Monatsbericht November 2014

PROGRAMM FREIWILLIGE

Aufgrund der vielen geförderten Aktivitäten der Communitys im Dezember, steht im Monatsbericht nur eine kurze Übersicht ausgewählter Projekte. Einen ausführlicheren Bericht gibt es in einem gesonderten Blogbeitrag.

Fotoprojekte

Mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland fanden drei größere Fotoprojekte statt: Am 14. November waren Wikipedianer bei der Stadtverordnetenversammlung Büdingen zu Gast. Am darauf folgenden Tag wurden Aufnahmen von der Freilegung eines slawischen Burgwalls am Schweriner Schloss gemacht. Vom 21. bis 23. November wurde auf der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen fotografiert.

Welche Ergebnisse der Festivalsommer im Jahr 2014 erzielt hat, welche Ausgaben dabei zusammen kamen und auf wie vielen Festivals die Fotografen insgesamt fotografiert haben, lässt sich in der umfangreichen Evaluierung von Achim Raschka nachlesen.

Weitere Community-Aktivitäten

Im gesamten Bundesgebiet wurden zahlreiche selbstorganisierte Treffen und Exkursionen von Wikipedia-Stammtischen abgehalten. Mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland trafen sich im November die Stammtische Thüringen, Münster, Bremen, Braunschweig, Ruhrgebiet, Nordhessen und Süddeutschland.

Der Wikipedia-Editorinnenkreis Women edit feierte am 5. November sein zweijähriges Bestehen. Einmal monatlich treffen sich Autorinnen und an Wikipedia interessierte Frauen in Berlin zum gemeinsamen Austausch und dem Bearbeiten von Artikeln.

Der etwa zweimonatlich stattfindende Wikipedianische Salon bot bereits zum 7. Mal Raum für spannende und unterhaltsame Diskussionen und Gespräche. Diesmal über Creative Commons: Innerhalb und außerhalb der Wikipedia. Zu Gast war Leonhard Dobusch von netzpolitik.org.

Wikimedia und Freiwillige aus der Commons- und der Wikipedia-Community präsentierten das Projekt Wiki loves monuments vom 22. bis 24. November auf der Denkmalmesse Leipzig. Ein ausführlicher Bericht ist in diesem Blogbeitrag zu finden.

Die Jury des 21. Schreibwettbewerbs der Wikipedia tagte am 1. November im Lokal K in Köln. Nachdem der Wettbewerb zunächst Anlaufschwierigkeiten hatte, kamen zuletzt wieder großartige Ergebnisse zustande. Wikimedia beteiligte sich an dem Wettbewerb mit der Vergabe von Sachpreisen.

Am Wochenende vom 8. bis 9. November trafen sich zwölf Commons-Aktive zum Lightroom-Workshop in Cuxhaven, der sich insbesondere an Anfänger richtete.

Zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterentwicklung des Projekts WikiLab Hamburg förderte Wikimedia Deutschland die Teilnahme an der Konferenz Zugang gestalten, die am 13. und 14. November in Berlin statt fand.

In Berlin findet seit 2013 monatlich das Offene Editieren statt, also das gemeinsame Bearbeiten der Wikipedia im Real Life. Das Konzept wurde bereits im Lokal K in Köln und weiteren Städten übernommen und fand nun am 14. November auch erstmals in Stuttgart statt. Gefördert wurde das Treffen von Wikimedia Deutschland mit der Bereitstellung von Technik und einer Veranstalter- und Haftpflicht-Versicherung.

PROGRAMM INSTITUTIONEN

Digitale Kompetenzen

Am 17.11.2014 fand die fünfte und letzte Veranstaltung der Reihe Digitale Kompetenzen statt. Die im Rahmen des Wissenschaftsjahr 2014 durchgeführte Veranstaltungsreihe wurde an diesem Abend von unserem Medienpartner werkstatt.bdp.de begleitet. Mehr als 50 Teilnehmende und über 30 Gäste im Livestream wollten sich mit Axel Krommer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg), Simon Köhl (Serlo) und Prof. Dr. phil. Ilona Buchem (Beuth Hochschule für Technik Berlin) zum Thema “Digital selber lernen – Wie gehen wir mit verändertem Lernverhalten um?” austauschen. Nach kurzen Impulsvorträgen der drei Podiumsgäste entstand eine anregende Diskussion, die zwar nicht immer unbedingt kontrovers, doch überaus erkenntnisreich für die Teilnehmenden war, wie das Twitter-Feedback mutmaßen lässt: Digitale Medien haben zwar Einzug in Lernumgebungen gefunden, aber besonders in formalen Kontexten wie Schule hat sich die Didaktik noch kaum weiterentwickelt. Wer die Veranstaltung verpasst hat, dem steht die Aufzeichnung im Netz zur Verfügung. Eine kurze Videodokumentation der werkstatt.bdp.de folgt in Kürze.

