Archiv für die ‘Fundraising’ Kategorie



Spendenkampagne 2011 heute beendet!

Heute wurde die Spendenkampagne in Deutschland mit einem Rekordergebnis beendet.

3,8 Millionen Euro, 160.000 Spender, 52 Tage

Wir sind überwältigt. Noch nie haben so viele Menschen in so kurzer Zeit eine so hohe Summe für Wikipedia und Freies Wissen gespendet. Und noch nie war der Fundraiser so vielseitig wie dieser.

Insgesamt haben wir 12 persönliche Aufrufe geschaltet – alleine 5 Aufrufe von deutschen Wikipedia-Autoren, Spenderinnen und Wikimedia-Mitarbeitern. Natürlich nahm Jimmy als Gründer den prominentesten Platz ein, doch auch Wikipedia-Programmierer wie Brandon Harris oder Ryan Kaldari haben der Kampagne ein prägnantes Gesicht gegeben. Ganz besonders freue ich mich, dass wir mit dem Aufruf der Spenderin Katrin Rönicke eine erfolgreiche Geschichte erzählen konnten, die die Bedeutung eines höheren Frauenanteils in Wikipedia thematisiert. Die vielen Geschichten beinhalteten die unterschiedlichsten Perspektiven auf Wikipedia. Nicht mehr nur der Gründer, sondern ebenso die Menschen hinter Wikipedia kamen zu Wort. Diese sympathische Vielfältigkeit war auch Anlass dafür am letzten Tag der Kampagne alle Aufrufe parallel laufen zu lassen.

Noch befinden wir uns am Anfang einer umfassenden Analyse der Kampagne. Aber wir können jetzt schon sagen, dass wir mit dem Zeigen unterschiedlichster Aufrufe eine Dramaturgie in die Kampagne brachten, mit der wir noch mehr Menschen für ihr Engagement überzeugen konnten. Eines der Geheimnisse unseres Erfolgs: Wir haben im Laufe der Kampagne sehr viel getestet – vom Banner, zum Spendenaufruf, hin zum Spendenformular. Insgesamt führten wir 24 Tests durch, deren Ergebnisse hier einsehbar sind.

Ganz besonders freuen wir uns, dass sich mehr als 5.000 Spender zu einer regelmäßigen Spende entschieden. Und nicht nur das: über 1.300 neue Mitgliedschaftsanfragen haben uns in den letzten Wochen erreicht. Diese kontinuierliche Unterstützung ist für uns ein besonderer Vertrauensbeweis, dem wir uns verpflichtet fühlen.

Zum jetzigen Zeitpunkt möchte ich eigentlich nur sagen: Danke an die vielen Tausende Unterstützer, denen Wikipedia und Freies Wissen eine Spende wert ist. Danke an die vielen Freiwilligen, die sich an der Spendenkampagne beteiligt haben. Und ein ganz besonderes Dankeschön möchte ich den Autoren der persönlichen Aufrufe aussprechen!

PS: Natürlich wird es in einigen Tagen eine ausführlichere Analyse geben.

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160.000 Spenden für Wikipedia und Freies Wissen

Am heutigen Donnerstag hat Wikimedia Deutschland die jährliche Spendenkampagne für Wikipedia und die Idee Freien Wissens beendet. In den letzten 7 Wochen konnten dank mehr als 160.000 Spenden insgesamt 3,8 Millionen Euro gesammelt werden. Damit ist das Spendenziel erreicht. Ein Dankeschön von Pavel Richter an alle Unterstützer ist seit heute hier veröffentlicht.

Details zum Abschluss des diesjährigen Spendenaufrufs sind in einer Pressemitteilung von Wikimedia Deutschland nachzulesen. Ausführliche Information über den Verlauf der Kampagne und die damit verbundene Arbeit folgen in einem Blogbeitrag von Till Mletzko.

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Spendenkampagne für Wikipedia gestartet!


Letzte Vorbereitungen, freudige Erwartung und Spannung vor dem Startschuss: Dann war es soweit! Pünktlich um 17 Uhr am gestrigen Montag hat Wikimedia Deutschland seine Herbstkampagne gestartet, mit der ein Mal im Jahr um Spenden für Freies Wissen in Wikipedia und deren Schwesterprojekten geworben wird. Damit sind wir Teil einer weltweiten Aktion der Wikimedia-Bewegung. Für alle war der 14.11.2011 offizieller Start des so genannten Fundraisers. Pünktlich waren wir auch mit unserer dazugehörigen Pressemitteilung, in der wir detailliert über Ziele und Motivation der Kampagne berichten. In den nächsten Wochen werden Wikipedia-Leser nun über persönliche Aufrufe von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales (siehe oben) und Wikimedia-Aktiven international angesprochen. Dafür sind Hinweisbanner in den verschiedenen Sprachversionen geschaltet.

