Monatsbericht April 2014

Liebe Bloglesende,

bei diesem Monatsbericht probieren wir eine neue Struktur aus und gliedern nach Programmen statt wie bisher nach Bereichen.

PROGRAMM FREIWILLIGE

Community-Räume: endlich Mehrzahl!

Am 15. April öffnete das “Lokal K” seine Türen. Dank des Engagements Freiwilliger und mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland gibt es somit neben dem Community-Raum in Berlin einen weiteren lokalen Community-Stützpunkt in Köln. WMDE beglückwünscht die Kölner Community!

Die Community hat entschieden: Der Berliner Community-Raum wird im Stil eines Salons eingerichtet.

Fotoprojekte

Ehrenamtliche Fotografen aus den Communitys haben auch im April wieder hochwertige Bilder für das freie Medienarchiv Commons erstellt. Im Rahmen des Festivalsommers wurden Musikevents fotografiert. Andere Bilder entstanden beispielsweise auf Veranstaltungen wie der 50. Grimme-Preis-Verleihung und dem Osterfoto-Wettbewerb.

Communitytreffen

Zum überregionalen Treffen in Regensburg vom 11. bis 13. April kamen Wikipedianerinnen und Wikipedianer aus dem Süddeutschen Raum und Zugereiste von Hamburg bis Wien und Aachen bis Berlin zusammen.

Beim Offenen Editieren in Berlin wurden wieder freie Inhalte geschaffen.

WikiCon

Köln – wir kommen! Am 22. April wurde der Vertrag zwischen WMDE und dem Komed im Mediapark Köln unterzeichnet, wo die diesjährige WikiCon stattfinden wird.

Zedler-Preis

Die Sieger der Zedler-Preisverleihung stehen fest. Insgesamt sind 16 Artikel und Projekte nominiert. Bis zur Preisverleihung am 24. Mai ist noch ein wenig Geduld erforderlich…

Und noch mehr

Aufgrund der vielen geförderten Aktivitäten der Community im April, steht im Monatsbericht nur eine Auswahl. Eine vollständigere und ausführlichere Auswahl gibt es  in der Monatsübersicht der geförderten Aktivitäten.

Women edit

Seit Anfang des Monats findet “Women edit” in den Räumen von WMDE statt. Die Veranstaltungsreihe, die gemeinsam mit dem Frauen Computer Zentrum Berlin (FCZB) durchgeführt wird, richtet sich an Wikipedia-interessierte Frauen, die hier gemeinsam die ersten, zweiten und dritten Schritte in der Online-Enzyklopädie gehen. Außerdem wurde eine Berliner Wikipedia-Planungsgruppe gegründet, um einen Edit-a-thon zum Thema “Frauen in der Wissenschaft” am 31. Mai zu organisieren.

Chapters Dialogue

Im April haben sich Nicole Ebber und Kira Krämer weiter der Auswertung und Synthese der knapp 100 Interviews im Chapters Dialogue gewidmet. Auf der Wikimedia Conference präsentierten die beiden den Projektabschluss und begleiteten die Diskussion über mögliche nächste Schritte. Im Mai wird Nicole weiter am Abschlussbericht arbeiten; Kira hat Wikimedia Deutschland planmäßig zum 30. April verlassen.

In der 60-minütigen Präsentation am ersten Tag der Konferenz gab Nicole zunächst einen Rückblick auf die Zielstellung und die Umsetzung des Projektes: Uns einem gemeinsamen Verständnis von Rollen und Verantwortlichkeiten im Movement zu nähern, herauszufinden, wie die Organisationen im Movement zueinander stehen und mehr über ihre Ziele zu erfahren galt es, zu erarbeiten. Wir entschieden uns, dafür auf einen professionellen und strukturierten Ansatz sowie benutzerzentrierte und qualitative Forschung zu setzen. Kira ging im Hauptteil der Präsentation auf die vielen Themen, Diskussionen und Konflikte im Wikimedia-Konstrukt ein. Nacheinander präsentierte sie das Gesamtbild, die Herausforderungen, denen sich Chapter in ihrer Laufbahn zu stellen haben und die Fehlwahrnehmungen und unterschiedlichen Perspektiven von Affiliates und Wikimedia Foundation.

Die Präsentation schloss mit dem Appell, diese Grundlagen nun zu nutzen um sich der weiteren Erforschung des Movement-Modells und der Optimierung der Arbeit an den gemeinsamen Zielen zu widmen. Statt in Aktionismus zu verfallen und weiterhin nur die Symptome zu betrachten, sollte in die Aufarbeitung der Ursachen investiert werden. Im Laufe der Konferenz wurden Teile der Präsentation immer wieder aufgegriffen, um komplexe Sachverhalte zu veranschaulichen, ohne sich in Details zu verlieren. Ausführlichere Informationen dazu werden sich im Abschlussbericht finden.

Wikimedia Conference

Vom 10. bis 13. April fand in Berlin zum fünften Mal die Wikimedia Conference statt. 150 Vertreterinnen und Vertreter der Wikimedia-Organisationen waren auf Einladung von WMDE nach Berlin gekommen, um über Zusammenarbeit, Strutkturen und Organisationsentwicklung in der Bewegung zu diskutieren. Das Programm, welches Nicole Ebber gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Programmteam und den beiden Moderatoren erarbeitet hatte, umfasste 30 Sessions und spiegelte die aktuellen Wikimedia-Diskussionen wider. Wikimedia Deutschland war mit eigenen Beiträgen  vertreten: Erfahrungen aus großen Software-Entwicklungsprojekten (“Wikidata”), Free Knowledge Advocacy Group, Evaluation (“Wie misst man eigentlich Blut, Schweiß und Tränen?”), Fehlerkultur (“Erfahrungen aus unseren Förderprogrammen”), sowie Chapters Dialogue und die Diskussion über die Zukunft der Veranstaltung selbst. Unser Event-Team hat die komplette Logistik der Veranstaltung gemeistert, die gesamten Kosten werden von der Wikimedia Foundation getragen. Die Mitschriften der Programmbeiträge wurden vom ehrenamtlichen Dokumentationsteam bereits auf Meta veröffentlicht.

Der Tagesspiegel, in dessen Räumen die Konferenz statt fand, berichtete im Vorfeld (Vorbild Deutschland?), bei Deutschlandradio Kultur ist ein Interview mit Nicole gesendet worden.

Die Veranstaltung wurde von einem Trauerfall überschattet: Cynthia Ashley-Nelson, WMCON-Teilnehmerin und stellvertretende Vorsitzende im Affiliations Committee, ist während ihres Aufenthaltes in Berlin verstorben. Auf Cynthias Wikipedia-Benutzerseite kann Beileid ausgesprochen werden.

