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	<title>Wikimedia Blog &#187; Konferenz</title>
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	<description>Neues aus dem Wikimedia-Universum</description>
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		<title>Vorschau: Wikimedia Conference 2012 in Berlin</title>
		<link>http://blog.wikimedia.de/2012/02/06/vorschau-wikimedia-conference-2012-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 19:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Ebber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wikimedia Conference]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[WMCON]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits zum vierten Mal ist Wikimedia Deutschland nun Gastgeber der internationalen Wikimedia Conference: Vom 29. März bis 1. April treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Wikimedia Chapter, um über Strategie, Zusammenarbeit und Professionalisierung der Ländervertretungen zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Projekte zu starten. Außerdem trifft sich das Board of Trustees, das oberste Entscheidungsgremium [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum vierten Mal ist Wikimedia Deutschland nun Gastgeber der internationalen <a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/Wikimedia_Conference_2012">Wikimedia Conference</a>: Vom 29. März bis 1. April treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Wikimedia Chapter, um über Strategie, Zusammenarbeit und Professionalisierung der Ländervertretungen zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Projekte zu starten. Außerdem trifft sich das <a href="http://wikimediafoundation.org/wiki/Board_of_Trustees">Board of Trustees</a>, das oberste Entscheidungsgremium der Wikimedia Foundation, zur seiner regulären Sitzung. </p>
<h3>Die Teilnehmer</h3>
<p>In diesem Jahr sind <a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/Wikimedia_chapters">38 Chapters und 3 Chapters-to-be</a> eingeladen, jeweils zwei Vertreter nach Berlin zu entsenden. Chapter, die bereits bezahlte Mitarbeiter haben, können darüber hinaus auch einen ihrer Angestellten senden. Neben den langjährig etablierten Vereinen werden auch neue Chapter und „Chapters-to-be“ (Brasilien, Kasachstan und Kenia) dabei sein. Neben dem Board of Trustees werden auch mehrere Mitarbeiter der Foundation an der Konferenz teilnehmen. Das offizielle Programm des Chapters&#8217; Meeting beginnt am Freitag; der Donnerstag steht z.B. dem Chapters&#8217; Committee und anderen internationalen Wikimedia-Gruppen zur Verfügung, die bereits in der Stadt sind. </p>
<h3>Das Programm</h3>
<p>Für die Programmkoordination sowie die Kommunikation mit den Chaptern ist <a href="http://he.wikipedia.org/wiki/%D7%9E%D7%A9%D7%AA%D7%9E%D7%A9:Harel">Harel Cain</a> von Wikimedia Israel verantwortlich. Durch seine langjährige Mitarbeit, die Organisation der Wikimania 2011 in Haifa und seine Vorträge wie <a href="http://wikimania2010.wikimedia.org/wiki/Submissions/Conflicts_between_chapters_and_communities">Conflicts between chapters and communities</a> kennt er sich bestens in den internationalen Wikimedia-Strukturen aus. Aktuell sorgt er dafür, dass sich alle Chaptervertreter zeitnah zur Konferenz anmelden und entwirft anhand des Feedbacks der letzten Jahre und den Wünschen der Chapter das Konferenzprogramm. Unterstützung wird er von zwei Moderatorinnen erhalten, die wir zu einem späteren Zeitpunkt noch näher vorstellen. </p>
<h3>Der Veranstaltungsort</h3>
<p>&#8230;wird bald bekannt gegeben. </p>
<h3>Logistik und Rahmenprogramm</h3>
<p>Ich selbst kümmere mich um das Gelingen der Conference und bin für die gesamte Logistik und die Abstimmung mit Harel zuständig. In diesem Jahr erhalten wir zum ersten Mal auch in diesem Bereich internationale Unterstützung: <a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/User:Danny_B.">Danny B.</a> übernimmt die Aufgaben, für die im letzten Jahr Cornelius zuständig war. Koordination von Hostel- und Flugbuchungen, Visa und Einladungsschreiben, Zusammenstellung von Teilnehmerinformation und Materialien inkl. der Beantwortung unzähliger Anfragen der Teilnehmer vor, während und nach der Konferenz sowie Logistik und Betreuung vor Ort. </p>
<p>Zur Zeit kümmern wir uns um die Anreise der Teilnehmer aus der ganzen Welt, buchen Flüge, stellen Einladungsschreiben für die Visumserteilung aus und koordinieren die Unterkünfte im <a href="http://www.baxpax.de/downtown/">baxpax downtown Hostel Hotel</a>.  </p>
<h3>Seid ihr dabei?</h3>
<p>Wie beschrieben ist die Teilnehmerzahl pro Chapter begrenzt. Als Communitymitglied habt ihr aber dennoch die Möglichkeit, in Kontakt mit den internationalen Gästen zu kommen. Zum einen planen wir an mindestens einem Abend eine öffentliche Veranstaltung für alle Interessierten (vielleicht bietet sich hier sogar ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Berlin">Stammtisch-Termin</a> an?). Zum anderen gibt es eine Menge zu tun, wir möchten z.B. Aktivitäten wie Sightseeing, gemeinsames Auskundschaften der Berliner Küche oder Museumsbesuche anbieten und freuen uns über Unterstützung und Tipps der Berliner Wikipedianer. Im letzten Jahr gab es außerdem tolle Unterstützung bei der Dokumentation der Veranstaltung von Fotografen und Protokollanten. Gerne könnt ihr euch als <a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/Wikimedia_Conference_2012/Volunteers">freiwillige Helfer</a> bei uns melden! </p>
<p>Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Harel und Danny und steht euch als <a href="mailto:nicole.ebber@wikimedia.de">Ansprechpartnerin</a> für alle Fragen und Anliegen zur Conference gerne zur Verfügung.</p>
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		<title>Hacken in San Francisco</title>
		<link>http://blog.wikimedia.de/2012/01/31/hacken-in-san-francisco/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 21:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Kinzler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklertreffen]]></category>
		<category><![CDATA[Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[MediaWiki]]></category>
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		<category><![CDATA[Hackathon]]></category>
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		<category><![CDATA[san francisco]]></category>
		<category><![CDATA[sms]]></category>
		<category><![CDATA[WikiData]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen dem 20. und 23. Januar durfte ich in San Francisco am “Wikipedia Hackathon” teilnehmen, einem Workshop für Softwareentwickler, bei dem es darum ging, gemeinsam an neuen Features zu arbeiten und interessierten Neulingen die Arbeit an und mit MediaWiki näher zu bringen. Den Preis für die beste gewann ein Projekt, dass zwar für Handys gedacht ist, aber ganz ohne Smartphone-Funktionen auskommt: per SMS kann ein Wikipedia-Artikel angefragt werden, der dann von einem Dienst vorgelesen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen dem 20. und 23. Januar durfte ich in San Francisco am “<a href="https://www.mediawiki.org/wiki/January_2012_San_Francisco_Hackathon/teams">Wikipedia Hackathon</a>” teilnehmen, einem Workshop für Softwareentwickler, bei dem es darum ging, gemeinsam an neuen Features zu arbeiten und interessierten Neulingen die Arbeit an und mit MediaWiki näher zu bringen. Besonders im Vordergrund stand dabei die Entwicklung von “Apps” für Smartphones: Die Wikimedia Foundation hat kürzlich die <a href="https://market.android.com/details?id=org.wikipedia">Offizielle Wikipedia-App</a> für die Android-Plattform vorgestellt, mit der Wikipedia-Artikel bequem auf dem Telefon gelesen werden können. Nun wurden die gesammelten Erfahrungen mit der Entwicklergemeinde geteilt, neue Funktionen (wie “zufällige Seite”) hinzugefügt und Ideen für weitere Anwendungen entwickelt. Das gab auch mir die Gelegenheit, mit der Programmierung von Android-Telefonen zu experimentieren.</p>
