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Archiv für die ‘Vorstand’ Kategorie



Einladung zum Wikimedia-Forum im September 2011

Wikimedia Deutschland wird größer und wandelt sich – von einer kleinen aber feinen Wikipedianer-Vereinigung zur einer mittelgroßen gemeinnützigen Organisation mit Gewicht und Stimme in der deutschen Öffentlichkeit.

Das derzeitige rasante Wachstum ist eine große Chance, zugleich aber auch eine große Herausforderung. Daher gehen wir bei der Planung für das kommende Jahr neue Wege: In fünf  deutschen Ballungsgebieten laden wir vom 18. bis 22. September 2011 zum Wikimedia-Forum ein, um gemeinsam den Entwurf des Wirtschaftsplan 2012 bereits im Vorfeld zur Mitgliederversammlung im November 2011 zu diskutieren – konstruktiv, kontrovers, kreativ.

Herzstück des Wirtschaftsplans sind acht operative Ziele, die von den Mitarbeitern während des Sommers unter professioneller Anleitung erarbeitet worden sind. Es soll also nicht um das für und wider einzelner Projekte gehen, sondern um die großen Linien. Haben wir uns die richtigen Ziele gesetzt? Wie werden wir sie erreichen?  Dazu brauchen wir Dein Feedback, Deine Ideen, Deine Kritik und Deine Vorschläge! Um sich vorab informieren zu können, wird der Entwurf des Wirtschaftsplans 2012 am 16. September 2011 online unter der Adresse http://wikimedia.de/plan2012 veröffentlicht.

Das Wikimedia Forum wird jeweils an den folgenden Terminen stattfinden:

Sonntag, 18. September
Hamburg
Großer Seminarraum, Werkstatt 3, Nernstweg 32 – 34, 22765 Hamburg
(Nähe Bahnhof Hamburg-Altona)
Montag, 19. September
Frankfurt am Main
Cluboffice, Kaiserstraße 79, 60329 Frankfurt am Main (Direkt am Hauptbahnhof)
Dienstag, 20. September
München
Heinrich Krehle-Saal  (T.0.01) im DGB-Haus, Schwanthaler Str. 64, 80336 München
(Nähe Hauptbahnhof)
Mittwoch, 21. September
Köln
Seminarraum Jugendherberge Köln-Deutz, Siegesstr. 5, 50679 Köln
(Nähe Bahnhof Köln-Deutz)
Donnerstag, 22. September
Berlin
Betahaus, Prinzessinnenstraße 19-20, 10969 Berlin
(Nähe U-Bahn Moritzplatz)

Neben dem Wirtschaftsplan steht auf der kommenden Mitgliederversammlung am 19. November 2011 in Hannover auch die Wahl des ehrenamtlichen Präsidiums und der Kassenprüfer auf der Tagesordnung. Wenn Du Interesse daran hast, Dich auf diese Weise im Verein zu engagieren, hast Du auf dem Wikimedia Forum auch die Gelegenheit, Dich mit den derzeitigen Amtsinhabern und weiteren Vereinsmitgliedern hierzu auszutauschen.

Das Wikimedia Forum beginnt an den genannten Tagen jeweils um 19:00 Uhr. Um uns die Planung zu erleichtern, möchten wir Dich bitten, dass Du Dich bis zum 9. September 2011 per E-Mail an mitglieder@wikimedia.de anmeldest. So hilfst Du uns, die Teilnehmerzahl im Vorfeld besser abzuschätzen und uns entsprechend vorzubereiten! Fragen zum Wikimedia Forum beantworten wir über diese Adresse ebenfalls gern.

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Zwei Rücktritte, ein Wechsel und ein großes Dankeschön

Vor kurzer Zeit haben zwei Mitglieder des Vorstands ihren Rücktritt bekanntgegeben. Alice Wiegand, Zweite Vorsitzende des Vereins und seit 2008 Mitglied des Vorstands, ist am 17. Juli 2011 mit Wirkung zum 31. Juli 2011 zurückgetreten. Achim Raschka, Beisitzer und vormals Qualitätsreferent im Vorstand, ist am 18. Juli 2011 mit sofortiger Wirkung zurückgetreten.

Wenn Vorstände vor ihrer Amtszeit ausscheiden, ist das immer ein Verlust für den Verein. Bei diesen beiden Rücktritten schmerzt der Verlust um so mehr, weil es sich in beiden Fällen um langjährig engagierte Wikipedianer und Wikimedianer handelte, die den Verein über viele Jahre entscheidend beeinflusst und geprägt haben.

Mit Alice Hilfe gelang es dem Verein, eine Reform der Verantwortungsstruktur zu meistern, die uns noch viele Jahre den Freiraum und den organisatorischen Unterbau gibt, mit maximaler Effektivität Freies Wissen zu fördern. Ohne ihren Beitrag zur Ausarbeitung der strategischen Planung wäre auch der Kompass 2020 nicht in der Form entstanden, wie er heute den Rahmen der Entwicklung von Wikimedia Deutschland vorgibt. Ihre Beharrlichkeit, ihr unermüdlicher Einsatz für die Sache und ihre schier unerschöpfliche Geduld werden dem Verein und uns im restlichen Vorstand fehlen.