PROGRAMM INSTITUTIONEN

Digitale Gesellschaft

WMDE ist offizieller Partner des Wissenschaftsjahres 2014 zum Thema “Digitale Gesellschaft”. In diesem Rahmen führen wir in den kommenden Monaten zahlreiche Veranstaltungen durch, um Institutionen und die Öffentlichkeit für Erkenntnisse, Entwicklungen und praktische Vorhaben innerhalb der Themenfelder Freies Wissen, Online-Kollaboration und digitale Kompetenzen zu begeistern. In Kooperation mit dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Wissenschaft im Dialog veranstalten wir am 13. und 14. Juni in Berlin das Barcamp “Gesellschaft 2.0”, um das Thema Freies Wissen auch im Wissenschaftsbereich stärker zu verankern. Außerdem bereichern wir die Konferenz der Friedrich Ebert Stiftung “Schöne neue Welt? Digitale Bildungsmaterialen an Schulen” am 30. Juni mit unserer Perspektive auf freie Bildungsmaterialien.

Coding da Vinci: Der Kultur-Hackathon

Am 26. und 27. April fand der erste deutsche Kultur-Hackathon “Coding da Vinci” in den Räumlichkeiten von Wikimedia Deutschland statt. Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Bereichen Software-Entwicklung, Design, Frontend-Entwicklung und Kultur kamen zusammen, um aus 17 Datensets von 11 Kulturinstitutionen Anwendungen oder Apps zu entwickeln. WMDE ist neben der Open Knowledge Foundation, digiS – Servicestelle Digitalisierung und der Deutschen Digitalen Bibliothek einer von vier Partnern, die diesen Hackathon ausrichten. In den kommenden 10 Wochen werden alle teilnehmenden Teams nun an ihren Projekten arbeiten, um diese dann auf der Preisverleihung am 6. Juli zu präsentieren. Mehr Infos: Blogbeitrag und Pressespiegel.

GLAM on Tour: “Outer Space” in der Bundeskunsthalle Bonn

Anlässlich der bald startenden Ausstellung “Outer Space” in der Bundeskunsthalle macht GLAM on Tour diesen Monat in Bonn Station. Kulturbegeisterte Aktive der GLAM-Community (GLAM = galeries, libraries, archives, museums) treffen bei GLAM on Tour auf Mitarbeitende und Ehrenamtliche von Kultureinrichtungen. Gemeinsam werden beispielsweise Workshops zum Editieren der Wikipedia und exklusive Führungen für Wikipedianerinnen und Wikipedianer veranstaltet. Im Zentrum stehen die Schreibwerkstätten (edit-a-thons), bei denen Wikipedia-Artikel erweitert oder neu angelegt und Fotos hochgeladen werden. Bei “Outer Space” wird es am 17. und 18. Mai ein Wochenende lang um das Faszinosum Weltraum zwischen Kunst und Wissenschaft gehen. Interessierte können sich gern anmelden.

Weitere GLAM on Tour-Stationen:

Wikipedians in Seifhennersdorf: GLAM on Tour machte Station in der Lausitz

Am letzten Wochenende im April wurde ein lang geplantes Projekt endlich verwirklicht: Knapp 30 Wikipedianerinnen und Wikipedianer aus Polen, Tschechien und Deutschland kamen zu einem gemeinsamen Treffen im Dreiländereck zusammen, und zwar in Seifhennersdorf. In dieser Region findet sich eine ganz besondere, wenig bekannte Bauweise: Die Umgebindehäuser. Bei gemeinsamen Fahrraddtouren und geführten Exkursionen zu den Häusern wurden Fotos für Wikimedia Commons gemacht, bei Schreibwerkstätten wurde bereitgestellte Literatur für neue und aktuellere Artikel genutzt, um die Wikipedia bezüglich dieses fast vergessenen Architekturkapitels zu bereichern. Natürlich kam auch der persönliche, überregionale Austausch von Aktiven der Wikimedia-Projekte, etwa beim gemeinsamen Grillabend, nicht zu kurz.

PROGRAMM RAHMENBEDINGUNGEN

Schiff Ahoi

In wenigen Tagen legt die MS Wissenschaft ab, um mit der Ausstellung “Digital unterwegs” quer durch Deutschland und Österreich zu fahren. Warum es wichtig ist, dass Wikimedia Deutschland gemeinsam mit der Open Knowledge Foundation an der Ausstellung teilnimmt, hat Daniel Mietchen in seinem Gastbeitrag auf dem WMDE-Blog ausführlich erläutert. Die Bereiche Softwareentwicklung und Bildung & Wissen haben im April das interaktive Exponat fertig gestellt. Wer wissen will, was genau zu sehen sein wird, ist herzlich eingeladen, die kostenlose Ausstellung an Bord zu besuchen!

OER-Konferenz wächst

Wikimedia Deutschland veranstaltet am 12. und 13. September die OER-Konferenz 2014 (OER=Open Educational Resources). Die Themen der Konferenz reichen von konkreten Arbeitsszenarien und didaktischen Ansätzen über die Qualitätsfrage und Geschäftsmodellen bis hin zu regulatorischen Rahmenbedingungen. WMDE plant einen deutlichen Ausbau der Konferenz: Statt 270 Teilnehmende sollen es nun bis zu 500 werden. Dabei richtet sich die OERde14 gleichermaßen an Praktikerinnen und Praktiker wie auch an Entscheidungstragende. Wie schon auf der OER-Konferenz 2013 wird die Veranstaltung selbst aus einem kuratierten Konferenzteil sowie einem BarCamp bestehen, auf dem Teilnehmende die Inhalte selbst entwickeln. Hier die offizielle Konferenzankündigung.

Erste Schritte auf Brüsseler Parkett

Die belgische Hauptstadt war in diesem Monat der Ort gleich zweier Veranstaltungen: Zum einen fand dort das zweite Treffen der Free Knowledge Advocacy Group EU statt, der Arbeitsgruppe europäischer Wikimedia-Chapter in Brüssel. Dort gaben sich 15 Vertreter von europäischen Chaptern und externe Unterstützer die Ehre und feilten zwei Tage lang an einer langfristigen Strategie, stabilen Organisationsstruktur und neuen Maßnahmen im Anschluss an die Urheberrechtskonsultation. Zum anderen veranstalteten wir gemeinsam mit der flämischen UNESCO-Sektion das Expertenseminar “Massendigitalisierung und Zugang zum kulturellen Erbe”, bei dem praktische und legislative Hindernisse für Gedächtnisinstiutionen und Wikimedia-Projekte zur Sprache kamen. Dimitar Dimitrov berichtete dazu im Blog.

Monsters of Law

Im April wurde die 2. Veranstaltung der Reihe “Monsters of Law” vorbereitet. Diese Reihe beschäftigt sich mit juristischen Themen rund um Freies Wissen. Am 12. Mai wird Thorsten Feldmann der Anwaltskanzlei JBB zum Thema “Datenschutz vs. Meinungsfreiheit” sprechen und darauf eingehen, was zu beachten ist, wenn auf Internetseiten Aussagen über personenbezogene Daten getroffen werden. Feldmann ist Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht.

Wikidata

Der April war in der Software-Entwicklung ein Monat, in dem einige Projekte der letzten Monate endlich zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen sind. Bei unserem Großprojekt Wikidata haben wir die Anbindung an Wikiquote realisiert, so dass jetzt alle Sprachlinks aus Wikidata kommen. Die Datentypen Geokoordinaten und Zeit wurden grundlegend umgearbeitet und verbessert.

Auftanken!

