Future of Education Workshop in London

Kilian Kluge ist seit Jahren ehrenamtlich in der Wikipedia aktiv und beteiligt sich dort unter anderem am unabhängigen Referentennetzwerk Wiki-Team. Er besuchte den Future of Education Workshop in London und berichtet für den Blog.

Das Barbican Arts Centre in der City of London, wo im August auch die Wikimania stattfinden wird. Foto: Barbican, London – 21 June 2014 – Andy Mabbett.JPG von Andy Mabbett. Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Am 21. und 22. Juni fand im Londoner Barbican Centre der Future of Education Workshop statt, der dem Austausch zwischen verschiedenen Wikipedia-Bildungsprogrammen und der Vorbereitung der themengleichen Vorkonferenz der  diesjährigen Wikimania diente. Dank der finanziellen Unterstützung von Wikimedia Deutschland konnte ich als Vertreter des unabhängigen Wikipedia-Referentennetzwerks wiki:team an der Veranstaltung teilnehmen.

Bestandsaufnahme

Da ein Großteil der gut 20 Teilnehmer in den amerikanischen oder britischen Bildungsinitiativen aktiv ist, standen diese Aktivitäten im Mittelpunkt des ersten Tages. Der Trend ging hierbei deutlich in Richtung Institutionalisierung, also die Verankerung der zahlreichen erfolgreichen Konzepte in den Lehrplänen der Schulen und Universitäten. Während sich Wikimedia Deutschland im letzten Jahr nahezu vollständig aus der direkten Arbeit mit einzelnen Klassen und Kursen zurückgezogen hat, wurde das erfolgreiche Hochschulprogramm der Wikimedia Foundation in die Wiki Education Foundation ausgegliedert. Diese verfolgt nun das Ziel, die beeindruckende Zahl von jährlich über 100 betreuten, semesterlangen Kursen zu erhöhen und Universitäten zu befähigen, diese auch ohne externe Unterstützung durchführen zu können. Der Fokus liegt hierbei ausdrücklich nicht auf der Gewinnung neuer Autoren für die Wikimedia-Projekte, sondern auf der Entwicklung von Medienkompetenz. Wikipedia wird hierbei als Werkzeug eingesetzt, um so wichtige Fähigkeiten wie Katalog- und Bibliotheksrecherche, Bewertung von Informationsquellen und das richtige Zitieren zu vermitteln. Im Gegensatz zu üblichen Kursen zu wissenschaftlichem Arbeiten besteht für die Studenten der Reiz darin, dass ihre Texte tatsächlich gelesen werden und von zeitüberdauernder Bedeutung sind.

Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (7 Bewertungen, Durchschnitt: 3,86 von 5)
Loading ... Loading ...

OERde14: Das Programm steht!

Die Würfel sind gefallen: Aus 49 Einreichungen hat das Programmteam 30 Vorträge und Workshops für die Konferenz OERde14 am 12. und 13. September ausgewählt. Das Programm der OERde14 enthält eine Reihe von Highlights: Vom ehemaligen Chief Technology Officer für Products & Innovation der Telekom, dem eine Wikipedia für OER vorschwebt über Michał Woźniak, der über OER in Polen spricht bis hin zu Lehrenden der Oskar-von-Miller-Schule in Kassel, die darüber berichten, wie sie OER bereits in der Praxis umsetzen.

Draußen scheint die Sonne, drinnen wird gearbeitet: Das OERde14-Programmteam bei der Arbeit. Bild: Jan Apel, CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Es war ein langer Tag: Am 23. Juni traf sich das Programmteam der OERde14, um aus 49 Einreichungen die besten für die Konferenz zu küren. Von 10:00 bis 19:00Uhr diskutierte die Gruppe alle Einreichungen. Zwar fielen fast alle Entscheidungen im Konsens – doch gerade im Mittelfeld waren einige schwierige Abwägungen nötig, gerade wenn sich einzelne Auswahlkriterien widersprachen.

Für die Auswahl der Beiträge hatte sich das Programmteam für vier Haupt- und vier Nebenkriterien entschieden. Die Hauptkriterien waren:

A. Relevanz: Passt die Einreichung zum Konferenzthema und den definierten Kriterien für OER?

B. Interesse: Ist zu erwarten, dass das Thema bei den Teilnehmenden Interesse findet?

C. Qualität: Ist die Einreichung seriös und gut begründet?

D. Angemessenheit: Ist die Einreichung innerhalb der gegebenen Zeit- und Raummöglichkeiten umsetzbar?

Nebenkriterien:

E. Redundanz: Ist das Thema bereits anderweitig abgedeckt?

F. Streuung: Verteilen sich die Beiträge über die thematischen Schwerpunkte der Konferenz?

G. Quote: Sind unter den Mitwirkenden die Geschlechter annähernd ausgeglichen vertreten?

X. X-Factor: Joker für tolle Einreichungen, die das Programmteam positiv überraschen.

Das Programmteam

Das Programmteam bestand aus Menschen mit großer Erfahrung im OER-Bereich, Repräsentierenden der Partnerorganisationen und der Wikimedia-Bewegung. Mit dabei waren die folgenden Personen:

Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (6 Bewertungen, Durchschnitt: 3,00 von 5)
Loading ... Loading ...