Mit Achims Unterstützung konnte 2010 das Ressort Qualität mit neuem Leben versorgt werden. Bekannt aus der Wikipedia als Erfinder des Schreibwettbewerbs und einer Vielzahl weiterer qualitätsfördernder Maßnahmen, hat er den Vorstand tatkräftig und sachkundig beraten. Durch sein Engagement wurde sichergestellt, dass die Steigerung der Qualität in den Wikimedia-Projekten stets Thema unserer Beratungen und Planungen blieb. Zuletzt hat er mit seinem Beitrag zur Überarbeitung der Kompass-Ziele dafür gesorgt, dass sich die geänderten Anforderungen an sein Ressort in der zukünftigen Entwicklung der Vereinsarbeit wiederspiegeln werden.

Gemäß unserer Satzung und des Beschlusses der 8. Mitgliederversammlung hat der bisherige Beisitzer Michail Jungierek am 1. August 2011 das Amt des Zweiten Vorsitzenden übernommen. Für den Rücktritt eines Beisitzers sieht die Satzung kein Nachrückverfahren vor, so dass die Position bis zur 9. Mitgliederversammlung am 19. November 2011 unbesetzt bleiben wird.

Mir bleibt an dieser Stelle nur, mich im Namen des Vorstands bei Achim und Alice für ihren gemeinsamen Einsatz für den Verein zu bedanken. Ich wünsche Beiden für ihre Zukunft alles Gute und hoffe, dass sie sich weiterhin für Freies Wissen engagieren werden. Es war mir persönlich eine Ehre und ein Privileg, mit ihnen gemeinsam im Vorstand des Vereins zu dienen.

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Vorstandsklausur im Juli 2011

Blick vom Waldhotel Rheingau auf das Kloster Marienthal
Blick vom Waldhotel Rheingau auf das Kloster Marienthal

Blick vom Waldhotel Rheingau auf das Kloster Marienthal

Am letzten Juli-Wochenende trafen sich die Mitglieder des Wikimedia Deutschland Vorstandes und der Geschäftsführer in einem recht abgelegenen Tal des Rheingaus. Sebastian Moleski, Alice Wiegand, Olaf Kosinsky, Attila Albert, Delphine Ménard, Ralf Liebau, Michail Jungierek, Robert Radke, Sebastian Wallroth und Pavel Richter tagten mit freundlicher organisatorischer Unterstützung durch Susanne Schade mit Blick auf deutschen Tann von früh bis spät unter einer straffen Agenda.

Die Kommunikation mit dem Community Projekt-Budget-Ausschuss wurde breit und teilweise emotional diskutiert. Gottseidank zeigt sich die schier unglaubliche Erfolgsgeschichte des Community Projekt-Budgets von den Umständen kaum beeindruckt. Am 13. August treffen sich Ausschuss- und Vorstandsmitglieder um die gelernten Lektionen kommenden Budgetrunden zu Gute kommen zu lassen.

Gewissenhaft wurde Pavel Richters Arbeit als Geschäftsführer bewertet. Der Mann ist eine große Bereicherung für Wikimedia Deutschland und wird immer besser. Das muss er auch, denn mit der Änderung der Vereinsstruktur ab November sammeln sich mehr Pflichten über seinem Haupte. Nach der Mitgliederversammlung am 19. und 20. November in Hannover haben wir ein Präsidium mit gegenüber der alten Struktur veränderten Aufgaben. Diese Aufgaben sollen zukünftig übersichtlich benannt werden, auch um mehr Mitglieder für die Präsidiumsarbeit zu gewinnen. Ich kann ja mal verraten, dass das deutlich weniger Arbeitsumfang bedeutet, als man so denkt. Man hat einigen Einfluss auf die strategische Ausrichtung des Vereins und hin und wieder trifft man sich mit Gleichgesinnten zu einem arbeitsreichen Wochenende. Ich finde es großartig!

Pavel Richter hatte viel zu berichten zu Projekten, Mitgliederzahlen und Mitarbeiterentwicklung und der Vorbereitung von Wirtschaftsplan und Finanzbericht. Zum Glück kann Pavel sehr schnell sprechen, so dass er in anderthalb Stunden einen Erfolg nach dem anderen und einige wenige Projekte mit immerhin Erkenntnisgewinn vorstellen konnte. Das meiste kennt der geneigte Leser der Berichte aus der Geschäftsstelle, aber die geballte Darstellung ließ mein Herz sich zu einem saftigen Steak weiten. Apropos Steak – zum Abend gab es lokale Küche bei angeregten Gesprächen bis tief in die Nacht.

