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	<title>Wikimedia Blog &#187; Wikipedia</title>
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	<description>Neues aus dem Wikimedia-Universum</description>
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		<title>ACTA in Aktion: Unschärfe als Prinzip [Update]</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 16:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Engelmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freies Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits seit 2008 wird ACTA (Anti-Counterfeiting and Trade Agreement, auf deutsch ungefähr: “Handelsabkommen zur Abwehr von Fälschungen”) verhandelt, das u.a. zum Ziel hat, internationale Standards gegen Verletzungen von Marken- und Urheberrechten zu harmonisieren. Es geht um das “Policing” von Immaterialgütern, seien es nun digitale Musikstücke, Patente auf Medikamente oder Saatgüter. Die Verhandlungen von 39 Staaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits seit 2008 wird <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Counterfeiting_Trade_Agreement">ACTA</a> (Anti-Counterfeiting and Trade Agreement, auf deutsch ungefähr: “Handelsabkommen zur Abwehr von Fälschungen”) verhandelt, das u.a. zum Ziel hat, internationale Standards gegen Verletzungen von Marken- und Urheberrechten zu harmonisieren. Es geht um das “Policing” von Immaterialgütern, seien es nun digitale Musikstücke, Patente auf Medikamente oder Saatgüter. Die Verhandlungen von 39 Staaten waren bis zur<a href="http://www.dfat.gov.au/trade/acta/Final-ACTA-text-following-legal-verification.pdf"> finalen Fassung</a> des Dokuments so geheim, dass es dazu so gut wie keine öffentliche Kommentierung gab. So blieb das<a href="http://www.michaelgeist.ca/"> Blog</a> von Michael Geist, wo auch die verschiedenen Entwurfsstadien des Vertragstexts geleakt wurden, lange Zeit die wichtigste Informationsquelle. Mittlerweile skandalisieren zahlreiche <a href="http://www.edri.org/edrigram/number10.1/whats-wrong-with-ACTA">NGOs</a> und <a href="http://acta.iri-hannover.de/wp-content/uploads/2011/04/02_NJW_aktuell_18_2011_Interview_fertig.pdf">Wissenschaftler</a> das Abkommen bzw. den Weg dorthin. Selbst der zuständige EU-Berichterstatter Kader Arif warf, entnervt über die außergewöhnliche Intransparenz des Verfahrens,<a href="https://www.laquadrature.net/wiki/ACTA_rapporteur_denounces_ACTA_mascarade"> jüngst die Brocken hin</a>. Nicht nur die Wikipedia-Gemeinde fragt sich: Was steht eigentlich in diesem offensichtlich brisanten, multilateralen Vertrag?</p>
<p>Tja. Das größte Problem mit ACTA ist, dass der Vertragstext mit seinen schwammigen Formulierungen kaum richtig zu greifen ist. Man kann viel hineinlesen oder auch wenig. Vorerst ist eine Sache der Interpretation (oder aber der intimen Kenntnis der entsprechenden Verhandlungsprotokolle, die nie offiziell veröffentlicht wurden), ob das Abkommen nun auf der bekannten Klaviatur der restriktiven Maßnahmen bei z.B. Urheberrechtsverletzungen spielt oder ein völlig neues Niveau der Rechtedurchsetzung gleichsam “auf dem kurzen Dienstweg” etablieren will. Offensichtlich ist aber, dass ACTA die Access Provider stärker in die Mitverantwortung nehmen will, ihr <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Providerprivileg">Haftungsprivileg</a> soll fallen. Zwar werden im Art. 27 vorsorglich “principles such as freedom of expression, fair process, and privacy“ genannt. Letztlich wird es jedoch stark darauf ankommen, ob diese Prinzipien bei der konkreten Umsetzung in EU-Recht oder nationales Recht auch Anwendung finden.</p>
<p>Eine besonders kritische <a href="http://www.laquadrature.net/en/acta-updated-analysis-of-the-final-version">Analyse</a> legte La Quadratur Du Net vor. Die netzpolitische NGO <a href="http://www.laquadrature.net/en/debunking-the-eu-commissions-lies-about-acta">nennt</a> ACTA schlicht  “eine globale Blaupause für repressive Gesetze ähnlich wie SOPA.” Nach ihrer Einschätzung geht es bei dem Abkommen im Kern um eine Privatisierung der Rechtsdurchsetzung. Demnach sollen Internet Service Provider künftig zu einer Kooperation mit den Content-Industrien verpflichtet werden, um den Datenverkehr auf Internet-Plattformen proaktiv zu überwachen und ggfs. zivil- oder strafrechtliche Ansprüche zu ermöglichen. Eine richterliche Anordnung (wie bei der in Deutschland noch heiß diskutierten Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung) wird nach Art. 12 von ACTA dazu nicht mehr erforderlich sein, d.h. Maßnahmen wie z.B. die Sperrung inkriminierter Seiten können ohne vorherige Anhörung der Betroffenen angewandt werden. Dazu kommt: Um Rechtsverstöße überhaupt konsequent ahnden zu können, würden im schlimmsten Fall Filtertechniken bis hin zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Packet_Inspection">“deep packet inspection”</a> zum Einsatz kommen. Folgt man diesem düsteren Szenario, wäre dies in der Tat das Ende des zugangsoffenen Internets bzw. eine völlige Abkehr vom Prinzip der<a href="http://echtesnetz.de/"> Netzneutralität</a>, an der auch “User Generated Content”-Projekten wie Wikipedia gelegen sein sollte.</p>