Zugang gestalten

Am 13. und 14. November war Wikimedia Deutschland zum 4. Mal Partner bei der internationalen Konferenz “Zugang gestalten”. Fast 500 Konferenzteilnehmende diskutieren über die Chancen der Digitalisierung von kulturellen Gütern. Wikimedia Deutschland war im Rahmen der Konferenz federführend für den Konferenzteil “Kulturerbe 3.0 – Digitale Weiternutzung” und für die Besetzung der Werkschau verantwortlich. Informationen über die Referenten oder die vorgestellten Projekte (z.B. Coding da Vinci und die Datentankstelle) sind in einem Blogbeitrag zusammengefasst. Einen kurzen Überblick über die Konferenz bieten auch der Konferenztrailer und die fotografische Dokumentation.

GLAM on Tour

Wie bereits im letzten Monatsbericht angekündigt, haben wir auf unserer letzten GLAM on Tour Station (GLAM=galleries, libraries, archives, museums) in diesem Jahr in Brilon einen Film drehen lassen. Ziel des Films ist es, Wikipedianern und GLAM/Wissenschaftsinstitutionen einen lebendigen Eindruck von diesem Veranstaltungsformat zu vermitteln. Wir möchten beide Zielgruppen motivieren, selbst eine GLAM on Tour Station auszurichten. Zur Erleichterung des Verständnisses haben wir den Namen des Format auch leicht abgewandelt, so auch der Titel des Films: Wikipedia on GLAM Tour. (Der Film wird in KW 49 veröffentlicht.)

Commons/GLAM/Wikidata-Hackathon in Amsterdam

Vom 14. bis zum 16. November fand in Amsterdam ein kleinerer Hackathon zum Thema GLAM-Aktivitäten und Wikidata statt. Fotos wurden auf dem Event natürlich auch gemacht.

Ein Wochenende lang hackten Entwicklerinnen und Entwickler zusammen GLAM-Aktiven und dem Wikidata-Team. Ein Ergebnis unter vielen war die Anwendung „Sum of all Paintings” zur Visualisierung von Gemälden und zugehörigen strukturierten Daten in Wikidata:

Sum of all Paintings: http://sum.bykr.org/

PROGRAMM RAHMENBEDINGUNGEN

Bündnis Freie Bildung

Das Bündnis Freie Bildung traf sich am 24.11. zum dritten Mal mit Expertinnen und Experten, die sich für freie Bildungsressourcen einsetzen, um gemeinsam politische Handlungsempfehlungen zu Open Educational Resources (OER=freie Bildungsmaterialien) zu erarbeiten. Ziel war es, konkrete Vorschläge für Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Medien hinsichtlich der Anwendung von OER in der Praxis zu formulieren.

Mit dem Verein Serlo und der Free Software Foundation Europe ist das Bündnis darüber hinaus um zwei Partnerorganisationen gewachsen. Organisationen und Institutionen können in Form einer Partnerschaft Teil des Bündnisses werden. Privatpersonen können das Bündnis unterstützen. Mehr zum Thema hier: Mitgliedschaft bei Bündnis Freie Bildung.

Best Practice OER

Mit “Best Practice OER – Policy Making” fand am 5. November der zweite und letzte Teil der Veranstaltungsreihe “Best Practice OER” statt, die in Kooperation mit der Technologiestiftung Berlin verlief. Mit dabei war unter anderem der Staatssekretär für Bildung des Landes Berlin Mark Rackles (SPD), der über das Potential von OER in der Schulbildung sprach. Etwa25 Besucherinnen und Besucher waren anwesend, den Livestream verfogten knapp 50 Personen. Hier das Video der Veranstaltung.

Positionspapier Urheberrecht

Unser Positionspapier zur EU Urheberrechtsreform wurde von 33 Organisationen aus 18 europäischen Ländern unterschrieben. Dazu zählen 15 Wikimedia- und 5 OKFN-Chapter. Das Dokument ruft die EU dazu auf die Panoramafreiheit universell in Europa zu verankern und EU- finanzierte Werke allgemeinfrei zu machen.

Das Dokument wurde an Kommisison, Parlament und in Brüssel vertretene Industrieverbände und Unternehmen verteilt. Gleichzeitig wurde es auch in der Wikimedia-Welt breit annonciert (EN, DE, CZ, Advocacy Liste).

Als Reaktion darauf kam es zu direkten Gesprächen mit der Europäischen Kommission (Urheberrechtsabteilung, Juncker & Ansip Kabinette), dem Europäischen Parlament (Rechts- und Wirtschaftsausschüsse). Als zweiter Schritt finden Ende des Montas und Anfang Dezember Treffen mit Industrieverbänden (European Digital Media, Digital Europe, Association of Commercial Broadcasters, Movie Pictures Association of America) statt, um mögliche Gemeinsamkeiten zu suchen.