100 Jahre 1. Weltkrieg – Wikipedianer beschäftigten sich dazu im Braunschweigischen Landesmuseum

Dies ist ein Gastbeitrag von Schlesinger, ehrenamtlicher Wikipedia-Autor.

Metallrestaurator des Braunschweigischen Landesmuseums bei der Arbeit. Foto: Medvedev , CC-BY-SA-3.0

 

Am Wochenende vom 27. bis zum 29. Juni 2014 fand im Braunschweigischen Landesmuseum ein Treffen von Autoren und Fotografen statt, die sich mit dem Ersten Weltkrieg beschäftigen.

Nach einer Begrüßung der ehrenamtlichen Wikipedia-Autoren durch die Museumsdirektorin informierten Vorträge von Kuratoren und Wissenschaftlern die 26 Wikipedianer über die entstehende Ausstellung 1914… schrecklich kriegerische Zeiten, Eröffnung 1. August, die aus einem regionalen Blickwinkel betrachtet sowohl über individuelle Schicksale im Ersten Weltkrieg als auch über seine Auswirkungen auf das Leben in Braunschweig weit über 1918 hinaus informieren will.

Anhand von ausgewählten Ausstellungsstücken militärischer Art und bereitgestellter Fachliteratur konnten die Fotografen und Autoren einiges für die Wikipedia und das Medienarchiv Commons liefern. So entstanden mehrere Artikel und Fotoserien, die Lücken in der Bebilderung in Bezug auf Braunschweig füllen können. Eine Liste der neu erstellten Artikel und hochgeladenen Bilder findet sich hier.
Weitere Bearbeitungen und Uploads werden auch noch im Nachgang der Veranstaltung entstehen. Im Rahmenprogramm des Treffens gab es neben einer Fotoexkursionen zum bemerkenswerten Hauptfriedhof Braunschweig auch eine Stadtführung und einen Besuch im Depot des Museums. Hier erläuterte der Metallrestaurator des BLM Methoden der Aufarbeitung und Pflege von Fundstücken für die Ausstellung.

Vortrag zu Propaganda respektive Medienarbeit im 1. Weltkrieg Foto: AxelHH, CC-BY-3.0

Die Veranstaltung wurde als Folgeprojekt von “Die Römer kommen!” (2013), durch das ehrenamtliche Engagement des Wikipedia-Autors brunswyk, und in Zusammenarbeit mit dem BLM und Wikimedia Deutschland entwickelt. Bei GLAM on Tour-Veranstaltungen (GLAM steht für galeries, libraries, archives, museums) finden auf Initiative der ehrenamtlichen Aktiven im GLAM-Bereich Veranstaltungen statt, bei denen Wikipedianer auf Mitarbeitende aus Kultur- und Gedächtnisinstitutionen treffen.

Die nächste GLAM on Tour-Station findet in Brilon zum Thema Montanindustrie im Sauerland statt. Interessierte können sich hier anmelden.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (7 Bewertungen, Durchschnitt: 3,00 von 5)
Loading ... Loading ...

Wikimedia:Woche 17/2014

Herzlichen Glückwunsch zur 17. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Dieser sportliche Newsletter wird gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, serviert in kleinen Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

Die Woche entsteht in einem offenen Redaktionsprozess: Wenn du über die internationalen Kanäle auf Links oder Storys stößt, die für die lokale Arbeit der deutschsprachigen Community von Relevanz sein können, hinterlasse einen Hinweis in der nächsten Woche! Du kannst entweder selber einen Teaser-Text vorbereiten, oder einfach nur einen Link setzen, den wir dann vor Versand mit einer Zusammenfassung dekorieren.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Wikimedia:Woche 17/2014

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Foundation und Organisationen

Wikimedia Indonesien mit neuem Büro

Wie Isabella Apriyana auf wikimedia-l schreibt, hat Wikimedia Indonesien ein neues Büro bezogen. Das Büro teilt sich WMID gemeinsam mit dem Zedler-prämierten Projekt Humanitarian Open Street Map (HOT-OSM), mit dessen Hilfe im Katastrophenfall OpenStreetMap-Karten erstellt werden, und der World Wide Web Foundation, die sich für eine „Verbesserung des Internets“ einsetzt.