<p>Den Preis für die beste Neuentwicklung während des Hackathons gewann ein Projekt, dass zwar für Handys gedacht ist, aber ganz ohne Smartphone-Funktionen auskommt: per SMS kann ein Wikipedia-Artikel angefragt werden, <a href="https://www.mediawiki.org/wiki/San_Francisco_Hackathon_January_2012/Teams#Wikipedia_SMS_.2B_IVR_on_Twilio">der dann von einem Dienst vorgelesen wird</a>. Der Preis ist eine Reise für zwei Mitgleider des Siegerteams: sie dürfen zu einem weiteren Wikimedia-Event irgendwo auf der Welt fahren &#8212; vermutlich zum nächsten Hackathon, nämlich dem, den Wikimedia Deutschland voraussichtlich im Frühjahr veranstalten wird.</p>
<p>Zwischen all den spannenden Gesprächen mit erfahrenen und auch ganz neuen MediaWiki-Entwicklern fand ich noch Zeit für meinen eigenen kleinen &#8220;Hack&#8221;: MediaWiki soll in Zukunft neben Wiki-Links auch die <a href="https://bugzilla.wikimedia.org/show_bug.cgi?id=33886">HTML-Syntax für Links zulassen</a>. Das ist wichtig, um Metadaten wie zum Beispiel Bildlizenzen mit Hilfe von Mechanismen wie HTML5 Microdata oder RDFa maschinenlesbar in Wikiseiten einbinden zu können.</p>
<p>Den Aufenthalt in San Francisco konnte ich außerdem nutzen, um die Arbeit am <a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/WikiData_WMDE">Wikidata-Projekt</a> mit der Wikimedia Foundation zu koordinieren. So konnte unter anderem die Abläufe für den Test und die Integration der neuen Software in die Wikimedia-Landschaft geklärt und diverse Detailfragen zur Umsetzung besprochen werden. Diskutiert haben wir zum Beispiel, ob und wie sich Änderungen an zentral gespeicherten Datensätzen auf Beobachtungslisten in den einzelnen Wikipedias niederschlagen sollen.</p>
<p>Es war gut, Wikidata bei den Mitarbeitern der Wikimedia Foundation bekannter zu machen, und es war schön, die Unterstützung und Begeisterung für das Projekt zu spüren. Es gibt noch viel zu tun für Wikidata, aber es scheint, als sei alles auf dem besten Wege.</p>
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		<title>Ins Netz gegangen &#8211; Neue Wege zum kulturellen Erbe</title>
		<link>http://blog.wikimedia.de/2011/11/11/ins-netz-gegangen-neue-wege-zum-kulturellen-erbe/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 13:50:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Ins Netz gegangen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Der Titel der Konferenz am 17. und 18. November in Berlin lädt zur Metaphorik ein. Und das zu Recht, denn die meisten Menschen fühlen sich im Internet so wohl wie der sprichwörtliche Fisch im Wasser. Für öffentliche Einrichtungen ist der Umgang mit Digitalisierung von Wissen und Werken dagegen nicht immer einfach. Mit diesem Zwiespalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:A_fishing_net_in_Brandon_Creek_-_geograph.org.uk_-_921094.jpg"><img src="http://blog.wikimedia.de/wp-content/uploads/A_fishing_net_in_Brandon_Creek_-_geograph.org_.uk_-_921094_cropped.jpg" alt="" title="A_fishing_net_in_Brandon_Creek_-_geograph.org.uk_-_921094_cropped" width="700" height="110" class="alignnone size-full wp-image-7218" /></a><br />
&nbsp;<br />
Der Titel der Konferenz am 17. und 18. November in Berlin lädt zur Metaphorik ein. Und das zu Recht, denn die meisten Menschen fühlen sich im Internet so wohl wie der sprichwörtliche Fisch im Wasser. Für öffentliche Einrichtungen ist der Umgang mit Digitalisierung von Wissen und Werken dagegen nicht immer einfach. Mit diesem Zwiespalt und seiner möglichen Auflösung beschäftigt sich <a href="http://ins-netz-gegangen.org/" target="_blank">&#8220;Ins Netz gegangen &#8211; Neue Wege zum kulturellen Erbe&#8221;</a> am nächsten  Donnerstag und Freitag in der <a href="http://deutsche-kinemathek.de/" target="_blank">Deutschen Kinemathek</a>. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Kinemathek, dem <a href="http://collaboratory.de/arbeitsgruppen/ohu-kulturelles-erbe-und-digitale-welt/beschreibung" target="_blank">Internet &#038; Gesellschaft Collaboratory</a>, der <a href="http://hv.spk-berlin.de/deutsch/index.php" target="_blank">Stiftung Preußischer Kulturbesitz</a> und Wikimedia Deutschland einberufen.</p>
<p>Die Teilnahme ist kostenlos und per <a href="http://ins-netz-gegangen.org/?page_id=10" target="_blank">Anmeldung hier</a> möglich. Weitere Informationen findet Ihr in der Pressemitteilung weiter unten oder direkt im <a href="http://ins-netz-gegangen.org/?page_id=2" target="_blank">Programm</a> von &#8220;Ins Netz gegangen&#8221;.</p>
<p><em>Foto: Wikimedia Commons, Peter Church, CC-BY-SA 2.0</em><br />
&nbsp;</p>
<h3>Pressemitteilung — Berlin, 11.11.2011</h3>
<p><strong>Ins Netz gegangen &#8211; Neue Wege zum kulturellen Erbe</strong></p>
<p><em>Konferenz am 17. / 18. November in der Deutschen Kinemathek</em></p>
<p>„Wem gehört das kulturelle Erbe?“ Diese Frage stellt sich im Informationszeitalter neu. Die traditionellen, öffentlich geförderten Kultureinrichtungen sehen sich durch Digitalisierung und Internet ständig mit neuen Erwartungen konfrontiert. Zudem gibt es neue Makler und Produzenten digitalen Wissens, zu denen sie sich verhalten müssen: zivilgesellschaftliche Initiativen wie etwa Wikipedia, die mit ihrem partizipativen Konzept eine große Dynamik und Breitenwirkung erreichen oder auch kommerzielle Akteure wie Google, die sich ebenfalls der Digitalisierung und Präsentation von Kulturgütern widmen. Wie sich die Akteure zueinander verhalten, worin ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten bestehen, auf welche Schwierigkeiten sie stoßen, und welche Kooperationsmöglichkeiten es für sie gibt, ist das Thema der zweitägigen Konferenz <a href="http://ins-netz-gegangen.org/" target="_blank">„Ins Netz gegangen &#8211; Neue Wege zum kulturellen Erbe“</a>.</p>
<p>Die Konferenz wird veranstaltet vom <a href="http://collaboratory.de/arbeitsgruppen/ohu-kulturelles-erbe-und-digitale-welt/beschreibung" target="_blank">Internet &#038; Gesellschaft Collaboratory</a>, der <a href="http://deutsche-kinemathek.de/" target="_blank">Deutschen Kinemathek</a>, der <a href="http://hv.spk-berlin.de/deutsch/index.php" target="_blank">Stiftung Preußischer Kulturbesitz</a> und Wikimedia Deutschland. Ziel dieser gemeinsamen Veranstaltung ist es, eine Vision zur digitalen Zukunft des Kulturerbes zu entwickeln und mit ihr neue Perspektiven aufzuzeigen. Einen Anstoß zur öffentlichen Diskussion dieses Themas hat Wikimedia Deutschland in diesem Jahr beispielsweise mit der Initiative <a href="http://wikipedia.de/wke?setlang=de&#038;pk_campaign=wpde&#038;pk_kwd=main_foot" target="_blank">&#8220;Wikipedia muss Weltkulturerbe werden!&#8221;</a> gegeben. </p>
<p>Ort:<br />
<strong>Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen<br />
4. OG, Veranstaltungsraum<br />
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin</strong></p>
<p>Zeit:<br />
<strong>17. und 18. November<br />
10.00 – 17.00 Uhr</strong></p>
<p>Anmeldungen bitte über:<br />