Es geht bei der Strategie darum das kleine Thema Panoramafreiheit im großen Meer der Urheberrechtsreform über Wasser zu halten und gleichzeitig nicht zum Ziel der Reformgegner zu machen.

Weiteres

Das ABC des Freien Wissens

Der fünfte Wikimedia-Salon drehte sich um das Erinnern und Vergessen im Netz. Von der juristischen Diskussion um das Recht auf Vergessenwerden wurde der Bogen zur Frage gespannt, woran sich das kollektive Gedächtnis in der Informationsgesellschaft festmacht und zukünftig orientieren wird. Markus Beckedahl, Journalist und netzpolitischer Aktivist (netzpolitik.org) führte mit einem Impulsvortrag ins Thema ein, die Autorin und Dramaturgin Dr. Peggy Mädler, (Labor für kontrafaktisches Denken) und der Kulturwissenschaftler Dr. Mathias Berek komplettierten das Podium. Moderiert wurde von Sabrina Apitz, Berliner Gazette, Modekünstler Stephan Hann stellte einen Entwurf aus recycelten Materialien aus. Das Video der Veranstaltung ist auf der Website des Salons abrufbar.

Leitfaden zu freien Lizenzen erschienen

Im Rahmen der Konferenz “Zugang gestalten” ist ein Leitfaden zur Nutzung von Creative-Commons-Lizenzen erschienen. Der Leitfaden wurde von Medienrechtsanwalt Dr. Till Kreutzer verfasst und von der Deutschen UNESCO-Kommission, dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes NRW und Wikimedia Deutschland herausgegeben. Auf Meta-Wiki kann der Leitfaden online gelesen oder als PDF heruntergeladen werden.

Auszeichnung für Wikidata

Mit großem Stolz hat uns die Nominierung von Wikidata in zwei Kategorien der Open Data Awards des Open Data Institutes erfüllt: “Open Data Innovation Award - celebrating open data used as a tool for innovation, in any sector” und “Open Data Publisher Award – celebrating high publishing standards and use of challenging data“. In der Kategorie Open Data Publisher gewann Wikidata den Preis und wurde ausgezeichnet.

Am 4. November waren Magnus Manske aus der Wikidata-Community und Lydia Pintscher, Product Manager von Wikidata und beschäftigt bei Wikimedia Deutschland, bei der Preisverleihung der Open Data Awards  im Museum of London. Es freut uns außerordentlich, dass Sir Nigel Shadbolt und Sir Tim Berners-Lee, die die Preise überreichten, gewürdigt haben, dass das Projekt von Anfang an “in the open” entwickelt wurde und dass Wikidata ein breites Spektrum an Themen abdeckt.

Personelles

Im November gab es keine personellen Veränderungen.

 

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Monatsbericht Oktober 2014

PROGRAMM FREIWILLIGE

Aufgrund der vielen geförderten Aktivitäten der Communitys im September steht im Monatsbericht nur eine kurze Übersicht. Einen ausführlicheren Bericht gibt es in einem gesonderten Blogbeitrag.

Ein außergewöhnliches Fotoprojekt wurde in den Monaten September und Oktober vom Openstreetmap-Mapper und Wikipedianer Jotpe durchgeführt. Etwa 450 Kilometer wanderte er  entlang dem Fernwanderweg Israel National Trail. Mit im Gepäck war eine Kamera aus dem Wikimedia-Technikpool. So darf man sich auf viele spannende georeferenzierte Bilder von Land und Leuten freuen.

Weitere Fotoprojekte wurden auf der LinuxCon und Linux Plumbers Conference und dem DTM Saisonfinale in Hockenheim umgesetzt.

WikiCon 2014

Mit beinahe 230 Teilnehmenden war die WikiCon die größte Veranstaltung der deutschsprachigen Community im Jahr 2014 und mit Sicherheit das Highlight der zahlreichen regionalen und überregionalen Community-Treffen. Die von einem ehrenamtlichen Team bis ins Detail hervorragend organisierte Konferenz fand vom 3. bis 5. Oktober in Köln statt. Ermöglicht wurde die Veranstaltung auch dank der fast 60 Referentinnen und Referenten und ebenso vielen Helferinnen und Helfern. Die besten Wiki-Projekte des Jahres wurden auf der feierlichen Abendveranstaltung während einer Schifffahrt auf dem Rhein ausgezeichnet. Auch der Wikipedianische Salon war mit seiner 6. Ausgabe, diesmal zum Thema “Konflikte”, mit dabei und sendete live von der Konferenz.

Weitere Community-Projekte

Gleich zwei Wikipedia-Redaktionstreffen fanden in diesem Monat statt. Es tagten die Redaktion Chemie und die Redaktion Film und Fernsehen.

Die Inhalte der Wikipedia mit Videos zu ergänzen ist Ziel des Förderprojekts “Videos für Wikipedia-Artikel” (VWA). Freiwillige Projektteilnehmende hatten auf dem 3. VWA-Workshop Gelegenheit, in Zusammenarbeit mit ALEX Offener Kanal Berlin ihr Wissen und ihre Fähigkeiten zum Thema “Remix/Experiment” auszutauschen.