Erik Möller: Chapter sollen Glam-Tools programmieren

Erik Möller ruft an Softwareentwicklung interessierte Wikimedia-Chapter dazu auf, Tools für GLAM zu programmieren.

Übergangskommission zur Suche eines neues WMDE-Vorstands

Das Präsidium von Wikimedia Deutschland richtet eine Übergangskommission ein, die das Präsidium bei der Suche nach einem neuen Vorstand beraten soll.

Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)
Loading ... Loading ...

Geförderte Projekte aus den Communitys im Juni 2014

Ambitionierte Freiwillige entwickeln und realisieren fortdauernd Ideen und Projekte zur Schaffung freier Inhalte. Bei einem Teil dieser Aktivitäten ist es Wikimedia Deutschland möglich, ihnen finanzielle und organisatorische Unterstützung zukommen zu lassen. Alleine bei den von WMDE geförderten Projekten sind die Communitys allerdings dermaßen aktiv, dass eine ausreichende Würdigung all ihrer Tätigkeiten den Umfang des Monatsberichts von Wikimedia Deutschland sprengen würde. Wir stellen daher, ergänzend zum Monatsbericht, an dieser Stelle jene Projekte vor, die im Juni 2014 dank dem Engagement von Freiwilligen und mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland stattgefunden haben.

Fotoprojekte

Festivalsommer, Foto: Goroth, CC-BY-SA 3.0

Kein Monat vergeht, ohne dass ehrenamtlich tätige Fotografen freie aktuelle Bilder aus Politik, Sport und Kultur bereit stellen. Der Auftakt des Fotoprojektmonats Juni fand am 3. in der tschechischen Stadt Olmütz statt. Ralf Roletschek war dort für Aufnahmen des Fußball-Länderspiels Österreich-Tschechien.

Der Festival-Sommer findet zwar auch im Winter statt, eine besondere Fülle an Veranstaltungen liegt aber selbstverständlich in den Sommermonaten. Mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland wurden im Juni Rock am Ring, Rock im Park und das Moers Festival besucht, die allesamt an dem Wochenende um den 6. bis 8. statt fanden. Sämtliche Bildergebnisse des Festivalsommers werden von den Teilnehmenden sehr anschaulich auf einer Übersichtsseite dokumentiert.

Wiesbadener Pfingsttunier, Foto: Mich.kramer, CC-BY-SA 3.0, 2.5, 2.0, 1.0

Mich.kramer fotografierte in diesem Monat für die Wikipedia auf dem 78. Internationalen Wiesbadener Pfingsttunier. Darunter befinden sich Aufnahmen der erfolgreichen Springreiter John Whitaker und Felix Haßmann.

ARD-Filmset, Bild: Olaf Kosinsky, CC-BY-SA 3.0

Wie bereits im Vormonat, nutzte der Fotograf Olaf Kosinsky erneut die Gelegenheit einer TV-Produktion, um Aufnahmen von Filmset und Darstellern einzufangen. Er begleitete diesmal die Dreharbeiten der ARD-Serie Mord mit Aussicht, wobei unter anderem Fotos der Schauspieler Johann von Bülow, Meike Droste, Caroline Peters, Bjarne Mädel und Petra Kleinert entstanden.

Sowohl Autorinnen als auch Fotografen besuchten die diesjährige Industriada am 14. Juni im polnischen Katowice, um das eintägige Festival fotografisch zu dokumentieren und/oder später Artikel zur Straße technischer Kulturdenkmäler in der Woiwodschaft Schlesien, einem Teil der Europäischen Route der Industriekultur, und dem industriellen Erbe der Woiwodschaft Schlesien zu schreiben. Wikimedia Deutschland übernahm einen Technikverleih. Die Reisekosten wurden von Wikimedia Polen getragen.

“Ulle & Friends”, Foto: Nicola, CC-BY-SA 3.0

Die Wikipedianierin Nicola arbeitet schon lange in der Wikipedia an dem Themenbereich Radsport. Mit einer Kamera aus dem Wikimedia-Technikpool besuchte sie für Aufnahmen von Radrennfahrern wie Jan Ullrich und Jens Heppneran die Charity-Veranstaltung „Ulle & Friends“ an dem Wochenende vom 20. bis 22. Juni in Kürten.

Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (10 Bewertungen, Durchschnitt: 4,20 von 5)
Loading ... Loading ...