<p>Zumindest etwas klarer als die Umsetzung von ACTA ist das verbleibende Zeitfenster, das bis zum endgültigen Inkrafttreten des Abkommens bleibt. ACTA muss bis 2013 von mindestens sechs Verhandlungspartnern ratifiziert werden. Die Unterschrift unter den Vertragstext von 22 EU-Mitgliedsstaaten (Ausnahmen bildeten z.B. Deutschland und die Niederlande) am 26. Januar 2012 bedeutete zunächst einmal nur die formale Zustimmung über den Gehalt und Regelungsrahmen des Abkommens. Eine rechtlich bindende Wirkung hatte dieser deklaratorische Akt noch nicht. Erst nach einem erfolgreichen Ratifizierungsprozess in den Mitgliedsstaaten kann die Umsetzung in nationale Gesetzgebung erfolgen. Nun kommt es auf das Europaparlament an, in dem bei ACTA das “International Trade Committee” (INTA) federführend ist. Bei der nächsten Sitzung des Gremiums (29. Februar) wird voraussichtlich eine Empfehlung der Obleute erarbeitet, an die sich die Fraktionsgemeinschaften weitestgehend halten dürften. Eine endgültige Abstimmung aller EP-Abgeordneten über die Ratifizierung ist nach derzeitigem Stand Mitte Juni möglich. Für den 11. Februar ist &#8211; nach dem Vorbild der<a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/151317"> polnischen Massenproteste</a> &#8211; ein bundesweiter Aktionstag angekündigt. Eine internationale Petition gegen ACTA kann<a href="http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/?fp"> hier</a> unterzeichnet werden.</p>
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		<title>Post für Dich! Wikimedia vergibt E-Mail-Adressen für Projektmitarbeiter</title>
		<link>http://blog.wikimedia.de/2011/12/02/post-fur-dich-wikimedia-vergibt-e-mail-adressen-fur-projektmitarbeiter/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 16:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Rohr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autorenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwillige]]></category>

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		<description><![CDATA[Wikipedia ist schon eine besondere Veranstaltung: Als fünftpopulärste Website weltweit ist sie eines der reichweitenstärksten Medien in den Weiten des WorldWideWeb. Doch anders als Redakteur von Spiegel, Focus und Co. haben es Wikipedianer, Commons-Fotografen oder Wikinews-Autoren schwer, wenn sie zu hochkarätigen Veranstaltungen akkreditiert werden wollen. Denn meist werden sie als einfache Privatpersonen wahrgenommen.  Doch jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wikipedia ist schon eine besondere Veranstaltung: Als fünftpopulärste Website weltweit ist sie eines der reichweitenstärksten Medien in den Weiten des WorldWideWeb. Doch anders als Redakteur von Spiegel, Focus und Co. haben es Wikipedianer, Commons-Fotografen oder Wikinews-Autoren schwer, wenn sie zu hochkarätigen Veranstaltungen akkreditiert werden wollen. Denn meist werden sie als einfache Privatpersonen wahrgenommen.  Doch jetzt ist Abhilfe in Sicht: Für mehrere Projekte hat Wikimedia Deutschland die entsprechenden .de-Domains registriert und ist ab sofort in der Lage, an Projektmitarbeiter E-Mail-Adressen und Visitenkarten zu vergeben. Alle Einzelheiten und die Möglichkeit zur Beantragung findet man unter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/WP:@">de.wikipedia.org/wiki/WP:@</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>GLAM in der Wikipedia</title>
		<link>http://blog.wikimedia.de/2011/11/06/glam-in-der-wikipedia/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 16:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus Cyron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Freies Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwillige]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie begann es im Herbst 2007 mit der Zusammenarbeit von Wikimedia Deutschland mit dem Bundesarchiv. Die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Wikipedia beziehungsweise den Mitarbeitern der Wikipedia wurde auf eine neue Ebene gehoben. und das Schöne &#8211; dabei profitierte nicht nur die Wikipedia. Weitere Projekte folgten, so mit der Deutschen Fotothek oder dem Tropenmuseum Amsterdam. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie begann es im Herbst 2007 mit der <a href="http://outreach.wikimedia.org/wiki/Fallstudie_Bundesarchiv">Zusammenarbeit von Wikimedia Deutschland mit dem Bundesarchiv</a>. Die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Wikipedia beziehungsweise den Mitarbeitern der Wikipedia wurde auf eine neue Ebene gehoben. und das Schöne &#8211; dabei profitierte nicht nur die Wikipedia. Weitere Projekte folgten, so mit der Deutschen Fotothek oder dem Tropenmuseum Amsterdam. In anderen Ländern ging man andere Wege. So wurde im Juni 2010 der Australier Liam Wyatt &#8220;Wikipedian in Residence&#8221;, also <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GLAM/BM">wikipedianischer Mitarbeiter des British Museum in London</a>. Seitdem konnten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GLAM/Projects">diverse weitere Projekte</a> durchgeführt werden, insbesondere sind sicher Zusammenarbeiten mit dem <a title="Wikipedia:GLAM/Château de Versailles" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GLAM/Ch%C3%A2teau_de_Versailles">Château de Versailles, </a>der British Library, dem Israel Museum, Jerusalem, dem Museum of Modern Art oder der Smithsonian Institution zu nennen. Mittlerweile wurden Projekte unter dem Label &#8220;GLAM&#8221; auf drei Kontinenten durchgeführt. GLAM steht dabei für &#8220;Galleries&#8221;, &#8220;Libraries&#8221;, &#8220;Archives&#8221; und &#8220;Museums&#8221;.</p>