Die Jury des Wiki Loves Monuments Fotowettbewerbs tagte am 17. Oktober in Hamburg, um die besten der 35.666 Einsendungen auszuwerten. Die ersten 132 Plätze kann man schon anschauen.

Das Treffen der Redaktion Film und Fernsehen fand vom 24. bis 26. Oktober in Leipzig statt, um die gemeinsame Arbeit der Autorinnen und Autoren zu koordinieren. Ein Schwerpunkt war die Nutzung von Wikidata, die künftig weiter ausgebaut werden soll (näheres dazu im Wikipedia:Kurier).

Im Wikipedia-Büro Hamburg fand am Donnerstag den 23. Oktober ein erstes Planungstreffen statt – feste Öffnungszeiten soll es immer donnerstags geben.

Auch beim Klexikon, dem freien Kinderlexikon, geht es voran: Derzeit werden Pilot-Autorinnen und Autoren gesucht. Eine Wunschliste mit über 700 Begriffen gibt Inspirationen für die ersten Artikel.

Die WikiTV-Kamera war in diesem Monat in Regensburg und Uelzen im Einsatz. Aufgezeichnet wurde unter anderem ein Zeitzeugengespräch mit dem MdB Armin Schuster zum Thema 25 Jahre Mauerfall.

PROGRAMM INSTITUTIONEN

Digitale Kompetenzen

Am 27.10. fand die vierte Veranstaltung der Reihe “Digitale Kompetenzen” statt, dieses Mal zum Thema Filteralgorithmen in Suchmaschinen und sozialen Netzwerken. Unter dem Titel “Algorithmus is watching for you – droht die »Filter Bubble«?” diskutierten Saskia Sell von der Freien Universität Berlin und René König vom Karlsruher Institut für Technologie mit knapp 50 Teilnehmenden darüber, wie Algorithmen darüber bestimmen, welche Informationen uns als Internetnutzenden präsentiert werden – und welche eben nicht – und darüber, was wir tun können, um die dadurch entstehende Filterblase zumindest teilweise zum Platzen zu bringen. Die letzte Veranstaltung der Reihe findet am 17.11 statt und trägt den Titel “Digital selber lernen – Wie gehen wir mit verändertem Lernverhalten um?”.

GLAM on Tour in Brilon

Am Wochenende vom 17. bis 19. Oktober trafen sich 20 Wikipedia-Aktive zu GLAM on Tour in Brilon (GLAM=galleries, libraries, archives, museum), um sich mit dem Bergbau im Sauerland zu beschäftigen. Teilnehmer Schlesinger hat dazu einen Kurier-Bericht verfasst. Besonders eindrucksvoll war bei dieser Station das große Engagement der gastgebenden Institution, vom Museumsleiter bis zum Ehrenamtlichen vor Ort  trugen alle Beteiligten die gemeinsame Veranstaltung mit und gaben den Wikipedianern damit das Gefühl, hochgeschätzt und sehr willkommen zu sein. Neben Stollenexkursionen und Vorträgen wurde jede Menge fotografiert und an Artikeln gearbeitet. Bisher wurden knapp 700 Bilder hochgeladen und 13 Artikel neu angelegt. Mehr dazu auf der Dokumentationsseite der GLAM on Tour-Station.

Wikimedia bei der Konferenz nationaler Kultureinrichtungen in Potsdam

Am 24.10. war Wikimedia beim Workshop Open Access der Konferenz nationaler Kultureinrichtungen im Fontane-Archiv in Potsdam eingeladen, einem Verbund von 23 Kulturinstitutionen, darunter das Bauhaus Dessau und die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. Dort stellten wir die Arbeit von Wikimedia im Kulturbereich und die Wikimedia Projekte vor, die von zwei Ehrenamtlichen in einem Weltcafé-Format präsentiert wurden. Schwerpunktmäßig informierten wir über Kooperationsmöglichkeiten, etwa in Form von GLAM on Tour oder Coding da Vinci, und über Möglichkeiten zum Upload von Inhalten durch die Institutionen selbst. Dieses Beratungsformat werden wir, auch wegen großer Nachfrage, 2015 ausbauen, um für die Zusammenarbeit mit Institutionen im GLAM-Bereich zu werben und neue Partnerschaften zu ermöglichen.

PROGRAMM RAHMENBEDINGUNGEN

OER-Konferenz 2014

Im Oktober wurde die OER-Konferenz (OER=open educational resources) nachbereitet. Die Videos zur Konferenz sind nun online, eine schriftliche Dokumentation wird noch erstellt.