<strong>www.ins-netz-gegangen.org</strong></p>
<p>[...]</p>
<p><a href="http://wikimedia.de/images/6/6b/PM_Ins_Netz_gegangen_Neue_Wege.pdf">Zur vollständigen Pressemitteilung.</a></p>
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		</item>
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		<title>Community building in Barcelona</title>
		<link>http://blog.wikimedia.de/2011/11/10/community-building-in-barcelona/</link>
		<comments>http://blog.wikimedia.de/2011/11/10/community-building-in-barcelona/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 10:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alice Wiegand</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vorletzten Wochenende konnte ich mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland einer Einladung zum Free Culture Forum und der angeschlossenen Veranstaltung Building Digital Commons (für Twitter zu Dimmons gekürzt) folgen. Das Forum bot namhafte Sprecher wie Richard Stallman und John Perry Barlow auf, Dimmons beeindruckte durch lebhafte Diskussionen mit und um Communitys in der realen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vorletzten Wochenende konnte ich mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland einer Einladung zum <a href="http://fcforum.net/">Free Culture Forum</a> und der angeschlossenen Veranstaltung <a href="http://www.digital-commons.net/">Building Digital Commons</a> (für Twitter zu Dimmons gekürzt) folgen.<br />
Das Forum bot namhafte Sprecher wie Richard Stallman und John Perry Barlow auf, Dimmons beeindruckte durch lebhafte Diskussionen mit und um Communitys in der realen und der virtuellen Welt.</p>
<p>Wikimedia, Creative Commons, Mozilla, Platoniq und viele andere kamen zusammen, um über Möglichkeiten der Bindung an Communitys, Motivation und Wertschätzung zu diskutieren. Die Mischung machts und eins wurde schnell deutlich: Wikipedia ist nicht das einzige Online-Projekt, dass sich nicht auf dem Erreichten ausruhen kann sondern dafür Sorge tragen muss, dass neuen Teilnehmern der Einstieg ermöglicht wird, ohne dadurch die Erfahrenen zu verlieren.</p>
<p>Mehrere Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit Themen der Partizipation. Ich war Facilitator in der etwa zwölf Kopf starken Gruppe, die sich mit dem Thema neuer Mitmacher auseinandersetzte. Hier fanden sich nicht nur Wikipedianer, sondern auch Vertreter von Mozilla, Creative Commons und der Open Knowledge Foundation, was der Diskussion deutlich mehr Raum für unterschiedliche Erfahrungen und Wahrnehmungen ließ als erwartet. Die Zusammenarbeit war sehr engagiert und führte zu folgenden Empfehlungen:</p>
<ul>
<li>Treffen im Real Life organisieren und fördern</li>
<li>Kurze Einführungstexte bereitstellen, die den Einstieg ermöglichen, sich aber auf’s Wesentliche beschränken</li>
<li>Neue spannende und überraschende Stories finden, die das Projekt und die Idee dahinter erklären</li>
<li>Beim Begrüßen und beim Begleiten unterschiedlich vorgehen, je nach Wunsch des Benutzers. Es gibt nicht den einen Weg, der für alle neuen Benutzer gleich gut ist.</li>
<li>Mehr Austausch zwischen verschiedenen Communities</li>
</ul>
<p>Einer der eher ungewöhnlichen Aspekte der Veranstaltung war, dass aus den Ergebnissen der Arbeitsgruppen direkt ein Maßnahmenplan für die katalanische Wikipedia entwickelt wurde, um zu prüfen, ob Auswirkungen auf die Community sichtbar werden. Darunter sind</p>
<ul>
<li>Ein Vergleich der Zugriffszahlen von Artikeln in der katalanischen, spanischen und englischen Version, um Leserpräferenzen zu erkennen und daraus Verbesserungsvorschläge für die Artikel abzuleiten</li>
<li>Eine Tabelle, in der unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten und konkrete Vorschläge dargestellt werden. Sie soll neben der reinen Artikelarbeit auch Übersetzungen, sprachliche Verbesserungen, Bebilderungen und vieles mehr umfassen. Ziel ist Einsteigern eine Art Wegweiser in die Hand zu geben, aus dem sie sich das für sie passende raussuchen können und wissen, dass dort ihre Hilfe benötigt wird.</li>
<li>Neuen Benutzern in Abhängigkeit ihrer Aktivität ermutigende und positive Nachrichten zukommen lassen. Zum Beispiel für Benutzer, die sich angemeldet aber noch keinen Edit gemacht haben, oder für Benutzer, deren letzter Edit mehr als vier Wochen zurückliegt.</li>
</ul>
<p>Ich bin gespannt auf die Ergebnisse. Wer mehr zur Veranstaltung erfahren will, kann das <a href="http://wiki.digital-commons.net/Main_Page">Wiki</a> besuchen, in dem derzeit die Ergebnisse aufbereitet werden.</p>
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		</item>
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		<title>Wissen und Macht &#8211; Die neue Freiheit im Internet?</title>
		<link>http://blog.wikimedia.de/2011/11/07/wissen-und-macht-die-neue-freiheit-im-internet/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 10:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Symposium]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen und Macht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie verändert das Internet Bildung, Politik und Wirtschaft? Welche Chancen bietet es, demokratische Verhältnisse und Freiheit für alle Menschen zu erreichen? Welche Risiken verbinden sich mit der globalen Vernetzung? Diesen Fragen widmet sich das Symposium &#8220;www.wissen-und-macht.com &#8211; Die neue Freiheit im Internet?&#8220;, das im Deutschen Technikmuseum Berlin vom 10. bis 11. November 2011 stattfindet. Wikimedia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6530" class="wp-caption alignright" style="width: 192px"><a href="http://sdtb.de/www-wissen-und-macht-com.1898.0.html"><img class="size-medium wp-image-6530 " title="Deutsche Technikmuseum Berlin" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4c/Deutsches_technikmuseum_berlin_20080429.jpg?uselang=de" width="182"/></a><p class="wp-caption-text">Technikmuseum (Foto: Sir James, CC-BY-SA 2.0)</p></div>
<p>Wie verändert das Internet Bildung, Politik und Wirtschaft? Welche Chancen bietet es, demokratische Verhältnisse und Freiheit für alle Menschen zu erreichen? Welche Risiken verbinden sich mit der globalen Vernetzung? Diesen Fragen widmet sich das Symposium &#8220;<a href="http://sdtb.de/www-wissen-und-macht-com.1898.0.html" target="_blank">www.wissen-und-macht.com &#8211; Die neue Freiheit im Internet?</a>&#8220;, das im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Technikmuseum_Berlin" target="_blank">Deutschen Technikmuseum Berlin</a> vom 10. bis 11. November 2011 stattfindet. Wikimedia Deutschland ist Medienpartner der Veranstaltung.</p>
<p>Web-Experten, Blogger sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Bildungsinstitutionen werden sich in drei thematischen Sitzungen austauschen. Eröffnet wird das Symposium mit dem Blick auf das Internet als Bildungs- und Wissensinstrument. Pavel Richter hält eine Keynote-Rede über Wikipedia und die Möglichkeiten, gemeinschaftlich zum Wissen der Welt beizutragen. In diesem Zusammenhang erörtet die Vizepräsidentin der deutschen UNESCO-Kommission, Dr. Verena Metze-Mangold, die gesellschaftlichen Veränderungen durch das Konzept der Wissensgesellschaft.</p>
<p>Der zweite Teilbereich des Symposiums betrachtet das Internet als politisches Instrument, unter anderem im Rückblick auf den Arabischen Frühling. Im dritten Teilbereich geht es um das Internet als Medium für Werbung und seine Rolle als Wirtschaftsinstrument.</p>