Warum wird gesammelt?

Mit der Herbstkampagne erinnern wir daran, dass die Wikimedia-Projekte ausschließlich durch ehrenamtliches Engagement tausender freiwilliger Helfer und durch Spenden möglich sind. Das war in den letzten zehn Jahren so und muss auch in Zukunft so bleiben: Denn Wikipedia ist keine Selbstverständlichkeit, auch wenn sie heutzutage erfreulicher Weise so genutzt wird. Wikipedia soll weiter kostenlos und werbefrei Wissen bereitstellen, das von jedermann genutzt und geteilt werden kann. Darum rufen wir zu Spenden auf.

Wofür genau wird gesammelt?

Wofür Wikimedia Deutschland Spendengelder im nächsten Jahr verwenden wird, ist im Einzelnen im Wirtschaftsplan 2012 zu finden. Unsere Ziele haben wir vorab für Vereinsmitglieder und alle Interessierten zur Diskussion gestellt (hier im Wikimedia Forum, Anmeldung erforderlich). Auch auf einer Städtetour durch Deutschland wurde der Wirtschaftsplan öffentlich vorgestellt: Im Zentrum steht die Förderung Freien Wissens. Betrieb und Ausbau der technischen Infrastruktur und die direkte Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit der Autoren von Wikipedia bilden einen wichtigen Schwerpunkt für 2012. Eine zentrale Aufgabe sind Softwareentwicklungen rund um die Themen Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit. Um die freiwillige Arbeit für Wikipedia zu fördern, sollen Programme zum Austausch mit akademischen Kreisen sowie Kooperationen mit Museen und anderen Institutionen vorangetrieben werden. Ein weiterer Schwerpunkt: die Steigerung der Vielfalt unter Wikipedia-Autoren. Verschiedene Maßnahmen von Community-Projekten bis zu Wikimedia-Workshops haben insbesondere die größere Beteiligung von Frauen an der Erstellung der freien Enzyklopädie zum Ziel.
 
Was jede Spende bewirken kann, ist auch auf der Spendenseite der Kampagne nachzulesen.
 
Zur vollständigen Pressemitteilung.

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Spender Umfrage 2011 – die Ergebnisse sind da!

Licht ins Dunkel – das sollte sie bringen, eine groß angelegte Umfrage unter unseren Spendern. Bisher wussten wir viel zu wenig über die Menschen, die mit Ihrem finanziellem Engagement Wikipedia unterstützen und sichern. Wer sind unsere Spender und welche Beziehung haben sie zu Wikipedia? Wie nutzen sie die größte Online-Enzyklopädie, was gefällt ihnen besonders an ihr und warum haben Sie gespendet? Antworten auf diese Fragen wollten wir mit unserer Umfrage erhalten. Nachdem die Umfrage im Juli für zwei Wochen online erreichbar war und zahlreiche Spender teilnahmen, liegen nun die Ergebnisse vor.

Über 4000 zufällig ausgewählte Unterstützer wurden zur Teilnahme eingeladen, zu der sich knapp 1400 Personen bereit erklärten. Das entspricht einer Quote von 33 Prozent und ist ein großartiges Ergebnis! Es zeigt die wunderbare Unterstützung, die wir von unseren Spendern erfahren.

Im alltäglichen Leben spielt Wikipedia für unsere Spender eine große Rolle. Viel häufiger als der durchschnittliche Nutzer des Internets besuchen die befragten Spender Wikipedia, wie ein Vergleich mit der aktuellen ARD/ZDF-Onlinestudie zeigt. Ganze 36 Prozent nutzen Wikipedia täglich, 49 Prozent besuchen die digitale Enzyklopädie wöchentlich. Immerhin knapp ein Viertel der Befragten hat sogar schon einmal Inhalte erstellt. Wikipedianer sind eher nicht darunter – die große Mehrheit hat erst ein bis zwei Mal editiert.