Bündnis Freie Bildung

Das Bündnis Freie Bildung hatte am 6.10. zum zweiten Mal Expertinnen und Experten zusammen gerufen, um über politische Handlungsempfehlungen zu OER zu beraten. Die Handlungsempfehlungen sollen Ende 2014 stehen. Darüber hinaus haben Gespräche mit mehreren Organisationen statt gefunden, die dem Bündnis offiziell beitreten möchten.

Best Practice OER

Mit “Best Practice OER – OER in der Praxis” fand am 22. Oktober die erste Ausgabe einer zweiteiligen Veranstaltungsreihe zur praktischen Umsetzung von OER statt. Anwesend waren 25 Besuchende, hinzu kamen 30 Personen, die dem Livestream folgten. Die zweite Veranstaltung mit der Überschrift “Policy Making” folgt am 5. November. Beide Veranstaltungen sind Kooperationen mit der Technologiestiftung Berlin.

Weiteres

Wikimedia-Salon: Das ABC des Freien Wissens, D=Datenberg

Am 2. Oktober ging es beim ABC des Freien Wissens um Datenschätze und Datenschutz. IT-Experte Fukami (@fukami) gab mit seinem Impulsvortrag die Richtung vor und mahnte die negativen Auswirkungen an, die massive Datenaggregation in den falschen Händen haben könnte. Positiver wurden die Möglichkeiten von Big Data von Open Science-Aktivist Sebastian Greshake (@gedankenstuecke) und Programmierer Lukas F. Hartmann (@mntmn) gesehen, gerade im medizinischen- und im Forschungsbereich allgemein. Im Hintergrund plinkte leise die audiovisuelle Installation Listen to Wikipedia vor sich hin, die Bearbeitungen in Wikipedia in Echtzeit darstellt. Der nächste Salon findet am 27. November zum Thema “E=Erinnerung” statt, unter anderem mit Markus Beckedahl und Dr. Peggy Mädler.

Podcast “Source Code Berlin”

Mit einem Audio-Podcast zu Open Source und der Stadt Berlin lenkt die Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland seit Oktober den Fokus auf Menschen und Orte hinter freier und quelloffener Software. Der Podcaster Mark Fonseca Rendeiro, vielen bekannt auch als @bicyclemark, führt Interviews zum Thema und erklärt Hintergründe.

Die Webseite des Projekts mit den Episoden zum Download und zum Abonnieren findet sich unter sourcecode.berlin. Der Audio-Inhalt der ersten Folge ist auch auf Wikimedia Commons zu finden.

Zweiwöchentlich sollen neue Episoden veröffentlicht werden, die sich mit Themen rund um Source Code und Open Source in Berlin beschäftigen.

Wikidata

Im Oktober fand ein Treffen in Berlin statt, bei dem es um erste Planungen zu strukturierten Daten in Wikimedia Commons geht. Teilgenommen haben Mitglieder des Multimedia-Teams der Wikimedia Foundation aus San Francisco, Entwicklerinnen und Entwickler für Wikidata bei Wikimedia Deutschland und Mitglieder der Freiwilligen-Community. Die transatlantische Arbeit an strukturierten Daten in Berlin haben wir auch in einem Blogbeitrag dokumentiert.

Der wunderbaren Wikidata-Community ist es zu verdanken, dass jedes menschliche Gen (laut dem United States National Center for Biotechnology Information) jetzt durch einen Eintrag auf Wikidata repräsentiert wird. Benjamin Good, Andrew Su und Andra Waagmeester haben dazu einen Blogbeitrag verfasst.

Last, but not least feierte Wikidata im Oktober den zweiten Geburtstag des Projekts. Neben Berichten über die letzten zwei Jahre und Glückwünschen aus der Community gab es auch Geschenke:

Personelles

Seit dem 1. Oktober verstärkt Anja Borngässer als Werkstudentin das Fundraising Team. Ebenfalls seit 1. Oktober unterstützt Marius Hoch als Werkstudent den Bereich Software-Entwicklung.

 

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Monatsbericht September 2014

PROGRAMM FREIWILLIGE

Aufgrund der vielen geförderten Aktivitäten der Communitys im September steht im Monatsbericht nur eine kurze Übersicht. Einen ausführlicheren Bericht gibt es in einem gesonderten Blogbeitrag.

Fotoprojekte

Die Festivalsaison geht mit dem Herbst langsam zu Ende, doch der Wikipedia-Festival-Sommer bleibt aktiv! Fünf Festivals standen für September auf der Liste der Fotografierenden: Die Nocturnal Culture Night in Kummerfeld, das Ackerfestival und Energy in the Park in München, das Berlin Festival und die Hamburg Metal Days. Für alle Bildergebnisse des Festival-Sommers 2014 existiert eine Übersicht.