<p>Im DACH-Raum, Deutschland, Österreich und der Schweiz, hinken wir der internationalen Entwicklung mittlerweile etwas hinterher. Um diesem Umstand etwas aktiver entgegen zu treten, gibt es seit gestern in der deutschsprachigen Wikipedia ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GLAM">GLAM-Projekt</a>, das neben den Vereinen Wikimedia Deutschland, Wikimedia Österreich und Wikimedia CH als zentraler Anlaufpunkt sowohl für Interessierte in den Projekten wie auch für Interessierte aus Museen, Archiven und so weiter dienen soll. Packen wir es zusammen an!</p>
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		<title>Leonardo Award 2011 für Wikipedia</title>
		<link>http://blog.wikimedia.de/2011/09/26/leonardo-award-2011-fur-wikipedia/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 13:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Barthel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwillige]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto:Franz Pfluegl/CC-BY-SA Ehrende Aufmerksamkeit von ungewohnter Seite erfuhr Wikipedia am 21. und 22. September in Köln bei der Verleihung des &#8220;Leonardo Award für European Corporate Learning&#8221;: Diese Auszeichnung für europäische Bildungsprojekte mit Leuchtturm-Charakter wurde stellvertretend für Jimmy Wales an drei Wikipedianer mit Hintergrund im Bereich Bildung und Wissen überreicht. Neben Nando Stöcklin (Schweiz) und Ziko [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float: right"><div class="imagecaptioneasy imagecaptioneasy_top_nowrap" style="width:300px;"><a href="http://blog.wikimedia.de/wp-content/uploads/AGW3D2944_date110921_Pfluegl.jpg"><img src="http://blog.wikimedia.de/wp-content/uploads/AGW3D2944_date110921_Pfluegl-300x200.jpg" alt="Foto:Franz Pfluegl/CC-BY-SA" title="AGW3D2944_date110921_Pfluegl" width="300"/></a><br style="clear:both" /><span>Foto:Franz Pfluegl/CC-BY-SA</span></div></div>
<p>Ehrende Aufmerksamkeit von ungewohnter Seite erfuhr Wikipedia am 21. und 22. September in Köln bei der Verleihung des &#8220;Leonardo Award für European Corporate Learning&#8221;: Diese Auszeichnung für europäische Bildungsprojekte mit Leuchtturm-Charakter wurde stellvertretend für Jimmy Wales an drei Wikipedianer mit Hintergrund im Bereich Bildung und Wissen überreicht. Neben Nando Stöcklin (Schweiz) und Ziko van Dijk (Niederlande) bekam auch ich die Gelegenheit dabeizusein. </p>
<p>Zur Begründung der Auszeichnung hieß es, Wales habe viele Menschen inspiriert, ihre Kreativität aktiv einzubringen und so auch Unternehmen inspiriert, ihre Lernprozesse entsprechend zu verändern. Die dahinterstehende Haltung kollaborativer, ehrenamtlicher und freiwilliger Tätigkeit und die Idee Freien Wissens ist für Unternehmen aber noch immer spürbar ungewohnt. In den Gesprächen rund um die Verleihung wurde deutlich, wie schwierig es für Unternehmen ist, die Phänomene Wikipedia und Freies Wissen vor allem in ihrer sozialen Dimension zu verstehen. Die wichtigste Erkenntnis für mich war, dass Aufklärung und Information über die Grundlagen zu Freiem Wissen und Wikipedia in der Wirtschaft nicht weniger notwendig sind als andernorts. Vielleicht braucht es sie hier sogar mehr, denn die Energien von Unternehmen in der Wikipedia sind oft nicht nur falsch gerichtet, sondern auch besonders groß. Die Frage heisst also nicht, ob man Unternehmen in der Wikipedia haben möchte (haben wir längst), sondern wie man sie adäquat integrieren kann. Für Unternehmen bedeutet es vor allem, den Mut zum Teilen aufzubringen und sich auf partizipative Prozesse einzulassen.</p>
<p>Die möglichen Schnittmengen von Wikipedia und Unternehmen auszuloten und in Diskussionen, Foren und Gesprächen zu thematisieren, das ist eine Aufgabe, die noch viel zu wenig angegangen wird. Die Verleihung dieses Preises ist nicht zuletzt eine Einladung zu einem konstruktiven, aber unumgänglichen und wichtigen Dialog, der für beide Seiten eine Herausforderung darstellen wird. Auf der Wikimania in Haifa hat Christophe Henner von Wikimedia Frankreich sich übrigens bereits <a href="http://wikimania2011.wikimedia.org/wiki/Submissions/What_place_for_companies_on_Wikipedia_%3F">Gedanken zu diesem Thema</a> gemacht.</p>
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		<title>eLitstip hat Geburtstag &#8211; Es geht voran</title>
		<link>http://blog.wikimedia.de/2011/09/20/elitstip-hat-geburtstag-es-geht-voran/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 09:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Barthel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autorenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturstipendium]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Jahre ist es her, das erstmals eine Gruppe von Wikipedianern zur Unterstützung Ihrer Mitarbeit an der Wikipedia Zugriff auf elektronische Literaturdatenbanken erhielt. Seit Herbst 2009 werden im Rahmen einer Kooperation mit BioOne, einem Non-Profit-Unternehmen, Zugänge für Autoren im Bereich Biologie vergeben. Weit über 100 Artikel wurden damit seither angelegt, überarbeitet und verbessert, grob geschätzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Jahre ist es her, das erstmals eine Gruppe von Wikipedianern zur Unterstützung Ihrer Mitarbeit an der Wikipedia Zugriff auf elektronische Literaturdatenbanken erhielt. Seit Herbst 2009 werden im Rahmen einer Kooperation mit <a href="http://www.bioone.org" title="BioOne">BioOne</a>, einem Non-Profit-Unternehmen, Zugänge für Autoren im Bereich Biologie vergeben. Weit über 100 Artikel wurden damit seither angelegt, überarbeitet und verbessert, grob geschätzt rund 200.000 Leser profitierten seither von diesen Verbesserungen. Umso erfreulicher ist es, dass die ursprünglich von BioOne auf eine Laufzeit von 2 Jahren begrenzte Zusammenarbeit um weitere zwei Jahre verlängert wurde und die Zugänge den Autoren der Wikipedia weiterhin bereitstehen werden. </p>