Für die Datentankstelle für offene Daten bei WMDE hat die Software-Entwicklung mit viel Liebe das gesamte Innenleben entwickelt — sowohl die Benutzeroberfläche als auch die Verwaltung der Daten im Hintergrund wurden als eigene Software und auf Grundlage von MediaWiki und SemanticMediaWiki erstellt und fertiggestellt. Bei der Datentankstelle handelt es sich um ein öffentliches Kunstwerk, das dem abstrakten Begriff Open Data eine physische Form verleihen soll. In ihrem früheren Leben eine waschechte Tankstelle für Benzin, schenkt sie heute das Öl des 21. Jahrhunderts aus: Offene Daten. Während der re:publica wird die Datentankstelle am Stand von Wikimedia Deutschland präsentiert und lädt dazu ein, frei lizenzierte Bilddateien, Geodaten, Bibliotheksdaten oder auch Musik zu tanken.

April-Fazit der WMDE-Software-Entwickler

Nach einiger Vorarbeit war der April ein ausgesprochen erfolgreicher Monat. “April is the cruellest month”, wie es in T.S. Elliots Gedicht “The Waste Land” heißt, galt für die diejenigen, die bei WMDE Code schreiben, mit Sicherheit nicht. Wir sind ausgesprochen zufrieden und konnten einige Ideen für Freies Wissen umsetzen.

WEITERES

WMDE wächst

Anfang April wurde der Versand der Zuwendungsbescheinigungen und die erste Evaluation der letzten Spendenkampagne abgeschlossen. Dabei war der Rücklauf der durch den Versand der Zuwendungsbescheinigungen mitgelieferten Mitgliedsanträge ein voller Erfolg: Wir konnten in den ersten Wochen nach dem Versand rund 1.400 neue Mitglieder bei WMDE begrüßen. Die Anzahl der Mitglieder von Wikimedia Deutschland hat sich im April somit auf insgesamt 11.619 erhöht.

Personelles

Zum 30. April haben uns Kira Krämer (Stabsstelle Internationales) und Adam Shorland (Software-Entwicklung) verlassen.

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Monatsbericht März

TEAM COMMUNITYS

Geförderte Projekte

Dank einer Stifterkampagne von Benutzer:Ak ccm in Print- und Online-Fachmedien, gab der Pilzsammler Thomas Pruß seine umfangreiche Bildersammlung frei. 1840 Dateien konnten auf Commons geladen werden. Sie zeigen vor allem bekannte Pilzarten, aber auch einige noch unbestimmte Pilze, die hoffentlich bald zugeordnet werden können. Wikimedia Deutschland hat im Rahmen des Förderprogramms “Bilderschatz den Upload zu übernommen. Alle Bilder sind in der Category:Photographs by Thomas Pruß zu finden.

Wikimedia Deutschland stellte die Reisekosten für ein erstes WikiCon-Vorbesprechungstreffen am 13. März in Berlin. Dabei wurde entschieden, wieder die bereits letztes Jahr von Freiwilligen entwickelte Datenbank für die Anmeldung der Konferenz-Teilnehmer einzusetzen.

Auf der Stammtischseite wurde ein Bericht des von WMDE geförderten 57. Treffen des Wikipedia-Stammtisches Ruhrgebiet am 8. März in Dortmund veröffentlicht.

Der 14. Fotoworkshop fand diesmal vom 14.–16. März in Berlin in den Offenen Räumen von Wikimedia Deutschland statt. WMDE förderte die Veranstaltung mit dem Verleih von Technik und durch Reisekostenerstattungen.

Die Fotografen des Festivalsommers besuchten am 13. März die deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2014 – “Unser Song für Dänemark”. Wikimedia Deutschland förderte das Projekt mit Reisekostenerstattungen und mit Fototechnik. Bisher wurden 183 hochwertige Fotos der Veranstaltung und insbesondere der aufgetretenen Künstler auf das freie Medienarchiv Commons gestellt.

Anlässlich der neuen Folgen der Kinderserie Wickie besuchten Commons-Fotografen am 27. März einen Pressetermin des ZDF, um vor Ort freie Aufnahmen der Synchronsprecher, Musiker und Redakteure einzufangen. Wikimedia Deutschland förderte das Projekt mit der Bereitstellung von Foto- und Videoausrüstung und der Übernahme von Reisekosten.

Förderprogramm Freies Wissen

Am 22. März fand das 2. Arbeitstreffen des Förderprogramm Freies Wissen (FFW) mit zwölf Teilnehmenden statt. Schwerpunktthema war der Aufbau eines Portals, auf dem Ideen ausgearbeitet und zu Projekten weiterentwickelt werden können. Als zentrale Herausforderung gilt es, eine Lösung zur Ausgestaltung des komplexen Programms unter intensiver Community-Beteiligung zu finden. Protokoll und weitere Informationen gibt es auf der Projektseite.

Aktuelle FFW-Projekte behandeln Ideen wie beispielsweise eine Wikipedia für Kinder oder die Erstellung von Videos für Wikipedia-Artikel.

Communityraum Berlin und Communitytreffen

Die Entwürfe für die Gestaltung des Communityraums liegen vor, und werden online diskutiert, bevor es zu einem weiteren Treffen kommt.

Am 5. März trafen sich Wikipedianerinnen zum Women-Edit im Community-Raum, um unter anderem gemeinsam Artikel zu bearbeiten.

Auch in diesem Monat luden die Gastgeber Andreas Paul und Schlesinger wieder zum Wikipedianischen Salon in die Offenen Räume von WMDE ein um diesmal das Thema “Paid Editing” zu behandeln. Die Veranstaltung fand am 13. März mit etwa 20 Teilnehmenden statt. Ein Bericht ist im Wikipedia-Kurier zu finden.

Am 14. März stattete Wikimedia Deutschland dem Stammtisch Münster einen Besuch ab, um die örtliche Community kennen zu lernen und Fragen an Wikimedia Deutschland und speziell zum Thema Freiwilligenförderung zu beantworten.

Mittlerweile hat sich das monatliche Offene Editieren zur beständigen Veranstaltungsreihe entwickelt. In diesem Monat trafen sich am 27. März etwa 15 Wikipedianerinnen und Wikipedianer in den Offenen Räumen von WMDE um gemeinsam die Wikipedia zu bearbeiten und zum geselligen Austausch.

Zedler-Preis

Die Jurys in den drei Kategorien “Wikipedia-Artikel des Jahres”, “Community-Projekt des Jahres” und “Externes Projekt des Jahres” tagten vom 16. Februar bis zum 24. März und nominierten nach intensiver Diskussion die entsprechenden Projekte für die Shortlists des Zedler-Preises.

Wikimania

Am 31. März endete die Deadline für Programmeinreichungen zur Wikimania. Im Kurier-Extrablatt der Wikipedia wurden mehrere Artikel zum Thema, darunter auch detaillierte Tipps zur Bewerbung veröffentlicht.

Wikimedia Deutschland vergibt insgesamt 47 Stipendien zur Teilnahme an der Wikimania. Die Empfängerinnen und Empfänger wurden am letzten März-Wochenende benachrichtigt.