Ein neuer Bilderschatz konnte zudem geborgen werden. Dank eines privaten Spenders, stehen bei Commons nun Digitalisate von historischen Aufnahmen des Hospiz auf dem Grossen Sankt Bernhard zur Verfügung. (Bilder)

Weitere Fotoprojekte fanden im September wie folgt statt:

  • 07.09.: Pressekonferenz Tag der Legenden in Hamburg  (Bilder)
  • 08.–12.09.: Wiki loves Parliaments im Deutschen Bundestag (Bilder)
  • 14.09.: Wahlabend zur Wahl zum 6. Thüringischen Landtag (Bilder)
  • 17.–19.09.: Fototour in Weimar (Bericht)

Community-Räume, Community-Treffen

Wiki Dialog

Vom 4. bis zum 18. September fand der Wiki-Dialog zur Planung des Zedler-Preises im kommenden Jahr statt. Dieser soll in der Wikipedia zusammen mit der Community Anforderungen und Wünsche der Community an die Ausgestaltung des Preises im nächsten Jahr formulieren. In einer Diskussionsphase wurden Vorschläge gesammelt und diskutiert, in der Abstimmungsphase wurde dann anschließend darüber abgestimmt. Insgesamt beteiligten sich zehn Community-Mitglieder aktiv an der Diskussion und 31 an der Abstimmung. Seit dem 15. September findet der Wiki-Dialog “von Echo bis Visual Editor” statt, der ein längeres Maßnahmenpaket zur Einführung von Software-Neuheiten in der Wikipedia flankiert.

Weitere Projekte

In Berlin trafen sich am 6. und 7. September Wikipedia-Aktive um gemeinsam an der Weiterentwicklung der Förderrichtlinien von Wikimedia Deutschland zu arbeiten. Die Förderrichtlinien wurden in einem gemeinsamen Prozess mit der Community entwickelt und können bei Bedarf weiterhin diskutiert, ergänzt und angepasst werden.

Wie bereits im vergangenen Jahr, war die Wikipedia auch 2014 wieder dank ehrenamtlicher Projekt-Aktiver auf dem Corso-Leopold-Straßenfest in München vertreten.

Nach Berlin und Hamburg fand am 16. September auch in Köln ein Themenabend der Digital Media Women statt, auf dem das Projekt Women Edit vorgestellt und Details über die Organisation und Durchführung eines Women-Edit-Workshops erklärt wurden. Women Edit möchte mehr Frauen zum Mitmachen motivieren und untereinander vernetzen.

GLAM-Treffen in Wien

Die Giebelwand der Hofburgkapelle ein seltenes Fotomotiv auch für Wikimedianerin Annareg. Foto von Dr. Bernd Gross (Own work) [CC-BY-SA-4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Am 13. und 14. September trafen sich 16 Freiwillige aus Österreich, der Schweiz und Deutschland in Wien, um sich über laufende und geplante GLAM-Aktivitäten (GLAM=galleries, libraries, archives and museums) auszutauschen. Im Zentrum stand diesmal die Einsicht, dass es auch künftig schwer fallen wird, neue Autoren in der Wikipedia zu halten, wenn Relevanzkriterien, Löschdiskussionen und viele ungeschriebene Regeln demotivierend auf Neulinge wirken. Das gilt eben auch für den GLAM-Bereich. Ein Ausweg ist der Vorschlag aus Österreich, GLAM-Einrichtungen zu motivieren, die von freiwilligen dokumentierten Inhalte in Wikimedia Commons in den Metadaten ausführlich zu beschreiben. Ein anderer von WMDE vorgeschlagener Weg, insgesamt stärker auf die Inhalte und deren freier Lizenzierung zu fokussieren.

  • Gute Vorträge zu WLM in Österreich, Schnitzelkultur, GLAM in der Schweiz und Deutschland, Kooperation mit kleinen GLAM-Partnern und die GLAM-Vorhaben der österreichischen Open GLAM-Gruppe
  • Atemberaubende Exkursion in die Hofburg mit Exklusivführung bis unters Dach
  • und anregende Diskussion unter 16 Teilnehmenden
  • siehe auch Dokumentation

Weitere Aktionen

In Vorbereitung von GLAM on Tour in Brilon im Oktober hatten wir eine Pressekonferenz zur GLAM on Tour Station in Brilon am 17.9.

PROGRAMM INSTITUTIONEN

Wikimedia Weltcafé mit dem Bundesverband der Pressesprecher am 11.9.

Die Wikipedia gehört längst zum Alltag. Tagtäglich versorgt sie einen breiten Nutzerkreis mit Wissen und Informationen. Doch wie kann man dazu beitragen, dass die eigene Institution einen ausgewogenen Wikipedia-Artikel erhält? Wie können Wissenschaftskommunikatoren aktiv an der Wikipedia mitwirken und welche Rahmenbedingungen und Fallstricke sind zu beachten? Diese Fragen beantwortet das Wikiversum Weltcafé. Nach dem Einführungsvortrag mit einem Schwerpunkt auf freie Lizenzen und wie Institutionen zu Wikimedia Projekten beitragen können, gab es die Möglichkeit Wikidata, Wikimedia Commons und Wikipedia im direkten Umgang mit Freiwilligen kennen zu lernen. Es unterstützten Marcus Cyron, Andreas Paul und Daniel Mietchen, herzlichen Dank.