<h3>Anmeldungen sind noch möglich!</h3>
<p><strong>Termin</strong><br />
10. und 11. November 2011</p>
<p><strong>Veranstaltungsort</strong><br />
Deutsches Technikmuseum<br />
Trebbiner Straße 9<br />
10963 Berlin</p>
<p><strong>Eintritt</strong><br />
6 Euro pro Tag, ermäßigt 3,50 Euro</p>
<p>Details zum Programm sind zu finden unter <a href="http://www.wissen-und-macht.com" target="_blank">www.wissen-und-macht.com</a>. Hashtag der Veranstaltung ist <strong>#wissen2011</strong>. Laufende Informationen gibt es über den offiziellen Twitter-Account der Veranstaltung. Folgt einfach <a href="http://twitter.com/#!/wissenundmacht" target="_blank">@wissenundmacht</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>WikiConvention 2011: Ein Ein- und Rückblick</title>
		<link>http://blog.wikimedia.de/2011/09/30/wikiconvention-2011-ein-und-rueckblick/</link>
		<comments>http://blog.wikimedia.de/2011/09/30/wikiconvention-2011-ein-und-rueckblick/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 11:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Ebber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki Convention]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilligenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[wikicon]]></category>
		<category><![CDATA[wikiconvention]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir freuen uns ganz besonders, als Hauptsponsor und durch logistische Unterstützung zum guten Gelingen der WikiCon beigetragen zu haben. Aus unserer Sicht war die Veranstaltung sowohl für die Community als auch für den Verein und uns Mitarbeiter ein toller Erfolg und ein unvergessliches Erlebnis; wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr! Rob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wir freuen uns ganz besonders, als Hauptsponsor und durch logistische Unterstützung zum guten Gelingen der WikiCon beigetragen zu haben. Aus unserer Sicht war die Veranstaltung sowohl für die Community als auch für den Verein und uns Mitarbeiter ein toller Erfolg und ein unvergessliches Erlebnis; wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr! Rob Irgendwer hat im Namen des WikiCon-Teams einen ausführlichen Bericht geschrieben:</em></p>
<p>Vom 9. bis 11. September 2011 trafen sich bei der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiConvention">WikiConvention</a> im Nürnberger <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbemuseum_N%C3%BCrnberg">Bildungszentrum</a> über 180 Bewohner des WikiVersums und solche, die es werden wollen. In über 80 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiConvention/Programm">Einzelveranstaltungen</a> konnte zugehört, diskutiert und gemeinsam gearbeitet werden.</p>
<h3>Am Anfang&#8230;</h3>
<p>&#8230;war der Spirit von <a href="http://skillshare.eu/">Skillshare 2010 in Lüneburg</a>. Auf einem ebenfalls im Bildungszentrum in Nürnberg stattfindenden Fotoworkshop im September 2010 kam die Idee auf, dass diese Örtlichkeit wie geschaffen sei, um die Fackel eines deutschsprachigen Treffens des WikiVersums weiterzutragen. Die lokalen Wikipedianer Gnu1742, Günter Fremuth, 34er und Rob Irgendwer knüpften erste Kontakte zu Abena und den Organisatoren von Skillshare und stellten ihre Idee vor. Der Hinweis, für finanzielle Unterstützung bei Wikimedia Deutschland anzuklingeln, wurde dankend angenommen. Am 9. Dezember 2010 ging die erste Mail an Pavel, der Zusage von WMDE folgten Anfragen an Wikimedia Österreich und zu den Kollegen in der Schweiz.</p>
<p>Anfang 2011 trafen sich die Nürnberger „Locals“ das erste Mal mit Peter Lokk und Nicole Ebber, um gemeinsam den Startschuss für DAS Event der deutschsprachigen Community zu geben. Danach folgten viele Mails und Edits und Telefonate und weitere Planungstreffen, der Name WikiConvention wurde gefunden und man einigte sich – nicht ganz ohne Augenzwinkern &#8211; auf den Slogan „Wissen fängt mit W an&#8221;.</p>
<h3>Der Countdown</h3>
<p>Nach der offiziellen Ankündigung der Veranstaltung im Juni 2011 und der Freischaltung der Anmeldung im Juli war die „100er-Marke“ der Teilnehmer im August bereits geknackt.</p>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiConvention/Themensammlung">Veranstaltungsinhalte</a> sollten klar aus der Community für die Community kommen. Und mit „Community“ war die Gemeinschaft des gesamten deutschsprachigen WikiVersum angesprochen: Auch die Schwesterprojekte und Open Street Map sollten sich von dieser Veranstaltung angesprochen fühlen.</p>
<p>Diverse Absprachen, Bestellungen und Buchungen hinsichtlich Veranstaltungsort, Catering, Unterkunft, Logisitik, Budget, Pressearbeit und und und könnten ganze Bände füllen. Hilfreich zur Seite standen hier Nicole Ebber von WMDE sowie Peter Lokk von der Journalistenakademie. Letzterer vor allem auch mit entsprechenden Kontakten zum Bildungszentrum und durch diverse andere Veranstaltungen auch zu Unterkünften. Für das Catering und eine in dieser Form erstmalig angebotenen Kinderbetreuung konnte Conny Birkenstock gewonnen werden. Im Vorfeld der Veranstaltung kamen außerdem Johannes Rohr und Simon Wieland von WMDE mit an Bord.</p>
<p>Letzte Feinschliffe an Programm und Ablauf unter tatkräftiger Unterstützung von Henriette Fiebig konnten bis Donnerstagabend noch mit den bereits angereisten Helfern gemeistert werden. Und dann hieß es:</p>
<h3>Doors open &#8211; Freitag, 9. September 2011</h3>
<p><div id="attachment_3913" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:WikiCon_2011_by_Stepro_Pinnwand1.JPG"><img class="size-medium" title="By Steffen Prößdorf (Own work) [GFDL (www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0-de (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons" src="//upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b1/WikiCon_2011_by_Stepro_Pinnwand1.JPG/800px-WikiCon_2011_by_Stepro_Pinnwand1.JPG" alt="" width="230" /></a><p class="wp-caption-text">Pinnwand, by Stepro, CC-BY-SA 3.0</p></div><br />
Zahlreich und nicht nur wegen des strahlendem Sonnenscheins gut gelaunte „Wikifanten“ strömten ins Bildungszentrum, wo es nach der Eröffnungsveranstaltung direkt in ersten Vorträge ging: <a href="http://onlinejournalismusorg.blogspot.com/2011/09/plagiatsjager-werden-in-60-minuten.html">„Plagiatsjäger werden in 60 Minuten“ von WiseWoman</a> und <a href="http://prezi.com/k4rti1g8nkgh/wikicon-chiara/">„Chiara Ohoven und die Mär vom arbeitenden deutschen Mann“ von Dirk Franke</a>wurden nicht nur von den Teilnehmern, sondern auch der Presse beäugt.</p>
<p>Für das Abendprogramm wurde mit Kevin Dardis ein original irischer Pub-Quizmaster engagiert, der die so oft zitierte „Weisheit der Vielen“ in der (Offline!)-Praxis prüfte.</p>
<h3>Samstag, 10. September 2011</h3>
<p><div id="attachment_3913" class="wp-caption alignright" style="width: 240px"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wikicon2011_diddle_IMGP6512.jpg"><img class="size-medium" title="Diddl-Lounge, by Rainer Knäpper, GFDL 1.2 (Own work) [GFDL (www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons" src="//upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ef/Wikicon2011_diddle_IMGP6512.jpg" alt="" width="230" /></a><p class="wp-caption-text">Diddl-Lounge, by Rainer Knäpper, GFDL 1.2</p></div><br />
Während sich ein Teil mit dem Stadtheimatpfleger der Nachbarstadt Fürth auf eine Exkursion in Sachen „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wiki_Loves_Monuments_F%C3%BCrth">Wiki Loves Monuments</a>“ begab, hatten die Teilnehmer im Bildungszentrum die Qual der Wahl:<br />