Der erhobene Zeigefinger ist keine Lösung – Datenschutz als Digitale Kompetenz

Am Montag den 23. Juni war es soweit: Unter dem Titel „Datenschutz – eine unterschätzte Digitale Kompetenz“ fand die Auftaktveranstaltung der Reihe „Digitale Kompetenzen“ statt, die Wikimedia Deutschland als Partner des Wissenschaftsjahres 2014 – Digitale Gesellschaft durchführt und die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Die Veranstaltungsreihe widmet sich an insgesamt fünf Abenden jenen Fähigkeiten und Kenntnissen, die im Digitalen Zeitalter immer wichtiger werden und die natürlich auch die Basis für die Mitarbeit in den Wikimedia-Projekten bilden. 

Los ging es mit einer Veranstaltung zum Thema Datenschutz und der Frage „Ist Datenschutz eine Kompetenz, der wir noch nicht genug Aufmerksamkeit gewidmet haben?“. Dass die Fähigkeit zum richtigen Umgang mit den eigenen Daten ein hochaktuelles Thema ist, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass Bundesinnenminister Thomas de Maiziére just am Tag der Veranstaltung eine Rede hielt, in der er die Bundesbürgerinnen und -bürger zu mehr Sensibilität im Umgang mit persönlichen Informationen im Internet ermahnte. Das Interesse an der Thematik war dementsprechend groß und trotz der parallel stattfindenden Fußball-WM fanden sich über 50 interessierte Gäste in der Wikimedia Geschäftsstelle ein, um den Vorträgen der eingeladenen Referentinnen und Referenten zuzuhören und anschließend mit ihnen zu diskutieren.

Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading ... Loading ...

Ein Raum aller Zeiten

Heute vor 30 Jahren verstarb der französische Philosoph Michel Foucault. Das Internet erlebte er nicht mehr. Was hätte er wohl zum digitalen Strukturwandel der Öffentlichkeit gesagt? Und wie hätte er über die Ordnung des Wissens durch Wikipedia geurteilt?

Michel Foucault (1926-1984), Bild: Nemomain, CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Foucault ist der erste Philosoph, der die Metapher des Netzes auffallend häufig verwendet. Heute ist sie aus dem begrifflichen Repertoire der Gegenwartsdiagnose nicht mehr wegzudenken. Ob nun kleine geile Firmen, Fußballmannschaften mit „automatisierten Abläufen“ oder twitternde Freundeskreise – sie alle denken sich heutzutage als flexible Netzwerke und bestätigen dabei die kulturelle Leitidee, dass jedes Subjekt sich nicht mehr als souveräner König, sondern nur noch als Knotenpunkt inmitten von geschalteten Energieflüssen fühlen darf.

Bereits 1966 sah Foucault eine „Epoche des Simultanen“ hinaufziehen, ohne auch nur ahnen zu können, wie sehr sich sein Theorem der anderen Räume einmal für die Beschreibung des wichtigsten globalen Konvergenzmediums am Übergang vom 20. ins 21. Jahrhundert eignen würde: „Wir sind, glaube ich, in einem Moment, wo sich die Welt weniger als ein großes, sich durch die Zeit entwickelndes Leben erfährt, sondern eher als ein Netz, das seine Punkte verknüpft und sein Gewirr durchkreuzt.“ In seiner Skizze der Heterotopien – gewissermaßen räumliche Enklaven und Durchgangsorte, die sich jede Kultur schafft – zählt Foucault die Bibliotheken und Museen zu den besonders eigentümlichen Orten, weil mit ihnen die Hoffnung auf eine umfassende Verfügungsmacht über kulturelles Wissen verbunden ist:

„Die Idee, alles zu sammeln und damit gleichsam die Zeit anzuhalten oder sie vielmehr bis ins Unendliche in einem besonderen Raum zu deponieren; die Idee, das allgemeine Archiv einer Kultur zu schaffen; der Wunsch, alle Zeiten, alle Epochen, alle Formen und Geschmacksrichtungen an einem Ort einzuschließen; die Idee, einen Raum aller Zeiten zu schaffen, als könnte dieser Raum selbst endgültig außerhalb der Zeit stehen, diese Idee ist ein ganz und gar moderner Gedanke.“

Dieses Streben nach einer totalen Verfügungsmacht fand im Internet seine bislang kongenialste technologische Form. Ein globaler Nicht-Ort entstand, dessen gerechnete Simulacren (Chaträume, Atavare etc.) eine ganz eigene Aufenthaltsqualität mit sich brachten. Doch wurde und wird das massive Zugriffsversprechen des Internet, wie immer in medialen Umbruchssituationen, nicht etwa nur als ein sozialer Fortschritt erlebt. Im Gegenteil bestehen vielfach begründete Vorbehalte, die Umsteuerung auf einen großen Wissensnavigator könne zu Einbußen an anderer Stelle führen.