MS Wissenschaft

Auf der MS Wissenschaft fand am 15.09.2014 in Wien (Österreich) die Veranstaltung “Wissenschaft und Freies Wissen – Fortschrittsmotor und Gemeingut der Informationsgesellschaft” mit 60 Teilnehmenden statt, die gemeinsam von Wikimedia Deutschland, Österreich und Schweiz und der Open Knowledge Foundation Deutschland und Österreich durchgeführt wurde. Neben Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen nahm auch ein Vertreter der EU Kommission “Digitale Agenda” auf dem international besetzten Podium Platz. Gefördert wurde die Veranstaltung vom “Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung” (FWF), dem österreichischen Pendant zur “Deutschen Forschungsgesellschaft” (DFG). Zu den Themen “Open Science”, “Open Data” und “Citizen Science” gab es Kurzvorträge, die dann gemeinsam von Podium und Publikum kontrovers diskutiert wurden. Kurz: gelangweilt hat sich niemand und die Diskussion hätte sicher noch viel länger gehen können. Spannend für die deutschsprachigen Wikimedia-Chapter war es zu sehen, wo und wie Wissenschaft sich öffnen kann und muss und welche Reaktionen die Forderung nach mehr Offenheit mit sich bringen kann. Demnächst gibt es einen ausführlichen Bericht und eine kurze Videodokumentation.

Am 28.09. ging die Tour der MS Wissenschaft in Forchheim zu Ende. Auf ihrer viermonatigen Reise legte das Ausstellungsschiff knapp 3.400 Kilometer zurück und besuchte 38 Städte in Deutschland und Österreich. Insgesamt kamen rund 90.000 Besucher an Bord, darunter 480 Schulklassen.

Digitale Kompetenzen

Im September fanden zwei Veranstaltungen in der Reihe “Digitale Kompetenzen” statt.

Die Veranstaltung “Digital Natives – Ein gut klingender Begriff mit wenig Substanz?“ am 1. September wurde von über 70 Personen besucht. Nach dem einführenden Vortrag von Prof. Dr. Rolf Schulmeister von der Universität Hamburg diskutierten die anwesenden Gäste mit dem Podium über den Begriff und dessen Auswirkungen in Wissenschaft und Praxis. Am Stream begleiteten zwischenzeitlich 15 Personen die Diskussion – auch auf Twitter wurde fleißig mitdiskutiert. Wem die Streamaufzeichnung zu lang erscheint, kann mit der kurzen Videodokumentation vorlieb nehmen, oder den Bericht im WMDE Blog lesen.

Am 29.09. widmete sich die Veranstaltung der “Digitalisierung der Arbeitswelt”. In ihrer Keynote gab Sabria David vom Slow Media Institut eine Überblick über die medien-kulturelle Veränderung, warum Wikipedia ein positives Beispiel kollaborativen Arbeitens ist und wie ein digitaler Arbeitsschutz präventiv wirken kann. Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden mit Prof. Dr. Tim Hagemann und Sabria David, welche Faktoren aus psychologischer Sicht bedeutend sind und wie sinnvoll eine rechtliche Verordnung sein kann. Die gesamte Veranstaltung kann nachgeschaut werden, ein Bericht und eine kurze Videodokumentation folgen in Kürze.

HIVE

Am 10. September traf sich das HIVE Berlin Netzwerk zum monatlichen MeetUp. Die insgesamt ca. 15 Teilnehmenden aus Bildungseinrichtungen, Wissenschaft und Tech-Welt diskutierten über interaktive Museumspädagogik, Zertifizierung von Qualifikationen durch Open Badges und über die Arbeit von Chaos macht Schule.

Weitere Aktionen

  • Datentankstelle war im Einsatz auf dem Verdi-Bundeskongress am 10.9. in Potsdam
  • Präsentation von Coding Da Vinci auf der Fachkonferenz Digitalisierung in Berlin 12.9.
  • Auswertung von Coding da Vinci (Pressespiegel, Daten- Statistik, Vorbereitung der Dokumentation)
  • Vorbereitung des Programmblocks “Kulturerbe 3.0 – Digitale Weiternutzung” auf Zugang gestalten ist im Wesentlichen abgeschlossen
  • Vorbereitung der Schaffung erster Medien für das neue Informations- und Beratungsangebot in 2015 (How to make a GLAM on Tour; Video: Die Erfolgsformel im Wikiversum)
  • Vorbereitungen für ABC des Freien Wissens am 2.10.

PROGRAMM RAHMENBEDINGUNGEN

Monsters of Law am 25.9. – “Von Schöpfungshöhe und Schutztiefe. Ab wann greift das Urheberrecht?”