Als ich im ICE auf dem Weg zu dieser zweiten Klausur des achten Vorstandes saß, versuchte ich, meine Aufgaben als Vorstandsbeisitzer aufzulisten. Nach all den Telefonkonferenzen, Umlaufbeschlüssen und Diskussionen auf der Mailingliste hatte ich nur eines aus dem Blick verloren: aber dann gleich das Wichtigste. Die Strategie für den Verein nämlich. Hauptarbeitsmittel dafür ist der Kompass 2020. Der sieht auf den ersten Blick aus wie ein dicker Papiertiger ohne Zähne. Aber die Mitarbeiter der Geschäftsstelle richten ihre Arbeit danach aus. Und die Verteilung der Spendengelder wird davon wesentlich beeinflusst. Das ist der Hälfte des Vorstandes, die aus Neulingen besteht jetzt auch endlich klar. Ich fühle mich gewappnet für den zweiten Teil der Amtsperiode. Mal sehen, was ich noch bewirken kann.

Sebastian Wallroth

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Kompass 2020 – Nicht in Stein gemeißelt.

Im Mai 2009 begannen die Arbeiten an dem ersten strategischen Plan für die Zukunft des Vereins Wikimedia Deutschland e.V. Der Vorstand hat mit dem Kompass 2020 einen Weg entwickelt, den der Verein mit all seinen Mitgliedern und Organen für die Zukunft im Auge behalten sollte. Es wurde eine Vision definiert und darauf zielend strategische Zielvorstellungen für die folgenden Jahre entwickelt. Im Jahr 2010 wurden diese Ziele durch strategische Planungen für die Infrastruktur des Vereins erweitert.

Kompass 2020 Strategische Planungsschritte
Kompass 2020 Strategische Planungsschritte

Die Ziele wurden in insgesamt fünf inhaltlichen Kernressorts definiert, die seitdem die Struktur und Arbeitsgrundlage für die Arbeit im Vorstand und in der Geschäftsstelle vorgeben. So werden operative Maßnahmen heute den Ressorts Freiwilligenförderung, Lobbying, Public Relations, Qualität sowie Usability und Technik zugeordnet, für die jeweils in der Geschäftsstelle wie im Vorstand Ansprechpartner und Ressortverantwortliche arbeiten. Vor allem aus der Geschäftstelle kam in den letzten Jahren vermehrt die Aussage, dass die Festlegung von strategischen Zielen die Arbeit im operativen Geschäft sehr erleichtert, indem eine feste Richtung vorgegeben wird, ein Mitarbeiter sprach gar von dem “am meisten unterschätzten Papier des Vereins.”

Sind die Ziele noch zeitgemäß?
Seit 2009 hat sich im Verein viel verändert. Die Mitgliederzahlen sind um ein Vielfaches gewachsen, ebenso die verfügbaren Mittel und die Anzahl der Mitarbeiter der Geschäftsstelle. Auch in den sehr schnelllebigen Wikimedia-Projekten, die vom Verein gefördert werden, haben sich viele Veränderungen ergeben. Intern macht sich das bemerkbar durch die Veränderung der Ansprüche an Qualität und Quantität oder durch den zunehmend erkennbaren Schwund an neuen Autoren, extern in der technischen Ausstattung und der Organisation der Wikimedia Foundation als Betreiber der Projekte. Last but not least haben viele vereinseigene Projekte wie das Schulprojekt oder das Projekt Wissenswert die Arbeit und den Fokus verändert.

Unverändert blieben bislang jedoch die formulierten strategischen Kernziele des Kompass 2020, die wir im Jahr 2011 gemeinsam mit den ehemaligen und aktuellen Vorstandsmitgliedern, der Geschäftsstelle und natürlich vor allem mit den Mitgliedern und Communities der Wikimedia-Projekte überprüfen und – wo notwendig – anpassen wollen. In den kommenden Wochen sind alle Interessenten aufgerufen, sich die Visionen und Ziele im Wikimedia-Forum kritisch anzusehen und diese zu kommentieren. Die Diskussion wird zudem parallel in der Geschäftsstelle mit den Mitarbeitern und im Vorstand mit Hinzuziehen der Meinungen der damals beteiligten Vorstandsmitgliedern geführt – schlussendlich sollen alle Ergebnisse zusammengeführt werden und eine Anpassung der Ziele ermöglichen, die den aktuellen Bedürfnissen für unseren Verein Wikimedia Deutschland e.V. entspricht.

Wir möchten euch daher alle aufrufen, an dieser Diskussion teilzunehmen. Sie findet im Forum statt, jeder kann sich nach einer einfachen Anmeldung beteiligen. Wer seine Ideen per Mail einreichen möchte, kann dazu die Adresse kompass2020@wikimedia.de nutzen. Wir freuen uns über eure Kommentare – schüttet uns damit zu, seid mutig und kreativ.