&#8220;Dead or Alive: Ethische Betrachtungen zu WP:BIO“ mit Debora Weber-Wulff, „Ambassadors, Charta, Gender, Strategy plan“ mit Ting Chen &amp; Jan Eissfeldt, „WP:KALP – Funktionsweise, Funktionen und kritische Betrachtung einer zentralen Wikipedia-Institution“ mit Benutzer:Toter Alter Mann, „Wikipedia:Bibliographisch-archivalische Datenbank“ mit Olaf Simons, „Voraussetzungen der Mehrsprachigkeit“ mit Purodha Blissenbach sowie „Ist die Wikipedia eine Enzyklopädie? Geschichte und Gegenwart der Riesennachschlagewerke“ mit Ziko van Dijk bildeten bereits zu Beginn einiges an Gesprächsstoff.</p>
<p>Zwischen den einzelnen Beiträgen war in der „Diddl-Club“ genannten Lounge mit Balkon auch die Möglichkeit, sich zu unterhalten und entspannt alte Freunde und Bekannte zu treffen.</p>
<p>Nach dem Mittagessen wurden in den einzelnen nach Enzyklopädisten benannten Räumen weitere Sessions zu aktuellen Themen und Dauerbrennern gehalten: „Benutzername = Klarname?&#8221;, ob Frauen die besseren Enzyklopädisten (oder Enzyklopädistinnen?) sind, wie Wikipedia auf Nicht-Wikipedianer wirkt und vieles mehr.</p>
<p>Die Podiumsdiskussion am Abend mit dem Thema „Zehn Jahre Wikipedia: Freies Wissen für alle“ hatte mit Ting Chen, Magnus Gertkemper, Prof. Dr. Klaus Meier, Pavel Richter, Klaus Schrage, Jörg Wittkewitz sowie dem Moderator Peter Lokk durchaus einiges zu bieten, war aber im Vergleich zu der am Sonntag abgehalten Diskussion zu den Bilderfiltern noch moderat.</p>
<p>Der Abendausklang bei herrlichem Spätsommerwetter und das Late-Night-Special „Sexipedia Reloaded! Flirten in der Internetenzyklopädie: Geht das? Verspricht das Erfolg?“ mit Henriette und Cornelius ließ so manchen erst spät den Weg in die Unterkunft finden.</p>
<h3>Sonntag, 11. September 2011</h3>
<p><div id="attachment_3913" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:2011-09_WikiCon16.jpg"><img class="size-medium" title="By Ziko van Dijk (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e8/2011-09_WikiCon16.jpg" alt="" width="260" /></a><p class="wp-caption-text">WikiCon-Podiumsdiskussion, by Ziko van Dijk, CC-BY-SA</p></div><br />
So manchen Teilnehmer war nach einer kurzen Nacht der Weg in den Diddl-Club das Gebot der (frühen) Stunde: Dort wartete bereits frischer Kaffee.</p>
<p>Die Panels der WikiCon standen ganz im Zeichen der Zeit: Administratorenworkshops, Wikipedia im Bildungswesen, Regionalwikis und „WikiTV“ boten spannende Einblicke in die „ordentliche“ und „ausserordentliche“ Wiki-Welt. Einige Beiträge konnten dank Manuel Schneider auch auf Video mitgeschnitten werden und sind bereits online. Eine Schaltung zum ORF inklusive.</p>
<p>Besonderes Interesse fand dabei das <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:2011-09-10_Podiumsdiskussion_10_Jahre_Wikipedia_-_Freies_Wissen_f%C3%BCr_alle_(360p).ogv">Diskussionspanel zum geplanten Bilderfilter</a>. Auch hier war mit Ting Chen von der Foundation hoher Besuch mit von der Partie.</p>
<p>Die Abschlussveranstaltung zeigte durch die eine oder andere weite Heimreise bereits erste Lücken, war aber gut besucht.</p>
<p>Dank der vielen helfenden Hände konnte der Abbau und das Aufräumen in gefühlter Rekordzeit über die Bühne gebracht werden. Die Fahnen wurden eingerollt und das Licht ausknipst.</p>
<h3>Dokumentation</h3>
<p>Während der Veranstaltung wurde viel <a href="https://twitter.com/#!/wikicon11">getwittert</a>, <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:WikiCon2011">Fotos</a> und <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:WikiCon2011_Videos">Videos</a> wurden geschossen und es erfolgte eine umfassende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiConvention/Presse#Presseberichte">Presseberichterstattung</a>.</p>
<h3>Rück- und Ausblick</h3>
<p>Insgesamt waren es äusserst spannende, anstrengende und dennoch entspannte Tage in Nürnberg. Die <a href="http://birchlog.blogspot.com/2011/09/wikicon-nachlese.html">Teilnehmer</a> fühlten sich offensichtlich wohl und es fiel sogar das Wort „<a href="http://asinliberty.blogspot.com/2011/09/kuschelcon-in-nurnberg-wikicon-2011.html">KuschelCon</a>&#8220;, was die lokalen Organisatoren natürlich gerne hörten.</p>
<p>Nach Skillshare in Lüneburg und der WikiConvention in Nürnberg lässt sich durchaus das Fazit ziehen, dass die Gemeinschaft der Wikipedianer und der Wikifanten der Schwesterprojekte eine regelmäßige Veranstaltung zum Austausch zu aktuellen Themen und zum Kennenlernen der Nutzer hinter den Nicknames ausserordentlich gerne sehen.</p>
<p>Tatsächlich gaben zwölf Wikipedianer im <a href="https://docs.google.com/a/wikimedia.de/spreadsheet/viewform?hl=de&amp;formkey=dFBHTE5ld3ZTNDY4U0ZOdnN3WHF0Y3c6MQ#gid=0">Feedbackbogen</a> an, sich eine derartige Veranstaltung in ihrer Heimatstadt und organisiert durch sie selbst vorstellen zu können.</p>
<p>Die finanzielle und logistische Unterstützung durch WMDE ist hierbei durchaus von Vorteil. Nicht wenige bemerkten jedoch, dass für solche Veranstaltungen ein „Von der Community für die Community“ klar bevorzugt wird.</p>
<p>Das Ziel der Locals war es, der Wiki-Gemeinschaft ein Treffen zu ermöglichen und gleichzeitig den Staffelstab weiterzugeben, damit sich daraus ein jährliches Treffen etabliert. Das erste Ziel wurde – so das überwältigende Feedback – auf jeden Fall erreicht. Beim zweiten Ziel ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.</p>
<p>Großer Dank gilt Wikimedia Deutschland für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit, Peter Lokk für seine Hilfe und Geduld, dem Bildungszentrum Nürnberg für die unkomplizierte und freundliche Art sowie Wikimedia Österreich und Schweiz. Ganz besonders danken wir allen Helfern, Ideengebern, Referenten und Teilnehmern &#8211; egal, wie groß oder klein der Beitrag war. Denn wie für die Wikipedia und deren Schwesterprojekte gilt auch für eine Veranstaltung wie der WikiConvention: Es sind die vielen Menschen hinter den Benutzernamen, die das Ganze zum Leben erwecken.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>RegioWiki-Camp 2011 in Brest (Frankreich)</title>
		<link>http://blog.wikimedia.de/2011/09/20/regiowiki-camp-2011-in-brest-frankreich/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 07:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Rohr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwillige]]></category>

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		<description><![CDATA[von Friedel Völker, Wikipedia-Autor und Vorsitzender der StadtWiki-Gesellschaft Brest, die Stadt am „Ende der Welt“ (Finistère), zeigt seit den späten 1990ern Profil durch die Unterstützung Freier Software und Freien Wissens. Seit 2006 gibt es dort ein Regiowiki (www.wiki-brest.net), das als partizipative Bürgerplattform von der Stadtverwaltung initiiert wurde und von einer fest angestellten Moderatorin betreut wird. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span><em>von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Friedel_V%C3%B6lker" target="_blank">Friedel Völker</a>, Wikipedia-Autor und Vorsitzender der StadtWiki-Gesellschaft</em></span></p>