<p>Die Kooperation mit BioOne diente Wikimedia Deutschland als Modell für das sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Literaturstipendium/eLitstip" title="eLitstip">eLitstip</a>. Das eLitstip ist ein Programm zur weiteren Bereitstellung gruppenweiser Zugänge zu Literaturdatenbanken und 2011 Schwerpunkt des Literaturstipendien-Programms von Wikimedia Deutschland. Nachdem im Lauf diesen Jahres bereits Initiativen aus den Fachbereichen Chemie und Afrikanistik erfolgreich waren, sind es passend zum Geburtstag der Zusammenarbeit mit BioOne erneut Biologen, genauer gesagt Ornithologen, die den nächsten Akzent im eLitStip-Programm setzen: 9 „Ornis“ haben dank der Initiative eines Community-Mitgliedes am gestrigen Tag Zugänge zu „Birds of North America Online“ erhalten, einem Referenzwerk zum Thema nordamerikanischer Vögel.  </p>
<p>Wir hoffen, dass dieses &#8220;Geburtstagsgeschenk&#8221; weitere Autorengruppen ermutigt, mit ihren Wünschen an Wikimedia Deutschland heranzutreten. Mehr Informationen zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Literaturstipendium/eLitstip" title="eLitstip">eLitstip hier</a> oder direkt unter litstip@wikimedia.de. Wir informieren gern und freuen uns auf die nächsten Anfragen. </p>
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		<title>Veranstaltung Wikipedia für Berlin &#8211; Berlin für Wikipedia?</title>
		<link>http://blog.wikimedia.de/2011/09/01/veranstaltung-wikipedia-fur-berlin-berlin-fur-wikipedia/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 14:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Sooth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freies Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwillige]]></category>
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		<description><![CDATA[Am morgigen Freitag, den 02. September 2011, wollen wir ab 19 Uhr im Berliner Radialsystem darüber sprechen, wie das Wissen Berlins gesammelt und unter Freier Lizenz der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden kann. Wir erläutern wie Wikipedia funktioniert und welche Rolle das freie Medienarchiv Wikimedia Commons dabei spielt. Wie kann Berlin von Wikipedia profitieren &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 360px"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Berlin_RadialsystemV_10.jpg?uselang=de"><img class=" " src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/bd/Berlin_RadialsystemV_10.jpg/350px-Berlin_RadialsystemV_10.jpg" alt="" width="350" height="263" /></a><p class="wp-caption-text">Photo: Andreas Praefcke (CC-BY-3.0)</p></div>
<p>Am morgigen Freitag, den <strong>02. September 2011</strong>, wollen wir ab <strong>19 Uhr</strong> im Berliner Radialsystem darüber sprechen, wie das Wissen Berlins gesammelt und unter Freier Lizenz der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden kann. Wir erläutern wie Wikipedia funktioniert und welche Rolle das freie Medienarchiv Wikimedia Commons dabei spielt. Wie kann Berlin von Wikipedia profitieren &#8211; einem Gemeinschaftsprojekt von Freiwilligen aus aller Welt, die das Wissen der Welt sammeln und frei zur Verfügung stellen? Und wie kommt das Wissen Berlins zu Wikipedia?</p>
<p>Wir sprechen unter anderem über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wiki_loves_monuments_2011" target="_blank">Wiki Loves Monuments</a> und <a href="http://wikipedia.de/wke?setlang=de&amp;piwik_campaign=wpde&amp;piwik_kwd=wmd" target="_blank">Wikipedia muss Weltkulturerbe werden!</a> Am Gespräch nehmen u.a. teil:<br />
- Hauke Gierow/Stefan Wehrmeyer (<a href="http://okfn.org/" target="_blank">Open Knowledge Foundation Deutschland</a>)<br />
- Kilian Kluge (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wiki_loves_monuments_2011" target="_blank">Wiki Loves Monuments</a>)<br />
- Pavel Richter (<a href="http://wikimedia.de/wiki/Hauptseite" target="_blank">Wikimedia Deutschland</a>)<br />
- Michelle Thorne (<a href="http://www.mozilla.org/foundation/" target="_blank">Mozilla Foundation</a>)<br />
- John Weitzmann (Legal Project Lead von <a href="http://de.creativecommons.org/" target="_blank">Creative Commons Deutschland</a>)<br />
- Dr. Christine Wolf (<a href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/landesdenkmalamt/" target="_blank">Landesdenkmalamt Berlin</a>)</p>
<p>Hier noch die Adresse. Kommt zahlreich!</p>
<p>Berlin Agora im<br />
RADIALSYSTEM V<br />
Holzmarktstr. 33<br />
10243 Berlin<br />
Alle weiteren Informationen findet Ihr auf der Seite von <a href="http://www.berlin-agora.de/0209-freies-wissen-fur-berlin" target="_blank">Berlin Agora</a> und bei <a href="https://www.facebook.com/event.php?eid=258237914201106" target="_blank">Facebook</a>.</p>