Schreibwettbewerb

Anlässlich des zehnten Jubiläums des Wikipedia-Schreibwettbewerbs spendete Wikimedia Deutschland in Zusammenarbeit mit Wikimedia Österreich Preise zur Würdigung ehemaliger Sieger. Ein im Wikipedia-Kurier veröffentlichter Blogpost zum Thema führte vermutlich zur Berichterstattung durch ZDF Hyperland.

Wikisource

Auf Anregung von Wikimedia Deutschland verfassten Wikisource-Aktive zwei lange Kurier-Artikel anlässlich des Meilensteins von 30.000 Wikisource-Texten.

Lokale Aktivitäten

Die sehr aktive Kölner Wikipedia-Community hat einen Aufruf gestartet, um einen Platz für ihre Aktivitäten in Köln und Umgebung zu finden.

Informationsangebot und WMDE-Präsenz bei Wikipedia

Die bisherige Übersicht aller Förderprogramme wurde zu einem umfangreichen Förderportal ausgebaut, über das zukünftig auch Neuigkeiten, Förderrichtlinien, Formulare und Hilfe gefunden werden können. Ebenso erfuhr die Geräteliste des Technik-Pools eine umfassende Neugestaltung.

Um die Präsenz von Wikimedia Deutschland innerhalb der Wikipedia übersichtlicher zu gestalten, wurden sämtliche Seiten des Vereins auf ein Lemma mit einheitlicher Präfix und ohne den Namenszusatz „e. V.“ verschoben, eine Archiv-Übersicht angelegt und eine neue Kategorie angelegt.

BILDUNG UND WISSEN

MS Wissenschaft

Unsere Beteiligung am Ausstellungsschiff MS Wissenschaft, auf dem wir als Partner des Wissenschaftsjahrs 2014 mit einem Exponat vertreten sind, nimmt Fahrt auf. Im März wurde gemeinsam mit dem Bereich Software-Entwicklung  der erste Prototyp des Exponats entwickelt und getestet. Zudem wurde mit Präsidiumsmitglied Jürgen Friedrich vereinbart, am 30. Mai 2014 eine Veranstaltung auf der MS Wissenschaft durchzuführen, wenn das Schiff in Bremen anlegt. Dabei sollen die Themen Freies Wissen, Wikipedia und Wissenschaft zusammengeführt werden.

HIVE Lernnetzwerk

Mit dem HIVE Lernnetzwerk wollen wir in diesem Jahr gemeinsam mit Mozilla eine Plattform schaffen, um Menschen aus allen Alters- und Bevölkerungsgruppen mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens und den Vorteilen, die Freies Wissen bietet, vertraut zu machen. Mitte März trafen sich die Projektbeteiligten und mehrere Interessierte im Rahmen eines Meet-Ups in den Offenen Räumen von Wikimedia Deutschland, um gemeinsam Ideen auszutauschen und über die weitere Jahresplanung zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand dabei unter anderem die Planung einer Maker Party auf dem Open Knowledge Festival 2014 in Berlin als Highlight Veranstaltung für HIVE Berlin – hierfür suchen wir auch noch Unterstützung. Zudem präsentierten einige Teilnehmende in Kurzvorträgen ihre Projekte und Ideen, für die sie Unterstützung suchen. Zum Beispiel sucht die OpenTech School Berlin Pädagoginnen und Pädagogen, um neue pädagogische Ansätze für Tech-Workshops zu erarbeiten.

Initiative cMOOC der deutschsprachigen Chapter: Wiki-Dialog

Zusammen mit Wikimedia Österreich und Wikimedia Schweiz haben wir weiter an einem Community-Angebot mit dem Namen “Wiki-Dialog”, welches sich an die Methode cMOOC (connectivist Massive Open Online Course) anlehnt, gearbeitet. Alle Interessierten können weiterführende Informationen auf der Projektseite nachlesen und gemeinsam an der Gestaltung des Wiki-Dialogs mitwirken. Ansprechpartner bei diesem Chapter-übergreifenden Projekt sind  Julia Kloppenburg, Dirk Franke (WMDE), Raimund Liebert (WMAT) sowie Muriel Staub (WMCH).

Bündnis Freie Bildung

Das Bündnis Freie Bildung – ein von Creative Commons, der Open Knowledge Foundation und Wikimedia Deutschland initiiertes Aktionsbündnis – hat seine Arbeit aufgenommen. Im März hat das Bündnis zahlreiche potentielle Partner angesprochen und mit der Planung eines Vernetzungstreffens im April begonnen. Außerdem stießen wir einen kollaborativen Arbeitsprozess zur Entwicklung politischer Positionen zu OER in Deutschland an. Unter www.buendnis-freie-bildung.de ist eine Webseite abrufbar, die sich noch im Aufbau befindet und laufend ergänzt wird.

POLITIK UND GESELLSCHAFT

Veranstaltungsreihe “ABC des Freien Wissens” gestartet

Am 20. März fand die erste Veranstaltung des neuen Formats “Wikimedia-Salon – Das ABC des Freien Wissens” statt. Silke Helfrich, Leonhard Dobusch und Elektra Wagenrad diskutierten die Perspektive von Allmenden im Rahmen digitaler Communitys und Perspektiven von Commons in der zukünftigen Netzökonomie. Mit dem titelgebenden Thema “Allmende – Wohin steuern Gemeinschaftsprojekte im Netz?” wurde der Start für eine Reihe von Diskussionsveranstaltungen gelegt, die Themen, Probleme und Konzepte rund um Freies Wissen beleuchten. Flankiert wird die Veranstaltung jeweils von künstlerischen Beiträgen und einem Après mit Getränken und Musik.

GLAM-Vernetzungstreffen in Bremen 29./30. März

Am 29. und 30. März findet das dritte Treffen von Wikipedia-Aktiven im Kulturbereich statt. Wikipedianerinnen und Wikipedianer, die sich im GLAM-Bereich engagieren, berichten über ihre vergangenen und zukünftigen Projekte (u.a. BremenpediA), tauschen sich über Schwierigkeiten, Erfolge und Erfahrungen aus und gewinnen einen Überblick über die GLAM-Tätigkeiten in anderen Regionen. Zum Programm gehören ein “GLAM trifft Bremen-Abend” gemeinsam mit dem Stammtisch Bremen, eine Altstadtführung sowie ein Ausstellungsbesuch in der Weserburg – Museum für moderne Kunst. Auf der Projektseite werden unter Dokumentation die Inhalte der Veranstaltung nachgehalten, im Nachgang wird unter anderem im WMDE-Blog zum Treffen berichtet.

“Free” as in Getty

Die Firma Getty Images erlaubt es, einen Teil ihres Bilderbestands für nichtkommerzielle Zwecke in eigene Webseiten einzubinden. Sowohl technische Umsetzung als auch Nutzungsrechte ähneln einem – inzwischen eingestellten – Vorhaben namens Picapp. Wir haben in einem Blogposting (“Free as in Closed: Das Getty-Beispiel”) einige Kommentare zu den Nutzungsrechten und der technischen Lösung gesammelt und veröffentlicht. Darin heben wir insbesondere die Unterschiede zu Inhalten unter freier Lizenz hervor.

SOFTWARE-ENTWICKLUNG

Initiativen zur Verbesserung der MediaWiki-Software und Tools für Communitys wurden vorangetrieben. Die technische Wunschliste von Benutzer:Raymond diente als Ausgangspunkt.