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Erste Vorstandklausur des 8. Vorstandes

Der Vorstand inmitten kopulierender Feuerwanzen

Am vergangenen Wochenende traf sich der neue Vorstand zu seiner ersten Klausursitzung im Dämeritzseehotel am Rande Berlins. Leider konnte Pavel Richter wegen eines sehr erfreulichen Ereignisses nicht auf der Sitzung teilnehmen. Auch auf diesem Wege ein Glückwunsch an Pavel und seine Familie.

 

Immerhin die Hälfte des Vorstandes kam nach der letzten Wahl hinzu. Somit wussten nicht nur die “Neuen” nicht, was auf sie zukommt, sondern auch die “Erfahrenen” mussten sich auf die neuen Kollegen einstellen. Deshalb hatte man in der ersten Phase der Sitzung einen professionellen Coach hinzugezogen. Schnell merkten wir, dass das Kennenlernen problemlos vonstatten ging und dass wir begierig auf die inhaltlichen Themen waren.

 

Inhaltliche Arbeit

Wir starteten dann auch gleich in die Vollen und nahmen uns den Kompass 2020 vor. Es wurde deutlich, dass dieser nach nun knapp zwei Jahren einer Überarbeitung bedarf. Die Realität kommt schließlich immer anders als man denkt. Die Ziele sollen in den kommenden Monaten gemeinsam mit den Mitgliedern fortgeschrieben, überarbeitet und der Entwicklung angepasst werden. Das Gerüst, dass der Kompass vorgibt, soll der Geschäftsstelle helfen, sich zu orientieren.

Auch das zweite Thema war kein leichter Brocken. Das auf der Mitgliederversammlung beschlossene Community-Projektbudget muss unmittelbar umgesetzt werden. Olaf Kosinsky hat einen sehr ambitionierten Zeitplan für das Community-Projektbudget aufgestellt. Es sind laut Beschluss der Mitgliederversammlung einige Punkte abzuarbeiten bis das neue Gremium arbeitsfähig ist. Die Diskussion und Anpassungen über das Vorgehen und den Zeitplan wurden rasch und konzentriert abgearbeitet.

Schließlich kamen wir zu organisatorischen und somit etwas trockeneren Themen. Der Vorstand musste über den ersten Jahresabschluss der Fördergesellschaft beschließen. Da die Fördergesellschaft erst in 2010 gegründet wurde, war die vorliegende Bilanz noch nicht so umfangreich. Aber Fragen und Klärungsbedarf gibt es bei solchen Themen immer, denn nicht jeder kann Bilanzen lesen.

Alle Beschlüsse, die über die obigen drei Punkte gefasst werden mussten, fanden im Vorstand ungeteilte Zustimmung.

Die endgültige Festlegung der Ressortverteilung stand auch noch aus. Hier die Übersicht, welche Vorstände in den Ressorts verantwortlich arbeiten werden (kursiv die Hauptverantwortlichen für die Ressorts):

  • Freiwilligenförderung: Sebastian Wallroth, Achim Raschka, Sebastian Moleski
  • Lobbying: Alice Wiegand, Robert Radke
  • Public Relations: Attila Albert, Michail Jungierek
  • Qualität: Achim Raschka, Ralf Liebau
  • Usability & Technik: Robert Radke, Alice Wiegand
  • Betriebsmittel: Sebastian Moleski, Delphine Ménard
  • Finanzen: Olaf Kosinsky, Ralf Liebau
  • Fundraising: Delphine Ménard, Olaf Kosinsky, Robert Radke
  • Organisationsentwicklung: Michail Jungierek, Sebastian Wallroth
  • Personal: Ralf Liebau, Olaf Kosinsky, Sebastian Moleski
  • Vereinskommunikation: Attila Albert, Sebastian Wallroth
  • Wikimedia International: Alice Wiegand, Delphine Ménard, Sebastian Moleski

Am Sonntag wurden dann die kommenden Termine bis zur nächsten Mitgliederversammlung im November 2011 abgestimmt. Klar ist bei allen Planungen, dass diese Vorstandsperiode nur sehr kurz ist. Bereits am 19. November erfolgt der Übergang zur neuen Struktur. So stehen dem VIII. Vorstand bis dahin nur noch sieben Monate zur Verfügung. Es wurde beschlossen, die starke Fokussierung auf Berlin aufzubrechen und die Mitgliederversammlung auch an anderen Orten durchzuführen. Vorzugsweise sind das Orte, die gut erreicht werden können. So wird die Mitgliederversammlung im November aller Voraussicht nach in Hannover stattfinden.

Zur Einhaltung des straffen Terminplans und für einen möglichst reibungslosen Ablauf wurde eine (noch namenlose) Arbeitsgruppe gegründet, die inhaltlich den Wandel vorbereiten und begleiten wird.

Ein am Sonntag intensiv besprochener Punkt war die Personalplanung und -struktur des Vereins in den kommenden zwei Jahren. Hier hat die Geschäftsstelle noch viel Arbeit vor sich, um die wachsenden Ansprüche des Vereines abzudecken. Wachstum geht immer auch mit Veränderungen einher und ein so schnelles Wachstum ist eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen.