<p><em>Weitere Veranstaltungen in anderen Städten sollen nach der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiConvention" target="_blank">WikiConvention</a> stattfinden: zum Beispiel in Köln/Bonn, Hamburg und in Süddeutschland. Möchte jemand eine Veranstaltung in einer bestimmten Stadt mit unterstützen? Oder gibt es Orts- bzw. Gästewünsche? Dann bitte einfach <a href="mailto:sebastian.sooth@wikimedia.de" target="_blank">kurz Bescheid sagen bitte</a>!</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Umfrage 2011: Wikipedia-Autoren &#8211; Wie zufrieden sind sie?</title>
		<link>http://blog.wikimedia.de/2011/06/17/umfrage-2011-wikipedia-autoren-wie-zufrieden-sind-sie/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 15:05:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Denis Barthel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilligenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Lang vorbereitet &#8211; jetzt ist es soweit: Die Wikipedia-Autorenumfrage 2011 steht unmittelbar bevor. Anfang Juli startet Wikimedia Deutschland mit Unterstützung der Wikimedia Foundation eine umfangreiche und detaillierte Untersuchung zum Thema der Zufriedenheit von Wikipedia-Autoren. Die durch Manuel Merz realisierte Umfrage setzt eine Vorstudie aus dem Jahr 2009 fort, aus der auf der Wikipedia Academy 2010 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lang vorbereitet &#8211; jetzt ist es soweit: Die Wikipedia-Autorenumfrage 2011 steht unmittelbar bevor.</p>
<p>Anfang Juli startet Wikimedia Deutschland mit Unterstützung der Wikimedia Foundation eine umfangreiche und detaillierte Untersuchung zum Thema der Zufriedenheit von Wikipedia-Autoren. Die durch Manuel Merz realisierte Umfrage setzt eine Vorstudie aus dem Jahr 2009 fort, aus der auf der Wikipedia Academy 2010 bereits überraschende Ergebnisse präsentiert werden konnten (siehe „<a href="http://www.purl.org/merz/20101119" target="_blank">Wer editiert warum in Wikipedia?</a>“) .</p>
<p>Das Ziel dieser neuen Studie ist es, mehr über die Motivation und die Rollen der Autoren in der Wikipedia zu erfahren. Die zentrale Frage lautet daher: Was motiviert die Autoren der freien Online-Enzyklopädie eigentlich, sich in der Wikipedia zu engagieren und &#8211; angesichts momentaner Trends- was hält sie davon ab? Die verschiedenen Autoren-Gruppen mit ihren teils ähnlichen Aufgaben und Rollen werden dabei separat und genau betrachtet, denn nur ein differenziertes Bild der Autorenschaft ermöglicht ihre optimale Unterstützung. Eine wichtige Qualität dieser Umfrage ist dazu der internationale  Vergleich: Um diesen zu ermöglichen, findet die Befragung parallel  in der deutschsprachigen und in der englischsprachigen Wikipedia statt.</p>
<p>Für Wikimedia Deutschland ist diese Umfrage für die kommende Arbeit insbesondere im Bereich Qualitäts- und Freiwilligenförderung von großer Bedeutung.  Aber auch die Wikipedia-Community selbst kann sich auf spannende und diskussionswürdige Resultate freuen. Erste Zwischenergebnisse der Umfrage werden auf der Wikimania in Haifa vorgestellt, eine ausführliche Zusammenfassung der spannendsten Erkenntnisse steht auf der Wikipedia Academy im Herbst zu erwarten.</p>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 19px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">„[http://www.purl.org/merz/20101119 Wer editiert warum in Wikipedia?]“</div>
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		<title>Wikipedia muss Weltkulturerbe werden! Warum muss Wikipedia Weltkulturerbe werden?</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 17:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Sooth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Weltkulturerbe]]></category>

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		<description><![CDATA[(Click here for English version.) Im Januar 2011 ist Wikipedia 10 Jahre alt geworden. Wir haben uns und vielen anderen die Frage gestellt, was wir im Jubiläumsjahr von Wikipedia machen können, das gleichermaßen die Arbeit der Community würdigt und dabei hilft, zu zeigen, warum Wikipedia viel mehr ist als eine Seite im Netz, auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="By Rameshng (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons" href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bangalore_Wikimeetup_May_2011_-_Group_Photo_-_All.jpg"><img style="float: left; margin: 5px 16px 5px 0; border: solid 1px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/46/Bangalore_Wikimeetup_May_2011_-_Group_Photo_-_All.jpg/500px-Bangalore_Wikimeetup_May_2011_-_Group_Photo_-_All.jpg" alt="" width="300" height="225" align="left" /></a>(<a href="http://wikimedia.de/wiki/WorldHeritage/the_idea">Click here for English version.</a>) Im Januar 2011 ist Wikipedia 10 Jahre alt geworden. Wir haben uns und vielen anderen die Frage gestellt, was wir im Jubiläumsjahr von Wikipedia machen können, das gleichermaßen die Arbeit der Community würdigt und dabei hilft, zu zeigen, warum Wikipedia viel mehr ist als eine Seite im Netz, auf der es kostenfrei viele gute Infos gibt. Die Diskussion über den Wert von Freiem Wissen und des unermüdlichen Einsatzes vieler 100.000er Freiwilliger, die weltweit gemeinsam an der größten Wissenssammlung der Menschen arbeiten und diese unter Freien Lizenzen der Menschheit zur Verfügung stellen, ist unser Hauptanliegen.</p>
<p>Wir waren dabei auf der Suche nach einer Idee, die sowohl Großes will, bei der Erreichung der <a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/Kompass_2020/de#Strategische_Ziele">Kompass 2020-Ziele</a> und der <a href="http://strategy.wikimedia.org/">Ziele aus dem Wikimedia Strategie-Prozess</a> hilft und gleichzeitig viel Aufmerksamkeit schafft. Eine Idee, die das Netz nutzt, um sie weltweit gemeinsam umzusetzen.</p>