Dann folgte ein Voting zur Priorisierung der Einreichungen der Community. Anschließend wurde die Analyse durch das WMDE-Entwickler-Team und Experten hinsichtlich der TOP 20 nach dem Voting abgeschlossen. Eine Aufwandsabschätzung und Machbarkeitsanalyse ist erfolgt, die Planung der Umsetzung der nächsten Schritte geht im zweiten Quartal 2014 weiter.

Exponate für das Projekt MS Wissenschaft und das Exponat von Wikimedia Deutschland zur re:publica befinden sich nach Planung und Aufwandsabschätzung in der aktiven Programmierung und Entwicklung.

Die Programmierarbeiten zum Nachnutzungstool wurden abgeschlossen.

Wikidata

Der Einsatz von Wikidata zur Unterstützung von Wikiquote wurde vorbereitet. Ranks (beste Statements) werden jetzt an Wikipedia weitergegeben und können dort von Vorlagen und Lua-Skripten verwendet werden.

Fehler in der Software hinter Wikidata konnten gefixt und die Geschwindigkeit im Seitenaufbau erhöht werden. Die Anzeige und Funktionalität von Versionsunterschieden (Diffs) wurde ausgebaut.

Mit den Planungen und Konsultationen zu einem verbesserten User Interface wurde begonnen.

INTERNATIONALES

Chapters Dialogue

Im März fanden die letzten Interviews des Chapters Dialogue statt, größtenteils nicht mehr im persönlichen Gespräch sondern über Online-Videotelefonie (siehe Facebook-Fanseite). Nicole Ebber und Kira Krämer widmeten sich in den letzten Wochen größtenteils der Auswertung und Synthese der knapp 100 Interviews und bereiteten den Projektabschluss im April/Mai vor. Die Abschlusspräsentation wird auf der Wikimedia Conference stattfinden, für die Dokumentation entsteht auf Meta außerdem ein Portal mit Texten, Bildern und einem Begleitfilm. So stellen wir sicher, dass alle verfügbaren Informationen für Nachfolgeprojekte, Diskussionen oder Entscheidungen nutzbar sind.

Beim Trainingsworkshop für Board-Mitglieder in London waren Nicole und Kira eingeladen, eine Vorschau auf einen Teil der Abschlusspräsentation zu geben. Die Präsentation hat ihr Ziel erreicht: Die anschließenden Diskussionen zu Movement-relevanten Themen berücksichtigten jeweils das Gesamtbild und komplexe Zusammenhänge, ohne sich in Details zu verlieren. Reaktionen auf die Vorstellung helfen uns außerdem dabei, das Publikum bei nachfolgenden Präsentationen noch besser abzuholen und dessen Erwartungen zu steuern.

Wikimedia International

Auch im März ist wieder wöchentlich die Wikimedia:Woche erschienen. Mit Unterstützung von Wikipedianern sowie Dirk Franke aus dem Team Communitys konnte Nicole Ebber den wöchentlichen Newsletter mit Aktuellem und Brisantem aus dem internationalen Wikiversum wieder regelmäßig versenden. Die Woche entsteht in einem offenen Redaktionsprozess in der Wikipedia, interessante Beiträge von interessierten Beitragenden sind stets willkommen!

Die Wikimedia Conference (10.-13. April, Berlin) steht kurz bevor. Mittlerweile hat das Programmteam unter maßgeblicher Mitwirkung von Nicole Ebber einen Entwurf des Programms veröffentlicht, die Teilnehmerliste ist beachtlich und unser Eventteam hat sich im März weiter der Vorbereitung von Betreuung der Teilnehmenden sowie der Logistik am Veranstaltungsort gewidmet. Die Konferenz selber ist nicht-öffentlich, wikimedianisch Interessierte sind aber herzlich zu den Abendveranstaltungen eingeladen. Mehr dazu im WMDE-Blog und im Extrablatt.

Im März stand auch die bereichsübergreifende Vorbereitung der Wikimania an. Unter dem Jahresmotto Vernetzen und Ermöglichen werden wir auch in London mit von der Partie sein und unsere Projekte, Arbeitsweisen und Positionen vorstellen, Partnerschaften pflegen und Feedback aus der internationalen Szene einholen. Nicole Ebber übernimmt hier die Koordination des WMDE-Auftrittes und hat zahlreiche Gespräche mit Bereichsleitern und Kollegium geführt.

KOMMUNIKATION

Im März haben wir weiter an der Fertigstellung diverser Berichte gearbeitet. Ganz oben auf der Liste stand der Impact Report 2013 für das FDC, der einen inhaltlichen und finanziellen Jahresrückblick geben soll. Auch die Arbeiten am ersten Quartalsbericht 2014 laufen auf Hochtouren. Der Jahresbericht 2013 steht kurz vor der Endredaktion – hier warten wir noch auf die finalen Zahlen.

Das Bewerbungsverfahren für die neue Stelle als Spezialist für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit ist fast abgeschlossen. Wir haben viele interessante Bewerber kennengelernt. Näheres dazu im nächsten Monatsbericht.

Sonst noch? Jede Menge Material – von Plakaten für Community-Veranstaltungen bis hin zu Flyern für unseren Auftritt auf der re:publica – wir haben konzipiert, umgesetzt und bestellt.

FUNDRAISING

Spenden

Nach mehreren Wochen intensiver Arbeit mit Adressen und Zahlen in der Datenbank sowie umfassender Koordination mit unserem Versanddienstleister haben wir am 20. März über 114.000 Zuwendungsbescheinigungen versenden können. Nie zuvor haben wir so viele Bescheinigungen so schnell nach der Kampagne ausstellen können! Wie jedes Jahr liegt auch dieses Mal allen Bescheinigungen ein Mitgliedsantrag für Wikimedia Deutschland bei. Der bisherige Rücklauf ist sehr gut und wir freuen uns, dass so viele Spenderinnen und Spender Freies Wissen dauerhaft unterstützen wollen.

Mit dem Versand der Zuwendungsbescheinigungen endet für das Team Fundraising gut drei Monate nach dem Schalten der Dankesbanner die Spendenkampagne 2013. Wir haben mit der Auswertung der Kampagne begonnen – in den kommenden Wochen stehen erste konzeptionelle Überlegungen für die kommende Spendenkampagne an. Denn es gilt wie jedes Jahr: Nach der Kampagne ist vor der Kampagne.  

PERSONAL

Seit Anfang März gibt es mit Natali Bosnjakovic eine neue Leiterin Personal und Verwaltung.

Neuzugänge gibt es auch im Bereich Fundraising: Hannah Weber unterstützt das Team ab jetzt als Werkstudentin (Spenderbetreuung) und Christian Heil ist in Vollzeit für CRM und Controlling verantwortlich.

Unsere Werkstudentin Bettina Hesse (Bereich Bildung und Wissen) hat uns zum April verlassen.

FINANZEN

Erbe

Wikimedia Deutschland hat im Rahmen eines Erbes eine Summe von insgesamt 34.000 Euro bekommen.

Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen bei Wikimedia Deutschland sind auf der Vereinswebseite gesammelt aufgeführt.