Was gefällt den Spendern an Wikipedia? Gemeinnützigkeit und offener Zugang, Werbefreiheit und Nicht-Kommerzialität sind unter anderem Gründe, warum die Spender Wikipedia mögen und sie unterstützen. Auch verschiedene Projekte von Wikimedia Deutschland wurden in der Umfrage vorgestellt. Die Ergebnisse freuen uns sehr. Von den befragten Spendern werden diese als sehr unterstützenswert bewertet. Ob Schulprojekt, Beschaffung Freier Inhalte oder Barrierefreiheit beim Zugang zu Wissen – das Urteil der Befragten lautet: Prädikat fördernswert.

Aus der demographischen Analyse sticht eine Tatsache ins Auge, die weniger erfreulich ist: Nur 16 Prozent der befragten Spender sind weiblich. Dies überrascht, denn laut den Ergebnissen der ARD/ZDF-Onlinestudie liegt der Anteil von Wikipedia-Besuchern unter Männern lediglich um fünf Prozent höher als unter den weiblichen Nutzern. Hier sehen wir eine große Herausforderung – aber auch eine enorme Chance! In der in wenigen Wochen startenden Herbstkampagne wollen wir es schaffen, mehr Frauen von der Notwendigkeit einer Spende für Freies Wissen zu überzeugen.

Neben dem Geschlecht zeichnet die Mehrheit der Spender ein überdurchschnittliches Einkommen und ein hohes Bildungsniveau aus, sogar 12 Prozent der Teilnehmer besitzen eine Promotion. Das Durchschnittsalter liegt bei 48 Jahren. Unsere Spender sind folglich jünger als der “typische Spender” in Deutschland, der durchschnittlich um die 60 Jahre alt ist.

Überhaupt: Wikipedia bewegt sogar nicht spenden-affine Menschen dazu, sich für das Gemeinwohl zu engagieren. Immerhin 17 Prozent der Befragten haben in 2010 ausschließlich für Freies Wissen gespendet. Dass sie dennoch für die Online-Enzyklopädie spendeten, zeigt welch große Rolle sie in Ihrem Leben spielt. Doch ebenso für knapp die Hälfte der anderweitig spendenden Teilnehmer zählt die Unterstützung von Freiem Wissen zu den wichtigsten ihrer Spenden. Diese starke Unterstützung wird zudem daran deutlich, dass sich sogar fast 50 Prozent der Befragten die Einrichtung einer regelmäßigen Spende vorstellen können. Über diese Unterstützungsbereitschaft können wir nur dankbar sein!

Alle Ergebnisse zu nennen, würde hier den Rahmen sprengen. Noch viel mehr gibt es zu entdecken! Sämtliche Resultate haben wir auf Wikipedia veröffentlicht. Dort könnt ihr eine ausführliche Zusammenfassung lesen und die detaillierten Ergebnisse in einer Vielzahl an Tabellen und Grafiken direkt selbst nachvollziehen. Auch der Vergleich zu einer Spender-Studie der Wikimedia Foundation aus dem Jahr 2010 lohnt sich. Warum Menschen an Wikimedia Deutschland spenden und wieso die Umfrage wichtige Erkenntnisse auch außerhalb des Fundraising liefert – mehr erfahrt ihr hier.

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Panne beim Versand der Zuwendungsbescheinigungen

Liebe Mitglieder, liebe Spender und Freunde Freien Wissens,

Ende letzter Woche sollten die Zuwendungsbescheinigungen an alle Spender, die uns in 2010 mehr als 25 Euro gespendet haben, verschickt werden. Hiermit haben wir einen Dienstleister beauftragt. Um dem Datenschutz gerecht zu werden, haben wir keine Spenderdaten an den Versanddienst geschickt, sondern die fertigen PDFs zum Ausdruck und Versand übermittelt. Leider ist dem Dienstleister im Druckprozess ein Fehler unterlaufen: Alle Briefe erhielten zwar das korrekte Anschreiben, auf dem rückseitigen Zuwendungsbescheid wurde jedoch immer der gleiche Name und der gleiche Spendenbetrag gedruckt. Der Fehler lag eindeutig beim Dienstleister; dieser hat den Fehler auch umgehend eingeräumt.