<p>Wir haben eine Idee entwickelt, die den globalen Ansatz von Wikipedia aufgreift, die Mitwirkung aller Wikimedia-Chapter ermöglicht und die möglichst öffentlichkeitswirksam sein soll – wir wollen, dass Wikipedia den <a href="http://wikimedia.de/wiki/Weltkulturerbe">Status als erstes digitales und weltweites Weltkulturerbe</a> erhält.</p>
<p>Wir haben die Idee auf dem Open Space des Vereins im März vorgestellt und anschließend im WMDE-Chat diskutiert. Wikipedianer, die die Idee spannend fanden, haben eine Projektseite in der Wikipedia angelegt. Und auf der <a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/Wikimedia_Conference_2011/Documentation/Common_Project_I:_10_years_Wikipedia">Wikimedia Chapters Conference</a> in Berlin präsentierten wir sie den dort anwesenden Chapter-Vertretern. „That’s a fucking great idea!“ war die erste Reaktion! Im Abspann des Tagesschauberichts über die Konferenz wurde das Projekt als ein Beispiel unserer Arbeit kurz erwähnt. Im April schließlich haben wir die Initiative dann auf der re:publica zum ersten Mal der breiten Öffentlichkeit vorgestellt und die ersten <a href="http://www.n-tv.de/technik/Wikipedia-will-Welterbe-werden-article3115536.html">Journalisten</a> <a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/04/wikipedia_muss_weltkulturerbe/">berichteten</a> <a href="http://www.fr-online.de/digital/wikipedia-will-weltkulturerbe-werden/-/1472406/8348086/-/index.html">ausführlicher</a> über die Idee – <a href="http://www.presseportal.de/story.htx?nr=2027979">kritisch</a>, aber durchaus positiv. Parallel dazu fand auch auf der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Welterbe">Projektseite</a> in Wikipedia eine ausführliche Diskussion statt.</p>
<p>Wikimedia Deutschland versteht sich dabei als Supporter der Idee und möchte die Menschen aus der internationalen Wikipedia-Community und Förderer des Freien Wissens mit der Initiative und bei ihrer Umsetzung unterstützen. Mit einer Plattform für eine weltweite Petition, einem Aktionslogo, Veranstaltungen, Diskussionen online und offline und einer breiten Öffentlichkeitsarbeit. Bei diesen Aktionsformen werden wir ehrenamtlich von Leo Burnett unterstützt, die ebenfalls weltweit tätig sind und auch lokale Wikimedia Chapter unterstützen können.</p>
<p>Wir wissen, dass die Community von der Idee des Freien Wissens und der Wikipedia nicht mehr überzeugt werden muss. Aber wir möchten auch mit der Community gemeinsam an der Zukunft von Wikipedia arbeiten und über zukünftige Chancen und Gefahren für Wikipedia diskutieren. Genauso wichtig ist es uns, die vielen Menschen zu erreichen, die Wikipedia kennen, nutzen, aber noch nicht genau sehen, was sie beitragen können oder wie die größte Wissenssammlung der Menschheit von Freiwilligen aus aller Welt entsteht.</p>
<p>Wer einen Tag lang die bei Wikipedia eingehenden Mails liest oder die Anrufe mitbekommt, die bei uns im Büro auflaufen, wird wissen, was ich meine.</p>
<p>Natürlich gibt es auch Skepsis: Warum wir den Welterbe-Status wollen? Warum wir nach nur 10 Jahren die Wikipedia schützen lassen wollen – sie sei doch noch lange nicht fertig und gar nicht bedroht. Ob nicht das Internet als Ganzes Weltkulturerbe werden müsse? Und warum wir die Community nicht von Anfang an viel stärker einbezogen haben.</p>
<p>Der Status als UNESCO Weltkulturerbe kann uns helfen, weil die <a href="http://whc.unesco.org/en/175/">Welterbekonvention</a> “das international bedeutendste Instrument [ist], das jemals von der Völkergemeinschaft zum Schutz ihres kulturellen und natürlichen Erbes beschlossen wurde” (unesco.de). 187 Staaten haben das Übereinkommen inzwischen unterzeichnet.</p>
<p>Mit der Unterzeichnung der Welterbe-Konvention verpflichten sich Staaten, das Welterbe zu bewahren, zu schützen, Strategien zu seinem Schutz zu entwickeln und Menschen zu bilden und zu unterstützen, die das Welterbe schützen wollen.</p>
<p>Als es 1972 ausgehandelt wurde, war an von Menschenhand geschaffene digitale Stätten noch nicht wirklich zu denken, als die Formulierung „works of man or the combined works of nature and man” zur Definition von Welterbestätten, die wie Denkmäler und Gebäude als schützenswert bestimmt wurden, entstand. Wikipedia und das dahinter stehende Prinzip ist das Beispiel, wie das Internet Menschen dabei unterstützt, erstmals massenhaft weltweit gemeinsam zusammenzuarbeiten, um das Wissen der Menschheit der ganzen Menschheit zur Verfügung zu stellen und damit ein schützenswertes „Werk von Menschenhand“ zu schaffen.</p>
<p>Es geht nicht darum, die Software, einzelne Artikel oder einen Stand der Artikelsammlung unter den Schutz des Welterbe-Status zu stellen. Es geht um das Prinzip des gemeinsamen Sammelns und Verbreitens Freien Wissens, unter Freien Lizenzen, die jedem die Nutzung erlaubt und ermöglicht.</p>
<p>Damit erfüllt Wikipedia auch noch die inzwischen zusätzlich geschaffenen Kategorien als Weltdokumentenerbe und als immaterielles Welterbe.</p>
<p>Der formale Bewerbungsprozess kann erst begonnen werden, wenn wir einen Staat gefunden haben, der Wikipedia auf seine offizielle Nominierungsliste aufnimmt – und auch nur einmal im Jahr im Februar. Deswegen wollen wir mit einer Petition und einer breiten Diskussion starten, die den formalen Weg unterstützen können.</p>