“Ist das Kunst oder kann das weg?” Diese Frage nimmt vor dem Hintergrund urheberrechtlicher Überlegungen eine durchaus ernsthafte Dimension an: Wann wird aus einer achtlosen Kritzelei ein geschütztes Werk?  In seinem Vortrag bei Monsters of Law führte Lukas Mezger (User:Gnom), Rechtsanwalt (ehemaliger Praktikant in der Rechtsabteilung der Wikimedia Foundation) und Mitglied der Wikipedia-Redaktion Recht in das Thema Schöpfungshöhe und Urheberrecht ein und zeigt anhand eines aktuellen Beispiels die Schwierigkeiten, die dabei aufkommen, eine Untergrenze für Urheberrechtsschutz zu definieren.

OER-Konferenz 2014

OER-Interessierte aus ganz Deutschland kamen am 12. und 13. September in der Urania Berlin zusammen, um auf der OER-Konferenz 2014  (OER=Open Educational Resources=freie Bildungsmaterialien) über die Zukunft freier Bildungsmaterialien zu diskutieren. Referierende aus Schweden, Polen, den USA und natürlich Deutschland sprachen zu vielen Themen rund um OER im Bildungsbereich und haben diese kontrovers dargestellt. In den Barcamp-Teilen der Konferenz konnten sich die Teilnehmenden intensiv austauschen und Ideen entwickeln. Insgesamt war die Konferenz mit 350 Besucherinnen und Besuchern aus Sicht des Organisationsteams ein voller Erfolg. An dieser Stelle gilt es, allen herzlich zu danken, die dabei waren und mitgewirkt haben.

Zahlreiche Interviews mit einzelnen Referentinnen und Referenten auf der OERde14 sind jetzt über die werkstatt.bpb online verfügbar: Konferenz Tag 1 (12.09.) und Konferenz Tag 2 (13.09.). Weitere Interviews werden demnächst auch auf der Webseite zur Konferenz von Wikimedia Deutschland e. V. veröffentlicht. Zudem können die Vorträge, die im Plenum der OERde14 stattfanden, über die Nachlese zur Konferenz aufgerufen werden. Wer die Konferenz verpasst hat oder temporär offline war, bekommt hier noch die Chance sich die Vorträge im Plenum anzuschauen.

Bündnis Freie Bildung

Am 12. September wurde das Bündnis Freie Bildung zum Abschluss des ersten Konferenztages der OERde14 offiziell von den Beteiligten Sebastian Horndasch (Wikimedia Deutschland e. V.) und John Weitzmann (Creative Commons) vorgestellt. Die Bündnisvertreter stellten ihre übergeordnete Zielsetzung vor, die Idee freier Bildungsmaterialien in Gesellschaft und Politik zu fördern. Das Bündnis Freie Bildung sieht ihre Aufgabe konkret darin auf politischer Ebene aktiv zu werden. Anlässlich der Kultusministerkonferenz im Herbst/Winter 2014 möchte das Bündis Freie Bildung eigene Handlungsempfehlungen zur Förderung von OER an die Politik richten. Dazu findet am 6. Oktober das nächste Strategie-Treffen zur Erarbeitung politischer Handlungsempfehlungen statt.

Weiteres

Software-Entwicklung im September

Wikidata konnte einige Verbesserungen im User Interface abschließen. Gleichzeitig wurden erste Schritte unternommen, um Daten von Wikidata noch direkter in andere Projekte einbinden zu können; dazu wird jetzt der Gebrauch von Daten aus dem Fundus von Wikidata gemessen. Erste Gespräche zur Integration von strukturierten Daten mit der Technologie von Wikidata in Wikimedia Commons gab es bereits auf der Wikimania in London. Im September wurde ein einwöchiges Treffen von Technikerinnen und Technikern der Software-Entwicklung von Wikimedia Deutschland und dem Multimedia-Team der Wikimedia Foundation geplant. Anfang Oktober findet dieses Treffen in Berlin statt. Beim Fundraising wurden die ersten Spendenbanner programmiert und eingestellt. Die Qualität des Sourcecodes der Software für die Spendenkampagne konnte deutlich verbessert werden: Jetzt werden alle Teile des Codes durch automatische Tests überprüft.

Personelles

Seit dem 1. September ist Jan Engelmann Interimsvorstand von Wikimedia Deutschland e. V.

Pavel Richter ist seit dem 1. September als Berater des Vorstands tätig.

Seit 01.09. unterstützt Jan Zerebecki die Software-Entwicklung.

Seit 15.09. ist Solveigh Mertins als Werkstudentin im Fundraising tätig.

Rebecca Cotton (Projektassistenz Team Communitys) hat die Geschäftsstelle zum 03.09. verlassen.

Mathias Schindler (Projektmanager Politik & Gesellschaft) und Nina Schuiki (Werkstudentin Kommunikation) haben die Geschäftsstelle zum 30. September verlassen.

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