Mitte der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts, als das Internet sich durch die ersten Web-Browser allmählich zu einem Massenmedium neuen Typs mauserte, waren es zunächst die Untiefen seiner „Informationsflut“, die kulturkritische Affekte hervorriefen. Der Konkurenzkampf von Suchmaschinen wie AltaVista, Lycos oder Yahoo machte für jedermann deutlich, dass nun vermehrt Logarithmen an die Stelle archivarischer Systematisierungsleistungen treten würden, um dem „Wuchern der Diskurse“ zu begegnen.

Die Warnung vor der technologischen und marktstrategischen hidden agenda wurde zum Credo einer Netzkritik, die sich über mangelnde Anstöße – das Vordrängen der globalen brands mit internetbasierten Business-Modellen, die Etablierung von Data-Mining-Methoden für das Sammeln von Kundenkontakten, die Verengung der Kommunikationswege auf die Übermittlung von Werbebotschaften – wahrlich nicht beklagen konnte. In der kurzen Ära der New Economy erschien das Internet vielen Menschen eher als ein Sammelbecken für windige Geschäftemacher denn als Mega-Bibliothek und vermeinlich egalitäre Austauschplattform.

Scherzkekse und Statuskämpfe

Spätestens seit der Gründung der Wikipedia im Jahr 2001 lässt sich von einer zweiten Phase der Netzkultur sprechen, die unter dem schon etwas strapazierten Stichwort Web 2.0 die Möglichkeiten gesteigerter Interaktion und kollaborativer Wertschöpfung verhandelt. Wikipedia gehört nach nur wenigen Jahren ihrer Existenz bereits zu jenen zentralen Instanzen, mit dem unsere Gesellschaft ihre „allgemeine Politik der Wahrheit“ (Foucault) ausrichtet. Doch gerade in der Analyse ihrer genauen Funktionsweise wird deutlich, dass mit der gemeinsamen Erstellung und Redigatur von Texten keineswegs ein basisdemokratisches Paradies erreicht worden ist.

Die Grundidee der MediaWiki-Software ist das freie Spiel einer kollektiven Intelligenz. Menschen mit unterschiedlicher Expertise sind arbeitsteilig mit dem Aufbau und der Pflege der Online-Enzyklopädie betraut. Dabei können sie anonym Lexikoneinträge anlegen, punktuelle Veränderungen in bereits existierenden Texten vornehmen und in Diskussionsforen über die Gültigkeit der darin niedergelegten Argumente und Fakten streiten. Die einsehbaren Editierungsschritte und Kommentare ermöglichen eine hohe Transparenz bei der Redaktion. Eine solche „Weisheit der Menge“, wie sie der Wikipedia-Gründer Jimmy Wales proklamiert, löst sich von den Funktionen einer personalen Autorschaft und setzt durch kollektive Mechanismen einer ständigen Plausibilitätsprüfung einen permanenten „Kampf um den Status der Wahrheit“ (Foucault) in Gang.

Anlässe, an den Ergebnissen eines solchen Open-Content-Systems zu zweifeln, gibt es reichlich: Scherzkekse bauen abstruse Fehler in wissenschaftliche Abhandlungen, eitle Gemüter verändern biografische Angaben zu ihren Gunsten, Firmen schmuggeln ungeniert Eigenwerbung in Artikel ein. Diese Fälle geben zwar immer neue Nahrung für das Bashing stümperhafter Einträge, ziehen die Anziehungskraft des Projekts aber nicht grundsätzlich in Zweifel. Schwerer wiegen da die internen Klagen, wonach weniger die inhaltliche Kompetenz, als vielmehr die Hartnäckigkeit und das soziale Prestige eines Autors bei der Diskussion von Texten zum Tragen kämen.