<p>Neben den formalen Einwänden wird vorgebracht, Wikipedia und insbesondere die deutschsprachige Wikipedia seien doch gar nicht bedroht. Diesen Eindruck kann man haben, wenn man mit einem modernen Computer an einem kostengünstigen Breitband-Internetzugang fast ungehindert auf das ganze Netz zugreifen kann. In dieser privilegierten Situation befinden sich aber bei Weitem nicht alle Menschen.</p>
<p>Freies Wissen und der Zugang zu Freiem Wissen wird auf vielen Ebenen bedroht. Seien es Bestrebungen, die Netzneutralität aufzuheben, Menschen den Zugang zu unzensierten Informationen zu verwehren oder Ansätze, die Freie Nutzung von Inhalten durch Urheberrechtsverschärfungen zu be- oder gar verhindern. Kulturelle, politische und soziale Zugangsschranken, mangelhafte oder nicht vorhandene Lese- und Schreibfähigkeit sind Barrieren, deren Nicht-Abbau den Zugang zu Freiem Wissen überall auf der Welt bedroht.</p>
<p>Dafür muss man nicht in die Ferne schweifen — selbst bei der Europäischen Union diskutieren Arbeitsgruppen freimütig Ideen eines „virtuellen Schengenraums“, bei dem Provider verpflichtet werden sollen, an Knotenpunkten missliebige Inhalte auszusperren. Die Entwicklung eines sogenannten Leistungsschutzrechtes steht im Koalitionsvertrag der in Deutschland regierenden Parteien, das Recht auf einen Internetzugang haben Sozialleistungsbezieher auch 2011 nicht. Die Möglichkeit, (mehr oder weniger) anonym das Netz zu nutzen, wird immer wieder in Frage gestellt.</p>
<p>Es gibt kostenlose Tools von großen Internetunternehmen, die Menschen das gemeinsame Erstellen von Karten ermöglicht – im Gegensatz zu OpenStreetMap ohne die dabei entstehenden Daten unter Freie Lizenzen zu stellen. Was, wenn morgen eine kommerzielle Plattform startet, mit einem viel einfacheren Userinterface, auf der User Wissen sammeln, dass dann nicht allen gehört?</p>
<p>Kann der Welterbe-Status den Zugang zu Freiem Wissen und Wikipedia schützen? Oder werden autoritäre Regimes auch weiterhin nur die Website sehen, zu der sie den Zugang nach Belieben stören können?</p>
<p>Das alles wollen wir diskutieren, dabei zeigen, warum und wie Wikipedia die Potentiale des Netzes für Freies Wissen nutzt und wer die Menschen sind, die das möglich machen – gemeinsam mit der weltweiten Wikimedia-Community und den Förderern Freien Wissens. Und mit dieser Aufklärung über die Bedeutung Freien Wissens wollen wir neue Mitstreiter zum Mitmachen motivieren.</p>
<p>Deswegen: <a href="http://wikimedia.de/wiki/Weltkulturerbe">Lasst uns zeigen, warum Wikipedia Weltkulturerbe ist und warum Weltkulturerbe einen guten Platz in der Wikipedia hat. Lasst uns gemeinsam Wikipedia zum Weltkulturerbe machen!</a></p>
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		<title>We want you! &#8211; viel zu tun bei Wikipedia und Wikimedia</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 17:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Ebber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwillige]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilligenförderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Achim Raschka hat heute einen schönen Blogbeitrag mit dem passenden Titel „We want you! &#8211; viel zu tun bei Wikipedia und Wikimedia“ geschrieben, auf den wir hier gerne hinweisen. Er spricht darin alle an, die mitreden und mitmachen wollen im Netzgeschehen: Bei Wikipedia, Wikimedia und skillshare laufen gerade jede Menge Diskussionen und Aktivitäten, in denen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Achim Raschka hat heute einen schönen Blogbeitrag mit dem passenden Titel „<a href="http://achimraschka.blogspot.com/2011/05/we-want-you-viel-zu-tun-bei-wikipedia.html">We want you! &#8211; viel zu tun bei Wikipedia und Wikimedia</a>“ geschrieben, auf den wir hier gerne hinweisen. Er spricht darin alle an, die mitreden und mitmachen wollen im Netzgeschehen: </p>
<blockquote><p>Bei Wikipedia, Wikimedia und skillshare laufen gerade jede Menge Diskussionen und Aktivitäten, in denen Meinungen, Ideen und auch Tatkraft gesucht werden. Das Spektrum reicht von Strategieentwicklungen bis zur aktiven Teilnehme an Politiker-Massenfotografieren.</p></blockquote>
<p>Lesen lohnt sich, mitmachen sicher auch! :) </p>
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		<title>Cherchez la femme</title>
		<link>http://blog.wikimedia.de/2011/03/12/cherchez-la-femme/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 16:42:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ziko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Neulinge]]></category>
		<category><![CDATA[Wikiquette]]></category>
		<category><![CDATA[Ziko]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine junge Dame in einer deutschen Großstadt wollte sich aus Neugierde den Wikipedia-Stammtisch ansehen. Sie nahm ihre Schwester mit und stieß in einem Lokal auf einen Tisch mit jungen Männern an ihren Laptops. Offensichtlich entsprach der Empfang nicht dem, was die beiden Damen normalerweise erwarten konnten, zumal sie die einzigen Frauen weit und breit waren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 410px"><img class=" " src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6b/2009-06-20_Silvolde_01.jpg" alt="" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Mehr als nur Netbook-Halterinnen, oder: Wer schreibt die Hälfte des Wikipedia-Himmels?</p></div>
