Archiv für die ‘Wissenschaft’ Kategorie



Digitale Kompetenzen in der digitalen Gesellschaft

Am Montag, den 23.06.2014 startet im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2014 die Veranstaltungsreihe “Digitale Kompetenzen von Wikimedia Deutschland, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Der Auftakt der Reihe befasst sich mit dem Thema “Datenschutz – Eine unterschätzte digitale Kompetenz?”

Der Titel des Wissenschaftsjahres 2014 bringt es auf den Punkt. Die digitale Durchdringung der Gesellschaft nimmt immer weiter zu: Kaum ein Lebensbereich, der nicht betroffen ist, etwa durch Online-Banking, E-Books oder Smartphones. Die Veränderungen greifen ähnlich tief in die Strukturen unserer Gesellschaft ein wie die Einführung der Schrift oder des Buchdrucks.

Die Digitale Gesellschaft fasziniert, schreckt ab, unterläuft und fordert heraus. Auf der einen Seite der medialen Erregungskurve werden die Bedrohungen durch Internet-Kriminalität, Überwachung und den “Verlust” von Privatheit hervorgehoben. Auf der anderen Seite die Versprechen von Vernetzung, Transparenz und Mitsprache wie sie auch in den Wikimedia-Projekten verwirklicht werden.

Digital ist besser

 

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Barcamp: Gesellschaft 2.0 – Und was kommt dann?

Wissenschaft im Dialog, Wikimedia Deutschland und das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft laden am 13. und 14. Juni ein zum Barcamp im Berliner Co.Up

Open Knowledge, Datensicherheit und Crowdsourcing: Welche aktuellen Entwicklungen bestimmen das digitale Gesellschaftssystem von morgen? Was folgt der Sharing-Culture? Was kommt nach der Maker-Bewegung? Welche Chancen bietet E-Democracy? Im Wissenschaftsjahr 2014 – Die digitale Gesellschaft sollen aktuelle Fragen zum Einfluss digitaler Technologien auf unseren Alltag aufgegriffen und kontrovers diskutiert werden.

Organisiert wird das zweitägige Barcamp „Gesellschaft 2.0“ von Wissenschaft im Dialog in Kooperation mit Wikimedia Deutschland und dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft. Die Veranstaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung; es diskutieren Bürgerinnen und Bürger auf Augenhöhe mit Expertinnen und Experten und geben ihr Feedback direkt an die Forschung weiter. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Tagesordnung bestimmst du selbst: Dein Beitrag zählt!

Das Barcamp ist eine Tagung, die geprägt ist von einer offenen, informellen Workshop-Atmosphäre. Sie lebt von intensiven Diskussionen, Präsentationen und der Interaktion der Teilnehmenden. Jede und jeder kann zu Beginn einen eigenen Beitrag vorschlagen oder sich ein Thema wünschen. Gemeinsam werden dann die interessantesten Präsentationen und Workshops ausgewählt. So entsteht die Agenda. Teilnehmen kann jeder, ob Experte oder nicht. Was zählt, ist die Bereitschaft zum engagierten Mitmachen.

Termin
Freitag, 13. Juni 2014, 13–18 Uhr
Samstag, 14. Juni 2014, 10–18 Uhr

Veranstaltungsort
Co.Up Coworking-Space
Adalbertstraße 8, 10999 Berlin

Anmeldung (kostenlos): kontrovers@w-i-d.de

Barcamp bei Wissenschaft im Dialog: http://www.wissenschaft-im-dialog.de/de/projekte/diskussionsreihe-wissenschaft-kontrovers/13061406-berlin.html

Barcamp bei Facebook: https://www.facebook.com/events/1493792590834056

 

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Wissenschaftler diskutieren Science 2.0 in Hamburg

Dies ist ein Gastbeitrag von Daniel Mietchen, Wissenschaftler am Museum für Naturkunde in Berlin und aktiver Wikimedianer. Beruflich und privat befasst er sich mit Open Science und Open Acess und hat anlässlich einer Konferenz zum Thema “Science 2.0” in Hamburg einen Wikimedia-Workshop gegeben.