Am Rande

Die Organisation und Vorbereitung der Klausursitzung war klasse. Das Hotel hat uns prima versorgt. Die Rahmenbedingungen waren perfekt, um gute Ergebnisse zu erzielen. Wie eigentlich immer bei Veranstaltungen des WMDE sind vorhandene WLAN-Strukturen nicht in der Lage, gestellte Anforderungen zu erfüllen (“Oh-Weh-LAN”)).

Die Klausur wird als “Grüne-Suppen”-Klausur in die Geschichte eingehen. Wo auch immer wir aßen (am Samstag Abend waren wir in Erkner City), es gab eine grüne Suppe. Am Samstag Abend wurde dann auch in entspannter Atmosphäre weiter über kommende Projekte und kommende Aufgaben philosophiert. Was zu vorgerückter Stunde auch immer leichter fiel.

Es war ein Klausur, bei der sich alle eingebracht haben und konstruktiv, rasch und ergebnisorientiert die anstehenden Themen abgearbeitet und weitere Schritte vorbereitet haben. Die Themen waren gut vorbereitet und alle Vorstandsmitglieder hatten sich bereits im Vorfeld informiert. So konnten unterschiedliche Sichtweisen klar dargestellt und der Abstimmungsprozess in der Runde auf ein zeitliches Minimum gedrückt werden.

Wir hatten neben all der Arbeit auch viel Spass. Die Klausur hatte alle angeregt, sich in die kommenden arbeitsreichen sieben Monate zu stürzen und trotz der kurzen Zeit alle gestellten Aufgaben bis zur Mitgliederversammlung zu erschlagen.

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Arbeitsbereit: der achte Vorstand

Die erste Vorstandssitzung

Nur eine Nacht lag zwischen der Wahl des achten Vorstands und seiner ersten Sitzung. Schon im letzten Jahr hat sich gezeigt, dass das ein sehr guter Start in die gemeinsame Vorstandsarbeit ist. Viele Informationen, viele Diskussionen, viele Pläne und das alles komprimiert in ein paar Stunden am Sonntag.

Worum ging es dabei? Der Vorstand setzt sich zusammen aus fünf “alten Hasen” (zu denen auch Achim Raschka als bisheriger Vorstandsreferent gezählt wurde) und fünf “jungen Hasen”. Das machte den Austausch über die Ziele und Wünsche der einzelnen Vorstandsmitglieder besonders interessant, auch wenn Sebastian Moleski und Olaf Kosinsky ihre Vorstellungen leider noch nicht einbringen konnten, da beide verhindert waren.

Die an- und ausgesprochenen Themen zeigen bereits einen Teil des weiten Themenfelds, mit dem sich der Vorstand beschäftigen wird. Vorstellungen zum Fundraising, die Anpassung von Geschäftsordnungen, Zusammenarbeit mit der Community, Angebote für Mitglieder, Einbindung Freiwilliger, effizientere Vorstandsarbeit, Anschieben langersehnter Tools zur Autorenbestimmung, Beschäftigung mit dem Kompass 2020, Vorbereitung der Wahl des Präsidiums, Ausbau regionaler Angebote und vieles mehr.

Die unterschiedlichen Kommunikationsmittel des Vorstands (noch mehr Wikis, noch mehr Mailinglisten) wurden vorgestellt, die Zugänge kurzfristig eingerichtet. Termine und Orte für die Klausuren wurden abgestimmt, dabei ist besonders erfreulich, dass die erste Klausur bereits am zweiten Aprilwochenende stattfinden wird. Formales lässt sich auch beim Vorstand nicht vermeiden, so gab es alle notwendigen Informationen über Regelungen zu Versicherungen, Interessenkonflikten, Reisekosten, Visitenkarten und anderem.

Die nächsten Monate

Was wird nun Schwerpunkt der Vorstandsarbeit der nächsten acht Monate sein?
Bei all der Themenvielfalt und persönlichen Schwerpunkten wird es ein Kernthema sein, mit dem sich der Vorstand in den kommenden acht Monaten auseinandersetzen wird.

Die Mitgliederversammlung hat sich für die während der letzten zwei Jahre vorbereitete Strukturreform ausgesprochen und den Antrag zur dazu notwendigen Satzungsänderung angenommen. Diese wird mit der der nächsten Mitgliederversammlung, die am 19. November 2011 stattfinden wird, umgesetzt. Das bedeutet für den Verein, dass die Geschäftsführung in Berlin durch einen hauptamtlichen Vorstand geleistet wird, der derzeitige Geschäftsführer also in einer neuen Funktion für den Verein arbeiten wird. Aufsichts- und Kontrollfunktionen werden von einem ehrenamtlichen Präsidium übernommen. Begleitet wird dies von Regelungen zur Genehmigung des Wirtschaftsplans durch die Mitgliederversammlung. Was vor uns liegt ist die Überführung des Vereins, seiner Regelungen und internen Prozesse, seiner Aufgaben und Funktionen in diese neue Struktur. Dazu müssen bestehende Geschäftsordnungen überprüft und angepasst werden, Prozesse für Qualitätssicherung eingeführt werden und insbesondere für die Genehmigung des Wirtschaftsplans neue Formen der Zusammenarbeit mit den Mitgliedern entwickelt und auch umgesetzt werden.