<p><strong>Eine junge Dame in einer deutschen Großstadt wollte sich aus Neugierde den Wikipedia-Stammtisch ansehen. Sie nahm ihre Schwester mit und stieß in einem Lokal auf einen Tisch mit jungen Männern an ihren Laptops.</strong></p>
<p>Offensichtlich entsprach der Empfang nicht dem, was die beiden Damen normalerweise erwarten konnten, zumal sie die einzigen Frauen weit und breit waren. Vielmehr starrten die Männer gebannt auf die Letzten Änderungen, die aktuellen Bearbeitungen in der Wikipedia. Die Haltung der anwesenden Wikipedianer  gegenüber den Bearbeitungen (&#8220;Hat wohl keine Ahnung! Den mach ich fertig!&#8221;) ermunterte die Damen auch nicht zu fragen, wie man sich denn wohl an der Wikipedia beteiligen könne.</p>
<p>Den Eindruck, den die Wikipedia-Gemeinschaft wohl auf Frauen macht, sprach Foundation-Direktorin Sue Gardner Anfang 2011 in einem Interview an. So stürmte durch den englischsprachigen und bald auch deutschsprachigen Blätterwald die empört-überraschte Erkenntnis: In der Wikipedia schreiben sehr wenige Frauen mit.</p>
<p>Auf der Suche nach den Gründen wurde allerlei herangezogen, wie die Tatsache, dass die Wikipedia-Benutzeroberfläche den &#8220;Benutzer&#8221; kennt und sexistischerweise nicht die &#8220;Benutzerin&#8221;. Man gleitet dann schnell in Diskussionen grundsätzlicher Natur über Frauen in der Gesellschaft ab, über biologische oder soziale Faktoren. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia_Diskussion:Kurier#Warum_so_wenige_Frauen_mitmachen">Diskussionsseite von Wikipedia:Kurier</a> gibt einen recht guten Überblick, auch mit Bezug auf vergangene (?) Wikipedia-Streits wie die weiblichen Berufsbezeichnungen als Lemma.</p>
<p>Wir sehen aber, dass viele Benutzeroberflächen keine spezifisch weiblichen Formen verwenden und dass in sozialen Medien der Frauenanteil zuweilen sehr hoch ist. Entscheidend für die geringere Teilnahme von Frauen an der Wikipedia scheinen vor allem zwei Faktoren zu sein:</p>
<p><strong>1. Interesse: </strong>Die Leseforschung<a href="http://www.lesen-in-deutschland.de/html/content.php?object=journal&amp;lid=29"> bestätigt</a>, was jeder Besucher einer Stadtbücherei beobachten kann. Die meisten Frauen werden eher von Romanen angezogen, Männer von Sachbüchern. Es muss sich noch nicht einmal um unterschiedliche Themen handeln, die auf unterschiedliches Interesse stoßen, sondern allein schon um die Herangehensweise.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 388px"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cc/2009-07-20_wpy_02.JPG" alt="" width="378" height="366" /><p class="wp-caption-text">Als einmal auf der deutschen Wikimedia-Mailinglist ein Neuling mit &quot;fuck you&quot; angesprochen wurde, gab es niemanden, der sich darüber beschwerte. Ein Vorstandsmitglied später dazu: &quot;Ja, das würde ich im realen Leben tatsächlich nicht stehen lassen. Man ist schon ziemlich abgestumpft.&quot;</p></div>
<p><strong>2. Aggressionen: </strong>Ein mehr oder weniger großer Teil der Wikipedia-internen Diskussionen wird von verbalen Aggressionen geprägt. Es ist durchaus gängig zu sagen, <a href="http://zikoblog.wordpress.com/2010/07/16/shit-yourself-wikipedia-behaviour-in-real-life/">dass ein Artikel &#8220;scheiße&#8221; ist</a>, ohne zu berücksichtigen, dass der Artikel einen Autor mit Gefühlen hat. <a href="http://books.google.com/books?id=iYXH2tqT7roC&amp;pg=PA296&amp;lpg=PA296&amp;dq=weibliche+gewalt+m%C3%A4nner+film+gewaltszenen&amp;source=bl&amp;ots=SV0RKUHL2f&amp;sig=V6xOBDqlyk5N8-T-TWtY040KsI0&amp;hl=de&amp;ei=oY17TcvWFszpOYX51YAH&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=6&amp;ved=0CDwQ6AEwBQ#v=onepage&amp;q&amp;f=false">Bekanntermaßen</a> reagieren Frauen auf Gewalt in den Medien deutlich empfindlicher als Männer. Es ist also zu vermuten, dass die Wikipedia-internen Aggressionen weibliche Neulinge mehr abschreckt als männliche, was einen gewissen Filtereffekt hat.</p>
<p>An Punkt 1 dürfte die Wikipedia wenig ändern können. An Punkt 2 schon eher &#8211; Anti-Aggressions-Maßnahmen wären zwar für alle Neulinge (und erfahrene Wikipedianer) positiv, aber gerade Frauen würden davon überdurchschnittlich profitieren.</p>
<p>Im <a href="http://blog.wikimedia.org/blog/2011/02/25/wikimedia-presents-its-five-year-strategic-plan/">Strategieplan </a>der Wikimedia Foundation vom Februar 2011 heißt es: <em>&#8220;Eine gesunde Diversität in der bearbeitenden Gemeinschaft unterstützen, indem man den Prozentsatz der weiblichen Bearbeiter auf 25 Prozent verdoppelt [...].&#8221;</em> Es mag fraglich sein, ein Ziel zu formulieren, bei dem die vielleicht wichtigsten Faktoren außerhalb der eigenen Möglichkeiten liegen. Man wollte ein &#8220;messbares&#8221; Ziel haben, das man nach der einen oder anderen Art des Messens dann abhaken kann.</p>
<p><strong>Eine typische Wikipedianer-Sicht will jeden Benutzer gleich behandeln, </strong>ohne Ansehen der Person &#8211; was in einem Wiki auch nicht unbedingt immer möglich wäre. Das muss nicht ausschließen, in einer konkreten Mentor-Betreuung das Geschlecht eines Neulings bei Bedarf zu berücksichtigen. Letztlich führen die Überlegungen jedoch immer wieder in die Richtung, das Bearbeiten für alle Menschen einfacher und angenehmer zu machen. Vielleicht müsste die Bearbeitungsprozedur an sich einmal auf den Prüfstand.</p>
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