Dennoch ist es für uns eine höchst unangenehme Situation und wir möchten uns bei allen Betroffenen auch auf diesem Weg nochmals ausdrücklich entschuldigen. Nachdem der Fehler am Samstag bemerkt und  umgehend ein neuer Versand vorbereitet wurde, werden heute die korrekten Zuwendungsbestätigungen verschickt. Der Versand wird zusammen mit einem erklärenden Brief und einer Entschuldigung an unsere Spender gehen. Die Kosten für den zusätzlichen Versand übernimmt der Versanddienst, der auch seine Prozesse dahingehend überprüft, dass ein solcher schwerer Fehler in Zukunft nicht noch einmal passieren kann.

In der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland standen Mitarbeiter bereits am Wochenende für telefonische Rückfragen zur Verfügung. Es wurden keine personenbezogenen Daten von Spendern an andere weitergegeben und die versendeten Zuwendungsbescheide können auch nicht beim Finanzamt eingereicht werden, da sie ungültig sind.

Auch wenn wir davon ausgehen, dass bis spätestens Mittwoch dieser Woche alle Zuwendungsbescheide entsprechend zugestellt sind, stehen wir für weitere Rückfragen jederzeit gern zur Verfügung.

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Fazit der Spendenkampagne 2010

Liebe Freunde des Freien Wissens,

was für ein Erfolg! Die Spendenkampagne 2010/2011 ist nun offiziell beendet und wir können behaupten: Dies ist mit Abstand die erfolgreichste Kampagne in der Geschichte von Wikimedia!

Wir sind überwältigt von der großen Bereitschaft in Deutschland, sich für Wikipedia und Freies Wissen zu engagieren. Vom 12. November bis zum 11. Januar haben uns über 73.500 Menschen mit einer Gesamtsumme über 2.200.000 Euro unterstützt. Das ist sowohl im Hinblick auf die Spendensumme als auch Spenderanzahl mehr als eine Verdreifachung der Zahlen vom letzten Jahr! Hier findet Ihr eine Übersicht der eingegangenen Spenden während der Kampagne. Ganz besonders freut mich, dass wir mit 1221 jährlichen und 287 monatlichen Spenden knapp über 1500 regelmäßige Spender gewonnen haben. Diese überwältigende Spendenbereitschaft belegt, dass Wikipedia für die Menschen in Deutschland immer wichtiger wird und auch immer mehr Menschen unsere Vision und die Idee des Freien Wissens teilen.

Womit lässt sich dieser Erfolg begründen? Neben der gestiegenen Anzahl von Lesern der Wikipedia möchte ich drei Punkte hervorheben. Erstens wurde der Jimmy-Wales-Aufruf bereits zu Beginn der Kampagne geschaltet. Jimmy Wales ist als Gründer der legitime Repräsentant für Wikipedia. Mit seinem persönlichen Aufruf können wir am effektivsten die Geschichte von Wikipedia erzählen. Diese Möglichkeit wurde in diesem Jahr genutzt, um den Lesern zu verdeutlichen, dass Wikipedia als eine der beliebtesten Webseiten weltweit einzigartig ist. Wikipedia steht für ein gemeinschaftliches und freies Internet ohne Werbung oder Gebühren. Anhand der Spendenkommentare sehen wir, dass genau diese Hervorhebung eine wichtige Spendenmotivation war. Denn wir haben weitaus mehr Kommentare als früher erhalten – fast jeder dritte Spender hat uns einen Kommentar hinterlassen.

Zweitens möchte ich die Überarbeitung der Spendenseite erwähnen. Denn Wikimedia Deutschland hat dieses Jahr Pionierarbeit geleistet. Als erstes Chapter überhaupt haben wir eine eigene umfassende Kampagnenwebseite erarbeitet, auf die alle Menschen in Deutschland über das Anklicken der Banner direkt gelangten. Mit Hilfe dieser Webseite sind wir in der Lage, interessierten Menschen einfachen, transparenten und auch persönlichen Zugang zu Informationen rund um das Thema Wikipedia und Spenden zu geben. Auch die schnelle Kontaktaufnahme mit mir hat sich als großer Erfolg herausgestellt; weitaus mehr als 1.500 E-Mails wurden an mich versendet. Dies führte leider auch dazu, dass ich nicht alle E-Mails umgehend beantworten konnte.

Drittens wurden die Spendenmöglichkeiten ausgeweitet. Wir bieten mit Kreditkarte und SMS nun zwei weitere Optionen, Wikipedia zu unterstützen. Zwar stellen diese beiden Varianten keinen großen Anteil am Spendenaufkommen dar; sie haben sich aber als wertvolle und sinnvolle Ergänzungen der Spendenmöglichkeiten erwiesen.

