäre und der Bereitschaft aller Teilnehmer, ihr Verhalten zu reflektieren und in Frage zu stellen. Was erwarten die Wikipedianer von den Admins? Was erwarten die Admins von anderen Admins? Wieviel Aktivität kann einem Admin abverlangt werden? Wieviel Inaktivität ist tolerabel? Wem schadet Inaktivität und wodurch? Wie kann Adminaktivität, die sich nicht in Logbucheinträgen niederschlägt besser gewürdigt werden? Was ist mit Entscheidungen, vor denen sich alle drücken? Brauchen wir (provozierend gefragt) einen “Admin vom Dienst” um zu verhindern, dass Anfragen und Probleme unbearbeitet ins Archiv wandern? Pauschale oder sogar einfache Antworten hat diese Admincon nicht formulieren können. Über die Relevanz der aufgeworfenen Fragen zeigte sich aber ein großer Konsens.

Admincon 2012 grosse runde
Admincon 2012 grosse runde

Ein ähnlich großer Konsens herrschte zwischen den Anwesenden darüber, dass die Widerwahlmöglichkeit inzwischen etabliert und akzeptiert ist. Auch wenn die Einträge auf den Wiederwahlseiten für Admins manchmal schmerzhaft sind und es nicht immer angenehm ist, damit umzugehen, mochte keiner der anwesenden Admins das System als solches missen. Die Erfahrungen mit Wiederwahlen, die durch Einträge auf den Wiederwahlseiten erzwungen wurden, zeigen, dass das System im Großen und Ganzen gut funktioniert und eben gerade nicht zum Scherbengericht verkommt.

Ich persönlich habe Wikipedianer selten auf eine so fokussierte, konstruktive Weise diskutieren sehen. Gleichzeitig habe ich selten so gelacht, wie bei der abendlichen Pantomimesession, als aus dem “Baustein:Spielwiese benutzen” das “Portal:Rasenpflege” wurde oder aus “bitte Vorschau beachten” der “Stielaugenbaustein”. Viele Themen, die den Admins am Herzen liegen, konnten nur gestreift werden, die Liste mit Wunschthemen fürs nächste Mal ist lang – das Orgateam steht für die nächste Runde schon in den Startlöchern. – poupou

AdminCon zum Nachlesen:

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Der letzte Akt: Ausschuss vor dem ACTA-Abschuss?

ACTA, CC-BY-SA 3.0 Ernst Haeckel(Octopus)/WP-Logo/Stango

Zuletzt war es um das umstrittene internationale Handelsabkommen ACTA etwas ruhiger geworden. Dies betraf aber nur die öffentliche (also vor allem die journalistische) Wahrnehmung, hinter den Kulissen tobte der Kampf um Mehrheiten im Europaparlament. So war denn auch selbst für Straßburg-Insider nicht immer ganz klar, wie sich die jeweiligen Fraktionsfamilien verhalten würden, zumal es dort anders als im Bundestag keinen Fraktionszwang gibt.

Seit einigen Tagen gibt es zumindest eine neue, grundsätzlich erfreuliche Tendenz. Gleich drei Ausschüsse – Der Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE), der Industrieausschuss (ITRE) sowie der Rechtsausschuss (JURI) empfahlen in ihren Stellungnahmen am 31. Mai, ACTA im Europaparlament abzulehnen. Diesem klaren Votum gingen allerdings sehr knappe Abstimmungsergebnisse und die üblichen Verfahrensmanöver voraus. Stellvertretend für die Seite der dezidierten ACTA-Kritiker im EP erklärte der innenpolitische Sprecher der Grünen Fraktion im Europäischen Parlament, Jan Philipp Albrecht, dazu:

“Ich bin froh, dass die wichtigen Ausschüsse für Inneres, Recht und Industrie ACTA die rote Karte gezeigt haben. Besonders der Innenausschuss, der zum ersten Mal eine Grundrechte-Folgenabschätzung für ein internationales Abkommen durchgeführt hat, stellt sehr klar fest, dass ACTA die Rechte der Internet-NutzerInnen stark einschränken kann und viel zu schwammig formuliert ist, um sicheren rechtlichen Schutz vor Missbrauch zu bieten. Auch der Industrieausschuss hat eingesehen, dass ACTA der europäischen Industrie eher schadet, weil es die selbe Rechtsunsicherheit gerade für kleine und mittlere Unternehmen bringen würde.”