Das ist eine nicht zu unterschätzende Aufgabe, bei der die unterschiedlichen Interessengebiete der Vorstandsmitglieder von großem Nutzen sein werden. Insbesondere unter Berücksichtigung, dass der Verein für 2011 spannende Projekte plant, deren Umsetzung unabhängig davon realisiert werden muss. Dazu zählt auch das gerade beschlossene Community-Projektbudget, dessen Start durch Olaf Kosinsky, der als Schatzmeister die initiale Leitung des Budget-Ausschusses innehat, vorangetrieben und maßgeblich gestaltet wird.

Und so ist das wichtigste Ergebnis dieser Sitzung: Der achte Vorstand ist arbeitsbereit, seine Mitglieder engagiert und voller Tatendrang. Los geht’s!

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Der Vorstand braucht Dich 2011 – Sechster Vorstandschat am 9. Februar 2011 um 20:30 Uhr

Das Thema dieses Abends ist die bevorstehende Mitgliederversammlung am 19. März 2011, auf der ein neuer Vorstand gewählt wird. Und wie man der entsprechenden Seite im Forum entnehmen kann, fehlen noch einige Kandidaten für verschiedene Positionen innerhalb des Vorstande. Wenn Ihr also Interesse am Engagement im Vorstand habt und wissen wollt, wie die Arbeit im Vorstand so funktioniert, könnt ihr einige der bisherigen Vorstandsmitglieder am Mittwoch direkt im Chat dazu befragen.

Das Ganze findet am Mittwoch, den 9. Februar 2011,  im IRC-Channel #wikimedia-de statt. Beginn ist um 20:30 Uhr und dauert eine Stunde. Alle, die noch nie etwas mit Chat und IRC zu tun hatten, können auf der Wikipedia-Chat-Seite entsprechende Anleitungen und Hinweise finden.

Ich freue mich auf Euer zahlreiches Erscheinen.

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Nachschlag vom Wikimedia-Forum in Köln

Auch das Wikimedia-Forum in Köln war ein Abend mit interessanten Gästen und spannenden Gesprächen. Einige Absagen wegen Advents-Termin-Gedrängel, Wetter und Krankheit im Café Ludwig verkleinerten den Teilnehmerkreis auf acht Personen. Die aber brachten so viel Neugierde und Interesse mit, dass wir etwa zwei Stunden lang über eine Reihe aktueller Vereinsthemen gesprochen haben.

Dabei war die angekündigte Unterstützung von Referenzverfahren zur Klärung von Rechtsfragen, die freies Wissen und insbesondere die Nutzung freier Lizenzen betreffen, eins der ersten Themen. Die Frage, wie man lizenzkonforme Weiternutzungen von Bildern durch vereinfachten Zugang zu diesen Informationen fördern kann, führte zu einem regen Austausch, in dem auch die Möglichkeiten der Nutzung von Exif-Daten oder Aztec-Codes angerissen wurden. Weiter ging es mit dem Beschluss des Vorstands, den Themenkomplex METIS gemeinsam mit der Community aufzuarbeiten und die Diskussion zu unterstützen und zu begleiten. Das Schulprojekt, seine Entwicklung und Akzeptanz und die Erfahrungen der Referenten in den Schulen war ein weiteres Thema, bei dem unter anderem die Idee aufgeworfen wurde, das Projekt ähnlich dem Lesesommer der Bibliotheken mit einer konkreten “Saison” im Schuljahr zu verknüpfen, um so gezielter und an die Lehrpläne angepasst Aktionen zu veranstalten.

Auch weniger konkrete Themen wie die fehlende Gelassenheit in den Projekten, die Probleme der Repräsentativität von Umfragen und Meinungsbildern und der Wunsch nach ausgewogenen Inhalten in der Wikipedia wurden angesprochen.

Ich nehme von dieser Veranstaltung eine ganze Reihe von Ideen und Anregungen für den Verein mit und bin mehr denn je davon überzeugt, dass diese Art des direkten Austauschs wichtige Impulse für Projekte und Positionen des Vereins geben kann, die auf anderem Weg, in der Online-Kommunikation, kaum zu erreichen sind. Lernen wir uns kennen! Ich freue mich drauf. Die nächsten Veranstaltungen dann voraussichtlich im Norden und Süden der Republik.

Teilnehmer am Piano

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Noch ein Wikimedia-Forum?

Als wir Anfang Oktober das Diskussions-Forum des Vereins eröffnet hatten, war uns noch nicht bewusst, dass diese Online-Plattform, die geschaffen wurde, um Vereinsthemen mit Mitgliedern und interessierten zu diskutieren, schon bald Verwandtschaft in der wirklichen Welt erhält.