Wie Christian Pentzold unter Zuhilfenahme der Foucault`schen Diskursanalyse gezeigt hat, sind die beteiligten Akteure eigentlich permanent in Statuskämpfe und dynamische Konflikte um Deutungsmacht verstrickt. So werde deutlich, „dass in den Wissenskonstitutionsprozessen eines Wikipedia-Artikels diskursive Regime wirksam sind, mittels derer zum einen Aussagen auf ihre Plausibilität und Akzeptabilität hin überprüft, angenommen oder verworfen und zum anderen die äußernden Subjekte bestätigt, diszipliniert und gegebenenfalls ausgeschlossen werden.“

Nun sind diese individuellen Machtspiele innerhalb eines Diskursensembles sicherlich verkraftbar, wenn man die Alternative bedenkt: eine Monopolisierung des Weltwissens. Eben diese Gefahr sehen viele Kritiker derzeit angesichts der aggressiven Geschäftsstrategie von Google. In der Selbstbeschreibung des Unternehmens heißt es treuherzig: „Das Ziel von Google besteht darin, die auf der Welt vorhandenen Informationen zu organisieren und allgemein zugänglich und nutzbar zu machen.“ Dass dies alles nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit, sondern mit dokumentierbaren Klickrates und Online-Werbebannern passiert, bleibt freilich unerwähnt. Was wäre eigentlich, so mahnen Kritiker, wenn diese Verfügungsgewalt über eine unvorstellbare Menge an Informationen zu einer Zentralisierung öffentlicher Güter führte, die nicht mehr umzukehren ist? Für Foucaults Vorstellung eines ständig vorwärts drängenden Macht-Wissens ist der Fall Google sicherlich der beste Beleg, der sich aktuell finden lässt.

Der Autor, eine Insel des Wissens

Neben der Gefahr einer Wissensverknappung bzw. Monopolisierung gibt es derzeit auch die begründete Sorge, die Verfahren der digitalen Wissensgenerierung, -speicherung und -distribution könnten zu einem Verlust eingeübter Kulturtechniken führen. Foucault hat die Verwirrung, die ein neues Medium in einem bestehenden Wissensregime anrichtet, einmal sehr konkret benannt: Die „Freiheit der Übertragung, der Verschiebung, der Transformationen, der Ähnlichkeiten und des Anscheins, der Reproduktion, der Verdopplung und der Fälschung“ war zwar auf die aufkommende Fotografie zwischen 1860 und 1880 gemünzt, passt aber genauso gut zu den Irritationen, welche die digitale Kultur mit ihrer Feier der freien Kopie gegenwärtig heraufbeschwört.

Beim Streit um das Urheberrecht in einer zunehmend von getauschten Immaterialgütern geprägten Welt gerät auch ein emphatischer Begriff von Autorschaft zunehmend unter Druck: Wen kümmert’s, wer spricht? Mit der zunehmenden Indifferenz gegenüber Quellenangaben, so der Soziologe Heinz Bude in einem google-kritischen Zeitungsessay von 2009, könne man leben, solange damit „das kindische Phantasma der geistigen Selbstgeburt“ ad acta gelegt werde. Nicht verabschieden dürfe man sich indes von der Autorschaft als orientierender sozialer Rolle. Gleichsam mit Foucault und gegen Foucault warnt Bude deshalb vor einer schleichenden Erosion des droit d’auteur:

„Der Name des Autors markiert eine ganz bestimmte Stelle in der Welt: die Stelle, an der aus dem Meer der Informationen eine Insel des Wissens entstanden ist. Kein absolutes Wissen, das sich auf mysteriöse Weise selbst weiß, sondern ein endliches, bezügliches und bewegliches Wissen, das an ein Ich gebunden ist, das auf eine ganz bestimmte, nicht so einfach reproduzierbare und schon gar nicht ersetzbare Weise Stellung genommen hat zur Welt. Der Autor macht sich durch seine Bewertungen angreifbar, aber genau dadurch beglaubigt er Wissen.“

Wird Google also dem Autor jenen Todesstoß versetzen, den der Poststrukturalismus nur wortreich andeutete? Charakteristisch für den inkonsequenten, aber „glücklichen“ Positivisten Foucault ist die Tatsache, dass er es bei einem Fatalismus der Macht niemals belässt. So betont er stets die unaufhörliche Dynamik von gegenläufigen Impulsen, die „negative Mechanismen der Verknappung“ in Gang setzen.

Auch wenn er vor den technischen Medien des 20. Jahrhunderts Halt macht, ist Foucault nicht nur ein wichtiger Stichwortgeber für die endlose Dynamik von Vermachtung und Freiheitsdrang, auch sein Blick auf Ablösungen, Brüche und Diskontinuitäten könnte dabei helfen, ein reflexives Ethos für die digitale Ära zu bewahren. In einer Welt der permanenten Updates und politischen „Nachbesserungen“ ist seine Bereitschaft zur ständigen Korrektur von eigenen Forschungshypothesen sicherlich nicht das schlechteste Vorbild.

P.S. Dieser Beitrag ist eine stark gekürzte Version eines Textes, der bereits 2009 erschien. Sein Verfasser wurde übrigens am Todestag Foucaults 14 Jahre alt.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (10 Bewertungen, Durchschnitt: 4,20 von 5)
Loading ... Loading ...