Nun folgte am Montagabend auch der Entwicklungausschuss (DEVE) mit einer deutlichen Ablehnung. Haupterwägung war dabei wohl die Befürchtung, dass ACTA für Entwicklungsländer den Import von Medikamenten erschweren könnte. Am 19. Juni wird sich wiederum der Petitionsausschuss in einem Hearing mit der Angelegenheit beschäftigen. Danach hängt alles am in der Causa ACTA federführenden Ausschuss für Internationalen Handel (INTA), über dessen Abschlussbericht am 3. Juli final im Parlament abgestimmt werden soll.

Trotz der jüngsten Erfolge, die man in Form einer parlamentarischen Zeitleiste schön nachverfolgen kann, bleiben selbst die profiliertesten ACTA-Kritiker im Europaparlament weiterhin davon überzeugt, dass die Ablehnung des Abkommens nicht mehr als einen kurzen Etappensieg gegen das Einschwenken in eine härtere Gangart beim Copyright-Enforcement darstellen würde. So besteht allgemein die Befürchtung, dass die mit ACTA intendierten Regelungen dann über eine Änderung der EU-Richtlinie zur Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte (Ipred II) eingeführt werden sollen. Die entsprechende Roadmap enthält zwar keine konkreten Vorschläge, die Zielrichtung ist jedoch, jene Plattformen, die Urheberrechtsverstöße enthalten, stärker in die Pflicht zu nehmen und ein zivilrechtliches Schnellverfahren für Urheberrechtsverstöße einzuführen.

Für Wikimedia Deutschland geht es in der entscheidenden Phase des parlamentarischen Prozesses zu ACTA vor allem darum, unsere bereits im Januar und Februar öffentlich gemachten Bedenken nochmals zu unterstreichen. Die Erfahrung des Winters lehrte uns, dass es – zumal angesichts eines schnell aufkommenden Medienhypes – schwer fiel, differenziert zu argumentieren. Ein Anonymous-Video, das es trotz vieler sachlicher Fehler zu dreieinhalb Millionen Seitenaufrufe brachte, konterkarierte faktisch die Möglichkeiten einer “versachlichten” ACTA-Kritik. Mithilfe der Textprofis von iRights.info ist nun eine Handreichung entstanden, die – freilich unter einer freien Lizenz stehend – vor allem den Zweck hat, die politische Öffentlichkeit nochmals über den gesamten, von Beginn an fragwürdigenden Drafting-Prozess des Abkommens aufzuklären und die möglichen Auswirkungen auch auf User-Generated-Content-Plattformen zu skizzieren.

Am kommenden Samstag, den 9. Juni, wird es einen weiteren internationalen Aktionstag gegen ACTA geben. Die Initiatoren in vielen deutschen Städten erhoffen sich davon die letzte Schubwirkung, um das unselige Vorhaben endgültig zu kippen. Die netzpolitische NGO Digitale Gesellschaft bietet zudem eine Aktionsseite an mit sachdienlichen Hinweisen, wie man EP-Abgeordnete direkt kontaktieren kann.

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Wikimedia:Woche 23/2012

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung von aktuellen Nachrichten aus der internationalen Wikimedia-Bewegung. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags in Wikipedia, auf der Mailingliste des Vereins und auch hier im Blog veröffentlicht.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei der Zusammenstellung von interessanten Links und Themen mitzumachen. Bis zum jeweils folgenden Donnerstag wird hier gesammelt.

Viel Spaß beim Lesen!

 

= Wikimedia:Woche (23/2012) =

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in Wikipedia entnommen werden.

 

Foundation und Vereine

MONATSBERICHTE

Wikimedia Deutschland hat den Monatsbericht für Mai 2012 veröffentlicht:

WIKIMEDIA FOUNDATION

Das Kuratorium der Wikimedia Foundation (Board of Trustees) veröffentlicht Termine und Tagesordnungnen ihrer gemeinsamen Treffen. Der nächste Termin ist der 11. Juli 2012. Details:

WIKIMEDIA SCHWEDEN

Die schwedische Wikimedia-Länderorganisation hat die einmonatige Anstellung eines Wikipedian in Residence beim Zentralamt für Denkmalpflege verkündet. Originalblogtext der Institution (nur auf Schwedisch) hier:

WIKIMEDIA POLEN

Kürzlich fand die Mitgliederversammlung von Wikimedia Polen statt. Dabei wurde unter anderem der Vorstand neu gewählt sowie der Jahresplan 2012/2013 verabschiedet.