Nun ist es da: das Wikimedia-Forum für die persönlichen Gespräche.

Der Name ist Programm. In der Wikipedia steht unter dem Lemma Forum (Kultur), ein Forum sei „ein realer oder virtueller Ort, wo Meinungen untereinander ausgetauscht werden können, Fragen gestellt und beantwortet werden können.“ Und genau diese Idee möchten wir aufgreifen. Wir wissen, dass es etliche Vereinsmitglieder gibt, die nicht regelmäßig online sind, das Internet anders nutzen als wir und sich schon aus diesen Gründen nicht in einem Online-Diskussionsforum beteiligen. Wir möchten aber auch ihnen die Möglichkeit bieten, Fragen und Anregungen loszuwerden, sich über den Verein zu informieren und sich mit anderen Mitgliedern auszutauschen. Und wir möchten denen, die uns nur „online“ kennen, die Möglichkeit geben, die Menschen des Vereins – Vereinsmitglieder, Mitarbeiter, Vorstandsmitglieder – persönlich kennen zu lernen.

Wir starten im Dezember in Berlin und Köln und planen Veranstaltungen im Norden und im Süden Deutschlands für das nächste Jahr.

Vereinsmitglieder aus NRW und Berlin haben bereits eine schriftliche Einladung erhalten. Auf diesem Weg laden wir euch alle ein, an den Veranstaltungen teil zu nehmen.

In Berlin am Montag, den 13. Dezember 2010, 18.30 Uhr mit Jürgen Lüdeke
Saarländische Galerie – Europäisches Kunstforum e. V., Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin
Wenn Du teilnehmen möchtest, sende uns bitte eine E-Mail an wikimediaforum-berlin@wikimedia.de

In Köln am Dienstag, den 14. Dezember 2010, 18.00 Uhr mit Alice Wiegand
Café & Restaurant Ludwig im Museum, Heinrich-Böll-Platz, 550667 Köln
Ab 16:45 Uhr können Interessierte bereits an der Führung „Pop Art – vom Alltag zur Kunst“ durch das Museum Ludwig teilnehmen. (Die Führung fällt leider aus.)
Wenn du dabei sein möchtest, sende uns bitte eine E-Mail an wikimediaforum-nrw@wikimedia.de

Lernen wir uns kennen! Wir freuen uns darauf.

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Vorstandsklausur im Taunus

Steinbach im Taunus liegt im flachen Taunus. Obwohl ich seit fünf Jahren im Taunus wohne, hatte ich keine Ahnung, dass der Taunus so flach sein könnte. Der Vorstand kam genau zur gleichen Zeit wie der erste Schnee. Wir hatten uns in der Bildungsstätte Steinbach einquartiert. Wir waren fast alleine in diesem riesen Gebäude, zusammen mit alten Fahnen von Gewerkschaften (ich kann mich nur an die Steinarbeiter errinern…) und komischen Pappleuten, die dem Ganzen ein bisschen Leben gaben.

Erster Schnee heißt auch, dass es zu kalt war, um draußen zu bleiben, und es eigentlich ganz gemütlich war, im Tagesraum zu sitzen und zu arbeiten. Was wir auch reichlich gemacht haben.

Operative Kernziele und Maßnahmen

Warm ging es am Samstag früh los, nach einem gemeinsamen Abendessen am Tag vorher. Die Tagesordnung war, wie immer bei der Klausuren, voll. Diese fing mit Pavels Vorstellung der operativen Kernziele und Maßnahmen an. Der Prozess wurde in der Geschäftsstelle begonnen, wo alle Mitarbeiter sich zusammengesetzt hatten, um Ideen und Schwerpunkte für das Jahr 2011 zu entwickeln. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit wurde uns in der Form von einzelnen Projekte vorgestellt und den Zielen, die sie erreichen sollen. Wir haben da die üblichen Verdächtigen wie die Zedler-Medaille, das Support-Team-Treffen oder die Intensivierung des Schulprojekts und Silberwissens, aber auch ein paar spannende, ganz neue Ideen wie die Fortsetzung von WissensWert, das Projekt RENDER und eine Menge Projekte rund um das zehnjährige Jubiläum von Wikipedia. Diese werden am 15. Januar beginnen und das ganze Jahr hindurch laufen. Besonders interessant fand ich die Aussage, dass die Mitarbeiter dieses Jahr in ihrer Projektplanung auch die Aufgabe hatten, sich darüber Gedanken zu machen, wie Freiwillige sich an ihren Projekten beteiligen werden. Es ist hoch spannend zu bemerken, dass ohne Freiwillige irgendwie gar nichts geht, wenn wir wirklich erfolgreich werden wollen.