Wikimedia:Woche 16/2014

Herzlichen Glückwunsch zur 16. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Dieser wöchentliche Newsletter wird gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, serviert in kleinen Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

Die Woche entsteht in einem offenen Redaktionsprozess: Wenn du über die internationalen Kanäle auf Links oder Storys stößt, die für die lokale Arbeit der deutschsprachigen Community von Relevanz sein können, hinterlasse einen Hinweis in der nächsten Woche! Du kannst entweder selber einen Teaser-Text vorbereiten, oder einfach nur einen Link setzen, den wir dann vor Versand mit einer Zusammenfassung dekorieren.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Wikimedia:Woche 16/2014

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Foundation und Organisationen

Bishakka Datta bloggt über Leadership und Entscheidungsfindung im WMF Board of Trustees

Bishakka Datta, seit 2010 Mitglied des Kuratoriums der Wikimedia Foundation, hat im globalen Blog einen Beitrag zum Thema Leadership und Entscheidungsfindung im Kuratorium geschrieben. Der Beitrag gibt sehr anschaulich Einblick in die Herausforderungen und Besonderheiten der Kuratoriumsarbeit, und geht auch auf die Zusammenarbeit mit Gremien wie dem FDC und AffCom sowie mit der Geschäftsführung der WMF ein.

Signpost über die Wahl der Affiliate Selected Boardmitlieder

Die (oder heißt es der?) Signpost beschäftigt sich in der aktuellen Ausgabe mit der Frage, ob die Stimmabgaben der einzelnen Organisationen öffentlich gemacht werden sollten oder nicht. Bisher wurden die Stimmen im nicht-öffentlichen Chapters-Wiki abgegeben, einige Chapter haben ihre Präferenzen sowieso in den lokalen Wikis veröffentlicht, andere nicht. Im Beitrag kommen auch drei der vier Kandidierenden zu Wort.

Nominierungen neuer FDC-Mitglieder: Fragt sie aus!

Zur Zeit werden vier neue Mitglieder für das Funds Dissemination Committee gesucht. Per Eigen- oder Fremdnominierung sind bis zum 15. Juni 19 Bewerbungen eingegangen, darunter drei Kandidatinnen. Nun ist es an den interessierten aus dem Wikiversum, diesen Kandidierenden alle möglichen Fragen zu stellen und damit auch Einfluss auf den zukünftigen FDC-Prozess auszuüben.

Copyright-Industrie verklagt Wikimedia Schweden

Wikimedia Schweden hat eine Klage von Bildkonst Upphovsrätt i Sverige (BUS) erhalten, weil sie öffentliche Kunst öffentlich zugänglich machen. Die Website offentligkonst.se visualisiert Kunst im öffentlichen Raum in Schweden, was nach Ansicht von BUS eine Urheberrechtsverletzungen darstellt. Wikimedia Schweden sieht das indes anders.

Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)
Loading ... Loading ...

Einen Köder ausgeworfen

Förderer des Freien Wissens im Einsatz

Gefühlt 30° im Schatten. Freitag in Stuttgart. Aufgeräumte Redakteure und Wikipedianer in einem Raum. Es ging recht lustig zu. Man sprach über Linux und Open Data, über das Wikiversum, Abrufstatistiken und die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten. Gruselbilder wurden gezeigt und schließlich surrten die Rechner.

Zu Gast beim Südwestrundfunk. © Foto: Ra Boe / Wikipedia / Lizenz: Creative Commons CC-by-sa-3.0 de, via Wikimedia Commons

 

Gemeinsam mit vier Wikipedianern aus dem Raum Stuttgart war ich zu Besuch beim Südwestrundfunk im Stuttgarter Stammhaus. Wir waren eingeladen worden zu erklären, warum Freie Lizenzen auch im Sender zur Anwendung kommen sollten: Win Win, wie es Neudeutsch heißt. Entspricht das nicht dem Gedanken: Eine Hand wäscht die andere? Diesen Blog haben wir schon oft den öffentlich rechtlichen gewidmet – diesmal direkt vor Ort. Unser Anliegen war es, die Mitarbeiter zu motivieren, selber und mit tatsächlichem Verständnis der Wikipedia-Richtlinien in der Wikipedia aktiv zu werden. Zum anderen den Sender dazu zu bewegen, eigenes Material unter einer Freien Lizenz nachhaltig für die Weiternutzung zur Verfügung zu stellen. Doch vor allem ging es darum zu demonstrieren, dass hinter der Online-Enzyklopädie und den anderen Wikimedia-Projekten Menschen stehen, mit denen man reden kann. Einige der Redakteure staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass Wikipedianer in ihrer Freizeit mit eben so viel Elan Wikipedia-Artikel schreiben, oder Fotos in Wikimedia Commons hochladen, wie andere Fußball spielen, und dabei eben soviel Spaß haben.