Am 26. und 27. März fand in Hamburg eine Konferenz zum Thema “Science 2.0” statt, ausgerichtet vom gleichnamigen Leibniz-Forschungsverbund “Science 2.0”, in welchem Wikimedia Deutschland Mitglied ist. Ziel des Forschungsverbundes ist es, zu erforschen, wie die Verfügbarkeit und Nutzung von Web 2.0-Technologien und -Netzwerken das Umfeld und die Arbeitsabläufe von Wissenschaftlern verändern, und Wikimedia Deutschland bringt sich dabei vor allem mit Beiträgen zu Freiem Wissen ein.

Im Vorfeld der Tagung fand vom 24.-25. März ein Doktoranden-Symposium und am 25. ein Wikimedia-Workshop statt, den ich leitete. In diesem Workshop ging es darum, die Teilnehmer sowohl mit allgemeinen Wikimedia-Prinzipien als auch Unterschieden zwischen den einzelnen Projekten und Sprachversionen vertraut zu machen, ihnen grundlegende Fertigkeiten für eigene Beiträge zu vermitteln und Wikimedia-Projekte im Kontext von Science 2.0-Aktivitäten einzuordnen. Ich denke, das ist gelungen.

Die Konferenz selbst wurde am 26. nach einleitenden Worten von Prof. Klaus Tochtermann, dem Sprecher des Forschungsverbunds, durch eine Video-Botschaft von EU-Kommissarin Neelie Kroes eingestimmt, worin sie die Bedeutung digitaler Technologien und die Möglichkeiten offener Wissenschaft unterstrich:

Neelie Kroes: Open digital science. Lizenz: CC BY 2.0

 

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CatGraph

Im Maschinenraum der Softwareentwicklung von Wikimedia Deutschland entstehen nicht nur riesige Projekte wie Wikidata, sondern auch eine Menge kleinere Werkzeuge und Programme, die oft zu Unrecht unter dem Radar fliegen. In loser Folge wollen wir diese Projekte vorstellen.

Für den Anfang haben wir uns Johannes Kroll und das Projekt CatGraph vorgenommen. Johannes arbeitet seit Juni 2012 bei uns als Software-Entwickler und hat uns etwas dazu erzählt. Weiterlesen »

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In eigener Sache: Angelika sagt Danke und auf Wiedersehen


Nun ist es offiziell: Ich werde Wikimedia Deutschland zum Ende des Monats verlassen.
Ich möchte aber nicht einfach von der Bildfläche verschwinden, ohne hier noch einmal Danke zu sagen und mich zu verabschieden.

Gern wäre ich geblieben und hätte weiter an der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wikimedia gearbeitet. Aber die Dinge wurden für mich und andere Kollegen in den letzten Wochen anders entschieden. Schade, aber so ist das Leben manchmal. So habe ich nun Gelegenheit meine Ideen und Energien anderweitig einzubringen.

Ich blicke zurück auf fast drei Jahre Wikimedia. Als ich im März 2011 anfing und das Forschungsprojekt RENDER übernahm, war alles neu und aufregend. Viele tolle Menschen haben mich seither begleitet, mir diese spannende Welt gezeigt und mich zu einem leidenschaftlichen Teil dieser gemacht.
Mit der Neukonzipierung und Umsetzung der Wikipedia Academy 2012 bereiteten wir, meine Kollegen Nicole Ebber, Denis Barthel, ich und ein unglaublich engagiertes Organisationskommittee einen entscheidenden Schritt zur Verbindung beider Welten, der Wissenschaft und Wikipedia sowie ihrer Schwesterprojekte. Diese großartige Veranstaltung sollte die Grundlage für weitere WMDE-Veranstaltungen bereiten, wie in diesem Jahr die beiden großartigen Konferenzen zu OER und Diversität in Wikipedia.

Zusammen mit meinem großartigen Team – Kai Nissen, Johannes Kroll und Gerrit Holz (bis 03/13) – arbeiteten wir in RENDER an Lösungen, die einerseits dem Anspruch der Europäischen Kommission und dem Projektantrag gerecht wurden. Andererseits war immer auch unser Anspruch, wirklich verwendbare, sinnvolle Werkzeuge zu entwickeln, die Menschen in ihrer Arbeit mit der Wikipedia unterstützen. Der kontinuierliche Austausch mit Autorinnen und Autoren, wie z.B. während der RENDER-TC-Tour im Frühjahr diesen Jahres, half uns die Bedürfnisse der Nutzer besser zu verstehen und darauf zu reagieren. Danke für diese spannenden Abende und Diskussionen. Ich habe viel über das menschliche Miteinander und die Wichtigkeit persönlicher Treffen gelernt.