<p><span>Brest, die Stadt am „Ende der Welt“ (Finistère), zeigt seit den späten 1990ern Profil durch die Unterstützung Freier Software und Freien Wissens. Seit 2006 gibt es dort ein Regiowiki (<a href="http://www.wiki-brest.net/" target="_blank">www.wiki-brest.net</a>), das als partizipative Bürgerplattform von der Stadtverwaltung initiiert wurde und von einer fest angestellten Moderatorin betreut wird. Dieses Projekt war das erste seiner Art in Frankreich, ein guter Ort also um dorthin alle einzuladen die an regionalem Freien Wissen interessiert sind. Von Freitag, 2. bis Sonntag, 4. September 2011 fand daher in Brest das zweite europäische RegioWikiCamp statt. Gastgeber war die Stadtverwaltung, organisiert wurde die Veranstaltung von der European Regiowiki Society, unterstützt durch die deutschen Stadtwiki-Gesellschaft und Wikimedia Deutschland.</span></p>
<p>Neben Vertretern der Regiowiki-Projekte Wiki-Brest, Wiki-Rennes, Wiki-Niort, Rhein-Neckar-Wiki, TÜpedia und dem Stadtwiki Pforzheim-Enz waren auch Beitragende von OpenStreetMap, Wikimedia Commons und Wikipedia in den Sprachvarianten Französisch, Deutsch, Englisch, Bretonisch und Spanisch mit von der Partie.</p>
<p>Auf der im BarCamp-Stil gehaltenen „Unkonferenz“ wurden folgende Sessions durchgeführt:</p>
<ul>
<li>Nutzung interaktiver Landkarten im Wiki-Rennes und Wiki-Brest.</li>
<li>Video-Konferenz mit den Machern des<a href="http://www.nnov.org" target="_blank"> Stadtwiki-Projekts im russischen Nischni Nowgorod</a> (Ни́жний Но́вгород).</li>
<li>Konzeption und Einführung <span style="color: #000000;">eines Stadtwikis mit soziokulturellem Anspruch </span>für die Stadt Niort im Département Deu<span style="color: #000000;">x</span>-Sè<span style="color: #000000;">vr</span>es<span style="color: #000000;">.</span></li>
<li>Strategien gegen Spam-Attacken durch Bot-Netze.</li>
<li>Werkzeuge zum sichern von Wikis (ohne Server-Zugang).</li>
<li>Hugin, eine Open-Source Software zum erstellen großformatiger Panorama-Fotos.</li>
<li>Augmented Reality – was geht schon, wo geht die Reise hin.</li>
<li>Entstehungsgeschichte und Verbreitung der Stadt- und Regiowikis in deutscher Sprache.</li>
<li>Integration von Multimedia-Inhalten.</li>
<li>Nutzung von Wikipedia und Regiowikis im Unterricht.</li>
<li>Möglichkeiten der OpenStreetMap-Integration in Wiki-Projekten.</li>
<li>Diskussion über unterschiedliche Lizenzierung und Befreiung von Inhalten (Free Content and Content Liberation into and out of Regiowikis).</li>
</ul>
<p>Daneben organisierte die Stadtverwaltung Exkursionen zum Kunstmuseum („Musée des Beaux-Arts“), dem Hochseeschlepper „Abeille Bourbon“ und dem zur Erinnerungsstätte an den Zweiten Weltkrieg ausgebauten Zivilschutzbunker „L&#8217;abri Sadi Carnot“.</p>
<p>Dokumentation und Fotos unter: <a href="http://wiki.regiowiki.eu/RegioWikiCamp_2011" target="_blank">wiki.regiowiki.eu/RegioWikiCamp_2011</a></p>
<p>(<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Friedel_Völker" target="_blank">Friedel Völker</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Sache mit der Deutungshoheit</title>
		<link>http://blog.wikimedia.de/2011/09/16/die-sache-mit-der-deutungshoheit/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 00:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus Cyron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ging die für mich wohl letzte größere Veranstaltung des Jahres zu Ende. Nach Wikipedia trifft Altertum im Juni in Göttingen, der Ständigen Ägyptologenkonferenz im Juli in Leipzig, der Wikimania im August in Haifa und der WikiConvention letztes Wochenende in Nürnberg nun am 14. und 15. September .hist 2011 – Geschichte im digitalen Wandel an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ging die für mich wohl letzte größere Veranstaltung des Jahres zu Ende. Nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikipedia_trifft_Altertum">Wikipedia trifft Altertum</a> im Juni in Göttingen, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4ndige_%C3%84gyptologenkonferenz">Ständigen Ägyptologenkonferenz</a> im Juli in Leipzig, der <a title="Wikimania" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikimania">Wikimania</a> im August in Haifa und der <a title="WikiConvention" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiCon">WikiConvention</a> letztes Wochenende in Nürnberg nun am 14. und 15. September <a href="http://www2.hu-berlin.de/historisches-forschungsnetz/tagung/index.php?conference=hist2011&amp;schedConf=hist11">.hist 2011 – Geschichte im digitalen Wandel</a> an der Berliner Humboldt-Universität.</p>
<p>Dank einer Einladung der <a title="Gerda Henkel Stiftung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerda_Henkel_Stiftung">Gerda Henkel Stiftung</a> konnte ich als Vertreter der Wikipedia an der Veranstaltung teilnehmen &#8211; an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön nach Düsseldorf. Die Stiftung war über ihr Webportal <a href="http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/blog.php?nav_id=665">L.I.S.A.</a> gemeinsam mit <a href="http://www.clio-online.de/">Clio online</a>, <a href="http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/">H-Soz-u-Kult</a> und dem <a href="http://www.geschichte.hu-berlin.de/">Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität</a> Organisator und Ausrichter der zum dritten mal durchgeführten Tagung, an der mehr als 100 Personen, meist Historiker, teilnahmen. Das Programm war im doppelten Wortsinne gemischt. Auffällig war die starke Technik-Lastigkeit, die man bei einer derartigen Veranstaltung nicht wirklich erwartet hätte. Das machte das Folgen, insbesondere bei den sogenannten Werkstattberichten, für Technikmuffel wie mich nicht immer leicht. Neben der Begrüßung, der Keynote von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_M%C3%BCnker">Stefan Münker</a> zum Thema &#8220;Jenseits der Technik. Zum Status quo des digitalen Wandels&#8221; waren die beiden Podiumsdiskussionen am Ende der beiden Tage die zentralen Anlaufpunkte für alle Teilnehmer. Sonst war die Tagung in vier Sektionen unterteilt, zu denen jeweils parallel auch Werkstattberichte veranstaltet wurden. Ich möchte das hier nicht alles im einzelnen wieder geben, weiter oben ist das Tagungsprogramm verlinkt. Interessant waren für mich vor allem die Informationen zu den realen Projekten. Ich möchte hier ein paar zumindest einmal nennen:</p>
<p>* <a href="http://www.digiberichte.de/"><span style="font-family: VERDANA,ARIAL,HELVETICA; font-size: small;">www.digiberichte.de</span></a> &#8211; eine digitalisierte Edition von Reiseberichten aus dem Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit</p>
<p>* der <a href="http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/">Professorenkatalog der Universität Leipzig</a></p>
<p>* <a href="http://pdr.bbaw.de/">Repositoriums für biografische Daten historischer Personen des 19. Jahrhunderts</a> &#8211; eine Datenbank zur Sammlung und Strukturierung von Personen des 19. Jahrhunderts</p>
<p>* <a href="http://www.deutschestextarchiv.de/">Deutsches Textarchiv</a> Digitalisierung eines disziplinübergreifenden Kernbestandes deutschsprachiger Texte aus der Zeit von ca. 1650 bis 1900 nach den Erstausgaben</p>