Eine weitere Veränderung in der Spendenkampagne möchte ich besonders hervorheben. Ich bin ein starker Verfechter einer Lokalisierung der Spendenkampagne. Neben den beiden Aufrufen von Jimmy Wales haben wir deshalb drei weitere “Geschichten aus Deutschland” präsentiert. Die erste Geschichte war der persönliche Aufruf von unserem Geschäftsführer Pavel. In seinem Aufruf erläuterte er, warum gerade Spenden aus Deutschland so wichtig für Wikipedia sind. Die beiden anderen Geschichten waren zwei persönliche Aufrufe von deutschen Wikipedia-Autoren: Tobias aka Churchofemacs und Kurt Jansson haben jeweils einen persönlichen Aufruf geschrieben und darin erklärt, warum Sie sich für Wikipedia engagieren.

Außerdem möchte ich erwähnen, dass die Spendenkampagne nicht nur in Deutschland so erfolgreich war. Wie ihr im Blogbeitrag der Wikimedia Foundation (WMF) hier nachlesen könnt, vermelden auch WMF sowie die anderen beteiligten Chapter große Erfolge. Fast alle Chapter haben ihr letztjähriges Spendenaufkommen verdoppelt und auch die WMF hat mit 16 Millionen Dollar ihr Spendenziel erreicht. In diesem Kontext möchte ich noch das Schalten unterschiedlicher Aufrufe in der englischsprachigen Wikipedia hervorheben. Denn neben dem Jimmy-Wales-Aufruf haben diverse Wikipedia-Autoren und auch die Geschäftsführerin der WMF, Sue Gardner, persönliche Aufrufe geschaltet. Hier könnt ihr euch die einzelnen Aufrufe anschauen.

Ich bin überzeugt, dass der dieses Jahr eingeschlagene Weg, verschiedene persönliche Aufrufe von Autoren, Mitarbeitern und vielleicht in Zukunft auch von Spendern zu schalten, einen sehr spannenden und effektiven Weg des Fundraisings für Wikimedia darstellt. Menschen spenden für Menschen. Es ist daher wichtig, dass die vielen Menschen, die sich bereits für Freies Wissen engagieren, auch als Gesicht auftreten und somit zur Personalisierung von Wikipedia beitragen. Die jetzige Kampagne kann somit als Anfang gesehen werden, den Lesern die Idee von Wikipedia auf einer persönlichen Ebene näher zu bringen.

Abschließend möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken, die sich bei der Spendenkampagne beteiligt haben. Den grandiosen Erfolg haben wir auch euch zu verdanken. Bekanntlicherweise ist nach der Spendenkampagne vor der Spendenkampagne und deshalb möchte ich ausdrücklich betonen, dass ich die Zusammenarbeit mit der Community gerne verstärken würde. Der eingeschlagene Weg der Personalisierung und Lokalisierung soll schließlich weiter ausgebaut werden und dafür brauche ich eure Hilfe.  Es gilt die erfolgreichste Kampagne in der Geschichte von Wikimedia zu toppen!

Unter till.mletzko@wikimedia.de stehe ich euch zur Verfügung.

Herzlichen Dank.

Till

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Erfolgreichste Spendenkampagne in der Geschichte von Wikipedia

Liebe Freunde des Freien Wissens,

bevor wir zu den Zahlen kommen, möchte ich das Spendenergebnis mit nur einem Wort kommentieren: WOW!

In weniger als zwei Monaten hat Wikimedia Deutschland mehr als 2 Millionen Euro für Wikipedia und die Förderung Freien Wissens eingenommen. Der am 12. November 2010 gestartete Spendenaufruf erinnerte daran, dass die unabhängige und werbefreie Wikipedia und deren Schwesterprojekte nur durch ehrenamtliches Engagement und durch Spenden möglich sind. Innerhalb von 55 Tagen gaben knapp 68.700 Einzelspender insgesamt über 2 Millionen Euro. Die Durchschnittsspende liegt bei rund 30 Euro. Der höchste Spendenbeitrag war 3.000 Euro und rund 20 Spender gaben 1.000 Euro oder mehr zur Förderung Freien Wissens. Gegenüber dem Vorjahr verdreifachte sich nicht nur die Zahl der Spender (knapp 20.000 in 2009) auch das Spendenergebnis mit mehr als 2 Millionen Euro stieg um das Dreifache. Dies sind die vorläufigen Ergebnisse. Morgen, Donnerstag, den 6. Januar 2011, endet der Online-Spendenaufruf mit einem Dankesschreiben von Jimmy Wales. Und in den kommenden Wochen werden wir an dieser Stelle weitere Statistiken und Auswertungen über den Verlauf der Kampagne veröffentlichen.