Haushaltplan

Der zweite Teil war voll Ziffern, als wir den Haushaltplan durchgegangen sind. Ich werde dazu nicht viel sagen, da Pavel in den nächsten Tagen das Ergebnis unserer Diskussionen veröffentlichen wird. Als Bemerkung will ich nur darauf hinweisen, dass es auch hochspannend ist, das Wachstum von unseren Vereinsfinanzen zu beobachten. Das Fundraising hat bis heute schon 50 % mehr als das vom letzten Jahr eingebracht … Was die Zukunft für uns bereit hält, ist noch unklar, aber trotzdem voll Möglichkeiten. Es ist auch ehrlich sehr schwierig, sich im November hinzusetzen und einen Haushaltsplan zu erarbeiten, wenn wir, im Gegenteil zu anderen Organisationen, die genauen Einahmen vom Jahr 2010 nur erahnen können. (Der Fundraiser ist nur halb durch und die Hälfte des Geldes, das wir virtuell „ausgegeben“ haben, ist noch theoretisch.)

Rechtsetzung

Wir haben dann darüber gesprochen, ob und wie Wikimedia Deutschland sich zur Rechtssetzung äußern sollte. Wir sind am Anfang unserer Überlegung, ob und wenn ja, dann wie, Wikimedia Deutschland die Klärung offener Rechtsfragen aktiv unterstützen sollte. Eine schwierige Frage, für die wir noch viel Zeit brauchen werden, um eine umfangreiche, aber auch sehr klare Position zu entwickeln, die im Sinne des Vereins und wichtiger, im Sinne freier Lizenzen sein kann.

Satzungsänderung und außerordentliche MV

Wir haben uns abschließend über die Satzungsänderungen unterhalten und über den Vorschlag der AG Verantwortungsstruktur diskutiert. Zunächst muss ich sagen, dass der Konsenz war, dass die AG einen sehr guten Job gemacht hat, die Fragen, die ihr gestellt wurden, zu beantworten. Dennoch haben wir ein paar Dinge besprochen, die aus unseren Erfahrung heraus vielleicht geklärt sein sollten. Diese werden wir im Forum vorschlagen. Wir brauchen aber viel mehr Feedback von unseren Mitglieder auf die bis jetzt vorgeschlagene Satzungsänderung, da die vorgesehenen Änderungen eine echte andere Struktur des Vereins schaffen werden.

Geschäftsführerbewertung und -vergütung

Am Sonntag haben wir mit den Ergebnissen der Arbeitsgruppe Geschäftsführung angefangen. Deren Auftrag war sich Gedanken darüber zu machen, welche Rahmenbedingungen man entwickeln könnte um die Vergütung des Geschäftsführer für jetzige und künftige Vorstände, sowohl als für den Geschäftsführer, nachvollziehbar zu machen.
Bei diesem Thema ist es extrem interessant festzustellen, dass – obwohl das Spektrum der Vergütung sowohl im öffentlichen Dienst als auch im privaten Sektor eher bekannt sind (Es gibt eine Menge von Dokumenten und Artikeln, die darüber berichten.) – für die Vergütung von Führungskräften im Non-Profit-Sektor keine ordentlichen Vergleichszahlen vorliegen, was eine zusätzliche Herausforderung für die Arbeitsgruppe bedeutet.

METIS

Am Sonntag hat Achim dem Vorstand eine Zusammenstellung von Fakten und Argumenten zum Thema METIS präsentiert. Eine sehr interessante SWOT-Analyse. Nach der Präsentation waren wir alle genauso gespalten wie vorher. In der Diskussion wurde deutlich, dass wir eine Entscheidung dazu nur gemeinsam mit der Community treffen können. Daher haben wir beschlossen, die Diskussion in der Wikipedia aufzugreifen, aktiv zu begleiten und bei Bedarf externe Fachleute und Know-How einzubinden. Das Thema ist viel zu komplex, um schnell eine Position zu entwickeln.

Beziehung Vorstand–Geschäftstelle

Das letzte Thema auf unserer Agenda was die Fortsetzung einer Diskussion, die wir schon auf der letzten Klausur angefangen haben: Wie man die Beziehung zwischen Geschäftsstelle und Vorstand am besten definiert. Die Rolle des Vorstands hat sich in den letzten Jahren stark geändert, während sich auch die Geschäftsstelle stark entwickelt hat. Wie gehen wir damit um? Wie stellen wir sicher, dass sowohl Vorstände und Mitarbeiter der Geschäftsstelle einen gemeinsamen Arbeitsgrund finden, was Frustration (auf beiden Seiten) verhindert, und Synergie fördert? Schon wieder ein langfristiges Thema, und auch spannend, da die Art und Weise kollaborativer Arbeit, die man in einem Wiki findet, nicht immer angemessen für Beziehungen im realen Leben ist.

Das war es. Der Schnee war am Sonntag wieder weg. Ich habe alle anderen auf dem S-Bahn-Gleis verabschiedet und habe mich wieder auf den Weg gemacht in meinen hügeligen Teil des Taunus.

(vielen Dank an Maria, Jürgen et al. für die grammatikalische Korrektur!)

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