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Monatsbericht Februar 2014

TEAM COMMUNITYS

Förderprogramme

Zu Beginn des Monats wurden die Ergebnisse des Workshops Förderrichtlinien vorgestellt. Die neuen Richtlinien wurden in einem transparenten Prozess von der Community erarbeitet. Sie dienen nicht als detailgenaues Regelwerk, sondern bilden einen Rahmen, innerhalb dessen sich Ideen möglichst frei und produktiv entfalten können.

In der ersten Februarwoche fand das Foto- und Autorenprojekt Wiki loves parliaments mit 50 Teilnehmern aus acht europäischen Ländern im Europäischen Parlament statt. Wikimedia Deutschland förderte die Teilnehmer aus Deutschland mit dem Verleih von Technik, Kostenübernahmen für deutschsprachige Community-Mitglieder und der Community-Versicherung. Dabei entstanden Fotoaufnahmen von 319 Mitgliedern des Europaparlaments, sowie von Mitgliedern der Kommission. Von Montag bis Donnerstag wurde an drei Blitzstationen und mehreren Autorenplätzen täglich 13 Stunden gearbeitet.

Ralf Roletschek, CC-BY-3.0 via Wikimedia Commons

Im Rahmen des von Wikimedia Deutschland geförderten Landtagsprojekts wurden am 19. und 20. Februar ebenfalls freie Foto- und Videoaufnahmen von Politikern, diesmal im rheinland-pfälzischen Landtag, aufgenommen und anschließend auf Commons zur Verfügung gestellt.

Am 22. und 23. Februar trafen sich Fotografen des Festivalsommers zu einem Workshop in Essen. Wikimedia Deutschland übernahm die Kosten für Räume und Verpflegung und erstattete auf Anfrage die Reisekosten der Teilnehmer.

Absolut sehenswert: Zur Sprengung des AfE-Turms in Frankfurt am Main, bekam ein Freiwilliger eine spezielle Kamera zur Verfügung gestellt, mit der eine freie Aufzeichnung in Zeitlupe aufgenommen werden konnte.

Neben sechs Literaturstipendien und drei eLitstip-Verlängerungen, wurden im Februar auch Software-Stipendien an sechs aktive Wikimedia Commons-Fotografen für spezielle Bildbearbeitungssoftware vergeben.

Förderprogramm Freies Wissen

Im Februar ging das Portal Förderprogramm Freies Wissen in seiner ersten Version online. Zudem fand am 22. Februar in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland das erste offene Arbeitstreffen zum neuen Förderprogramm statt. Schwerpunktthemen waren die Umsetzung der FFW-Module “Ideenportal”, “Servicepaket”, “Entscheidungsportal” und die Programmbegleitung inklusive “Programmportal” durch interessierte Mitglieder der Communitys.

Communityraum und Communitytreffen

In Oer-Erkenschwick, Nordrhein-Westfalen, trafen sich vom 7. bis 9. Februar 35 Freiwillige zur AdminCon. Die Veranstaltung richtete sich speziell an “Admins, Ex-Admins, Bald-Admins und alle anderen an den Adminfunktionen Interessierte” und wurde von Wikimedia Deutschland durch Reisekostenerstattungen und organisatorische Unterstützung gefördert. Im Wikipedia-Kurier findet sich ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung.

Für den 6. Februar lud Wikimedia Deutschland anlässlich eines Besuchs von Vertretern der Wikimedia Foundation zum entspannten Kennenlerntreffen bei Kaffee und Kuchen zwischen WMDE, WMF und der Community. Bis spät in den Abend ergaben sich anregende Diskussionen über die Rolle von Freiwilligen, Chaptern und der Foundation.

Am 13. Februar fand in den offenen Räumen von Wikimedia Deutschland ein Treffen zur zukünftigen Ausgestaltung des Communityraums statt, zu dem interessierte Mitglieder der Community eingeladen waren. Zwecks Einrichtung des Communityraums sagten die  Innenarchitektinnen Entwürfe unter freier Lizenz zu. Sebastian Wallroth schrieb dazu einen kurzen Bericht in der Wikipedia. Der Berliner Communityraum hat mittlerweile seine eigene Wikipedia-Seite.

Dirk Franke, CC-BY-3.0 via Wikimedia Commons

Am 15. Februar traf sich der neu gegründete Stammtisch in Potsdam zu einer gemeinsamen Tour in das Stadtmuseum mit anschließendem Café-Gespräch. Die Eintrittsgelder wurden von Wikimedia Deutschland übernommen. Das Team Communitys war auf der Veranstaltung vertreten, da Potsdamer Initiativen auch zukünftig unterstützt werden sollen. Ein weiterer Termin  mit einem Besuch im Albert-Einstein-Zentrum ist für Mai geplant.

Zum Offenen Editieren am 27. Februar trafen sich erneut Wikipedianerinnen und Wikipedianer im Communityraum zum monatlichen gemeinsamen Bearbeiten. Zeitgleich und parallel zum Offenen Editieren fand außerdem in der Geschäftsstelle ein Editier-Workshop statt, der sich speziell an Neuautoren richtete.

Zedler-Preis

Zum Zedler-Preis 2014 fand bis zum 24. Februar die öffentliche Nominierung für Artikel und Projekte statt, mit denen im vergangenen Jahr in besonderer Weise zu Freiem Wissen beigetragen wurde. Die Jury besteht aus Community-Mitgliedern und externen Fachleuten. Die Wahl der Juroren fand vom 31. Januar bis zum 16. Februar durch die Community statt. Die externen Fachleute wurden von Wikimedia Deutschland bestimmt. Insgesamt wurden 29 Artikel, 30 Community-Projekte und 13 externe Projekte nominiert.

Wikimania

Im August findet in London die Wikimania 2014 statt. Wikimedia Deutschland wird 35 Stipendien an Teilnehmer aus Deutschland vergeben. Die Stipendien umfassen pauschal 700 Euro und wurden über verschiedene Kanäle in der Wikipedia und auf sozialen Netzwerken beworben. Bis zur Einreichungsfrist am 17. Februar gingen viele  Bewerbungen ein. Über Neuigkeiten rund um die Veranstaltung berichtet ab jetzt ein Extra-Blatt des Wikipedia-Kuriers.

Beobachtungsportal

In der Wikipedia wurde ein offenes Beobachtungsportal eingerichtet. Es soll eine bessere Übersicht von Diskussionen und Änderungen auf Förderseiten und Seiten mit WMDE-Bezug ermöglichen, damit wir besser auf Anfragen, Kritik und Förderbedarf seitens der Community reagieren können.

Änderung der Nutzungsbedingungen 

Am 19. Februar schlug das Legal Department der Wikimedia Foundation eine Änderung der Nutzungsbedingungen der Wikimedia-Projekte vor. Dabei soll ein zusätzlicher Passus in die Nutzungsbedingungen eingefügt werden, der für bezahltes Bearbeiten Transparenz vorschreibt. Wikimedia Deutschland versucht, der Community durch aktive Tätigkeit in der Wikipedia eine möglichst breite Beteiligung an der Diskussion dieses Vorschlags zu ermöglichen.