Rund 50 Prozent der Einnahmen aus der diesjährigen Spendenkampagne gehen an die Wikimedia Foundation, als Betreiberin von Wikipedia. Damit unterstützen die deutschen Spender mit rund 1 Million Euro die amerikanische Stiftung und leisten so einen wichtigen Beitrag für den Betrieb der Server und der technischen Infrastruktur. Die Wikimedia Foundation hat in der Zeit des Spendenaufrufs über 500.000 Spender aus 140 Ländern gezählt und das gesteckte Ziel von 16 Millionen Dollar (etwa 12 Millionen Euro) erreicht.

Die Verwendung der Spendengelder durch Wikimedia Deutschland ist im einzelnen im Haushaltsplan 2011 zu finden. Im Zentrum der Vereinsarbeit steht die Förderung Freien Wissens. Betrieb und Ausbau der technischen Infrastruktur in Amsterdam und die direkte Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit der Autoren von Wikipedia bilden auch in 2011 einen wichtigen Schwerpunkt unserer Arbeit. Dazu zählen Maßnahmen wie Digitalisierungen von Bibliotheksbeständen und die Realisierung von Kooperationen mit Museen oder Galerien, aber auch die Durchführung internationaler Veranstaltungen und Workshops. Informations- und Aufklärungsarbeit ist nach wie vor eine wichtige Aufgabe; hier steht beispielsweise das Schulprojekt zur Vermittlung eines richtigen und kritischen Umgangs mit Wikipedia auch 2011 wieder auf unserem Plan. Darüber hinaus werden wir unsere Aktivitäten zur Förderung der Freiwilligenarbeit weiter ausbauen und Maßnahmen zur Gewinnung neuer Autoren verstärken.

Im Namen von Wikimedia Deutschland, dem Vorstand, den Mitarbeitern, den ehrenamtlichen Autoren und Fotografen, den Zeit- und den Wissensspendern sage ich:

Danke

Pavel Richter
Geschäftsführer
Wikimedia Deutschland e.V.

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Der Fundraiser 2010/2011 hat begonnen!

Liebe Freunde des Freien Wissens,

nun ist sie angelaufen, die Spendenkampagne 2010 / 2011! Seit letztem Freitag sind auf allen Wikimedia-Projekten die Spendenbanner geschaltet. Voraussichtlich bis zum zehnten Geburtstag am 15. Januar wird die Kampagne dieses Jahr laufen. Und die ersten Zahlen weisen schon in eine gute Richtung: sehr viel mehr Menschen als zunächst von uns erwartet, sind bereit, Wikipedia und Freies Wissen finanziell zu unterstützen.

Auf einige sehr wichtige Veränderungen möchte ich euch hinweisen. 1. Die Landingpage wird nicht mehr wie früher von der Wikimedia Foundation, sondern von Wikimedia Deutschland verwaltet. Dies gab uns die Möglichkeit, eine umfassendere Kampagnenwebseite als in der Vergangenheit zu gestalten, die zielgerichtet deutsche Spender anspricht. Dadurch ist es uns auch möglich, diese Spender zu binden und langfristig für Freies Wissen zu begeistern. Die Kampagnenwebseite könnt ihr euch hier anschauen:https://spenden.wikimedia.de/spenden/ 2. Die Herbstkampagne beginnt dieses Jahr sogleich mit dem Jimmy-Wales-Aufruf. Der Aufruf ist mit großem Abstand das erfolgreichste Banner, weshalb wir mit dem größten Zugpferd beginnen. Dieser Aufruf wird im Laufe der Kampagne durch eine eigens von uns konzipierte Geschichte ergänzt. Ihr könnt gespannt sein. Wir sind es auf jeden Fall.

Auch bei der Spendenkampagne gilt: Bitte mitmachen! Alle Informationen und die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen, sind ausführlich hier beschrieben: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Fundraiser_2010

Für Fragen stehe ich Euch natürlich jederzeit zur Verfügung

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Die Gründung einer Fördergesellschaft

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Spender, liebe Community,

wie euch allen bekannt ist, erfüllt Wikimedia Deutschland e. V. seine Aufgaben zur Förderung des Freien Wissens zum größten Teil aus Spendengeldern. Gemäß den Vereinbarungen mit dem Betreiber der Wikimedia-Projekte, der amerikanischen Wikimedia Foundation, erfolgte bisher eine Aufteilung der Spendengelder zwischen Verein und Foundation dadurch, dass wir diverse international ausgerichtete Maßnahmen mit der Foundation abgestimmt und aus Mitteln des Vereins finanziert haben.