<p>Weil mich die Praxis naturgegeben mehr interessiert, war ich zumeist in den Werkstattgesprächen. Einzig im vierten und letzten Block war ich in den Vorträgen. Thema war &#8220;Grenzverschiebungen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit&#8221; &#8211; und immer wieder schwang Wikipedia mindestens unterschwellig mit, sind wir doch wohl das Paradebeispiel für diese Verschiebung. Zunächst sprach <a href="http://www.spiegel.de/extra/0,1518,632092,00.html">Michail Hengstenberg</a> über das <a href="http://einestages.spiegel.de/page/Home.html">Spiegel-Projekt einestages.de</a>. Interessant hier, daß auch der Spiegel unter dem Problem leidet, das auch die Wikipedia hat: zu wenige Autoren. Die Mär von der Weisheit der Vielen und dem Crowdsourcing funktioniert einfach nicht so, wie man es beim Erfolg etwa von Projekten wie Wikipedia zunächst glauben mag. Danach sprach <a href="http://www.zzf-pdm.de/site/430/default.aspx">Jürgen Danyel</a> vom <a href="http://www.zzf-pdm.de/">Zentrum für Zeithistorische Forschung</a> in Potsdam über deren Projekt <a href="http://docupedia.de/zg/Hauptseite">Dokupedia-Zeitgeschichte</a>. Was mir bei ihm besonders in Erinnerung blieb war das Bedauern, daß man zu Beginn in Abgrenzung von Projekten wie Wikipedia zu restriktiv war &#8211; und das nun auch nicht mehr beheben kann. Dennoch ist es ein sehr erfolgreiches Projekt.</p>
<p>Dritter Beitrag und der dramatische Höhepunkt war der Beitrag von <a href="http://www.univie.ac.at/Geschichte/htdocs/site/arti.php?artiid=90789">Maren Lorenz</a> von der Uni Hamburg. Lorenz Vortrag war von einer großen kulturpessimistischen Grundhaltung geprägt. Sie bemängelte den Kontrollverlust der Historiker über die Geschichte, also den Verlust der Deutungshoheit über die Geschichte, weil im Internet diverse Laien ihr Un- und Halbwissen verbreiten. Das kann funktionieren, doch meist funktioniert es ihrer Meinung nach nicht. Angefangen bei der &#8220;technischen&#8221; Beherrschung der Materie über die häufige Anonymität der Autoren bis hin zur emotionalen Bewertung. Neben der allgegenwärtigen Wikipedia war etwa die <a href="http://www.khanacademy.org/">Khan Academy</a> das beredte Beispiel für diesen Kontrollverlust. Ein letztlich kompletter Laie, der emotional, vereinfachend und mit antiquierten Mitteln (etwa Frontalunterricht) Wissen vermitteln möchte &#8211; und damit einen gewissen Erfolg hat. Ihm wird immerhin zugute gehalten, daß man bei ihm immerhin weiß, wer hinter allem steckt. Dazu kamen auch generelle Problemschilderungen, etwa die aus vielen Gründen fehlende Zeit oder der Legitimationsdruck, der auf Geistes- und Kulturwissenschaften lastet.</p>
<p>Frau Lorenz legte ihren Beitrag durchaus so an, daß sie nicht nur Zustimmung bekommen konnte, kokettierte auch ein wenig damit, den Advocatus diabloli zu geben. Was natürlich nicht bedeutete, daß sie in vielem nicht auch zumindest in Teilen recht hatte. Dennoch mußte ich hinterher ein wenig zur Gegenrede ansetzen. Angefangen damit, daß die Wikipedia-Autoren durchaus zu einem nicht geringen Teil vom Fach sind. Dummerweise ist Lorenz Frühneuzeithistorikerin &#8211; hier findet sie wirklich nicht all zu viel Gutes in der Wikipedia. Dieser Bereich ist ein echtes Sorgenkind. Doch wenn der stete Zeitdruck beschrieben wird, sollte es die Fachwissenschaftler doch freuen, wenn ihnen die Arbeit abgenommen wird. Wie kann man darauf kommen, daß ihnen die Deutungshoheit genommen wird? Sicher nicht in der Wikipedia. Dort wird doch gerade darauf wert gelegt, nicht eigene Forschungen, sondern die der Fachwissenschaftler zu verarbeiten. Ganz im Gegenteil &#8211; gerade wir in der Wikipedia stehen an der vordersten Front und müssen uns der Heimatforscher und Umdeuter erwehren. Die Fachwissenschaft verweigert sich diesen Diskussionen fast immer. Man möge <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Henriette_Fiebig">Henriette</a> doch einmal zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chronologiekritik">Chronologiekritik</a> befragen, zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heribert_Illig">Heribert Illig</a> und dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erfundenes_Mittelalter">Erfundenen Mittelalter</a>. Wir erwarten sicher keine Dankbarkeit &#8211; aber etwas mehr Respekt dürfte es manchmal schon sein. Hinzu kommt ja auch die Frage: mit welchem Recht beklagt Lorenz den Kontrollverlust der Wissenschaftler? Es ist eben jener Elfenbeinturm, in dem die deutsche Wissenschaft nahezu fachübergreifend seit dem 19. Jahrhundert fest sitzt. Ein Wissenschaftler der ein Buch für Nichtfachwissenschaftler schreibt wird um es überspitzt zu sagen kaum noch ernst genommen. Man kann auch fragen: hatte denn jemals die Geschichtswissenschaft die Deutungshoheit? In der Diskussion wurde das letztlich verneint und viele Beispiele ins Feld geführt die zeigten, daß es diese nie wirklich gab. Auch etwa <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elmar_Mittler">Elmar Mittler</a> sah weitaus größere Chancen als Risiken und bekam für seinen Wortbeitrag wohl den meisten Applaus. Was mich zudem etwas gestört hat war die unterschwellige Botschaft, daß man als Fachwissenschaftler keine Zeit für die Vermittlung an Laien hat &#8211; aber andere Personen sollen das dennoch nicht übernehmen.</p>
<p>Frau Lorenz, sollten sie das lesen &#8211; wir müssen uns unbedingt einmal in größerer Runde zusammen setzen. Nachdem Wikipedia das Altertum traf, warum nicht auch einmal die Geschichtswissenschaft? Letztlich wollen wir, so glaube ich, doch Dasselbe. Und können sicher von einander profitieren. Und miteinander reden ist vielleicht besser als übereinander. Es würde mich traurig machen, wenn sie weiter diesen pessimistischen Standpunkt vertreten.</p>
<p>Daneben waren die Gespräche am Rande sehr interessant und wichtig. Einerseits mit den Vertretern der Gerda Henkel Stiftung, andererseits aber nicht zuletzt mit Studenten. Hier vor allem mit Mitarbeitern von <a href="http://www.skriptum-geschichte.de/">Skriptum</a>, denen verständlicherweise <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Redaktion_Geschichte#Verweisbarkeit_.28etc..29_auf_Onlineressource">diese Diskussion</a> nicht besonders gefallen hatte. Skriptum veröffentlicht übrigens unter einer Creative-Commons-Lizenz. Auch sonst werden viele der Projekte unter Open Access, Open Source, Open Content oder Open Data-Bedingungen veröffentlicht. Neben Media Wiki waren das wohl die häufigsten Worte aus dem Wikipedia-Umfeld, die bei der Tagung gefallen waren. Und bei einigen Projekten sollten wir mal überlegen, ob eine engere Zusammenarbeit nicht möglich und sogar sinnvoll wäre.</p>
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		<title>WikiConvention: Treffpunkt für Freies Wissen</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 11:36:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Jahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wiki Convention]]></category>
		<category><![CDATA[Nürnberg]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki Loves Monuments]]></category>
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		<category><![CDATA[wikiconvention]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist soweit. Am Wochenende (9.-11.09.2011) findet im Bildungszentrum Nürnberg die erste WikiConvention statt. Weiter unten findet Ihr einen Auszug der Pressemitteilung von Wikimedia Deutschland zur Veranstaltung. Am Freitag geht es um 16 Uhr los, insgesamt stehen mehr als 60 Vorträge, Workshops, Diskussionsrunden und Ausflüge auf dem Programm. Das WikiCon-Team in Nürnberg steckt gerade in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiConvention"><img class="alignright" style="float: right; margin: 5px 0 5px 12px; border: solid 1px;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b8/Wikicon_logo_C-M_2.svg/500px-Wikicon_logo_C-M_2.svg.png" alt="" width="200" /></a>Es ist soweit. Am Wochenende (9.-11.09.2011) findet im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungszentrum_N%C3%BCrnberg" target="_blank">Bildungszentrum Nürnberg</a> die erste <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiConvention" target="_blank">WikiConvention</a> statt. Weiter unten findet Ihr einen Auszug der Pressemitteilung von Wikimedia Deutschland zur Veranstaltung. </p>