BILDUNG UND WISSEN

Grenzen überschreiten: Digitale Geisteswissenschaft

Unter dem Titel “Grenzen überschreiten – Digitale Geisteswissenschaft heute und morgen” fand am 28. Februar 2014 ein Workshop in der Freien Universität Berlin statt.  Wikimedia Deutschland beteiligte sich im Rahmen der Aktivitäten zum Wissenschaftsjahr “Digitale Gesellschaft” mit der Präsenattion des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens “Wikipedia Diversity”.  Das Projekt ist eine Kooperation mit dem Gender- und Technik-Zentrum der Beuth Hochschule für Technik Berlin. Ziele des Projekts sind die Erarbeitung eines Diversitätskonzepts für die deutschsprachige Wikipedia und die Konzeption innovativer diversitätsfördernder Maßnahmen.

Der Workshop brachte führende Berliner Wissenschaftsinstitutionen zusammen um die Frage zu stellen, wie Methoden, Infrastrukturen und Organisationen in Berlin durch die Querschnittsdisziplin Digital Humanities vernetzt werden können. Im Mittelpunkt stand der Dialog zur Vernetzung und Kooperation mit Entscheidungsträgern ausgewählter Institutionen, um fachwissenschaftliche, technische und institutionelle Anliegen zu diskutieren. Das Projekt wird von der Einstein Stiftung Berlin unterstützt und in Zusammenarbeit mit dem interdisziplinären Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin (iF|DH|b) durchgeführt.

Veranstaltungsreihe Freigeisterstunde – Raum für Freie Bildung

Der Bereich Bildung und Wissen startet die neue Veranstaltungsreihe “Freigeisterstunde – Raum für Freie Bildung”. Ziel dabei ist, Wikimedia Deutschlands Sichtbarkeit im Bildungs- und Wissenschaftsbereich zu erhöhen sowie als starke Stimme für Freie Bildung in der digitalen Gesellschaft wahrgenommen zu werden. Die Reihe dient als Plattform für aktuelle bildungstheoretische, bildungspraktische und bildungspolitische Fragen. Für 2014 sind fünf Abendveranstaltungen geplant, an denen Fachleute und Gäste über die Bildungsbedingungen des digitalen Zeitalters sprechen. Den Auftakt macht Anfang April die Vorstellung des OER White Papers, das Jöran Muuß-Merholz für das Co:llaboratory verfasst hat. Jöran Muuß-Merholz beschäftigt sich mit dem Stand von Open Educational Resources an Schulen in Deutschland. Ein weiterer Gast wird einen Ausblick auf die internationale Diskussion dazu geben.

Initiative cMOOC der deutschsprachigen Chapter

Im Februar trafen sich alle Projektbeteiligten in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland in Berlin. Zusammen mit Wikimedia Österreich und Wikimedia Schweiz haben wir uns über unser gemeinsames Projekt zur Gestaltung von offenen Treffen im Web (sogenannte cMOOCs) mit dem Ziel soziale Prozesse in Wikipedia zu verbessern ausgetauscht. In den nächsten Wochen werden wir nun an der Konzeption der offenen Treffen arbeiten.

POLITIK UND GESELLSCHAFT

Veranstaltungsreihe “Monsters of Law” gestartet

Einen fulminanten Einstieg in die Veranstaltungsreihe “Monsters of Law” erlebten rund 30 Besucherinnen und Besucher am 20. Februar im Veranstaltungssaal “Mosaik” von Wikimedia Deutschland. Thema des ersten Abends war die Einführung einer – im schwarz-roten Koalitionsvertrag angekündigten – allgemeinen Wissenschaftsschranke im Urheberrechtsgesetz. In das Thema führte Katharina de la Durantaye ein, Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie hat jüngst eine Studie vorgelegt, die eine “Entrümpelung” der bestehenden Gesetzeslage im Wissenschaftsbereich hin zu einer praxisorientierten Generalklausel auch für Bibliotheken, Archive und Museen vorschlägt. Ein vielfach geäußerter Wunsch ist die Videoaufzeichnung und/oder das Streaming für die Folgeveranstaltungen.

Rechtsgutachten zur Logo-Verwendung in der Wikipedia

Ein BGH-Urteil zu Angewandter Kunst sorgte seit Ende vergangenen Jahres für rege Diskussionen in der Wikipedia. Zur Debatte stand, ob in der Konsequenz des Richterspruchs nicht vorsorglich alle Logos aus der Online-Enzyklopädie bzw. Wikimedia Commons gelöscht werden müssten. Ein durch die Community erbetenes Rechtsgutachten der Rechtsanwaltskanzlei JBB kommt denn auch zu einem kritischen Befund: Die pauschale Verneinung urheberrechtlichen Schutzes von Logos war früher schon riskant. Nach der neuen Rechtslage ist das Eis noch wesentlich glatter geworden. Deshalb, so der Rat von JBB, sollte die Community zunächst abwarten, wie die BGH-Entscheidung als Richtschnur in der Rechtsprechung Anwendung findet. Einstweilen könnte man beispielsweise die Logo-Vorlage mit einem Hinweis für interessierte Nachnutzende versehen, dass im Zweifel immer beim jeweiligen Rechteinhaber nachgefragt werden sollte.

OTRS-Workshop in Hamburg

Das oben erwähnte Rechtsgutachten war auch eines der Themen, die beim OTRS-Workshop in Hamburg (21.-23. Februar) zur Sprache kamen. Ein Dutzend Supportler trafen sich dort, um über technischen Prozesse des OTRS-Systems und wiederkehrende Probleme mit der Beantwortung von Kundentickets zu diskutieren. Zwei externe Gäste sorgten für einen vergleichsweise hohen Anteil juristischer Fortbildung: John Hendrik Weitzmann, Rechtsanwalt und Projektleiter Recht bei Creative Commons Deutschland, erläuterte die wesentlichen Neuerungen der Lizenzsuite 4.0, deren offizielle deutsche Übersetzung für den Sommer zu erwarten ist. Ansgar Koreng von JBB sprach über die jüngere Rechtsprechung zu den Themen Persönlichkeitsrecht und Urheberrecht (hier besonders Panoramafreiheit). Ein Hafenspaziergang und zwei Zusammentreffen mit dem Hamburger Stammtisch rundeten die Veranstaltung ab. Ein herzlicher Dank gilt Reinhard Kraasch, der als Gastgeber und Fremdenführer fungierte.

Vorbereitungen zum Kulturhackathon “Coding Da Vinci”

Die Vorbereitungen zum zweiteiligen Hackathon-Wettbewerb mit GLAM-Inhalten (GLAM = galleries, libraries, archives, museums) laufen auf Hochtouren. Der Wettbewerb in Partnerschaft mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Open Knowledge Foundation soll Kulturinstitutionen und Programmierern gleichermaßen demonstrieren, welche spannenden und innovativen Potenziale im digitalen Kulturgut zu entdecken sind. Mit “Coding Da Vinci” sollen Aktive der Wikimedia-Projekte sowie Programmierer (Open Source-Bereich und Kulturwirtschaft) und Kulturinstitutionen gleichermaßen angesprochen werden. Die Datasets des Hackathons werden durch ihren offenen Lizenzstatus direkt für die Wikimedia-Projekte gewonnen. Der erste Teil “Face the Quest”, bei dem die Kulturdatensets präsentiert werden und sich die Coding-Gruppen bilden, findet am 26. & 27. April in den Räumen der WMDE-Geschäftsstelle statt. Die Website codingdavinci.de geht Anfang März online.