Wir konnten im Herbst 2013 RENDER erfolgreich abschließen und erhielten während der finalen Bewertung vor Vertretern der Europäischen Kommission die Gesamtnote “Exzellent”. Das ist eine sehr gute Grundlage für potentielle kommende EU-geförderte Projekte. Die weitere Betreuung der entstandenen Werkzeuge wird durch meine Kollegen Kai Nissen und Johannes Kroll abgesichert. Fragen oder Anregungen dazu können gerne render@wikimedia.de gerichtet werden.

Mein Wunsch wäre interessierte Nutzer bei zukünftigen Projekten noch früher mit einzubeziehen um bestmögliche Resultate für die Nutzer und die WM-Projekte selbst zu erzielen. Diese und weitere Ideen werde ich nun leider nicht selbst weiterverfolgen können, aber ich weiß meine Vorarbeiten und Konzepte zu neuen Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen bei meinen Kollegen von Bildung & Wissen in guten Händen.

Danke an alle für eine unglaublich bereichernde Zeit. Wir sehen uns bestimmt irgendwo wieder.

Eine schöne Weihnachtszeit und alles Liebe,
Angelika

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Das RENDER-Projekt erzielte beim Review exzellente Ergebnisse

Jetzt ist es ganz offiziell vorbei. Gestern, am 21. November 2013, fand das finale Reviewmeeting des RENDER-Projekts vor Vertretern der Europäischen Kommission und externen Reviewern statt. Mein Kollege Kai Nissen und ich nahmen daran für Wikimedia Deutschland teil. Dieses Treffen diente der Bewertungen der Leistungen dieses EU-geförderten Forschungsprojekts.

Bereits am Dienstag trafen wir uns mit unseren anderen Partnern in den Räumen unseres Projektkoordinators Karlsruher Instituts für Technologie. Am Dienstag und Mittwoch besprachen wir unsere Präsentationen, korrigierten letzte Fehler und probten den Durchlauf. Das eigentliche Review fand dann am Donnerstag statt. Alle Partner stellten ihre Ergebnisse des Projekts und vor allem die Arbeiten innerhalb des letzten Jahres vor. Beispielsweise zeigte Andreas Thalhammer vom STI ein spannendes Analysewerkzeug TweetVis. Mit diesem Tool kann man Tweets des eigenen oder anderer Twitter-Profile nach Themen analysieren oder herausfinden, ob diese eher positiv oder negativ formuliert sind. Kai und ich stellten die finalen Fassungen unserer Unterstützungswerkzeuge für Wikipedia vor und gaben kurze Einblicke in die Evaluationsergebnisse und unsere Pläne für die Zukunft. Unsere Präsentationsfolien sind auf Commons abrufbar.

Leider kann ich hier nicht alle Werkzeuge und Dokumente im Detail vorstellen, die während des Projekts entstanden sind. Aber diese findet man auf der Projektseite. Wer ein bisschen Zeit und Lust hat mehr zu erfahren und auszutesten, sollte diese unbedingt besuchen.

Diese anstrengenden Tage haben sich gelohnt, denn die abschließende Bewertung der Reviewer lautete:

Das RENDER-Projekt hat exzellente Ergebnisse erreicht. Die Zusammenarbeit des Konsortiums sowie die verwirklichten Werkzeuge in allen Anwendungsfällen sind bemerkenswert für ein Forschungsprojekt.

Diese Auszeichnung erhalten Projekte in ihrer Abschlussbewertung wohl nur äußerst selten. Der schriftliche Bericht wird uns in den nächsten Wochen zugestellt, dann können wir das alles noch mal in Ruhe nachlesen.

Heute startet die WikiCon in Karlsruhe. Beim Workshop am Samstagnachmittag mit dem Titel “RENDER – Wie geht’s weiter?” werde ich zusammen mit meinem Kollegen Johannes Kroll über die Weiterentwicklung des Artikelmonitors und des Artikellistengenerators sprechen. Denn diese Tools sollen jetzt keinesfalls in der Schublade verschwinden, sondern noch besser in Wikipedia integriert und bedarfsgerecht erweitert werden. Wir freuen uns dort eure Fragen zu beantworten oder auch gerne per Mail.