<p>Am Freitag geht es um 16 Uhr los, insgesamt stehen mehr als 60 Vorträge, Workshops, Diskussionsrunden und Ausflüge auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiConvention/Programm">Programm</a>. Das WikiCon-Team in Nürnberg steckt gerade in den letzten Vorbereitungen, wir unterstützen sie aus der Geschäftsstelle bei den kleinen und großen Aufgaben einer solchen Veranstaltung. </p>
<p>In Kooperation mit dem Bildungszentrum Nürnberg findet am Samstagabend um 19 Uhr eine <a href="http://journalistenakademie.blogspot.com/2011/08/podiumsdiskussion-10-jahre-wikipedia-10.html">Podiumsveranstaltung</a> unter dem Motto „Zehn Jahre Wikipedia: Freies Wissen für alle“ statt. Hierzu laden das Bildungszentrum und wir Gäste aus Wissenschaft, Politik und Journalismus ein sowie Interessierte aus der Umgebung. Der Eintritt ist frei. Auf dem Podium: </p>
<ul>
<li>Ting Chen, Vorsitzender des Boards der Wikimedia Foundation in San Francisco</li>
<li>Magnus Gertkemper, langjähriger Wikipedianer und Administrator</li>
<li>Prof. Dr. Klaus Meier, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Institut für Journalistik</li>
<li>Pavel Richter, Wikimedia Deutschland e.V., Geschäftsführer seit August 2009</li>
<li>Klaus Schrage, Journalist bei den Nürnberger Nachrichten, freigestellter Betriebsrat und Blogger &#8220;Hirndübel&#8221;</li>
<li>Jörg Wittkewitz war bei IBM Global Services im Bereich Content/Knowledge Management tätig und arbeitet für Medien wie Deutschlandradio, FAZ und telepolis</li>
<li>Moderation: Peter Lokk M.A, Journalist und Dozent, Nürnberger Medienakademie</li>
</ul>
<p>Viele Mitarbeiter der Geschäftsstelle werden ebenfalls nach Nürnberg reisen und in Vorträgen, Workshops und natürlich in persönlichem Austausch unsere Arbeit vorstellen. Wir freuen uns, euch zu sehen und sind gespannt auf euren Input! </p>
<p>Nicht vergessen, das allgemeine Hashtag für alle Tweets, Blogbeiträge, Fotos, Videos und Plusse zur WikiConvention ist <strong>#wikicon</strong>. </p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Pressemitteilung<br />
Berlin, 05.09.2011</h3>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Treffpunkt für Freies Wissen</strong><br />
<em>Wikipedia-Konferenz in Nürnberg.</em></p>
<p>Vom 9. bis 11. September 2011 findet die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiConvention " target="_blank">WikiConvention</a> im Bildungszentrum Nürnberg statt. Mit bereits mehr als 170 Anmeldungen wird es eine Konferenz für Menschen, die sich für Wikipedia und die Schwesterprojekte der freien Enzyklopädie begeistern. In zahlreichen Workshops, Vorträgen und Podiumsdiskussionen dreht sich von Freitag bis Sonntag alles um den Austausch über <a href="http://www.wikimedia.de/wiki/Freies_Wissen " target="_blank">Freies Wissen</a>. Was ist überhaupt ein Wikipedia-Autor? Worin besteht die Arbeit eines Administrators? Mit Fragen wie diesen richtet sich das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiConvention/Programm" target="_blank">Programm</a> sowohl an interessierte Neulinge als auch an erfahrene Wikipedia-Benutzer. Wikimedia Deutschland unterstützt die ehrenamtlichen Organisatoren der Tagung und wird vor Ort ebenfalls über die Arbeit des gemeinnützigen Vereins informieren.</p>
<p>„Die WikiConvention zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass Wikipedia viel mehr ist als eine Webseite. Hier tauschen sich freiwillige Helfer über die Zukunft der größten Enzyklopädie der Welt aus, die sie oft schon seit Jahren mit großem Engagement in ihrer Freizeit verbessern. Die WikiConvention ist eine weitere großartige Facette dieser ehrenamtlichen Arbeit“, erklärt Pavel Richter, Geschäftsführer von Wikimedia Deutschland.</p>
<p>Am Sonntag wird der Schwerpunkt auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_des_offenen_Denkmals " target="_blank">Tag des offenen Denkmals</a> liegen, der in Deutschland seit 1993 begangen wird. Dabei steht der europäische Fotowettbewerb <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wiki_loves_monuments_2011  " target="_blank">Wiki Loves Monuments</a> im Vordergrund. Der Wettbewerb ruft vom 1. bis zum 30. September dazu auf, mit Fotos von Kultur- und Baudenkmälern die entsprechenden Wikipedia-Artikel zu bebildern.</p>
<p>[...]</p>
<p><a href="http://wikimedia.de/images/9/98/PM_WikiConvention2011.pdf">Zur vollständigen Pressemitteilung.</a></p>
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		<item>
		<title>Veranstaltungshinweis: Wissenschaft revolutionieren – die neue Ära der vernetzten Wissenschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 13:31:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Ebber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andere Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Open Access]]></category>
		<category><![CDATA[Open Science]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 16. September 2011 um 17:00 Uhr gibt es in der Berliner FU einen Vortrag von Michael Nielsen zum Thema „Reinventing Discovery: the New Era of Networked Science“. Aus der Ankündigung: Das Internet transformiert unsere Gesellschaft, von der Finanz-Welt bis zur Freundschaft. Und doch wird das Netz bislang nur selten von Wissenschaftlern für ihre Forschung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>16. September 2011 um 17:00 Uhr</strong> gibt es in der Berliner FU einen Vortrag von <a href="http://michaelnielsen.org/">Michael Nielsen</a> zum Thema „Reinventing Discovery: the New Era of Networked Science“. Aus der Ankündigung:</p>
<blockquote><p>Das Internet transformiert unsere Gesellschaft, von der Finanz-Welt bis zur Freundschaft. Und doch wird das Netz bislang nur selten von Wissenschaftlern für ihre Forschung benutzt. Eine kleine Avantgarde von Wissenschaftlern verschiedenster Fachrichtungen beginnt jetzt die Art wie wir Wissen schaffen mit bahnbrechenden Projekten zu revolutionieren. Egal ob Natur-, Kultur-, oder Geisteswissenschaftler, Student oder interessierter Laie: erfahren Sie mehr über diese neuesten Entwicklungen in den Wissenschaften in Michael Nielsens Vortrag am 16. September, 2011.</p>
<p>Michael Nielsen ist Buchautor und ein Vertreter der Open Access/Open Science Bewegung. Sein Buch, „Reinventing Discovery“ wird im Oktober bei Princeton University Press erscheinen. Michael Nielsen hat als international renommierter Physiker die Forschung an Quanten-Computern mit begründet, das Standard-Lehrbuch des Gebiets verfasst und über 50 wissenschaftliche Fachartikel publiziert bevor er seine Professur 2008 aufgab um sich voll und ganz der Open Access/Open Science Bewegung zu widmen.</p>
<p>Der Vortrag in englischer Sprache findet statt im Max-Kade-Auditorium (Audimax) im Henry-Ford Bau der Freien Universität, Garystraße 35, 14195 Berlin-Dahlem. Der Eintritt ist frei.</p>
<p>Um Anmeldung bis zum 12.09 unter michaelnielsen2011berlin(at)gmail.com wird gebeten.</p></blockquote>
<p>Als kleinen Vorgeschmack könnt ihr euch hier das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=DnWocYKqvhw">Video zu seinem TEDx-Talk</a> anschauen.</p>
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