WIKIMEDIA D.C.

Die Wikimedia-Organisation aus Washington hat für sich zwei neue Handlungsrichtlinien hinsichtlich Verantwortung und Zielarbeit erstellt:

Projekte und Initiativen

BERICHTE VOM WIKIWOMENCAMP

Die Vizepräsidentin von Wikimedia Australien, Laura Hale, berichtet im Blog der Wikimedia Foundation über das WikiWomenCamp, das vom 23. bis 25. Mai 2012 in Buenos Aires stattfand. Daran nahmen etwa zwanzig Frauen aus Australien, Brasilien, Kambodscha, Deutschland, Indien, Indonesien, Portugal, Russland, Südafrika, Spanien, den USA und Argentinien teil, darunter am letzten Tag auch die Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, Sue Gardner. Den Organisatorinnen sei es wichtig gewesen, einen Veranstaltungsort zu wählen, der außerhalb von Europa und den USA und auch nicht in einem englischsprachigen Land liegt. Bei Wikimedia Argentinien war umstritten, dass an dem Event ausschließlich Frauen teilnehmen durften. Wikimedia Deutschland unterstützte die Ausrichtung der Tagung, und Anja Ebersbach (Beisitzerin im Präsidium) sowie Nathalie Köpff nahmen daran teil (Bericht im WMDE-BLog). Das zweite WikiWomenCamp soll im kommenden Jahr stattfinden. Näheres werde im Juli 2012 angekündigt.

ADMINCON

In Hedersleben fand vom 1. bis 3. Juni 2012 die AdminConvention statt.

HACKATHON

In Berlin fand vom 1. bis 3. Juni 2012 ein gemeinsam von Wikimedia Deutschland und der Wikimedia Foundation organisierter Hackathon statt. Ziel war es, an der MediaWiki-Software zu arbeiten und sich über technische Entwicklungen auszutauschen. Besonderer Schwerpunkt war das Wikidata-Projekt und sein Fortschritt.

IBEROCONF

In Santiago de Chile trafen sich vom 1. bis 3. Juni 2012 die Wikimedia-Organisationen und Gruppen der IberoCoop, der Wikimedia-Vereinigung aller lateinamerikanischen und des italienischen Fördervereins.

GRANT ADVISORY COMMITTEE

Das Gremium zur Vergabe internationaler Projektunterstützung sucht ehrenamtliche Mitglieder:

Technik

IPv6-TEST UND -AKTIVIERUNG

Während des Berlin Hackathon wurde das Internet Protocol Version 6 (IPv6) auf den Wikimedia-Projekten getestet. Zum IPv6-Tag am 6. Juni 2012 wurde zwischen 12 und 13 Uhr deutscher Zeit IPv6 auf allen Wikimedia-Plattformen aktiviert.

WIKIPEDIA-APP

Die Wikimedia Foundation hat eine weitere Entwicklungsstufe der mobilen App für Wikipedia vorgestellt. Benutzer sind eingeladen, Hinweise zum Design und zur Funktionalität für die nächste Version der App für iOS und Android an die Wikimedia Foundation zu richten.

Studien und Statistik

DETAILS AUS DER WMF-AUTORENUMFRAGE

Die Wikimedia Foundation veröffentlicht regelmäßig Auszüge der Ergebnisse ihrer Autorenumfrage aus dem Dezember 2011. Im neuesten Beitrag: Als Verwendungszweck für Spendengelder wird mit großem Abstand die technische Entwicklung als am wichtigsten genannt. Außerdem: Die große Mehrheit der Aktiven hat keine Informationen zu oder Interaktionen mit dem Kuratorium der Wikimedia Foundation. Beides beruht auf geringerem Bedarf. Ein dritter Punkt ist die Bewertung der eigenen Autorenarbeit, der Arbeit der Wikimedia Foundation und der Wikimedia-Fördervereine. Die höchste Bewertung erreicht demnach die Foundation, die niedrigste die eigene Arbeit der Befragten.

Termine

WAHL DES WCA-RATSMITGLIEDS

Am Samstag, den 9.6.12, wird in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland eine Freiwilligen-Kommission ab 13:00 Uhr die Stimmen zur Wahl des
deutschen Mitglieds im Rat der Wikimedia Chapters Association auszählen.
  • Obentrautstr. 72, 10963 Berlin
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