Die wachsenden Anforderungen sowohl an den Verein als auch an die Foundation machen nunmehr einen direkten Finanztransfer zwischen beiden Organisationen erforderlich. Um diesen Transfer problemlos auch im Hinblick auf die Gemeinnützigkeit zu gestalten, ist die Gründung einer rechtlich selbstständigen Organisation erforderlich geworden.

Nach einem durch unseren Steuerberater unterstützten steuerrechtlichen Auswahlprozess – wir hatten die Wahl zwischen einem zusätzlichen Verein, einer rechtsfähigen Stiftung oder einer gemeinnützigen GmbH – haben wir uns für die gemeinnützige GmbH als rechtlich solideste Konstruktion entschieden. Die „Wikimedia Fördergesellschaft mit beschränkter Haftung“ ist dabei eine 100%ige Tochter des Vereins.

Die „Wikimedia Fördergesellschaft“ wird nun im Zuge der anstehenden Spendenkampagne 2010/2011 erstmals die Spenden für Verein und Foundation gemeinsam einnehmen und verteilen. Selbstverständlich ist aber auch weiterhin eine direkte Spende an den Verein oder an die Foundation möglich.

Was ändert sich jetzt für Spender, Vereinsmitglieder, Community? Praktisch hat die neue Abwicklung unserer Spenden keine Auswirkungen. Auch weiterhin kann sowohl über https://spenden.wikimedia.de/ als auch über die Spendenbanner in der Wikipedia und ihren Schwesterprojekten per Lastschrift, PayPal oder SMS gespendet werden. Der sichtbarste Unterschied ist jetzt, dass die Spendenquittungen für solche Spenden von der „Wikimedia Fördergesellschaft“ ausgestellt werden und die Hälfte der eingenommenen Spenden direkt an die Wikimedia Foundation gehen.

Auf dieser Seite gibt es noch einmal für alle (hoffentlich) gut nachvollziehbar umfangreiche Details zur neuen Vorgehensweise sowie Antworten zu vielen Fragen, die bereits in der Vorbereitung gestellt wurden.

Abschließend möchte ich euch noch mitteilen, dass der Vorstand einstimmig beschlossen hat, dass Verein und Fördergesellschaft der Initiative Transparente Zivilgesellschaft beitreten werden. Das bedeutet unter anderem, dass wir demnächst auch die Jahresabschlüsse des Vereins veröffentlichen werden.

Mit den besten Grüßen

Jens Leschmann

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Über 320 neue Unterstützer!

Zwölf Tage lang dauerte die neueste Spendenkampagne auf www.wikipedia.de. Hierzu wurde ein anklickbares Banner geschaltet, das zu einem persönlichen Anschreiben unseres Geschäftsführers Pavel Richter und ersten Vorsitzenden Sebastian Moleski weiterleitete. Im Anschreiben wurde erläutert, wie wir Freies Wissen fördern, warum Spenden so wichtig sind und wofür Spenden eingesetzt werden. Unsere Ergebnisse belegen das große Interesse vieler Menschen am Freien Wissen: 320 Spender haben über 7800 Euro gespendet; das ergibt eine durchschnittliche Spendenhöhe von knapp 24 Euro! Zudem konnten wir ein erhöhtes Besucheraufkommen auf unserer Spendenwebseite beobachten. Umso erfreulicher war, dass wir in diesem Zeitraum ebenfalls einen Anstieg von Mitgliedsanträgen über die Webseite verzeichnen konnten.

Bei allen neuen Unterstützern bedanken wir uns hiermit für ihr Engagement.

Die Aktion war ein Pilotprojekt, dem weitere Maßnahmen auf www.wikipedia.de folgen werden. Insbesondere für die im November beginnende Herbstkampagne wollen wir neue Instrumente nutzen, um noch mehr Menschen von der Idee des Freien Wissens zu begeistern.

Habt Ihr Ideen oder Anregungen? Kontaktiert mich unter spenden@wikimedia.de Ich freue mich auf eure Beteiligung!

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