Rückblick auf die Konferenz “Zugang gestalten”

Im November 2013 fand im Jüdischen Museum Berlin die Konferenz “Zugang gestalten” statt, bei der Wikimedia Deutschland wieder Partner war. Während der Konferenz entstand ein Video, das Kultureinrichtungen dafür begeistern will, den Zugang zu ihren digitalen Schätzen für die Allgemeinheit zu öffnen. Dieses Video ist nun inklusive anpassbarer Untertitel online verfügbar.

SOFTWARE-ENTWICKLUNG

Wikidata

Im Februar hat das Schwesterprojekt Wikisource Zugriff auf die Daten in Wikidata wie zum Beispiel ISBNs und Geburtsdaten von Autoren erhalten. Damit ist Wikisource nach Wikipedia und Wikivoyage das dritte Projekt, das vollen Zugriff auf Wikidata hat (Wikimedia Commons hat bisher nur Zugriff auf die Interwikilinks). Die Ladezeiten von Seiten auf Wikidata wurden signifikant verbessert. Das Entwicklerteam hat außerdem um Meinungen zur aktuellen Benutzeroberfläche gebeten. Diese werden dann Teil der Grundlage für die Überarbeitung der Benutzeroberfläche, die für die kommenden Wochen geplant ist.

INTERNATIONALES

Chapters Dialogue

Im Projekt Chapters Dialogue (Nicole Ebber  und Kira Krämer ) ist im Februar die letzte Phase der Interviews gestartet. Kira Krämer befragte beispielsweise Repräsentanten von Wikimedia Philippinen, Indonesien und Hong Kong. Dank des FDC-Reviews im Hause Wikimedia Deutschland konnten Mitarbeiter der Wikimedia Foundation und Mitglieder des Funds Dissemination Committee zum ersten Mal auch in unseren eigenen Räumen interviewt werden.

Des Weiteren wurden wir gebeten, beim Treffen der Geschäftsführenden der Chapter eine erste Zusammenfassung der Erkenntnisse aus den bisher geführten Interviews zu präsentieren. So konnte zum einen ein Einblick in die Design-Thinking-Arbeitsweise gegeben werden, zum anderen bildete die Präsentation die Grundlage für die anschließenden Diskussionen der Executive Directors.

Die etwa 15 verbleibenden Interviews werden in den ersten beiden Märzwochen stattfinden. Die Vorbereitungen für die Abschlusspräsentation auf der Wikimedia Conference sind ebenfalls gestartet.

Wikimedia International

Im Februar ist die Wikimedia:Woche aus ihrem Winterschlaf erwacht. Mit Unterstützung von Wikipedianern sowie Dirk Franke aus dem Team Communitys konnte Nicole Ebber den wöchentlichen Newsletter mit Aktuellem und Brisantem aus dem internationalen Wikiversum wieder versenden. Die Woche entsteht in einem offenen Redaktionsprozess in der Wikipedia, interessante Beiträge von interessierten Beitragenden sind stets willkommen!

Nicole Ebber ist Mitglied des internationalen Programmteams, welches sich im Februar weiter der inhatlichen Gestaltung der Wikimedia Conference (10.-13. April in Berlin) gewidmet hat. Das Team hat nun eine Programmübersicht veröffentlicht, sucht für einige Themen noch potentielle Redner und wird im März einen Zeitplan präsentieren. In aktuell 30 Programmbeiträgen werden Themen wie der internationale Strategieprozess, die Organisationsstruktur des Wikiversums, Evaluation, Fehlerkultur, Professionalisierung, Interessenskonflikte und insgesamt das Zusammenspiel der Wikimedia-Organisationen und -Gremien behandelt. Die Logistik liegt fest in der Hand unserer Eventteams: Wenke Storn und Daniela Gentner betreuen die Teilnehmenden, treffen Absprachen zu Veranstaltungsorten und Hotels und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

Nach der Wikimania ist bekanntlich vor der Wikimania, und so standen im Februar schon wieder erste Vorbereitungen für die diesjährige Veranstaltung an. Nicole koordiniert die Teilnahme der Geschäftsstelle bereichsübergreifend, und hat im Februar ein Konzept für den Auftritt von Wikimedia Deutschland in London erstellt. Unser Fokus in diesem Jahr liegt auf eigenen Programmeinreichungen und Treffen, die unsere Arbeit an den Jahreszielen unterstützen und unsere internationalen Kontakte und Partnerschaften festigen.

KOMMUNIKATION

Suchen und Finden

Das Kommunikationsteam wird zum April wachsen. Zahlreiche Spezialisten für Medien und Öffentlichkeitsarbeit haben sich beworben. Im Februar lag somit ein Schwerpunkt auf der Vorbereitung und Begleitung des Bewerbungsverfahrens. Dieses wichtige Thema wird uns auch im März weiter beschäftigen.

Geschichten erzählen

Darüber hinaus stand der Februar für das Team Kommunikation unter einem großen Berichte-Stern: Der Jahresbericht 2013 (aka Tätigkeitsbericht) wurde konzipiert, geplant und als Designauftrag an unseren externen Grafiker übergeben. Das fertige Produkt wird in gedruckter Form Anfang April vorliegen. Gleichzeitig haben wir gemeinsam mit dem Evaluationsteam einen neuen Prozess zur Erstellung des Impact-Reports für das FDC entwickelt – ein Kick-Off dazu fand am 19. Februar statt, die Erstellung der Inhalte läuft auf Hochtouren. Erstmalig gab es dazu auch eine Redaktionskonferenz mit Vertretern aus den Bereichen, auf der kollaborativ der Erkenntnisteil des Berichts in Stichpunkten erarbeitet wurde. Am 31. März wird der Impact-Report im Meta-Wiki veröffentlicht.

FUNDRAISING

Die Spendenkampagne liegt mittlerweile zwar mehrere Wochen zurück, für das Team Fundraising ist sie aber immer noch sehr präsent. Wie jedes Jahr wird im Februar die Spendenkampagne mit dem Versand der Zuwendungsbescheinigungen abgeschlossen. Dafür wurden in den letzten Wochen sämtliche Zahlungen über die einzelnen Spendenkanäle importiert und Adressdaten aufbereitet und validiert. Zudem wurden die Versandmaterialien zum Teil neu gestaltet. Sehr erfreulich dabei ist, dass sich die Anzahl der Zuwendungsbescheinigung gegenüber dem Vorjahr mit 115.000 Sendungen nahezu verdoppelt hat. Mit dem Versand der Zuwendungsbescheinigungen wollen wir möglichst viele neue Mitglieder gewinnen, daher liegt jeder Sendung auch ein Mitgliedsantrag bei. Ob uns das wieder gelingt, werden wir nach dem Versand Mitte März wissen.

Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen bei Wikimedia Deutschland sind auf der Vereinswebseite gesammelt aufgeführt.

 

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