Zu guter Letzt möchte ich mich noch mal bei allen bedanken, die uns während der letzten drei Jahre mit Ideen, Anregungen, Fragen oder auch konstruktiven Kritiken unterstützt haben. Vielen Dank!

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Ein kategorischer Imperativ?

Dies ist der dritte in einer kurzen Serie von Blog-Einträgen, in denen ich einige der Design-Entscheidungen für Wikidata erkläre. Der erste handelte von der Einschränkung von Eigenschaften und ihren Werten, im zweiten ging es um Wahrhaftigkeit und Überprüfbarkeit. Die Essays spiegeln meine persönliche Meinung wider und sind nicht als offizielle Haltung des Wikidata-Projekts zu verstehen.

Zunächst ein Name, der Leuten, die sich mit Wissensrepräsentation beschäftigen, sehr, sehr stark am Herzen liegt: Barbara. Er wurde vor etwa 2500 Jahren eingeführt von Aristoteles (Lehrer von Alexander dem Großen, der im Alter von 33 Jahren die gesamte bekannte Welt erobert hatte. Schule und gute Lehrer spielen also eine Rolle!) und ein Jahrtausend später von meinem Lieblings-Philosophen Boethius benannt. (Ernsthaft, dieser Kerl ist genial! Erst hatte er alles, was man sich in dieser Zeit hätte wünschen können – und dann verlor er alles. Lest mal seine Biographie, lohnt sich. Er hatte seine beiden Söhne zu Konsuln des mächtigstes Reichs der Welt gemacht und dann wurden ihm unverhofft all seine Reichtümer genommen, Familienmitglieder wurden umgebracht und er selbst durfte im Gefängnis auf seine eigene Hinrichtung warten. Und anstatt zu jammern, setzte er sich hin und schrieb ein Buch darüber, was im Leben wirklich wichtig ist. Lest seinen Trost der Philosophie. Es verharrte einige Jahrhunderte auf der Bestseller-Liste, und das nicht ohne Grund. Könige schrieben es sogar von Hand ab!) Barbara ist eine logische Grundlage für alles, was mit Klassen zu tun hat. Vielleicht kennt ihr Klassen als Typen, Kategorien, Gattungen oder irgendetwas anderes, das irgendwie taxonomisch ist. Barbara ist ein Syllogismus, also eine Regel zum korrekten Schließen. Der Modus Barbara besagt, dass, wenn für alle A gilt, dass sie B sind und alle B auch C sind, dann sind auch alle A zwangsläufig C. Ein Beispiel: Wenn wir wissen, dass alle Milliardäre Menschen sind und alle Menschen sterblich sind, dann zack, können wir daraus schließen, dass auch alle Milliardäre sterblich sind.
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A categorical imperative?

(Die deutsche Version dieses Artikels ist hier.)

This is the third in a short series of blog entries in which I explain some of the design decisions for Wikidata. The first one was about restricting property values or properties, the second about veracity and verifiability. The essays represent my personal opinion, and are not to be understood as the official opinion of the Wikidata project.

At first a name people doing knowledge representation care very, very strongly about: Barbara. Introduced about 2500 years ago by Aristotle (Teacher to Alexander the Great, who had conquered the known world and beyond by the age of 33. School and awesome teachers do matter!) and named a millennium later by my favorite philosopher, Boethius. (Seriously, this guy is awesome. He had everything you could have hoped for back in that time, and he lost it all. Read his bio. He had both his sons made consuls of the mightiest empire of the world, and then suddenly he got his riches taken, family members executed, and was awaiting his own execution in exile in a prison. Instead of lamenting, he sat down and wrote a book about what really is important in life. Read his Consolation of Philosophy. It remained on the bestselling list for a few centuries, not without a reason. Kings copied it by hand!) Barbara is part of the logical foundation of anything that has to do with classes. You might know classes as types, categories, genera, or anything else that is somehow taxonomical. Barbara is a type of syllogisms, thus a rule for correct reasoning. Modus Barbara states that if all A are B and all B are C, well then also all A are C. As an example: If we know that all billionaires are human, and we know that all humans are mortal, bang, all billionaires are mortal, too.
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Die finalen Versionen der RENDER-Tools sind da