Ein paar der Fragen

„Ja, woher wissen Sie denn, dass da keiner Quatsch reinschreibt?“ Dafür gibt es die Beobachtungslisten.

„Wer legt denn fest, ob eine ARD-Serie einen eigenen Wikipedia-Artikel haben kann?“ Lesen Sie es nach bei den Relevanzkriterien.

„Wer bestimmt, ob die Löschung eines Artikels oder eines Fotos gerechtfertigt ist?“ Die Schwarmintelligenz.

„Wie kommen denn ausgerechnet diese teils grauslichen Fotos von den Showgrößen der ARD in die Wikipedia-Artikel?“ Es sind die besten, die wir bekommen können. Geben Sie uns doch besseres Material!

Peter Boudgoust unter Beobachtung

Vortrag und Diskussion und anschließend noch ein Einführungsworkshop in die Wikimedia-Projekte für interessierte Mitarbeiter des SWR. So sah das Tagesprogramm dieser ersten Begegnung aus. Als nächstes soll im Herbst eine Führung für Wikipedianer durch das Sendehaus mit Besuch einer Live-Sendung folgen. Bis dahin hat sich der SWR vielleicht schon durchringen können, zum Beispiel Fotos der Presseabteilung unter einer Freien Lizenz zu veröffentlichen. Erste Benutzerkonten wurden schon angelegt. Behalten wir mal den Artikel zum SWR Intendanten auf der Beobachtungsliste. Möglicherweise schmeckt der Wurm dem Fisch.

 

 

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (11 Bewertungen, Durchschnitt: 3,27 von 5)
Loading ... Loading ...

Nikki Zeuner – Herzlich Willkommen!

Foto: Jan Apel, CC-BY-SA 3.0

Der Jahresplan für 2014 kündigt eine Diversifizierung der Einnahmequellen des Vereins an. Was heißt das? Neben der jährlichen Spendenkampagne des Fundraising-Teams und u. a. den Mitgliederbeiträgen, soll in Zukunft die Mischung aus verschiedenen finanziellen Standbeinen absichern, dass Wikimedia Deutschland seinem Vereinszweck nachkommen und Freies Wissen fördern kann. Dazu gehört zum Beispiel auch die Kooperation mit Stiftungen und anderen privaten und öffentlichen Partnern. Konkret geht es um Drittmittel, aber ich habe ganz bewusst das Wort “Kooperation” zuerst geschrieben, denn Geld ist nichts ohne Kontext. In der Arbeit mit geldgebenden Institutionen geht es um gemeinsame Ziele, um eine Beziehung zueinander. Beides fällt nicht vom Himmel, sondern benötigt aktiven Outreach, Aufbau von Vertrauen und das effektive Arbeiten auf eine gemeinsame Vision hin. Ich freue mich sehr, dass wir in Nikki Zeuner jemanden gefunden haben, die dank großer Erfahrung und Expertise genau das für Wikimedia Deutschland angehen wird. Nikki ist seit dem 1. Juni für Drittmittelakquise und Partnerschaften zuständig. Nikki bringt viel Erfahrung mit, um die Aufgabe der Einnahmendiversifizierung anzugehen. Ich möchte ihr aber nicht vorgreifen und gebe an dieser Stelle gerne das Wort weiter:

Ich freue mich sehr auf die Arbeit bei Wikimedia – darauf, institutionelles Fundraising für diese starke, gut aufgestellte Organisation voranzubringen. Partnerschaften und kollaborative Projekte sind seit vielen Jahren zentraler Fokus meiner Arbeit als Fundraiser und Grant Writer. Ich habe in den letzten 20 Jahren im US-Nonprofit-Sektor gearbeitet, wo gemeinsames Wirken und kooperative Ressourcenbeschaffung mehr und mehr das wettbewerbsbestimmte Fundraising ersetzt. Wikimedia hat schon viele Elemente aufgebaut, die uns zu einem interessanten und förderfähigen Partner machen: Kommunikation, Evaluation, innovative Projekte und starke Bindung an die Communitys. In den nächsten Wochen und Monaten werde ich mich intensiv in die Themen und Strukturen einarbeiten, um dann in der nächsten Phase potentielle Partner zu identifizieren.”

Herzlich willkommen, Nikki!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (8 Bewertungen, Durchschnitt: 4,50 von 5)
Loading ... Loading ...

Empfehle diese Seite