Artikellistengenerator

Seit heute sind die finalen Versionen der Unterstützungswerkzeuge online verfügbar. Diese wurden im Rahmen des RENDER-Projekts entwickelt und ermöglichen es Wikipedia-Nutzern den Status von Artikeln zu verstehen sowie Artikel zu finden, die möglicherweise einer Bearbeitung bedürfen. In den letzten Wochen haben wir Vorschläge und Anmerkungen, die wir während der RENDER-Team Communities-Tour gesammelt haben, sowie Erkenntnisse unserer Tests eingebaut und die Werkzeuge entsprechend angepasst.

Der Artikellistengenerator enthält neben einer Reihe kleinerer Anpassungen zwei neue Filter. Jetzt ist es möglich zusätzlich nach Artikeln zu suchen, die seit mehr als 12 Stunden nicht gesichtet wurden, sowie nach verwaisten Seiten, also Artikeln, die von keinem anderen Artikel aus erreicht werden können. Im Artikelmonitor haben wir einige vor allem strukturelle Veränderungen vorgenommen. An dieser Stelle danken wir nochmals allen, die uns mit Hinweisen, Fragen und Ideen unterstützt haben.

Alle Entwicklungen von RENDER laufen nun auch auf Wikimedia Labs. Nachdem die von uns benötigten Datenbanken seit kurzem zur Verfügung stehen, konnten wir den Umzug realisieren. Wer zu diesem Prozess mehr wissen möchte, kann seine Fragen gerne an Johannes Kroll richten.

Was kommt als Nächstes? RENDER selbst wird noch bis Ende September 2013 weiterlaufen. In der verbleibenden Zeit werden wir noch eine Reihe von Tests durchführen und unsere Ergebnisse dokumentieren. Während der diesjährigen Wikimania in Hong Kong werden wir die fertigen Tools vorstellen und über die nächsten Schritte sprechen, um die Nutzeroberflächen der Werkzeuge auch in anderen Sprachversionen verfügbar zu machen. Die Werkzeuge werden auch nach Projektende noch verfügbar sein und nach Bedarf angepasst und erweitert werden. Bei weiteren Fragen meldet euch gerne unter render@wikimedia.de.

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Wikipedianer gehen in Braunschweig unter die Römer

Braunschweigisches Landesmuseum (Foto: M. Kruszewski; CC-BY-SA 3.0)

Kommendes Wochenende reisen rund 20 Wikipedianer nach Braunschweig, um im Vorfeld der großen Landesausstellung “Die Römer kommen! Roms vergessener Feldzug” alles über das römische Schlachtfeld am Harzhorn zu erfahren.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts GLAM on Tour statt, das lokale Kulturkooperationen mit Wikipedia-Gruppen fördert. Drei Tage lang öffnet das Braunschweigische Landesmuseum für die Wikipedianer seine Pforten, um einen Überblick über die sensationellen Funde der Grabungsstelle bei Kalefeld zu geben, die in der Fachwelt für Aufsehen sorgen. 2008 wurden hier Fundstücke entdeckt, die auf ein Gefecht zwischen Römern und Germanen im 3. Jhd. n.C. hindeuten.

Ein willkommener Anlass, um GLAM-Aktivisten und Wikipedianer aus dem Raum Braunschweig einzuladen, die Grabungsstelle im Vorfeld zu erkunden, mit Artikelarbeit zu beginnen, zu fotografieren und mit Wissenschaftlern, Archäologen und Museumsmitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Im Zentrum der dreitägigen Veranstaltung stehen ein Vortrag zur Wikipedia und ein Musketiertreffen für Interessierte und Wikipedia-Neulinge. Besonders vergnüglich und ertragreich für die Artikel- und Fotoarbeit wird sicherlich die gemeinsame Bus-Exkursion zum Schlachtfeld (einige Plätze sind noch vorhanden, bei Interesse hier anmelden). Das Programm ist umfangreich, die Fachliteratur für die Quellenarbeit und die Fundstücke zum Fotografieren im Museum bereitgestellt, WLAN und Hashtag eingerichtet, die Sinne geschärft. Man darf gespannt sein!

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